DE368396C - Weckeruhr - Google Patents

Weckeruhr

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Publication number
DE368396C
DE368396C DEJ21911D DEJ0021911D DE368396C DE 368396 C DE368396 C DE 368396C DE J21911 D DEJ21911 D DE J21911D DE J0021911 D DEJ0021911 D DE J0021911D DE 368396 C DE368396 C DE 368396C
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DE
Germany
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shaft
alarm clock
pin
wheel
alarm
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DEJ21911D
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Gebr Junghans AG
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Gebr Junghans AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/08Alarm clocks operating on successive days without resetting; operating only once in each 24 hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Weckeruhr. Die Erfindung bezieht- sich auf die unter der Bezeichnung »Achttagewecker« bekannten Weckeruhren, bei denen sowohl das Gehals auch das Weckerwerk nur alle 8 Tage aufgezogen zu werden brauchen und die Abstellung des Weckerwerks nach jedesmalilgem Wecken selbsttätig erfolgt. Zweck der Erfindung .ist die Schaffung eines Weckers mit einer solchen selbsttätigen Abstellung, die möglichst einfach in der Herstellung sowie zuverlässig und praktisch im Gebrauch ist. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß. die Abstellung des Weckers durch -eine Sperrvorrichtung erfolgt, die beim Abfallen des Weckers, d. h. beim Wecken, in Wirkungsverbindung mit dem Weckerwerk tritt und nach einer @gewilssen Zeitdauer das Anhalten der Hammerwelle herbeiführt. Diese Sperrvorrichtung besteht zweckmäßig aus einer längsverschiebbaren Welle mit Triebrad und Anschlagarm, welch letzterer fest auf der Welle sitzt, während das Triebrad mit ihr nachgiebig durch eine Feder auf Drehung gekuppelt ist, beim Abfallen des Weckers durch Längsverschiebung der Welle reit dem Wekkerwerk in Eingriff kommt und bei seiner Drehung den Anschlagarm zwecks Sperrens der Hammerwelle ausschwingt. Dieses Ausschwingen des Anschlagarmes wird durch einen an dem Triebrad vorgesehenen Mitnehmer (Stift o. dgl.) bewirkt, dessen Entfernung von dem Anschlagarm von Hand verschieden eingestellt werden kann, derart, daß eine Regelung der Dauer des Weckens ermöglicht ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsforen der Erfindung. Die Abb. i und a sind Ansi!ehtengegen die beiden Platinen der Weckeruhr, wobei jedoch nur das Weckerwerk eingezeichndt ist; Abb. 3 ist eine Draufsicht zu Abb. i mit angebrachter quergeschnittener Weckerglocke, und Abb. 4, ist eine hintere Ansicht zu Abb- 3.
  • Der Antrieb des Werkes erfolgt in bekannter Weise von der Welle a aus, die einerseits die Triebfeder, anderseits den Aufzugschlüssel trägt. Diese Welle treibt durch Vermittlung der Welle b die Welle c -mit dem Weckersteigrad, mittels dessen die Hammerwelle d in bekannter Weise in schwingende Bewegung versetzt wird. Vom Gehwerk aus, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist, wird die mit einem Einschnitt versehene Weckerbüchse e einmal in 2¢ Stunden gedreht. Der Weckerzapfen f, der, wie üblich, von einer Feder an der Uhrplatine Reibung erhält und von Hand auf die gewünschte Zeit gedreht werden kann, trägt den bekannten Querstift g. Gegen diesen Stift g wird die Weckerbüchse e mittels der Blattfeder h. stets gedrückt gehalten, deren freies Ende, wie aus Abb.3 ersichtlich, zu einem Haken ausgebildet ist, der sieh durch ein Loch in der Platine hindurch gegen einen Stift d'- der Hammerwelle d legt und die Welle an der Bewegung hindert, solange der Stift g am äußeren Umfang der Büchse e gleitet. Erst wenn sich dieWeckerbüchse e so weit gedreht hat, daß ihr Einschnitt dem Stift g gegenüber zu stehen kommt, schnellen die Büchse e sowie die Feder lt vor, wodurch der Stift dl freigegeben wird und der Hammer seine Schwingungen ausführen kann (Abb. 3)-Gleichzeitig schnellt eine durch eine schwache Feder achsial vorgedrückte, mit ihrem laugen Lagerzapfen sich gegen die Feder h stützende Welle i vor und bringt das Rad k in Eingriff mit einem Zwischenrad 1 und dadurch unmittelbar mit der Antriebswelle a. Nunmehr wird das Raid k nach Maßgabe des Federablaufs gedreht, und zwar in Abb. i nach links. Dis Rad k ist mit der durch eine schwache Feder stets in einer normalen Drehlage gehaltenen Welle i achsial unverschiebbar nur durch eine Feder auf Drehung gekuppelt (Abb. 3). Auf dieser Welle i sitzt fest ein Anschlagarm na sowie ein Sperrstift n.
  • Bei der besagten Linksdrehung des Rades k stößt ein in diesem Rad festsitzender Mitnehmerstift o gegen den Arm in und nimmt diesen mit, bis er in den Schwingungsbereich eines Stiftes d2 der Welle d gelangt und so diese Hammerwelle zum Stillstand bringt. Die Anfangsstellung des Mitnehmerstiftes o und damit die Zeit bis zum Abstellen der Hammerbewegung - also die Dauer des Weckens = wird durch eine an der Rückwand der Uhr mit einer gewissen Reibung verstellbare Nase p eingestellt, und kann bei der dargestellten Ausführungsform die @Veckdauer von io bis 35 Sekunden verändert werden.
  • Bevor das selbsttätige Abstellen erfolgt ist, kann das Wecken auch durch Fingerdruck auf den aus dein Gehäuse vorragenden Draht r von Hand abgestellt werden. Hierbei drückt der Draht r den Drahts gegen den Sperrdraht ia und bewirkt dadurch eine Drehung der Welle i mit dem Arm m, bis dieser gegen den Anschlag t zu liegen kommt. Der in der Hammerwelle sitzende Abstellstift d2 legt sieh dabei vor eine vorspringende Nase des Armes m und hält diesen in der in Abb. i gezeichneten Lage, bis die Weckerbüchse e am Stift g so weit herumgelaufen ist, daß sie durch ;ihre achsiale Verschiebung die Feder h gegen die Platine hin bewegt. Hierdurch kommt diese Feder in den Bereich des Abstellstiftes d, und es wird gleichzeitig durch achsiale Verschiebung der Welle i der Arm nz aus dem Bereich des Stiftes d2 und in seine normale durch Federn bestimmte Lage gebracht, so daß beim nächsten Wecken das Spiel von -neuem beginnen kann. Bei der Verschiebung der Welle i kommt auch das Rad k außer Eingriff mit dem Zwischenrad 1, und der Stift o lab sich wieder gegen die Nase p. Damit kein Schaden angerichtet werden kann, falls das Werk aufgezogen wird, während dieser Eingriff noch besteht, ist das Zwischenrad 1 nicht an der Platine, sondern an einem um u drehbaren Arm q so gelagert, daß es beim Aufziehen außer Eingriff mit dem Rad k gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Achttageweckeruhr mit selbsttätiger Abstellung des Weckerwerkes durch eine Hilfssperrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die .Sperrvorrichtung aus einer längsverschiebbaren Welle (i) mit Triebrad (k) und Anschlagarm (m) besteht, welch letzterer fest auf der Welle (i) sitzt, während das Triebrad (k) mit ihr durch eine Feder nachgiebig auf Drehung gekuppelt ist, beim Abfallen des Weckers durch Längsverschiebung der Welle mit dem Weckerwerk in Eingriff kommt und bei seiner Drehung den Anschlagarm (m) zwecks Sperrung der Hammerwelle ausschwingt. a. Weckeruhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagarm (in) der Welle (i) durch einen Mitnehmer (o) des Rades (k) ausgeschwungen und in den Schwingungsbereich eines Stiftes (d2) der Haimnerwelle gebracht wird.
DEJ21911D 1921-08-31 1921-08-31 Weckeruhr Expired DE368396C (de)

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DEJ21911D DE368396C (de) 1921-08-31 1921-08-31 Weckeruhr

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DE368396C true DE368396C (de) 1923-02-03

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DE (1) DE368396C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185123B (de) * 1960-06-01 1965-01-07 Johannes Ingwersen Weckerabsteller mit automatischer Ausloesung
DE1253173B (de) * 1961-12-14 1967-10-26 D Horlogerie Le Coultre & Cie Acht-Tage-Wecker

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185123B (de) * 1960-06-01 1965-01-07 Johannes Ingwersen Weckerabsteller mit automatischer Ausloesung
DE1253173B (de) * 1961-12-14 1967-10-26 D Horlogerie Le Coultre & Cie Acht-Tage-Wecker

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