DE366551C - Widerstandsschweissmaschine - Google Patents
WiderstandsschweissmaschineInfo
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- DE366551C DE366551C DES54228D DES0054228D DE366551C DE 366551 C DE366551 C DE 366551C DE S54228 D DES54228 D DE S54228D DE S0054228 D DES0054228 D DE S0054228D DE 366551 C DE366551 C DE 366551C
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- Germany
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- welding
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- welding machine
- welding current
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
- B23K11/25—Monitoring devices
- B23K11/251—Monitoring devices using analogue means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Resistance Welding (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 6. JANUAR 1923
AM 6. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVr 366551 KLASSE 21h GRUPPE
(S 54228 VIIIjl2ih2J
Widerstandsschweißmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1920 ab.
Bei der elektrischen Widerstandsschweißung läßt sich der Vollzug des Schweißprozesses
weder nach der Zeitdauer noch nach dem äußeren Verhalten der Schweißstelle mit Sicherheit bestimmen.. Einen genauen Anhaltspunkt
gibt lediglich das Verhalten des Schweißstromes. Die Stromstärke ist beim Beginn des Prozesses klein, weil die meist
vorhandenen Oxydschichten und die anfäng-Hch geringe Größe der Berührungsflächen
einen großen Ohäuschen Widerstand darstellen.
Mit dem Fortschreiten des Schweißvorgangs schmilzt die Oxydschicht weg, die Berührung
der unter äußerem Druck stehenden, allmäh-Hch erweichenden Kontaktstellen wird inniger,
so daß der Strom, der nun geringeren Übergangswiderstand findet, ansteigt. Man ■muß die Dauer des Schweißprozesses bis zu
dem Augenblick ausdehnen, in dem die Berührung der zu verbindenden Metalle eine vollkommene wird, bis also der Übergangswiderstand
verschwindend klein geworden ist. Es ist bereits bekannt, eine Widerstandsschweißmaschine
mit einer Vorrichtung zum Überwachen des Schweißvorgangs auszustatten,
die durch ein bewegliches Eisenstück im magnetischen Feld des Schweißstromes beim Eintritt der Schweißung zum Ansprechen
gebracht wird. Bei der Schweißmaschine, die den Gegenstand vorliegender
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Friedrich Kalkner in Nürnberg-Moegeldorf.
3(5(5551
Erfindung bildet, ist auch eine Vorrichtung dieser Art vorhanden. Sie ist aber im Gegensatz
zu ihrer Vorgängerin, welche aus einem in das magnetische Feld des Schweiß-Stromkreises
gebrachten schwachen System eines Weicheisenmeßgerätes besteht, durch robuste Ausführung für große Kraftäußerung
eingerichtet und der Bauweise sowie auch der Betriebsweise von Schweißmaschinen in der
ίο Praxis angepaßt. Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß das bewegliche
Eisenstück das Schlußstück eines im übrigen nur aus Luft unmittelbar um den Schweißstromleiter
oder überwiegend in Eisen um den Schweißstromleiter verlaufenden magnetischen Kreises bildet.
Auf der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsformen einer solchen Vorrichtung
in schematischer Weise veranschaulicht. In allen Abbildungen ist i8 das bewegliche
Eisenstück, ii der Querschnitt eines der beiden Arme der Schweißmaschine, die an ihren
vorderen Enden die Elektroden tragen, an ihren hinteren Enden mit der Sekundärwicklung
des Schweißtransformators verbunden sind und somit den Schweißstrom vom Transformator
zur Schweißstelle zwischen den Elektroden leiten. Bei der Ausführung nach
Abb. ι ist das Eisenstück i8 am Arm1 ii drehbar
gelagert und so geformt, daß es sich dem Umfang des Armes anschmiegen kann. .Es
ist mit einem Zeiger i6 versehen, der über einer Skala spielt. Eine mit einem Ende am
Arm; 11 befestigte Feder 17, deren zweites j
Ende mit dem Zeiger 16 verbunden ist, hält i für gewöhnlich das Eisenstück 18 von dem i
Arm 11 entfernt und den Zeiger 16 auf dem j
Nullpunkt der Skala, wie die ausgezogenen j Linien der Abbildung es zeigen. Wenn aber j
im Augenblick der vollzogenen Sdbweißung J die durch den Arm 11 fließende Stromstärke j
plötzlich ansteigt, so wird das Eisenstück 18 \
an den Arm ii herangezogen, wobei der Zei- ;
ger 16 unter Spannung der Feder 17 einen j
Ausschlag macht, wie die gestrichelten Linien j es andeuten. j
Bei der Ausführung nach. Abb. 2 ist um 1 den Arm 11 ein Eisenbügel 19 herumgelegt.
Seine Enden bilden bei Stromdurchgang ; durch den Leiter 11 die Pole eines Magneten. !
In dem Feld zwischen den Polen ist das Eisenstück 18 mit dem Zeiger 16 als drehbarer Anker
des Magneten angeordnet.
Bei der Ausführung nach Abb. 3 ist um den > Arm 11 ein Bügel 20 aus Eisen herumgelegt.
An einem der Schenkel des Bügels ist ein eiserner Anker 21 angelenkt. Er wird von
einer Abreißfeder 22 angegriffen, deren. Spannung
mittels einer Schraube 28 geregelt und durch eine von der Schraube 28 beeinflußte
Anzeigevorrichtung mit Zeiger 29 angezeigt wird. Der Anker 21 trägt den einen der beiden
Kontakte 23, 24 eines Schalters in einem Stromkreis, der außerdem eine Batterie 25
als Stromquelle und eine Glühlampe 26 enthält.
Diese Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Wenn 'im Augenblick der vollzogenen
Schweißung der Strom im Leiter 11 ansteigt, so wird der Anker 21 unter Überwindung der
Gegenkraft der Abreißfeder 22 vom oberen Schenkel des Bügels 20 angezogen. Dabei
kommt der Kontakt 24 in Berührung mit dem Kontakt 23 und die Lampe leuchtet auf. Dies
ist das Zeichen für den Arbeiter, den Primärstrom des Transformators zu unterbrechen.
Da die Stärke des Stromes, bei dem die Vorrichtung ansprechen soll, von der Dicke
der zu verschweißenden Bleche abhängig ist, so wird die Skala, über der der Zeiger 29
spielt, am besten gleich mit den vorkommenden Werten der Blechstärken beziffert.
An die Stelle der Signallampe 26 könnte auch eine Glocke treten zur Abgabe eines
akustischen Signals an den Arbeiter oder endlich die Auslösevorrichtung eines im Primärstromkreis
des Transformators liegenden Schalters. Im letzteren Falle würde die Vorrichtung
bei vollzogener Schweißung den Transformator selbsttätig abschalten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Widerstandsschiweißmaschine mit einer Vorrichtung zum Überwachen des Schweißvorgangs, die durch ein bewegliches Eisenstück im magnetischen Feld des Schweißstromes bei Eintritt der Schweißung zum Ansprechen gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Eisenstück das Schlußstück eines im übrigen nur in Luft unmittelbar um den Schweißstromleiter (Abb. 2), oder überwiegend in Eisen um den Schweißstromleiter (Abb. 3, 4) verlaufenden magnetischen Kreises bildet. 10g
- 2. Widerstandsschiweißmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Eisenstück als Anker (21) an einen den Schweißstromleiter (11) umfassenden Eisenbügel (20) angelenkt, in an sich bekannter Weise der Wirkung einer nachstellbaren Abreißfeder (22) unterworfen ist und einen Schalter (23, 24) in einem Hilfsstromkreis steuert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54228D DE366551C (de) | 1920-09-17 | 1920-09-17 | Widerstandsschweissmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54228D DE366551C (de) | 1920-09-17 | 1920-09-17 | Widerstandsschweissmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE366551C true DE366551C (de) | 1923-01-06 |
Family
ID=7489687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54228D Expired DE366551C (de) | 1920-09-17 | 1920-09-17 | Widerstandsschweissmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE366551C (de) |
-
1920
- 1920-09-17 DE DES54228D patent/DE366551C/de not_active Expired
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