DE368449C - Aufschlagzuender mit Doppelkonusanordnung - Google Patents

Aufschlagzuender mit Doppelkonusanordnung

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DE368449C
DE368449C DEH74934D DEH0074934D DE368449C DE 368449 C DE368449 C DE 368449C DE H74934 D DEH74934 D DE H74934D DE H0074934 D DEH0074934 D DE H0074934D DE 368449 C DE368449 C DE 368449C
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DE
Germany
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impact
double cone
cone arrangement
impact fuse
displacer
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Expired
Application number
DEH74934D
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English (en)
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RUDOLF HAAS DR ING
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RUDOLF HAAS DR ING
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
    • F42C1/04Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact
    • F42C1/06Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact for any direction of impact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Aufschlagzünder mit Doppelkonusanordnung. Die Erfindung bezieht sich auf Aufschlrgzünder mit Doppelkonusanordnung 1-ei der zwei einander gegenüberstehende Schlagkörper an schrägen bzw. gekrümmten Flächen gleitend derart angeordnet sind, daß sie bei seitlichem Aufschlag des Zün-.lers bzw. Geschosses eine achsiale Bewegung gegeneinander ausführen. Die Erfindung besteht in der Anwendung .eines nur seitlich wirksamen, in der achsialen Richtung dagegen unwirksamen Verdrängerkörpers, so daß die achsiale Empfindlichkeit :des Zünders unabhängig gemacht wird von der seitlichen. Dies wird dadurch erreicht, daß das Verdrängerorgan beide Schlagkörper als glatter Ring umfaßt.
  • Die Abbildung zeigt ein einfaches Ausführungsbeispiel. Darin bedeuten a und b die beiden an den schrägen Flächen c und d &itenden Schlagkörper, e den Verdränger. Die Wirkungsweise ist folgende: Trifft der Zünder in Richtung des Pfeiles f, also seitlich auf, so drückt der ringförmige rmige Verdränger e in dieser Richtung f auf die beiden Schlagkörper mit einer Kraft, welche infolge der Wirkung der schrägen Flächen c und d auf eine Näherung der beiden Schlagkörper hinwirkt. Durch geeignete Bemessung des Verdrängergewichts kann dabei die seitliche Empfindlichkeit des Zünders, die wegen des Eigengewichts der Schlagkörper schon eine bestimmte Größe besitzt, auf ein beliebiges, durch den Zweck des Zünders vorgeschriebenes Maß gebracht werden.
  • Bei achsialer Aufschlagsrichtung g hingegen kommt nur das Gewicht des Schlägers a oder b zur Wirkung. Der Verdränger e dagegen kann, @da, er gegenüber den Schlägern achsial frei beweglich ist, in dieser Richtung nicht mitwirken, trotzdem er selbst in der Lage ist, sich achsial zu verschieben.
  • Gleichwohl ist es in vielen Fällen zweckmäßig, auch beim vorliegenden Aufschlagzünder den Verdränger so anzuordnen,, daß er nur seitliche, dagegen keine achsiale Bewegungen ausführen kann. Denn es kann hierdurch einem Klemmen bzw. Ecken der drei Leweglichen Teile in ihren Führungen vorgebeugt werden, namentlich dann, wenn der Durchmesser des Verdrängers gegenüber seiner Breite eine gewisse Größe besitzt.
  • Im Falle der durch die Zeichnung dargestellten Ausführungsform kann die achsiäle Bewegung des Verdrängerkörpers beispielsweise dadurch verhindert werden, daß man die Höhe des Verdrängerringes so groß macht wie die lichte Höhe des Zünderinhenraumes, so daß der Verdrängerkörper an beiden Stirnflächen anliegt, selbstverständlich unter Befassung des für eine reibungslose radiale Bewegung praktisch erforderlichen Spielraumes.
  • In der Abbildung ist der Querschnitt des Verdrängerringes rechteckig gewählt. Er kann natürlich auch jede andere Gestalt haben, beispielsweise eine halbrunde oder U-bzw. T-Form. Auch kann .er mehrteilig bzw. aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein.
  • Zur Verminderung der @Reibung kann an den Gleitstellen der Schläger bzw. des Verdrängers Kugellagerung, gegebenenfalls auch Rollenlagerung angewendet werden.
  • Die Flächen c und d können jede beliebige Neigung bzw. Krümmung haben. Im Grenzfall kann eine derselben sogar vollständig eben sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Aufschlagzünder mit Doppelkonusanordnung, gekennzeichnet dadurch, daß ein Verdrängerkörper zwei an schrägen bzw. gekrümmten Flächen gleitende Schlagkörper ringförmig derart umfaßt, daß er durch eigene seitliche Bewegung eine achsiale Bewegung der Schlagkörper herbeiführt, bei eigener achsialer Bewegung dagegen die Lage der Schlagkörper nicht beeinflußt.
  2. 2. Aufschlagzünder nach Anspruch t, gekennzeichnet dadurch, daß der Verdrängerkörper so angeordnet ist, daß er selbst keine achsiale Bewegung ausführt.
DEH74934D Aufschlagzuender mit Doppelkonusanordnung Expired DE368449C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087492B (de) * 1958-08-12 1960-08-18 Junghans Geb Ag Aufschlagzuender, insbesondere fuer drallose Geschosse, vornehmlich Hohlladungsgeschosse
US3311059A (en) * 1963-12-18 1967-03-28 Rheinmetall Gmbh Double fuze for hand grenades

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087492B (de) * 1958-08-12 1960-08-18 Junghans Geb Ag Aufschlagzuender, insbesondere fuer drallose Geschosse, vornehmlich Hohlladungsgeschosse
US3311059A (en) * 1963-12-18 1967-03-28 Rheinmetall Gmbh Double fuze for hand grenades

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