DE374955C - Zeitmesser, bei welchem ein bewegliches Zifferblatt mit kreisfoermig angeordneten Zeitangaben sich immer im gleichen Drehsinn unterhalb eines unbeweiglichen, mit wenigstes einem Fenster versehenen Blattes bewegt - Google Patents

Zeitmesser, bei welchem ein bewegliches Zifferblatt mit kreisfoermig angeordneten Zeitangaben sich immer im gleichen Drehsinn unterhalb eines unbeweiglichen, mit wenigstes einem Fenster versehenen Blattes bewegt

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DE374955C
DE374955C DES53513D DES0053513D DE374955C DE 374955 C DE374955 C DE 374955C DE S53513 D DES53513 D DE S53513D DE S0053513 D DES0053513 D DE S0053513D DE 374955 C DE374955 C DE 374955C
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    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/20Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets

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Description

  • Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 191i die Priorität auf Grund der Anmeldungen in der Schweiz vom 1o. Oktober igi8, 29. März, 29. April und 29. Oktober igig beansprucht. Gegenstand der vorlegenden Erfindung ist ein Zeitmesser nach Art derjenigen, bei welchen ein bewegliches Zifferblatt, auf dein die Zaitenangaben kreisförmig angeordnet sind, sich iininer im glichen Drehsinn unterhalb eines unbeweglichen, mit wenigstens einem Fenster versehenen Blattes bewegt, und insbesondere eine Uhr, welche das Ablesen der neuen Zeiteinteilung von i bis 2.4 Stunden und von ihren Bruchteilen erleichtert, und in welcher das bewegliche Zifferblatt dauernd in Eingriff steht mit einem Antriebsorgan, durch welches es sn regelmäßigen Zeitabschnitten eine Triebkraft erhält, :die dem TrieLwerk der Uhr unter Verwendung einer stark verkleinerten Übersetzung entnommen wurde und wobei diese Triebkraft während der jeweiligen Ruhepausen des beweglichen Zifferblattes aufgespeichert und die Dauer der 1tuhepausen durch einen als Henimvorrichtu,ng wirkenden .Sektor geregelt wird, der vom Triebwerk der Uhr aus einen gleichmäßigen, immer im selben Sinn wirkenden Antrieb erhält, derart, daß jedesmal l:ai einem Auslösen der Hemmung das bewegliche Zifferblatt ruckweise um einen solchen Winkel gedreht wird, (laß die in einem Fenster sichtbar gewesene Zeitangabe durch die nächstfolgende ersetzt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht :beiispielsweise verschiedene Ausfirhrungsforinen der Erfindung, welche beliebig für Taschenähren, Wanduhren und Wecker üblicher A;t verwendbar sind.
  • Die Abb. i bis i i beziehen sich auf eine erste Ausführungsform, und es stellt dar: Abb. i eine Stirnansicht ein Naturgröße, Ahb.2 dieselbe Ansicht, wobei der Glasreifen und das unbewegliche Zifferblatt abgehoben ist im Maßstabe von 2 : i, Abb.3 dieselbe Ansicht, wobei auch ein Teil das beweglichen Zifferlylattes entfernt ist. Abb. d. einen Querschnitt durch den Vorderteil der Platte des Zifferblattes nach der gebrochenen Linie A-B-C der Abb. 3.
  • Abb. 5, 5 bis und 6 zeigen Einzelheiten in größerem Maßstab, insbesondere die Betätigung,des beweglichen Zifferblattes. Ablb. 7 ist eine Ansicht ähnlich Alxl). 3 einer andern Ausführungsform.
  • Ahl>.8 ist eine Einzelansicht, welche den gezahnten Sektor ider vorstehenden @usfiihrungsforin zeigt.
  • Abb. g ist die gleiche Ansicht wie Abb. 7, aber von einer weiteren Ausführungsform. Al--jb. ro ist die Einzelansicht @rles Sektors dieser Ausführungsform.
  • Abb. i i ist das gleiche Bild wie Abb. g, aber von einer dritten Ausführungsform. Die Abb. 12 bis 30 leziehen sich auf eine zweite Ausführntngsform,und dabei bedeuten: Abb. 12 eine Seitenansicht, Abb. 13,dieselbe Ansicht iin größerem Maßstab, aber mit abgehobenem Glasreifen und albgehobenem, unbeweglichem Zifferblatt, Abb. 1:I und 15 dIesalbe Ansicht, die Bewegungsvorrichtung -des Innenzahnrarl.es .in seinen beiden Endstellungen zeigend, Abb. 16 bis 18 Einzelheiten, den Triele und denAntriebsektor des Innenzahnrades zeigend. Abb. ig eine erste Abweichung dieser Ausführungsform, Alb. 20 idiie gleiche Ansicht dieser Abweichung in größerem Maßstab und nach Entfernung des Gehäuses und des unbeweglichen Zifferblattes, Abb.2i die gleiche Ansicht, wobei aber auch noch das bewegliche Zifferblatt mit dem an ihm befestigten Rad entfernt ist, Abb.22 und 23 Einzelheiten im Aufriß und .im Grun@driß ides bei dieser Abweichung verwendeten Sektors, Abb. 2.4 einen Aufriß ähnlich Abb. 20 einer zweiten Abweichung dieser zweiten Au:sführungsforin, Abb. 25 und 26 Aufrisse, entsprechend den Abb. rd. und 15, wobei das bewegliche Zifferblatt bei dieser zweiten Abweichung, vollständig abgehoben ist, Abb.27 einen Aufriß in kleinerem Maßstal) einer dritten A.13w eichung der zweiten Ausführungsform in Anwendung .auf eine Wandruhr, Abb.28 einen Aufriß nach Abb. 27, wobei (las unbewegliche und (las bewegliche Zifl'er-Hatt teilweise abgehoben sind, Mb. 29 und 3o izwei Aufrisse ohne 7nfferblätter, den .Hebel in seinen beiden Endstellungen zeigend, Abb. 31 Teilansicht der Hebelbewegung. Bei Aden sämtlichen A.usführungsforsmen dient ein .als Sektor ausgebildeter Teil als Hemmungsorgan.
  • Die erste Atusfühnungsform (Ahb. i bis i T ) stellt den Erfindungsgegenstand .in Anwendung auf den Oberteil gewöhnlicher Taschenuhren .dar, wobei idi:e Platte ides Zifferblattes i üblicher Abmessung besonders vorbereitet wird, ohne daß aber am iGehäuse 2 drgendwelöhe Änderung nötig -ist.
  • Auf idiem .unibewaglichen Zifferblatt a sind nur die Minutenzeichen und der Siekund:enzeiger wie üblich angeordnet. An ider :Stelle, wo sich gewöhnlich die Ziffer KII (12) befindet, Ist ein Fenster d ausgespart und zwischen idiesem und ider Mitte des Blattes ein weiteres solches, -das in Abb. i mit a2 bezeichnet ist. Hinter idem Fenster & .erscheinen ider Reihe nach ruckweise, jeweils nach 60 Minuten, die Ziffern i bis 2d., welche auf dem beweglichen Kranrad bi radial angeordnet sind. In gleicher Weise erscheinen hinter dem Fenster a2 gleichzeitig idie Ziffern r Ibis 12, :dadurch idie früher übliche Bezeichnung der Stundenzahl zeigend. Diese letzteren Ziffern sind ebenfalls in radialer Anordnung auf einer Scheibe b2 aufgetragen, welche lose über Idas Minutenrohr .gesteckt eist. Das Innenzahnrad b1 und die Scheibe b2 liegen in demselben Ebenen und ergeben zusammen das bewegliche Zifferbilatt b. - Das Rad b1 dreht sich- innerhalb, des Staubringes 3 zwischen drei je um i2o° gegeneinander versetzten Rollen c, welche ein entsprechenden halbkreisförmigen Einschnitten des Staubringes 3 einbelassen sind. Diese Rollen c sind auf den Ansatzsahrauibien cl gelagert, :die im Rand der Platte i eingelassen werden und eine Aus= kehleng .zur Führung des Rades b1 haben. Dieses besitzt an seiner Innenseite 24 auf der Seite der Platte i leicht gestauchte Zähne. Diiesie Innenverzahnung ist in dauerudeni Eingriff mit einem Triebraid d, welches sechs Zähne hat. Dieses Triebrad d ist lose auf eine Ansatzschraube dl gesteckt, die in der Platte i verschraubt ist. Die Scheibe b2 besitzt an ihrem äußeren Umfang zwölf Zähne, in welche das Triebrad d diametral eingreift. Unterhalb desselben dreht sich der gleichfalls auf- der Ansatzschraube dl gelagerte, gezahnte Sektor e (Abb. 5 und 6). Auf seiner Unterseite ,trägt ider .Sektor einen ,senkrechten Stift e1, welcher in ein :Zapfenloch in der Platte i eingreift und der Wirkung einer Feder f untersteht, welche durch die auf ider Unterseite der Platte i eingesetzte Schraube f11 gehalten wind. . Die Feder f wirkt in,der Richtung ides Pfeiles (Aibh. 3). Der Sektor e besitzt zehn Zähne e2 und einen durch den Einschnitt e4 bewieglich gemachten Zahn e3. Der bewegliche Zahn e3 ibezweckt, den Rückwärtsgang des Minutenrohres zu ermöglichen. Statt des beweglichen Zahnes e3 kann auch ein nachgiebiger Anschlag verwendet werden, ider durch eine an (ihrem einen -Ende rechtwinklig abgebogene Feder gebildet wird. Auf der dem nachgiebigen Zahn entgegengesetzten Seite besitzt der Sektor einen runden Ausschnitt e6 zur Aufnahme des Prellstiftes e', der in @di-e Platte e1 ,eingesetzt ist. Ferner trägt ider ,Sektor .einen rechtwinklig abgebogenen Arm el cum Ztvecke, :das Kronrad b1 daran zu verhindern, mehr als 1f24 Umdrehung zu machen, wenn zs :durch das Triiebrad d betätigt wird. .Ebenso ist ider Sektor noch mit einer fiedernden ,Sperrung e' versehen, die kreisförmig um idie Ansatzscheibe a1 ausgeschnitten ist, und deren freies Ende federnd senkrecht ;auf idie OCerfläche des .Sektors e wirkt" derart, daß sie in die Zähne dies Triebrades d .scharfkantig eingreift, wenn sich .der Sektor dm Sinne des Uhrzeigers idreht.
  • Der so ianisgdbilielete Sektor e, :der frei auf die Ansatzschraube dl zwischen ldiie Platte i und das Triebrad d aufgesetzt ist, greift in das Minutenrad 5 .ein. Dieses hat 1d.- Zähne, welche in üblicher Weise in Idas Schaltrad 6 .der Zeigerstellung eingreifen. Drei idieser Zähne sind dort, wo sie in .den ,Sektor e eingreifen, ausgefräst, so daß dieser, sobald ier die in AN). 5 gezeigte Stellung erreicht hat, frei wird und unter ider Wirkung edier Feder f in seine Grundstellung zurückgeht. Er :trifft hierbei auf dien Prellstift e° .auf, wobei der nachgsebige Zahn e2 `vn#aaer in Eingriff mit dem Minutenrad 5 (Abb. 5 bis) kommt, derart, :daß, sobald ider erste der nicht ausgefrästen Zahne des Minutenrades gegenüber dem Zahn e3 steht, ider Wiedereingriff edier Getriebe .gesichert ist. ,Dieser für die Ermöglichung der Rückstellung des Minutenzeigers nachgiebig gemachte Zahn es wird Baus einem Metall hergestellt, das ibesonders ibehandelt -wunde, um sicherzustellen, @daß ider federnde Zahn .immer -,.nieder genau in seine Grundstellung zurückweicht.
  • Es,ist ohne weiteres klar, daß die gedachte Rückstellung ides Minutenrades ein dem der Drehung ides Uhrzeiigers- entgegengesetzten Sinne nur den Minutenzeiger beeinflußt, da der Sektor e nicht bewegt wird, -weil er einer- . seits -durch Iden Prellstift es gesichert isst und anderseits unter ider Wirkung der Feder f steht, -deren Druck bediritend größer ist als der Widerstand des Zahnes e3. Die Einstellung des Rades b1 kann nur ,durch das Vorwärtsdrehen der Zeiger erfolgen. Wenn sich der abgebogene Arm e6 des Sektors e in der Stellung gemäß Abb. 5 bis befindet, greift er zwischen zwei Zähne des K-ronrades b1 ein, wodurch dieses verriegelt wird. Damit das Innenzahnrad während des ganzen, durch das Minutenrad 5 bewirkten Laufes des Sektors e in seiner Ruhelage auch nach dem Auskfinken :des abgebogenen Armes e° verbleibt, ist eine Sternfeder oder eine federnde Sperrklinke h vorgesehen, dessen Elastizität gegenüber derjenigen der Feder f gering, aber immerMn ausreichend :ist, um die Reibung des Sektors e, der sich .unter dem Triebrad d bewegt, zu überwinden.
  • Das Standenmd, das gewöhnlich den Stundenzeiger trägt, ist weggelassen und ebenso ein Triebrad; das .Schaltrad 6 ist lose auf die Ansatzschraube 7 aufgesetzt.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist wie folgt.
  • Das Minutenrad, das in einer -Stunde eine volle Umdrehung im Sinne des Zeigers macht und, in den Sektor e eingreifend, diesen mitnimmt, spannt dadurch die Feder f, sobald die nicht abgefrästen Zähne des Minutenrades mit dem Sektor in Eingriff kommen. Beim Ablauf .der sechzigsten Minute v erläßt der letzte derselben den Sektor e, welcher dann unter der Wirkung der Feder f rasch in seine Anfangsstellung zurückschnellt. Bei dieser Bewegung nimmt die Sperrung e- das Triebrad d mit, welches dann gleichzeitig das Rad b1 und die Scheibe b2 zwingt, einen genau ;berechneten ,Kreisbogen zu beschreiben, dessen Winkel für ,das Kronrad b1 i5° und für die Scheibe b2 30° beträgt.
  • Die Uhr zeigt,dann an Stelle der alten Bezeichnung 12 und der neuen Bezeichnung 2.4 nunmehr an beiden Fenstern a1 und a2 die Ziffer i. Während .alsdann die .drei ausgefrästen Zähnedes Minutenrades gegenüber dem nachgiebigen Zahn e3 gelangen, bleiben das Rad b1, die Scheibe b2, das Triebrad d und der Sektor e in %uhestellu ng, wobei das Innenzahnrad durch den abgebogenen Arm es, die Scheibe durch dien Antrieb d, oder in beständigem Eingriff= mit den Zähnen des Rades hl steht, und ,der ,Sektor durch die Feder f verriegelt wird. Sobald der erste der nicht ausgefrästen Zähne des Minutenrades in Eingriff mit dem nachgiebigen Zahn e3 kommt, so ist der Eingriff zwischen dem Minutenrad und dem Sektor usw. wiederhergestellt.
  • Die Abb. 7 und 8 zeigen eine erste Abweichung von dieser Nusführungsfonn, gemäß welcher der Sektor e vereinfacht ist. fach .derselben .ist die Feder f durch die Schraube f1 gehalten, welche @in der Platte i sitzt. Statt daß sie auf einem Stift aufruht, stützt sich ihr freies Ende auf eine Klaue e' de; Sektors e. Die Federklinke e' hat eine etwas abgeänderte Form.
  • ,Die Abib. 9 und io zeigen eine weitere Abweichung. Gemäß derselben sind das Rad b' und die Scheibe b2 mit Sperrzähnen versehen, und das Triebrad d ist ersetzt durch zwei sich diametral gegenüberstehende Sperrkegel e'° und elf, welche einerseits in die Scheibe b2 und anderseits in das Rad b1 eingreifen. Um zu vermeiden, daß Ader Sektor zu heftig auf den Prellstift e3 aufschlägt, wenn er von dem auf dem Minutenrad sitzenden Triehradi freigegeben wird, ist eine Feder j vorgesehen, die auf der Platte i durch j1 befestigt ist, -welche gegen (las Ende des Rückwärtsganges von Sektor e :auf der .schiefen Ebene der Klaue es aufliegt und .gleichfalls den Rückwärtsgang des Minutenrades ermöglicht.
  • Ferner ist gemäß dieser Anordnung das Raid b1 mit Aden Ziffern o bis 23 versehen, in Übereinstimmung mit den Bezeichnungen der Fahrpläne und anderer amtlicher -Veröffentlichungen.
  • Die Aljb. ii veranschaulicht eine weitere Abweichung von der gezeigten Ausführungsform, in welcher der Sektor e nur den Sperrkegel elf besitzt, welcher in das Kronrad b1 eingreift. Dabei wird die gleichzeitige Mitnah= der Scheiibe b2 mittels des Triebrades d2 bewirkt, welches .frei auf der -in der Platte i verschraubten Ansatzschraube d3 sitzt.
  • Die Scheibe b2 und damit auch das Fenster a2, welche in den misten der vorstehend beschriebenen Ausführungen für die früher übliche Stundenbezeichnung i bis 12 vorgesehen sind, können weggelassen werden. Um (die ehemalige Stundenbezeichnung gleichwohl zu geben, würde =ilus Stundenrad und die Stundeneinteilung auf dem unbeweglichen Zifferblatt beibehalten, so daß die alte Zeitangäbe durch Iden üblichen Stundenzeiger vermittelt wird.
  • Die Stunden von Mitternacht .bis Mittag würden hierbei gleichzeitig durch die unter idem :Fenster a1 erscheinenden Ziffern und ,den Stundenzeiger angezeigt, während von Mittag bis iNIitternacht die neue Zeitangabe, d. h. ;die .Stunden 13 bis 24 (oder 13 bis 23 und o), im Fenster, die entsprechende alte Angabe aiber vom Stundenzeiger abgelesen werden könnte.
  • Statt daß man die Scheibe b2 lose auf das N2I.inutenrohr 5 aufsetzt, könnte idieselbe auch mit dem Stundenrad .ein Stück bilden, so ;daß es in einer Stunde eine einmalige Umdrehung macht. Das Fenster a2 müßte dann mindestens die Breite von zwei Zeitanggben der ,Schaibeb= und in der Mitte ein Hinweisungszeichen haben. Die alte Stundenbezeichnung i bis 12 würde .dann je nach dem Stande der Ziffern i bis 12 der Scheibe b2, die im Fenster 0 erscheinen .und verschwinden, gegenüber @deni Hinweisungszeichen geigeben.
  • Der -Sektor e könnte auch nur nmlit dem Sperrkegel e'0 versehen sein, ,wobei -dann das Rad bi -durch d li:e @gezahnte .Scheibe b2 mittels des Triehrad!es dz mitgenommen -würde.
  • Die Zahl ider Zähme -des Minutenrades 5 :und des Sektors e -kann eine verschiedene sein. Der nachgiebige Zahn e3 könnte auch durch eine Klinke ersetzt werden, die unter der Wirkung einer Feder steht und auf -dem Sektor e gelagert ist.
  • Statt @daß -der Arm e' des ,Sektors e rechtwinklig abgebogen wind, könnte man denselben auch mit einem senkrechten Stift versehen.
  • Anderseits könnte ein Sektor, ähnlich wie Sektor e2, auch daizu (benutzt wenden, um bei jeder Drehung dies Sekundentriiebrades ein Organ, eine -Scheibe oder ein Kronrad zu betätigen, welches die Minutenziffern o his 59 trägt. Diese Anordnung ließe @sich insbesondere bei Weckern, Wanduhren iusw. wählen, wo man über mehr Platz verfügt.
  • Außerdem könnte das Trieibrad d auch nur ein Riad mit 24 Zähnen mitnehmen, das sich frei um :das Minutenrohr dreht und mit einer Scheibe von großem Durchmiesser fest verbunden isst, welche zwei konzentrisch angeordnete Stundenangaben z bis 24 (oder o bis 23) und r bis 12 besitzt, wobei diese leitzteren in einem Halbkreis diametral gegenüber den Ziffern 13 bis 24 angeordnet sind.
  • In der zweiten, in dien Abh. 12 bis 30 gezeigten Anrsführungsform oder Anwendung des -Erfindungsgegenstandes auf Taschenuhren gewöhnlicher Blauart werden idne Stunden, Minuten und ,Sekunden in üblicher Weise durch Zeiger angegeben. Nur ist an der Stelle von 1Z (oder XII) des unbeweglichen Zifferblattes ein Fenster ai ausgespart, durch -welches sich die Stundenanbalben von Mittag bis Mitternacht mit 13 bis 24 ablesen lassen, und in welchem die Ziffer 12, (oder XII) festgehalten wird, welche die Zeitangaben von Mitternacht bis Mittag vervollständigt.
  • Diese Zeitangaben sind iin radialer Anordnung auf dem beweglichen Zifferblatt b angeordnet, das durch ein innen verzahntes Rad gebildet -wird, ähnlich demjenigen der erstbeschriebenen Aus@fwhrungsform, und das sich gleichfalls lauf drei Rollen c dreht.
  • -Dieses -Rad b1 -ist in beständigem :Eingriff mit dem lose auf einer Ansatzschraube dl sitzenden Triebraid d. Dieses ist an seiner Unterseite eine Sperrzahnung, welche senkrecht in die :entsprechende Verzahnung d5 eines Triebrades de eingreift, das gleichfalls lose auf der AnsiatizschraUbe dl sitzt. Während :das Trii,ebra'd d mittels einer R.illle, die in einer entsprechend@enAuskehlung dierSchratuhe aufliegt, immer in derselben Höhe der Ansatzschraube dl gehalten wird, kann; sich [das Triebrad de 'auf dem Ansatz dieser Schraube unter der Wirkung einer-Blattfeder verschieben, ,dessen Blatt k deren freies, gabelförmiges Ende in einer Auskehlung d' in der Nabe des Triebrades de aufstützt. Diese Blattfeder k, welche im. dieser Weise Idas Einschalten und das Ausschalten der beiden Trilebräder d und de -bewirkt, ist am anderen Ende mittels einer iSchriaube k2 in einer Ausfräsung Izi -der Platte r @befestigt. Dde Blattfeder k wird abwechselnd -während elf aufeinanidierfolgender Stunden niedergedrückt und während der nächsten 13 Stunden freigegeben mittels des Stiftes k3 eines Rades 1, welches in 24 Stunden eine vollständige Umdrehung macht, und mittels eines Zapfens k3 und einer kreisförmigen Sohieberrinne 1', welche im Rand 1 auf .einem Winkel von z95° ausgespart isst. Dieses Rad L ,dreht sich frei um eine An-' satzschraulbe 11 Ader Platte r und greift in das Stundenriad 8 ein, welches zusammen mit dem fest auf ihm s fitzenden Stundenzeiger @in ein-er Stunde eine vollständige -Umdrehung macht.
  • Die ruckweise Bewegung ;dies Rades b1 erfolgt in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform durch den frei auf einer Ansatzschraube e13 sitzenden Sektor e, welcher unter der Wirkung einer Führungsfeder f steht, die in f1 befestigt ist.
  • Dieser Sektor e ist mit zwei Zahnungen e14 und e15 versehen, welche einerseits in das Min@utenrald 5, aus welchem :man die Zähne ausgefräst oder entfernt hat, eingreifen und anderseits in 'das Triebrad de. Der Sektor besitzt einen kreisförmigen Ausschnitt e5 zur Aufnahme des Drehzapfens q des S@ekundentri,ebes. Ferner hat der Sektor, .wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, zwei Anschlagstifte ei und es, welche einerseits als Stützpunkt der Feder f und anderseits zur Verriegelung des Rades b1 dienen, indem es nach Vollendung .eines Ganges zwischen zwei Zähne des Triebrades d Der Sektor e wird wie im vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele alle Stunden abwechselnd im einen Drehsinn durch das Minutenrohr 5 und im arideren Drehsinn durch die Feder f ,betätigt.
  • Dia, er sich beständig im Eingriff mit dem Triebrad de befindet, wird dieses abwechselnd während 59 :Minuten und 59 Sekunden firn Drehsinn des Uhrzeigers mitgenommen und dann während der letzten Stunde plötzlich im umgekehrten -Sinn sauf seine Anfangsstellung zurückgedreht.
  • Der Weg; welcher während .dieser letzten Bewegung zurückzwllegen eist, muß derart berechnet wenden, daß Idas Rad b1 :1/"-Umdrehung @inacht, wenn die Triebräder 0 -und i1 ineinandergreifen. Wenn l:,ei.spiielsweise das Rad b1 9i Zähne hat, so müßte es um sieben Zähne gedreht werden.
  • :Da das Rad b1 durch eine Sternfeder h verriegelt wird', bleibt es unbeweglich und hält auch das Triebrad h so lange fest, als das Triebrad dB unter der Wirkung ider Feder k außer Eingriff mit dem Triebrad d steht und ebenso, wenn der Sektor sich im umgekehrten Sinne der Drehrichtung des Uhrzeigers bewegt, wobei sich (las Triebrad d' wie eine Sperrung :in die Wolfszähne dl des Triebrades d einschiebt und :dieses verriegelt.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist daher wie beim früher hescbriebenen Beispiel die gleiche während der Zeit von Mittag his Mitternacht, in der die Ziffern 13 bis 2d. im Fenster a1 sichtbar werden. Am Ende der nächsten Stunde, also um i Uhr morgens, ist Idas Rad b noch um 113 Drehung verschoben, und die römische Ziffer XII erscheint im Fenster a1. Da de Fader k während der nächsten elf Stunden, also von i Uhr morgens bis Mittag, durch das Rad L niedergedrückt wird, so werden die Triebräder d und d' ausgerückt und dadurch das Rad b1 verriegelt. Die Zahl YII bleibt während dieser Zeit unbeweglich unter dem Fenster a1 und vervollständigt in dieser Weise die Angaben dies unbeweglichen Zifferblattes a.
  • Die Stundenangaben auf ,das Rad b1 sind mit 12 bis 2.I aufgetragen, wobei 12 in römischen Ziffern, wenn das unbewegliche Zifferblatt mit römischen Ziffern versehen ist (Abb. 12). Die .Bezeichnung 24 kann durch die Bezeich11ung o (Abb. 15) ebenso wie die römische Ziffer KII durch eine beliebige Verzierung ersetzt werden (Abb. 15).
  • Der Innere Durchmesser des Rades b1 ist so ;bemessen, (daß der Sekundentrieb 9 an seiner üblichen Stelle verwendet werden kann.
  • In der --'\usfiihrun.gdieses zweiten Ausführungsbeispieles, welche in den Abb. 19 bis 23 veranschaulicht ist, ist das Fenster a1 unterhalb der Bezeichnung 12 :des unbeweglichen Zifferblattes vorgesehen. Das bewegliche Zifferblatt wird durch eine Scheil)e b2 gebildet, mit welcher ein 13 Zähne besitzendes Rad b3 fest verbunden ist, und welche lose auf dem Minutenrohr aufsitzt. Der Durchmesser dieser Scheibe wird so klein gewählt, d'aß der übliche Sekundentrieb 9 verwendet werden kann.
  • Das "Zahnrad b3 ist,in heständigern Eingriff zeit dem Trieb d, welcher lose auf eine Ansatzschraube dl oberhalb von Sektor e gesteckt st :und der Wirkung einer Feder f untersteht. Der Sektor e mit den Zähnen e= steht .im Einriff mit dem nicht voll verzahnten Minutenad 5 und besitzt einen mit einem Anschlag-,tift e6 versebenen Arm und eine Federklinke, welche durch das Kreisblatt c°, gebildet wird, welches einerseits zur Verriegelung nach Vollendung des Weges von Raid b3 und anderseits zum .senkrechten Eingriff in ,dieses Rad :dient. Durch eine Sperrung hl wird das Rad b3 an seinem Rückwärtsgang verhindert, d. h. daran, :daß es sich im Drehsinn des Uhrzeigers bewegt und :das Triebrad d verriegelt, während der Sektor e :durch das Minutenrohr 5 wieder zurückgeführt wird. Die Blattfeder k, statt d@aß sie zwei Triebräder aus-und einrückt, verriegelt den Sektor e direkt, wenn der Zapfen k3 in der Schieberinne h des Rades l ist. Bei @dieser Ausführung erstreckt sich die kreisförmige Schieberinne nur über einen Winkel von i65°.
  • Während elf aufeinanderfolgender Stunden ist somit der Sektor e verriegelt und damit auch Idas bewegliche Zifferblatt, wie oben erklärt wurde. Sobald sich der Zapfen lz" in den vollen Teil des Rades l senkt, verläßt das freie Ende der Feder k den Sektor e und gibt ihn für die Wirkung der :Feder f frei, und die Bewegung des beweglichen Zifferblattes erfolgt in gleicher Weise wie während 13 aufeinanderfolgender Stunden bei den früher gezeigten Ausführungen.
  • Die Abb. 12 bis 26 zeigen eine zweite Möglichkeit des zweiten Ausführungsbeispieles. Dabei bat das Rad l statt einer Rinne einen kreisförmigen Kamm l3 von 165°, welcher auf das Ende ;;il eines Hebels fri, wirkt, der sich um seine Ansatzschraube 11i2 dreht und unter der Wirkung einer Feder i2 steht. Das andere Ende in, dieses Hebels ist abgebogen und trägt den Anschlagstift in, für den Sektor e, der somit beweglich ist und zwei Stellungen einnehmen kann, je nachdem der Hebel in unter der Wirkung der Feder ia an einem Anschlagstift o aufliegt (AI>b.25) oder aller durch den Kamm h (Abb. 2.4 ,und 26) h,etäti.gt wird.
  • In der ersten Stellung, @in welcher die Zähne des Minutenrades 5 und der Sektor e außer Eingriff sind:, ist das bewegliche Zifferblatt verriegelt, während in der zweiten Stellung dieselbe Arbeitsweise stattfindet wie für die früheren Fälle beschrieben.
  • Die Abb. z; bis 30 zeigen in kleinerem Maßstabe eine ;dritte Möglichkeit des zweiten Ausführunasbeispieles in, Anwendung auf eine große Uhr miit Fe@Ier-, Gewicht- oder elektrischem Antrieb.
  • Das feststehende Zifferblatt a, dieser Uhr, in .welchem @die Fenster a1 und a.2 ausgespart sind, trägt nur die üblichen Minutenzahlen. Das l;ewagliche Zifferblatt b wird aus zwei übereinander gelagerten Scheiben b4 und b° gebildet. Die unmittelbar unter dem bewegliclien Zifferblatt a angeordnete Scheibe 171 besitzt an ihrem äußeren Umfang einen rechtwinkligen Ausschnitt bl an Stelle der Stundenzahl 12 in einem äußeren Ring der Stundenangaben 13 bis 23. Ein innerer Ring mit den Zahlen o biis i z ist zuf der Scheibe b4 konzentrisch angeordnet. :Die Ziffern des äußeren Ringes sind mit Bezug auf die Mitte radial angebracht, :während' die Ziffern des inneren Ringes idiies mit Bezug auf den äußeren Umfang der Scheibe b'4 sind':, derart, d!aß sich die Zahl »o« des Innenringes :diametral gegenüber dem Ausschnitt dies Außenringes. >"i« diametral gegenüber »13« befindet us-#v. Die Scheibe b5 ist :etwas größer als b4 und trägt eine einzige Zahlenreihe i bis 12, welche radial @so angeordnet .ist, daß die Zahlen in :dem Ausschnitt der Scheibe b4 siCihtbar werden können. Die Scheibe b5, mit welcher das Zahnrad b3 fest verbunden ist, sitzt daher lose auf dem Minutenrohr 5 rund wird durch :ein. Triebrad! d betätigt, wie bereits oben beschrieben. Das zum Triebrad d gehörende Sperrorgan e' für Iden Sektor e kann statt durch eine Blattfeder bei dieser Ausfü hrung eine in e16 auf einer Ansatzschraube gelagerte Hemmung sein, wobei die Ansatzschraube auf einem Arm des @Sektors e verschraubt .und e' unter der Wirkung einer Feder p steht, die in p1 durch eine Ansatzschraube gehalten wind, welche :m einem gegenüberliegenden Arm :des Sektors e veracbraubt ist.
  • Diese Scheibe b4 wird auf diese Weise alle Stunden @um 112 ihrer Umdrehung verschoben. Von i Uhr nachmittags bis Mitternacht 59 Minuten 59 Sekunden nimmt sie .in ihren Bewegungen die .Scheibe b5 .mit, so dtaß man in :den Fenstern a1 und a2 idi@e entsprechenden Zeitangaben .der beiden Ringe der ,Scheibe b4 ablesen kann. Diese Mitnahme erfolgt ungeachtet :der rSternfeder s, welche in s' in ider Platte sitzt und das Bestreben hat, mittels einer schwingenden Sperrung t die Scheibe b4 zu verriegeln. Die :Sperrung t, welche in t1 auf der Scheibe b5 gelagert ist, steht unter :der Wirkung .der Feder t4, welche bestrebt ist, das rechtwinklig abgebogene Ende t3 in Eingriff mit der Nut t4 am Umfang der Scheibe b5 zu bringen. In dieser Stellung liegt der abgebogene Teil t3 auf ;der linken Hand :des Ausschnittes bE :auf, wodurch die Scheibe b4 mitgenommen wird.
  • Von i Uhr morgens :his 12 Uhr 59 Minuten 59 Sekunden ist idie Scheibe b4 dagegen idurch die Sternfeder s verriegelt, ida der abgebogene Teil t3 der Sperrung t auf ihrem Umfang gleitet, ohne sie .mitzunehmen. Diese Aufhebung der Sperrung wird durch ein Rad u mit 24 Zähnen erreicht, auf welchem fest verbundlen die Schnecke u1 sitzt. Das Rad u ist lose auf eine in ;der Platte i verschraubte Ansatzschraube u2 gesteckt. Jede Stunde wird i glas Rad u mittels :des Fängers v1, der Scheibe v, die mit dem Minutenriad fest verbunden ist, um .einen Zahn verschoben. Eine Sternfeder u3 verhindert, idaß sich Idas Rad u auf einmal um mehr als einen Zahn :drehen kann. Ein (dreiarmiger, ankerförmiger .Hebel q, der sich :in q¢ dreht, -ist :der Wirkung :einer Führungsfeder r unterstellt, idie,in z-1 gehalten ist. Der schnabelartige Arm q1 liegt auf dem Umfang der Schnecke u1 auf, während oder Arm q2 an einem Ende eine rechtwinklige ,#.,bbie,gung hat, welche lauf die Klaue t2 @drückt und die Sperrung t um t1 dreht, so daß die Scheibe b4 freigegeben wird, sobald :der Arm q1 :des Hebels q auf Iden Anfangspunkt der Schneckenlinie fällt. Diese Stellung ist in Abb. 29 gezeigt.
  • Die Abhiegung t3, die durch die Scheibe b' mitgenommen wird, gleitet dann auf dem Umfang der verriegelten Scheibe b4, ohne in die Nut t4 einzugreifen, bis sie an den rechtsseitigen Rand des Ausschnittes b6 gelangt. Da in diesem Moment der Hebel q durch die Schnecke hochgehoben wird, gibt er den Weg für die Klaue t= der Sperrung t frei, welche sich dann Unter der Wirkung der Feder t5 so drehen kann, cjaß die Abbiegung t3 neuerdings in die Nut t4 eintritt, so daß sie, wenn sie auf dem linksseitigen Rand des Ausschnittes b5 aufzuliegen kommt, die Scheibe b4 sperrt. In :dieser Weise werden die Zahlen 13 .bis 23 im Fenster a1 idurch die Sciheibe b4 des beweglichen Zifferblattes gleichzeitig -mit den entsprechenden Zahlen i bis i i oder früheren Zeiteinteilung im Fenster a2 sichtbar. Die Zeitangaben i bis 12 .der Scheibe b5 sind- im Fenster a' :durch Iden Ausschnitt b6 gleichzeitig mit der Ziffer »o« sichtbar, welche zwölf Stunden nacheinander unter dem Fenster a2 verbleibt.
  • Der Zeitmesser gemäß ider vorliegenden Erfindung könnte, statt daß er, wie vorstehend unter Bezugnahme -auf die Zeichnung beschrieben, die Stunden anzeigt, in gleicher Weise die Tage, Wochen, Monate, Jahreszeiten, Mondwechsel usw. anzeigen, @da das bewegliche Blatt :dieses ,Zeitmessers mit jedem beliebigen Zeichen versehen. werden und .das ruckweise wirkende Trieborgan :des beweglichen Blattes :durch jeden beliebigen Antrieb betätigt werden kann, ohne Idas Grundsätzli:che :der Erfindung zu beeinflussen, das darin besteht, in regelmäßigen Zeitabschnitten ein bewegliches Zeichenblatt zu .bewegen:, wofür die Antriebskraft dem Triebwerk des Zeitmessers entnommen ist, ohne @daß der gute Gang dieses Triebwerkes :beeinflußt wird..
  • Das mit 24 Zähnen versehene Innenzafharad kann bei !dien Ausführungsfarmen, bei welchen der Stundenzeiger beibehalten wind, statt mit Elen Zahlen r bis 2d. mit nur zwölf Zahlen, nämlich 13 bis 2d., versehen sein, die sich nur über ,die Hälfte der Oberfläche erstrecken, d. h. auf einen Kreis in einem Winkel von i8o° verteilt sind, wobei die andere Hälfte ohne Bezeichnungen bleibt oder beliebige Verzierungen erhält.
  • Diese Anordnung könnte auch dann gewählt werden, wenn die Zeichen i bis i2 mittels einer @Mittelscheibedurch ein zweites Fenster sichtbar gemacht werden.

Claims (3)

  1. PATEN T-Ar#sPRÜcHE: i. Zeitmesser, bei welchem ein bewegliches Zifferblatt mit kreisförmig angeordneten Zeitangaben sich immer im gleichen Drehsinn unterhalb eines unbeweglichen, mit wenigstens eirein Fenster versehenen Blattes bewegt, und insbesondere eine Uhr, welche das Ablesen der neuen Zeiteinteilung von i bis 24 Stunden .und von ihren Bruchteilen erleichtert und deren Zifferblatt unter Zuhilfenahme eines Zahnsektors in regelmäßigen Zeitabschnitten sprungweise um einen solchen Winkel gedreht wird, @daß die in einem Fenster sichtbar gewesene Zeitangabe durch die nächstfolgende ersetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das sprungweise heiwegliche Zifferblatt dauernd im Eingriff steht mit dem Antriebsorgan, dessen Triebkraft dem Triebwerk- der Uhr unter Verwendung einer stark reduzierten Obersetzung entnommen wurde und wobei diese Triebkraft während der jeweiligen Ruhepausen des l-xewegl i chen Zifferblatbes aufg espeichert und :die Dauer dieser Ruhepausen :durch den als Hemmvorrichtung wirkenden "Zahnsektor geregelt wird, der vom Triebwerk :der Uhr aus einen gleichmäßigen, immer ini selben Sinn wirkenden Antrieb erhält.
  2. 2. Zeitmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das durch Verriegelungen das Zifferblatt d aran verhindert wird, sich wieder zurück- oder über die Stellung hinauszudrehen, welche der L'bereinstiinmung eines ,Stundenzeichens mit der Fensteröffnung entspricht.
  3. 3. Zeitmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eki bewegliches Zifferblatt (b), bestehend aus einem innen verzahnten Rade (b') ,und einer konzentrischen, auf dein Stundenrohr befestigten Scheibe, wobei,das Rad (b1) in regelmäßigen Zeitabschnitten ruckweise, die Schein .e .dagegen durch einen gleichmäßig wirkenden Antrieb bewegt wird. -.. Zeitmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Antriei des beweglichen Zifferblattes (b), der aus einem lose auf einer in der Platte (i) befestigten Ansatzschraube (d') sitzenden Triebrad (d) ,besteht, das ingleichzeitigem Eingriff :mit ,dem Rade :(b1) und mit der Scheibe (b2) steht, ferner gekennzeichnet durch einen verzahnten Sektor (e), der lose auf derselben Schraube (dl) unterlialb des Triebradies (d) sitzt, wobei er in Eingriff steht rnit einem Hemmungsorgan (i) und mittels eines kreisförmigen ,biegsamen Blattes (e') die Zähne des Triebrades (d) in einem Drehsinn sperrt, indem (lies-er Sektor der Kraft einer Führungsfeder (f °) unterstellt ist, die ihn auf einen festen oder elastischen Anschlag (e') ztirückfü@hrt und seine Bewegung in :einem Drehsinn begrenzt, und wobei der Sektor finit einem nachgiebigen Zahn (e°) versehen .ist, .um ,den Rückwärtsgang des Minutenrades (5) zu ermöglichen (Abb. 3). 5. Zeitmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Antriebsanordnung für das bewegliche Zifferblatt, bestehend aus einem Sektor (e) mit unbeweglichen Zähnen (e2), auf dem zwei diametral gegeneinander versetzte Sperrungen (e1" und e'1) angeordnet sind, welche einerseits das Kronrad (hl) und an-_lerseits die Scheibe (b2) des beweglichen Zifferblattes (b) sperren, wobei der Sektor, wenn er durch :seine Führungsfeder (f) betätigt wird, auf .einen in der Platte befestigten, nachgiebigen Anschlag (j2) anzuliegen kommt @(A,bl). 9). 6. Zeitmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Antriebsorgan für das 3"e@vagliohe Zifferblatt, bestehend aus einem verzahnten Sektor (e), der mit eainer einzigen Sperrung (e11) versehen ist, welche in das Kronrüd -(b1) eingreift, ferner aus einem Triebrad (d2), Idas lose auf einer in der Platte (i) befestigten (d') sitzt und gleichzeitig in das Kronrad (b') und in die Scheibe (b1) eingreift-(Abb. i i). i. Zeitmesser nach Irrspruch i, gekennzeichnet durch eine Antriebsanordnung für :das bewegliche Zifferblatt (b), l;estehend aus einem lose auf einer Ansatzschraube (dl) sitzenden Triebrad (d). derart, das sich dasselbe achsial auf der letzteren verschieben und drehen kann, wobei (las Triebrad mit dem Kronra:d (hl) in Eingriff steht und mit einer seitlichen Sperrzahnung (d4) versehen ist, welche in clie entsprechende Verzahnung (d1) eines in vorausbestimmter Höhe auf derselben Schraube (d1) befestigten, zweiten Triebrades (d") ein- und ausgerückt tv.ird, ferner bestehend aus einem Sektor (e.), weleher mit zwei Verzahnungen (e14 und e15.) von verschiedenen Halbmessern versehen ist, von idenen die eine in Eingriff mit dem zweiten Triebrad (ds), die Wandere mit einem Hemmungsorgan steht (Abt. 1d.). B. Zeitmnesser nach Anspruch i, gekennzeichnet,durch eine Antriehsanordnung für Idas bewegliche Zifferblatt (b), welche besteht unzs einem Zahnrad (b3), das mit der Scheibe (b2), welche dieses Zifferblatt darstellt, fest verbunden iist, aus einem Triebrad (d), das in das bezeichnete Zahnrad eingreift, rund .aus einem verzahnten Sektor (e), der im einen Drehsinn durch ein mit iihm in Eingriff stehendes Organ der Hemmung 'und ärn anderen Drehsinn durch eine Rückfiihrungsfieder (f) betätigt wird, wobei der Sektor (e) in Eingriff mit .den Zähmen :des Triebrades kommt, wenn er unter der Wirkung der Feder (f) steht (Abt. 2o). g. Zeitmesser nach Anspruch i, Üdurch gekennzeichnet, idaß das Hemmungsorgan besteht aus einem Minutenraid (5) des Triebwerkes, aus welchem drei Zähne ausgefräst worden sind (Abt. i b'is 3). fo. Zeitmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch @die Organe für die Verriegelung -des beweglichen Ziff-er'blattes, bestehend aus einer federnden Flinke (h), welche das Innenzahnrad am Rückwärtsgang verhindert, und aus einem abgebogenen Arm (ee), welcher fest verbunden ist mit dem Sektor (e) der Antriebsanordnung für d@äs bewegliche Znfferiblatt, welcher abgebogene Aren zwischen zwei auf einanderfolgeaden Zähnen des Innenzahnrades eingreift, wodurch dasselbe am Ende des Rückweges, den der Sektor macht, verriegelt wird (Alb. 3 und 13). ii. -Zeitmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Organe für die Verriegelung der beweglichen Zifferblätter, .bestehend aus einer Sternfeder (hl), welche das Kronrad am Rückwärtsgang verhindert, und aus einem Stift (0), der auf einem Arm des .Sektors (e) sitzt, der am Ende des vom Sektor gemachten Weges zwischen zwei aufeinanderfolgende Zähne des verzahnten Raides eingreift, welches mit der das bewegliche Zifferblatt darstellenden Scheibe fest verbunden ist (Aibb. 2o bis 25). 12. Zeitmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß der Antrieb für ,das Ein- und Ausrücken der leiden Triebräder (d und d°), von denen das eine verschiebbar und das aridere in -einer vorausbestimmten Höhe auf der gleichen Achse :(dl) befestigt, eine Blattfeder i(k) benutzt, die in .eine Gabel endigt, ideren Enden auf einerAusdrehung (J) des auf seiner Achse versdhi.ebbiaren Triebrades und auf einem mit 24 Zähnen versehenen Rad (l) auflie-,gen, welches in ;Eingriff mit :dem Stundenraid (8) ,steht und in welchem auf einem Winkel von z95° eine kreisförmige Schieberinnne (h) ausgespart ist, in welcher ein Stift (k3) gleiten kann, der von der in einer Gabel endigenden Feder getragen :wird (Abt. 13 bis 16). 13. Zeitmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet @durch eine runde Blattfeder (k), ,deren freies Ende als Verriegelungs-.stift für den Antviebssektor (e) des beweglicher Zifferib'latües dient, wobei diese Feder albwechselnd niedergedrückt und gehoben wird mittels eines m,it :2q. Zähnen @verlsehenen Rades .(l), »welches mit dem Stundenrad,(8) iin Eingriff ist und indem eine kreisförmige Schieberinne von 165' .ausgespart ist (Ab!b.2o und 21). 1q.. Zeitmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen abgebogenen Hebel .(m), dessen eines Ende (m3) die Stelle eines festen Anschlages für- die Begrenzung des Rückweges des Sektors versieht, und idessen anderes Ende (in') durch einen Kamm @(l3) "betätigt wdrid, der kreisförmig auf einem Winkel von 1950 auf einem mit 24 Zähnen versehenen Rad (l) angebracht ist, welches in Eingriff finit ,dem Stundenrad (8) ist (Abt. 26 und 27). 15. Zeitrrie@ser nach Anspruch i und fo, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für die Mitnahme der äußeren, mit einem Fenster (b6) versehenen Scheibe (b4) aus einem Hebel (t) besteht, der auf oder inneren .Seheibe (b5) gelagert ist, wobei ein Ende (t3) dieses Hebels gewöhnlich abgebogen ,ist, derart, :daß es auf :dem Rand des Fensters der äußeren Scheibe zum Aufliegen kommt, wenn .dieser abgebogene Teil in eine Einkerbung (t4), die am Umfang der äußeren Scheibe ausgespart ist, eintritt, während das andere Hebelende einen -Kamm (t2) besitzt, der von Odem abgebogenen Ende (q1) eines dreiazimigen Hebels (q) betätigt wind, dessen .einer Arm (q1) frei auf dem Umfang einer ;Schnecke (u1) aufliegt, die fest v erbunden ist mit einem Rad (2,;.) mit 24 Zähnen, Idas in Eingriff steht mit einem Finger (v1) einer ein Stück mit dem Minutenrad bildenden Scheibe (v) (Abt. 29 bis 3 1).
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