DE3688554T2 - Silberhalogenid, Reduziermittel und eine polymerisierbare Verbindung enthaltendes lichtempfindliches Material und Aufzeichnungsverfahren damit. - Google Patents

Silberhalogenid, Reduziermittel und eine polymerisierbare Verbindung enthaltendes lichtempfindliches Material und Aufzeichnungsverfahren damit.

Info

Publication number
DE3688554T2
DE3688554T2 DE86118040T DE3688554T DE3688554T2 DE 3688554 T2 DE3688554 T2 DE 3688554T2 DE 86118040 T DE86118040 T DE 86118040T DE 3688554 T DE3688554 T DE 3688554T DE 3688554 T2 DE3688554 T2 DE 3688554T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
light
compound
photosensitive
silver halide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE86118040T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3688554D1 (de
Inventor
Koichi Nakamura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP29433885A external-priority patent/JPS62151841A/ja
Priority claimed from JP29433785A external-priority patent/JPS62151838A/ja
Priority claimed from JP29433985A external-priority patent/JPS62151842A/ja
Priority claimed from JP29434085A external-priority patent/JPS62151843A/ja
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE3688554D1 publication Critical patent/DE3688554D1/de
Publication of DE3688554T2 publication Critical patent/DE3688554T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/027Non-macromolecular photopolymerisable compounds having carbon-to-carbon double bonds, e.g. ethylenic compounds
    • G03F7/028Non-macromolecular photopolymerisable compounds having carbon-to-carbon double bonds, e.g. ethylenic compounds with photosensitivity-increasing substances, e.g. photoinitiators
    • G03F7/0285Silver salts, e.g. a latent silver salt image

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein lichtempfindliches Material, umfassend einen Träger und eine lichtempfindliche Schicht, enthaltend Silberhalogenid, ein Reduktionsmittel und eine polymerisierbare Verbindung und eine Additivverbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer 5- oder 6-gliedrigen, Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen Verbindung, Thioharnstoff, einem Thioharnstoffderivat, einer Thioetherverbindung, Polyethylenglycol und einem Polyethylenglycolderivat, und ein das lichtempfindliche Material verwendende Verfahren zur Bilderzeugung.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Lichtempfindliche Materialien, umfassend eine auf einem Träger aufgebrachte lichtempfindliche Schicht, enthaltend Silberhalogenid, ein Reduktionsmittel und eine polymerisierbare Verbindung, können in einem bilderzeugenden Verfahren verwendet werden, bei dem ein latentes Silberhalogenidbild gebildet wird und anschließend die polymerisierbare Verbindung unter Ausbildung des entsprechenden Bildes polymerisiert wird.
  • Beispiele für solche bilderzeugende Verfahren sind beschrieben in JP-B-45-11149 (entsprechend US-A-3,697,275), 47-20741 (entsprechend US-A-3,687,667) und 49-10697, und JP-A-57-138632, 57- 142638, 57-176033, 57-211146 (entsprechend US-A-4,557,997), 58- 107529 (entsprechend US-A-4, 560,637), 58-121031 (entsprechend US-A-4,547,450) und 58-169143. Bei diesen bilderzeugenden Verfahren, wenn das belichtete Silberhalogenid unter Verwendung einer Entwicklerlösung entwickelt wird, wird die polymerisierbare Verbindung induziert, um in Gegenwart eines Reduktionsmittels (das oxidiert wird) zu polymerisieren unter Ausbildung eines Polymerbildes. Daher benötigen diese Verfahren einen Naßentwicklungsprozeß unter Verwendung einer Entwicklerlösung. Daher benötigt dieser Prozeß eine relativ lange Zeit.
  • Ein verbessertes Verfahren zur Bilderzeugung unter Verwendung eines Trockenprozesses ist beschrieben in JP-A-61-69062 und 61- 73145 (der Inhalt beider Publikationen ist beschrieben in US- Patent Serien-Nr. 775,273 und EP-0174634A2). Bei diesem Verfahren zur Bilderzeugung wird ein Aufzeichnungsmaterial (d. h. lichtempfindliches Material), umfassend eine lichtempfindliche Schicht, enthaltend ein lichtempfindliches Silbersalz (d. h. Silberhalogenid), ein Reduktionsmittel, eine vernetzbare Verbindung (d. h. polymerisierbare Verbindung) und ein Bindemittel, angeordnet auf einem Träger, bildweise unter Ausbildung eines latenten Bildes belichtet, und anschließend wird das Material erhitzt, um innerhalb des Bereichs zu polymerisieren, in dem das latente Silberhalogenidbild erzeugt wurde. Das vorstehend genannte Verfahren, umfassend den Trockenprozeß und das lichtempfindliche Material, verwendbar für solch ein Verfahren, ist ebenso beschrieben in JP-A-61-183640, 61-188535 und 61-228441 (der Inhalt der drei Publikationen ist in US-Patent Serien-Nr. 827,702 wiedergegeben).
  • Die vorstehend erwähnten Verfahren zur Bilderzeugung basieren auf dem Prinzip, nach dem die polymerisierbare Verbindung in dem Bereich polymerisiert wird, in dem das latente Silberhalogenidbild erzeugt wurde.
  • Weiterhin beschreibt die JP-A-61-243449 (entsprechend US-Patent Serien-Nr. 854,640) ein weiteres Verfahren zur Bilderzeugung, bei dem die polymerisierbare Verbindung in einem Bereich, in dem das latente Silberhalogenidbild nicht erzeugt wurde, polymerisiert wird. Bei diesem Verfahren fungiert das Reduktionsmittel - wenn das Material erhitzt wird - als Polymerisationsinhibitor in dem Bereich, in dem das latente Silberhalogenidbild erzeugt wurde, und die polymerisierbare Verbindung in dem anderen Bereich wird polymerisiert.
  • EP-A-0203613 betrifft lichtempfindliche Materialien, umfassend ein lichtempfindliches Silberhalogenid, ein Reduktionsmittel und eine polymerisierbare Verbindung und eine Additivverbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen Verbindung, und EP-A-0224214 offenbart die Verwendung von Polyethylenglycolen in den lichtempfindlichen Materialien.
  • P. Glafkides; "Chemie et Physique Photographiques", 3. Ausgabe, 1967, Seiten 350-353, offenbart die Verwendung einer 5- oder 6- gliedrigen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen Verbindung, Thioharnstoff, eines Thioharnstoffderivats, einer Thioetherverbindung, Polyethylenglycol und eines Polyethylenglycolderivats als Additive für den Einbau in Silberhalogenidemulsionen oder Entwicklerlösungen in der herkömmlichen photographischen Technologie, wobei die Additivverbindungen in Berührung mit dem Silberhalogenid in dem photographischen Material beim Stand der Technik angeordnet sind.
  • Inhalt der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein lichtempfindliches Material zu schaffen, welches ein Bild mit hohem Kontrast ergibt.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines lichtempfindlichen Materials, das ein Bild mit konstanter Schärfe unabhängig von einer Variation der Verarbeitungsbedingung, wie der Heiztemperatur, ergibt.
  • Die Erfindung schafft ein lichtempfindliches Material, umfassend einen Träger und eine lichtempfindliche Schicht, enthaltend Silberhalogenid, ein Reduktionsmittel, eine polymerisierbare Verbindung und eine Additivverbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen Verbindung, Thioharnstoff, Thioharnstoffderivat, einer Thioetherverbindung, Polyethylenglycol und einem Polyethylenglycolderivat, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Silberhalogenid, die polymerisierbare Verbindung und die Additivverbindung in Mikrokapseln enthalten sind, welche in der lichtempfindlichen Schicht dispergiert sind und das Silberhalogenid in der Schale der Mikrokapseln angeordnet ist und die polymerisierbare Verbindung und die Additivverbindung im Kern der Mikrokapseln angeordnet sind.
  • Das erfindungsgemäße lichtempfindliche Material kann vorteilhaft in einem Prozeß verwendet werden, welcher umfaßt:
  • Ein Verfahren zur Bilderzeugung, umfassend bildweises Belichten eines lichtempfindlichen Materials, umfassend einen Träger und eine lichtempfindliche Schicht, enthaltend Silberhalogenid, ein Reduktionsmittel, eine polymerisierbare Verbindung und eine Additivverbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen Verbindung, Thioharnstoff, einem Thioharnstoffderivat, einer Thioetherverbindung, Polyethylenglycol und einem Polyethylenglycolderivat, dadurch gekennzeichnet, daß das Silberhalogenid, die polymerisierbare Verbindung und die Additivverbindung in Mikrokapseln enthalten sind, welche in der lichtempfindlichen Schicht dispergiert sind, daß das Silberhalogenid in der Schale der Mikrokapseln angeordnet ist und daß die polymerisierbare Verbindung und die Additivverbindung im Kern der Mikrokapseln angeordnet sind; und gleichzeitiges oder anschließendes Erhitzen des lichtempfindlichen Materials, um die polymerisierbare Verbindung bildweise zu polymerisieren.
  • Der Erfinder hat überraschend festgestellt, daß das erfindungsgemäße lichtempfindliche Material ein klares Bild gibt, obwohl die Additivverbindung, die im Kern eingebaut ist, vom Silberhalogenid in der Schale der Mikrokapseln getrennt ist.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Verschiedene Verbindungen, umfassend die bekannten Verbindungen, können im erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Material verwendet werden.
  • Die 5- oder 6-gliedrige Stickstoff-enthaltende heterocyclische Verbindung besitzt eine der Formeln (I-1) bis (I-16) und (II-1) bis (II-4):
  • worin A eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Alkylgruppe, einer Alkenylgruppe, einer Alkynylgruppe, einer Aralkylgruppe, einer aliphatischen cyclischen Gruppe und einer Arylgruppe, von denen jede durch eine weitere Gruppe substituiert sein kann; B eine zweiwertige Kohlenwasserstoffgruppe, die mit einer anderen Gruppe substituiert sein kann; X ein Anion; und Z eine nicht-Metallgruppe, die eine 5- oder 6-gliedrige Stickstoff-enthaltende heterocyclische Gruppe zusammen mit dem Stickstoffatom bildet, bedeutet.
  • Beispiele für B in Formel (1-2) sind nachfolgend beschrieben:
  • worin n eine ganze Zahl von 1 bis 12 ist:
  • worin jedes R¹, R², R³ und R&sup4; individuell ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe bedeuten, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, einer Aralkylgruppe, einer Alkenylgruppe, einer Alkoxygruppe, einer Arylgruppe, -NRR', -COOR, -SO&sub3;M, -CONRR', -NHSO&sub2;R, -SO&sub2;NRR', -NO&sub2;, ein Halogenatom, -CN und -OH (jedes der R und R' bedeutet individuell ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, einer Arylgruppe und einer Aralkylgruppe); und M bedeutet Wasserstoff oder ein Alkalimetall, oder R¹ und R² bilden zusammen eine aliphatische cyclische Gruppe; R&sup5; steht für ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 5 Kohlenstoffatome und -SR'' (R'' bedeutet ein Wasserstoffatom und eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, einer Arylgruppe und einer Aralkylgruppe); R&sup6; bedeutet Wasserstoff oder eine Alkylgruppe; R&sup7; bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe und einer Arylgruppe; R&sup8; bedeutet eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Alkylgruppe, einer Arylgruppe, Benzyl und Pyridyl; R&sup9; bedeutet eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Alkylgruppe, einer Alkenylgruppe und einer Arylgruppe; und jedes R¹&sup0; und R¹¹ bedeuten individuell eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Alkylgruppe, einer Alkenylgruppe und einer Arylgruppe, oder R¹&sup0; und R¹¹ bilden zusammen eine aromatische Gruppe.
  • worin Q für ein Sauerstoff- oder Schwefelatom steht oder eine zweiwertige -NR'''-Gruppe (R''' steht für ein Wasserstoffatom und eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, einer Alkenylgruppe, einer Alkynylgruppe, einer Arylgruppe und einer Aralkylgruppe, von denen jede mit einer anderen Gruppe substituiert sein kann); jedes Y und G steht individuell für Kohlenstoff oder Stickstoff; jedes R¹² und R¹³ steht individuell für ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, einer Alkenylgruppe, einer Alkynylgruppe, einer Arylgruppe, einer Aralkylgruppe, -SR''''- und -NH&sub2;, von denen jede mit einer weiteren Gruppe substituiert sein kann (R'''' steht für ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, einer Arylgruppe, einer Aralkylgruppe, einer Alkylcarbonsäuregruppe, einem Alkalimetallsalz davon, einer Alkylsulfonsäure und einem Alkalimetallsalz davon); oder R¹² und R¹³ bilden zusammen eine aromatische Gruppe aus, wenn sowohl Y und G Kohlenstoffatome sind, die substituiert mit einer weiteren Gruppe sein können.
  • Unter diesen Verbindungen mit einer der Formeln (I-1) bis (I-16) sind ein Thiazolderivat, ein Diazolderivat, ein Triazolderivat und ein Tetrazolderivat (jeder dieser Ringe kann mit einem Benzolring oder Naphthalinring kondensiert sein) bevorzugt.
  • Beispiele für die 5- oder 6-gliedrige Stickstoff-enthaltende heterocyclische Verbindung mit einer der Formeln (I-1) bis (I- 16) werden im folgenden beschrieben.
  • Die 5- oder 6-gliedrige Stickstoff-enthaltende heterocyclische Verbindung kann eine cyclische Amidverbindung der folgenden Formel (II-1) sein:
  • worin X²¹ für eine Gruppe steht, die einen 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden Heteroring, zusammen mit -NH-CO-, bildet.
  • Das Wasserstoffatom in Formel (II-1) kann vom Amid dissoziiert sein. In diesem Fall kann die cyclische Amidverbindung ein Salz mit einem adäquaten Kation bilden.
  • Der gebildete Heteroring kann entweder gesättigt oder ungesättigt sein. Das X²¹ kann zusammengesetzt sein aus Kohlenwasserstoff, oder kann weiterhin ein weiteres Heteroatom (beispielsweise N, O, S) enthalten.
  • Das X²¹ in Formel (II-1) kann mit einer oder mehreren Substituentengruppen substituiert sein. Beispiele für Substituentengruppen umfassen eine Alkylgruppe oder eine substituierte Alkylgruppe (vorzugsweise enthaltend 1 bis 12 Kohlenstoffatome; beispielsweise Methyl, n-Butyl, t-Octyl, n-Dedecyl); eine Aralkylgruppe oder eine substituierte Aralkylgruppe (vorzugsweise enthaltend 7 bis 14 Kohlenstoffatome; beispielsweise Benzyl, β-Phenethyl, α-Methylbenzyl); eine Alkoxygruppe (vorzugsweise enthaltend 1 bis 12 Kohlenstoffatome; beispielsweise Ethoxy, Methoxyethoxy); ein Halogenatom (Chlor, Brom oder Jod); und eine Sulfamoylgruppe oder eine substituierte Sulfamoylgruppe (vorzugsweise enthaltend 1 bis 12 Kohlenstoffatome; beispielsweise Sulfamoyl, Dimethylsulfamoyl, Octylsulfamoyl).
  • Der Heteroring in Formel (II-1) kann mit einem weiteren Ring kondensiert sein. Beispiele für den Ring umfassen ein Cycloalkan oder ein substituiertes Cycloalkan, enthaltend 3 bis 10 Kohlenstoffatome (beispielsweise Cyclohexan), ein Cycloalken oder ein substituiertes Cycloalken, enthaltend 3 bis 10 Kohlenstoffatome (beispielsweise Cyclohexen, Norbornan); einen aromatischen Ring oder einen substituierten aromatischen Ring (beispielsweise Benzol, Naphthalin); und einen heterocyclischen Ring oder einen substituierten heterocyclischen Ring (beispielsweise Imidazol, Pyridin, Pyrimidin, Pyrazin).
  • Beispiele für die Substituentengruppe des Rings, der mit dem Heteroring in Formel (II-1) kondensiert werden kann, umfassen ein Halogenatom (beispielsweise Chlor, Brom); eine Alkylgruppe oder eine substituierte Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 8 Kohlenstoffatome (beispielsweise Methyl, Ethyl); eine Sulfamoylgruppe oder eine substituierte Sulfamoylgruppe (beispielsweise Octylsulfamoyl, Diethylsulfamoyl); und eine Alkoxygruppe, enthaltend 1 bis 8 Kohlenstoffatome (beispielsweise Ethoxy, Methoxyethoxy).
  • Details für die cyclische Amidverbindung einschließlich deren Herstellung sind beschrieben in A Course of Experimental Chemistry, Bd. 20 (das letzte Buch) (herausgegeben von Chemical Society of Japan, Maruzen, 1958), Heterocyclic Compounds, Bd. 1-8 (R. C. Elderfield, John Wiley & Sons) und The Chemistry of Hetero-Cyclic Compounds (A. Weissberger, John Wiley & Sons).
  • Unter diesen Verbindungen der Formel (II-1) ist eine Verbindung mit einem pKa-Wert des Wasserstoffs im Amid von nicht mehr als 18 bevorzugt. Die 5- oder 6-gliedrige Stickstoff-enthaltende heterocyclische Verbindung kann eine cyclische Amidverbindung sein mit einer der Formeln (II-2) bis (II-4):
  • worin X²² für eine Gruppe steht, die einen 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden Heteroring, zusammen mit -CO-NH-CO-, bildet (das gebildete cyclische Amid kann mit einem weiteren Ring kondensiert werden und kann entweder gesättigt oder ungesättigt sein),
  • worin X²³ für ein Atom oder eine Gruppe steht, welches einen 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden Heteroring, zusammen mit -CY²¹=N-NH-CO-, bildet (das gebildete cyclische Amid kann mit einem weiteren Ring kondensiert sein und kann entweder gesättigt oder ungesättigt sein); und Y²¹ steht für ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe oder einer substituierten Alkylgruppe, einer Aralkylgruppe oder einer substituierten Aralkylgruppe, einer Alkoxygruppe, einem Halogenatom und einer Sulfamoylgruppe oder einer substituierten Sulfamoylgruppe,
  • in der X²&sup4; für eine Gruppe steht, die einen 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden Heteroring, zusammen mit -CNY²²-NH-CO-, bildet (das gebildete cyclische Amid kann mit einem weiteren Ring kondensiert werden; und kann entweder gesättigt oder ungesättigt sein); und Y²² steht für ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe oder einer substituierten Alkylgruppe, einer Aralkylgruppe oder einer substituierten Aralkylgruppe und einer Alkoxygruppe.
  • Beispiele für die 5- oder 6-gliedrige Stickstoff-enthaltende heterocyclische Verbindung mit einer der Formeln (II-1) bis (II-4) (die cyclische Amidverbindung) werden nachfolgend beschrieben.
  • Der Thioharnstoff und das Thioharnstoffderivat besitzen die Formel (III):
  • worin jedes R³¹, R³², R³³ und R³&sup4; individuell für ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe steht, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, einer Aralkylgruppe, einer Alkenylgruppe, einer Alkynylgruppe und einer Arylgruppe.
  • Jedes der R³¹, R³², R³³ und R³&sup4; in Formel (III) steht vorzugsweise für ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe.
  • Beispiele für das Thioharnstoffderivat mit der Formel (III) werden nachfolgend beschrieben.
  • Die Thioetherverbindung besitzt die Formel (IV-1):
  • R&sup4;¹-S-R&sup4;² (IV-1)
  • worin jedes R&sup4;¹ und R&sup4;² individuell eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer aliphatischen Gruppe, einer aromatischen Gruppe und einer heterocyclischen Gruppe, von denen jede mit einer weiteren Gruppe substituiert sein kann, bedeutet.
  • Beispiele für die aliphatische Gruppe umfassen eine Alkylgruppe (vorzugsweise enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome), eine Cycloalkylgruppe (beispielsweise Cyclohexyl), eine Alkenylgruppe (vorzugsweise enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome), eine Alkynylgruppe (vorzugsweise enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome) und eine Aralkylgruppe (beispielsweise Benzyl, Phenetyl, Tolubenzyl, Naphthylmethyl). Die Kohlenwasserstoffkette in der aliphatischen Gruppe kann entweder eine gerade oder eine verzweigte Kette sein.
  • Beispiele für die aromatische Gruppe umfassen Arylgruppen (beispielsweise Phenyl, Naphthyl, Dodecylphenyl).
  • Die heterocyclische Gruppe ist vorzugsweise eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe, enthaltend Stickstoff, Sauerstoff oder Schwefel als Heteroatom. Die heterocyclische Gruppe kann ein kondensierter Ring sein. Beispiele für den Heteroring in der heterocyclischen Gruppe umfassen Imidazol, Pyrazol, Thiazol, Thiadiazol, Triazol, Indazol, Benzimidazol, Benzotriazol.
  • Beispiele für die Substituentengruppe der aliphatischen Gruppe, der aromatischen Gruppe und der heterocyclischen Gruppe umfassen ein Halogenatom (beispielsweise Chlor, Brom, Fluor), -CN, -NR&sup4;³R&sup4;&sup4;, -COOR&sup4;³, -CONR&sup4;³R&sup4;&sup4;, -NHCOR&sup4;³, -NHSO&sub2;R&sup4;³, -SO&sub2;NR&sup4;³R&sup4;&sup4;, -NO&sub2;, -OH, -SR&sup4;³, -SO&sub3;M, -OR&sup4;³, -SO&sub2;R&sup4;³ und -SOR&sup4;³, worin jedes R&sup4;³ und R&sup4;&sup4; individuell für ein Wasserstoffatom oder eine Gruppe steht, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Alkylgruppe (vorzugsweise enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome), eine Arylgruppe (Phenyl und eine substituierte Phenylgruppe sind bevorzugt), einer Aralkylgruppe (Benzyl, Tolubenzyl, Phenethyl und Naphthylmethyl sind bevorzugt), und eine heterocyclische Gruppe (beispielsweise
  • M steht für ein Kation, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem Wasserstoffion, einem Alkalimetallion und einem Ammoniumion.
  • Die aliphatische Gruppe, die R&sup4;³ und R&sup4;&sup4; in Formel (IV-1) sein kann, kann eine andere Zwischengruppe als die Kohlenwasserstoffkette enthalten. Beispiele für die Zwischengruppe umfassen -O-, -S-, -SO2-, -SO&sub2;NH-,
  • -COO- und -NR&sup4;&sup5;- (R&sup4;&sup5; besitzt die gleiche Bedeutung wie R&sup4;³).
  • Die Thioetherverbindung kann eine Verbindung der Formel (IV-2) sein.
  • Y&sup4;¹-CnH2n-(-X&sup4;¹-CmH2m-)p-Y&sup4;² (IV-2)
  • worin jedes Y&sup4;¹ und Y&sup4;² individuell Wasserstoff oder eine einwertige Gruppe bedeutet, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hydroxyl, SO&sub3;Na, -COOH, -CONH&sub2;, -NH&sub3; (der Wasserstoff in -CONH&sub2; oder -NH&sub3; kann durch eine Alkylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe substituiert sein) und eine Arylgruppe, die durch Hydroxyl oder eine Alkylgruppe substituiert sein kann; n steht für eine ganze Zahl von 0 bis 20, falls Y&sup4;¹ -CONH&sub2; oder eine Arylgruppe ist und n steht für eine ganze Zahl von 1 bis 20, falls Y&sup4;¹ eine andere Gruppe als -CONH&sub2; und die Arylgruppe ist; m steht für eine ganze Zahl von 1 bis 20 (der Wasserstoff in CnH2n oder CmH2m kann mit Hydroxyl oder einer Arylhalogenidgruppe substituiert sein); X steht für -S-, -O-, oder eine zweiwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus -CO-, -NHCO-, -CONH- und -COO-, wenigstens eines der X bedeutet -S-; und p steht für eine ganze Zahl von 1 bis 5 (jedes (X&sup4;¹-CmH2m) kann verschieden voneinander sein, falls p nicht 1 ist).
  • In Formel (IV-2) bedeutet jedes Y&sup4;¹ und Y&sup4;² individuell Wasserstoff oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hydroxyl, -CONH&sub2; (der Wasserstoff in -CONH&sub2; kann durch eine Alkylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe substituiert sein) und einer Arylgruppe, die mit Hydroxyl oder einer Alkylgruppe substituiert sein kann; n steht für eine ganze Zahl von 0 bis 5, falls Y&sup4;¹ -CONH&sub2; oder eine Arylgruppe ist, und n steht für eine ganze Zahl von 1 bis 4, falls Y&sup4;¹ die andere Gruppe als -CONH&sub2; und die Arylgruppe ist; m steht für- eine ganze Zahl von 1 bis 5 (der Wasserstoff in C&sub2;H2n oder CmH2m kann durch Hydroxyl substituiert sein); X bedeutet -S-, -O-, -CO-, -NHCO-, -CONH- und -COO-, und wenigstens eines der X bedeutet -S-; und p ist 1 oder 2 (jedes der (X&sup4;¹-CmH2m) kann voneinander verschieden sein, falls p 2 ist).
  • Beispiele für die Thioetherverbindung mit der Formel (IV-1) oder (IV-2) sind nachfolgend beschrieben.
  • (401)
  • HO-CH&sub2;-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-OH
  • (402)
  • HO-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-OH
  • Weiterhin können die cyclischen Thioetherverbindungen auch verwendet werden.
  • Das Polyethylenglycol und sein Derivat besitzt die Formel (V-1).
  • worin R&sup5;¹ eine einwertige Gruppe bedeutet, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hydroxyl, einer Alkoxylgruppe, einer Polyalkoxylgruppe (jede Alkoxylgruppe in der Polyalkoxygruppe enthält 3 oder mehr Kohlenstoffatome), einer Aryloxygruppe, Amino, einer Acylaminogruppe und Acyloxygruppe, von denen jede mit weiteren Gruppen substituiert sein können, und n steht für eine ganze Zahl von 2 bis 100 (vorzugsweise 5 bis 100).
  • Das Polyethylenglycolderivat, bei dem R&sup5;¹ eine partiell hydrophobe Gruppe bedeutet (beispielsweise eine Alkoxylgruppe, eine Aryloxygruppe, eine N-substituierte Aminogruppe, eine Acylaminogruppe, eine Acyloxygruppe) wird weit verbreitet als nicht-ionisches Polyethylenglycol-oberflächenaktives Mittel verwendet. Daher kann dieses Polyethylenglycolderivat als oberflächenaktives Mittel bei der Herstellung des lichtempfindlichen Materials dienen, um die Tröpfchen der polymerisierbaren Verbindung feiner zu dispergieren. Das lichtempfindliche Material, bei dem die Tröpfchen der polymerisierbaren Verbindung fein dispergiert sind, besitzt die Vorteile der Verbesserung der Schärfe im erhaltenen Bild und von verringerten Pigmentflächen innerhalb eines Bereichs mit Minimumdichte (d. h. weißer Fläche), wenn eine Substanz zur Bildung eines Farbbildes im lichtempfindlichen Material verwendet wird, da voluminöse Tröpfchen der polymerisierbaren Verbindung im Material vermindert sind.
  • Details für das nicht-ionische Polyethylenglycol-oberflächenaktive Mittel enthaltend dessen Struktur, der Charakter und die Herstellung sind beschrieben in Surfactant Science Series, Bd. 1, Nonionic Surfactants (herausgegeben von Martin J. Schick, Marcel Dekker Inc. 1967) und Surface Active Ethylene Oxide Adducts (Schöufeldt. N, Pergamon Press, 1969). Die in-diesen Publikationen beschriebenen nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel, welche die vorstehend erwähnte Formel (V-1) besitzen, sind vorzugsweise in der Erfindung verwendbar.
  • Die nicht-ionischen Polyethylenglycol-oberflächenaktive Mittel werden gemäß der Struktur in bestimmte Gruppe eingeteilt, wie Alkohol/Ethylenoxidaddukte, Alkylphenol/Ethylenoxidaddukte, Fettsäure/Ethylenoxidaddukte, mehrwertige Alkoholfettsäureester/Ethylenoxidaddukte, Alkylamin/Ethylenoxidaddukte, Amid von Fettsäure/Ethylenoxidaddukte, Fettöl/Ethylenoxidaddukte, Polypropylenglycol/Ethylenoxidaddukte.
  • Beispiele für den Alkohol in den Alkohol/Ethylenoxidaddukten umfassen synthetische Alkohole (Verbindung), wie Laurylalkohol, Cetylalkohol, Oleylalkohol; und natürliche Alkohole (Mischung), wie reduzierter Alkohol, hergestellt aus Kokosnußöl, reduzierter Alkohol, hergestellt aus Rindertalg. Beispiele für Alkohole umfassen auch einen Methyl-verzweigten Oxoalkohol und einen sekundären Alkohol. Es besteht keine wesentliche Differenz in den Wirkungen zwischen der Verbindung und der Mischung und irgendeine davon ist verwendbar.
  • Beispiele für das Alkylphenol in den Alkylphenol/Ethylenoxidaddukten umfassen Nonylphenol, Dodecylphenol, Octylphenol, Octylcresol. Irgendein verzweigtes Alkylphenol und normales Alkylphenol ist verwendbar.
  • Die Fettsäure/Ethylenoxidaddukte sind bekannt als nicht-ionische Polyethylenglycol-oberflächenaktive Mittel. Beispiele für die Fettsäure umfassen höhere Fettsäuren, wie Laurinsäure und Ölsäure. Beispiele für mehrwertige Alkoholfettsäureester in den Ethylenoxidaddukten sind ein Teilester eines mehrwertigen Alkohols (beispielsweise Glycerin und Sorbit) und eine Fettsäure.
  • Beispiele für das Alkylamin in den Alkylamin/Ethylenoxidaddukten ist Laurylamin. Ein Beispiel für das Amid der Fettsäure in den Ethylenoxidaddukten ist Ölsäureamid.
  • Beispiele für das Polypropylenglycol in den Ethylenoxidaddukten ist ein Polypropylenglycol mit einem Molekulargewicht von 1.000 bis 2.500. Das Polypropylenglycol in dem Ethylenoxidaddukt kann als hydrophobe Gruppe wirken.
  • Das Polyethylenglycolderivat kann eine Verbindung mit einer der Formeln (V-2) bis (V-6) sein:
  • worin Ar für einen Benzolring oder Naphthalinring steht; jedes R&sup5;², R&sup5;³ und R&sup5;&sup4; bedeuten individuell ein Wasserstoff- oder ein Halogenatom oder eine einwertige Substituentengruppe für das Ar, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Carboxyl, einer Acylgruppe, einer Alkoxycarbonylgruppe, einer Alkylgruppe, einer substituierten Alkylgruppe, einer Alkoxygruppe und Phenyl; und n steht für eine ganze Zahl von 2 bis 100;
  • worin R&sup5;&sup5; eine Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome oder eine substituierte Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome (die Substituentengruppe ist vorzugsweise ein Halogenatom) bedeutet; und n steht für eine ganze Zahl von 2 bis 100;
  • worin R&sup5;&sup6; eine Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome oder eine substituierte Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome (die Substituentengruppe ist vorzugsweise ein Halogenatom) bedeutet; R&sup5;&sup7; steht für eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatomen, einer substituierten Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome (die Substituentengruppe ist vorzugsweise ein Halogenatom), Phenyl, einer Alkylphenylgruppe und -(CH&sub2;CH&sub2;O)mH (m bedeutet eine ganze Zahl von 2 bis 100); und n steht für eine ganze Zahl von 2 bis 100;
  • worin R&sup5;&sup8; eine Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome oder eine substituierte Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome (die Substituentengruppe ist vorzugsweise ein Halogenatom) bedeutet; und n steht für eine ganze Zahl von 2 bis 100;
  • worin R&sup5;&sup9; eine Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome oder eine substituierte Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome (die Substituentengruppe ist vorzugsweise ein Halogenatom) bedeutet; R&sup6;&sup0; steht für eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome, einer substituierten Alkylgruppe, enthaltend 1 bis 22 Kohlenstoffatome (die Substituentengruppe ist vorzugsweise ein Halogenatom), Phenyl, einer Alkylphenylgruppe und
  • (m steht für eine ganze Zahl von 2 bis 100); und n steht für eine ganze Zahl von 2 bis 100.
  • Beispiele für das Polyethylenglycol und dessen Derivate mit einer der Formeln (V-1) bis (V-6) werden nachfolgend beschrieben.
  • Weiterhin können auch verzweigte Polyethylenoxidverbindungen (beispielsweise Polypropylenoxid) verwendet werden.
  • Die Additivverbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen Verbindung, Thioharnstoff, einem Thioharnstoffderivat, einer Thioetherverbindung, Polyethylenglycol und einem Polyethylenglycolderivat kann allein oder in Kombination von zwei oder mehreren Verbindungen eingesetzt werden. Eine Kombination einer 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen Verbindung und einer Thioetherverbindung wird in der Erfindung vorzugsweise verwendet.
  • Im Fall, daß die 5- oder 6-gliedrige Stickstoff-enthaltende heterocyclische Verbindung (mit Ausnahme der cyclischen Amidverbindung) oder das Thioharnstoffderivat als Additivverbindung verwendet werden, beträgt die Menge der Additivverbindung der lichtempfindlichen Schicht vorzugsweise 0,0001 bis 1.000 Mol%, bezogen auf den gesamten Silbergehalt (enthalten im Silbersalz und einem organischen Silbersalz, das eines der wahlweisen Komponenten ist) und beträgt vorzugsweise 0,001 bis 100 Mol%.
  • Für den Fall, daß die cyclische Amidverbindung als Additivverbindung verwendet wird, wird die cyclische Amidverbindung vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 50 Gew.-%, bezogen auf den Silbergehalt des Silberhalogenids, und insbesondere von 0,1 bis 10 Gew.-% verwendet.
  • Für den Fall, daß die Thioetherverbindung als Additivverbindung verwendet wird, beträgt die Menge des Thioethers in der lichtempfindlichen Schicht vorzugsweise 0,01 bis 100 Mol%, bezogen auf den gesamten Silbergehalt, insbesondere 0,05 bis 50 Mol%, und am meisten bevorzugt 0,1 bis 20 Mol%.
  • Für den Fall, daß das Polyethylenglycol oder dessen Derivat als Additivverbindung verwendet wird, wird das Polyethylenglycolderivat vorzugsweise in einer Menge von 0,001 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die Menge der polymerisierbaren Verbindung, und insbesondere von 0,01 bis 10 Gew.-% verwendet.
  • Das Silberhalogenid, das Reduktionsmittel, die polymerisierbare Verbindung und der Träger, die das lichtempfindliche Material der Erfindung aufbauen, werden nachfolgend beschrieben. Ein so zusammengesetztes Material wird im folgenden als "lichtempfindliches Material" bezeichnet.
  • Bezüglich des in der lichtempfindlichen Schicht enthaltenen Silberhalogenids besteht keine spezifische Beschränkung für das lichtempfindlichen Material.
  • Beispiele für die Silberhalogenide umfassen Silberchlorid, Silberbromid, Silberjodid, Silberchlorbromid, Silberchlorjodid, Silberjodbromid und Silberchlorjodbromid in Form von Körnern.
  • Die Halogenzusammensetzung der individuellen Körner kann homogen oder heterogen sein. Die heterogenen Körner besitzen eine Vielschichtstruktur, bei der die Halogenzusammensetzung vom Kern zu der äußeren Schale (siehe JP-A-57-154232, 58-108533, 59-48755 und 59-52237, US-A-4,433,048 und EP-B-100,984) variieren, können verwendet werden.
  • Bezüglich der Kristallform der Silberhalogenidkörner besteht keine spezifische Beschränkung. Zwei oder mehrere Arten von Silberhalogenidkörner, die in der Halogenzusammensetzung, der Kristallform, der Korngröße und/oder anderen Merkmalen sich von einander unterscheiden, können in Kombination verwendet werden. Bezüglich der Korngrößenverteilung der Silberhalogenidkörner besteht keine spezifische Beschränkung. Die Silberhalogenidkörner können gewöhnlich eine mittlere Größe von 0,001 bis 5 um, vorzugsweise 0,001 bis 2 um besitzen.
  • Der gesamte Silbergehalt (einschließlich Silberhalogenid und einem organischen Silbersalz, das eine der wahlweisen Komponenten ist) in der lichtempfindlichen Schicht beträgt vorzugsweise 0,1 mg/m² bis 10 g/m². Der Silbergehalt des Silberhalogenids in der lichtempfindlichen Schicht beträgt vorzugsweise nicht mehr als 0,1 g/m², insbesondere 1 mg bis 90 mg/m².
  • Das in dem lichtempfindlichen Material verwendete Reduktionsmittel besitzt die Funktion der Reduktion des Silberhalogenids und/oder eine Funktion der Beschleunigung oder Verlangsamung einer Polymerisation der polymerisierbaren Verbindung. Beispiele für Reduktionsmittel mit diesen Funktionen umfassen verschiedene Verbindungen, wie Hydrochinone, Catechine, p-Aminophenole, p- Phenylendiamine, 3-Pyrazolidone, 2-Aminopyrazole, 4-Amino-5- pyrazolone, 5-Aminouracile, 4, 5-Dihydroxy-6-aminopyrimidine, Reduktone, Aminoreduktone, o- oder p-Sulfonamidophenole, o- oder p-Sulfonamidonaphthole, 2-Sulfonamidoindanone, 4-Sulfonamido-5- pyrazolone, 3-Sulfonamidoindole, Sulfonamidopyrazolbenzimidazole, Sulfonamidopyrazoltriazole, α-Sulfonamidoketone und Hydrazine. In Abhängigkeit von der Natur oder Menge des Reduktionsmittels kann die polymerisierbare Verbindung entweder in einem Bereich, in dem das latente Silberhalogenidbild erzeugt wurde oder in einem Bereich, in dem ein latentes Silberhalogenidbild nicht erzeugt wurde, polymerisiert werden. Beim Entwicklungssystem, in dem die polymerisierbare Verbindung in dem Bereich, in dem das latente Bild nicht erzeugt wurde, polymerisiert wird, wird vorzugsweise 1-Phenyl-3-pyrazolidon als Reduktionsmittel verwendet.
  • Die lichtempfindlichen Materialien, welche Reduktionsmittel mit diesen Funktionen (einschließlich der Verbindungen, auf die als Entwicklungsmittel oder Hydrazinderivat bezug genommen wird) verwenden, sind beschrieben in JP-A-61-183640, 61-188535 und 61- 228441 und JP-A-60-210657, 60-226084, 60-227527 und 60-227528. Diese Reduktionsmittel werden auch beschrieben in T. James, "The Theory of the Photographic Process", 4. Ausgabe, 291-334 (1977), Research Disclosure Nr. 17029, 9-15 (Juni 1978) und Research Disclosure Nr. 17643, 22-31 (Dezember 1978). Die in diesen Publikationen und Anmeldungen beschriebenen Reduktionsmittel können in dem erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Material verwendet werden. Daher bedeutet "das(die) Reduktionsmittel" in der Beschreibung sämtliche Reduktionsmittel, die in den vorstehend erwähnten Publikationen und Anmeldungen beschrieben sind.
  • Diese Reduktionsmittel können allein oder in Kombination verwendet werden. Für den Fall, daß zwei oder mehrere Reduktionsmittel in Kombination verwendet werden, können bestimmte Wechselwirkungen zwischen diesen Reduktionsmitteln erwartet werden. Eine der Wechselwirkungen ist für die Beschleunigung der Reduktion des Silberhalogenids (und/oder eines organischen Silbersalzes) durch eine sogenannte Superaddivität. Eine andere Wechselwirkung ist eine Kettenreaktion, bei der ein oxidierter Zustand eines Reduktionsmittels, gebildet durch Reduktion von Silberhalogenid (und/oder einem organischen Silbersalz), die Polymerisation der polymerisierbaren Verbindung induziert oder inhibiert über eine Oxidations-Reduktions-Reaktion mit einem anderen Reduktionsmittel. Beide Wechselwirkungen können simultan auftreten. Daher ist es schwierig zu bestimmen, welche der Wechselwirkungen im praktischen Gebrauch erfolgt ist.
  • Beispiele für diese Reduktionsmittel umfassen Pentadecylhydrochinon, 5-t-Butylcatechin, p-(N,N-diethylamino)phenol, 1-Phenyl- 4-methyl-4-hydroxymethyl-3-pyrazolidon, 1-Phenyl-4-methyl-4- heptadecylcarbonyloxymethyl-3-pyrazolidon, 2-Phenylsulfonylamino-4-hexadecyloxy-5-t-octylphenol, 2-Phenylsulfonylamino-4-tbutyl-5-hexadecyloxyphenol, 2-(N-butylcarbamoyl)-4-phenylsulfonylaminonaphtol, 2-(N-methyl-N-octadecylcarbamoyl)-4-sulfonylaminonaphtol, 1-Cetyl-2-phenylhydrazin, 1-Acetyl-2-(p- oder oaminophenyl)hydrazin, 1-Formyl-2-(p- oder o-aminophenyl)hydrazin, 1-Acetyl-2-(p- oder o-methoxyphenyl)hydrazin, 1-Lauroyl-2- (p- oder o-aminophenyl)hydrazin, 1-Trityl-2-(2,6-dichlor-4-cyanophenyl)hydrazin, 1-Trityl-2-phenylhydrazin, 1-Phenyl-2-(2,4,6- trichlorphenyl)hydrazin, 1-{2-(2,5-Di-tert-pentylphenoxy)butyloyl}-2-(p- oder o-aminophenyl)hydrazin, 1-{2-(2,5-Di-t-pentylphenoxy)butyloyl}-2-(p- oder o-aminophenyl)hydrazinpentadecylfluorcaprylatsalz, 3-Indazolinon, 1-(3,5-dichlorbenzoyl)-2-phenylhydrazin, 1-Trityl-2-[{(2-N-butyl-N-octylsulfamoyl)-4-methansulfonyl}phenyl]hydrazin, 1-{4-(2,5-Di-tert-pentylphenoxy)butyloyl}-2-(p- oder o-methoxyphenyl)hydrazin, 1-(Methoxycarbonylbenzohydryl)-2-phenylhydrazin, 1-Formyl-2-[4-{2-(2,4-di-tertpentylphenoxy)butylamid}phenyl]hydrazin, 1-Acetyl-2-[4-{2-(2,4- di-tert-pentylphenoxy)butylamid}phenyl]hydrazin, 1-Trityl-2- [{2,6-dichlor-4-(N,N-di-2-ethylhexyl)carbymoyl}phenyl]hydrazin, 1- (Methoxycarbonylbenzohydryl)-2-(2,4-dichlorphenyl)hydrazin und 1-Trityl-2-[{2-(N-ethyl-N-octylsulfamoyl)4-methansulfonyl}phenyl]hydrazin.
  • Die Menge des Reduktionsmittels in der lichtempfindlichen Schicht beträgt vorzugsweise 0,1 bis 1.500 Mol%, bezogen auf die Menge an Silber (enthalten in dem vorstehend erwähnten Silberhalogenid und einem organischen Silbersalz).
  • Hinsichtlich der polymerisierbaren Verbindung gibt es keine bestimmte Beschränkung, und jegliche bekannte polymerisierbaren Verbindungen, umfassend Monomere, Oligomere und Polymere, können in der lichtempfindlichen Schicht enthalten sein. Falls eine Hitzeentwicklung (d. h. thermische Entwicklung) zur Entwicklung des lichtempfindlichen Materials eingesetzt wird, werden vorzugsweise polymerisierbare Verbindungen mit einem relativ höheren Siedepunkt (d. h. 80ºC oder höher), die beim Erhitzen kaum verdampfen, verwendet. Falls die lichtempfindliche Schicht eine farbbilderzeugende Substanz enthält, sind die polymerisierbaren Verbindungen vorzugsweise vernetzbare Verbindungen mit mehrfach polymerisierbaren Gruppen im Molekül, weil solche vernetzbaren Verbindungen von Vorteil zur Fixierung der Substanz, die das Farbbild bildet im Stadium der Polymerisationshärtung der polymerisierbaren Verbindung, sind.
  • Die polymerisierbare Verbindung, die für das lichtempfindliche Material verwendet werden kann, wird beschrieben in den oben und später angeführten Veröffentlichungen, die das lichtempfindliche Material betreffen.
  • Bevorzugte polymerisierbare Verbindungen, die für das lichtempfindliche Material verwendet werden können, sind Verbindungen, die durch eine Additions-Reaktion oder eine Ringöffnungs-Reaktion polymerisierbar sind. Bevorzugte Beispiele für die Verbindungen, die durch eine Additions-Reaktion polymerisierbar sind, umfassen Verbindungen mit einer ethylenisch ungesättigten Gruppe. Bevorzugte Beispiele für die Verbindungen, die durch eine Ringöffnungs-Reaktion polymerisierbar sind, umfassen Verbindungen mit einer Epoxygruppe. Unter diesen werden Verbindungen mit einer ethylenisch ungesättigten Gruppe bevorzugt.
  • Beispiele für Verbindungen mit einer ethylenisch ungesättigten Gruppe umfassen Acrylsäure, Acrylsäuresalze, Acrylester, Acrylamide, Methacrylsäure, Methacrylsäuresalze, Methacrylester, Methacrylamid, Maleinanhydrid, Maleinester, Itaconester, Styrol, Styrolderivate, Vinylether, Vinylester, N-vinyl heterocyclische Verbindungen, Allylether, Allylester und Verbindungen, die eine Gruppe oder Gruppen, die einer oder mehrerer dieser Verbindungen entsprechen, tragen.
  • Konkrete Beispiele für Acrylester umfassen n-Butylacrylat, Cyclohexylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, Benzylacrylat, Furfurylacrylat, Ethoxyethoxyacrylat, Dicyclohexyloxyethylacrylat, Nonylphenyloxyethylacrylat, Hexandioldiacrylat, Butandioldiacrylat, Neopentylglycoldiacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Pentaerythritoltetraacrylat, Dipentaerythritolpentaacrylat, Diacrylat von polyoxyethyleniertem Bisphenol A, Polyacrylat von Hydroxypolyether, Polyesteracrylat und Polyurethanacrylat.
  • Konkrete Beispiele für Methacrylsäureester umfassen Methylmethacrylat, Butylmethacrylat, Ethylenglycoldimethacrylat, Butandioldimethacrylat, Neopentylglycoldimethacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat, Pentaerythritoltrimethacrylat, Pentaerythritoltetramethacrylat und Dimethacrylat von polyoxyalkyleniertem Bisphenol A.
  • Die polymerisierbaren Verbindungen können einzeln oder als Kombination von zwei oder mehreren Verbindungen verwendet werden. Weiterhin werden Verbindungen, die durch Bindung einer polymerisierbaren Gruppe, wie einer Vinylgruppe oder einer Vinylidengruppe, an ein Reduktionsmittel oder an eine Substanz, die ein Farbbild bildet, gebildet werden, ebenfalls als polymerisierbare Verbindungen verwendet. Lichtempfindliche Materialien, bei denen diese Verbindungen verwendet werden, die zugleich Funktionen des Reduktionsmittels und der polymerisierbaren Verbindung oder der Farbbild-bildenden Substanz und der polymerisierbaren Verbindung zeigen, sind in den Ausführungsformen der Erfindung eingeschlossen.
  • Die Menge der polymerisierbaren Verbindung zur Einverleibung in die lichtempfindliche Schicht liegt vorzugsweise im Bereich des 5 bis 1,2·10&sup5;-fachen (nach Gewicht) der Menge des Silberhalogenids, insbesondere im Bereich des 10 bis 1·10&sup4;-fachen des Silberhalogenids.
  • Das lichtempfindliche Material kann durch Anordnung einer lichtempfindlichen Schicht, enthaltend die oben angeführten Komponenten, auf einen Träger hergestellt werden. Hinsichtlich des Trägers bestehen keine Beschränkungen. Falls bei der Verwendung des lichtempfindlichen Materials eine Hitzeentwicklung eingesetzt wird, ist das Material des Trägers vorzugsweise beständig gegenüber der Hitze dieser Entwicklungsstufe. Beispiele für das bei der Herstellung des Trägers verwendbare Material umfassen Glas, Papier, feines Papier, beschichtetes Papier, synthetisches Papier, Metalle und deren Analoge, Polyester, Acetylcellulose, Celluloseester, Polyvinylacetal, Polystyrol, Polycarbonat, Polyethylenterephthalat und Papier, das mit einem Harz oder Polymer (d. h. Polyethylen) beschichtet ist.
  • Verschiedene Ausführungsformen des lichtempfindlichen Materials, der wahlweisen Komponenten, die in der lichtempfindlichen Schicht enthalten sein können, und der Hilfsschichten, die wahlweise auf den lichtempfindlichen Materialien angeordnet sein können, werden nachfolgend beschrieben.
  • Die polymerisierbare Verbindung wird vorzugsweise in Gestalt von Öltröpfchen in der lichtempfindlichen Schicht dispergiert. Ein lichtempfindliches Material, bei dem die polymerisierbare Verbindung in Form von Öltröpfchen dispergiert ist, ist beschrieben in JP-A-60-218603. Andere Komponenten in der lichtempfindlichen Schicht, wie das Silberhalogenid, das Reduktionsmittel und die Substanzen zur Erzeugung des Farbbildes, können auch in den Öltröpfchen enthalten sein. Ein lichtempfindliches Material, bei dem Silberhalogenid in den Öltröpfchen enthalten ist, ist beschrieben in JP-A-60-261888.
  • Die Öltröpfchen der polymerisierbaren Verbindung werden vorzugsweise in Form von Mikrokapseln hergestellt. Es besteht keine spezifische Beschränkung hinsichtlich der Herstellung der Mikrokapseln. Das lichtempfindliche Material, bei dem die Öltröpfchen in Form von Mikrokapseln vorliegen, ist beschrieben in JP-A-60- 117089. Es besteht keine spezifische Beschränkung für das Schalenmaterial der Mikrokapsel und verschiedene bekannte Materialien, wie Polymere, die für die herkömmlichen Mikrokapseln verwendet werden, können als Schalenmaterial verwendet werden. Die durchschnittliche Größe der Mikrokapsel beträgt vorzugsweise 0,5 bis 50 um, bevorzugter 1 bis 25 um und insbesondere 3 bis 20 um.
  • Die lichtempfindliche Schicht kann weiterhin wahlweise Komponenten enthalten, wie Substanzen zur Erzeugung des Farbbildes, Sensibilisierungsfarbstoffe, organische Silbersalze, verschiedene Beschleuniger für die Bilderzeugung, thermische Polymerisationsinitiatoren, Entwicklungsstopper, fluoreszierende Aufhellungsmittel, Verfärbungsinhibitoren, Antilichthof-Farbstoffe oder -pigmente, Antiirradiations-Farbstoffe oder -pigmente, Mattierungsmittel, Antischmutzmittel, Weichmacher, Wasserfreisetzer und Bindemittel.
  • Es besteht keine bestimmte Beschränkung hinsichtlich der Substanz zur Bildung des Farbbildes und verschiedene Substanzen sind verwendbar. So umfassen Beispiele für die Farbbild-bildende Substanz sowohl farbige Substanzen (d. h. Farbstoffe und Pigmente) als auch nicht-farbige oder beinahe nicht-farbige Substanzen (d. h. Farbbildner oder Farbstoff- oder Pigmentvorläufer), die entwickeln, um eine Farbe zu ergeben unter Anwendung äußerer Energie (d. h. Erhitzen, Pressen, Lichtbestrahlen usw.) oder durch Kontakt mit anderen Komponenten (d. h. Entwickler) eine Farbe ausbilden. Das lichtempfindliche Material, bei dem eine Farbbild-bildende Substanz verwendet wird, ist beschrieben in JP-A-61-73145.
  • Beispiele für Farbstoffe und Pigmente (d. h. farbige Substanzen), die in der Erfindung verwendbar sind, umfassen kommerziell verfügbare sowie verschiedene bekannte Verbindungen, die in den technischen Veröffentlichungen beschrieben sind, beispielsweise in Yuki Gosei Kagaku Kyokai (Hg.), "Handbuch der Farbstoffe", (in japanisch, 1970) und Nippon Ganryo Gijutsu Kyokai (Hg.), "Neues Handbuch der Pigmente" (in japanisch, 1977). Diese Farbstoffe und Pigmente können in Form einer Lösung oder einer Dispersion verwendet werden.
  • Beispiele für Substanzen, die unter Einfluß bestimmter Energieformen eine Farbe ausbilden, umfassen thermochrome Verbindungen, piezochrome Verbindungen, photochrome Verbindungen und Leucoverbindungen, abgeleitet von Triarylmethan-Farbstoffen, Chinon- Farbstoffen, Indigoid-Farbstoffen und Azin-Farbstoffen. Diese Verbindungen sind in der Lage, eine Farbe durch Erhitzen, Druckanwendung, Lichtbestrahlung oder Luftoxidation auszubilden.
  • Beispiele für Substanzen, die durch Kontakt mit anderen Komponenten eine Farbe ausbilden, umfassen verschiedene Verbindungen, die zur Ausbildung einer Farbe fähig sind, durch eine Reaktion zwischen zwei oder mehreren Komponenten, wie eine Säure-Base- Reaktion, Oxidations-Reduktions-Reaktion, Kupplungs-Reaktion und eine Chelat-Reaktion. Beispiele für solche farbbildende Systeme sind beschrieben in Hiroyuki Moriga, "Einführung in die Chemie von Spezialpapier" (in japanisch, 1975), 29-58 (druckempfindliches Kopierpapier), 87-95 (Azographie), 118-120 (hitzeempfindliche Farbbildung durch eine chemische Veränderung) oder in MSS. des Seminars, gefördert durch die Gemeinschaft der Kinki Chemical Industry, "The Newest Chemistry of Coloring Matter - Attractive Application and New Development as a Functional Coloring Matter", 26-32 (19. Juni, 1980). Beispiele für die farberzeugenden Systeme umfassen insbesondere ein farberzeugendes System, das bei druckempfindlichen Papieren usw. eingesetzt wird, umfassend einen Farbbildner mit einer Teilstruktur eines Lactons, Lactams und Spiropyrans und einer sauren Substanz (Entwickler), z. B. saurer Ton und Phenol; ein System, bei dem eine Azo-Kupplungs-Reaktion verwendet wird zwischen einem aromatischen Diazoniumsalz, Diazotat oder Diazosulfonat und Naphthol, Anilin und aktives Methylen; ein System, bei dem eine Chelat-Reaktion eingesetzt wird, wie eine Reaktion zwischen Hexamethylentetramin und einem Ferri-Ion und Gallussäure, oder eine Reaktion zwischen einem Phenolphthalein-Komplexon und einem Alkalimetall-Ion; ein System, bei dem eine Oxidations-Reduktions-Reaktion eingesetzt wird, wie eine Reaktion zwischen Ferristearat und Pyrolgallol oder eine Reaktion zwischen Silberbehenat und 4-Methoxy-1-naphthol.
  • Die Farbbild-erzeugende Substanz in dem lichtempfindlichen Material wird vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 50 Gew.-Teilen, insbesondere von 2 bis 30 Gew.-Teilen, verwendet, bezogen auf 100 Gew.-Teile der polymerisierbaren Verbindung. Falls der Entwickler eingesetzt wird, wird er vorzugsweise in einer Menge von ungefähr 0,3 bis 80 Gew. -Teilen verwendet, bezogen auf 1 Gew.-Teil des Farberzeugers.
  • Es besteht keine bestimmte Beschränkung hinsichtlich der Sensibilisierungsfarbstoffe und bekannte Sensibilisierungsfarbstoffe, die im konventionellen Fachgebiet der Photographie verwendet werden, können für das lichtempfindliche Material verwendet werden. Beispiele für Sensibilisierungsfarbstoffe umfassen Methinfarbstoffe, Cyaninfarbstoffe, Merocyaninfarbstoffe, Complexcyaninfarbstoffe, Complexmerocyaninfarbstoffe, holopolare Cyaninfarbstoffe, Hemicyaninfarbstoffe, Styrylfarbstoffe und hemioxonolfarbstoffe. Diese Sensibilisierungsfarbstoffe können allein oder in Kombination verwendet werden. Kombinationen der Sensibilisierungsfarbstoffe werden oft zum Zwecke der Supersensibilisierung eingesetzt. Zusätzlich zu den Sensibilisierungsfarbstoffen kann eine Substanz verwendet werden, die nicht per ser spektrale Sensibilisierungseffekte aufweist oder nicht wesentlich sichtbares Licht absorbiert oder supersensibilisierende Aktivität zeigt. Die Menge des zuzugebenden Sensibilisierungsfarbstoffs liegt im allgemeinen im Bereich von etwa 10&supmin;&sup8; bis etwa 10&supmin;² pro 1 Mol Silberhalogenid.
  • Der Sensibilisierungsfarbstoff wird vorzugsweise während der Stufe der Herstellung der Silberhalogenidemulsion zugegeben. Das lichtempfindliche Material, bei dem der Sensibilisierungsfarbstoff während der Silberhalogenidkornbildung zugegeben wurde, ist beschrieben in der japanischen Patentanmeldung Nr. 60(1985)- 139746. Beispiele für den Sensibilisierungsfarbstoff sind auch beschrieben in der vorstehenden JP-A-60-139746.
  • Falls beim Gebrauch des lichtempfindlichen Materials die Hitzeentwicklung eingesetzt wird, enthält das lichtempfindliche Material vorzugsweise ein organisches Silbersalz. Es kann angenommen werden, daß das organische Silbersalz beteiligt ist an einer Redox-Reaktion, wobei ein latentes Silberhalogenidbild als Katalysator beim Erhitzen auf eine Temperatur von 80ºC oder mehr verwendet wird. In diesem Fall sind das Silberhalogenid und das organische Silbersalz vorzugsweise in Kontakt miteinander oder nahe beieinander angeordnet. Beispiele für organische Verbindungen, die zur Bildung eines solchen organischen Silbersalzes verwendbar sind, umfassen aliphatische oder aromatische Carbonsäuren, Verbindungen, die eine Thiocarbonylgruppe enthalten mit einer Mercaptogruppe oder einem α-Wasserstoffatom, Verbindungen, die eine Iminogruppe enthalten und dergleichen. Von diesen sind Benzotriazole insbesondere bevorzugt. Das organische Silbersalz wird vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 10 Mol, insbesondere von 0,01 bis 1 Mol, verwendet, bezogen auf 1 Mol des lichtempfindlichen Silberhalogenids. Anstelle des organischen Silbersalzes kann der lichtempfindlichen Schicht zum Erzielen des gleichen Effekts eine organische Verbindung (z. B. Benzotriazol) zugegeben werden, die zusammen mit einem anorganischen Silbersalz ein organisches Silbersalz bilden kann. Das lichtempfindliche Material, welches ein organisches Silbersalz verwendet, ist beschrieben in JP-A-60-141799 (entsprechend dem US-Patent Serien Nr. 879,747).
  • Verschiedene Beschleuniger können für das erfindungsgemäße lichtempfindliche Material verwendet werden. Die Funktion der Bilderzeugungs-Beschleuniger besteht in der Beschleunigung der Oxidations-Reduktions-Reaktion zwischen einem Silberhalogenid (und/oder einem organischen Silbersalz) und einem Reduktionsmittel, der Beschleunigung der Wanderung einer bilderzeugenden Substanz von einer lichtempfindlichen Schicht zu einem bildempfangenden Material oder einer bildempfangenden Schicht, oder in einer ähnlichen Wirkung. Die Beschleuniger zur Bilderzeugung können unterteilt werden in anorganische Basen, organische Basen, Basenvorläufer, Öle, oberflächenaktive Mittel, Heißschmelzlösungsmittel und ähnliche. Diese Gruppen weisen jedoch im allgemeinen kombinierte Wirkungen auf, d. h. zwei oder mehr der oben angeführten Effekte. So dient die obige Unterteilung nur der Übersichtlichkeit, und eine Verbindung besitzt häufig eine Vielzahl kombinierter Wirkungen.
  • Verschiedene Beispiele für die Beschleuniger zur Bilderzeugung werden nachfolgend aufgeführt.
  • Bevorzugte Beispiele für anorganische Basen umfassen Hydroxide von Alkalimetallen oder Erdalkalimetallen; sekundäre oder tertiäre Phosphate, Borate, Carbonate, Chinolinate und Metaborate von Alkalimetallen oder Erdalkalimetallen; eine Kombination von Zinkhydroxid oder Zinkoxid und einem Chelatisierungsmittel (beispielsweise Natriumpicolinat); Ammoniumhydroxid; Hydroxide quaternärer Alkylammoniumverbindungen; und Hydroxide anderer Metalle. Bevorzugte Beispiele organischer Basen umfassen aliphatische Amine (beispielsweise Trialkylamine, Hydroxylamine und aliphatische Polyamine); aromatische Amine (beispielsweise N-alkyl-substituierte aromatische Amine, N-hydroxylalkylsubstituierte aromatische Amine und Bis[p-(Dialkylamino)phenyl]-methane), heterocyclische Amine, Amidine, cyclische Amidine, Guanidine und cyclische Guanidine. Von diesen Basen sind solche mit einem pKa von 7 oder mehr bevorzugt.
  • Basenvorläufer sind vorzugsweise solche, die fähig sind zur Freisetzung von Basen nach der Reaktion durch Erhitzen, wie Salze zwischen Basen und organischen Säuren, die fähig sind zur Decarboxilierung beim Erhitzen, Verbindungen, die fähig sind zur Freisetzung von Aminen über intramolekulare nucleophile Substitution, Lossen-Umlagerung oder Beckmann-Umlagerung und ähnliches; und solche, die fähig sind zur Freisetzung von Basen durch Elektrolyse. Bevorzugte Beispiele für Basenvorläufer umfassen Guanidintrichloracetat, Piperidintrichloracetat, Morpholintrichloracetat, p-Toluodintrichloracetat, 2-Picolintrichloracetat, Guanidinphenylsulfonylacetat, Guanidin-4-chlorphenylsulfonylacetat, Guanidin-4-methylsulfonylphenylsulfonylacetat und 4- Acetylaminomethylpropionat.
  • Diese Basen oder Basenvorläufer werden vorzugsweise in einer Menge von nicht mehr als 100 Gew.-%, insbesondere von 0,1 bis 40 Gew.-%, bezogen auf den gesamten Feststoffgehalt in der lichtempfindlichen Schicht, verwendet. Diese Basen oder Basenvorläufer können allein oder in Kombination verwendet werden.
  • Lichtempfindliches Material, welches die Base oder Basenvorläufer verwendet, ist beschrieben in der japanischen Patentanmeldung Nr. 60(1985)-227528.
  • Beispiele für in der Erfindung verwendbare Öle umfassen hochsiedende organische Lösungsmittel, die als Lösungsmittel zum Emulgieren und Dispergieren hydrophober Verbindungen verwendet werden.
  • Beispiele für in der Erfindung verwendbare oberflächenaktive Mittel umfassen Pyridiniumsalze, Ammoniumsalze und Phosphoniumsalze, beschrieben in der JP-A-59-74547; Polyalkylenoxide, beschrieben in JP-A-59-57231.
  • Die Heißschmelzlösungsmittel sind vorzugsweise Verbindungen, die verwendet werden können als Lösungsmittel für das Reduktionsmittel oder solche mit einer hohen Dielektrizitätskonstanten, die die physikalische Entwicklung des Silbersalzes beschleunigen können. Beispiele für Heißschmelzlösungsmittel umfassen Polyethylenglycole, Derivate von Polyethylenoxiden (beispielsweise Oleatester), Bienenwachs, Monostearin und Verbindungen mit einer hohen Dielektrizitätskonstanten, enthaltend -SO&sub2; und/oder -CO- Gruppen, beschrieben im US-Patent Nr. 3,347,675; polare Verbindungen, beschrieben im US-Patent Nr. 3,667,959; und 1,10-Decandiol, Methylanisat und Biphenylsuberat, beschrieben in Research Disclosure 26-28 (Dezember 1976). Ein lichtempfindliches Material, bei dem Heißschmelzlösungsmittel verwendet werden, ist beschrieben in der JP-A-60-227527. Das Heißschmelzlösungsmittel wird vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 50 Gew.-%, insbesondere von 1 bis 20 Gew.-%, verwendet, bezogen auf den gesamten Feststoffgehalt der lichtempfindlichen Schicht.
  • Die für das lichtempfindliche Material verwendbaren thermischen Polymerisationsinitiatoren sind Verbindungen, die sich unter Hitzeeinwirkung zersetzen unter Ausbildung einer Spezies, die die Polymerisation initiiert. Die thermischen Polymerisationsinitiatoren werden beschrieben in "Additionspolymerisation und Ringöffnungspolymerisation", 6-18, herausgegeben vom Herausgeber Kommittee der Experimentellen Untersuchung der Hochpolymere des Hochpolymer-Instituts, veröffentlicht von Kyoritsu Shuppan (1983). Beispiele für thermische Polymerisationsinitiatoren umfassen Azo-Verbindungen, beispielsweise Azobisisobutyronitril, 1,1'-Azobis(1-cyclohexancarbonitril), Dimethyl-2,2'-azobisisobutyrat, 2,2'-Azobis(2-methylbutyronitril) und Azobisdimethylvaleronitril; organische Peroxide, beispielsweise Benzoylperoxid, Di-tert-butylperoxid, Dicumylperoxid, Tert-butylhydroperoxid und Cumenhydroperoxid; anorganische Peroxide, beispielsweise Wasserstoffperoxid, Kaliumpersulfat und Ammoniumpersulfat und Natrium- p-toluolsulfinat. Die thermischen Polymerisationsinitiatoren werden vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 120 Gew.-%, insbesondere von 1 bis 10 Gew.-%, verwendet, bezogen auf die Menge der polymerisierbaren Verbindung. In einem System, bei dem die polymerisierbare Verbindung innerhalb des Bereichs, in dem das latente Bild nicht erzeugt wurde, polymerisiert wird, sind die Polymerisationsinitiatoren vorzugsweise in die lichtempfindliche Schicht einverleibt. Ein lichtempfindliches Material, bei dem die thermischen Polymerisationsinitiatoren verwendet werden, ist beschrieben in der JP-A-61-243449 (entsprechend dem US-Patent Serien Nr. 854,640).
  • Die für das lichtempfindliche Material verwendbaren Entwicklungsstopper sind Verbindungen, die eine Base neutralisieren oder mit einer Base reagieren, so daß die Basenkonzentration in der Schicht verringert wird, wodurch die Entwicklung gestoppt wird, oder Verbindungen, die wechselseitig mit Silber oder einem Silbersalz reagieren, zur Unterdrückung der Entwicklung. Insbesondere umfassen Beispiele für die Entwicklungsstopper Säurevorläufer, die fähig sind, beim Erhitzen Säuren freizugeben; elektrophile Verbindungen, die fähig sind, beim Erhitzen einer Substitutionsreaktion mit einer koexistierenden Base einzugehen, stickstoffhaltige heterocyclische Verbindungen, Mercaptoverbindungen und dergleichen. Beispiele für Säurevorläufer umfassen Oxidester, beschrieben in JP-A-60-108837 und 60-192939, und Verbindungen, die Säuren durch Lossen-Umlagerung freisetzen, beschrieben in JP-A-60-230133. Beispiele für elektrophile Verbindungen, die eine Substitutionsreaktion mit Basen beim Erhitzen indizieren, sind beschrieben in JP-A-60-230134.
  • Die für das lichtempfindliche Material vorzugsweise verwendeten Antischmutzmittel sind Teilchen, die bei Raumtemperatur fest sind. Beispiele für Antischmutzmittel umfassen Stärkepartikel, beschrieben in UK-B-1,232,347; Polymerpartikel, beschrieben in US-A-3, 625,736; Mikrokapselteilchen, enthaltend keinen Farbbildner, beschrieben in UK-B-1,235,991; und Celluloseteilchen und anorganische Teilchen, wie Partikel aus Talk, Kaolin, Bentonit, Agalmatolith, Zinkoxid, Titandioxid und Aluminiumoxid, beschrieben in US-A-2,711,375. Diese Partikel weisen vorzugsweise eine mittlere Größe von 3 bis 50 um, insbesondere von 5 bis 40 um auf. Falls Mikrokapseln für das lichtempfindliche Material verwendet werden, ist die Größe der Partikel vorzugsweise größer als diejenige der Mikrokapseln.
  • Die für das lichtempfindliche Material verwendbaren Bindemittel sind vorzugsweise transparente oder semi-transparente hydrophile Bindemittel. Beispiele für Bindemittel umfassen natürliche Substanzen, wie Gelatine, Gelatinederivate, Cellulosederivate, Stärke und Gummiarabikum und synthetische Polymersubstanzen, wie wasserlösliche Polyvinylverbindungen, beispielsweise Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon und Acrylamid-Polymere. Zusätzlich zu den synthetischen Polymersubstanzen können auch Vinylverbindungen, die in Form von Latex dispergiert sind, verwendet werden und die insbesondere zur Erhöhung der räumlichen Stabilität der photographischen Materialien wirksam sind. Diese Bindemittel können allein oder in Kombination verwendet werden. Das lichtempfindliche Material, für das ein Bindemittel verwendet wird, ist beschrieben in JP-A-61-69062.
  • Beispiele und Anwendung von anderen wahlweisen Komponenten, die in der lichtempfindlichen Schicht enthalten sein können, werden ebenfalls beschrieben in den oben angeführten Publikationen und Anmeldungen betreffend das lichtempfindliche Material, sowie in Research Disclosure Bd. 170, Nr. 17029, 9-15 (Juni 1978).
  • Beispiele für Hilfsschichten, die wahlweise auf dem lichtempfindlichen Material angeordnet sind, umfassen eine bildempfangende Schicht, eine Heizschicht, eine antistatische Schicht, eine Antikräuselungsschicht und eine Freisetzungsschicht.
  • An Stelle der Verwendung des bildempfangenden Materials kann die bildempfangende Schicht auf dem lichtempfindlichen Material angeordnet sein zur Erzeugung des gewünschten Bildes auf der bildempfangenden Schicht des lichtempfindlichen Materials. Die bildempfangende Schicht des lichtempfindlichen Materials kann in der gleichen Weise wie die Schicht der bildempfangenden Schicht aufgebaut werden. Die bildempfangende Schicht wird später genauer beschrieben.
  • Das lichtempfindliche Material, welches die Heizschicht verwendet, ist in JP-A-60-135568 beschrieben. Beispiele und die Verwendung anderer Hilfsschichten sind ebenfalls in den vorstehend erwähnten Publikationen und Anmeldungen, betreffend das lichtempfindliche Material, beschrieben.
  • Das lichtempfindliche Material der Erfindung kann beispielsweise nach folgendem Verfahren hergestellt werden.
  • Das lichtempfindliche Material wird üblicherweise hergestellt durch Lösen, Emulgieren oder Dispergieren jeder der Komponenten der lichtempfindlichen Schicht in einem adäquaten Medium zur Herstellung einer Beschichtungslösung und anschließendem Beschichten der erhaltenen Beschichtungslösung auf einen Träger.
  • Die Beschichtungslösung kann hergestellt werden durch Mischen flüssiger Zusammensetzungen, die jeweils eine Komponente der lichtempfindlichen Schicht enthalten. Flüssige Zusammensetzungen, die zwei oder mehrere Komponenten enthalten, können ebenfalls bei der Herstellung der Beschichtungslösung eingesetzt werden. Einige Komponenten der lichtempfindlichen Schicht können der Beschichtungslösung oder flüssigen Zusammensetzung direkt zugegeben werden. Weiterhin kann eine sekundäre Zusammensetzung hergestellt werden, in dem die ölige (oder wäßrige) Zusammensetzung in einem wäßrigen (oder öligen) Medium zur Herstellung der Beschichtungslösung emulgiert wird.
  • Das Silberhalogenid wird vorzugsweise in Form einer Silberhalogenidemulsion hergestellt. Verschiedene Verfahren für die Herstellung der Silberhalogenidemulsion sind in der herkömmlichen Technologie für die Herstellung photographischer Materialien bekannt.
  • Die Silberhalogenidemulsion kann hergestellt werden nach dem Säureverfahren, Neutralverfahren oder Ammoniakverfahren. Im Stadium der Herstellung kann ein lösliches Silbersalz mit einem Halogensalz zur Reaktion gebracht werden gemäß des Einfachstrahlverfahrens, Doppelstrahlverfahrens oder deren Kombination. Ein umgekehrtes Mischverfahren, bei dem Körner in Gegenwart von überschüssigen Silberionen gebildet werden, oder ein gesteuertes Doppelstrahlverfahren, bei dem ein pAg-Wert konstantgehalten wird, kann ebenfalls verwendet werden. Zur Beschleunigung des Kornwachstums können die Konzentrationen oder Mengen des Silbersalzes und Halogensalzes, die zuzugeben sind, oder deren Zugaberate erhöht werden, wie beschrieben in JP-A-55-142329 und 55- 158124 und US-A-3,650,757.
  • Die Silberhalogenidemulsion kann vom Typ des latenten Oberflächenbildes sein, der ein latentes Bild hauptsächlich auf der Oberfläche des Silberhalogenidkörnchens ausbildet, oder vom Typ des latenten inneren Bildes, der ein latentes Bild tatsächlich im Innern der Körner ausbildet. Eine direkte Umkehremulsion, umfassend eine Emulsion vom Typ des latenten inneren Bildes und ein Keimbildungsmittel kann verwendet werden. Die zu diesem Zweck geeignete Emulsion vom Typ des latenten inneren Bildes ist beschrieben in US-A-2,592,250 und 3,761,276, JP-B-58-3534 und JP-A-57-136641. Das Keimbildungsmittel, das vorzugsweise in Kombination mit der Emulsion vom Typ des latenten inneren Bildes verwendet wird, ist beschrieben in US-A-3,227,552, 4,245,037, 4,255,511, 4,266,013 und 4,276,364 und DE-A-2,635,316.
  • Bei der Herstellung der Silberhalogenidemulsionen werden hydrophile Kolloide vorteilhaft als Schutzkolloide verwendet. Beispiele der verwendbaren hydrophilen Kolloide umfassen Proteine, d. h. Gelatine, Gelatinederivate, Gelatine gepfropft mit anderen Polymeren, Albumin und Kasein; Cellulosederivate, z. B. Hydroxylethylcellulose, Carboxylmethylcellulose und Cellulosephosphate; Saccharidderivate, z. B. Natriumalginat und Stärkederivate und eine Vielzahl von synthetischen hydrophilen Polymeren, wie Polyvinylalkohol, Polyvinylalkohol-Teilacetal, Poly-N-vinylpyrrolidon, Polyacrylsäure, Polymethacrylsäure, Polyacrylamid, Polyvinylimidazol und Polyvinylpyrazol und Copolymere, umfassend Monomere, die diese Homopolymere bilden. Unter diesen wird Gelatine insbesondere bevorzugt. Beispiele von verwendbaren Gelatinen umfassen nicht nur kalkbehandelte Gelatine, sondern auch säurebehandelte Gelatine und enzymbehandelte Gelatine. Ebenfalls verwendet werden können Hydrolyseprodukte oder enzymatische Zersetzungsprodukte von Gelatine.
  • Bei der Kornbildung oder der physikalischen Reifung kann ein Cadmiumsalz, ein Zinksalz, ein Bleisalz, ein Thalliumsalz oder ähnliches in das Reaktionssystem eingeführt werden. Weiterhin kann zum Zweck der Verbesserung des Hoch- oder Nieder-Intensitäts-Reziprozitäts-Gesetz-Versagens ein wasserlösliches Iridiumsalz, z. B. Iridium (III) oder (IV) Chlorid oder Ammoniumhexachloriridat oder ein wasserlösliches Rhodiumsalz, z. B. Rhodiumchlorid verwendet werden.
  • Nach der Kornbildung oder physikalischen Reifung können lösliche Salze aus der sich ergebenden Emulsion entfernt werden durch ein bekanntes Nudelwaschverfahren oder einem Sedimentationsverfahren. Die Silberhalogenidemulsion kann im ursprünglichen Zustand verwendet werden, sie wird jedoch üblicherweise einer chemischen Sensibilisierung unterzogen. Die chemische Sensibilisierung kann durchgeführt werden durch die Schwefelsensibilisierung, Reduktionssensibilisierung oder Edelmetallsensibilisierung, oder deren Kombinationen, die bekannt sind für Emulsionen bei der Herstellung von konventionellen lichtempfindlichen Materialien.
  • Falls die Sensibilisierungsfarbstoffe der Silberhalogenidemulsion zugegeben werden, werden sie vorzugsweise während der Herstellung der Emulsion zugegeben, wie beschrieben in JP-A-60- 139746. Falls organische Silbersalze in die lichtempfindliche Mikrokapsel eingebaut werden, kann die Emulsion des organischen Silbersalzes in der gleichen Weise hergestellt werden wie die Silberhalogenidemulsion.
  • Bei der Herstellung des lichtempfindlichen Materials werden die polymerisierbaren Verbindungen als Medium zur Herstellung der Flüssigkeitszusammensetzung, die eine andere Komponente der lichtempfindlichen Schicht enthält, verwendet. Beispielsweise kann das Silberhalogenid, einschließlich der Silberhalogenidemulsion, das Reduktionsmittel oder die farbbilderzeugende Substanz in der polymerisierbaren Verbindung zur Herstellung des lichtempfindlichen Materials aufgelöst, emulgiert oder dispergiert werden. Besonders die Substanz zur Erzeugung des Farbbildes ist vorzugsweise in die polymerisierbare Verbindung einverleibt. Weiterhin können die zur Herstellung einer Mikrokapsel notwendigen Komponenten, wie das Schalenmaterial, in die polymerisierbare Verbindung eingebaut sein.
  • Die lichtempfindliche Zusammensetzung, die aus der polymerisierbaren Verbindung, enthaltend das Silberhalogenid, besteht, kann unter Verwendung der Silberhalogenidemulsion hergestellt werden. Die lichtempfindliche Zusammensetzung kann ebenfalls unter Verwendung von Silberhalogenidpulvern, die durch Liophilisieren gewonnen werden, hergestellt werden. Diese lichtempfindliche Zusammensetzung kann durch Verrühren der polymerisierbaren Verbindung und des Silberhalogenids mittels eines Homogenisators, einer Mischpumpe, eines Mischers oder einer anderen konventionellen Rührvorrichtung gewonnen werden.
  • Vor der Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung werden der polymerisierbaren Verbindung vorzugsweise Polymere mit einer Hauptkette, die im wesentlichen aus einer Kohlenwasserstoffkette besteht, teilweise substituiert mit hydrophilen Gruppen, deren endständige Gruppen enthalten: -OH oder Stickstoff mit einem einsamen Elektronenpaar, einverleibt. Die Wirkung des Polymers besteht in einem sehr gleichförmigen Dispergieren des Silberhalogenids oder einer anderen Komponente in die polymerisierbare Verbindung, sowie in der Aufrechterhaltung des dispergierten Zustands. Eine weitere Wirkung des Polymers besteht im Aufnehmen des Silberhalogenids entlang der Grenzfläche zwischen der polymerisierbaren Verbindung (d. h. lichtempfindlichen Zusammensetzung) und dem wäßrigen Medium bei der Herstellung der Mikrokapsel. Deshalb kann bei der Verwendung dieses Polymers Silberhalogenid leicht in das Schalenmaterial der Mikrokapsel eingeführt werden.
  • Die polymerisierbare Verbindung (einschließlich der lichtempfindlichen Zusammensetzung) wird vorzugsweise in einem wäßrigen Medium zur Herstellung der Beschichtungslösung emulgiert. Die notwendigen Komponenten zur Herstellung der Mikrokapsel, wie das Schalenmaterial, können Bestandteil der Emulsion sein. Weiterhin können andere Komponenten wie das Reduktionsmittel der Emulsion zugegeben werden.
  • Die Emulsion der polymerisierbaren Verbindung kann zur Bildung der Schalen der Mikrokapseln behandelt werden. Beispiele für das Herstellungsverfahren der Mikrokapseln umfassen ein Verfahren, bei dem die Koazervierung von hydrophilen wandbildenden Materialien verwendet wird, wie beschrieben in US-A-2,800,457 und 2,800,458; ein Interfacial-Polymerisationsverfahren, wie beschrieben in US-A-3,287,154, UK-B-990,443 und JP-B-38-19574, 42- 446 und 42-771; ein Verfahren, bei dem die Ausfällung von Polymeren verwendet wird, wie beschrieben in US-A-3,418,250 und 3,660,304; ein Verfahren, bei dem Isocyanat-Wandmaterialien verwendet werden, wie beschrieben in US-A-3,914,511; ein Verfahren, bei dem Harnstoff-Formaldehyd oder Harnstoff-Formaldehydresorcin-wandbildende Materialien verwendet werden, wie beschrieben in US-A-4,001,140, 4,087,376 und 4,089,802; ein Verfahren, bei dem Melamin-Formaldehydharz-Hydroxypropyl-Cellulose oder ähnliche wandbildende Materialien verwendet werden, wie beschrieben in US-Patent Nr. 4,025,455; ein in situ-Verfahren, bei dem eine Polymerisation von Monomeren durchgeführt wird, wie beschrieben in UK-B-867,797 und US-A-4,001,140; ein elektrolytisches Dispersions- und Kühlungsverfahren, wie beschrieben in UK- B-952,807 und 965,074; ein Sprühtrocknungsverfahren, wie beschrieben in US-A-3,111,407 und UK-B-930,422; und ähnliche. Es ist von Vorteil, wenn auch nicht beschränkend, daß die Mikrokapsel durch Emulgieren von Kernmaterialien, welche die polymerisierbare Verbindung enthalten und Ausbildung einer polymeren Membran (d. h. Schale) über den Kernmaterialien, hergestellt werden.
  • Falls die Emulsion der polymerisierbaren Verbindung (einschließlich der Dispersion der Mikrokapsel) unter Verwendung der lichtempfindlichen Zusammensetzung hergestellt war, kann die Emulsion als Beschichtungslösung für das lichtempfindliche Material verwendet werden. Die Beschichtungslösung kann auch hergestellt werden durch Mischen der Emulsion der polymerisierbaren Verbindung und der Silberhalogenidemulsion.
  • Die Additivverbindung der Erfindung kann in die polymerisierbare Verbindung (einschließlich der lichtempfindlichen Zusammensetzung) eingebaut werden, um das erfindungsgemäße lichtempfindliche Material herzustellen. Die Additivverbindung kann direkt zu der polymerisierbaren Verbindung zugegeben werden oder aufgelöst werden in einem adäquaten Lösungsmittel (beispielsweise Ethylacetat, Cyclohexan, Methylenchlorid) vor der Addition zu der polymerisierbaren Verbindung. Für den Fall, daß das Polyethylenglycolderivat als Additivverbindung eingesetzt wird, wird das Polyethylenglycol oder dessen Derivat vorzugsweise in die polymerisierbare Verbindung eingebaut, um die Tröpfchen der polymerisierbaren Verbindung fein zu dispergieren.
  • Weiterhin kann die Additivverbindung der Erfindung in ein wäßriges Medium eingebaut werden, wie die Silberhalogenidemulsion, die Emulsion der polymerisierbaren Verbindung und die Beschichtungslösung, um das erfindungsgemäße lichtempfindliche Material herzustellen. Die Additivverbindung kann in einem wasserlöslichen organischen Lösungsmittel (beispielsweise Methanol, Ethanol, Aceton, Dimethylformamid) oder einer Mischung des Lösungsmittels und Wasser vor der Addition zu dem wäßrigen Medium aufgelöst werden. Die Additivverbindung kann auch in das wäßrige Medium eingebaut werden durch ein Emulgierverfahren unter Verwendung eines organischen Lösungsmittels mit einem hohen Siedepunkt, wie beschrieben in US-A-2,322,029 oder durch ein Verfahren des Dispergierens feiner Partikel, wie in JP-A-59-17830 beschrieben ist.
  • Für den Fall, daß die 5- oder 6-gliedrige Stickstoff-enthaltende heterocyclische Verbindung als Additivverbindung in der Erfindung verwendet wird, wird die Verbindung vorzugsweise in die Silberhalogenidemulsion eingebaut während der Kornbildung oder des Kornreifens. In dem obigen Prozeß adsorbiert das Silberhalogenidkorn die heterocyclische Verbindung und die auf dem Korn adsorbierte heterocyclische Verbindung wirkt ausgezeichnet als Additivverbindung. Daher gibt das oben hergestellte lichtempfindliche Material ein klares Bild mit einem sehr hohen Kontrast. Weiterhin besitzt das obige Herstellungsverfahren den weiteren Vorteil einer ausgezeichneten Haltbarkeit der Beschichtungslösung bei der Herstellung und des erhaltenen lichtempfindlichen Materials, da die heterocyclische Verbindung fest an das Silberhalogenidkorn adsorbiert ist.
  • Ein lichtempfindliches Material der Erfindung ist herstellbar durch Beschichten und Trocknen der vorstehend hergestellten Beschichtungslösung auf einem Träger auf herkömmliche Weise.
  • Die Verwendung des lichtempfindlichen Materials wird nachfolgend beschrieben.
  • Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Materials wird ein Entwicklungsprozeß gleichzeitig oder nach bildweisem Belichten durchgeführt.
  • Verschiedene Belichtungsmittel sind für das bildweise Belichten verwendbar und im allgemeinen wird ein latentes Silberhalogenidbild durch bildweises Aussetzen an Strahlung, einschließlich sichtbarem Licht, erhalten. Der Typ der Lichtquelle und der Belichtung kann ausgewählt werden in Abhängigkeit von dem lichtempfindlichen Wellenlängen, bestimmt durch die spektrale Sensibilisierung oder Empfindlichkeit von Silberhalogenid. Als Originalbild kann entweder ein monochromatisches Bild oder ein Farbbild erhalten werden.
  • Die Entwicklung des lichtempfindlichen Materials kann gleichzeitig oder nach dem bildweisen Belichten durchgeführt werden. Die Entwicklung ist durchführbar unter Verwendung einer Entwicklerlösung auf die gleiche Weise, wie bei dem Verfahren zur Bilderzeugung, beschrieben in JP-B-45-11149. Das Verfahren zur Bilderzeugung, beschrieben in JP-A-61-69062, das einen Hitzeentwicklungsprozeß verwendet, besitzt den Vorteil einfacher Prozeduren und kurzer Verarbeitungszeiten, wegen des Trockenprozesses. Daher ist das letztere Verfahren als Entwicklungsprozeß für das lichtempfindliche Material bevorzugt.
  • Das Erhitzen beim Hitzeentwicklungsprozeß kann auf verschiedene bekannte Weisen durchgeführt werden. Die Heizschicht, die auf dem lichtempfindlichen Material angeordnet ist, kann als Heizmittel auf die gleiche Weise wie bei dem lichtempfindlichen Material, beschrieben-in JP-A-60-135568, verwendet werden. Die Heiztemperaturen für den Entwicklungsprozeß liegen im allgemeinen im Bereich von 80 bis 200ºC, vorzugsweise von 100 bis 160ºC. Verschiedene Heizmuster sind anwendbar. Die Heizzeit beträgt gewöhnlich 1 Sekunde bis 5 Minuten, vorzugsweise 5 Sekunden bis 1 Minute.
  • Während des Entwicklungsprozesses wird eine polymerisierbare Verbindung in einem Bereich, in dem ein latentes Silberhalogenidbild erzeugt wurde, oder in einem Bereich, in dem ein latentes Silberhalogenidbild nicht erzeugt wurde, polymerisiert. In einem allgemeinen System wird die polymerisierbare Verbindung in einem Bereich, in dem das latente Bild erzeugt wurde, polymerisiert. Falls die Natur oder Menge des Reduktionsmittels gesteuert werden, kann die polymerisierbare Verbindung in einem Bereich, in dem das latente Bild nicht gebildet wurde, auf die gleiche Weise erzeugt werden, wie bei dem lichtempfindlichen Material, beschrieben in JP-A-61-243449 (entsprechend US-Patent Serien-Nr. 854,640).
  • In dem obigen Entwicklungsprozeß kann ein Polymerbild auf der lichtempfindlichen Schicht gebildet werden. Ein Pigmentbild kann ebenso erhalten werden durch Fixieren von Pigmenten auf das Polymerbild.
  • Das Bild kann auch auf dem bildempfangenden Material erzeugt werden. Das bildempfangende Material wird nachfolgend beschrieben. Das Verfahren zur Bilderzeugung unter Verwendung des bildempfangenden Materials oder der bildempfangenden Schicht ist beschrieben in JP-A-61-278849 (entsprechend US-Patent Serien-Nr. 868,385).
  • Beispiele für das als Träger des bildempfangenden Materials verwendbare Material umfassen Barytapapier zusätzlich zu verschiedenen Beispielen, die als Träger für bekannte lichtempfindliche Materialien verwendet werden können.
  • Das bildempfangende Material wird gewöhnlich hergestellt durch Schaffung der bildempfangenden Schicht auf dem Träger. Die bildempfangende Schicht kann gemäß einem Farbbildungssystem konstruiert werden. In den Fällen, bei denen ein Polymerbild auf dem bildempfangenden Material erzeugt wird und bei denen ein Farbstoff oder Pigment als Substanz zur Erzeugung eines Farbbildes verwendet wird, kann das bildempfangende Material aus einem einfachen Träger zusammengesetzt sein.
  • Falls beispielsweise ein System zur Farbbildung unter Verwendung eines Farbbildners und Entwicklers verwendet wird, kann der Entwickler in der bildempfangenden Schicht enthalten sein. Weiterhin kann die bildempfangende Schicht aus wenigstens einer Schicht, enthaltend ein Beizmittel, aufgebaut sein. Das Beizmittel kann ausgewählt sein aus bekannten Verbindungen im Stand der herkömmlichen Photographie gemäß der Art der Substanz zur Erzeugung des Farbbildes. Falls gewünscht, kann die bildempfangende Schicht aus zwei oder mehreren Schichten zusammengesetzt sein, enthaltend zwei oder mehrere Beizmittel, die sich in ihrer Beizkraft voneinander unterscheiden.
  • Die bildempfangende Schicht enthält vorzugsweise ein Polymer als Bindemittel. Das Bindemittel, das in der vorstehend erwähnten lichtempfindlichen Schicht verwendet werden kann, ist ebenso für die bildempfangende Schicht verwendbar.
  • Die bildempfangende Schicht kann aus zwei oder mehreren Schichten gemäß den vorstehend erwähnten Funktionen zusammengesetzt sein. Die Dicke der bildempfangenden Schicht beträgt vorzugsweise 1 bis 100 um, vorzugsweise 1 bis 20 um.
  • Nach dem Entwicklungsprozeß wird das Aufpressen des lichtempfindlichen Materials in Kontakt mit dem bildempfangenden Material zur Übertragung der polymerisierbaren Verbindungen, die noch polymerisierbar sind - auf das bildempfangende Material - zu einem Polymerbild auf dem bildempfangenden Material. Der Aufpressprozeß kann mittels verschiedener bekannter Weisen durchgeführt werden.
  • Für den Fall, daß die lichtempfindliche Schicht eine Substanz zur Erzeugung eines Farbbildes enthält, wird die Substanz zur Erzeugung des Farbbildes durch Polymerisation der polymerisierbaren Verbindung fixiert. Anschließend kann durch Aufpressen des lichtempfindlichen Materials in Kontakt mit dem bildempfangenden Material zur Übertragung der Substanz zur Erzeugung des Farbbildes in einem nicht-fixierten Bereich, ein Farbbild auf dem bildempfangenden Material erzeugt werden.
  • Das lichtempfindliche Material kann für die monochromatische oder Farbphotographie, das Drucken, die Radiographie, die Diagnose (beispielsweise CRT-Photographie diagnostischer Vorrichtungen unter Verwendung von Ultraschallwellen) und die Kopie (beispielsweise Computer-graphische Hardcopy) verwendet werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von nicht beschränkend wirkenden Beispielen näher erläutert.
  • Beispiel 1 Herstellung der Silberhalogenidemulsion
  • In 1.000 ml Wasser wurden 20 g Gelatine und 3 g Natriumchlorid gelöst und die sich ergebende Gelatinelösung wurde bei 75ºC gehalten. Zu der Gelatinelösung wurden 600 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 21 g Natriumchlorid und 35 g Natriumbromid und 600 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,59 Mol Silbernitrat gleichzeitig mit der gleichen Zugaberate über einen Zeitraum von 40 Minuten zugegeben, um eine Silberchlorbromidemulsion mit kubischen Körnern, einer gleichförmigen Korngrößenverteilung, einer mittleren Korngröße von 0,35 um und einem Bromidgehalt von 80 Mol% zu erhalten.
  • Die Emulsion wurde zum Aussalzen gewaschen und anschließend einer chemischen Sensibilisierung mit 5 mg Natriumthiosulfat und 20 mg 4-Hydroxy-6-methyl-1,3,3a,7-tetraazainden bei 60ºC unterzogen. Die Ausbeute der Emulsion betrug 600 g.
  • Herstellung der Silberbenzotriazolemulsion
  • In 3.000 ml Wasser wurden 28 g Gelatine und 13,2 g Benzotriazol gelöst und die Lösung wurde bei 40ºC unter Rühren gehalten. Zu der Lösung wurden 100 ml einer wäßrigen Lösung aus 17 g Silbernitrat über 2 Minuten zugegeben. Überschüssige Salze wurden sedimentiert und von der sich ergebenden Emulsion durch pH-Angleichung abgetrennt. Anschließend wurde die Emulsion auf einen pH von 6,30 eingestellt, um eine Silberbenzotriazolemulsion zu erhalten. Die Ausbeute der Emulsion betrug 400 g.
  • Herstellung einer Emulsion der polymerisierbaren Verbindung
  • In 2 ml Methylenchlorid wurden 1,8 g Trimethylolpropantriacrylat (polymerisierbare Verbindung) und 1,0 g Pargascript Red I-6-B (hergestellt durch Ciba Geigy) gelöst. Die sich ergebende Lösung wurde zu 10 g einer 10%-igen wäßrigen Lösung aus Polyviylalkohol (Polymerisationsgrad: 500), enthaltend 0,1 g Natriumdodecylbenzolsulfonat, zugegeben. Die Mischung wurde bei 15.000 U/min für 6 Minuten gerührt, um die polymerisierbare Verbindung in das wäßrige Medium zu emulgieren. Die durchschnittliche Partikelgröße der sich ergebenden Emulsion betrug 0,4 um.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 30 g der Emulsion der polymerisierbaren Verbindung wurden 6 g der Silberhalogenidemulsion und 24 g der Silberbenzotriazolemulsion zugegeben. Zu der Mischung wurden 9 ml einer 5%-igen wäßrigen Lösung von Emulex NP-8 (Handelsname, hergestellt durch Nippon Emulsion Co., Ltd.) zugegeben. Die Mischung wurde 1 Minute bei 40ºC gerührt. Zu der sich ergebenden Mischung wurden 20 ml einer 5%-igen wäßrigen Lösung von Triethanolamin, 12 ml einer 5%-igen methanolischen Lösung des folgenden Reduktionsmittels (I), 2 ml einer 2,5%-igen methanolischen Lösung des folgenden Reduktionsmittels (2) und 4 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 2 mg der folgenden Additivverbindung (I-a), zur Herstellung einer Beschichtungslösung zugegeben. (Reduktionsmittel (I)) (Reduktionsmittel (II)) (Additivverbindung (I-a))
  • Die Beschichtungslösung wurde auf einen Polyethylenterephthalatfilm geschichtet, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 50 um zu ergeben, und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (I-A) zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 1 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (I-B) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 4 ml Wasser verwendet wurden anstelle der wäßrigen Lösung, enthaltend 2 mg der Additivverbindung (I-a).
  • Herstellung des bildempfangenden Materials
  • Zu 125 g Wasser wurden 11 g einer 40%-igen wäßrigen Lösung von Natriumhexametaphosphat und wurden weiterhin zugegeben 34 g Zink-3,5-di-α-methylbenzylsalicylat und 82 g einer 55%-igen Aufschlämmung von Calciumcarbonat mit nachfolgendem Grobdispergieren in einer Mischvorrichtung. Die grobe Dispersion wurde anschließend fein dispergiert in einer dynamischen Dispergiervorrichtung. Zu 200 g der sich ergebenden Dispersion wurden 6 g 50%-iger Latex von SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk) und 55 g 8 %iger wäßriger Lösung von Polyvinylalkohol zugegeben und die sich ergebende Mischung wurde gleichförmig gemacht.
  • Die Mischung wurde anschließend gleichförmig auf Kunstpapier mit einem Gewicht von 43 g/m² beschichtet, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 30 um zu ergeben und zum Erhalt eines bildempfangenden Materials getrocknet.
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde bildweise mit Licht unter Verwendung einer Wolframlampe bei 200 Lux für 1 Sekunde belichtet und anschließend auf einer heißen Platte bei 125ºC für 10 Sekunden erhitzt. Jedes der belichteten und erhitzten lichtempfindlichen Materialien wurde anschließend mit einem bildempfangenden Material kombiniert und durch Preßwalzen unter einem Druck von 0,31 MPa (350 kg/cm²) geleitet, um ein Magenta-Positivbild auf dem bildempfangenden Element zu erhalten. Die Dichte des erhaltenen Bildes wurde unter Verwendung eines Macbeth-Reflexions-Densitometers gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt. Tabelle 1 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Aus den Ergebnissen in Tabelle 1 ist ersichtlich, daß das lichtempfindliche Material (I-A) unter Verwendung der Additivverbindung der Erfindung ein klares Positivbild mit einer hohen Maximumdichte und niedrigen Minimumdichte innerhalb einer relativ kurzen Heizzeit (10 Sekunden) liefert.
  • Beispiel 2 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Lichtempfindliche Materialien (I-C) bis (I-F) und (III-A) wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß jede der folgenden Additivverbindungen (I-c) bis (I-f) und (III-a) (Menge gemäß Tabelle 2) anstelle von 2 mg der Additivverbindung (I-a) verwendet wurden. (Additivverbindung (I-c)) (Additivverbindung (I-d)) (Additivverbindung (I-e)) (Additivverbindung (I-f)) (Additivverbindung (III-a))
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der lichtempfindlichen Materialien in Beispiel 2 wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 aufgeführt. Tabelle 2 Lichtempfindliches Material Additivverbindung Verbindung Menge (mg) Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Beispiel 3 Herstellung der Emulsion der polymerisierbaren Verbindung
  • In 2 ml Metylenchlorid wurden 1,8 g Trimethylolpropantriacrylat (polymerisierbare Verbindung), 1,0 g Pargascript Rot I-6-B (hergestellt durch Ciba-Geigy), 0,87 g des folgenden Reduktionsmittels (III) und 0,76 g des folgenden Reduktionsmittels (IV) aufgelöst. (Reduktionsmittel III) (Reduktionsmittel IV)
  • Die sich ergebende Lösung wurde zu 10 g einer 10%-igen wäßrigen Lösung aus Polyvinylalkohol (Polymerisationsgrad: 500), enthaltend 0,1 g Natriumdodecylbenzolsulfonat, zugegeben. Die Mischung wurde bei 15.000 U/min für 6 Minuten gerührt, um die polymerisierbare Verbindung in dem wäßrigen Medium zu emulgieren. Die durchschnittliche Partikelgröße der sich ergebenden Emulsion betrug 0,4 um.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 30 g der Emulsion der polymerisierbaren Verbindung wurden 6 g der Silberhalogenidemulsion und 24 g der Silberbenzotriazolemulsion zugegeben. Zu der Mischung wurden 9 ml einer 5%-igen wäßrigen Lösung von Emulex NP-8 (Handelsname, hergestellt durch Nippon Emulsion Co., Ltd.), 20 ml einer 9%-igen Lösung (Lösungsmittel: Wasser/Ethanol = 80/20 Volumenverhältnis) von Guanidin-4-methylsulfonylphenylsulfonylacetat und 4 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 2 mg der Additivverbindung (I-a) gemäß Beispiel 1 zugegeben. Die Mischung wurde 1 Minute zur Herstellung einer Beschichtungslösung gerührt. Die Beschichtungslösung wurde auf ein Polyethylenterephthalatfilm aufgeschichtet, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 50 um zu ergeben und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (I-H) zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 2 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (I-I) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 4 ml Wasser anstelle von 4 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 2 mg der Additivverbindung (I-a), verwendet wurden.
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in Beispiel 3 und Vergleichsbeispiel 2 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 bewertet, mit der Ausnahme, daß die Heizzeit 30 Sekunden beträgt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 aufgeführt. Tabelle 3 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Beispiel 4 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • In 15 g Trimethylolpropantriacrylat wurden 0,06 g des folgenden Copolymeren, 1,5 g Pargascript Rot I-6-B (hergestellt von Ciba- Geigy), 1,73 g des Reduktionsmittels (III), gemäß Beispiel 3 und 1,07 g des Reduktionsmittels (IV), gemäß Beispiel 3, aufgelöst.
  • (Copolymer)
  • Zu der Lösung wurden 3,5 g der Silberhalogenidemulsion, 3,5 g der Silberbenzotriazolemulsion, 0,3 g Emulex NP-8 (Handelsname, hergestellt von Nippon Emulsion Co., Ltd.) und 0,5 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,5 mg der Additivverbindung (I-a), gemäß Beispiel 1, zugegeben. Die Mischung wurde bei 15.000 U/min gerührt unter Verwendung einer Homogenisiervorrichtung bei 40ºC, um eine lichtempfindliche Zusammensetzung zu erhalten.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Zu 8,2 g einer 22%-igen wäßrigen Isovan-Lösung (Handelsname, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) wurden 39 g einer 3%-igen wäßrigen Pectinlösung zugegeben. Nachdem die Lösung auf einen pH-Wert von 4,0 unter Verwendung von 10%-iger Schwefelsäure eingestellt war, wurde die lichtempfindliche Zusammensetzung zu der sich ergebenden Lösung zugegeben, und die Mischung wurde bei 7.000 U/min für 2 Minuten unter Verwendung einer Homogenisiervorrichtung bei 40ºC gerührt, um die lichtempfindliche Zusammensetzung in das wäßrige Medium zu emulgieren.
  • Zu 55 g der wäßrigen Emulsion wurden 6 g einer 40%-igen wäßrigen Harnstofflösung, 2,5 g einer 10%-igen wäßrigen Resorcinlösung und 8 g einer 30%-igen wäßrigen Formaldehydlösung, in dieser Reihenfolge, zugegeben und die Mischung wurde bei 60ºC für 2 Stunden unter Rühren bei 1.000 U/min erhitzt, um eine die lichtempfindlichen Mikrokapseln enthaltende Dispersion zu erhalten.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 10 g der lichtempfindlichen Mikrokapsel-Dispersion wurden 0,8 g einer 10%-igen wäßrigen Triethanolaminlösung zur Herstellung einer Beschichtungslösung zugegeben. Die Beschichtungslösung wurde auf einen Polyethylenterephthalatfilm beschichtet, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 50 um zu ergeben und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (I-J) zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 3 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,5 ml Wasser anstelle von 0,5 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 0,5 mg der Additivverbindung (I-a) verwendet wurden.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion lichtempfindlicher Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die vorstehende lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (I-K) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet wurde.
  • Beispiel 5 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 10,0 g der lichtempfindlichen Mikrokapsel-Dispersion, die in Beispiel 4 verwendet wurde, wurden 1 g einer 20%-igen Lösung (Lösungsmittel: Wasser/Ethanol = 50/50 im Volumenverhältnis) von Guanidintrichloracetat zugegeben, um eine Beschichtungslösung herzustellen. Die Beschichtungslösung wurde auf einen Polyethylenterephthalatfilm aufgeschichtet, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 50 um zu ergeben und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (I-L) zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 4 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,5 ml Wasser anstelle von 0,5 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 0,5 mg der Additivverbindung (I-a), verwendet wurden.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion der lichtempfindlichen Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise hergestellt wie in Beispiel 5, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung eines lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (I-M) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in den Beispielen 4, 5 und Vergleichsbeispielen 3 und 4 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 ausgewertet, mit der Ausnahme, daß die Heizzeit 40 Sekunden beträgt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 aufgeführt. Tabelle 4 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Sämtliche lichtempfindlichen Materialien bilden klare Positivbilder, jedoch ist ersichtlich aus den Ergebnissen in Tabelle 4, daß jedes der lichtempfindlichen Materialien (I-J) und (I-L) unter Verwendung der Additivverbindungen der Erfindung ein klareres Bild erzeugen mit einer niedrigen Minimumdichte innerhalb der relativ kurzen Heizzeit (40 Sekunden).
  • Beispiel 6 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 30 g der in Beispiel 1 verwendeten Emulsion der polymerisierbaren Verbindung wurden 15 g der Silberhalogenidemulsion und 15 g der Silberbenzotriazolemulsion zugegeben. Zu der Mischung wurden 9 ml einer 5%-igen wäßrigen Lösung von Emulex NP-8 (Handelsname, hergestellt durch Nippon Emulsion Co., Ltd.) zugegeben. Die Mischung wurde 1 Minute bei 40ºC gerührt. Zu der resultierenden Mischung wurden 20 ml einer 5%-igen wäßrigen Triethanolaminlösung, 12 ml einer 5%-igen methanolischen Lösung des Reduktionsmittels (I), verwendet in Beispiel 1, 2 ml einer 2,5 %igen methanolischen Lösung des in Beispiel 1 verwendeten Reduktionsmittels (II) und 4 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,2 g der folgenden Additivverbindung (II-a), zur Herstellung einer Beschichtungslösung zugegeben. (Additivverbindung (II-a))
  • Die Beschichtungslösung wurde auf einen Polyethylenterephthalatfilm aufgeschichtet, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 50 um zu ergeben, und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (II-A) zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 5 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (II-B) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 6 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 4 ml Wasser anstelle der wäßrigen Lösung, enthaltend 0,2 g der Additivverbindung (II-a) verwendet wurden.
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in Beispiel 6 und Vergleichsbeispiel 5 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 ausgewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 aufgeführt. Tabelle 5 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Es ist ersichtlich aus den Ergebnissen in Tabelle 5, daß das lichtempfindliche Material (II-A), welches die Additivverbindung der Erfindung verwendet, ein klares Positivbild mit einer hohen Maximumdichte und einer niedrigen Minimumdichte innerhalb der relativ kurzen Heizzeit (10 Sekunden) erzeugt.
  • Beispiel 7 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Lichtempfindliche Materialien (II-C) bis (II-G) wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 6 hergestellt, mit der Ausnahme, daß jede der folgenden Additivverbindungen (II-c) bis (II-g) (Menge gemäß Tabelle 6) anstelle von 0,2 g der Additivverbindung (II-a) verwendet wurden. (Additivverbindung (II-c)) (Additivverbindung (II-d)) (Additivverbindung (II-e)) (Additivverbindung (II-f)) (Additivverbindung (II-g))
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in Beispiel 7 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 ausgewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 aufgeführt. Tabelle 6 Lichtempfindliches Material Additivverbindung Verbindung Menge (g) Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Beispiel 8 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 30 g der Emulsion der in Beispiel 3 verwendeten polymerisierbaren Verbindung wurden 15 g Silberhalogenidemulsion und 15 g der Silberbenzotriazolemulsion zugegeben. Zu der Mischung wurden 9 ml einer 5%-igen wäßrigen Lösung von Emulex NP-8 (Handelsname, hergestellt von Nippon Emulsion Co. Ltd.), 20 ml einer 9 %igen Lösung (Lösungsmittel: Wasser/Ethanol = 80/20 im Volumenverhältnis) von Guanidin-4-methylsulfonylphenylsulfonylacetat und 4 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,2 g der in Beispiel 6 verwendeten Additivverbindung (II-a) zugegeben. Die Mischung wurde zur Herstellung einer Beschichtungslösung 1 Minute gerührt. Die Beschichtungslösung wurde auf einen Polyethylenterephthalatfilm aufgetragen, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 50 um zu ergeben, und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (II-H) zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 6 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (II-I) wurde hergestellt auf die gleiche Weise wie in Beispiel 8, mit der Ausnahme, daß 4 ml Wasser anstelle von 4 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 0,2 g der Additivverbindung (II-a), verwendet wurden.
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in Beispiel 8 und Vergleichsbeispiel 6 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 bewertet, mit der Ausnahme, daß die Heizzeit 30 Sekunden beträgt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 7 aufgeführt. Tabelle 7 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Beispiel 9 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,5 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,5 mg der Additivverbindung (II-c), verwendet in Beispiel 7, eingesetzt wurden anstelle von 0,5 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,5 mg der Additivverbindung (I-a).
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion lichtempfindlicher Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (II-J) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet wurde.
  • Vergleichsbeispiel 7 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 9 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,5 ml Wasser verwendet wurden anstelle von 0,5 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 0,5 mg der Additivverbindung (II-c).
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion der lichtempfindlichen Mikrokapseln wurde hergestellt auf die gleiche Weise wie in Beispiel 9, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (II-K) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 9 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet wurde.
  • Beispiel 10 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 10,0 g der in Beispiel 9 verwendeten Dispersion der lichtempfindlichen Mikrokapseln wurden 1 g einer 20%-igen Lösung (Lösungsmittel: Wasser/Ethanol = 50/50 im Volumenverhältnis) von Guanidintrichloracetat zugegeben, um eine Beschichtungslösung zu erhalten. Die Beschichtungslösung wurde auf einem Polyethylenterephthalatfilm aufgetragen, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 50 um zu ergeben, und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (II-L) zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 8 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 10 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,5 ml Wasser anstelle von 0,5 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 0,5 mg der Additivverbindung (II-c) verwendet wurden.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion lichtempfindlicher Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 10 hergestellt, mit der Ausnahme, daß obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (II-M) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 10 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet wurde.
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in den Beispielen 9 und 10 und Vergleichsbeispielen 7 und 8 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 ausgewertet, mit der Ausnahme, daß die Heizzeit auf 40 Sekunden geändert wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 8 aufgeführt. Tabelle 8 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Sämtliche lichtempfindliche Materialien erzeugen klare Positivbilder, jedoch ergibt sich aus den Ergebnissen in Tabelle 8, daß jedes der lichtempfindlichen Materialien (II-J) und (II-L), welche die Additivverbindungen der Erfindung verwenden, ein klareres Bild mit einer niedrigen Minimumdichte innerhalb der relativ kurzen Heizzeit (40 Sekunden) erzeugen.
  • Beispiel 11 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (IV-A) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 6 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 4 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 2 mg der folgenden Additivverbindung (IV-a), anstelle von 4 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 0,2 g der Additivverbindung (II-a), verwendet wurden.
  • (Additivverbindung (IV-a))
  • HO-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-OH
  • Vergleichsbeispiel 9 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (IV-B) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 11 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 4 ml Wasser anstelle der wäßrigen Lösung, enthaltend 2 mg der Additivverbindung (IV-a), verwendet wurden.
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in Beispiel 11 und Vergleichsbeispiel 9 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 9 aufgeführt. Tabelle 9 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Es ist ersichtlich als den Ergebnissen in Tabelle 9, daß das lichtempfindliche Material (IV-A) unter Verwendung der Additivverbindung der Erfindung ein klares Positivbild erzeugt, welches eine hohe Maximumdichte und eine niedrige Minimumdichte innerhalb der relativ kurzen Heizzeit (10 Sekunden) ergibt.
  • Beispiel 12 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Lichtempfindliche Materialien (IV-C) bis (IV-G) wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 11 hergestellt, mit der Ausnahme, daß jede der folgenden Additivverbindungen (II-c) bis (II-g) (Menge gemäß Tabelle 10) anstelle von 2 mg der Additivverbindung (IV-a) verwendet wurde.
  • (Additivverbindung (IV-c))
  • HO-CH&sub2;-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-CH&sub2;-OH
  • (Additivverbindung (IV-d))
  • H&sub2;NCO-CH&sub2;-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-S-CH&sub2;-CH&sub2;-CONH&sub2; (Additivverbindung (IV-e)) (Additivverbindung (IV-f) (Additivverbindung (IV-g))
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in Beispiel 12 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 ausgewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 10 aufgeführt. Tabelle 10 Lichtempfindliches Material Additivverbindung Verbindung Menge (mg) Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Beispiel 13 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (IV-H) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 4 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 100 mg der Additivverbindung (IV-a), die in Beispiel 11 verwendet wurde, anstelle von 4 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 2 mg der Additivverbindung (I-a), eingesetzt wurden.
  • Vergleichsbeispiel 10 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (IV-I) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 10 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 4 ml Wasser anstelle der wäßrigen Lösung, enthaltend 100 mg der Additivverbindung (IV-a), verwendet wurden.
  • Bewertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in Beispiel 13 und Vergleichsbeispiel 10 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 ausgewertet, mit der Ausnahme, daß die Heizzeit auf 30 Sekunden geändert wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 11 aufgeführt. Tabelle 11 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Beispiel 14 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,5 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 25 mg der Additivverbindung (IV-a), die in Beispiel 11 verwendet wurde, anstelle von 0,5 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 0,5 mg der Additivverbindung (I-a), eingesetzt wurde.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion der lichtempfindlichen Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (IV-J) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obigen lichtempfindlichen Mikrokapseln verwendet wurden.
  • Vergleichsbeispiel 11 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 14 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,5 ml Wasser anstelle von 0,5 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 25 mg der Additivverbindung (IV-a), verwendet wurden.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion der lichtempfindlichen Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 14 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (IV-K) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 14 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet wurde.
  • Beispiel 15 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 10,0 g der in Beispiel 14 verwendeten Dispersion der lichtempfindlichen Mikrokapseln wurden 1 g einer 20%-igen Lösung (Lösungsmittel: Wasser/Ethanol = 50/50 in Volumenverhältnis) von Guanidintrichloracetat zugegeben, um eine Beschichtungslösung herzustellen. Die Beschichtungslösung wurde auf einen Polyethylenterephthalatfilm aufgetragen, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 50 um zu ergeben, und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (IV-L) zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 12 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 15 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,5 ml Wasser anstelle von 0,5 ml der wäßrigen Lösung, enthaltend 25 mg der Additivverbindung (IV-a) verwendet wurden.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion lichtempfindlicher Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 15 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (IV-M) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 15 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obigen lichtempfindlichen Mikrokapseln verwendet wurde.
  • Auswertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in den Beispielen 14 und 15 und Vergleichsbeispielen 11 und 12 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 ausgewertet, mit der Ausnahme, daß die Heizzeit 40 Sekunden beträgt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 12 aufgeführt. Tabelle 12 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Sämtliche lichtempfindliche Materialien bilden klare Positivbilder, jedoch ist ersichtlich aus den Ergebnissen in Tabelle 12, daß jedes der lichtempfindlichen Materialien (IV-J) und (IV-L), das die Additivverbindungen der Erfindung verwendet, ein klareres Bild mit einer niedrigen Minimumdichte innerhalb der relativ kurzen Heizzeit (40 Sekunden) erzeugt.
  • Beispiel 16 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • In 100 g Trimethylolpropantriacrylat wurden 0,40 g des in Beispiel 4 verwendeten Copolymeren und 6,0 g Pargascript Rot 1-6-B (hergestellt durch Chiba-Geigy), aufgelöst. In 18,00 g der sich ergebenden Lösung wurden 0,36 g der folgenden Additivverbindung (V-a) aufgelöst. (Additivverbindung (V-a))
  • Zu der Lösung wurde eine Lösung zugegeben, in der 0,16 g des folgenden Reduktionsmittels (V) und 1,22 g des Reduktionsmittels (IV), verwendet in Beispiel 3, in 1,80 g Methylenchlorid aufgelöst sind. (Reduktionsmittel (V))
  • Weiterhin wurden zu der Lösung 3,50 g Silberhalogenidemulsion und 3,35 g Silberbenzotriazolemulsion zugegeben und die Mischung wurde bei 15.000 U/min für 5 Minuten unter Verwendung einer Homogenisiervorrichtung gerührt, um eine lichtempfindliche Zusammensetzung zu erhalten.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Zu 10,51 g einer 18,6%-igen wäßrigen Lösung von Isovan (Handelsname, hergestellt durch Kuraray Co., Ltd) wurden 48,56 g einer 2,89%-igen wäßrigen Pectinlösung zugegeben. Nachdem die Lösung auf einen pH-Wert von 4,0 unter Verwendung 10%-iger Schwefelsäure eingestellt war, wurde die lichtempfindliche Zusammensetzung zu der sich ergebenden Lösung zugefügt, und die Mischung wurde bei 7.000 U/min für 2 Minuten gerührt, um die lichtempfindliche Zusammensetzung in dem wäßrigen Medium zu emulgieren.
  • Zu der wäßrigen Emulsion wurden 72,5 g einer 40%-igen wäßrigen Lösung von Harnstoff, 2,82 g einer 11,3%-igen wäßrigen Resorcinlösung, 8,56 g einer 37%-igen wäßrigen Formaldehydlösung und 2,74 g einer 8,76%-igen wäßrigen Ammoniumsulfatlösung, in dieser Reihenfolge, zugegeben, und die Mischung wurde bei 60ºC 2 Stunden unter Rühren erhitzt. Nachdem die Mischung auf einen pH-Wert von 7,0 unter Verwendung 10%-iger wäßriger Natriumhydroxidlösung eingestellt war, wurden 3,62 g einer 30,9%-igen wäßrigen Natriumhydrogensulfidlösung zu der Mischung zugegeben, um eine die lichtempfindlichen Mikrokapseln enthaltende Dispersion herzustellen.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 10,0 g der Dispersion der lichtempfindlichen Mikrokapseln wurden 1,0 g einer 1%-igen wäßrigen Lösung des folgenden anionischen oberflächenaktiven Mittels und 1,0 g einer 10%-igen Lösung (Lösungsmittel: Wasser/Ethanol = 50/50 im Volumenverhältnis) von Guanidintrichloracetat zur Herstellung einer Beschichtungslösung zugegeben. (Anionisches oberflächenaktives Mittel)
  • Die Beschichtungslösung wurde gleichförmig auf einen Polyethylenterephthalatfilm (Dicke: 100 um) unter Verwendung eines Beschichtungsstabs von #40 aufgestrichen, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 70 um zu ergeben, und getrocknet bei etwa 40ºC, um ein lichtempfindliches Material (V-A) zu erhalten.
  • Beispiel 17 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Lichtempfindliche Zusammensetzungen wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß jeweils 0,36 g der folgenden Additivverbindungen (V-b) bis (V-d) und Polyethylenglycol (Additivverbindung (V-e); durchschnittliches Molekulargewicht 1.000) anstelle von 0,36 g der Additivverbindung (V-a) verwendet wurden. (Additivverbindung (V-b)) (Additivverbindung (V-c)) (Additivverbindung (V-d))
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Dispersionen lichtempfindlicher Mikrokapseln wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß obige lichtempfindliche Zusammensetzungen verwendet wurden.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Lichtempfindliche Materialien (V-B) bis (V-E) wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß obige lichtempfindliche Mikrokapseln verwendet wurden.
  • Vergleichsbeispiel 13 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß keine Additivverbindung eingesetzt wurde.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion lichtempfindlicher Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (V-F) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß obige lichtempfindliche Mikrokapseln verwendet wurden.
  • Auswertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in den Beispielen 16 und 17 und im Vergleichsbeispiel 13 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 ausgewertet, mit der Ausnahme, daß die Heizzeit auf 20 Sekunden abgeändert wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 13 aufgeführt. Tabelle 13 Lichtempfindliches Material Additivverbindung Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Es ist ersichtlich aus den Ergebnissen in Tabelle 13, daß jedes der lichtempfindlichen Materialien (V-a) bis (V-e) unter Verwendung der Additivverbindung der Erfindung ein verbessertes Positivbild erzeugt mit einer niedrigen Minimumdichte und einem hohen Kontrast. Weiterhin waren Magentaflecken innerhalb eines Bereichs mit Minimumdichte (d. h., einer weißen Fläche) auf den Bildern, erhalten durch die Materialien (V-a) bis (V-e) weit vermindert, verglichen mit dem Bild, erhalten durch das Material (V-F).
  • Beispiel 18
  • In 3 l Wasser wurden 40 g Gelatine und 23,8 g Kaliumbromid gelöst und die sich ergebende Gelatinelösung wurde bei 50ºC gehalten. Zu der Gelatinelösung wurden 200 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 34 g Silbernitrat, über einen Zeitraum von 10 Minuten unter Rühren zugegeben. Zu der Lösung wurden 100 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 3,3 g Kaliumjodid, über einen Zeitraum von 2 Minuten zugegeben, um eine Silberbromjodidemulsion zu erhalten. Nachdem die Emulsion auf einen pH-Wert zur Sedimentation eingestellt war, wurden überschüssige Salze entfernt und die Emulsion wurde auf einen pH-Wert von 6,0 eingestellt. Die Ausbeute der Emulsion betrug 400 ml.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • In 100 g Trimethylolpropantriacrylat wurden 0,40 g des in Beispiel 4 verwendeten Copolymeren und 6,0 g Pargascript Red I-6-B (hergestellt durch Chiby-Geigy) aufgelöst. In der Lösung wurden 0,002 g der Additivverbindung (V-a), verwendet in Beispiel 16, aufgelöst. Zu der sich ergebenden Lösung wurde eine Lösung zugefügt, in der 0,16 g des in Beispiel 16 verwendeten Reduktionsmittels (V) und 1,22 g des in Beispiel 3 verwendeten Reduktionsmittels (IV) in 1,80 g Methylenchlorid aufgelöst sind. Weiterhin wurde der Lösung eine Mischung zugegeben, die hergestellt wurde durch Mischen von 4,06 g der obigen Silberhalogenidemulsion und 0,6 ml einer 0,04%-igen methanolischen Lösung des folgenden Farbstoffs und für 5 Minuten gerührt, wobei die sich ergebende Mischung bei 15.000 U/min für 5 Minuten gerührt wurde, um eine lichtempfindliche Zusammensetzung zu erhalten. (Farbstoff)
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion einer lichtempfindlichen Mikrokapsel wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (V-G) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet wurde.
  • Beispiel 19 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Lichtempfindliche Zusammensetzungen wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 0,36 g der Additivverbindungen (V-b) bis (V-d), verwendet in Beispiel 2, und die folgende Additivverbindung (V-k) anstelle von 0,36 g der Additivverbindung (V-a) verwendet wurden. (Additivverbindung (V-k))
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Dispersionen der lichtempfindlichen Mikrokapseln wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß obige lichtempfindliche Zusammensetzungen verwendet wurden.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Lichtempfindliche Materialien (V-a) bis (V-k) wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß obige lichtempfindliche Mikrokapseln verwendet wurden.
  • Vergleichsbeispiel 14 Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung
  • Eine lichtempfindliche Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 18 hergestellt, mit der Ausnahme, daß keine Additivverbindung verwendet wurde.
  • Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel
  • Eine Dispersion lichtempfindlicher Mikrokapseln wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Zusammensetzung verwendet wurde.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (V-l) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 16 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die obige lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet wurde.
  • Auswertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in den Beispielen 18 und 19 und im Vergleichsbeispiel 14 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde bildweise durch ein Grünfilter, der Licht in einem Wellenlängenbereich von 500 bis 600 nm durchläßt, wobei die Dichte kontinuierlich geändert wird, unter Verwendung einer Wolframlampe bei 2000 Lux für 1 Sekunde belichtet und anschließend auf einer heißen Platte bei 125ºC für 40 Sekunden erhitzt. Jedes der belichteten und erhitzten lichtempfindlichen Materialien wurde anschließend mit dem bildempfangenden Material kombiniert und durch Preßwalzen unter einem Druck von 0,31 MPa (350 kg/cm²) geleitet, um ein Magenta-Positivbild auf dem bildempfangenden Element zu erhalten. Die optische Dichte des erhaltenen Bildes wurde unter Verwendung eines Macbeth-Reflexions-Densitometers gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 14 aufgeführt. Tabelle 14 Lichtempfindliches Material Additivverbindung Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Es ist ersichtlich aus den Ergebnissen in Tabelle 14, daß die in der Erfindung verwendete Additivverbindung in dem lichtempfindlichen Material wirksam ist, wenn sie verwendet wird in einem System, das eine farbsensibilisierte Silberhalogenidemulsion ohne ein organisches Silbersalz verwendet, da jedes der lichtempfindlichen Materialien (V-g) bis (V-k) ein verbessertes Positiv-Bild erzeugt, das eine niedrige Minimumdichte und einen hohen Kontrast besitzt. Weiterhin waren die Magentaflecken innerhalb eines Bereichs mit Minimumdichte (d. h. weißen Fläche) auf den Bildern, die durch die Materialien (V-G) bis (V-K) erhalten wurden, stark vermindert, im Vergleich mit dem Bild, erhalten durch das Material (V-L).
  • Beispiel 20 Herstellung der Silberhalogenidemulsion, enthaltend 2-Mercaptobenzimidazol
  • In 1000 ml Wasser wurden 20 g Gelatine und 3 g Natriumchlorid gelöst und die resultierende Gelatinelösung wurde bei 75ºC gehalten. Zu der Gelatinelösung wurden 600 ml einer wäßrigen Lösung (A), enthaltend 21 g Natriumchlorid und 35 g Natriumbromid, und 600 ml einer wäßrigen Lösung (B), enthaltend 100 g Silbernitrat, gleichzeitig mit der gleichen Zugaberate über einen Zeitraum von 40 Minuten zugegeben. Weiterhin wurden zu der Gelatinelösung 150 ml einer Methanollösung, enthaltend 1,3 g 2- Mercaptobenzimidazol, mit der gleichen Zugaberate über einen Zeitraum von 40 Minuten zugegeben, gestartet 10 Minuten nach der Zeit der Zugaben für die obigen Lösungen (A) und (B). Danach wurde die Emulsion zum Entsalzen gewaschen und anschließend auf einen pH von 6,4 eingestellt. Die Ausbeute der Emulsion betrug 600 g.
  • Herstellung der Emulsion der polymerisierbaren Verbindung
  • Zu 28 g einer Mischung von Trimethylolpropantriacrylat und Methylmethacrylat wurde eine Lösung zugegeben, in der 1 g Pargascript Red I-6-B (hergestellt durch Chiba-Geigy) in 6 g Methylenchlorid auf gelöst ist. Die sich ergebende Mischung wurde zugegeben zu 60 g einer 10%-igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol, enthaltend 0,5 g Natriumdodecylbenzolsulfonat. Die Mischung wurde bei 18.000 U/min für 5 Minuten gerührt, um die polymerisierbare Verbindung in der wäßrigen Lösung zu emulgieren. Die durchschnittliche Partikelgröße der sich ergebenden Emulsion betrug 0,5 um.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Zu 5 g der Emulsion der polymerisierbaren Verbindung wurden 3,7 g der Silberhalogenidemulsion, enthaltend 2-Mercaptobenzimidazol, 4 g Silberbenzotriazolemulsion, verwendet in Beispiel 1, 2 g einer 10%-igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol und 0,5 g Stärke zugegeben. Zu der Mischung wurde eine Lösung zugegeben, in der 0,02 g p-Aminophenol und β-Acetylphenylhydrazin in 1 ml Methanol aufgelöst sind, um eine Beschichtungslösung herzustellen. Die Beschichtungslösung wurde auf einem Polyethylenterephthalatfilm aufgezogen, um eine Schicht mit einer Naßdicke von 20 um zu ergeben, und getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (I-N) zu erhalten.
  • Beispiel 21 Herstellung der Silberhalogenidemulsion
  • In 1000 ml Wasser wurden 20 g Gelatine und 3 g Natriumchlorid gelöst und die resultierende Gelatinelösung wurde bei 75ºC gehalten. Zu der Gelatinelösung wurden 600 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 21 g Natriumchlorid und 35 g Natriumbromid, und 600 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,59 Mol Silbernitrat, gleichzeitig mit der gleichen Zugaberate über einen Zeitraum von 40 Minuten zugegeben. Die Emulsion wurde gewaschen zum Entsalzen und anschließend auf einen pH von 6,4 eingestellt, um eine Silberchlorbromidemulsion mit kubischen Körnern, gleichförmiger Korngrößenverteilung, einer durchschnittlichen Korngröße von 0,35 um und einem Bromidgehalt von 80 Mol% zu erhalten. Die Ausbeute der Emulsion betrug 600 g.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (I-0) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 20 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 3,7 g der obigen Silberhalogenidemulsion anstelle von 3,7 g der Silberhalogenidemulsion, enthaltend 2-Mercaptobenzimidazol, verwendet wurden und daß zu der Beschichtungslösung weiterhin eine Lösung zugegeben wurde, in der 0,01 g 2-Mercaptobenzimidazol in 1 ml Methanol gelöst sind.
  • Vergleichsbeispiel 15 Herstellung des lichtempfindlichen Materials
  • Ein lichtempfindliches Material (I-P) wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 20 hergestellt, mit der Ausnahme, daß 3,7 g der in Beispiel 21 verwendeten Silberhalogenidemulsion anstelle von 3,7 g der Silberhalogenidemulsion, enthaltend 2- Mercaptobenzimidazol, verwendet wurden.
  • Auswertung des lichtempfindlichen Materials
  • Jedes der in den Beispielen 20, 21 und im Vergleichsbeispiel 15 hergestellten lichtempfindlichen Materialien wurde bildweise belichtet und anschließend auf einer heißen Platte bei 125ºC für 40 Sekunden erhitzt. Jedes der belichteten und erhitzten lichtempfindlichen Materialien wurde anschließend mit dem bildempfangenden Material kombiniert und durch Preßwalzen unter einem Druck von 0,186 MPa (200 kg/cm²) durchgeleitet, um ein Magenta-Positivbild auf dem bildempfangenden Element zu erhalten. Die optische Dichte des erhaltenen Bildes wurde unter Verwendung eines Macbeth-Reflexions-Densitometers (RD519) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 15 aufgeführt. Tabelle 15 Lichtempfindliches Material Reflexionsdichte Maximumdichte Minimumdichte
  • Es ist ersichtlich aus den Ergebnissen in Tabelle 15, daß jedes der lichtempfindlichen Materialien (I-N) und (I-0) unter Verwendung der Additivverbindung der Erfindung ein klares Positivbild mit einer niedrigen Minimumdichte ergibt.

Claims (17)

1. Lichtempfindliches Material, umfassend einen Träger und eine lichtempfindliche Schicht, enthaltend Silberhalogenid, ein Reduktionsmittel, eine polymerisierbare Verbindung und eine Additiv-Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer 5- oder 6-gliedrigen, Stickstoff enthaltenden heterocyclischen Verbindung, Thioharnstoff, einem Thioharnstoffderivat, einer Thioetherverbindung, Polyethylenglycol und einem Polyethylenglycolderivat, dadurch gekennzeichnet, daß das Silberhalogenid, die polymerisierbare Verbindung und die Additiv-Verbindung in Mikrokapseln, die in der lichtempfindlichen Schicht dispergiert sind, enthalten sind, das Silberhalogenid in der Schale der Mikrokapseln angeordnet ist, und die polymerisierbare Verbindung und die Additiv-Verbindung im Kern der Mikrokapseln angeordnet sind.
2. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 1, wobei die Additiv-Verbindung eine 5- oder 6-gliedrige, Stickstoff enthaltende heterocyclische Verbindung ist.
3. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 2, wobei die 5- oder 6-gliedrige, Stickstoff enthaltende heterocyclische Verbindung eine Verbindung ist, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Thiazol, Diazol, Triazol, Tetrazol und deren Derivate, die mit einem Benzol- oder Naphthalinring kondensiert sein können.
4. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 3, wobei die 5- oder 6-gliedrige, Stickstoff enthaltende heterocyclische Verbindung in einer Menge von 0,0001 bis 1000 Mol%, bezogen auf den gesamten Silbergehalt, in der lichtempfindlichen Schicht enthalten ist.
5. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 2, wobei die 5- oder 6-gliedrige, Stickstoff enthaltende heterocyclische Verbindung eine cyclische Amidverbindung der Formel (II-1) ist:
wobei X²¹ eine Gruppe zur Ausbildung eines 5- oder 6-gliedrigen, Stickstoff enthaltenden Heterorings zusammen mit -NH-CO ist.
6. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 5, wobei die cyclische Amidverbindung in einer Menge von 0,01 bis 50 Gew.-%, bezogen auf den Silbergehalt des Silberhalogenids, in der lichtempfindlichen Schicht enthalten ist.
7. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 1, wobei die Additiv-Verbindung Thioharnstoff oder ein Thioharnstoffderivat der Formel (III) ist:
wobei jedes R³¹, R³², R³³ und R³&sup4; ein Wasserstoffatom oder eine einwertige Gruppe, ausgewählt aus einer Alkylgruppe, Aralkylgruppe, Alkenylgruppe, Alkynylgruppe und einer Arylgruppe, bedeutet.
8. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 7, wobei der Thioharnstoff oder sein Derivat in einer Menge von 0,0001 bis 1000 Mol%, bezogen auf den gesamten Silbergehalt, in der lichtempfindlichen Schicht enthalten ist.
9. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 1, wobei die Additiv-Verbindung eine Thioetherverbindung der Formel (IV-1) ist:
R&sup4;¹-S-R&sup4;² (IV-1)
wobei jedes R&sup4;¹ und R&sup4;² für eine einwertige Gruppe steht, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer aliphatischen Gruppe, einer aromatischen Gruppe und einer heterocyclischen Gruppe, von denen jede durch eine weitere Gruppe substituiert sein kann.
10. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 9, wobei die Thioetherverbindung in einer Menge von 0,01 bis 100 Mol%, bezogen auf den gesamten Silbergehalt, in der lichtempfindlichen Schicht enthalten ist.
11. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 1, wobei die Additiv-Verbindung ein Polyethylenglycol oder sein Derivat der Formel (V-1) ist:
wobei R&sup5;¹ eine einwertige Gruppe bedeutet, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hydroxyl, einer Alkoxylgruppe, einer Polyalkoxylgruppe, bei der jede Alkoxylgruppe 3 oder mehrere Kohlenstoffatome enthält, einer Aryloxygruppe, Amino, einer Acylaminogruppe und Acyloxygruppe, die wenigstens eine Substituentengruppe tragen können, und n bedeutet eine ganze Zahl von 2 bis 100.
12. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 11, wobei das Polyethylenglycol oder sein Derivat in einer Menge von 0,01 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die Menge der polymerisierbaren Verbindung, in der lichtempfindlichen Schicht enthalten ist.
13. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 1, wobei die lichtempfindliche Schicht eine Substanz zur Erzeugung eines Farbbildes enthält.
14. Lichtempfindliches Material nach Anspruch 1, wobei die Additiv-Verbindung in die polymerisierbare Verbindung eingebracht ist, entweder durch direkte Zugabe oder durch Auflösen in einem Lösungsmittel vor der Zugabe zu der polymerisierbaren Verbindung.
15. Verfahren zur Bilderzeugung, umfassend bildweises Belichten eines lichtempfindlichen Materials, umfassend einen Träger und eine lichtempfindliche Schicht, enthaltend Silberhalogenid, ein Reduktionsmittel, eine polymerisierbare Verbindung und eine Additiv-Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer 5- oder 6-gliedrigen Stickstoff enthaltenden heterocyclischen Verbindung, Thioharnstoff, einem Thioharnstoffderivat, einer Thioetherverbindung, Polyethylengylcol und einem Polyethylenglycolderivat, dadurch gekennzeichnet, daß das Silberhalogenid, die polymerisierbare Verbindung und die Additiv-Verbindung in Mikrokapseln, die in der lichtempfindlichen Schicht dispergiert sind, enthalten sind, daß das Silberhalogenid in der Schale der Mikrokapseln angeordnet ist und daß die polymerisierbare Verbindung und die Additiv-Verbindung im Kern der Mikrokapsel angeordnet sind; und gleichzeitiges oder anschließendes Erhitzen des lichtempfindlichen Materials, um die polymerisierbare Verbindung bildweise zu polymerisieren.
16. Verfahren zur Bilderzeugung nach Anspruch 15, wobei nach dem Erhitzen des lichtempfindlichen Materials das lichtempfindliche Material auf ein bildempfangendes Material aufgepreßt wird, um das erhaltene Bild auf das bildempfangende Material zu übertragen.
17. Verfahren zur Bilderzeugung nach Anspruch 16, wobei das lichtempfindliche Material erhitzt wird, um die polymerisierbare Verbindung innerhalb der Fläche, in der das latente Silberhalogenidbild erzeugt wurde, zu polymerisieren.
DE86118040T 1985-12-26 1986-12-24 Silberhalogenid, Reduziermittel und eine polymerisierbare Verbindung enthaltendes lichtempfindliches Material und Aufzeichnungsverfahren damit. Expired - Fee Related DE3688554T2 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP29433885A JPS62151841A (ja) 1985-12-26 1985-12-26 感光材料および画像形成方法
JP29433785A JPS62151838A (ja) 1985-12-26 1985-12-26 画像形成方法
JP29433985A JPS62151842A (ja) 1985-12-26 1985-12-26 感光材料および画像形成方法
JP29434085A JPS62151843A (ja) 1985-12-26 1985-12-26 感光材料および画像形成方法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3688554D1 DE3688554D1 (de) 1993-07-15
DE3688554T2 true DE3688554T2 (de) 1993-10-07

Family

ID=27479624

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE86118040T Expired - Fee Related DE3688554T2 (de) 1985-12-26 1986-12-24 Silberhalogenid, Reduziermittel und eine polymerisierbare Verbindung enthaltendes lichtempfindliches Material und Aufzeichnungsverfahren damit.

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4956260A (de)
EP (1) EP0228085B1 (de)
DE (1) DE3688554T2 (de)

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH0623835B2 (ja) * 1986-10-06 1994-03-30 富士写真フイルム株式会社 熱現像用感光材料
JPS63218942A (ja) * 1987-03-06 1988-09-12 Fuji Photo Film Co Ltd 受像材料および画像形成方法
US4983489A (en) * 1988-03-25 1991-01-08 Fuji Photo Film Co., Ltd. Image-forming method using silver halide and polymerizable compound with development inhibitor releaser
EP0360014B1 (de) * 1988-08-23 1996-01-03 Canon Kabushiki Kaisha Photoempfindliches Material und Bildherstellungsverfahren damit
US5041367A (en) * 1990-03-05 1991-08-20 Eastman Kodak Company Photographic recording material
JP2592718B2 (ja) * 1990-10-11 1997-03-19 富士写真フイルム株式会社 感光材料
JP2696438B2 (ja) * 1991-04-22 1998-01-14 富士写真フイルム株式会社 熱現像感光材料
KR100278934B1 (ko) * 1992-01-10 2001-01-15 고마쓰바라 히로유끼 공중합체 라텍스 제조방법 및 그 용도
CA2139206A1 (en) * 1993-12-29 1995-06-30 Daniel F. Varnell Sensitivity photoresist compositions
US5494776A (en) * 1994-05-24 1996-02-27 Minnesota Mining And Manufacturing Company Hybrid graphic arts films with reduced occurrence of pepper fog
JPH11282128A (ja) * 1998-03-26 1999-10-15 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
US7175977B2 (en) * 2003-12-18 2007-02-13 Agfa-Gevaert Stabilizers for use in thermographic recording materials
EP1544675A1 (de) * 2003-12-18 2005-06-22 Agfa-Gevaert Stabilisatoren für die Verwendung in (photo)thermographischen Aufzeichnungsmaterialien
US7501510B2 (en) * 2004-03-26 2009-03-10 The University Of Hong Kong Thiourea compositions and uses thereof
CN108611189B (zh) * 2016-12-09 2023-02-21 丰益(上海)生物技术研发中心有限公司 一种控制油脂中双酚a和烷基酚的精炼工艺

Family Cites Families (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE577894A (de) * 1958-04-28
US3443948A (en) * 1965-07-12 1969-05-13 Minnesota Mining & Mfg Photosensitive silver halide microcapsules
GB1131200A (en) * 1966-06-06 1968-10-23 Fuji Photo Film Co Ltd Process for the production of polymer images by the polymerization of vinyl compounds
US3694253A (en) * 1971-05-19 1972-09-26 Polaroid Corp Method of forming capsules of polymer coated silver halide grains
US3694252A (en) * 1971-05-19 1972-09-26 Polaroid Corp Method of forming capsules of polymer coated silver halide grains
US4501809A (en) * 1981-07-17 1985-02-26 Mitsubishi Paper Mills, Ltd. Photosetting microcapsules and photo- and pressure-sensitive recording sheet
JPS58121031A (ja) * 1982-01-13 1983-07-19 Fuji Photo Film Co Ltd 画像形成方法
JPS5917755A (ja) * 1982-07-21 1984-01-30 Toshiba Corp 伝送系の多重化方式
JPS5957231A (ja) * 1982-09-27 1984-04-02 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像カラー感光材料およびそれを用いたカラー画像形成方法
JPS60249146A (ja) * 1984-05-25 1985-12-09 Fuji Photo Film Co Ltd 画像記録方法
JPS6161158A (ja) * 1984-08-31 1986-03-28 Konishiroku Photo Ind Co Ltd 熱現像カラ−感光材料
EP0174634B1 (de) * 1984-09-12 1987-12-09 Fuji Photo Film Co., Ltd. Bilderzeugungsverfahren
JPS6175342A (ja) * 1984-09-21 1986-04-17 Fuji Photo Film Co Ltd 画像記録方法
JPS61148447A (ja) * 1984-12-24 1986-07-07 Konishiroku Photo Ind Co Ltd 熱現像カラ−感光材料
DE3666634D1 (en) * 1985-05-30 1989-11-30 Fuji Photo Film Co Ltd Light-sensitive material containing microcapsules and image-recording method using the same
AU593305B2 (en) * 1985-11-21 1990-02-08 Fuji Photo Film Co., Ltd. Light-sensitive material employing microcapsules containing polymerisable compound and silver halide, and light-sensitive material employing the same
JPH0612445B2 (ja) * 1986-03-10 1994-02-16 富士写真フイルム株式会社 感光性マイクロカプセルの製造方法

Also Published As

Publication number Publication date
EP0228085A2 (de) 1987-07-08
US4956260A (en) 1990-09-11
EP0228085A3 (en) 1989-02-15
EP0228085B1 (de) 1993-06-09
DE3688554D1 (de) 1993-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3785230T2 (de) Verfahren zur bildherstellung unter verwendung eines lichtempfindlichen materials mit silberhalogenid, reduzierendem mittel und polymerisierbarer verbindung.
DE3786093T2 (de) Photoempfindliches material mit silberhalogenid, reduziermittel und photopolymerisierbare verbindung.
DE3688554T2 (de) Silberhalogenid, Reduziermittel und eine polymerisierbare Verbindung enthaltendes lichtempfindliches Material und Aufzeichnungsverfahren damit.
DE3885178T2 (de) Silberhalogenid, Reduziermittel und eine polymerisierbare Verbindung enthaltendes lichtempfindliches Material.
DE69026661T2 (de) Lichtempfindliche Mikrokapseln mit einer polymerisierbaren Verbindung und Pigmentpartikeln
DE69018852T2 (de) Lichtempfindliches Material, das ein Silberhalogenidreduktionsmittel und eine polymerisierbare Verbindung enthält.
DE3787819T2 (de) Lichtempfindliche Mikrokapsel, die Silberhalogenid und eine polymerisierbare Verbindung enthält und lichtempfindliches Material, das diese gebraucht.
DE69001538T2 (de) Lichtempfindliches material mit einer auf einem traeger aufgebrachten polymerisierbaren schicht und einer lichtempfindlichen schicht.
DE3814250A1 (de) Lichtempfindliche mikrokapsel, die eine polymerisierbare verbindung und ein silberhalogenid enthaelt, sowie ein sie enthaltendes lichtempfindliches material
DE3687626T2 (de) Lichtempfindliche mikrokapsel, die silberhalogenid und eine polymerisierbare verbindung enthaelt und lichtempfindliches material, das diese gebraucht.
US4842977A (en) Light-sensitive material containing silver halide, reducing agent, polymerizable compound and a base or base precursor
DE3739212A1 (de) Lichtempfindliches material, das silberhalogenid, ein reduktionsmittel und eine polymerisierbare verbindung enthaelt
DE3787816T2 (de) Photoempfindliches Material mit Silberhalogenid, Reduziermittel und photopolymerisierbare Verbindung.
DE3854776T2 (de) Basevorläufer und lichtempfindliches basevorläuferenthaltendes Material
DE3818368A1 (de) Verfahren zur farbbildung unter verwendung von leukofarbstoffen und diese enthaltendes aufzeichnungsmaterial
US4803148A (en) Light-sensitive material containing silver halide, reducing agent and polymerizable compound
US4927731A (en) Light-sensitive material containing silver halide, reducing agent, polymerizable compound, and polar compound
US4753862A (en) Light-sensitive material containing silver halide, reducing agent, polymerizable compound and triazenesilver
DE3783474T2 (de) Lichtempfindliches material mit silberhalogenid, reduziermittel und polymerisierbaren verbindungen.
US4885224A (en) Light-sensitive material containing silver halide, reducing agent, polymerizable compound and a decolorizable dye
DE69021787T2 (de) Lichtempfindliches Material, das Silberhalogenid, Reduktionsmittel, eine polymerisierbare Verbindung und einen Basenvorläufer enthält.
DE68906937T2 (de) Bilderzeugungsverfahren unter Verwendung von Silberhalogenid und einer photopolymerisierbaren Verbindung.
DE3781023T2 (de) Lichtempfindliches material mit silberhalogenid, reduktionsmittel und einer photopolymerisierbaren verbindung.
DE3687829T2 (de) Silberhalogenid, reduziermittel und eine polymerisierbare verbindung enthaltendes lichtempfindliches material und aufzeichnungsverfahren damit.
DE3924955A1 (de) Lichtempfindliches material, das ein silberhalogenid, hydrazinderivate und eine polymerisierbare verbindung enthaelt

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee