DE3715083C2 - Verstärkeranordnung mit parallel arbeitenden Signalverstärkern - Google Patents
Verstärkeranordnung mit parallel arbeitenden SignalverstärkernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verstärkeranordnung mit den im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Es ist häufig erwünscht, ein Signal mit einem höheren Leistungs
pegel zu erzeugen, als ihm ein einzelnes Verstärkerelement
liefern kann. Um dies z. B. bei Ton-Leistungsverstärkern zu er
reichen, ordnet man gewöhnlich zwei (oder mehr) Röhren in einer
Parallelschaltung oder in einer Gegentaktschaltung an, um die
bei einem gegebenen Verzerrungsgrad erzielbare Ausgangsleistung
zu verdoppeln (oder noch mehr zu erhöhen). Gegentaktbetrieb ist
eine Art von Parallelbetrieb, bei dem sich der Klirrfaktor
gegenseitig aufhebt, und wird gewöhnlich in Hifi-Tonverstärkern
und auch in Kabelfernseh-Verstärkern angewandt.
Die Parallelschaltung mehrerer Signalverstärkerelemente ist
sehr üblich bei HF- und Mikrowellen-Frequenzen, weil bei den
hohen Betriebsfrequenzen die physikalischen Grenzen der einzel
nen Elemente meist erreicht sind und sich ihre Leistungsauf
nahme oder Belastbarkeit verringern. Es ist eine Fülle von An
ordnungen bekannt geworden, um die Ausgangsleistung einer Viel
zahl von Mikrowellen-Signalverarbeitungselementen wie z. B. Ver
stärkern zu kombinieren. In diesem Zusammenhang sei auf einen
Artikel von K.J. Russell "Microwave Power Combining Technique"
hingewiesen (veröffentlicht in IEEE Transactions on Microwave
Theory and Techniques, Band MTT-27, No. 5, Mai 1979). Die dort
offenbarte Technik richtet sich auf die Verwendung einander
völlig gleicher Signalverarbeitungselemente, die in symmetri
schen Strukturen angeordnet sind, so daß die am Vereinigungs
punkt eintreffenden Signale phasengleich sind. In anderen Fäl
len, wie z. B. in der US-PS 4 291 278 beschrieben, ist die
Struktur nicht symmetrisch, und es sind Phasenschieber einge
fügt, um die durch die asymmetrische Struktur bedingten Phasen
unterschiede zu kompensieren.
Ein Phasenausgleich zwischen zwei Verstärkerzweigen mit Hilfe
eines Phasenschiebers ist auch aus der JP 58-206212 A bekannt,
bei welcher zwei parallel betriebene Verstärker sowohl ein
gangsseitig wie auch ausgangsseitig über Hybridekoppler zusam
mengeschaltet sind. Die Parallelschaltung einer größeren Anzahl
von Verstärkerzweigen zur Erhöhung der Verstärkerleistung ist
ferner aus der DE 28 07 813 B1 bekannt. Schließlich ist die
Verwendung zweier paralleler Verstärkerzweige mit Feldeffekt
transistoren als Verstärkerelemente aus der DE 33 24 540 A1
bekannt; mit einem Richtkoppler wird das Eingangssignal auf die
beiden Verstärkerzweige aufgeteilt und über jeweils ein Ein
gangstransformationsnetzwerk dem betreffenden FET-Verstärker
zugeführt, denen jeweils ein Ausgangstransformationsnetzwerk
nachgeschaltet ist, deren Ausgangssignale wiederum über einen
Richtkoppler zusammengeführt und an einen gemeinsamen Ausgang
geliefert werden.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei solchen
parallel geschalteten HF-Verstärkern die in den einzelnen Ver
stärkerzweigen auftretenden Signalverzögerungen sich um mehr
als eine Signalperiode unterscheiden können, und dies hat zur
Folge, daß bei der Verstärkung sehr hochfrequenter Signale eine
Bandbreitenverminderung eintritt, auch wenn Phasenverschiebungen
innerhalb einer Periode ausgeglichen werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, solche unerwünsch
ten Bandbreitenverminderungen bei Parallelschaltung mehrerer
Verstärkerzweige weitgehend zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprü
chen gekennzeichnet.
Das Verdienst der Erfindung liegt im Herausfinden der Ursache
für die zunächst unerklärliche Bandbreitenverminderung, die
selbst dann zu beobachten ist, wenn man für einen Phasenaus
gleich in den einzelnen Verstärkerzweigen sorgt. Der Grund hier
für hat sich dann im Verbleiben von Laufzeitunterschieden von
vollen Perioden herausgestellt, und erst durch die erfindungs
gemäße Maßnahme eines vollständigen Laufzeitausgleichs auch
über mehrere Perioden konnte die theoretische Bandbreite des
Gesamtverstärkers erreicht werden.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung paralleler Verstärkerzweige
können sich die laufzeitbedingten Phasenverzögerungen in den
einzelnen Zweigen um mehr als 360° unterscheiden. Die zu ver
stärkenden Signale werden von einem Signalteiler in mindestens
zwei Eingangssignalanteile verminderter Amplitude aufgeteilt,
die über Eingangskoppler den Eingängen zweier Verstärker zu
geführt werden. Die beiden Verstärker liefern an ihren Aus
gängen einen ersten bzw. zweiten verstärkten Signalanteil. Mit
den Ausgängen der beiden Verstärker ist ein Ausgangskoppler
verbunden, um die beiden verstärkten Signalanteile an einem
Summensignalanschluß zu kombinieren. Um maximale Ausgangs
leistung bei jeder Frequenz zu erreichen, ist zunächst eine
Phasenkoinzidenz der beiden verstärkten Signalanteile innerhalb
einer Phase notwendig. Die Momentanbandbreite kann infolge der
zu großen Verzögerungsdifferenz kleiner als gewünscht sein. Mit
einem der Eingänge und mit dem Ausgang desjenigen Verstärkers,
dessen elektrische Verzögerung um das Maß dieser Verzögerungs
differenz kleiner ist als die elektrische Verzögerung des
anderen Verstärkers, ist eine Laufzeitkorrekturschaltung ge
koppelt, deren zusätzliche elektrische Verzögerung die Verzöge
rungsdifferenz kompensiert. Die Verzögerung zwischen den Ein- und
Ausgängen werden dadurch gleich gemacht, und die Phasen
werden kompensiert, wodurch man ein maximales Ausgangssignal
mit maximaler Momentanbandbreite erhält.
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen anhand
von Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer bekannten Anordnung zum
Parallelschalten von Wanderfeldröhren-Verstärkern
(WFR-Verstärker);
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 3 zeigt in einer graphischen Darstellung die mit
der erfindungsgemäßen Anordnung erzielbare Verbesserung
der Bandbreite;
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild einer Parallelanordnung,
in der ein geeichter Phasenschieber verwendet wird, um die
Laufzeitverzögerung als Funktion der Frequenz zu bestimmen;
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung der Entkopplung
als Funktion der Frequenz und zeigt die maximale Bandbrei
te für eine spezielle Parallelanordnung;
Fig. 6 ist eine graphische Darstellung der Phasenschie
berstellung als Funktion der Frequenz für die Fälle mit und
ohne Phasenkompensator;
Fig. 7 ist ein Blockschaltbild einer parallelgeschal
teten Verstärkeranordnung, worin die Angleichung sowohl der
Verzögerung als auch der Phase am Summierungspunkt durch aus
gewählte Übertragungsweglängen erzielt wird.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Parallelanordnung von Wan
derfeldröhren werden die zu verstärken den Signale über ei
nen HF-Eingangsanschluß 12 an einen Eingang eines
3 dB-90°-Hybridekopplers 14 gelegt. Der Hybridekoppler 14 erzeugt
an einem Ausgangsanschluß 16 ein phasengleiches Signal (In
phase-Signal) und an einem Ausgangsanschluß 16 ein um 90°
phasenverschobenes Ausgangssignal im wesentlichen gleicher
Amplitude. Solche Hybridekoppler sind allgemein bekannt und
brauchen hier nicht näher beschrieben zu werden. Das
Inphase-Signal vom Ausgangsanschluß 16 wird über eine Hochfrequenz
leitung 20 an einen Eingangsanschluß eines Wanderfeldröhren-Ver
stärkers (WFR-Verstärker) 22 gelegt. Die Signale vom Aus
gang 18 des Hybridekopplers 14 werden über einen verstell
baren Phasenschieber 24 und Hochfrequenzleitungs-Abschnitte
23 und 23' an einen Eingangsanschluß 25 eines zweiten
WFR-Verstärkers 26 gelegt. Die auf die Eingänge der Verstärker
22 und 26 gegebenen Signale werden über jeweils eine weitere
Hochfrequenzleitung 28 bzw. 30 auf jeweils einen Eingangsan
schluß 32 bzw. 34 eines weiteren 3 dB-90°-Hybridekopplers 36
gegeben. Der Hybridekoppler 36 koppelt die an seine Eingangs
anschlüsse 32 und 34 gelegten Signale auf die Ausgangsan
schlüsse 38 und 40. Der Ausgangsanschluß 40 ist mit einer
Verlustlast 42 und der Ausgangsanschluß 38 mit einer Aus
gangsklemme 44 verbunden. Die Verlustlast 42 ist an den
Wellenwiderstand der Hochfrequenzleitungen und der Hybride
koppler angepaßt.
Wenn in einer Anordnung der in Fig. 1 gezeigten Art die Pha
se des am Anschluß 34 des Kopplers 36 ankommenden Signals
um -90° gegenüber dem am Anschluß 32 kommenden Signal
verschoben ist (das Minuszeichen in der Gradangabe be
deutet eine Verzögerung), dann addieren sich die Signale
am Ausgangsanschluß 38, während sie sich am Ausgangsan
schluß 40 auslöschen. Irgendeine Amplitudendifferenz zwi
schen den an den Anschlüssen 32 und 34 ankommenden Signalen
führt dazu, daß ein Teil der Energie über den Anschluß 40
zur Verlustlast 42 gekoppelt wird. Dieser in die Last 42
fließende Teil der Energie ist nicht mehr verfügbar, um
über die Ausgangsklemme an den gewünschten Verbraucher ge
legt zu werden. In ähnlicher Weise nimmt, wenn die relative
Phasenlage der an die Anschlüsse 32 und 34 gelegten Signale
von 90° abweicht, die auf den Ausgangsanschluß 38 gekoppelte
Leistung ab, und die über den Ausgangsanschluß 40 zur Ver
lustlast 42 gekoppelte Leistung wird größer. Dies geht so
weit, bis ein Zustand erreicht ist, in dem die Phase des
am Anschluß 44 liegenden Signals gegenüber der Phase
des am Anschluß 32 liegenden Signals um 90° voreilt
(eine +90°-Bedingung); zu diesem Zeitpunkt fließt die ge
samte Leistung in die Verlustlast 42 und keine Leistung zur
Ausgangsklemme 44. Um bei dieser bekannten Anordnung die
Phase einzustellen, wird die gewünschte Betriebsfrequenz
an den HF-Eingangsanschluß 12 gelegt, und der Phasenschie
ber 24 wird so eingestellt, daß am Ausgangsanschluß 44 maxi
male Leistung erscheint. In der Praxis wird man empfindlicher
die in die Verlustlast 42 fließende Leistung auf ihr Minimum
justieren, um auf diese Weise den Punkt zu erreichen, wo die
Leistung am Ausgangsanschluß 44 maximal ist.
Die Fig. 2 zeigt eine parallele Verstärkeranordnung gemäß
der Erfindung. Die Fig. 2 ist ähnlich der Fig. 1 und ver
wendet auch dieselben Bezugszahlen zur Bezeichnung ent
sprechender Elemente. Es wurde gefunden, daß verteilte
Verstärker wie z. B. Wanderfeldröhren-Verstärker Phasendiffe
renzen haben können, die über 360° liegen. In der Tat kann
bei Wanderfeldröhren-Verstärkern, die ansonsten völlig
gleich sind, die Weglänge um 3 oder mehr Wellenlängen dif
ferieren. Wenn man also die Phasenkorrektur in der anhand
der Fig. 1 beschriebenen Weise durchgeführt hat, um maxima
le Ausgangsleistung für die gewünschte Last zu erhalten,
können zwischen den beiden Wegen (deren einer über den Ver
stärker 22 und deren anderer über den Verstärker 26 führt)
Wegdifferenzen von einigen Wellenlängen existieren. Solche
Wegdifferenzen haben begrenzte Bandbreite zur Folge.
Die Verminderung der Bandbreite infolge von Weglängendiffe
renzen von N.(360°), wobei N eine ganze Zahl ist, läßt sich
verstehen, wenn man z. B. den Fall betrachtet, daß die an den
Anschlüssen 32 und 34 des Ausgangs-Hybridekopplers 36 an
komm enden Signale bei einer Frequenz von 10 GHz in Phase
sind, die Weglänge durch den WFR-Verstärker 26 aber um eine
Wellenlänge größer ist als die Weglänge durch den WFR-Ver
stärker 22. Es ist klar, daß diese Differenz von einer Wel
lenlänge zu einer Differenz von zwei Wellenlängen wird, wenn
sich die Frequenz auf 20 GHh erhöht, und daß dazwischen eine
Differenz von 1,5 Wellenlängen (180°) vorkommt, wenn die Fre
quenz 15 GHz beträgt. Bei 15 GHz also haben die an die Anschlüs
se 32 und 34 gelegten Signale einander entgegengesetzte Phase.
Infolgedessen wird bei 15 GHz kein Signal vom Anschluß 38
zur Nutzlastklemme 44 geliefert, vielmehr wird die gesamte
Leistung in der Verlustlast 42 verbraucht. Wenn sich die An
zahl der Wellenlängen in der Phasendifferenz erhöht, wird
die Phasenänderung mit wachsender Frequenz größer. Mit zu
nehmender Anzahl von Wellenlängen in der Verzögerungsdiffe
renz erscheint die 180°-Änderung der Phasendifferenz, bei der
die nutzbare Ausgangsleistung von ihrem Maximum auf den Null
wert sinkt, bei Frequenzen, die dichter an 10 GHz als an
15 GHz liegen. Weglängendifferenzen von 5 Wellenlängen
können die momentane Bandbreite (Frequenz zwischen einem
Maximum und einem Minimum der Ausgangsleistung) auf 5%
reduzieren. Diese Frequenzbegrenzung infolge der Parallel
schaltung überlagert sich mit anderen Frequenzbegrenzungen,
die den individuellen Strukturen der Anordnung eigen sind.
Man sieht also, daß jede Ungleichheit der Weglänge in einer
Parallelanordnung wie etwa einem Wanderfeldröhren-Verstärker
äußerst nachteilig ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erfolgt die Justierung
eines Phasenschiebers 224 nicht nur, um einen phasenglei
chen Zustand der Signale am Ausgangsanschluß 38 des Hybride
kopplers 36 zu schaffen, sondern auch um die zwei über die
beiden WFR-Verstärker 22 und 26 führenden Weglängen zwischen
dem Eingangsanschluß 13 des Hybridekopplers 14 und dem Aus
gangsanschluß 38 des Hybridekopplers 36 einander anzuglei
chen. Die Angleichung der Weglänge erfolgt so, daß die Weg
längendifferenz gleich N.(360°) mit N = 0 ist. Es sei hervor
gehoben, daß kein grundlegender Unterschied zwischen dem
Phasenschieber 24 der bekannten Anordnung nach Fig. 1 und
dem Phasenschieber 224 der Anordnung nach Fig. 2 besteht,
abgesehen von ihrer Ausrichtung. Phasenverschiebungen wer
den häufig unter Verwendung von Phasenverzögerungseinrich
tungen wie etwa Hochfrequenzleitungsstücken vorgenommen.
Wie bereits erwähnt, ist die Messung der Leistung, die über
den Ausgangsanschluß 40 des Hybridekopplers 36 zur Verlust
last 42 gekoppelt wird, eine empfindliche Messung dafür,
inwieweit die Phasenaddition am Ausgangsanschluß 38 korrekt
ist; sie ist eine indirekte Messung des Signals am Ausgangs
anschluß 38. Zwei WFR-Verstärker wurden über jeweils gleich
lange Hochfrequenzleitungen eingangsseitig und ausgangssei
tig mit den zugeordneten Hybridekopplern verbunden. Ein
Phasensteller, wie er bei 24 in Fig. 1 gezeigt ist, wurde
so eingestellt, daß bei einer Mittenfrequenz von 11,95 GHz
maximale Ausgangsleistung am Anschluß 38 erhalten wurde.
Die Fig. 3 zeigt mit der Kurve 300 die Relation der zum
Verlustanschluß gelieferten Leistung zur gesamten Eingangs
leistung (dieses Verhältnis wird als "Entkopplung" bezeich
net). Wie zu erkennen ist, erreicht diese Kurve bei 11,95 GHz
ein Maximum der Entkopplung von 42 dB. Die Entkopplung
wird fortschreitend geringer (das relative Maß der zur Ver
lustlast 42 gekoppelten Leistung-wird größer) und erreicht
16 bzw. 17 dB bei 11,7 GHz bzw. 12,2 GHz. Die Momentanband
breite für eine Entkopplung von 20 dB ist ungefähr 280 MHz.
Eine Entkopplung von 20 dB entspricht einem Leistungsanteil
von 1% in der Verlustlast und einem Anteil von 99%, die als
Nutzlast an der Ausgangsklemme 44 zur Verfügung steht. Ein
Wert von 17 dB bedeutet, daß ungefähr 2% der Leistung zum
Verlustanschluß geht, während 98% als Nutzlast zur Klemme
44 gekoppelt werden. Andererseits bedeutet ein Wert von
40 dB, daß 0,01% der Leistung zum Verlustanschluß fließt
und 99,99% nutzbar ist. Es ist natürlich erwünscht, die
zum Anschluß 38 gehende Leistung maximal und die zum An
schluß 40 fließende Leistung minimal zu machen. Die Kurve
310 in Fig. 3 zeigt den Betrag der zur Verlustlast gehen
den Leistung als Funktion der Frequenz in einer Anordnung
gemäß der Fig. 2, nachdem der Phasenschieber 224 so einge
stellt wurde, daß sowohl die Phase korrigiert ist als auch
die Differenz N.(360°) in der Weglänge über die Verstärker
22 und 26 kompensiert ist. Wie man erkennt, ist die Ent
kopplung über den gesamten Frequenzbereich von 11 700 bis
12 200 MHz gleich oder größer als 20 dB, was eine Momentan
bandbreite von mindestens 500 MHz bedeutet. Dies ist eine
wesentliche Verbesserung der Betriebsbandbreite.
Die Fig. 4 bis 7 veranschaulichen ein Verfahren, wie die
Anzahl von Wellenlängen der Verzögerungsdifferenz in den
beiden Wegen eingestellt wird, um die Differenz zu korri
gieren. Die Fig. 4 ist ein Blockschaltbild einer Anordnung
Zuin Prüfen der Wanderfeldröhren-Verstärker und der 3 dB-Hy
bridekoppler, die im System verwendet werden sollen. Elemente
in der Fig. 4, die Elementen in den Fig. 1 und 2 ent
sprechen, sind mit denselben Bezugszahlen bezeichnet wie
dort. Zwischen den Ausgangsanschluß des Hybridekopplers
36 und die Verlustlast 42 ist ein Richtkoppler 498 ein ge
fügt, der eine Probe der zur Verlustlast 42 fließenden
Leistung zu einem Leistungsmesser 496 koppelt. In ähnli
cher Weise ist ein weiterer Richtkoppler 494 zwischen den
Ausgangsanschluß 38 und eine an die Klemme 44 angeschlos
sene angepaßte Last (nicht dargestellt) geschaltet. Der
Richtkoppler 494 ist so ausgelegt, daß er eine Probe der
zur Klemme 44 fließenden Leistung auf einen Leistungs
messer 492 koppelt. In der Anordnung nach Fig. 4 ist die
Länge der Hochfrequenzleitung 20 vom Anschluß 16 des Kopp
lers 14 zum Eingangsanschluß 21 des Verstärkers 22 so be
messen, daß sie elektrisch gleich der Länge der Hochfre
quenzleitungsstrecke ist, die vom Ausgangsanschluß 18
des Kopplers 14 zum Eingangsanschluß 25 des Verstärkers
26 führt und die Leitungsstücke 23 und 23' und außerdem
den geeichten Phasenschieber 424 enthält. Diese Art der
Gleichmachung ist an sich bekannt, sei aber hier kurz
beschrieben. Die elektrische Länge einer Hochfrequenzlei
tung hängt hauptsächlich vom dielektrischen Material der
Leitung ab. Übliche dielektrische Stoffe sind Luft mit
einer Dielektrizitätskonstante (ε) von 1,0, Polytetra
fluoräthylen (Teflon) mit einem ε von 2,1 und Polyäthylen
(ε = 2,26). Gleichartig beschaffene Hochfrequenzleitun
gen mit gleicher körperlicher Länge haben auch gleiche
elektrische Länge. Die elektrische Länge (in elektrischen
Graden Φ) von Hochfrequenzleitungen der körperlichen Län
ge S errechnet sich nach folgender Gleichung:
Φ = S/λ (360°) (1)
wobei
λ = C/fε (2)
so daß
Φ = 360° Sfε/C (3)
Hierin ist C die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, f ist die Frequenz in Hz, und ε ist die relative Dielektrizi tätskonstante des dielektrischen Materials der Hochfre quenzleitung. Der geeichte Phasenschieber 424 ist zweck mäßigerweise ein in seiner körperlichen Länge veränderbares Stück einer Hochfrequenzleitung mit Luftdielektrikum, und die Hochfrequenzleitungen 20, 23 und 23' sind vorzugsweise flexible Koaxialkabel mit jeweils dem gleichen dielektri schen Material. Die körperliche Länge L des verstellbaren Phasenschiebers 424 wird gleich folgendem Ausdruck gemacht:
Hierin ist C die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, f ist die Frequenz in Hz, und ε ist die relative Dielektrizi tätskonstante des dielektrischen Materials der Hochfre quenzleitung. Der geeichte Phasenschieber 424 ist zweck mäßigerweise ein in seiner körperlichen Länge veränderbares Stück einer Hochfrequenzleitung mit Luftdielektrikum, und die Hochfrequenzleitungen 20, 23 und 23' sind vorzugsweise flexible Koaxialkabel mit jeweils dem gleichen dielektri schen Material. Die körperliche Länge L des verstellbaren Phasenschiebers 424 wird gleich folgendem Ausdruck gemacht:
ε20 (Länge20-[Länge 23 + Länge 23']) (4)
An die Eingangsklemme 12 werden Signale einer Reihe unter
schiedlicher Frequenzen gelegt, die sich über den Betriebs
frequenzbereich verteilen. Bei jeder Frequenz wird der ge
eichte Phasenschieber 424 zunächst grob justiert, um die vom
Leistungsmesser 492 angezeigte Leistung auf ihr Maximum
zu bringen, und anschließend fein justiert, indem die vom
Leistungsmesser 496 angezeigte Leistung auf ihr Minimum
gebracht wird. Die von jedem Leistungsmesser angezeigte
Leistung wird dann notiert, und zwar für eine Anzahl ver
schiedener Frequenzen innerhalb des Betriebsfrequenzbe
reichs. Die Fig. 5 ist eine graphische Darstellung des
Verhältnisses der Leistungen bei einem bestimmten Meßauf
bau. Wie in Fig. 5 dargestellt, liegt die Kurve 510 der
Entkopplung (Unterschied zwischen den von den beiden Lei
stungsmessern 492 und 496 angezeigten Leistungen, ausge
drückt in dB) oberhalb 32 dB bei allen durchgemessenen
Frequenzen innerhalb des Frequenzbereichs von 11,7 bis
12,2 GHz. Es sei bemerkt, daß der Wert der Entkopplung
für 11,95 GHz dem für die gleiche Frequenz geltenden Ent
kopplungswert der Kurve 300 in Fig. 3 entspricht. Die Kurve
510 in Fig. 5 ist das ideale Verhalten des in der Anordnung
nach Fig. 4 geprüften parallen Verstärkersystems. Anfäng
lich wird der geeichte Phasenschieber 424 so eingestellt,
daß er am Leistungsmesser 496 eine Null- oder Minimuman
zeige bei einer Referenzfrequenz bewirkt; die betreffende
körperliche (physikalische) Referenzposition des Phasen
schiebers wird notiert. Die Frequenz wird dann um einen
Schritt erhöht oder vermindert, und der Phasenschieber
wird bei der neuen Frequenz nachgestellt, um die Anzeige
am Leistungsmesser 496 wiederum auf einen Minimum- oder
Nullwert abzugleichen. Die neue Position des Phasenschie
bers wird ebenfalls notiert. Dann wird die Frequenz wie
derum um einen Schritt geändert, der Phasenschieber wird
wieder für eine Nullanzeige nachjustiert, und seine kör
perliche Position wird wieder notiert. Dieser Prozeß der
Nachjustierung und Notierung der Positionen wird für eine
Anzahl von Frequenzen innerhalb des Betriebsfrequenzbe
reichs durchgeführt. Die Kurve 610 zeigt in einer graphi
schen Darstellung die Änderung der physikalischen Position
oder der Länge des geeichten Luftdielektrikum-Phasenschie
bers 424 der Fig. 4. Diese graphische Darstellung enthält
genügend Informationen, um festzustellen, wie groß die An
zahl der Wellenlängen an überschüssiger Verzögerung im
System ist. Die körperliche Bewegung des Phasenschiebers
und auch seine Phase sind eine lineare Funktion der Fre
quenz. Wie man an der Kurve 610 in Fig. 6 erkennen kann,
erfordert eine Frequenzänderung von 500 MHz (11,7 GHz bis
12,2 GHz) eine Phasenschiebebewegung von 0,125 Zoll (etwa
3,17 Millimeter), um die Anzeige des Leistungsmesser 496
auf Null (bzw. auf den Minimalwert) zu halten.
Zur Berechnung der elektrischen Länge der Phasenschieber
bewegung lassen sich die obigen Gleichungen (1) bis (3)
verwenden. Für einen durch eine Hochfrequenzleitung mit
Luftdielektrikum gebildeten Phasenschieber gilt ε = 1,0.
Das Längenmaß S ist wie erwähnt S = 0,125 Zoll (etwa 3,17
Millimeter), und die Lichtgeschwindigkeit C im Vakuum be
trägt 1,1808.1010 Zoll pro Sekunde (etwa 29,99.1010mm/s).
Setzt man diese Werte und für f die Mittenfrequenz von
11,95 GHz in die obige Gleichung (3) ein, dann ergibt sich:
Φ = (360°)(0,125)(11,95.109)(1,0)/1,1808.1010
Φ = 45,54°
Φ = 45,54°
Zur Kompensierung dieser Phasenverschiebung ist eine gan
ze Zahl N von Wellenlängen erforderlich:
N = fΦ/360°(f2-f1) (5)
wobei f die Mittenfrequenz ist und f1 und f2 die Frequen
zen sind, über welche Φ eingestellt wurde. Setzt man die
betreffenden Werte in die Gleichung (5) ein, dann erhält
man:
N = (11,95.109)(45°)/360(500.106)
N = 2,98.
N = 2,98.
Da es bekannt ist, daß jede Differenz in der effektiven
elektrischen Länge ein ganzzahliges Vielfaches einer Wel
lenlänge sein muß, ist klar, daß der tatsächliche Wert
von N gleich 3 sein muß; der unrunde Wert 2,98 ist eine
Folge von meßbedingten und rechenbedingten Fehlern. Somit
erfordert die Kompensation der überschüssigen Verzögerung
im System ein Stück einer Hochfrequenzleitung, das drei
Wellenlängen bei der Mittenfrequenz des Betriebsfrequenz
bereichs lang ist. An welcher Seite der parallelen Ver
stärkeranordnung das zusätzliche Leitungsstück von drei
Wellenlängen eingefügt werden muß, richtet sich danach,
ob der geeichte Phasenschieber "länger", oder "kürzer"
gemacht wurde, um die Kurve 610 der Fig. 6 zu erhalten.
Wurde er kürzer gemacht, dann ist der WFR-Verstärker 26
in der Anordnung nach Fig. 4 elektrisch länger als der
Verstärker 22, so daß in diesem Fall das zusätzliche Kabel
stück von drei Wellenlängen zwischen den Anschluß 16 des
Hybridekopplers 14 und den Anschluß 32 des Hybridekopplers
36 eingefügt werden muß. In der Fig. 6 zeigt die Kurve 710
die Position des Phasenschiebers bei eingefügter Kompensa
tion. Da das kombinierende System nunmehr kompensiert ist,
ändert sich die Position des Phasenschiebers nicht mehr
als Funktion der Frequenz. War bei der Messung die Situation
hingegen so, daß der Phasenschieber 424 mit ansteigender
Frequenz "länger" gemacht werden mußte, dann bedeutet dies,
daß der Weg über den Verstärker 26 der kürzere der beiden
Wege ist, so daß in diesem Fall das zusätzliche Hochfre
quenzleitungsstück von drei Wellenlängen zwischen den An
schluß 18 des Hybridekopplers 14 und den Anschluß 34 des
Hybridekopplers 36 eingefügt werden muß. Sieht man das
zusätzliche Stück der Hochfrequenzleitung am Ausgang des
betreffenden Verstärkers vor, dann kann die von diesem
zusätzlichen Leitungsstück verursachte endliche Verlust
leistung die maximal verfügbare Leistung für den Summie
rungsanschluß 38 reduzieren. Im allgemeinen wird es vor
teilhafter sein, das zusätzliche Leitungsstück auf der
Eingangsseite eines Verstärkers vorzusehen.
Die Fig. 7 zeigt in Blockform die parallele Verstärkeran
ordnung nach der Korrektur. In der Fig. 7 sind Elemente,
die Elementen in Fig. 2 entsprechen, mit den gleichen Be
zugszahlen wie dort bezeichnet. Gemäß der Fig. 7 sind der
Phasenschieber 224 nach Fig. 2 und die zu seinem Anschluß
dienenden Hochfrequenzleitungen 23 und 23' durch ein ein
ziges Stück einer Hochfrequenzleitung 724 ersetzt, das
dieselbe elektrische Länge hat. Um zu veranschaulichen,
daß sich die Länge der Hochfrequenzleitung 724 von der
jenigen der Hochfrequenzleitung 20 unterscheidet, ist eine
Schleife 726 eingezeichnet. Die Länge der Hochfrequenz
leitung 724 ist die Summe der Länge der Hochfrequenzlei
tung 20 plus N.(360°) plus ΔΦ.
Es sind auch andere Ausführungsformen der Erfindung mög
lich. Anstelle von WFR-Verstärkern können beliebige ver
teilte Verstärker verwendet werden, deren äquivalente Ver
zögerung mehr als einer Wellenlänge entspricht; es ist
sogar möglich, verschiedene Typen von Verstärkern parallel
zu schalten. Auch können z. B. Inphase-Leistungsteiler am
Eingang verwendet werden, um die Signale für die Verstär
kung an die jeweiligen Verstärker zu legen, zusammen mit
Inphase-Leistungsvereinigungsschaltungen, um die verstärk
ten Signale zu kombinieren.
Claims (9)
1. Verstärkeranordnung für elektrische Wechselsignale mit
mindestens zwei parallel arbeitenden Signalverstärkern, zwischen
deren jeweiligen Eingangs- und Ausgangsanschlüssen bei einer
Frequenz innerhalb des Betriebsfrequenzbereichs eine erste bzw.
zweite Signalverzögerung auftritt,
- - einem Eingangssignalteiler, der von einer Signalquelle ge lieferte Eingangssignale in einen ersten und einen zweiten Signalanteil aufteilt, die über eine Eingangskoppelschaltung den Eingangsanschlüssen des ersten bzw. zweiten Verstärkers zugeführt werden,
- - einer Ausgangskoppelschaltung, welche die Ausgangssignale der beiden Verstärker an einem Summensignal-Ausgangsanschluß zu sammenfaßt,
- - und einer dem Verstärker mit der kürzeren Signalverzögerung vor- bzw. nachgeschalteten Phasenkorrekturschaltung solcher Bemessung, daß Phasenunterschiede zwischen den beiden am Aus gangsanschluß zu summierenden Signalen ausgeglichen werden,
2. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Signalverstärker Wanderfeldverstärker sind.
3. Verstärkeranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wanderfeldverstärker jeweils eine Wanderfeld
röhre enthalten.
4. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Eingangssignalteiler (14) einen 3 dB-90°-Hy
bridekoppler aufweist, der den ersten Teil der zu verstärken
den Signale mit einer nominellen Phasenverschiebung von 0° und
den zweiten Teil der zu verstärkenden Signale mit einer nominel
len Phasenverschiebung von 90° liefert.
5. Verstärkeranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausgangskoppelschaltung einen zweiten
3 dB-90°-Hybridekoppler aufweist, der seinem ersten Eingangs
anschluß zugeführte Signale mit einer relativen Phasenverzöge
rung von 90° auf den Summensignal-Ausgangsanschluß (38) koppelt
und seinem zweiten Eingangsanschuß (34) zugeführte Signale mit
einer relativen Phasenverzögerung von 0° auf den Summensignal-Aus
gangsanschluß koppelt, und daß dem ersten Eingangsanschluß
(32) des zweiten 3 dB-90°-Hybridekopplers (36) das erste ver
stärkte Signal vom Ausgangsanschluß des ersten Signalverstär
kers (22) zugeführt wird, so daß der gesamte Phasenverzögerungs
beitrag, der in der über den ersten Signalverstärker (22) füh
renden Strecke vom Eingangssignalteiler (14) und vom zweiten
3 dB-90°-Hyridekoppler erbracht wird, nominell gleich 90° ist,
und daß dem zweiten Eingangsanschluß (34) des zweiten 3 dB-90°-Hy
bridekopplers (36) das zweite verstärkte Signal vom Ausgangs
anschluß des zweiten Signalverstärkers (26) zugeführt wird, so
daß der gesamte Phasenverzögerungsbeitrag, der in der über den
zweiten Signalverstärker (26) führenden Strecke vom Eingangs
signalteiler (14) und vom zweiten 3 dB-90°-Hybridekoppler (36)
erbracht wird, nominell ebenfalls gleich 90° ist und dadurch
Phasenkoinzidenz des ersten und des zweiten verstärkten Signals
hergestellt wird und maximale Ausgangsleistung vom zweiten
3 dB-90°-Hybridekopplers (36) erhalten wird.
6. Verstärkeranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein vierter Anschluß (40), der am zweiten
3 dB-90°-Hybridekoppler (36) zusätzlich zu den beiden Eingangsan
schlüssen (32, 34) und zum Summensignal-Ausgangsanschluß (38)
vorgesehen ist, mit einer ohmschen Last (42) abgeschlossen ist.
7. Verstärkeranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite 3 dB-90°-Hybridekoppler (36) ein
Wellenleiterkoppler ist.
8. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Laufzeitkorrekturschaltung (726) ein
Stück koaxiale Hochfrequenzleitung ist, die mit dem Eingangs
anschluß (25) desjenigen (26) der beiden Signalverstärker
(22, 26) gekoppelt ist, der die kürzere elektrische Verzögerung
hat.
9. Leistungsverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei einem Eingangssignalteiler (14) mit einer
Mehrzahl von Ausgangsanschlüssen (16, 18), an deren jedem ein
Signalanteil erscheint, und bei einer entsprechenden Mehrzahl
von Signalverstärkern (22, 26), deren Ausgangsanschlüsse mit
einer Ausgangskoppelschaltung (36) zum Vereinigen der verstärk
ten Signalanteile zu einem Summensignal zu verbinden sind,
Laufzeitkorrekturschaltungen (726) zur Verzögerung der Signal
anteile vorgesehen sind, welche diejenigen Signalverstärker
durchlaufen haben, deren Signalverzögerungen geringer sind als
die des Signalverstärkers mit der maximalen Signalverzögerung.
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