DE36593C - Entbindungs- und Krankenbettstelle - Google Patents
Entbindungs- und KrankenbettstelleInfo
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- DE36593C DE36593C DENDAT36593D DE36593DA DE36593C DE 36593 C DE36593 C DE 36593C DE NDAT36593 D DENDAT36593 D DE NDAT36593D DE 36593D A DE36593D A DE 36593DA DE 36593 C DE36593 C DE 36593C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G13/00—Operating tables; Auxiliary appliances therefor
- A61G13/0009—Obstetrical tables or delivery beds
Landscapes
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- Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 3O: Gesundheitspflege.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Entbindungs- und Krankenbettstelle ist derart
eingerichtet, dafs sie in der Mitte ihrer Länge theilbar ist und die beiden Theile sich von
einander entfernen und einander nähern lassen. Ferner ist das Bett an dem einen Ende miteinem
Hebelmechanismus versehen, mittelst welches das Bett an diesem Ende um etwa ι cm gehoben werden kann, um ein Rad in
Wirksamkeit treten zu lassen, mittelst dessen das Bett an jeden Ort und in jede Stellung
gebracht werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung stellen Fig. 1 und 2 das ausgezogene Bett in Seiten- und
Oberansicht dar. Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht, Fig. 4 einen Querschnitt; die übrigen
Figuren sind Einzelheiten.
Die beiden Bettwangen sind aus Winkeleisen α gebildet, in der Mitte getheilt und durch
eine zwischengeschaltete, gebogene Winkeleisenoder U-Eisenschiene b mit einander verbunden.
Die Winkeleisen α jedes Theiles A und B des Bettes sind an ihrem Ende durch verticale
Streben dd mit einander verbunden. An dem Theil A sind die gebogenen Schienen b befestigt,
welche auf ihren unteren Schenkeln die Zahnstangen e tragen, in welche Zahnräder
/ eingreifen. Letztere sitzen auf einer Welle g, Fig. 5 und 6, die in den Streben d
passend gelagert und an einem Ende mit einem Sperrrad h und einem Vierkant zum
Aufsetzen einer Kurbel versehen ist. In das Sperrrad h greift die Sperrklinke ft1.
In Fig. 5 und 6 ist in dem oberen Schenkel der gebogenen Schiene b eine Rolle i gelagert,
auf welche sich die obere Schiene α des Betttheiles B auflegt. In Fig. 7, 8 und 9 ist
diese Rolle i in der Strebe d des Theiles B gelagert; hier liegt dann der obere Schenkel
von b auf i, und auf b schiebt sich die Schiene α des Theiles B. In diesem Falle ist
die Verbindung der beiden Betthälften sehr haltbar.
Diese Construction gestattet, dafs man durch Drehen der Zahnräder f mittelst einer auf
Welle g aufgesteckten Kurbel die beiden Betthälften A und B von einander entfernen oder
einander nähern kann.
Nach Fig. 1, 3 und 4 sind die Vorderpfosten der Bettstelle mit Rollen versehen, während
die hinteren Pfosten auf flachen Gummischeiben aufruhen, um der ganzen Bettstelle einen
sicheren Halt zu geben.
Soll nun die Bettstelle nach einem anderen Ort hingefahren werden, so ist es nothwendig,
den hinteren Theil der Bettstelle zu heben. Zu diesem Zweck ist an der Kopfwand eine
verticale Stange m, Fig. ι ο und 11, befestigt,
welche an ihrem unteren Ende ein ziemlich grofses Laufrad η trägt. Die Stange m ist so
angeordnet, dafs sie sich in ihrer Längsrichtung verschieben kann. Diese Verschiebung wird
durch eine Excenterscheibe 0 bewirkt, welche dicht über dem oberen Ende der Stange in
an dem Bettgestell drehbar befestigt ist und durch einen Handgriff o1 gedreht werden kann.
In Fig. 4 und 10 ist die Excenterscheibe in ihrer tiefsten Lage in vollen Linien gezeichnet,
in der höchsten Stellung punktirt. Das Excenter wird in seiner jeweiligen Stellung durch
Vorsprünge, unter welchen der Handgriff o1
gelegt wird, festgehalten.
An Stelle der Excenterscheibe kann auch ein beliebiger anderer Mechanismus zum Heben
der Bettstelle bezw. zum Herabdrücken des Laufrades η angewendet werden. Die Matratze
ist wie die Bettstelle in der Mitte getheilt; sie besteht aus zwei besonderen Theilen A1 und ΰ1.
Die Vortheile, welche diese Bettstelle darbietet, treten auf allen Gebieten der Heilkunst,
vornehmlich aber bei Ausübung der Geburtshülfe hervor. In letzterem Falle ist es, wie
bekannt, üblich gewesen, ein Lager herzurichten, welches den schuldigen Rücksichten auf die
Kreifsende sowie der Humanität Hohn spricht. Es ist die Herrichtung des sogenannten Querbettes,
bei dem die Kreifsende inmitten ihrer Schmerzen in eine höchst unbequeme und für
die Patientin sowohl als für den Arzt ungeeignete Lage gebracht wird. Die Patientin
liegt dabei mit schlecht bedeckten und schlecht gestützten unteren Extremitäten auf dem unsicheren
und harten Bettrande, während der Geburtshelfer in einer nicht minder unbequemen
und unsicheren Lage, hockend, knieend, der Ausübung seiner wichtigen Kunst obliegt. Beschädigungen
der Wöchnerin, oft gefährlicher Art, werden durch die in jeder Beziehung rücksichtslose
Anordnung des Kreifsbettes häufig herbeigeführt.
Bei dem oben beschriebenen Entbindungsbett sind diese Uebelstände vermieden. Sowohl
die Kreifsende, ohne dafs diese aus ihrer Lage gerückt zu werden braucht, als auch der Arzt,
haben hier eine sichere Lage bezw. Sitz und einen vorzüglich festen Stützpunkt für die Füfse.
Der Arzt sitzt in der Entfernung, die ihm geeignet erscheint, zwischen den Beinen der
Kreifsenden inmitten des Bettes, während die Hülfeleistenden zu beiden Seiten aufserhalb des
Bettes postirt sind. Selbstverständlich kann die stets angegriffene Wöchnerin nach geleisteter
Hülfe in ihrer Lage verharren, ohne abermals, wie bisher, aus dem Querbett in das Längsbett
gebracht werden zu müssen.
Noch ist auf den steten Abflufs der Secrete auf die permanente Irrigation hinzuweisen. Es
genügt, zu diesem Behuf die beiden Betthälften A und B 4 bis 6 cm weit aus einander
zu rücken und von jeder Hälfte nach der Mitte zu eine wasserdichte Unterlage bis nahe an den
Fufsboden herabhängen zu lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Entbindungs- und Krankenbett1- ^.1Ie, gekennzeichnet durch die beiden gleichen, 'Ί gebogene Schienen b, Zahnstangen e und Zahnräder f mit einander verbundenen Hälften A und B, von denen die eine Hälfte auf Laufrollen ruht, die andere aber auf flachen Gummischeiben, wobei diese letztere Hälfte mittelst eines Excenter- oder anderen Mechanismus und einer mit Laufrad η versehenen verschiebbaren Stange m gehoben werden kann, so dafs das ganze Bett, auf drei Rollen ruhend, von einem Ort zum anderen gefahren werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36593C true DE36593C (de) |
Family
ID=312403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36593D Expired - Lifetime DE36593C (de) | Entbindungs- und Krankenbettstelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36593C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984000683A1 (fr) * | 1982-08-13 | 1984-03-01 | Jean Albert Leo Denat | Lit dissocie, a module capitonnes, a interconnexion fluidifiee, integrateur tous usages medico-chirurgicaux |
| FR2549367A2 (fr) * | 1983-07-21 | 1985-01-25 | Denat Jean | Lit dissocie, a modules capitonnes, a interconnexion fluidifiee, integrateur tous usages medico-chirurgicaux |
-
0
- DE DENDAT36593D patent/DE36593C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984000683A1 (fr) * | 1982-08-13 | 1984-03-01 | Jean Albert Leo Denat | Lit dissocie, a module capitonnes, a interconnexion fluidifiee, integrateur tous usages medico-chirurgicaux |
| FR2549367A2 (fr) * | 1983-07-21 | 1985-01-25 | Denat Jean | Lit dissocie, a modules capitonnes, a interconnexion fluidifiee, integrateur tous usages medico-chirurgicaux |
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