DE367011C - Befestigung von einseitig belasteten Schnellarbeitsstaehlen in sich drehenden Werkzeugen - Google Patents
Befestigung von einseitig belasteten Schnellarbeitsstaehlen in sich drehenden WerkzeugenInfo
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- DE367011C DE367011C DES56410D DES0056410D DE367011C DE 367011 C DE367011 C DE 367011C DE S56410 D DES56410 D DE S56410D DE S0056410 D DES0056410 D DE S0056410D DE 367011 C DE367011 C DE 367011C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/04—Tool holders for a single cutting tool
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B51/00—Tools for drilling machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B2251/00—Details of tools for drilling machines
- B23B2251/02—Connections between shanks and removable cutting heads
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Befestigung von einseitig belasteten Schnellarbeitsstählen
in sich drehenden Werkzeugen, insbesondere in Körpern von beschränkten
Abmessungen mittels zylindrischen Zapfens. Die bekannten Ausführungen dieser Art
sind entweder sehr verwickelt und sperrig, so daß sie nur in besonderen Fällen bei Vorhandensein
von sehr viel Platz anwendbar
ίο sind, oder aiber sie benutzen den zylindrischen
Zapfen unmittelbar und allein zur Kraftübertragung, was bei zweiseitig symmetrisch belasteten
Stählen, wie zweischneidigen Bohrerspitzen allenfalls angängig sein mag, bei den
vorerwähnten einseitig belasteten Stählen aber zu häufigen Zapfenbrüchen führen muß.
Nach der Erfindung wird dadurch Abhilfe geschaffen, daß der Zapfen in an sich bekannter
Weise außerhalb der Drehachse steht
ao und durch einen Keil verspannt wird und
daß der arbeitende Kopf des Stahles durch den Arbeitsdruck aufnehmende Gegenflächen
des Haltekörpers hinter fangen ist.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt die Aufsicht einer Backe eines naöh Art eines Zweibackenfutters verstell-.
baren Bohrkopfes zum Teil im Schnitt nach Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 2 ist ein Schnitt nach C-D der Abb. 1 bei herausgenommenem Stahl,
Abb. 3 eine Seitenansicht des Stahles,
Abb. 4 eine Vorderansicht des Stahles,
Abb. 5 ein Grundriß des Stahles,,
Abb. 6 eine Aufsicht einer anderen Ausführungsform der Backe mit Staihl,
Abb. 7 eine Aufsicht der Backe nach Abb. 6 ohne Stahl,
(Abb. 8 ein Schnitt nach Linie B-F der
Abb. 6,
Abb. 9 eine Stirnansicht des Stahles nach Abb. 6,
Abb. 10 eine Vorderansicht der Abb. 9,
Abb. 11 eine Ansicht eines Spiralbohrers
mit zwei eingesetzten Stählen, zum Teil im Schnitt,
Abb. 12 ein Grundriß des Bohrers nach Abb. 11, wobei auf der linken Seite der Stahl
herausgenommen ist.
Die Backe 1 (Abb. 1 und 2) ist an ihrer
Stirnfläche mit einem vorzugsweise schräg
verlaufenden Schlitz 13 versehen, an den sich
die Bohrung 9 anschließt. Der Stahl 2 ist in der durch Abb. 3 bis 5 erläuterten Art plattenförmig
ausgebildet, derart, daß seine Dicke der Weite des Schlitzes 13 entspricht. Der
•Stahl kann daher paßrecht in den Schlitz 13 eingesetzt werden, wobei der Zapfen 3 von
der BohrungQ aufgenommen wird und die dem Zapfen benachbarte Stirnfläche 14 des
Stahles sich fest auf den Boden des Schlitzes 13 auflegt.
In der einen Seitenwand 12 und längs der Bohrung· 9 ist eine halbrunde Nut 90 angebracht,
in welche der einseitig abgeflachte Keil 5 eingetrieben wird, der sich mit seiner
Fläche gegen «die hintere Fläche des Stahles 2 und gegen eine damit bündige Abflachung 4
des Zapfens 3 legt, so daß der Stahl 2 mit ■ seiner Vorderfläche gegen die Wand 11 des
Schlitzes 13 und außerdem auch der Zapfen 3 gegen die Vorderseite der Bohrung· 9 gepreßt
wird.
Im Betriebe sucht der auf die Schneide 8 einseitig wirkende Arbeitsdruck den Stahl im
Schlitz 13 in einer zur Längsachse 7 der Backe rechtwinklig stehenden Ebene zu verkanten,
was aber wirksam dadurch verhindert wird, daß die breiten ,Flächen 11 und 12 den
Stahl großflächig und mit entsprechend langem Hebelarm hinterfangen, so daß der
Zapfen 3 nicht ungebührlich beansprucht wird. Zum Herausschlagen des Stahls ist seitlich eine Bohrung 10 vorgesehen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 bis 10 ist der Zapfen 3 nicht in der Längsrichtung
der Backen und des Stahles, sondern quer dazu angeordnet und der Stahl 2 ist
nicht in einen Schlitz der Backe, sondern in eine einseitige Ausnehmung derselben eingesetzt,
so daß er von den Begrenzungsflächen 16 und 18 dieser Ausnehmung hinter fangen
wird.
iGemäß Abb. 11 und 12 erhält der Schaft
ioo des, Bohrers, Spiralbohrerschaft o. dgl.
vorn etwa durch Fräsung die beiden schrägen Flächen 130, welche ungefähr senkrecht auf
den durch die Spiralnuten gebildeten Kanten 150 stehen, dachförmig zusammenstoßend
nach verschiedenen Seiten geneigt und so aus dem Schaft ausigefräst sind, daß j
Ansätze 19 mit die Arbeitsstähle 2 binterfan- [ genden und gegen Drehung sichernden An- '■
schlagflächen 120 stehen bleiben. Die Ar- i beitsstähle 2 sind mit zylindrischen Zap- i
fen 3 in die Bohrungen 9 des Schaftes ; eingesetzt. Die Achsen der Zapfen stehen :
senkrecht auf den schrägen Flächen 130, und liegen demnach parallel zu den Kanten
150 der Spiralnuten. Der Arbeitsstahl legt sich mit der Fläche 15 gegen die Fläche
des Anschlags 19 und besitzt eine Aussparung, in welche der Ansatz 19 und mit
der Anschlagfläche 120 genau hineinpaßt. Mit der Fläche 160 liegen die beiden Arbeitsstähle 2 aneinander, so daß sie sich im Be-
triebe auch gegenseitig1 abstützen. Die Arbeitsschneiden
sind im übrigen in bekannter Weise ausgebildet. Dadurch, daß die Arbeitsstähle in der Neigung der Spiralnuten eingesetzt
sind, erhalten die Schneidkanten 8 den für ein günstiges Arbeiten geeigneten Schnittwinkel. Ferner wird durch die schräge
Anordnung der Bohrung 9 erreicht, daß die Wandstärke der Bohrung allseitig annähernd
gleichmäßig ist. Der Zapfen 3 des Arbeits-Stahls wird in der Bohrung 9 mittels der
Keilstifte 5 gehalten, welche den Stahl gegen ein Herausfallen aus dem Schaft und Sitzenbleiben
in der Bohrung des Werkstückes sichern. Die Bohrungen 10 dienen wieder
zum Herausschlagen der Stähle.
Claims (2)
1. Befestigung von einseitig belasteten Schnellarbeitsstählen in sich drehenden
Werkzeugen, insbesondere in Körpern von beschränkten Abmessungen mittels zylindrischen
Zapfens, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (3) in an sich bekannter Weise außerhalb der Drehachse steht und
durch einen Keil (5) verspannt wird und daß der arbeitende Kopf (2) des Stahls durch den Arbeitsdruck aufnehmende
Gegenflächen (11, 12, 13) des Haltekörpers
hinterfangen ist.
2. Stahlbefestigung nach Anspruch 1 bei Spiralbohrern, (dadurch gekennzeichnet,
daß zwei oder mehrere Arbeitsstähle mit in der Neigung der Spiralnuten liegenden Zapfen in den Schaft eingesetzt
sind, sich mit ihrer Grundfläche gegen die senkrecht zu den Spiralnuten geneigten
Stirnflächen (130) des Schaftes und ferner mittels einer Aussparung zum Schütze
gegen Drehung ,gegen je eine Anschlagfläche (120) des Schaftes legen, wobei die
Stähle in der Mitte in einer Fläche (160) sich berühren und dadurch weiterhin gegen
Drehung sichern, während die Befestigung jedes Arbeitsstahls mittels je eines Keiles
(S) erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56410D DE367011C (de) | 1921-05-11 | 1921-05-11 | Befestigung von einseitig belasteten Schnellarbeitsstaehlen in sich drehenden Werkzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56410D DE367011C (de) | 1921-05-11 | 1921-05-11 | Befestigung von einseitig belasteten Schnellarbeitsstaehlen in sich drehenden Werkzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367011C true DE367011C (de) | 1923-01-15 |
Family
ID=7491084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES56410D Expired DE367011C (de) | 1921-05-11 | 1921-05-11 | Befestigung von einseitig belasteten Schnellarbeitsstaehlen in sich drehenden Werkzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367011C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3420125A (en) * | 1966-07-05 | 1969-01-07 | Cogsdill Tool Prod | Deburring tool |
| DE19543233A1 (de) * | 1995-11-07 | 1997-05-15 | Johne & Co Praezisionswerkzeug | Bohrwerkzeug mit auswechselbarer Spitze |
-
1921
- 1921-05-11 DE DES56410D patent/DE367011C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3420125A (en) * | 1966-07-05 | 1969-01-07 | Cogsdill Tool Prod | Deburring tool |
| DE19543233A1 (de) * | 1995-11-07 | 1997-05-15 | Johne & Co Praezisionswerkzeug | Bohrwerkzeug mit auswechselbarer Spitze |
| US6109841A (en) * | 1995-11-07 | 2000-08-29 | Johne & Co., Prazisionswerkzeuge GmbH | Drilling tool with replaceable bit |
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