DE3645331C2 - Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine - Google Patents

Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine

Info

Publication number
DE3645331C2
DE3645331C2 DE3645331A DE3645331A DE3645331C2 DE 3645331 C2 DE3645331 C2 DE 3645331C2 DE 3645331 A DE3645331 A DE 3645331A DE 3645331 A DE3645331 A DE 3645331A DE 3645331 C2 DE3645331 C2 DE 3645331C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holes
drive
web
spikes
probe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3645331A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth O Wood
John E Ladue
David J Logan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerber Scientific Products Inc
Original Assignee
Gerber Scientific Products Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerber Scientific Products Inc filed Critical Gerber Scientific Products Inc
Priority claimed from DE19863640463 external-priority patent/DE3640463C3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3645331C2 publication Critical patent/DE3645331C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/26Pin feeds
    • B41J11/27Pin feeds on or within the platen-rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H20/00Advancing webs
    • B65H20/20Advancing webs by web-penetrating means, e.g. pins

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine wie einem Plotter, einem Aufzeich­ nungsgerät oder einer Zeichenherstelleinrichtung der im Gat­ tungsbegriff der Ansprüche 1 und 6 angegebenen Art. Die Bahn wird in Längsrichtung durch die Maschine hindurch von einem Paar von Stachelrollen zugeführt, die in Löcher in zwei längs verlaufenden Seitenrandabschnitten der Bahn eingreifen.
Um einen fehlerfreien Betrieb sicherzustellen, ist es wich­ tig, daß die Bahn korrekt in die Bahnbehandlungsmaschine ge­ laden wird, so daß die Stacheln der Stachelrollen in die richtigen Bahnlöcher eingreifen. Dies bedeutet, daß zwei ent­ sprechende Stacheln der beiden Stachelrollen, die in einer gemeinsamen, durch die Stachelrollen-Antriebsachse verlaufen­ den Ebene liegen, in zwei entsprechende Löcher in der Bahn eingreifen, die auf einer gemeinsamen, sich lotrecht zu den längs verlaufenden Seitenrändern der Bahn erstreckenden Achse liegen. Wenn die Bahn sehr breit ist, ist es schwierig, op­ tisch zu bestimmen, welche Stacheln der Stachelrollen einan­ der entsprechen und welche Löcher auf den gegenüberliegenden Seiten der Bahn einander entsprechen, und als Folge davon können Bahnladefehler auftreten. Die sich ergebenden Fehler beim Zuschneiden oder Entwerfen von Mustern können, in Abhän­ gigkeit vom Grad der Fehlausrichtung gering sein; deshalb könnte der Fehler über einen beträchtlichen Zeitraum hinweg unentdeckt bleiben, wobei viel Bahnmaterial und menschliche Arbeitskraft verschwendet werden.
Die EP-OS 0 134 064 offenbart ein Bahnlade- und -zuführsy­ stem, das Einrichtungen zum Identifizieren der korrekten La­ deausrichtung einer Bahn auf einem Paar von Antriebsstachel­ rollen vorsieht. Wie dort in bezug auf ein Ausführungsbei­ spiel offenbart ist, hat jede der Stachelrollen eine Reihe von sich radial nach außen erstreckenden Antriebsstacheln, die im gleichmäßigen Abstand um den Umfang der Stachelrolle herum angeordnet sind, und einen extra Taststachel, der zwi­ schen zweien der Antriebsstacheln liegt. Die Taststacheln der beiden Stachelrollen liegen in einer gemeinsamen Ebene, die durch die Achse der Stachelrollen hindurch verläuft. Eine zu­ geordnete Bahn hat eine längs verlaufende Reihe von gleichmä­ ßig beabstandeten Antriebslöchern in jedem Seitenrandab­ schnitt; der Abstand der Antriebslöcher entspricht dem Ab­ stand der Antriebsstacheln. Zusätzlich zu den Antriebslöchern hat die Bahn eine längs verlaufende Reihe von Tastlöchern in jedem Seitenrandabschnitt; die Tastlöcher in einem Seitenrandabschnitt sind mit den Tastlöchern in dem anderen Seitenrandabschnitt seitlich ausgerichtet. Auch entspricht der Abstand der Tastlöcher in jeder Reihe der Größe der Sta­ chelrolle und der Lage der Taststacheln, so daß die Bahn kor­ rekt auf die Stachelrollen geladen werden kann, indem ein Paar von seitlich ausgerichteten Tastlöchern über die Tast­ stacheln der Stachelrollen gelegt wird.
Bei der vorstehend beschriebenen, bekannten Ausbildung haben die Taststacheln und die Antriebsstacheln auf beiden Stachel­ rollen die gleiche Form, und der Taststachel auf jeder Sta­ chelrolle ist etwas von dem am nächsten liegenden Antriebs­ stachel beabstandet. Auch haben bei jener Ausbildung die Tastlöcher in jedem Seitenrandabschnitt die gleiche Form wie die Antriebslöcher, und jedes Tastloch ist von dem am näch­ sten liegenden Antriebsloch um eine Entfernung beabstandet, die derjenigen zwischen dem Taststachel und dem am nächsten liegenden Antriebsstachel entspricht.
Ein solches Bahnlade- und -zuführsystem hat sich bei der Re­ duzierung von Bahnladefedern der vorerwähnten Art auf ein Mi­ nimum als wirksam erwiesen; es ist jedoch wünschenswert, die Leichtigkeit und die Sicherheit, mit denen die korrekte Bahn­ ladeausrichtung optisch bestimmt werden kann, weiter zu ver­ bessern.
Es ist dementsprechend Aufgabe der Erfindung, eine Bahn mit einer Lochanordnung und diese antreibende Stachelrollen mit einer Stachelanordnung dahingehend zu verbessern, daß An­ triebslöcher und Tastlöcher sicher voneinander zu unterschei­ den sind, wodurch eine Fehlbedienung beim Beladen der Bahnbe­ handlungsmaschine ausgeschlossen ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen erfindungsgemäß die in den Ansprüchen 1 und 6 angegebenen Merkmale.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Zeichenherstell­ maschine und einer Bahn gemäß der vorliegenden Erfin­ dung, wobei verschiedene Abschnitte der Maschine und der Bahn zum Offenlegen zusätzlicher Merkmale weggebrochen sind;
Fig. 2 eine perspektivische Teil-Ansicht, aus der die Beziehung zwischen den Stachelrollen und der Bahn während des Ladens der Bahn auf die Maschine in Fig. 1 hervorgeht;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer der Stachelrollen in Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht im verkleinerten Maßstab auf einen Abschnitt der Bahn in Fig. 1;
Fig. 5 eine Teil-Ansicht im vergrößerten Maßstab und im Schnitt durch die Bahn auf der Linie 5-5 in Fig. 4;
Fig. 6 eine Teil-Draufsicht im vergrößerten Maßstab auf die Bahn in Fig. 4;
Fig. 7 eine Draufsicht im verkleinerten Maßstab auf einen Abschnitt einer anderen Bahn gemäß der Erfindung;
Fig. 8 eine perspektivische Teil-Ansicht einer weiteren Bahn und eines Paares von Stachelrollen gemäß der Erfindung und veranschaulicht die Beziehung zwischen den Stachelrollen und der Bahn während des Ladens der Bahn;
Fig. 9 eine Seitenansicht einer der Stachelrollen in Fig. 8;
Fig. 10 eine Draufsicht im verkleinerten Maßstab auf einen Abschnitt der Bahn in Fig. 8;
Fig. 11 eine Teil-Draufsicht im vergrößerten Maßstab auf die Bahn in Fig. 8;
Fig. 12 eine Draufsicht im verkleinerten Maßstab auf einen Abschnitt noch einer weiteren Bahn gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt die in einem Bahnlade- und -zuführsystem 8, das eine Zeichenherstellmaschine 10 und eine zugeordnete Bahn 12 einschließt, verkörperte Erfindung. In ihren Seitenrandabschnitten und wird in Längsrichtung von sich selbst in der angedeuteten X-Koor­ dinatenrichtung von einem Paar von Antriebsstachelrollen 14, 16 bewegt, die zum Zwecke einer gemeinsamen angetrie­ benen Drehung um eine gemeinsame Antriebsachse 18 gelagert sind und Stacheln oder Zähne haben, die in die Löcher ein­ greifen. Eine Walze oder ein Zylinder 17, der sich zwischen den beiden Stachelrollen 14 und 16 befindet und der Walze einer Schreibmaschine ähnlich ist, stützt einen Querab­ schnitt der Bahn 12 ab, der mit den Stachelrollen 14, 16 ausgerichtet ist.
Die Maschine 10 schließt des weiteren zwei Bahn-Niederhalte­ bügel, und zwar einen für jede Stachelrolle 14 und 16, ein, die von einer Querstange 20 getragen werden und die normaler­ weise die Bahn in Eingriff mit den Stachelrollen halten. In Fig. 1 ist nur ein solcher, der Stachelrolle 14 zugeordneter Niederhaltebügel 22 dargestellt, und dieser Bügel ist zusam­ men mit der Tragstange 20 in seiner angehobenen Stellung ge­ zeigt, damit die zugeordnete Stachelrolle besser zu sehen ist.
Die Maschine 10 schließt darüber hinaus einen Werkzeugkopf 24 ein, der auf geeignete Weise gelagert ist und in der angedeu­ teten Y-Koordinatenrichtung relativ zur Bahn 12 angetrieben wird.
In einer normalen Zeichenherstell-Betriebsart ist der Werk­ zeugkopf 24 mit einem messerartigen Schneidgerät 26 ausgerü­ stet, und die Bahn 12 ist ein langgestrecktes Stück aus Zei­ chenherstell-Lagermaterial. Die Bahn 12 und das Werkzeug 26 werden relativ zueinander gleichzeitig in der X- und der Y- Koordinatenrichtung durch den Betrieb der Maschine 10 bewegt, um alphanumerische Zeichen oder andere Indizes aus dem Zei­ chenherstell-Lagermaterial zu schneiden. Später werden die zugeschnittenen Zeichen oder Indizes auf einen weiteren Trä­ ger zum Bilden eines Fertigzeichens übertragen.
Die Maschine 10 kann auch in einer Aufzeichnungsart betrieben werden, während der ein Bleistift oder ein anderes Aufzeich­ nungsinstrument anstelle des Schneidwerkzeugs 26 im Kopf 24 eingesetzt ist und ein verripptes Blatt Papier od. dgl. durch die Maschine hindurch zugeführt wird. Ein Zweck der Aufzeich­ nungsart ist, zu ermöglichen, daß ein vorgeschlagenes Zeichen zuerst auf Papier aufgezeichnet wird, um die Genauigkeit der in die Maschine eingegebenen Informa­ tion zu überprüfen, bevor das kostspieligere Zeichenher­ stell-Lagermaterial geschnitten wird.
Da die Maschine 10 typischerweise sowohl in der Aufzeich­ nungs- als auch in der Schneidart betrieben wird und viele unterschiedliche Zeichenmuster im Verlauf eines Tages aufge­ zeichnet und zugeschnitten werden und es eine breite Palette von Zeichenherstell-Bahnmaterialien gibt, aus denen die Muster geschnitten werden können, muß ein Operator eine Bahn täglich viele Male auf die Maschine laden. Wenn die Bahn korrekt geladen ist, liegen Geraden, die sich in seitlicher Richtung von der Bahn, d. h. lotrecht zu den seitenrändern derselben, erstrecken, parallel zur Stachelrollenachse 18, während die Bahn in Längsrichtung von sich selbst durch die Maschine hindurch durch Drehung der Stachelrollen zugeführt wird. Typischerweise kann die Bahn 12 breit sein, beispiels­ weise 38,10 cm, und die in jedem Seitenrandab­ schnitt der Bahn ausgebildeten Löcher können in einem dichten Abstand, beispielsweise auf Mittelpunkten von 1,27 cm oder dahinter, zueinander angeordnet sein, und wenn die Bahn auf die Stachelrollen geladen wird und sich dabei auch nur ein Loch außer Fluchtlinie befindet, können Fehler beim Schneiden oder Aufzeichnen auftreten.
Aus Fig. 2 geht hervor, daß die beiden Stachelrollen 14 und 16 des Bahnlade- und -zuführsystems 8 an einer gemein­ samen Antriebswelle 28 für eine Drehung um eine gemeinsame Achse 18 befestigt sind. Die Stachelrolle 14 hat eine Reihe von sich radial nach außen erstreckenden Antriebsstacheln 30, 30, die in einer gemeinsamen, zur Achse 18 lotrecht verlaufenden Ebene liegen und um einen großen Abschnitt des Umfangs der Stachelrolle 14, wie durch einen Bogen 31 angedeutet, herum in einem gleichmäßigen Abstand voneinander angeordnet sind. Auf eine der Abstandsanordnung der Antriebs­ stacheln 30, 30 der Stachelrolle 14 gleiche Weise hat die Stachelrolle 16 eine Reihe von sich radial nach außen er­ streckenden Antriebsstacheln 32, 32, die in einer gemein­ samen, zur Achse 18 lotrecht verlaufenden Ebene liegen und um einen großen Abschnitt des Umfangs der Stachelrolle 16, wie durch einen Bogen 33 angedeutet, herum in einem gleich­ mäßigen Abstand voneinander angeordnet sind. Bei den darge­ stellten Ausführungsbeispielen beträgt die Anzahl der Stacheln 30, 30 auf der Stachelrolle 14 und die Anzahl der Stacheln 32, 32 auf der Stachelrolle 16 zwölf; diese Anzahl kann jedoch von Vorrichtung zu Vorrichtung verschieden sein. Weiterhin sind die Stachelrollen 14 und 16 derart mit Bezug aufeinander angeordnet, daß jeder Stachel 30 zumindest im wesentlichen mit einem Stachel 32 ausgerichtet ist und diesem entspricht, so daß jedes entsprechende Paar von Stacheln in oder zumindest im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegt, die durch die Achse 18 verläuft. Eine solche gemein­ same Ebene ist beispielsweise in Fig. 2 bei ABCD gezeigt und enthält ein Paar von entsprechenden Stacheln 30 und 32, ver­ sehen mit dem Zusatz a und b.
In Übereinstimmung mit der Erfindung schließt die Stachel­ rolle 14 zwei verbreiterte Taststacheln 34, 34 ein, und die Stachelrolle 16 schließt zwei verbreiterte Taststacheln 36, 36 ein. Die Taststacheln 34, 34 liegen auf einem Abschnitt des Umfangs der Stachelrolle 14, der durch einen Bogen 35 bestimmt wird und der den viel größeren, vom Bogen 31 be­ stimmten Abschnitt vervollständigt, und liegen ebenfalls in der gleichen, lotrecht zur Stachelrollenachse 18 verlau­ fenden Ebene wie die Antriebsstacheln 30, 30. Ebenso liegen die Taststacheln 36, 36 auf einem Abschnitt des Umfangs der Stachelrolle 16, der von einem Bogen 37 bestimmt wird und der den viel größeren, vom Bogen 33 bestimmten Abschnitt vervoll­ ständigt, und liegen ebenfalls in der gleichen, lotrecht zur Stachelrollenachse 18 verlaufenden Ebene wie die Antriebs­ stacheln 32, 32. Jeder Taststachel 34 fluchtet mit und ent­ spricht einem Taststachel 36. so daß jedes entsprechende Paar dieser Taststacheln in einer gemeinsamen Ebene liegt, die durch die Achse 18 verläuft, wie in einer Ebene bei AEFD, die die mit d und e bezeichneten Taststacheln enthält.
Das Taststachelpaar 34, 34 steht aus den Antriebsstacheln 30, 30 hervor, weil die Taststacheln des Paars größer sind und in einem dichteren Abstand zueinander liegen als die Antriebsstacheln 30, 30, und ebenso steht das Taststachel­ paar 36, 36 aus den Antriebsstacheln 32, 32 hervor, weil die Taststacheln 36, 36 größer sind und in einem dichteren Abstand zueinander liegen als die Antriebsstacheln 32, 32. Folglich identifizieren die Taststacheln 34, 34 und 36, 36 optisch seitlich ausgerichtete Abschnitte der Stachelrollen 14 und 16, um beim korrekten Laden der Bahn behilflich zu sein.
Die in Fig. 2, 4 und 6 gezeigte Bahn 12 umfaßt ein langge­ strecktes Stück aus bahnartigem Material mit parallelen Seitenrändern 40 und 42. Sätze oder Reihensegmente 43, 43 der Antriebslöcher 44, 44 liegen in einem Seitenrandabschnitt der Bahn 12 neben dem Seitenrand 40. Sämtliche Löcher der Reihen­ segmente 43, 43 befinden sich auf einer ersten Achse 46, die in einem leichten Innenabstand vom Rand 40 liegt, und die Lö­ cher innerhalb jedes Reihensegments sind voneinander gleich­ mäßig beabstandet, und zwar um einen Abstand, der dem Abstand zwischen den Stacheln 30, 30 der Stachelrolle 14 entspricht. Ebenso befinden sich Sätze oder Reihensegmente 45, 45 der An­ triebslöcher 48, 48 in einem Randabschnitt neben dem Rand 42. Sämtliche Löcher der Reihensegmente 45, 45 befinden sich auf einer Achse 50, die in einem leichten Innenabstand vom Rand 42 liegt, und die Löcher innerhalb jedes Reihensegments sind voneinander gleichmäßig beabstandet, und zwar um einen Ab­ stand, der dem Abstand zwischen den Antriebsstacheln 32, 32 entspricht und gleich dem Abstand der Antriebslöcher 44, 44 ist.
Weiterhin fluchtet, wie in Fig. 4 gezeigt ist, jedes An­ triebsloch 44 seitlich mit und entspricht einem Antriebsloch 48; z. B. liegen die mit g und h bezeichneten Antriebslöcher auf einer gemeinsamen Achse 71, die sich lotrecht zu den Bahnseitenrändern und zu den Achsen 46 und 50 erstreckt, wel­ che die Lochreihen enthalten.
Die Bahn 12 schließt des weiteren verbreiterte Tastlöcher 54, 54 auf der Achse 46 innerhalb von Tastzonen 47, 47 ein, wobei die Tastzonen und die Tastlöcher die Reihensegmente 43, 43 voneinander trennen. Darüber hinaus schließt die Bahn 12 ver­ breiterte Tastlöcher 56, 56 auf der Achse 50 innerhalb Tast­ zonen 49, 49 ein, wobei die Tastzonen und die Tastlöcher die Reihensegmente 45, 45 voneinander trennen. Wie ersicht­ lich ist, sind sämtliche Löcher in der Bahn 12 rund, aber das braucht nicht immer der Fall zu sein. Wie in Fig. 2, 4 und 6 gezeigt ist, liegen die Tastlöcher 54, 54 inner­ halb jeder Tastzone 47 in einem dichteren Abstand zueinander als zwei benachbarte Antriebslöcher 44, 44 innerhalb jedes Reihensegments 43. So ist beispielsweise der Abstand zwischen dem Mittelpunkt des Antriebsloches 44 neben einer Seite der Tastzone 47 und dem Mittelpunkt des Antriebsloches 44 neben der anderen Seite des Tastzone 47 zweimal der Ab­ stand zwischen den Mittelpunkten zweier beliebiger benach­ barter Antriebslöcher 44, 44 innerhalb eines Reihensegments. Weiterhin überspannen bei diesem Beispiel die Tastlöcher 54, 54 innerhalb jeder Tastzone einen Punkt auf der Bahn, der im gleichen Abstand zwischen den benachbarten, umge­ benden Antriebslöchern 44, 44 liegt; die Entfernung von jedem dieser Antriebslöcher 44 zu dem abstandsgleichen Punkt ist gleich der Entfernung zwischen zwei benachbarten An­ triebslöchern innerhalb jedes Reihensegments 43. Auf ähnliche Weise überspannen die Tastlöcher 56, 56 einen Punkt, der im gleichen Abstand zwischen den beiden benachbarten umgebenden Antriebslöchern 48, 48 liegt; die Entfernung von jedem dieser Antriebslöcher 48 zu dem abstandsgleichen Punkt ist gleich der Entfernung zwischen zwei benachbarten Antriebs­ löchern innerhalb jedes Reihensegments 45.
Jedes Tastloch 54 fluchtet seitlich mit und entspricht einem Tastloch 56; z. B. liegen die in Fig. 4 mit i und j bezeich­ neten Tastlöcher auf einer gemeinsamen Achse 58, die sich lotrecht zu den Seitenrändern 40, 42 der Bahn und zu den Achsen 46 und 50 erstreckt. Daher identifizieren, wie aus Fig. 2 und 4 hervorgeht, die Tastlöcher 54, 54 innerhalb einer Tastzone 47 und die entsprechenden Tastlöcher 56, 56 durch ihre beträchtliche Größe und ihren engen Abstand aus­ gerichtete Bereiche der Seitenrandabschnitte der Bahn, die über die Taststacheln 34, 34 und 36, 36 zu legen sind, um ein korrektes Laden der Bahn 12 auf die Stachelrollen 14 und 16 sicherzustellen.
Um die Bahn 12 zu laden, werden die stachelrollen gedreht, um die Taststacheln 34, 34 und 36, 36 in eine Bahnladestel­ lung nach oben zu bewegen, und die Bahn wird dann nach unten auf die stachelrollen bewegt, wobei die Tastlöcher 54, 54 und 56, 56 auf die Taststacheln 34, 34 und 36, 36 und die An­ triebslöcher 44, 44 und 48, 48, die die Tastlöcher zumindest teilweise umgeben, auf die entsprechenden Antriebsstacheln 30, 30 und 32, 32 gebracht werden. Der Eingriff der Antriebs­ stacheln in die Antriebslöcher kann wegen der Krümmung der Stachelrollen 14 und 16 nur teilweise sein. Dementsprechend ist eine korrekte Bewegung der Bahn von diesem Punkt an sichergestellt.
Die Löcher 44, 44 und 54, 54 fluchten in Längsrichtung mit­ einander so nahe am Seitenrand 40, wie dies praktisch ver­ tretbar ist, um zwar einerseits den nutzbaren Flächenbereich der Bahn 12 zu maximalisieren, aber um andererseits ein Reißen zu vermeiden, wenn sie Kräften in Eingriff kommender Stacheln unterworfen werden. Aus den gleichen Gründen und mit den gleichen Beschränkungen fluchten die Löcher 48, 48 und 56, 56 in Längsrichtung miteinander so nahe am Seiten­ rand 42, wie dies praktisch vertretbar ist. Auch gestattet die Längsausrichtung der Löcher 44, 44 mit den Löchern 54, 54 und die der Löcher 48, 48 mit den Löchern 56, 56 die Ver­ wendung verhältnismäßig einfacher Stachelrollen 14 und 16. Wenn die Löcher in einem seitenrandabschnitt der Bahn nicht sämtlich miteinander in Längsrichtung fluchten würden, kann eine zweite Stachelrolle oder eine seitliche Erweiterung der betreffenden Stachelrolle 14 oder 16 erforderlich werden, um Stacheln einzubauen, die in der Lage sind, alle Löcher zu erreichen und in diese einzugreifen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind Paare von Tastlöchern 54, 54 und Paare von Tastlöchern 56, 56 entlang der Länge der Bahn um eine Entfernung s voneinander gleich­ mäßig beabstandet, die gleich (N+1)d ist, wo d der Abstand zwischen zwei Antriebslöchern 44, 44 innerhalb eines Reihen­ segments und der Abstand zwischen zwei benachbarten Antriebs­ löchern 48, 48 innerhalb eines Reihensegments ist und wo N die Anzahl von Antriebsstacheln 30, 30 auf der Stachelrolle 14 und die Anzahl von Antriebsstacheln 32, 32 auf der Stachel­ rolle 16 ist. Im dargestellten Fall beträgt die Anzahl der Stacheln 30, 30, ebenso wie die Anzahl der Stacheln 32, 32, zwölf, und daher gleicht S 13d. Immer wenn die Stachelrollen 14 und 16 eine Umdrehung erfahren, greifen die Taststacheln 34, 34 in zwei Tastlöcher 54, 54 und die Taststacheln 36, 36 in zwei entsprechende Tastlöcher 56, 56 ein, und die 12 Antriebsstacheln 30, 30 greifen in die 12 Antriebslöcher 44, 44 innerhalb eines Reihensegments 43 und die 12 Antriebs­ stacheln 32, 32 in die 12 Antriebslöcher 48, 48 innerhalb eines Reihensegments 45 ein.
Wie vorher angegeben, kann die Bahn 12 verschiedene andere Formen aufweisen und, wie in Fig. 5 zu sehen ist, aus einem Stück aus Zeichenherstell-Lagermaterial mit einer oberen Lage 60 und einer Ablöselage 64 bestehen. Die obere Lage ist aus einem Thermokunststoff wie Vinyl mit einer Dicke in der Größenordnung von drei bis fünf Mil und mit einer Klebeunterlage oder einem Klebeüberzug 62 hergestellt. Diese obere Lage liegt auf der Ablöselage 64 auf und wird von der Klebeunterlage 62 ablösbar gehalten. Die Ablöselage kann aus einem Neunzig-Pfund-Papier bestehen, das mit Silikon überzogen oder imprägniert ist, um ihm seine Ablöseeigen­ schaft zu verleihen.
Wenn eine mit der Maschine 10 verwendete Bahnart bedeutende Schwankungen in der Breite aufgrund von Veränderungen der Temperatur und der Feuchtigkeit oder der Herstellungstole­ ranz zeigt, können die Stachelrolle 14 und die Welle 28 durch eine Keilwelle und eine auf derselben gleitbar ge­ lagerte Stachelrolle zum Aufnehmen solcher Schwankungen ersetzt werden.
Fig. 7 zeigt eine weitere Bahn 97 gemäß der Erfindung, die im Paßsitz über die Stachelrollen 14 und 16 gelegt werden kann, obwohl die Stachelrollen an der Welle befestigt sind und die Breite der Bahn 97 sich aufgrund von Schwankungen in der Temperatur und der Feuchtigkeit oder der Herstellungs­ toleranz von der der Bahn 12 unterscheiden kann. Die Bahn 97 ist mit der Bahn 12 identisch mit der Ausnahme, daß die Bahn 97 Reihensegmente 91, 91 von seitlich langgestreckten An­ triebslöchern 90, 90 statt der Reihensegmente 45, 45 der runden Antriebslöcher 48, 48 und seitlich langgestreckten Tastlöcher 92, 92 statt der runden Tastlöcher 56, 56 ein­ schließt; die seitliche Längsausdehnung der Antriebs- und der Tastlöcher gleicht die Schwankung in der Bahnbreite durch Aufnehmen der Antriebs- und der Taststacheln der Stachelrolle 16 trotz solcher Schwankungen aus.
Die Tastlöcher 92, 92 liegen in Tastzonen 95, 95 zwischen den Reihensegmenten, und die Antriebslöcher 90, 90 und die Tastlöcher 92, 92 liegen entlang einer Achse 93, die zu den Seitenrändern der Bahn 97 parallel verläuft. Jedes Antriebs­ loch 90 fluchtet seitlich mit und entspricht einem Antriebs­ loch 44, wie dies durch eine Achse 101 angedeutet ist, die zu den Seitenrändern der Bahn und der Achse 93 lotrecht ver­ läuft und durch das mit k bezeichnete Antriebsloch 44 und das mit 1 bezeichnete Antriebsloch 90 geht. Jedes Tastloch 92 fluchtet seitlich mit und entspricht einem der Tastlöcher 54, wie dies durch eine Achse 99 angedeutet ist, die zu den Seiten­ rändern der Bahn 97 lotrecht verläuft und durch das mit m bezeichnete Tastloch 54 und das mit n bezeichnete Tastloch 92 geht. Die Tastlöcher 92, 92 sind in Längsrichtung breit genug, um über die Taststacheln 36, 36 zu passen, und die Antriebs­ löcher 90, 90 sind in Längsrichtung breit genug, um zwar über die Antriebsstacheln 32, 32, aber nicht über die Tast­ stacheln 92, 92 zu passen. Auch sind die Tastlöcher 92, 92 etwas länger in Querrichtung als die Antriebslöcher 90, 90, weil die Taststacheln breiter sind als die Antriebsstacheln. Des weiteren stehen, weil die Tastlöcher 92, 92 jeder Tast­ zone länger, breiter und dichter zueinander beabstandet sind als die Antriebslöcher 90, 90, die Tastlöcher hervor, und weil die Tastlöcher 92, 92 innerhalb jeder Tastzone 93 seit­ lich mit den entsprechenden Tastlöchern 54, 54 fluchten, identifizieren die Tastlöcher 92, 92 und 54, 54 zusammen mit den Taststacheln 34, 34 und 36, 36 die korrekte Ladeausrich­ tung der Bahn 97.
Die Fig. 8 bis 10 veranschaulichen ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, und spezifischer zeigt
Fig. 8 zwei Stachelrollen 114 und 116, die an einer gemeinsamen Antriebswelle 128 zum Zwecke einer Drehung um eine gemeinsame Achse 118 befestigt sind. Die Stachelrolle 114 hat eine Reihe von sich radial nach außen erstreckenden Antriebsstacheln 130, 130, die in einer gemeinsamen, zur Achse 118 lotrecht verlaufenden Ebene liegen und zur Gänze um den Umfang der Stachelrolle herum gleichmäßig voneinander beabstandet sind. Die Stachelrolle 116 hat eine ähnliche Reihe von sich radial nach außen erstreckenden Antriebsstacheln 132, 132, die in einer gemeinsamen, zur Achse 118 lotrecht verlaufenden Ebene liegen, und auf eine der Abstandsanordnung der Stacheln 130, 130 auf der Stachelrolle 114 identische Weise sind die Antriebsstacheln 132, 132 zur Gänze um den Umfang der Stachel­ rolle 116 herum gleichmäßig voneinander beabstandet. Die An­ zahl der Stacheln 130, 130 und 132, 132 kann von Anwendung zu Anwendung schwanken, aber im dargestellten Fall hat die Stachel­ rolle 114 dreizehn Stacheln 130, 130 und die Stachelrolle 116 hat ebenfalls dreizehn Stacheln 132, 132. Weiterhin sind die Stachelrollen 114 und 116 derart mit Bezug aufeinander ange­ ordnet, daß jeder Antriebsstachel 130 auf der Stachelrolle 114 mit einem Antriebsstachel 132 auf der Stachelrolle 116 fluchtet und diesem entspricht, wobei jedes Paar dieser entsprechenden Antriebsstacheln in einer gemeinsamen Ebene liegt, die durch die Achse 118 geht. So enthält beispielsweise in Fig. 8 eine solche gemeinsame Ebene LMNO ein Paar von entsprechenden, mit a bzw. b bezeichneten Antriebsstacheln 130 und 132, und eine solche weitere gemeinsame Ebene LPQO enthält ein Paar von entsprechenden, mit e und f bezeichneten Antriebsstacheln 130 und 132.
Die Stachelrolle 114 schließt zwei extra Taststacheln 134, 134 ein, die den mit e bezeichneten Antriebsstachel 130 dicht um­ geben, und die Stachelrolle 116 schließt zwei extra Tast­ stacheln 136, 136 ein, die den mit f bezeichneten Antriebs­ stachel 132 dicht umgeben.
Jeder Taststachel 134 fluchtet mit und entspricht einem Tast­ stachel 136, wie dies durch eine Ebene LSTO veranschaulicht wird, die die Achse 118 enthält und zwei solcher entspre­ chenden Taststacheln 134 und 136 schneidet, welche mit g bzw. h bezeichnet sind.
Die Taststacheln 134, 134 und der zugeordnete Antriebsstachel 130 bilden eine Gruppe von Stacheln, die aus den anderen Stacheln auf der Stachelrolle 114 hervorsteht, und auf ähn­ liche Weise bilden die Taststacheln 136, 136 und der zuge­ ordnete Antriebsstachel eine Gruppe von Stacheln, die aus den anderen Stacheln auf der Stachelrolle 116 hervorsteht. Die beiden Gruppen von Taststacheln identifizieren ausge­ richtete Abschnitte der Stachelrollen 114 und 116. Die Tast­ stacheln dienen auch dazu, die Bahn anzutreiben, wenn solche Stacheln in Tastlöcher in der Bahn eingreifen.
Die in Fig. 8, 10 und 11 dargestellte Bahn 112 umfaßt ein langgestrecktes Stück aus bahnartigem Material, das aus ir­ gendeinem Material hergestellt ist, aus dem die Bahn 12 her­ gestellt sein kann, und hat parallele Seitenränder 140 und 142. Eine Reihe von Antriebslöchern 144, 144 befindet sich in einem Seitenrandabschnitt der Bahn 112 neben dem Seitenrand 140 auf einer Achse 146, die in einem leichten Innenabstand vom Rand 140 liegt, und die Löcher sind um eine Entfernung gleichmäßig voneinander beabstandet, die der Entfernung zwischen den Stacheln 130, 130 der Stachel­ rolle 114 entspricht. Ebenso befindet sich eine Reihe von Antriebslöchern 148, 148 in einem Seitenabschnitt neben dem Rand 142 auf einer Achse 150, die in einem leichten Innen­ abstand vom Rand 142 liegt, und die Löcher sind um eine Entfernung gleichmäßig voneinander beabstandet, die gleich der Entfernung der Löcher 144, 144 ist. Jedes Antriebsloch 144 fluchtet seitlich mit und entspricht einem Antriebsloch 148, wie dies durch die Achsen 152 und 153 veranschaulicht wird, die in Fig. 10 dargestellt sind und sich lotrecht zu den Seitenrändern 140 und 142 erstrecken.
Die Bahn 112 schließt auch Tastlöcher 154, 154, die auf der gleichen Achse 146 wie die Antriebslöcher 144, 144 liegen, und Tastlöcher 156, 156 ein, die auf der gleichen Achse 150 wie die Antriebslöcher 148, 148 liegen. Die Tast­ löcher 154, 154 fluchten seitlich mit entsprechenden Tast­ löchern 156, 156, wie dies durch die Achsen 155 und 157 veranschaulicht wird, die in Fig. 10 dargestellt sind und sich lotrecht zu den Seitenrändern 140 und 142 der Bahn 112 erstrecken. Wie zu sehen ist, sind alle Löcher in der Bahn 112 rund, aber das braucht nicht immer der Fall zu sein. Die Tastlöcher 154, 154 befinden sich in Paaren in Inter­ vallen entlang der Länge der Bahn, wobei jedes Paar ein zugeordnetes Antriebsloch 144 dicht umgibt und an dieses grenzt und dabei eine Gruppe von drei Löchern bildet. Ört­ liche (in Fig. 11 durch unterbrochene Linien angedeutete) Gewebe 161, 161 zwischen den Tastlöchern und dem zugeord­ neten Antriebsloch werden aus Bahnen, die aus Papier, Zeichenherstell-Lagermaterial und anderen Bahnmaterialien hergestellt sind, weggelassen, weil ein solches örtliches Gewebe sich als zu schwach erwiesen hat, um im Hinblick auf den Antriebseingriff mit den Antriebs- und den Tast­ stacheln einen bedeutenden Beitrag zu leisten, und häufig aus der Bahn brach und die Maschine 10 verunreinigte. Auch erleichtert die Entfernung die optische Identifizierung der Gruppen zu Ladezwecken. Auf diese Weise bilden ein Paar von Tastlöchern 154, 154 und ein zugeordnetes Antriebsloch 144 eine Gruppe von untereinander verbundenen Löchern, die wegen ihrer Form und beträchtlichen Größe aus den anderen Löchern hervorsteht. Ebenso befinden sich die Tastlöcher 156, 156 in Paaren in Intervallen entlang der Länge der Bahn, wobei jedes Paar ein zugeordnetes Antriebsloch 148 dicht umgibt, und zwar so dicht, daß örtliche Gewebe, die den örtlichen Geweben 161, 161 entsprechen, als den vorer­ wähnten Gründen weggelassen werden. Auf diese Weise bilden ein Paar von Tastlöchern 156, 156 und ein zugeordnetes An­ triebsloch 148 eine Gruppe von untereinander verbundenen Löchern, die mit der in Fig. 11 gezeigten identisch ist und die aus den anderen Löchern hervorsteht.
Die Löcher 144, 144 und 154, 154 fluchten in Längsrichtung miteinander so nahe an dem Seitenrand 140, wie dies zum Maximalisieren des nutzbaren Flächenbereichs der Bahn prak­ tisch vertretbar ist, aber doch so, daß ein Reißen vermieden wird, wenn diese von eingreifenden Stacheln ausgehenden Kräften unterworfen werden. Auf ähnliche Weise fluchten die Löcher 148, 148 und 156, 156 in Längsrichtung mitein­ ander so nahe an dem Seitenrand 142, wie dies praktisch ver­ tretbar ist. Auch ermöglicht die Längsausrichtung der Löcher 144, 144 und 154, 154 und die der Löcher 148, 148 und 156, 156 die Verwendung verhältnismäßig einfacher Stachelrollen; wenn irgendeines dieser Löcher sich zu den anderen außer Fluchtlinie befinden würde, könnte eine zweite Stachelrolle oder eine seitliche Erweiterung der Stachelrollen 114 und 116 erforderlich werden, um Stacheln vorzusehen, die in der Lage sind, alle Löcher zu erreichen.
Um die Bahn 112 auf die Stachelrollen 114 und 116 zu laden, werden die Stachelrollen gedreht, um die Gruppen 131 und 133 von Stacheln nach oben in eine Bahnladestellung zu bewegen. Dann wird die Bahn 112 über die Stachelrollen bewegt, bis ein entsprechendes Paar von Lochgruppen wie die in Fig. 8 dargestellten Gruppen 163 und 165 sich oberhalb der Stachel­ gruppen der Stachelrollen befindet, und die Bahn wird nach unten auf die Stachelrollen bewegt, wobei die Lochgruppen auf die Stachelgruppen gebracht werden. Danach ist die korrekte Bewegung der Bahn sichergestellt.
Wie aus Fig. 10 hervorgeht, ist jedes Paar von Tastlöchern 154, 154 entlang der Länge der Bahn in Intervallen S gleich­ mäßig voneinander beabstandet, die gleich Nd sind, wo d der Abstand oder das Intervall zwischen benachbarten Antriebs­ löchern 144, 144 und der Abstand zwischen benachbarten An­ triebslöchern 148, 148 ist und wo N die Anzahl der Antriebs­ stacheln 130, 130 auf der Stachelrolle 114 und die Anzahl der Antriebsstacheln 132, 132 auf der Stachelrolle 116 ist. Im dargestellten Fall beträgt die Anzahl der Stacheln 130, 130 und 132, 132 dreizehn, und daher treten Paare von Tast­ löchern 154, 154 periodisch entlang der Länge der Bahn in Intervallen S=13d auf, und ebenso treten Paare von Tast­ löchern 156, 156 periodisch entlang der Länge der Bahn in Intervallen S=13d auf. Weiterhin treten immer dann, wenn die Stachelrollen 114 und 116 eine Umdrehung erfahren, die Taststacheln 134, 134 in ein Paar von Tastlöchern 154, 154 und die Taststacheln 136, 136 in ein Paar von entsprechenden Tastlöchern 156, 156 ein. Wenn die Breite der Bahn 112 auf­ grund von Veränderungen der Temperatur und Feuchtigkeit oder Herstellungstoleranz Veränderungen ausgesetzt sein kann, kann eine der Stachelrollen 114 oder 116 auf der Welle 128 oder auf einer Keilwelle gleitbar gelagert sein.
Selbst wenn vorstehend gesagt worden ist, daß jede Gruppe 163 oder 165 von Löchern zwei Tastlöcher und ein angrenzendes Antriebsloch einschließt, kann jede Gruppe aber auch als ein vergrößertes, unregelmäßig ausgebildetes Tastloch angesehen werden, das innerhalb einer Tastzone liegt, wobei die Tast­ zone und das zugeordnete Tastloch zwei benachbarte Reihenseg­ mente von Antriebslöchern trennt.
Fig. 12 zeigt noch eine weitere Bahn 200 gemäß der Erfindung, die der Bahn 112 ähnlich ist mit der Ausnahme, daß die Bahn 200 seitlich langgestreckte Antriebslöcher 202, 202 statt der runden Antriebslöcher 148, 148 und seitlich langgestreckte Tastlöcher 210, 210 statt der runden Tastlöcher 156, 156 ein­ schließt.
Der Zweck des Vorsehens von seitlich langgestreckten Löchern 210, 210 und 202, 202 in einem Seitenrandabschnitt der Bahn ist der gleiche wie der des Vorsehens der seitlich langge­ streckten Löcher in der Bahn 97, nämlich, es der Bahn 200 zu ermöglichen, sich ohne weiteres im Paßsitz über die Stacheln beider Stachelrollen 114 und 116 zu legen trotz der Tatsache, daß die Stachelrollen 114 und 116 an der Welle 128 befestigt sind und daß die Breite der Bahn 200 sich von der der Bahn 112 unterscheidet und von Bahn zu Bahn aus den vorstehend abgehandelten Gründen geringfügig schwankt.
Die Tastlöcher 210, 210 und die Antriebslöcher 202, 202 befinden sich längs einer Achse 206, die zu den Seiten der Bahn 200 parallel verläuft und im Innenabstand von einem Seitenrand 208 angeordnet ist. Wie durch Achsen 212, 214 und 216 angedeutet, die zur Seite der Bahn lotrecht ver­ laufen, fluchten die Löcher 202, 202 und 210, 210 seitlich mit und entsprechen den Löchern 144, 144 bzw. 154, 154.
Vorstehend sind Bahnlade- und -zuführsysteme gemäß der vor­ liegenden Erfindung offenbart worden. Es können jedoch zahl­ reiche Abänderungen und Auswechselungen vorgenommen werden, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen. So können z. B. die Taststacheln auf irgendeiner Stachelrolle und die An­ triebsstacheln in Fig. 8, welche von den Taststacheln um­ geben werden, eine unterschiedliche Farbe aufweisen, um ent­ sprechende ausgerichtete Abschnitte der Stachelrollen optisch weiter zu identifizieren. Zusätzlich können die Antriebs- und die Tastlöcher auf den Bahnen 12 und 112, falls erwünscht, rechteckig ausgeführt sein. Auch brauchen, falls erwünscht, die örtlichen Gewebe 161, 161 der Bahn 112 nicht entfernt zu werden.
Es ist auch möglich, ein Bahnlade- und -zuführsystem vorzu­ sehen, das dem System 8 ähnlich ist und bei dem die Stacheln auf einer Stachelrolle mit Bezug auf die entsprechenden Stacheln auf der anderen Stachelrolle im Winkel vorverlegt sind und die Löcher in dem entsprechenden Seitenrandabschnitt der Bahn auf ähnliche Weise mit Bezug auf die Löcher in dem anderen Seitenrandabschnitt in Längsrichtung vorverlegt sind.

Claims (10)

1. Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine, die ein Paar Bahnzuführ-Stachelrollen hat, die mit An­ triebsstacheln und Taststacheln versehen sind, welche in an die jeweilige Stachelform angepaßte Antriebs- und Tastlöcher der Bahn eingreifen, die in den zueinander pa­ rallelen Bahnseitenrändern in Übereinstimmung mit der An­ triebs- und Taststachelfolge auf den Bahnzuführ-Stachel­ rollen derart ausgebildet sind, daß Antriebszonen, welche sich vom Antriebslochmittelpunkt eines ersten Antriebslo­ ches zum Antriebslochmittelpunkt eines letzten Antriebs­ loches erstrecken, mit im Abstand d zweier aufeinander­ folgender Antriebslochmittelpunkte von gleichmäßig von­ einander beabstandeten Antriebslöchern jeweils durch eine Tastzone voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeich­ net, daß jede Tastzone (47, 49, 95) länger ist als der gegenseitige Abstand d zweier innerhalb einer Antriebs­ zone (43, 45, 91) aufeinanderfolgender Antriebslöcher (44, 48, 90) und daß jede Tastzone (47, 49, 95) zwei Tastlöcher (54, 56, 92) hat, wobei der gegenseitige Ab­ stand der Tastlöcher geringer ist als der Abstand d zwei­ er innerhalb einer Antriebszone (43, 45, 91) aufeinander­ folgender Antriebslöcher (44, 48, 90).
2. Bahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastlöcher (54, 56, 92) in Übereinstimmung mit den Tast­ stacheln (34, 36) und den Antriebsstacheln (30, 32) der Bahnzuführ-Stachelrollen (14, 16) eine andere Größe auf­ weisen als die Antriebslöcher (44, 48, 90).
3. Bahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastlöcher (54, 56, 92) größer sind als die Antriebslö­ cher (44, 48, 90).
4. Bahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Tastlöcher (92) und die Antriebslöcher (90) in Übereinstimmung mit den Taststacheln (34, 36) und den Antriebsstacheln (30, 32) der Bahnzuführ-Stachelrol­ len (14, 16) auf einer Bahnseite quer zur Bahnrichtung verbreitert ausgebildet sind.
5. Bahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Material (161) zwischen dem jeweiligen Tastloch (154, 156, 210) und dem dazwischenliegenden An­ triebsloch (144, 148, 202) entfernt ist.
6. Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine, die ein Paar Bahnzuführ-Stachelrollen hat, die mit An­ triebsstacheln und Taststacheln versehen sind, welche in an die jeweilige Stachelform angepaßte Antriebs- und Tastlöcher der Bahn eingreifen, die in den zueinander pa­ rallelen Bahnseitenrändern in Übereinstimmung mit der An­ triebs- und Taststachelfolge auf den Bahnzuführ-Stachel­ rollen ausgebildet sind, wobei die Antriebslöcher im Ab­ stand d zweier aufeinanderfolgender Antriebslochmittel­ punkte gleichmäßig voneinander beabstandet sind und in­ nerhalb einer Tastzone zwei Tastlöcher ein Antriebsloch umgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Tastlö­ cher (154, 156, 210) und das dazwischen angeordnete An­ triebsloch (144, 148, 202) eine Gruppe von untereinander verbundenen Löchern (154, 144, 154; 156, 148, 156; 210, 202, 210) bilden.
7. Bahn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastlöcher (210) und die Antriebslöcher (202) auf einer Bahnseite quer zur Bahnrichtung verbreitert ausgebildet sind.
8. Bahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Abstand der Mitten zweier aufeinan­ derfolgender Tastzonen (47, 49, 95) oder zweier Paare von Tastlöchern (154, 154; 156, 156; 210, 210) dem Umfang der Bahnzuführ-Stachelrollen (14, 16, 114, 116) entspricht.
9. Bahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Antriebslöcher und die Tastlöcher eine voneinander abweichende Form haben.
10. Bahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Antriebs- und/oder Tastlöcher kreisförmig oder rechteckig sind.
DE3645331A 1985-12-13 1986-11-27 Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine Expired - Lifetime DE3645331C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US80905385A 1985-12-13 1985-12-13
DE19863640463 DE3640463C3 (de) 1985-12-13 1986-11-27 Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3645331C2 true DE3645331C2 (de) 1998-04-30

Family

ID=25849757

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3645331A Expired - Lifetime DE3645331C2 (de) 1985-12-13 1986-11-27 Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3645331C2 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0134064A2 (de) * 1983-08-05 1985-03-13 Gerber Scientific Products, Inc. System zum Laden und Zuführen einer Bahn, daran angepasste Bahn sowie Verfahren und Apparat zu deren Herstellung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0134064A2 (de) * 1983-08-05 1985-03-13 Gerber Scientific Products, Inc. System zum Laden und Zuführen einer Bahn, daran angepasste Bahn sowie Verfahren und Apparat zu deren Herstellung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3725217C2 (de)
DE1076972B (de) Anordnung zum Aufreihen einer Anzahl mit Loechern versehener Elemente auf einen fadenfoermigen Traeger
DE3534096C2 (de)
DE2614077C2 (de) Schweißschablone zur Herstellung von Zellengittern für Kernreaktorbrennelemente
DE2809789C2 (de) Vorrichtung zum Montieren eines elektrischen Bauelementes auf einer Leiterplatte
DE3640463C2 (de)
DE3645331C2 (de) Bahn zur Verwendung mit einer Bahnbehandlungsmaschine
DE202019105707U1 (de) Sleeve-Etikettiermaschine und deren Sleeve-Etikettiervorrichtung
DE3031283A1 (de) Druckkopf und verfahren zu dessen herstellung
EP0108082A1 (de) Vorrichtung zum entnehmen und ablegen von flächenhaften teilen, insbesondere textilteilen
DE69212195T2 (de) Gerät zum elektronischen Testen von gedruckten Leiterplatten oder ähnlichem
DE1242529B (de) Maschine zum Herstellen von Zuschnitten aus Bahnen von Stoff od. dgl.
DE711758C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen beiderseitigen Bedrucken von Stoffbahnen mittels Schablonen
DE1561450C2 (de) Auf einem Trägerstreifen lösbar befestigte Etikettenreihe
DE3830944C2 (de)
DE1786150B2 (de) Geschichtetes bahnfoermiges material zur bildung von selbstklebenden etiketten und verfahren zu seiner herstellung
DE403382C (de) Fuehrungsrolle mit groesser und kleiner einstellbarem aeusserem Durchmesser fuer die Auftragwalzen bei Druckmaschinen
DE2350473A1 (de) Vorrichtung zum aufbringen von markierungen beispielsweise auf aufzeichnungsstreifen
DE2101588A1 (de) Lochstanzpresse
DE600978C (de) Maschine zur Herstellung von Linoleummosaik
DE10215096A1 (de) Heftapparat
DE649679C (de) Vorrichtung zum Ausrichten und Loeten von Schreibmaschinentypen
DE1082538B (de) Vorrichtung zur Herstellung von bedruckten Streichhoelzern
DE2039561A1 (de) Geraet zum Auswerten der Tips beim Zahlenlotto,Fussballtoto od.dgl.
DE1761697A1 (de) Einrichtung zum Zusammentragen eines mehrschichtigen Formblattsatzbandes

Legal Events

Date Code Title Description
Q369 Divided out of:

Ref document number: 3640463

Country of ref document: DE

8110 Request for examination paragraph 44
AC Divided out of

Ref country code: DE

Ref document number: 3640463

Format of ref document f/p: P

AC Divided out of

Ref country code: DE

Ref document number: 3640463

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition