DE36766C - Neuerung an dem Apparat zur Bewegung von Flüssigkeiten in geschlossenen Gefäfsen für Gerbereizwecke und dergl - Google Patents

Neuerung an dem Apparat zur Bewegung von Flüssigkeiten in geschlossenen Gefäfsen für Gerbereizwecke und dergl

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DE36766C
DE36766C DENDAT36766D DE36766DA DE36766C DE 36766 C DE36766 C DE 36766C DE NDAT36766 D DENDAT36766 D DE NDAT36766D DE 36766D A DE36766D A DE 36766DA DE 36766 C DE36766 C DE 36766C
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DENDAT36766D
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R. SPITTA SEN. in Brandenburg a. H
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/27Rotating drums for treating leather

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Gerberei.
Gerbereizwecke u. dergl.
Zusatz - Patent zu No. 27574 vom 22. September 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. December 1885 ab. Längste Dauer: 21. September 1898.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche man in den Stand gesetzt wird, eine beliebige Anzahl von Gefäfsen, welche mit dem im Patent No. 27574 beschriebenen Apparat zum Bewegen der in dem Gefäfs befindlichen Flüssigkeit ausgerüstet sind, von einer einzigen Antriebsstelle aus in Wirkung zu setzen.
Die Einrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung in zwei Verticalschnitten, Fig. 1 und 3, und Oberansicht, Fig. 2, dargestellt.
Der zweiarmige Hebel f des Haupt-Patentes, welcher die in den Schächten E auf- und abgehenden Kolben b bewegt, ist. in Fortfall gekommen/ Hierfür sind die beiden Kolben b (mittleres Gefäfs A der Zeichnung) durch Stangen e mit einem am Boden des Gefäfses A um eine Welle i drehbar angebrachten Winkelrahmen f1 verbunden.
Auf der oberen Seite sind die Kolben b durch Stangen d mit Hebelarmen η verbunden, welche auf Wellen 0 aufgekeilt sind, die zwischen je zwei benachbarten Gefäfsen passend gelagert sind.
Sind die benachbarten und folgenden Gefäfse ebenfalls wie das Gefäfs A mit zwei auf- und abgehenden Kolben versehen, so sind diese in derselben Weise durch untere Stangen mit einem Winkelrahmen und durch obere Stangen mit auf Wellen 0 befestigten Hebelarmen η verbunden. Letztere sind dann, wie aus Fig. ι ersichtlich, in der Weise auf den Wellen 0 angeordnet, dafs die Hebelarme η je zweier benachbarten, aber in verschiedenen Gefäfsen befindlichen Kolben b auf einer gemeinschaftlichen Welle 0 sitzen. Es ist alsdann klar, dafs, wenn die eine Welle 0 abwechselnd nach der einen und nach der anderen Richtung gedreht wird, die Kolben b in sämmtlichen Gefäfsen in auf- und abgehende Bewegung versetzt werden, da die von der einen Welle 0 ausgehende Bewegung durch die Hebelarme n, Stangen d, Kolben b, Stangen e und Winkelrahmen f1 auf die nächste Welle ο etc. übertragen wird. Der Vortheil, der hierdurch erzielt wird, ist der, dafs man eine ganze Reihe von Gefäfsen, Fig. 4, von einem Punkte aus in Thätigkeit setzen kann, was entweder von Hand oder durch einen Motor geschehen kann. Im ersteren Falle wird an Arbeitsleuten, im zweiten an Transmissionen und Riementrieben gespart. Auch ist man hierdurch in den Stand gesetzt, die Felle oder andere in den Gefäfsen aufgehängte Materialien herausnehmen oder einhängen zu können, während der Apparat, welcher die Flüssigkeit in Bewegung setzt, in Thätigkeit bleiben kann. Hierdurch ist ein continuirlicher Betrieb gesichert.
In der Zeichnung werden die Kolben b des Gefäfses A durch je zwei Stangen d bezw. e geführt. Diese doppelte Führung ist jedoch

Claims (2)

nicht unbedingt nothwendig; sie wird hauptsächlich dort angewendet werden, wo die Kolben b in alten vorhandenen Gefäfsen, deren Wände nicht mehr die erforderliche Gleichmäfsigkeit besitzen, angebracht werden sollen und doch sicher geführt werden müssen. Bei neuen Gefäfsen indessen, wo die Kolben gut eingepafst werden " können, genügt es schon, wenn der Kolben b nur durch eine Stange d bezw. e geführt wird, wie in den Gefäfsen B und C dargestellt ist. Im allgemeinen aber wird die Anzahl der Stangen d bezw. e für einen Kolben von der Gröfse des Kolbens bezw. des Gefäfses und der Genauigkeit der Ausführung abhängen. Was nun den Winkelrahmen fl anbetrifft, so ist dieser gleichbedeutend mit dem Hebel/ des Haupt-Patentes. Er ist um Zapfen i drehbar am Boden befestigt und genügend stark aus Holz hergestellt. Er kann je nach Wunsch schmal, wie im Gefäfs A, "oder etwas breiter, wie in B und C, gemacht werden, nur wird er im letzteren Falle die durch die Kolben b erzeugte Bewegung oder Pulsion der Flüssigkeit unterstützen. Patenτ-Ansprüche:
1. Um eine gröfsere Anzahl von Gefäfsen, welche mit Schächten E und darin auf- und abgehenden Kolben b, Anspruch 2. des Patentes No. 27574, versehen sind, von einem Punkte aus in Thätigkeit setzen zu können, die Verbindung der Kolben b durch Stangen e mit dem am Boden des Gefäfses drehbar gelagerten Winkelrahmen/1 einerseits und durch Stangen d mit auf Wellen ο befestigten Hebelarmen η andererseits, wobei letztere so angeordnet sind, dafs die Hebelarme η je zweier benachbarten, aber in verschiedenen Gefäfsen befindlichen Kolben auf derselben Welle 0 sitzen.
2. Die Anwendung des Winkelrahmens f1 an Stelle des Hebels / des Haupt-Patentes.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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