DE36704C - Apparat zur Herstellung eines Gemisches aus atmosphärischer Luft und Wasserstoffgas - Google Patents
Apparat zur Herstellung eines Gemisches aus atmosphärischer Luft und WasserstoffgasInfo
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- DE36704C DE36704C DENDAT36704D DE36704DA DE36704C DE 36704 C DE36704 C DE 36704C DE NDAT36704 D DENDAT36704 D DE NDAT36704D DE 36704D A DE36704D A DE 36704DA DE 36704 C DE36704 C DE 36704C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L3/00—Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas-Bereitung und -Beleuchtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. August 1885 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat zur Herstellung eines Gemisches
aus atmosphärischer Luft und Wasserstoffgas, welches rein oder unter Carburirung mit
Kohlenwasserstoffen zum Betrieb für Gasmotoren oder zu Heiz- oder Leuchtzwecken dienen soll.
Bei dem auf beiliegender Zeichnung dargestellten Apparat ist in dem Behälter A ein
weites Rohr B angebracht, welches nach unten offen ist und vom Boden des Behälters A absteht.
In dem Rohr B findet die Bereitung des Wasserstoffgases statt, indem Schwefelsäure auf
Eisen oder Zink, das auf dem Rost r liegt und unter Wasser steht, geleitet wird. Die Schwefelsäure
ist im Behälter C aufbewahrt. Mittelst Luftpumpe wird comprimirte Luft durch das
Rohr α nach dem Windkessel -D geleitet. Dieselbe
geht von hier einmal durch Rohr αλ nach dem
Kessel E, welcher mit Gasölen gefüllt ist, um diese nach dem Behälter F zu drücken, zweitens
durch Rohr a% nach dem Schwefelsäurebehälter C, um auch diese durch Rohr b nach der Gasbereitungsstelle
zu drücken, und endlich durch Rohr a3 nach dem Rohr B, um sich selbst
mit dem dort bereiteten Wassergas zu vermischen. In dem Rohr a3 ist zur Sicherung
ein Rückschlagventil, angeordnet.
Das Gemisch aus Wasserstoffgas und atmosphärischer Luft geht durch das Rohr c nach
dem Carburirungsapparat F, in welchem die Gasöle durch das Rohr λ4 gegen eine Gazewand
w gespritzt werden. Der Zuflufs der Gasöle kann durch einen mit dem Rohr ^4
in Verbindung stehenden Schwimmer s abgesperrt werden, sobald der Gasölstand eine
bestimmte Höhe erreicht hat.
Aus dem Behälter F tritt das carburirte Gemisch einmal durch das Rohr d nach dem mit
Haube versehenen Gasometer G, das andere Mal wird es direct durch das Rohr άλ abgesaugt.
Erreicht die schwimmende Haube h des Gasometers G ihren höchsten Stand, so wird mittelst
Anstofsens an den Hebel e das Rohr d durch die Zugstange _/ und den Hahn g abgeschlossen
und öffnet sich beim Sinken der Haube h durch das Gewicht i wieder.
Aus dem Gasometer G leitet das Rohr \ Gase ab, welche zur Speisung von Heiz- und
Zündflammen benöthigt werden.
Um auch atmosphärische Luft allein carburiren zu können, ist eine Abzweigung <z5 der
Luftleitung aus dem Windkessel -D angeordnet, welche direct nach dem Carburirungsbehälter F
geht.
Im Falle mehr Wasserstoffgas bereitet wie gebraucht wird und als der Gasometer aufnehmen
kann, wird die Gasbereitung von selbst aufgehoben, indem das Gas im Rohr B das
darin stehende Wasser bis unter den Rost r drückt, wodurch die fernere Production aufhört. Das überschüssige Wasser im Behälter A
findet seinen Abflufs durch das Ueberfallrohr u.
Der oben beschriebene Apparat zur Bereitung eines Gemisches aus Wasserstoffgas und
atmosphärischer Luft ist im Speciellen für den Betrieb von Gaskraftmaschinen berechnet.
Derselbe läfst sich mit an dem Princip selbst
nichts ändernden Dimensions- und unwesentlichen Constructionsabweichungen auch für
Heiz- oder Beleuchtungszwecke oder für eine Combination des einen mit dem anderen oder
aller drei zusammen benutzen.
Es ist aber bei allen drei Anwendungsmöglichkeiten immer eine motorische Kraft nothwendig,
welche die atmosphärische Luft comprimirt. Für die Compression genügt aber schon eine Spannung von Y8 Atmosphäre
Ueberdruck.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparat zur Herstellung eines Gemisches aus atmosphärischer Luft und Wasserstoffgas, gekennzeichnet durch die Verbindung folgender Theile in der gezeichneten Weise:a) des Wasserstoffentwicklers A,b) der nach dem Apparat A und dem OeI-behälter führenden Luftleitung,c) des vermittelst Luftdruckes aus E gespeisten Carburators F undd) des Gasometers G.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36704C true DE36704C (de) |
Family
ID=312506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36704D Expired - Lifetime DE36704C (de) | Apparat zur Herstellung eines Gemisches aus atmosphärischer Luft und Wasserstoffgas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36704C (de) |
-
0
- DE DENDAT36704D patent/DE36704C/de not_active Expired - Lifetime
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