DE3639972A1 - Verfahren und einrichtung zum aussondern von durch fehlerstellen unbrauchbaren materialbahnabschnitten aus einer materialbahn - Google Patents
Verfahren und einrichtung zum aussondern von durch fehlerstellen unbrauchbaren materialbahnabschnitten aus einer materialbahnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Einrichtung
zum Aussondern von durch Fehlerstellen, insbesondere
Splicestellen, unbrauchbaren Materialbahnabschnitten aus
einer Materialbahn, insbesondere aus einer Blankettbahn an
Verpackungsmaschinen der tabakverarbeitenden Industrie.
Materialbahnen, d.h. Bahnen aus Papier, Folien oder ähnlichem
dünnen Material, werden üblicherweise zu ihrer Verarbeitung
von Vorratsrollen abgezogen. Um jeweils das Bahnende einer
ablaufenden Vorratsrolle mit dem Bahnanfang einer neuen
Vorratsrolle zu verbinden, sind sogenannte Spliceeinrich
tungen bekannt. Durch diese wird zwischen dem Bahnende
der einen und dem Bahnanfang der anderen Vorratsrolle ein
sogenannter Verbindungssplice hergestellt, wobei das
genannte Bahnende mit dem genannten Bahnanfang unter
Zwischenlage eines Klebstreifens oder eines Klebstoffauf
trages mittels Druck verbunden wird. Bei registerhaltig
geführten Bahnen, beispielsweise bei Blankettbahnen, von
denen an definierten Stellen (Druckmarken) Blanketts
gleicher Länge für Zigarettenpackungen abgeschnitten werden,
würde ein solcher Splice in der Regel zu einem nicht
registerhaltigen Bahnabschnitt führen. Selbst wenn durch
einen Splicevorgang an einer definierten Stelle die
Registerhaltung der Bahn durchweg bestehen bleiben würde,
dann würde die Verwendung eines diese Splice- oder Kleb
stelle aufweisenden Blanketts zu einer unschön aussehenden
Zigarettenverpackung führen. Solche Zigarettenpackungen
müßten dann ausgesondert werden. Um das zu vermeiden,
wird angestrebt, solche durch Splicestellen unbrauchbaren
Materialbahnabschnitte bereits vorher auszusondern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ver
fahren und eine Einrichtung zum Aussondern solcher durch
Fehlerstellen, insbesondere Splicestellen, unbrauchbaren
Materialbahnabschnitte aus einer Materialbahn anzugeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß die
Materialbahn intermittierend um jeweils eine definierte
Länge eines Materialbahnabschnittes aus einem Vorrat abge
zogen wird, daß jeweils ein solcher Materialbahnabschnitt
von der Bahn abgeschnitten wird, daß eine in der Material
bahn befindliche Fehlerstelle erfaßt und ein entsprechender,
mit dieser Fehlerstelle behafteter Materialbahnabschnitt
abgeschnitten und ausgesondert wird.
Bevorzugt werden hierbei erfindungsgemäß die von der Materialbahn taktweise abgeschnittenen Materialbahnab schnitte definierter Länge einer entsprechend getakteten Verarbeitungsstation zugeführt. Hierbei ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß zum Aussondern einer Fehlerstelle mehr als eine Länge eines definierten Materialbahnab schnittes abgezogen und der über diesen definierten Mate rialbahnabschnitt hinausgehende, die Fehlerstelle enthal tende Überschuß abgeschnitten und ausgesondert wird. Erfindungsgemäß erfolgt das Abziehen von mehr als einer Länge eines definierten Materialbahnabschnittes und das Abschneiden und Aussondern des über diesen definierten Materialbahnabschnitt hinausgehenden, die Fehlerstelle enthaltenden Überschusses während eines Arbeitstaktes der Verarbeitungsstation. Das zusätzliche Abziehen des auszu sondernden Materialbahnabschnittes muß also zeitmäßig in einem Arbeitstakt der Verarbeitungsstation, beispielsweise einer Verpackungsmaschine, untergebracht werden. Erfin dungsgemäß wird deshalb weiterhin vorgesehen, daß für den Zeitraum des Abziehens der überlangen, aus einem definierten Materialbahnabschnitt und dem Überschußabschnitt gebildeten Bahnabschnittes eine Differenz der Taktgeschwindigkeiten zwischen der Verarbeitungsstation und dem Materialbahn abzug erzeugt wird. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Taktgeschwindigkeit der Verarbeitungsstation verzögert wird. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht des weiteren darin, daß das Aussondern einer Fehlerstelle vom Zeitpunkt deren Erfassung an um eine definierte Anzahl von Abzugs zyklen guter Materialbahnabschnitte verschleppt wird.
Bevorzugt werden hierbei erfindungsgemäß die von der Materialbahn taktweise abgeschnittenen Materialbahnab schnitte definierter Länge einer entsprechend getakteten Verarbeitungsstation zugeführt. Hierbei ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß zum Aussondern einer Fehlerstelle mehr als eine Länge eines definierten Materialbahnab schnittes abgezogen und der über diesen definierten Mate rialbahnabschnitt hinausgehende, die Fehlerstelle enthal tende Überschuß abgeschnitten und ausgesondert wird. Erfindungsgemäß erfolgt das Abziehen von mehr als einer Länge eines definierten Materialbahnabschnittes und das Abschneiden und Aussondern des über diesen definierten Materialbahnabschnitt hinausgehenden, die Fehlerstelle enthaltenden Überschusses während eines Arbeitstaktes der Verarbeitungsstation. Das zusätzliche Abziehen des auszu sondernden Materialbahnabschnittes muß also zeitmäßig in einem Arbeitstakt der Verarbeitungsstation, beispielsweise einer Verpackungsmaschine, untergebracht werden. Erfin dungsgemäß wird deshalb weiterhin vorgesehen, daß für den Zeitraum des Abziehens der überlangen, aus einem definierten Materialbahnabschnitt und dem Überschußabschnitt gebildeten Bahnabschnittes eine Differenz der Taktgeschwindigkeiten zwischen der Verarbeitungsstation und dem Materialbahn abzug erzeugt wird. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Taktgeschwindigkeit der Verarbeitungsstation verzögert wird. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht des weiteren darin, daß das Aussondern einer Fehlerstelle vom Zeitpunkt deren Erfassung an um eine definierte Anzahl von Abzugs zyklen guter Materialbahnabschnitte verschleppt wird.
Die Erfindung erstreckt sich außerdem auf eine Einrichtung,
die darin besteht, daß Mittel vorgesehen sind zum inter
mittierenden Abziehen einer Materialbahn aus einem Vorrat
um jeweils eine definierte Länge eines Materialbahnab
schnittes, daß Mittel vorhanden sind zum Abschneiden
jeweils eines solchen Materialbahnabschnittes von der
Bahn, daß Mittel angeordnet sind zum Erfassen einer in der
Materialbahn befindlichen Fehlerstelle sowie Mittel zum
Abschneiden und Aussondern eines mit dieser Fehlerstelle
behafteten Materialbahnabschnittes. Nach der Erfindung
sind die von der Materialbahn abgeschnittenen Materialbahn
abschnitte definierterLänge einer Verarbeitungsstation
zuführbar, welche zu den Abzugsmitteln entsprechend
getaktet ist. Hierbei besteht erfindungsgemäß der Material
bahnvorrat aus einer durch Abziehen der Bahn von einer
Vorratsrolle gebildeten Materialbahnschleife. Vorteil
hafterweise bestehen die Mittel zum Abziehen von Material
bahnabschnitten aus dem Vorrat aus einem intermittierend
bewegten Abzugswalzenpaar. Dabei ist zum Antrieb des
Abzugswalzenpaares ein geregelter Servomotor vorgesehen.
Des weiteren besteht die Erfindung darin, daß eine Quer
schneideeinrichtung vorgesehen ist zum Abschneiden der aus
dem Vorrat abgezogenen Materialabschnitte definierter
Länge. Um auftretende Fehlerstellen gezielt aussondern zu
können, müssen diese zunächst erst einmal festgestellt
werden. Die Erfindung besteht deshalb auch darin, daß zum
Erfassen von in der Materialbahn befindlichen Fehler
stellen ein Taster vorgesehen ist, der an einer definierten
Stelle des Förderweges der Materialbahn angeordnet ist.
Günstig ist es dabei, wenn der Taster stromauf in einem
Abstand von der Querschneideeinrichtung angeordnet ist,
der dem Mehrfachen einer definierten Materialbahnabschnitts
länge plus einem kleinen Betrag entspricht. Ein weiteres
erfindungsgemäßes Merkmal besteht darin, daß eine zweite
Querschneideeinrichtung vorgesehen ist zum Abschneiden
eines die Fehlerstelle enthaltenden Überschusses von einem
über die definierte Länge eines Materialbahnabschnittes
hinaus abgezogenen Bahnabschnitt. Hierbei ist die zweite
Querschneideeinrichtung stromab in einem der Länge eines
definierten Materialbahnabschnittes entsprechenden Abstand
von der ersten Querschneideeinrichtung angeordnet. Dadurch
ergibt sich, daß trotz des Abschneidens und Aussonderns
eines Ausschußabschnittes gleichzeitig ein guter Material
bahnabschnitt zur Übergabe an die Verarbeitungsstation
bereitliegt. Die Erfindung ist auch darin zu sehen, daß
zum registerhaltigen Materialbahnabzug auf der Material
bahn befindliche Druckmarken erfassende Taster vorgesehen
sind. Hierbei ist erfindungsgemäß mindestens ein Druck
markentaster vorgesehen, der stromauf in einem Abstand von
der ersten Querschneideeinrichtung angeordnet ist, der dem
Mehrfachen der Länge eines definierten Materialbahnab
schnittes entspricht. Eine günstige Variante besteht dabei
darin, daß zwei Druckmarkentaster vorgesehen sind, die in
einem Abstand zueinander entlang des Förderweges der
Materialbahn angeordnet sind, der dem Mehrfachen der Länge
eines definierten Materialbahnabschnittes entspricht, wobei
jeweils in den verschiedenen Phasen des Materialbahnabzuges
in Abhängigkeit von der augenblicklichen Lage der Fehler
stelle nur einer der Druckmarkentaster aktiviert ist.
Hierbei ist es vorteilhaft, daß einer der beiden Druck
markentaster im Bereich der zweiten Querschneideeinrich
tung angeordnet ist. Eine andere Variante besteht darin,
daß zum definierten Materialbahnabzug eine Speichersteue
rung vorgesehen ist. Es ist aber auch möglich, daß gemäß
der Erfindung ein Druckmarkentaster und eine Speicher
steuerung für einen definierten Materialbahnabzug vorge
sehen sind, die gesteuert aufeinander umschaltbar sind.
Es sind weiterhin erfindungsgemäß gesonderte Mittel
vorgesehen zum Starten eines Bahnabzugzyklus. Hierbei kann
zum Starten eines Bahnabzugzyklus ein Zeitglied vorge
sehen sein.
Je nach dem Verwendungszweck der registergerecht abge
trennten Materialbahnabschnitte, insbesondere wenn diese
Blanketts für Zigarettenpackungen darstellen, ist es not
wendig, diese mit einer Leimspur zum Erzielen einer durch
die Blankettenden gebildeten Überlappungsnaht zu versehen.
Deshalb besteht die Erfindung auch darin, daß zum Beleimen
von Materialbahnabschnitten eine am Förderweg der Material
bahn angeordnete Beleimeinrichtung vorgesehen ist, welche
entaktivierbar ist, wenn mit einer Fehlerstelle behaftete
Materialbahnabschnitte diese passieren. Damit soll erreicht
werden, daß auszusondernde, also nicht verwendungsfähige
Materialbahnabschnitte nicht unnötigerweise beleimt werden.
Durch die Erfindung ist ein sicheres Erkennen von Fehler
stellen, insbesondere Splicestellen, in einer Materialbahn
möglich, und mit derartigen Fehlerstellen behaftete Mate
rialbahnabschnitte sind gezielt aussonderbar, ohne die
Registerhaltung der vor und nach einem solchen Ausschuß
abschnitt liegenden guten Materialbahnabschnitte zu beein
trächtigen.
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Blankett
bahnzuführung an einer Zigarettenverpackungs
maschine,
Fig. 2a bis 2f schematische Darstellungen des Blankettbahn
verlaufes in verschiedenen Phasen bis zum
Auswurf eines Ausschußabschnittes bei einer
Blankettvorschubsteuerung über zwei Druck
markentaster,
Fig. 3 eine vereinfachte Darstellung einer Steuerung
für die Ausführung nach den Fig. 2a bis 2f,
Fig. 4a bis 4g schematische Darstellungen des Blankettbahn
verlaufes in verschiedenen Phasen bis zum
Auswurf eines Ausschußabschnittes bei einer
Blankettvorschubsteuerung über einen
Druckmarkentaster und eine elektrische
Speichersteuerung,
Fig. 5 eine vereinfachte Darstellung einer Steuerung
für die Ausführung nach den Fig. 4a bis 4g.
Eine Materialbahn in Form einer Blankettbahn 1 wird gemäß
der Fig. 1 von einer Bobine 2 a abgezogen. Zum Verbinden
des Bahnendes 1 a der über eine Rolle 5 geführten Blankett
bahn 1 der ablaufenden Bobine 2 a mit dem Bahnanfang 1 b
einer vollen Bobine 2 b ist eine Spliceeinrichtung 3 vorge
sehen. Der der Spliceeinrichtung 3 über eine Rolle 4 zuge
führte Bahnanfang 1 b der vollen Bobine 2 b ist für die
Verbindung mit dem Bahnende 1 a der ablaufenden Bobine 2 a
vorbereitet, d.h. er ist mit einem Klebestreifen 6 ver
sehen. Die Verbindung erfolgt durch Zusammendrücken des
Bahnendes 1 a der Bobine 2 a mit dem Bahnanfang 1 b der
Bobine 2 b durch die Backen 3 a, 3 b der Spliceeinrichtung 3,
von denen beispielsweise die obere Backe 3 a beweglich und
die untere Backe 3 b fest angeordnet sein können. Der Abzug
der Blankettbahn 1 von der jeweiligen Bobine 2 a oder 2 b
erfolgt mittels einer Abzugseinrichtung 7, bestehend aus
Walzen 7 a, 7 b, 7 c, von denen die Walze 7 b angetrieben ist.
Durch die mittels der Abzugseinrichtung 7 abgezogene
Blankettbahn 1 wird ein Vorrat 8 in Form einer Blankett
bahnschleife 8 a gebildet, aus dem dann die Blankettbahn 1
in definierten Blankettlängen intermittierend abgezogen
wird. Die Blankettbahnschleife 8 a kann beispielsweise an
einer Seite entlang eines über die angetriebene Walze 7 b
und eine Rolle 9 laufenden Förderbandes 11 geführt sein, und
in Abhängigkeit von der Schleifenlänge kann die Abzugs
geschwindigkeit der angetriebenen Walze 7 b gesteuert
werden, wie dies bereits in der DE-OS 35 09 329 der Anmel
derin ausführlich dargestellt und beschrieben ist. Somit
ist gewährleistet, daß immer ein ausreichend großer
Blankettbahnvorrat 8 vorhanden ist. Zum intermittierenden
Abziehen von definierten Blankettlängen, die bestimmt sind
durch den Abstand von auf der Blankettbahn 1 zur Register
haltung angebrachten Druckmarken 12, ist ein durch einen
entsprechend geregelten Servomotor 13 angetriebenes
Abzugswalzenpaar 14 a, 14 b vorgesehen. Durch eine Schneid
einrichtung 16 wird jeweils ein Blankett 17 registerhaltig
von der Blankettbahn 1 abgetrennt und einer Zigaretten
packung 18 zu deren Umhüllung auf einem taktweise angetrie
benen Revolver 19 a einer Verpackungsmaschine 19 zugeführt.
Um diejenigen Abschnitte der Blankettbahn 1, die eine
Splicestelle, d.h. eine Verbindungsklebstelle, aufweisen,
aussondern zu können, ist im Bahnverlauf ein Taster 21
zur Erfassung solcher Splicestellen angeordnet, und beim
Eintreffen des die Splicestelle enthaltenden Bahnabschnit
tes im Schneidbereich wird innerhalb eines Arbeitstaktes
der Verpackungsmaschine 19 mehr als eine Blankettlänge
abgezogen, so daß der über eine Länge eines Blankettes 17
hinausgehende, die Splicestelle enthaltende Überschuß 22 A,
22 B durch eine zweite Schneideinrichtung 23 abgeschnitten
und in Pfeilrichtung 24 als Abfall abgeführt wird. Dabei
ist die zweite Schneideinrichtung 23 im Abstand einer
Blankettlänge von der ersten Schneideinrichtung 16 ange
ordnet.
Im folgenden soll hierzu die Steuerung des Bahnvorschubes
und des Aussonderns von Splicestellen aus der Blankettbahn
näher erläutert werden.
In den Fig. 2a bis 2f ist der Verlauf einer Blankett bahn 1 schematisch in den verschiedenen Phasen des Blan kettvorschubes dargestellt. Die beiden Umlenkpunkte der Blankettbahn 1 symbolisieren hier die gemäß der Fig. 1 an diesen Stellen angeordnete Umlenkwalze 26 und die Abzugswalze 14 a. Die Abtastung der auf der Blankettbahn 1 vorhandenen Druckmarken 12 zum registergeführten Blankett vorschub oder -abzug erfolgt mittels zweier Druckmarken taster 27 a, 27 b. Der eine Druckmarkentaster 27 a ist hierbei stromab (Pfeil 28) im Abstand einer Blankettlänge von der Schneideinrichtung 16 angeordnet. Der zweite Druckmarken taster 27 b befindet sich im Abstand von drei Blankettlängen stromauf von der Schneideinrichtung 16. Der Taster 21 zur Erfassung einer in der Blankettbahn 1 befindlichen Splice stelle 29 ist hier im Abstand von zwei Blankettlängen plus einem Betrag "x" stromauf von der Schneideinrichtung 16 angeordnet. Dabei kann "x" ein kleiner Betrag von etwa 2 mm sein. Eine solche Anordnung der Splicestellenerfas sung (Taster 21) gewährleistet, daß jeweils eine volle Blankettlänge (Blankett 17 C in Fig. 2a) den Taster 21 passiert hat, so daß mit Sicherheit festgestellt werden kann, ob sich auf dem Blankett 17 C eine Splicestelle 29 befindet.
Solange keine Splicestelle 29 durch den Taster 21 festge stellt wird, werden die abgezogenen Blanketts 17 definierter Länge am Ende eines jeden Abzugszyklus mittels einer an einer bestimmten Stelle fest installierten Beleimeinrich tung 31 für ihre darauffolgende Weiterverarbeitung beleimt. Gemäß der Fig. 2a haben den Taster 21 bisher nur einwand freie Blankettlängen 17 A, 17 B, 17 C passiert, d.h. eine Splicestelle 29 wurde noch nicht festgestellt.
Unter einem Abzugszyklus soll hierbei stets der Zeitraum zwischen dem Start und dem Stopp des Servomotors 13 ver standen werden, der das Abzugswalzenpaar 14 a, 14 b (Fig. 1) für den Bahnabzug antreibt. Dabei entspricht ein solcher Zyklus normalerweise jeweils dem Abzug einer definierten Blankettlänge 17. Der Zyklus beginnt also mit dem Start des Servomotors 13, was beim normalen Bahnabzug, also solange keine Splicestelle 29 erkannt wurde, stets durch den Maschinentakt der Verpackungsmaschine 19 geschieht. ln der in der Fig. 3 dargestellten Steuerung ist dies durch ein entsprechendes Eingangssignal 32 in eine Steuereinheit 30 symbolisiert. Der Stopp des Motors 13, also das Ende eines Bahnabzugszyklus, wird durch einen der Druckmarken taster 27 a, 27 b bewirkt. Im regelmäßigen Abzugsbetrieb ist dies beim hier gezeigten Beispiel der Druckmarken taster 27 a, der hier jeweils beim Erkennen einer Druck marke 12 den erfolgten Abzug einer definierten Blankett länge 17 signalisiert und dadurch den Stopp des Motors 13 einleitet, so daß diese abgezogene Blankettlänge 17 durch die mit dem normalen Maschinentakt gekoppelte Schneidein richtung 16 abgetrennt werden kann.
Gemäß der Steuerung nach der Fig. 3 bedeutet das also, daß durch das Startsignal 32, welches in ein Schaltglied 33 eingeht, der Motor 13 eingeschaltet, also an elektrische Spannung gelegt und somit in Gang gesetzt wird (Zyklus beginn). Durch ein Stoppsignal 34 vom Druckmarkentaster 27 a bzw. 27 b, welches ebenfalls in das Schaltglied 33 eingeht, wird der Motor 13 ausgeschaltet (Zyklusende). Zwischen dem Schaltglied 33 und dem Motor 13 ist ein Servoverstärker 37 vorgesehen, der die vom Schaltglied 33 abgegebene Größe 36 verstärkt und sie dann dem Motor 13 aufgibt. Über einen dem Motor 13 zugeordneten Tachogenerator 38 ist der Regel kreis geschlossen, so daß hier ein geregelter Servomotor 13 vorliegt.
Wird nun in einer Blankettbahn 1 eine Splicestelle 29 durch den Taster 21 erkannt, wie das in der Fig. 2b der Fall ist, so wird der gerade laufende Zyklus zu Ende ge führt. Das Beenden dieses Zyklus erfolgt dabei wiederum durch das vom Druckmarkentaster 27 a ausgelöste Stoppsignal 34 (Fig. 3). Gemäß der Fig. 2b tritt an die Stelle des zuvor mittels der Schneideinrichtung 16 abgetrennten und der Verpackungsmaschine 19 (Fig. 1) zugeführten guten Blanketts 17 A nun das ebenfalls gute Blankett 17 B. Mit dem Erkennen der Splicestelle 29 muß für den zu beendenden und für den darauffolgenden Zyklus (Fig. 2b und 2c) die Beleimeinrichtung 31 ausgeschaltet werden, so daß keine unnötigen Beleimungen der in diesen Zyklen an der Beleim einrichtung 31 vorbeigeführten, später ohnehin auszuson dernden, mit der Splicestelle 29 behafteten Blankettab schnitte 22 A, 22 B erfolgt. Es wird dabei davon ausgegangen, daß in Anbetracht der möglichen Lagen, die eine solche Splicestelle 29 auf der Blankettbahn 1 einnehmen kann, maximal zwei Blankettlängen auszusondern sind, so daß dem entsprechend in jedem Falle zwei aufeinanderfolgende Abzugszyklen beleimungsfrei ablaufen sollen. Im hier vor liegenden Falle liegt die erkannte Splicestelle 29 gerade mittig zwischen zwei normalen Blankettlängen, so daß zwei volle Blankettabschnitte 22 A, 22 B auszusondern sind. In der Steuereinheit 38 (Fig. 3) ist ein Zeitglied 39 ent halten, welches einem Schieberegister ähnlich ist und vom Maschinentakt getaktet wird. Es erhält also vom Maschinen takt (Startsignal 32) ausgehende Impulse 32 b. Dieses Zeit glied 39 hat die Aufgabe, beim Erkennen einer Splicestelle 29 in den darauffolgenden Abzugszyklen bestimmte Steuerungs vorgänge auszulösen. So wird über das Zeitglied 39 bei Erhalt eines Signals 40 vom Taster 21, also wenn eine Splicestelle 29 erkannt wurde, wie bereits beschrieben, für den zu beendenden und den folgenden Zyklus (Fig. 2b und 2c) die Beleimeinrichtung 31 ausgeschaltet, wozu diese einen entsprechenden Impuls 41 erhält.
Nachdem in Fig. 2c das letzte einwandfreie Blankett 17 C zum Abtrennen mittels der Schneideinrichtung 16 anliegt und der Zyklusstart bzw. der Zyklusstopp bis hierher ganz normal über den Maschinentakt (Startsignal 32) bzw. den Druckmarkentaster 27 a (Stoppsignal 34) erfolgten, müssen nun die zwei folgenden Zyklen, in denen die beiden auszu sondernden, mit der Splicestelle 29 behafteten Blankett längen 22 A, 22 B abgezogen werden, (Fig. 2d und 2e), durch ein weiteres in der Steuereinheit 30 (Fig. 3) ent haltenes Zeitglied 42 gestartet und durch den anderen Druckmarkentaster 27 b gestoppt werden. Das ist notwendig, da in diesen beiden Abzugszyklen die mit dem normalen Maschinentakt gekoppelte Schneideinrichtung 16 nicht wirk sam werden darf, zwischendurch also nicht geschnitten wird. Außerdem kann der erste Druckmarkentaster 27 a eine register gerechte Steuerung des Abzugszyklus nicht mehr übernehmen, wenn in dessen Bereich die auszusondernden Blankettab schnitte 22 A, 22 B gelangen, die in der Regel keine register gerecht liegenden Druckmarken 12 aufweisen. Demzufolge muß für die beiden Zyklen gemäß der Fig. 2d und 2e der Start auf das Zeitglied 42 umgelegt werden, was durch ein Schaltelement 43 erfolgt, welches über das Zeitglied 39 der Steuereinheit 30 einen entsprechenden Impuls 44 erhält. Außerdem muß eine Umschaltung für den Zyklusstopp vom Druckmarkentaster 27 a auf den Druckmarkentaster 27 b erfol gen, was durch ein Schaltelement 35 geschieht, welches ebenfalls einen entsprechenden Impuls 45 von der Steuer einheit 30 über das Zeitglied 39 erhält. Und schließlich ist die Maschinengeschwindigkeit der Verpackungsmaschine 19 herabzusetzen, um die beiden Abzugszyklen für die auszu sondernden Blankettabschnitte 22 A und 22 B und zusätzlich noch den Abzugszyklus für ein darauffolgendes gutes Blankett 17 D während eines Verpackungsmaschinentaktes zu bewerkstelligen. Es müssen also in dieser Phase drei Abzugs zyklen in einem Verpackungsmaschinentakt erfolgen. Hierzu erhält der Maschinenantrieb 46 über das Zeitglied 39 einen entsprechenden Impuls 48 von der Steuereinheit 30. Die beschriebene Umschaltung des Zyklusstartes und des Zyklus stopps sowie die Geschwindigkeitsreduzierung der Verpackungs maschine werden mit dem Stopp des ablaufenden vorherigen regulären Abzugszyklus über das Zeitglied 39 ausgelöst. Gleichzeitig wird ab diesem Zeitpunkt für alle folgenden Zyklen die Beleimeinrichtung 31 aktiviert, die vorher für zwei Abzugszyklen ausgeschaltet war. Das Zeitglied 42 ist dabei für den Start von zwei Zyklen ausgebildet, wozu es jeweils durch einen entsprechenden Impuls 32 a angeregt wird. Die Zyklen nach den Fig. 2d und 2e werden also durch das Zeitglied 42 gestartet und durch den Druckmarkentaster 27 b gestoppt. Für den folgenden Zyklus zum Abzug des nächsten guten Blanketts 17 D (Fig. 2f) erfolgt der Start wieder über den Maschinentakt, der Stopp jedoch noch mit dem Druckmarkentaster 27 b. Die Umschaltung auf den Zyklus start durch den Maschinentakt wird wieder durch das Schalt element 43 bewerkstelligt, welches dazu mit dem Stopp des vorangegangenen Zyklus vom Zeitglied 39 einen entsprechen den Impuls 49 erhält. Am Ende des Zyklus gemäß der Fig. 2f liegen ein gutes Blankett 17 D sowie die beiden auszuson dernden Blankettabschnitte 2 A, 22 B zum Abschneiden durch die jetzt wieder durch den Maschinentakt aktivierte Schneideinrichtung 16 bzw. durch die zusätzliche zweite Schneideinrichtung 23 an. Die Schneideinrichtung 23 wird jeweils nur im letzten Zyklus der Aussonderung, d.h. wenn die beiden zusammenhängenden Abschnitte 22 A und 22 B gemein sam als Überschuß von dem folgenden guten Blankett 17 D abgeschnitten werden, aktiviert. Dazu erhält die Schneid einrichtung 23 über das Zeitglied 39 von der Steuereinheit 30 einen entsprechenden Impuls 51 (Fig. 3). Nachdem diese beschriebenen Zyklen von der Splicestellenerkennung bis zum Aussondern der mit der Splicestelle 29 behafteten Blankettbahnabschnitte 22 A, 22 B abgelaufen sind, wird die Verpackungsmaschine 19 normal weitergefahren, und es werden wieder die nachfolgenden guten Blanketts 17 E, 17 F, 17 G, 17 H usw. bis zum Erkennen einer erneuten Splicestelle taktgemäß abgezogen. Dabei werden die entsprechenden Abzugszyklen wieder ganz normal gesteuert, d.h. der Zyklus start erfolgt über den Maschinentakt (Startsignal 32) und der Zyklusstopp über den Druckmarkentaster 27 a (Stopp signal 34).
In den Fig. 2a bis 2f ist der Verlauf einer Blankett bahn 1 schematisch in den verschiedenen Phasen des Blan kettvorschubes dargestellt. Die beiden Umlenkpunkte der Blankettbahn 1 symbolisieren hier die gemäß der Fig. 1 an diesen Stellen angeordnete Umlenkwalze 26 und die Abzugswalze 14 a. Die Abtastung der auf der Blankettbahn 1 vorhandenen Druckmarken 12 zum registergeführten Blankett vorschub oder -abzug erfolgt mittels zweier Druckmarken taster 27 a, 27 b. Der eine Druckmarkentaster 27 a ist hierbei stromab (Pfeil 28) im Abstand einer Blankettlänge von der Schneideinrichtung 16 angeordnet. Der zweite Druckmarken taster 27 b befindet sich im Abstand von drei Blankettlängen stromauf von der Schneideinrichtung 16. Der Taster 21 zur Erfassung einer in der Blankettbahn 1 befindlichen Splice stelle 29 ist hier im Abstand von zwei Blankettlängen plus einem Betrag "x" stromauf von der Schneideinrichtung 16 angeordnet. Dabei kann "x" ein kleiner Betrag von etwa 2 mm sein. Eine solche Anordnung der Splicestellenerfas sung (Taster 21) gewährleistet, daß jeweils eine volle Blankettlänge (Blankett 17 C in Fig. 2a) den Taster 21 passiert hat, so daß mit Sicherheit festgestellt werden kann, ob sich auf dem Blankett 17 C eine Splicestelle 29 befindet.
Solange keine Splicestelle 29 durch den Taster 21 festge stellt wird, werden die abgezogenen Blanketts 17 definierter Länge am Ende eines jeden Abzugszyklus mittels einer an einer bestimmten Stelle fest installierten Beleimeinrich tung 31 für ihre darauffolgende Weiterverarbeitung beleimt. Gemäß der Fig. 2a haben den Taster 21 bisher nur einwand freie Blankettlängen 17 A, 17 B, 17 C passiert, d.h. eine Splicestelle 29 wurde noch nicht festgestellt.
Unter einem Abzugszyklus soll hierbei stets der Zeitraum zwischen dem Start und dem Stopp des Servomotors 13 ver standen werden, der das Abzugswalzenpaar 14 a, 14 b (Fig. 1) für den Bahnabzug antreibt. Dabei entspricht ein solcher Zyklus normalerweise jeweils dem Abzug einer definierten Blankettlänge 17. Der Zyklus beginnt also mit dem Start des Servomotors 13, was beim normalen Bahnabzug, also solange keine Splicestelle 29 erkannt wurde, stets durch den Maschinentakt der Verpackungsmaschine 19 geschieht. ln der in der Fig. 3 dargestellten Steuerung ist dies durch ein entsprechendes Eingangssignal 32 in eine Steuereinheit 30 symbolisiert. Der Stopp des Motors 13, also das Ende eines Bahnabzugszyklus, wird durch einen der Druckmarken taster 27 a, 27 b bewirkt. Im regelmäßigen Abzugsbetrieb ist dies beim hier gezeigten Beispiel der Druckmarken taster 27 a, der hier jeweils beim Erkennen einer Druck marke 12 den erfolgten Abzug einer definierten Blankett länge 17 signalisiert und dadurch den Stopp des Motors 13 einleitet, so daß diese abgezogene Blankettlänge 17 durch die mit dem normalen Maschinentakt gekoppelte Schneidein richtung 16 abgetrennt werden kann.
Gemäß der Steuerung nach der Fig. 3 bedeutet das also, daß durch das Startsignal 32, welches in ein Schaltglied 33 eingeht, der Motor 13 eingeschaltet, also an elektrische Spannung gelegt und somit in Gang gesetzt wird (Zyklus beginn). Durch ein Stoppsignal 34 vom Druckmarkentaster 27 a bzw. 27 b, welches ebenfalls in das Schaltglied 33 eingeht, wird der Motor 13 ausgeschaltet (Zyklusende). Zwischen dem Schaltglied 33 und dem Motor 13 ist ein Servoverstärker 37 vorgesehen, der die vom Schaltglied 33 abgegebene Größe 36 verstärkt und sie dann dem Motor 13 aufgibt. Über einen dem Motor 13 zugeordneten Tachogenerator 38 ist der Regel kreis geschlossen, so daß hier ein geregelter Servomotor 13 vorliegt.
Wird nun in einer Blankettbahn 1 eine Splicestelle 29 durch den Taster 21 erkannt, wie das in der Fig. 2b der Fall ist, so wird der gerade laufende Zyklus zu Ende ge führt. Das Beenden dieses Zyklus erfolgt dabei wiederum durch das vom Druckmarkentaster 27 a ausgelöste Stoppsignal 34 (Fig. 3). Gemäß der Fig. 2b tritt an die Stelle des zuvor mittels der Schneideinrichtung 16 abgetrennten und der Verpackungsmaschine 19 (Fig. 1) zugeführten guten Blanketts 17 A nun das ebenfalls gute Blankett 17 B. Mit dem Erkennen der Splicestelle 29 muß für den zu beendenden und für den darauffolgenden Zyklus (Fig. 2b und 2c) die Beleimeinrichtung 31 ausgeschaltet werden, so daß keine unnötigen Beleimungen der in diesen Zyklen an der Beleim einrichtung 31 vorbeigeführten, später ohnehin auszuson dernden, mit der Splicestelle 29 behafteten Blankettab schnitte 22 A, 22 B erfolgt. Es wird dabei davon ausgegangen, daß in Anbetracht der möglichen Lagen, die eine solche Splicestelle 29 auf der Blankettbahn 1 einnehmen kann, maximal zwei Blankettlängen auszusondern sind, so daß dem entsprechend in jedem Falle zwei aufeinanderfolgende Abzugszyklen beleimungsfrei ablaufen sollen. Im hier vor liegenden Falle liegt die erkannte Splicestelle 29 gerade mittig zwischen zwei normalen Blankettlängen, so daß zwei volle Blankettabschnitte 22 A, 22 B auszusondern sind. In der Steuereinheit 38 (Fig. 3) ist ein Zeitglied 39 ent halten, welches einem Schieberegister ähnlich ist und vom Maschinentakt getaktet wird. Es erhält also vom Maschinen takt (Startsignal 32) ausgehende Impulse 32 b. Dieses Zeit glied 39 hat die Aufgabe, beim Erkennen einer Splicestelle 29 in den darauffolgenden Abzugszyklen bestimmte Steuerungs vorgänge auszulösen. So wird über das Zeitglied 39 bei Erhalt eines Signals 40 vom Taster 21, also wenn eine Splicestelle 29 erkannt wurde, wie bereits beschrieben, für den zu beendenden und den folgenden Zyklus (Fig. 2b und 2c) die Beleimeinrichtung 31 ausgeschaltet, wozu diese einen entsprechenden Impuls 41 erhält.
Nachdem in Fig. 2c das letzte einwandfreie Blankett 17 C zum Abtrennen mittels der Schneideinrichtung 16 anliegt und der Zyklusstart bzw. der Zyklusstopp bis hierher ganz normal über den Maschinentakt (Startsignal 32) bzw. den Druckmarkentaster 27 a (Stoppsignal 34) erfolgten, müssen nun die zwei folgenden Zyklen, in denen die beiden auszu sondernden, mit der Splicestelle 29 behafteten Blankett längen 22 A, 22 B abgezogen werden, (Fig. 2d und 2e), durch ein weiteres in der Steuereinheit 30 (Fig. 3) ent haltenes Zeitglied 42 gestartet und durch den anderen Druckmarkentaster 27 b gestoppt werden. Das ist notwendig, da in diesen beiden Abzugszyklen die mit dem normalen Maschinentakt gekoppelte Schneideinrichtung 16 nicht wirk sam werden darf, zwischendurch also nicht geschnitten wird. Außerdem kann der erste Druckmarkentaster 27 a eine register gerechte Steuerung des Abzugszyklus nicht mehr übernehmen, wenn in dessen Bereich die auszusondernden Blankettab schnitte 22 A, 22 B gelangen, die in der Regel keine register gerecht liegenden Druckmarken 12 aufweisen. Demzufolge muß für die beiden Zyklen gemäß der Fig. 2d und 2e der Start auf das Zeitglied 42 umgelegt werden, was durch ein Schaltelement 43 erfolgt, welches über das Zeitglied 39 der Steuereinheit 30 einen entsprechenden Impuls 44 erhält. Außerdem muß eine Umschaltung für den Zyklusstopp vom Druckmarkentaster 27 a auf den Druckmarkentaster 27 b erfol gen, was durch ein Schaltelement 35 geschieht, welches ebenfalls einen entsprechenden Impuls 45 von der Steuer einheit 30 über das Zeitglied 39 erhält. Und schließlich ist die Maschinengeschwindigkeit der Verpackungsmaschine 19 herabzusetzen, um die beiden Abzugszyklen für die auszu sondernden Blankettabschnitte 22 A und 22 B und zusätzlich noch den Abzugszyklus für ein darauffolgendes gutes Blankett 17 D während eines Verpackungsmaschinentaktes zu bewerkstelligen. Es müssen also in dieser Phase drei Abzugs zyklen in einem Verpackungsmaschinentakt erfolgen. Hierzu erhält der Maschinenantrieb 46 über das Zeitglied 39 einen entsprechenden Impuls 48 von der Steuereinheit 30. Die beschriebene Umschaltung des Zyklusstartes und des Zyklus stopps sowie die Geschwindigkeitsreduzierung der Verpackungs maschine werden mit dem Stopp des ablaufenden vorherigen regulären Abzugszyklus über das Zeitglied 39 ausgelöst. Gleichzeitig wird ab diesem Zeitpunkt für alle folgenden Zyklen die Beleimeinrichtung 31 aktiviert, die vorher für zwei Abzugszyklen ausgeschaltet war. Das Zeitglied 42 ist dabei für den Start von zwei Zyklen ausgebildet, wozu es jeweils durch einen entsprechenden Impuls 32 a angeregt wird. Die Zyklen nach den Fig. 2d und 2e werden also durch das Zeitglied 42 gestartet und durch den Druckmarkentaster 27 b gestoppt. Für den folgenden Zyklus zum Abzug des nächsten guten Blanketts 17 D (Fig. 2f) erfolgt der Start wieder über den Maschinentakt, der Stopp jedoch noch mit dem Druckmarkentaster 27 b. Die Umschaltung auf den Zyklus start durch den Maschinentakt wird wieder durch das Schalt element 43 bewerkstelligt, welches dazu mit dem Stopp des vorangegangenen Zyklus vom Zeitglied 39 einen entsprechen den Impuls 49 erhält. Am Ende des Zyklus gemäß der Fig. 2f liegen ein gutes Blankett 17 D sowie die beiden auszuson dernden Blankettabschnitte 2 A, 22 B zum Abschneiden durch die jetzt wieder durch den Maschinentakt aktivierte Schneideinrichtung 16 bzw. durch die zusätzliche zweite Schneideinrichtung 23 an. Die Schneideinrichtung 23 wird jeweils nur im letzten Zyklus der Aussonderung, d.h. wenn die beiden zusammenhängenden Abschnitte 22 A und 22 B gemein sam als Überschuß von dem folgenden guten Blankett 17 D abgeschnitten werden, aktiviert. Dazu erhält die Schneid einrichtung 23 über das Zeitglied 39 von der Steuereinheit 30 einen entsprechenden Impuls 51 (Fig. 3). Nachdem diese beschriebenen Zyklen von der Splicestellenerkennung bis zum Aussondern der mit der Splicestelle 29 behafteten Blankettbahnabschnitte 22 A, 22 B abgelaufen sind, wird die Verpackungsmaschine 19 normal weitergefahren, und es werden wieder die nachfolgenden guten Blanketts 17 E, 17 F, 17 G, 17 H usw. bis zum Erkennen einer erneuten Splicestelle taktgemäß abgezogen. Dabei werden die entsprechenden Abzugszyklen wieder ganz normal gesteuert, d.h. der Zyklus start erfolgt über den Maschinentakt (Startsignal 32) und der Zyklusstopp über den Druckmarkentaster 27 a (Stopp signal 34).
Die in den Fig. 4a bis 4g sowie Fig. 5 gezeigte Variante
weicht von der vorstehenden beschriebenen insoweit ab, daß
die Abzugszyklen für die Blankettabschnitte hier nicht
mittels zweier Druckmarkentaster 27 a, 27 b, sondern nur
über einen Druckmarkentaster 27 b und einen zusätzlichen
Speicher 47 gesteuert werden. Außerdem wurde der Taster 21
für die Splicestellenerkennung hier an eine andere Stelle
des Blankettbahnweges gelegt. Analog dem vorangegangenen
Beispiel erfolgen im Normalbetrieb der Zyklusstart (Start
des Motors 13) durch den Maschinentakt (Startsignal 32)
und der Zyklusstopp (Stopp des Motors 13) durch einen
Druckmarkentaster, nämlich den hier einzigen Druckmarken
taster 27 b. Gemäß der Fig. 4a ist bereits eine Splicestelle
29 durch den Taster 21 erkannt worden. Der laufende
Abzugszyklus wird durch das Stoppsignal 34 des Druckmarken
tasters 27 b (Fig. 5) beendet. Wie aus der Fig. 4a zu er
kennen ist, ist der Bahnabschnitt 22 A plus 22 B, der die
erkannte Splicestelle 29 enthält, hier um den Betrag "y"
größer als eine normale Blankettlänge. Bei Registerhaltig
keit müßte eine Druckmarke 12 in Höhe der gestrichelt
angedeuteten Linie "L" liegen. Da dies hier nicht der Fall
ist, lassen sich die Abzugszyklen für den Abzug definierter
Blankettlängen 17 B, 17 C usw. zunächst nicht mehr mit dem
Druckmarkentaster 27 b steuern. Mit Erkennung einer Splice
stelle 29 durch den Taster 21 wird deshalb der laufende
Zyklus gespeichert. Hierzu ist bei der Steuerung nach Fig. 5
ein Speicher 47 vorgesehen. Der Speicher 47, der bei jedem
Zyklusstart durch das Startsignal 32 in Gang gesetzt wird,
erhält nun von der Steuereinheit 30 ein durch das Zeit
glied 39 ausgelöstes Signal 52, daß der laufende Zyklus,
d.h. die Zeitdauer dieses Zyklus zu speichern ist, was
über das Signal 53 erfolgt. Gleichzeitig erhält das Schalt
element 35 von der Steuereinheit 30 über das Zeitglied 39
einen Impuls 45, so daß von einem Zyklusstopp durch den
Druckmarkentaster 27 b auf einen Zyklusstopp durch den
Speicher 47 umgeschaltet wird. Die nächsten drei Abzugs
zyklen (Fig. 4b bis 4d) werden nun über die Speicher
steuerung abgefahren, d.h. der Zyklusstart erfolgt ganz
normal über den Maschinentakt, aber der Zyklusstopp wird
durch den Speicher 47 nach Ablauf der gespeicherten Zyklus
zeit erreicht. Da die gespeicherte Zykluszeit dem Abzug
jeweils einer normalen Blankettlänge entspricht, können
in diesen drei Zyklen die drei guten, noch vor den auszu
sondernden Abschnitten 22 A, 22 B liegenden Blanketts 17 C,
17 D, 17 E abgezogen und abgeschnitten werden. Da im zweiten
und dritten dieser drei Abzugszyklen bereits die auszu
sondernden Abschnitte 22 A und 22 B in den Bereich der
Beleimungseinrichtung 31 kommen und diese ja nicht beleimt
werden sollen, muß die Beleimungseinrichtung, ebenso wie
beim ersten Ausführungsbeispiel für diese zwei Zyklen
(Fig. 4c und 4d) ausgeschaltet werden. Hierzu erhält
die Beleimeinrichtung 31 von der Steuereinheit 30 über das
Zeitglied 39 einen Impuls 41 (Fig. 5). In den nächsten
beiden Zyklen (Fig. 4e und 4f) werden nun die Abschnitte
22 A und 22 B abgezogen, wobei die Schneideinrichtung 16
für diese beiden Zyklen, ebenso wie beim ersten Ausfüh
rungsbeispiel, nicht tätig werden sollen. Außerdem muß die
Registerhaltigkeit der Bahn wieder hergestellt werden, um
die den auszusondernden Abschnitten 22 A, 22 B nachfolgenden
guten Blanketts 17 F, 17 G usw. wieder registergerecht nach
schieben zu können. Der Zyklusstart erfolgt demzufolge für
diese beiden Zyklen durch das Zeitglied 42, auf welches
über das Schaltelement 43 umgeschaltet wird, welches über
das Zeitglied 39 einen entsprechenden Impuls 44 erhält.
Das Stoppsignal 34 für den Zyklusstopp kommt indessen wieder
vom Druckmarkentaster 27 b, auf den durch das mit einem
entsprechenden Impuls 45 beaufschlagte Schaltelement 35
umgeschaltet wurde. Gemäß der Fig. 4e erfolgte zunächst
ein durch das Zeitglied 42 gestarteter und an der nächsten
Druckmarke 12 durch den Druckmarkentaster 27 b beendeter
kurzer Zyklus, wobei die Blankettbahn 1 nur um den eingangs
genannten Betrag "y" vorgezogen wurde, so daß die Register
führung der Blankettbahn 1 nun wieder hergestellt ist.
Die vorher für zwei Zyklen unterbrochene Beleimung setzt
mit diesem Zyklus wieder taktgemäß ein. Nach dem gemäß
der Fig. 4f erfolgten, durch das Zeitglied 42 gestarteten
und durch den Druckmarkentaster 27 b beendeten Zyklus muß
der nun folgende Zyklus gemäß der Fig. 4g wieder mit dem
normalen Maschinentakt (Startsignal 32) gestartet werden,
da nun beim Anliegen eines guten Blanketts 17 F an der
Schneideinrichtung 16 wieder diese mit dem Maschinentakt
gekoppelte Schneideinrichtung 16 aktiv werden muß. Es
erfolgt demgemäß eine Umschaltung für den Zyklusstart vom
Zeitglied 42 auf den Maschinentakt (Startsignal 32) durch
das Schaltelement 43, welches hierzu über das Zeitglied 39
einen entsprechenden Impuls 49 erhält. Die am Ende dieses
Zyklus wirksam werdende zweite Schneideinrichtung 23 für
das Abschneiden der Ausschußblankettabschnitte 22 A, 22 B
wird dazu durch einen Impuls 51 über das Zeitglied 39
aktiviert. Ebenso wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
müssen auch hier die Abzugszyklen für die auszusondernden
Abschnitte 22 A und 22 B sowie für das nachfolgende gute
Blankett 17 F während eines Arbeitstaktes der Verpackungs
maschine 19 erfolgen, so daß deren Antriebsgeschwindigkeit
zu reduzieren ist. Der Maschinenantrieb 46 erhält hierzu
gemäß der Fig. 5 mit Beginn dieser entsprechenden Abzugs
zyklen von der Steuereinheit 30 über das Zeitglied 39 einen
entsprechenden Impuls 48. Es erfolgt nun ein normales
Weiterfahren der Maschine bei Abzug jeweils normaler Blan
kettabschnitte 17 G, 17 H, 17 J, 17 K usw. bis zum Feststellen
einer erneuten Splicestelle.
Die genannten Taster 21, 27 a, 27 b können als auf optischer,
kapazitiver oder anderer Basis arbeitende Aufnehmer ausge
bildet sein. Anstelle der in den Fig. 3 und 5 zum Ver
ständnis der Bahnabzugssteuerung dargestellten Steuerein
richtungen kann man in der praktischen Realisierung
natürlich die entsprechenden Funktionen in einer Computer
steuerung unterbringen.
Claims (26)
1. Verfahren zum Aussondern von durch Fehlerstellen, ins
besondere Splicestellen, unbrauchbaren Materialbahnab
schnitten aus einer Materialbahn, insbesondere aus einer
Blankettbahn an Verpackungsmaschinen der tabakverarbeiten
den Industrie, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn
(1) intermittierend um jeweils eine definierte Länge eines
Materialbahnabschnittes (17) aus einem Vorrat (8) abgezogen
wird, daß jeweils ein solcher Materialbahnabschnitt (17)
von der Bahn (1) abgeschnitten wird, daß eine in der
Materialbahn (1) befindliche Fehlerstelle (29) erfaßt
und ein entsprechender, mit dieser Fehlerstelle (29) behaf
teter Materialbahnabschnitt (22 A, 22 B) abgeschnitten und
ausgesondert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die von der Materialbahn (1) taktweise abgeschnittenen
Materialbahnabschnitte (17) definierter Länge einer ent
sprechend getakteten Verarbeitungsstation (19) zugeführt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Aussondern einer Fehlerstelle (29) mehr als eine Länge
eines definierten Materialbahnabschnittes (17) abgezogen
und der über diesen definierten Materialbahnabschnitt (17)
hinausgehende, die Fehlerstelle (29) enthaltende Über
schuß (22 A, 22 B) abgeschnitten und ausgesondert wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Abziehen von mehr als einer Länge eines
definierten Materialbahnabschnittes (17) und das Abschnei
den und Aussondern des über diesen definierten Material
bahnabschnitt (17) hinausgehenden, die Fehlerstelle (29)
enthaltenden Überschusses (22 A, 22 B) während eines
Arbeitstaktes der Verarbeitungsstation (19) erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
für den Zeitraum des Abziehens des überlangen, aus einem
definierten Materialbahnabschnitt (17) und dem Überschuß
abschnitt (22 A, 22 B) gebildeten Bahnabschnittes eine
Differenz der Taktgeschwindigkeiten zwischen der Verarbei
tungsstation (19) und dem Materialbahnabzug erzeugt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Taktgeschwindigkeit der Verarbeitungsstation (19)
verzögert wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Aussondern einer
Fehlerstelle (29) vom Zeitpunkt deren Erfassung an um eine
definierte Anzahl von Abzugszyklen guter Materialbahnab
schnitte (17) verschleppt wird.
8. Einrichtung zum Aussondern von durch Fehlerstellen
unbrauchbaren Materialbahnabschnitten aus einer Material
bahn, insbesondere aus einer Blankettbahn an Verpackungs
maschinen der tabakverarbeitenden Industrie, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel (13, 14 a, 14 b) vorgesehen sind
zum intermittierenden Abziehen einer Materialbahn (1) aus
einem Vorrat (8) um jeweils eine definierte Länge eines
Materialbahnabschnittes (17), daß Mittel (16) vorhanden
sind zum Abschneiden jeweils eines solchen Materialbahn
abschnittes (17) von der Bahn (1), daß Mittel (21) angeord
net sind zum Erfassen einer in der Materialbahn (1) befindlichen
Fehlerstelle (29) sowie Mittel (23, 24) zum Abschneiden und
Aussondern eines mit dieser Fehlerstelle (29) behafteten
Materialbahnabschnittes (22 A, 22 B).
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die von der Materialbahn (1) abgeschnittenen Material
bahnabschnitte (17) definierter Länge einer Verarbeitungs
station (19) zuführbar sind, welche zu den Abzugsmitteln
(13, 14 a, 14 b) entsprechend getaktet ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Materialbahnvorrat (8) aus einer durch Abziehen
der Bahn (1) von einer Vorratsrolle (2 a bzw. 2 b) gebildeten
Materialbahnschleife (8 a) besteht.
11. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Abziehen von Materialbahnabschnitten
(17) aus dem Vorrat (8) aus einem intermittierend bewegten
Abzugswalzenpaar (14 a, 14 b) bestehen.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Antrieb des Abzugswalzenpaares (14 a, 14 b) ein
geregelter Servomotor (13) vorgesehen ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Querschneideeinrichtung (16) vorgesehen ist zum
Abschneiden der aus dem Vorrat (8) abgezogenen Material
bahnabschnitte (17) definierter Länge.
14. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Erfassen von in der Materialbahn (1) befindlichen
Fehlerstellen (29) ein Taster (21) vorgesehen ist, der an
einer definierten Stelle des Förderweges der Materialbahn
(1) angeordnet ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Taster (21) stromauf in einem Abstand von
der Querschneideeinrichtung (16) angeordnet ist, der dem
Mehrfachen einer definierten Materialbahnabschnittslänge
(17) plus einem kleinen Betrag (x) entspricht.
16. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Quer
schneideeinrichtung (23) vorgesehen ist zum Abschneiden
eines die Fehlerstelle (29) enthaltenden Überschusses
(22 A, 22 B) von einem über die definierte Länge eines
Materialbahnabschnittes (17) hinaus abgezogenen Bahnab
schnitt.
17. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Quer
schneideeinrichtung (23) stromab in einem der Länge eines
definierten Materialbahnabschnittes (17) entsprechenden
Abstand von der ersten Querschneideeinrichtung (16) ange
ordnet ist.
18. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zum registerhaltigen
Materialbahnabzug auf der Materialbahn (1) befindliche
Druckmarken (12) erfassende Taster (27 a, 27 b) vorgesehen
sind.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Druckmarkentaster (27 b) vorgesehen ist,
der stromauf in einem Abstand von der ersten Querschneide
einrichtung (16) angeordnet ist, der dem Mehrfachen der
Länge eines definierten Materialbahnabschnittes (17) ent
spricht.
20. Einrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei Druckmarkentaster (27 a, 27 b) vorgesehen
sind, die in einem Abstand zueinander entlang des Förder
weges der Materialbahn (1) angeordnet sind, der dem Mehr
fachen der Länge eines definierten Materialbahnabschnittes
(17) entspricht, wobei jeweils in den verschiedenen Phasen
des Materialbahnabzuges in Abhängigkeit von der augen
blicklichen Lage der Fehlerstelle (29) nur einer der Druck
markentaster (27 a oder 27 b) aktiviert ist.
21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der beiden Druckmarkentaster (27 a) im Bereich
der zweiten Querschneideeinrichtung (23) angeordnet ist.
22. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zum definierten Mate
rialbahnabzug eine Speichersteuerung (47) vorgesehen ist.
23. Einrichtung nach einem der Ansprüche 18, 19 und 22,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckmarkentaster (27 b) und
eine Speichersteuerung (47) für einen definierten Material
bahnabzug vorgesehen sind, die gesteuert aufeinander um
schaltbar sind.
24. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
8 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß gesonderte Mittel
(42) vorgesehen sind zum Starten eines Bahnabzugszyklus.
25. Einrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Starten eines Bahnabzugszyklus ein Zeitglied (42)
vorgesehen ist.
26. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
8 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beleimen von
Materialbahnabschnitten (17) eine am Förderweg der Material
bahn (1) angeordnete Beleimeinrichtung (31) vorgesehen ist,
welche entaktivierbar ist, wenn mit einer Fehlerquelle (29)
behaftete Materialbahnabschnitte (22 A, 22 B) diese passieren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863639972 DE3639972A1 (de) | 1986-11-22 | 1986-11-22 | Verfahren und einrichtung zum aussondern von durch fehlerstellen unbrauchbaren materialbahnabschnitten aus einer materialbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863639972 DE3639972A1 (de) | 1986-11-22 | 1986-11-22 | Verfahren und einrichtung zum aussondern von durch fehlerstellen unbrauchbaren materialbahnabschnitten aus einer materialbahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3639972A1 true DE3639972A1 (de) | 1988-05-26 |
Family
ID=6314570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863639972 Withdrawn DE3639972A1 (de) | 1986-11-22 | 1986-11-22 | Verfahren und einrichtung zum aussondern von durch fehlerstellen unbrauchbaren materialbahnabschnitten aus einer materialbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3639972A1 (de) |
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