DE3689691T2 - Kursorschaltung für einen Speicher mit zwei Eingängen. - Google Patents

Kursorschaltung für einen Speicher mit zwei Eingängen.

Info

Publication number
DE3689691T2
DE3689691T2 DE19863689691 DE3689691T DE3689691T2 DE 3689691 T2 DE3689691 T2 DE 3689691T2 DE 19863689691 DE19863689691 DE 19863689691 DE 3689691 T DE3689691 T DE 3689691T DE 3689691 T2 DE3689691 T2 DE 3689691T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cursor
data
image
line
image data
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19863689691
Other languages
English (en)
Other versions
DE3689691D1 (de
Inventor
John Stephen Muhich
Joseph Stoddard Thornley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US06/820,487 external-priority patent/US4767460A/en
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE3689691D1 publication Critical patent/DE3689691D1/de
Publication of DE3689691T2 publication Critical patent/DE3689691T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G5/00Control arrangements or circuits for visual indicators common to cathode-ray tube indicators and other visual indicators
    • G09G5/08Cursor circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)
  • Digital Computer Display Output (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Bildschirmanzeigesysteme und insbesondere auf ein Bildschirmanzeigesystem, das an Allbildpunkte adressierbare Funktionen liefert, die mittels des Speichers mit zwei Eingängen ausgeführt werden.
  • Bildschirmanzeigen liefern normalerweise eine bewegliche Markierung, den Kursor, um eine sichtbare Anzeige der aktuellen Position, die von Interesse ist, auf den Bildschirm zu bringen. Traditionell wird diese Funktion entweder von dem Hauptrechner oder der Bildschirmlogikschaltung ausgeführt. In kostengünstigeren Systemen mit geringerer Leistungsfähigkeit wurde Software verwendet, um den Kursor zu bilden und zu steuern, während in mehr leistungsfähiger orientierten Systemen wesentlich teuere Logikschaltungen mit der Absicht verwendet wurden, die Verwaltungszeit der Systemsoftware zu verkürzen.
  • Trotzdem ist es wünschenswert, die Softwareverwaltungszeit in jeder Art von System zu verkürzen und eine kostengünstigere Lösung des Problems der Kursoranzeige ist folglich ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Eine Annäherung an das Problem wird in dem IBM Technical Disclosure Bulletin, Volume 26, No. 10B, March 1984, auf den Seiten 5622 und 5623 beschrieben. Hier wird ein vorhandenes Speicherfeld, das normalerweise für Bildfülloperationen verwendet wird, zwischen solchen Operationen benutzt, um Kursordaten zu speichern. Da diese im wesentlichen nicht eindeutig zu den Kosten des Systems hinzugefügt werden kann, hat die Anordnung den Nachteil, daß sich die beiden Funktionen des gemeinsam benutzten Speicherfelds untereinander stören können, was zum Beispiel in einer teilweisen Löschung des Kursors resultiert.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Bildschirmanzeigesystem vorgesehen, das einen digitalen Bildspeicher zur Speicherung von Bilddaten in Form eines Rasters hat, welches aus Datenzeilen gebildet wird, die Zeilen von Bildelementen eines Anzeigebilds darstellen, wobei der Bildspeicher von einem digitalen Prozessor gesteuert wird, um gespeicherte Bilddaten zeilenweise in einem Computeranzeigegerät zu speichern und ein Bild einschließlich eines angezeigten Kursors zu liefern, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildspeicher einen ersten Eingang zum Übertragen von Daten in und aus dem Prozessor hat und einen zweiten Eingang zur Übertragung von Bilddaten in das Anzeigegerät hat und der Prozessor angepaßt wird, als Reaktion auf die Kursor-Positionsdaten, die anzeigen, daß eine nachfolgende Zeile, die nach der aktuellen Zeile angezeigt wird, einen Kursor enthält, um Bilddaten aus der nachfolgenden Zeile über den ersten Eingang wieder zurückzugewinnen und die Daten mit den Kursor-Musterdaten zu kombinieren und zusammengesetzte Bilddaten zu entwickeln, die die Aufbringung des Kursors im Bild darstellen, um Bilddaten in der Datenzeile entsprechend der nachfolgenden Zeile durch die zusammengesetzten Bilddaten für die Übertragung zu dem Anzeigegerät zu ersetzen und die ersetzten Daten in der Datenzeile, nach Lieferung der zusammengesetzten Bilddaten an den zweiten Eingang, für die Übertragung wiederherzustellen, wodurch die Original-Rasterdaten erhalten bleiben.
  • Damit die Erfindung richtig verstanden werden kann, wird nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben, in dem
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm des Anzeigesystems zeigt;
  • Fig. 2 eine Abbildung eines Stands der Technik zeigt;
  • Fig. 3 eine Abbildung der Kursortechnik gemäß vorliegender Erfindung zeigt;
  • Fig. 4 ein Flußdiagramm zeigt, in dem die Folge von Operationen zur Erzeugung eines Kursorbilds und der Bildformatierung dargestellt ist; und
  • Fig. 5 eine Abbildung eines Anzeigebildschirms und eines Kursor-Rechtecks zeigt, das auf dem Bildschirm positioniert ist.
  • Eine in Logikschaltungen implementierte Kursorfunktion ist in hochleistungsfähigen Bildschirmanzeigesystemen ausgesprochen wünschenswert, um die Verwaltungszeit von Systemsoftware zu verkürzen. Normale Implementierungen dieser Funktion sind jedoch relativ teuer. Diese Erfindung liefert die gewünschte Kursorfunktion auf eine einzigartige Weise und mit sehr kostengünstigen Schaltungen.
  • Basisbildformatierung in einem auf Raster basierenden Bildschirmanzeigesystem besteht aus dem Lesen jeder abgetasteten Zeile des Rasters, einem Speicher, der die Bildanzeige enthält, der Serialisierung des Rasters synchron mit der Elektronenstrahlabtastung des Anzeigebildschirms und der Ausgabe des resultierenden, seriellen Datenstroms zur Steuerung der Strahlintensität. Jedes Bit des Rasters wird Bildelement genannt und ist das kleinste adressierbare Anzeigeelement auf dem Bildschirm oder in dem Raster.
  • Die Bildformatierung in dieser Anzeige wird über den Abtastzeilenzähler gesteuert. Der Zähler wird nach dem Schreiben von jeder Abtastzeile an den Bildschirm inkrementiert und am Ende von jedem Rahmen zurückgesetzt. Der Zähler beschreibt somit die aktuelle Y Position, die auf dem Bildschirm zu irgendeinem Zeitpunkt geschrieben wurde.
  • Der Kursor wird während der Bildformatierung erzeugt. In Fig. 1 erfolgt dies mittels eines Mikroprozessors 6, der den Mikrocode ausführt.
  • In Fig. 3 wird die Kursorposition auf dem Bildschirm von zwei Registern definiert, dem X Kursor Positionsregister 13 und dem Y Kursor Positionsregister 14. Die Register 12 und 14 werden von dem Hauptrechner geladen und entsprechend der gewünschten Bildschirmposition des Kursors behalten, wobei X bzw. Y die Bildschirmkoordinaten darstellen.
  • Während der Bildformatierung bestimmt ein Vergleich des Y Kursor Positionsregister 14 mit der Abtastzeile 16, ob die Bildformatierung innerhalb des Bereichs des Kursors 15 liegt.
  • Die aktuelle Größe und Form des Kursorbilds wird von dem Hauptrechner definiert und ist mit gewissen Einschränkungen programmierbar. Der Hauptrechner erstellt die Muster der Bildelemente, die als Kursor verwendet werden und speichert das Muster innerhalb eines spezifischen, rechteckigen Blocks von Bits in einem Verhältnis des Rasters 8, das auf dem Bildschirm nicht erscheint (verborgener Bereich). Größe und Form des gespeicherten Musters werden nur dahingehend beschränkt, daß sie innerhalb des spezifizierten Rechtecks liegen müssen.
  • Diese Erfindung manipuliert das gesamte Rechteck als wäre es der Kursor. Dieser gesamte Bereich des Kursormusters wird logischerweise mit dem entsprechenden anzeigbaren Bereich des Rasters 7 kombiniert, um den gewünschten Kursor auf dem Bildschirm zu erzeugen.
  • Die von dem Hauptrechner definierte Technik zur Anzeige des Kursors erfordert, daß die Quelle des serialisierten Bitstroms effizient von einem Bereich des Rasters zu einem anderen genau zu dem Zeitpunkt geändert wird, wenn der Strahl die gewünschte Kursorposition erreicht und zwei oder mehrere Bereiche des Rasters logischerweise kombiniert werden und das Ergebnis gesichert wird. In dem zu beschreibenden Ausführungsbeispiel werden diese Funktionen passenderweise unter Verwendung des Bildwiederholspeichers, der in einer Art konfiguriert wurde, die in unserer gleichzeitig anhängigen Europäischen Patentanmeldung No. EP-A-0 191 280 beschrieben wurde und eines Mikroprozessors durchgeführt. Ein passender Bildwiederholspeicher wäre ein Texas-Instrument TMS 4161. Nachstehend wird der so konfigurierte Bildwiederholspeicher als ein Bit adressierbarer, mehrdimensionaler Feldspeicher oder BAMDA bezeichnet.
  • Für die Erörterung der Kursorbilderzeugung siehe Fig. 3 und 4. Die Kursorverarbeitung beginnt eine Abtastzeile vor der Zeile, in der der Kursor angezeigt wird. Dieser Schritt in der Kursorverarbeitung wird als "Vorausbildung des Kursors" bezeichnet. In Fig. 4 wird ein Kursorbild durch die Schritte 56- 58 definiert, indem logischerweise das oder die Kursormuster (Fig. 3) 22a und 22b mit den Rasterdaten an der Stelle 31 kombiniert wird oder werden, an der der Kursor angezeigt werden wird. Diese Verarbeitung erfolgt jeweils eine Zeile vor der Abtastzeile 18 und der jeweiligen Kursormusterzeile 20a und 20b, da die Bildformatierung Abtastzeile für Abtastzeile auf dem Raster nach unten durchgeführt wird. Das daraus resultierende Muster wird in einem zugewiesenen Kursorsicherungsbereich 17 in dem verborgenen Raster 8 gespeichert. Bei diesem Verfahren wird auf einmal nicht mehr als eine Zeile des Kursorbilds im voraus gebildet. In einem Stand der Technik jedoch könnte das gesamte Kursorbild im voraus gebildet werden, bevor es von dem Bildformatierer benötigt wird.
  • Während der horizontalen Austastzeit, der Zeit, die genau vor der Abtastzeile liegt, für die das Kursorsicherungsbild 17 geschaffen wurde, wird das Kursorsicherungsbild 17 gegen die Rasterdaten 19 der Abtastzeile 18 in der horizontalen Position 21 ausgetauscht, in der das Kursormuster erscheinen wird. Mit dem jetzt in die Abtastzeile 18 eingefügten Kursorsicherungsbild 17 wird die gesamte Abtastzeile 18 in den seriellen Ausgang (Fig. 1) 12 des Bildwiederholspeichers geladen. Wichtig zu bemerken, daß dieser Ladevorgang nur einen Speicherzyklus benötigt, um die gesamte Abtastzeile 18 bestehend aus 1024 Bildelementen zu laden. Dies wird sehr schnell aufgrund des seriellen Ausgangs 12 des Bildwiederholspeichers ausgeführt. Der serielle Bildausgangsdatenstrom enthält ein Kursorbild, das mit den Rasterdaten kombiniert wird und so auf dem Anzeigebildschirm erscheint, als würde das Kursormuster tatsächlich in dem Anzeigeraster vermischt.
  • Wie in den Schritten 48-54 von Fig. 4 gezeigt, wird sofort nach dem Laden des seriellen Ausgangs des Bildwiederholspeichers die Originalabtastzeile wieder in ihren Originalzustand unter Verwendung der Speicherdatenbits zurückversetzt, welche die Austauschoperation sicherten, um so die Rasterdaten zu erhalten.
  • In Fig. 1 müssen alle E/A Systemdaten 11 den Mikroprozessor 6 durchlaufen und deshalb wird die Aktualisierung des Rasters aus dem E/A Kanalsystem 11 von dem Mikroprozessor 6 während des Austauschverfahrens und dem neuerlichen Sortierverfahren verhindert. Dies gewährleistet, daß nicht irrtümlich die Aktualisierung von Kursordaten anstatt von Rasterdaten durchgeführt wird.
  • Die oben beschriebenen Operationen (Fig. 4) werden für jede Abtastzeile wiederholt, bis der Abtastzeilenzähler anzeigt, daß die maximale Tiefe des Kursors erreicht wurde, wobei zu diesem Zeitpunkt die normale Bildformatierung 42, 46 und 44 zusammengefaßt wird.
  • Die oben genannte Erfindung sieht folgende Funktionen bei kostengünstiger Schaltung und geringer Verwaltungszeit vor:
  • 1. Logisches Mischen eines Kursormusters oder von Kursormustern mit dem serialisierten Bilddatenstrom.
  • Dies erhält zu jeder Zeit die Rasterdaten-Integrität und reduziert die Verwaltungszeit der Systemsoftware, die üblicherweise mit dem vorübergehenden Entfernen des Kursormusters aus dem Raster vor jedem Aktualisierungsverfahren verbunden ist.
  • 2. Die Kursorposition wird einfach durch Austausch des Inhalts in den X und/oder Y Kursorpositionsregistern gesteuert, die die aktuellen X und Y Bildschirmkoordinaten für den Kursor enthalten. Dies ist entgegengesetzt zu der Anforderung des Hauptrechners, auf das Raster selbst zuzugreifen und die erforderlichen Umsetzungs- und Speichermaskierungsoperationen durchzuführen, die beliebige Bitausrichtungen enthalten.
  • 3. Die Verwaltungszeit des Mikrocodes, um die Vorausbildung des Kursors durchzuführen, erfolgt aufgrund der Architektur des Bildwiederholspeichers im Hintergrund.
  • 4. Der Kursor befindet sich, mit nur jeweils einer Zeile auf einmal, für eine sehr kurze Zeit in dem Raster 7.
  • Deshalb steht das Raster 1 die meiste Zeit für die Systemaktualisierung zur Verfügung, was den Eindruck entstehen läßt, daß der Kursor außerhalb des Rasters erzeugt wird.
  • Es folgt eine ausführlichere Beschreibung der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm des Anzeigesystems, das die vorliegende Erfindung enthält.
  • Die Kommunikation zwischen dem Hauptrechner und der Anzeigeschaltung erfolgt über das E/A Kanalsystem 11.
  • In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Raster 1 ein spezielles BAMDA Speicherfeld, das aus 1024 Zeilen von jeweils 1024 Bits besteht. Das Raster 1 besitzt die folgende, spezielle Eigenschaft: es ist zugleich von einem bis sechzehn Bits aus zugänglich, wobei der daraus resultierende Zugriff an irgendeiner beliebigen Bitgrenze beginnen und sich auf ein bis sechzehn Bits entweder in vertikaler (nach unten) oder in horizontaler (nach rechts) Richtung erstrecken kann. Der Ausgangspunkt für den BAMDA Zugriff wird durch ein X Register 2 und ein Y Register 3 spezifiziert, das eine zehn Bit X und Y geradlinige Koordinate auf den Adreßleitungen 4 und 5 liefert.
  • Der Mikroprozessor 6 ist eine mikroprogrammierte logische Ablaufsteuerung, wie ein erweitertes Mikrogerät mit der Teilenummer 29226. Dieser Mikroprozessor 6 enthält einen Satz von Mehrzweckregistern, ein Rechenwerk und ein Steuergerät. Der Mikroprozessor 6 wird gemäß der in dem Hochgeschwindigkeits- ROM (siehe Fig. 4) gespeicherten Mikroanweisungen gesteuert. Der Mikroprozessor 6 steuert alle Anzeigesystemoperationen einschließlich des Lesens und des Schreibens von Daten zu und aus dem Raster 1. Der Mikroprozessor 6 bietet durch seine Register und die Logikeinheit die Möglichkeit, die Inhalte des Rasters 1 logischerweise zu verändern oder die Daten, die von der Systemsoftware geschrieben oder gelesen wurden.
  • Das Raster 1 ist in zwei logische Bereiche unterteilt, in den sichtbaren Bildspeicher 7 und den verborgenen Bildspeicher 8. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht das sichtbare Raster 7 aus 768 Zeilen von jeweils 1024 Bits und repräsentiert alle Bits, die in dem Bildschirm 10 als Bildelemente direkt abgebildet werden, d. h. es ist das sichtbare Raster 7, bei dem jedes Bit einem spezifischen Platz des Bildelements auf dem Bildschirm 10 entspricht. Für den verborgenen Bereich 8, der physisch identisch ist, verbleiben 256 Zeilen von jeweils 1024 Bits und der an den sichtbaren Bereich 7 angrenzt und ein Raster von Bildelementen repräsentiert. Der verborgene Bereich wird jedoch nicht abgetastet und direkt am Bildschirm angezeigt.
  • Durch Steuerung des Mikroprozessors 6 kann das System das Raster 1 entweder durch Lesen oder Schreiben des Datenregisters 9 direkt verändern oder durch Aufforderung des Mikroprozessors 6, einen mikrocodierten Ablauf von Operationen gemäß dessen vorprogrammierten Mikroanweisungen ausführen.
  • Im folgenden werden die einzigartigen Schaltungseinrichtungen und mikrocodierten Operationen beschrieben, die durchgeführt wurden, um dem System zu ermöglichen, ein hochentwickeltes Kursorbild mit einem Minimum an Verwaltungszeit der Systemsoftware zu steuern und anzuzeigen.
  • Um die Neuheit der vorliegenden Erfindung umfassend zu erklären, wird der Stand der Technik erörtert. Fig. 2 zeigt einen klassischen Stand der Technik von einer logischen Schaltungsannäherung, die für die Kursorsteuerung sorgt.
  • Der Kursor benötigt vier Komponenten 28, 29, 30 und 31, die nicht benötigt werden, wenn der Kursor entsprechend der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.
  • Die Kursorsteuerlogik 30 verwendet die Ausgänge der X und Y Kursorpositionsregister 28 und 29, um die genaue Zeit zu bestimmen, in der das Kursormuster 31 in den seriellen Bilddaten 33 vermischt wird. Dieses Mischen muß sehr sorgfältig erfolgen, um die Schrägstellung der seriellen Daten zu vermeiden.
  • Der Block 31 ist ein Speicher/Register, das groß genug ist, um das Kursormuster aufzunehmen. Der Punkt ist, daß die Daten zum Einfügen stets ohne Wartezeit verfügbar sein müssen.
  • Die Blöcke 28 und 29 sind Register, die von der Systemsoftware geladen werden. Die Inhalte beider Register werden verwendet, um den Kursor auf dem Bildschirm 32 zu positionieren. Diese Register, wie Block 31, müssen ihre Ausgänge jederzeit bei Block 30 zur Verfügung halten. Aus diesem Grund können die Register 28 und 29 nicht in dem verborgenen Bereich 26 des Rasters vorhanden sein.
  • Fig. 3 liefert zusätzliche Einzelheiten zu der vorliegenden Erfindung.
  • Die vorliegende Erfindung liefert komplette Kursorfunktionen mit einem Minimum an Schaltung.
  • Das System muß drei Informationselemente spezifieren, damit der Kursor angezeigt werden kann:
  • 1. Die genaue Art des Kursors (Größe und Form).
  • 2. Die gewünschte Position des Kursors auf dem Bildschirm.
  • 3. Die Art des logischen Mischens des Kursormusters mit den Bildelementen des Rasters.
  • Die Spezifikation von Größe und Form erfolgt, indem ein Bitmuster in einen spezifizierten, unbenutzten Bereich des verborgenen Rasters 8 geschrieben wird. Dieser Bereich wird Kursormusterbereich 22a und 22b genannt. Diese Operation muß nur einmal durchgeführt werden, wenn das Kursormuster geändert werden muß, oder die Leistung aus dem Raster entfernt wurde. Das Laden des Kursormusterbereichs kann durch eine Schreiboperation aus dem E/A Kanalsystem 11 oder durch eine Kopie aus irgendeinem anderen Bereich des Rasters 1 erfolgen. Die maximale Größe des Kursors wird durch die Größe des rechteckigen Blocks von Bits begrenzt, der dieser Funktion durch den Mikrocode des Mikroprozessors 6 zugewiesen wurde. Die maximale, horizontal zuweisbare Größe wird durch die Geschwindigkeit der Anzeigeschaltung begrenzt. Die Breite des Kursors diktiert die Anzahl von Speicherzyklen des Rasters 1, die für den Abschluß der Kursorverarbeitung erforderlich sind. Wenn die Breite des Kursors zu groß ist, treten ernste Probleme in der Ablaufsteuerung auf. Bei der angewandten Technik wurde von einem Kursormusterbereich 22a und 22b von vierundsechzig Zeilen von jeweils achtundvierzig Bits ausgegangen.
  • Dies ermöglicht ein maximales Kursorbild auf dem Bildschirm 10 mit einer Breite von achtundvierzig Bildelementen und einer Höhe von vierundsechzig Bildelementen.
  • Die genaue Stelle des Kursors wird durch den Wert spezifiziert, der in den beiden Kursorpositionsregistern 13 und 14 enthalten sind, welches zwei unbenutzte 16-Bit-Wörter in dem verborgenen Raster 8 sind. Um die Position 23 (Fig. 5) des Kursor-Rechtecks 15 in Bildschirmkoordinaten zu erstellen, schreibt die Systemsoftware einfach den erforderlichen Wert in jede dieser festgelegten Stellen 13 und 14 in dem verborgenen Teil 8 des Rasters 1. Der Mikroprozessor 6 behandelt diese beiden Stellen als dedizierte Register, als X Kursorpositionsregister 13 und als Y Kursorpositionsregister 14.
  • An diesem Punkt ist keine weitere Systemeinführung zur Kursoranzeige erforderlich. Bewegungen des Kursors erfordern lediglich, daß das System sowohl das X Kursorpositionsregister 13 als auch das Y Kursorpositionsregister 14 aktualisiert.
  • Um die Anforderungen zur Erhaltung und Steuerung des Kursors abzuschließen, werden zwei zusätzliche Elemente benötigt, die in dem verborgenen Raster vorhanden sind.
  • Eine 16-Bit-Wort Stelle wird zugewiesen, um die aktuelle Positionsmarke der Abtastzeile zu halten. Dieses Wort wird mit "Abtastzeilenzähler" 16 bezeichnet. Dieses Register 16, das zur Kursorsteuerung und Bildverarbeitung verwendet wird, wird während der vertikalen Austastzeit des CRT gelöscht und um 1 während jeder horizontalen Austastzeit erhöht.
  • Schließlich muß ein Kursorsicherungsbereich 17 in dem verborgenen Raster dediziert werden, um eine im voraus gebildete Abtastzeile des Kursorbilds zu halten. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist dies ein 48 Bit breiter und ein Bit hoher, rechteckiger Block, der verwendet wird, um eine Zeile auf einmal eines Kursorbilds zu speichern. Der Mikroprozessor 6 benutzt diesen Bereich während der Kursorverarbeitung (Fig. 4).
  • Die Bildformatierung wird von dem Mikroprozessor 6 gesteuert und besteht primär aus der Steuerung der Umwandlung von Abtastzeilen in serielle Bildausgangsdaten, der Ablaufsteuerung und der Steuerung der CRT Synchronisierungssignale.
  • Fig. 4 zeigt den von dem Mikroprozessor 6 während der Bildformatierung ausgeführten Mikrocode, den Wert des Abtastzeilenzählers und das Y Kursorpositionsregister, die verglichen werden, um den Kursorbereich 46 zu erkennen. Wenn sich bei dem Vergleich herausstellt, daß der Kursor auf der nächsten Abtastzeile 18 starten sollte, dann werden die Rasterdaten 19 logischerweise mit den Kursormustern 20a und 20b kombiniert und in dem Kursorsicherungsbereich 17 des verborgenen Speichers 8 gespeichert. Um dies durchzuführen, werden die 48 Bits 19 der Abtastzeile, die dem Kursor zugeordnet werden, aus dem sichtbaren Raster 7 ausgelesen und gesichert. Die gleichen Daten werden dann logischerweise mit dem Kursormuster 20a ANDed und dann mit dem Kursormuster 20b XORed. Das Ergebnis kommt dann in den Kursorsicherungsbereich 17. Das Anfangsbit 21 des zugeordneten Abtastzeilenbereichs wird von dem X Kursorpositionsregister 13 geliefert. Andere Wege und Abläufe zur Durchführung der logischen Funktion(en) sollten für den Fachmann ersichtlich sein.
  • Jetzt werden die Rasterdaten 19 mit den Kursormustern 20a und 20b vollkommen vermischt und in dem Kursorsicherungsbereich 17 gespeichert.
  • Wenn es Zeit ist, die nächste Abtastzeile in den seriellen Ausgang 12 des Bildwiederholspeichers zu laden, wird das Kursorbild in dem vorübergehenden Sicherungsbereich 17 durch die Rasterdaten 19 ausgetauscht. Nach dem Austausch verbleiben die vermischten Raster- und Kursorbilddaten in der Abtastzeile 18, die als nächste anzuzeigen ist. Die Abtastzeile 18 ist nun zur Anzeige auf dem Bildschirm bereit und die gesamte Abtastzeile wird während der horizontalen Austastzeit in den seriellen Ausgang 12 des Bildwiederholspeichers geladen. Sie wird anschließend serialisiert und an die Anzeige 10 gesendet.
  • Sobald die Abtastzeile 18 in den seriellen Ausgang des Bildwiederholspeichers geladen ist, werden die Originalrasterdaten wiederhergestellt.
  • In der Zeit, in der die in dem Kursorsicherungsbereich 17 vermischten Kursordaten gegen die Rasterdaten 19 ausgetauscht und die Rasterdaten in der Abtastzeile wiederhergestellt werden, kann der Hauptrechner auf das Raster nicht zugreifen. Deshalb erscheint der Kursor nicht in dem Hauptrechner, da er die ganze Zeit in dem Raster ist und so der Eindruck entsteht, daß der Kursor vollkommen von den logischen Schaltungen gesteuert wird.
  • Die logische Funktion von ANDing und XORing des Rasters ist in Fig. 4 dargestellt. Diese Mikrocode-Schritte 56-68 werden eine Abtastzeile zuvor ausgeführt, bevor diese serialisiert und angezeigt wird, d. h. wenn die vorhergehende Abtastzeile serialisiert und an die Anzeige 10 gesendet wird.
  • Etwa 90% der gesamten Zeit sind für eine komplette, horizontale Periode erforderlich. Aufgrund dieses langen Zeitraums von 90% kann die Zählung der Kursormuster im Hintergrundmodus erfolgen. Diese erfolgt vor der Zeit, so daß diese schnell während der Bildformatierung (horizontale Austastung) ausgetauscht werden kann, was etwa 10% der gesamten Zeit ist, die zum Abschluß einer horizontalen Periode erforderlich ist.

Claims (3)

1. Ein Bildschirmanzeigesystem, das einen digitalen Bildspeicher (1) zur Speicherung von Bilddaten in Form eines Rasters hat, welches aus Datenzeilen (18) gebildet wird, die Zeilen von Bildelementen eines Anzeigebilds darstellen, wobei der Bildspeicher von einem digitalen Prozessor (6) gesteuert wird, um gespeicherte Bilddaten zeilenweise in einem Computeranzeigegerät (10) zu speichern und ein Bild einschließlich eines angezeigten Kursors zu liefern, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildspeicher einen ersten Eingang (9) zum Übertragen von Daten in und aus dem Prozessor hat und einen zweiten Eingang (12) zur Übertragung von Bilddaten in das Anzeigegerät hat und der Prozessor angepaßt wird, als Reaktion auf die Kursor-Positionsdaten, die anzeigen, daß eine nachfolgende Zeile, die nach der aktuellen Zeile angezeigt wird, einen Kursor enthält, um Bilddaten aus der nachfolgenden Zeile über den ersten Eingang wieder zurückzugewinnen und die Daten mit den Kursor- Musterdaten zu kombinieren (Schritte 56 - 58) und zusammengesetzte Bilddaten zu entwickeln, die die Aufbringung des Kursors im Bild darstellen, um Bilddaten in der Datenzeile entsprechend der nachfolgenden Zeile durch die zusammengesetzten Bilddaten für die Übertragung zu dem Anzeigegerät zu ersetzen (Schritt 48) und die ersetzten Daten in der Datenzeile, nach Lieferung der zusammengesetzten Bilddaten an den zweiten Eingang, für die Übertragung wiederherzustellen (Schritt 54), wodurch die Original- Rasterdaten erhalten bleiben.
2. Ein System wie in Anspruch 1, in dem der Bildspeicher einen verborgenen Teil enthält, der für die Datenübertragung zu dem Anzeigegerät nicht zur Verfügung steht, da dieser für den Prozessor zugänglich ist, wobei die Kursorpositionsdaten in dem verborgenen Bereich gespeichert werden (14).
3. Ein System wie in Anspruch 2, in dem der Prozessor angepaßt ist, um zusammengesetzte Bilddaten in einen Kursorsicherungsbereich (17) in dem verborgenen Bereich zu setzen und der Ersatz und die nachfolgende Wiederherstellung der Bilddaten durch den Prozessor ausgeführt wird, wobei die Daten in der Datenzeile entsprechend der nachfolgenden Zeile gegen die Inhalte des Kursorsicherungsbereichs ausgetauscht werden.
DE19863689691 1986-01-17 1986-12-12 Kursorschaltung für einen Speicher mit zwei Eingängen. Expired - Fee Related DE3689691T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/820,487 US4767460A (en) 1985-01-29 1986-01-17 Cement compositions for cementing of wells enabling gas channelling in the cemented annulus to be inhibited by right-angle setting

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3689691D1 DE3689691D1 (de) 1994-04-07
DE3689691T2 true DE3689691T2 (de) 1994-09-15

Family

ID=25230920

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863689691 Expired - Fee Related DE3689691T2 (de) 1986-01-17 1986-12-12 Kursorschaltung für einen Speicher mit zwei Eingängen.

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0229986B1 (de)
DE (1) DE3689691T2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA1317041C (en) * 1987-12-24 1993-04-27 Ncr Corporation Apparatus for creating a cursor pattern by strips related to individual scan lines
GB2243521B (en) * 1990-04-11 1993-12-08 Afe Displays Ltd Image display system
GB2252224A (en) * 1990-12-12 1992-07-29 Apple Computer Providing an overlay e.g. a cursor, for a computer display

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4566000A (en) * 1983-02-14 1986-01-21 Prime Computer, Inc. Image display apparatus and method having virtual cursor

Also Published As

Publication number Publication date
EP0229986B1 (de) 1994-03-02
EP0229986A2 (de) 1987-07-29
DE3689691D1 (de) 1994-04-07
EP0229986A3 (en) 1989-12-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3687358T2 (de) Bildpufferspeicher mit variablem zugriff.
DE3346458C2 (de)
DE3853489T2 (de) Grafik-Anzeigesystem.
DE3587461T2 (de) Schaltung zum Modifizieren von Daten in einem Anzeigespeicher.
DE3153375C2 (de)
DE3587209T2 (de) Datenanzeigesystem mit Möglichkeit zum Mischen von Anzeigequellen und mit Benutzung eines Anzeigegerätes vom Speichertyp.
DE2701891C2 (de)
DE3485765T2 (de) Anzeigesystem fuer zusammengesetzte bilder.
DE69721184T2 (de) Hardware zum rotieren eines bildes
DE3751075T2 (de) Verfahren und System zur Steuerung einer Multibildschirmanzeige.
DE3650486T2 (de) Videobildgestaltungssysteme
DE69018519T2 (de) Rechnergesteuerte Bildüberlagerung.
DE2261141C3 (de) Einrichtung zur graphischen Darstellung von in einem Computer enthaltenen Daten
DE69021939T2 (de) Rechnergestützte Erzeugung beweglicher Bilder.
DE3889240T2 (de) Zähler mit veränderbarer Verschaltung zur Adressierung in graphischen Anzeigesystemen.
DE2920227C2 (de) Digitalprozessor für einen als Datensichtgerät zu verwendenden Fernsehempfänger
DE3889557T2 (de) Vektorgenerator für Raster-Bildschirmanzeige.
DE68925569T2 (de) Dynamischer Video-RAM-Speicher
DE3011733A1 (de) Computer-terminal
DE69215155T2 (de) Gerät mit schneller Kopierung zwischen Rasterpuffern in einem Anzeigesystem mit Doppel-Pufferspeichern
DE4431304C2 (de) Steuerschaltung für die Farbsteuerung einer Anzeigevorrichtung in unterschiedlichen Betriebsarten
DE3650073T2 (de) Anzeigesteuereinheit.
DE69802041T2 (de) Graphisches Verarbeitungsgerät und -verfahren
DE3586939T2 (de) Steuereinrichtung fuer eine flache anzeigetafel.
DE3685857T2 (de) Plasmabildschirmanzeigesysteme.

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee