DE3629068C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Halterung für ein längliches Torsionsglied,
insbesondere für die Torsionsfeder einer Gegengewicht-Ausgleichseinrichtung
entsprechend dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Es ist seit langem bekannt, daß Torsionsglieder dazu verwendbar
sind, beim Verdrillen eine zum Ausgleich dienende Federkraft
auszuüben. Das Torsionsglied wird normalerweise an einer Stelle
unverdrehbar gehaltert und wird an einer anderen Stelle durch
Drehen eines Elements verdrillt, das an dieser Stelle an dem
Torsionsglied angeordnet ist. Insbesondere sind derartige Ein
richtungen als Gegengewicht-Ausgleichseinrichtung verwendbar.
Bei einer derartigen Verwendung wird das Torsionsglied in
vielen Fällen sehr häufig unterschiedlichen Torsionskräften
unterworfen, die während längerer Zeitspannen aufrecht erhalten
werden. Es erfolgt deshalb dabei oft eine mehrtausendfach
wiederholte Belastung.
Praktische Erfahrungen mit derartigen Einrichtungen haben gezeigt,
daß im Hinblick auf die Standzeit derartiger Einrichtungen
eine Hauptschwierigkeit im Bereich der Stelle auftritt, an der
das Torsionselement unverdrehbar gehaltert wird. Eine Schwächung
oder ein Ausfall des Torsionsglieds tritt relativ häufiger an
diesen Stellen im Vergleich zu anderen Stellen entlang der
Länge des Torsionsglieds auf. Dadurch ergibt sich eine praktisch
bedeutsame Beschränkung der Genauigkeit und der Wiederholbarkeit
der Funktionen von Einrichtungen mit derartigen Torsionsgliedern.
Eine hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit sind jedoch insbesondere
dann wichtig, wenn die Einrichtung zum Abstützen einer Gehäuseabdeckung
in einer offenen Lage dient. Wenn das Torsionsglied
Abnutzungserscheinungen zeigt, kann die Abdeckung aus der
normalen offenen Lage mehr oder weniger absinken, wodurch die
Zugänglichkeit des betreffenden Innenraums beeinträchtigt
wird.
Bei Drehstabfedern für die Abfederung von Fahrzeuggestellen
ist es bekannt (DE-PS 6 36 263), im Hinblick auf eine gewüschte
Dauerschwingfestigkeit im Einspannbereich Muffen vorzusehen,
deren Außendurchmesser sich nach ihren Innenkanten hin verjüngt,
und diese so aufzupressen oder aufzuschrumpfen, daß
der spezifische Flächendruck von der Eintrittsstelle der
Drehstabfeder nach der Austrittsstelle zunimmt. Es ist
ferner bekannt, neben dem Einspannbereich von Torsionsfederstäben,
der durch eine Vierkantöffnung begrenzt ist, ein
Formstück vorzusehen, welches die Dreh-Deformation der
Torsionsfederstäbe begrenzt (DE-PS 9 35 338). Das Formstück ist
mit einer sternförmigen Öffnung versehen, wobei die stumpfen
Winkel der Öffnung der gewünschten Dreh-Deformation der
Federstäbe entsprechend gewählt sind. Das Formstück dient dabei
als Begrenzungsanschlag, damit je nach dem Abstand von der
Vierkantöffnung eine geringere oder größere Federhärte eingestellt
werden kann.
Es ist ferner eine Federnuß für Torsionsfedern, insbesondere
in Kraftfahrzeugen bekannt (DE-AS 10 31 148), welche die aus
flachen Einzelblättern zusammengesetzte Feder als entsprechend
geformte Muffe übergreift, wobei die den Schmalseiten
der Einzelblätter zugekehrten Muffenflächen derart
gekrümmt verlaufen, daß sie die Einzelblätter lediglich
längs einer etwa quer zur Feder verlaufenden Geraden berühren.
Dabei wird die Torsionsspannung auf das Blattfederbündel über
ebene Wandflächen übertragen, die an den Seitenflächen der
beiden äußersten Blattfedern angreifen. Diese Berührungsflächen
sind auch während der Verdrillung der Blattfedern konstant.
Eine bisher bevorzugte Methode zur Halterung eines Torsionsglieds mit einem
vieleckigen Querschnitt bestand darin, das Torsionsglied in ein Halterungs
glied einzusetzen, das eine in der Hauptsache kongruent geformte Öffnung auf
weist, so daß mindestens einige der Wände der Öffnung an entsprechenden
Seitenflächen des Torsionsglieds angreifen, wobei dieser Eingriff entlang einer
beträchtlichen Tiefe auftritt. Dadurch wird ein zuverlässiger Eingriff zwischen
dem Halterungsglied und dem Torsionsglied angestrebt.
Es wurde jedoch festgestellt, daß bei der Benutzung eine Beeinträchtigung der
Eigenschaften des Torsionsglieds im Bereich der Stelle auftritt, an der das
Torsionsglied aus der verhältnismäßig tiefen Öffnung in dem Halterungsglied
vorragt. Vor allem dadurch wird die Lebensdauer derartiger Einrichtungen be
grenzt.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch eine spezielle Ausbildung
des Halterungsglieds für ein Torsionsglied, das insbesondere einen vieleckigen
Querschnitt aufweist, der Eingriff zwischen den Wänden der Öffnung und den
Seitenflächen des Torsionsglieds in spezieller Weise unterschiedlich sein kann,
wenn das Torsionsglied verdrillt wird, und daß die Standzeit des Torsionsglieds
erheblich erhöht werden kann. Insbesondere wurde festgestellt, daß beim Ver
drillen des Torsionsglieds dieses sich seitlich innerhalb der Öffnung des Halte
rungsglieds und auch in Umfangsrichtung bewegen kann, obwohl das innerste
Ende des Torsionsglieds stationär relativ zu dem Halterungsglied bleibt. Es wurde
festgestellt, daß bei einer derartigen Ausbildung der Öffnung des Halterungs
glieds, daß derartige Bewegungen in einem begrenzten Umfang zugelassen
werden, die lokalisierte Abnutzung des Torsionsglieds vermieden werden kann,
wodurch die Gefahr von oberflächlichen Rißbildungen oder dergleichen De
formationen vermieden werden kann, welche bisher einer übermäßigen Belastung
und der Verursachung von Einschnürungen zugeschrieben wurden, welche die
häufigste Ursache für frühzeitige Ermüdungserscheinungen sind. Deshalb wird
durch die Erfindung angestrebt, stark lokalisierte Spannungen zu vermeiden, die
bei einer üblichen Ausbildung der Öffnung zu einem Einschnürungseffekt führen
können, welcher als Hauptgrund für die Verringerung der Lebensdauer der
Torsionsglieder und der Halterungsglieder angesehen wird.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine derartige Halterung für ein insbe
sondere einen vieleckigen Querschnitt aufweisendes Torsionsglied anzugeben,
welche eine verbesserte Aufnahme der Spannungen ermöglicht, die auf die
Glieder ausgeübt werden, und welche eine längere Standzeit für das Halterungs
glied des Torsionsglieds ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unter
ansprüche.
Bei einer derartigen Halterung ist deshalb eine sich hinreichend zum offenen
Ende erweiternde Öffnung des Halterungsglieds vorgesehen, so daß bei relativ
ungespanntem Torsionsglied die Öffnung in relativ großer Tiefe daran angreift,
wobei der sich davon zu dem offenen Ende der Öffnung erstreckende Teil des
Torsionsglieds einen kleinen Abstand von den Wänden der Öffnung aufweist,
welcher Abstand jedoch hinreichend klein ist, so daß beim weiteren Verdrillen
des Torsionsglieds der in dem Halterungsglied liegende Teil fortschreitend an
einem zusätzlichen Oberflächenbereich der Wände der Öffnung angreift, wodurch
der die Last tragende Eingriff gleichförmig und kontinuierlich derart verteilt
wird, daß die Größe der Eingriffsfläche im wesentlichen proportional zu der
Größe der Verdrillung ist, die in den Torsionsgliedern auftritt. Wenn der Betrag
der Verdrillung in dem Torsionsglied ansteigt, steigt die zur Erzeugung dieser
Verdrillung erforderliche Kraft an, und die Tatsache, daß der Oberflächenbereich
des Halterungsglieds, welcher dieser Kraft entgegensteht, etwa proportional mit
der Erhöhung der Kraft ansteigt, ergibt sich dadurch ein wesentlicher Beitrag
für eine wesentliche Erhöhung der Standzeit des Torsionsglieds bei genauer
Arbeitsweise.
Es wurde ferner festgestellt, daß eine derartige Ausbildung der Oberflächen der
Öffnung vorteilhaft ist, bei welcher bei Betrachtung in Richtung der Achse der
Öffnung diese nach außen im Hinblick auf die Außenflächen des Torsionsglieds
in der Richtung der Verdrillung des Torsionsglieds geneigt sind, wobei die Außen
flächen des Torsionsglieds im Bereich der maximalen Tiefe in der Öffnung an
fänglich an dieser Öffnungsoberfläche mehr oder weniger an der hohen Stelle
der Öffnungsoberfläche angreifen, wenn das Torsionsglied relativ unverdrillt ist,
und daß diese Angriffsfläche, die sich in diesem Bereich von der hohen Stelle
zu der nach außen geneigten Oberfläche verschiebt, wenn das Torsionsglied weiter
verdrillt wird, so daß im Ergebnis das Torsionsglied in einem gewissen Ausmaß
auf der Wand der Öffnung im Angriffsbereich abrollt. Eine vergleichbare Wirkung
kann in fortschreitend höheren Niveaus innerhalb der Öffnung auftreten, wenn
das Torsionsglied noch weiter verdrillt wird. In denjenigen Fällen, in denen das
Halterungsglied derart ausgebildet ist, daß es Torsionsglieder aufnimmt, die in
der einen oder in der anderen Richtung verdrillt werden könnten, weisen die
Oberflächen der Öffnung eine im wesentlichen zentrale hohe Stelle mit nach
außen geneigten Oberflächen auf, die sich in beiden seitlichen Richtungen davon
erstrecken, wodurch eine gewissermaßen konvexe Ausbildung vorhanden ist, wobei
die Bezeichnung "konvex" Ausbildungen umfaßt, die durch eine Mehrzahl von
geraden Linien oder durch eine oder mehrere bogenförmige Linien definiert
sind.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Gegengewicht-Ausgleichseinrichtung mit einer
Einrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den rechten Endbereich der Einrichtung in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 2, wobei ein Torsions
glied eingesetzt ist,
Fig. 4 eine schematische Ansicht der Öffnung des Halterungsglieds in Fig. 3,
Fig. 5 eine stark vergrößerte schematische Ansicht, wobei eine typische Ausbil
dung der Wände der Öffnung in dem Halterungsglied in verschiedener
Tiefe in dem Halterungsglied dargestellt ist, sowie eine typische Ausbil
dung eines Teils des Umfangs des Torsionsglieds in einer ausgewählten
Tiefe in gestrichelten Linien; und
Fig. 6, 7 und 8 schematische Teilansichten zur Erläuterung des Eingriffs mit
dem Torsionsglied, wenn dieses aus der Lage in Fig. 6 über die Lage in
Fig. 7 in die Lage in Fig. 8 verdrillt wird.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft eine spezielle Gegen
gewicht-Ausgleichseinrichtung, obwohl die Erfindung auch in Verbindung mit
anderen Einrichtungen zur Einstellung einer Torsionsspannung durch Verdrillen
eines Torsionsglieds verwendbar ist.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft insbesondere Verwendungsfälle,
bei denen ein Gegengewicht-Ausgleich für zwei gelenkig miteinander verbundene
Teile A und B vorgesehen ist. Der Teil A ist der ortsfeste Teil und der Teil
B ist der bewegliche Teil, für den ein Gewichtsausgleich vorgesehen wird. Der
Teil B ist an dem Teil A mit einer Schwenkachse 2 angelenkt, um eine Ver
schwenkung zwischen einer horizontalen Lage und einer vertikalen Lage zu er
möglichen, beispielsweise entsprechend einem geschlossenen und einem geöffneten
Deckel. Der Teil B kann ein beträchtliches Gewicht aufweisen. Wenn dieser sich
in seiner in Fig. 1 dargestellten vertikalen Lage befindet, wird dieses Gewicht
vollständig durch die Schwenkachse 2 getragen, so daß eine allenfalls geringe
Kraft benötigt wird, um den Deckel aus seiner vertikalen Lage zu bewegen.
Wenn sich jedoch der Deckel in einer horizontalen Lage befindet, muß aufgrund
des Gewichts des Deckels ein beträchtliches Drehmoment ausgeübt werden, um
diesen anzuheben. Wenn der Deckel B aus seiner horizontalen in seine vertikale
Lage verschwenkt wird, nimmt die zum Verschwenken erforderliche Kraft fort
schreitend entsprechend dem Kosinus des Schwenkwinkels ab. Deshalb soll ein
derartiges Gegengewicht für den Teil B vorgesehen werden, daß dieser in
jeder beliebigen gewünschten Lage verbleibt.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein längliches Torsionsglied D vor
gesehen, das in der ausgeglichenen oder symmetrischen dargestellten Form unver
drehbar angrenzend an seine Enden an den Stellen 4 bzw. 6 des ortsfesten Teils
A befestigt ist. Das Torsionsglied D wird von einer Hülse C umgeben, die relativ
zu dem ortsfesten Teil A
drehbar ist, die unverdrehbar an dem Torsionsglied D, jedoch nur an Stellen 8 und
9 befestigt ist, die vorzugsweise im gleichen Abstand von den Stellen 4 und 6 vorgesehen sind.
Eine Drehung der Hülse C relativ zu dem ortsfesten Teil A verursacht eine Ver
drillung der Länge des Torsionsglieds D zwischen den Stellen 4 und 8 und den
Stellen 6 bzw. 9, so daß das Torsionsglied eine entgegengesetzt gerichtete Kraft
ausübt, die zumindest in grober Annäherung proportional dem Ausmaß der Ver
drillung ist.
Es ist eine Einheit F vorgesehen, von der ein Teil an der Hülse C und der an
dere Teil an dem Teil B befestigt ist. Der Teil B trägt einen Nocken 10 mit
einer Kurvenfläche 12, über der eine Abgriffrolle 14 abrollt, die an der Hülse
C mit einem Arm 16 angeordnet ist. Wegen der gewünschten symmetrischen
oder ausgeglichenen Eigenschaften der dargestellten Konstruktion sind zwei
Sätze derartiger Einheiten mit einem Nocken und einer Abgriffrolle vorgesehen,
jeweils in der Nähe des betreffenden Endes der Hülse C. Anstelle dieser Einheit
F kann auch eine andere bekannte Einheit dieser Art vorgesehen werden. Die
Kurvenfläche 12 kann derart ausgebildet sein, daß innerhalb gewisser Grenzen
eine große Vielzahl unterschiedlicher ausgleichender Federkräfte erzeugt werden
kann, so daß beispielsweise ein Sperren, ein Ausgleich oder eine Vorspannung
in der einen oder anderen Richtung etc. möglich sind.
An jedem Ende des Torsionsglieds D ist eine einstellbare Struktur G vorgesehen,
mit der die Enden des Torsionsglieds D an dem Teil A in einer Anzahl
von gewünschten Schwenklagenbefestigt werden können. Bei dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel ist ein Montageblock 18 vorgesehen, der sich von dem Teil
A erstreckt und mit einer Aussparung 20 versehen ist, die innen verlaufende
Zähne 24 aufweist.
Das Torsionsglied D besteht aus drei länglichen metallischen Elementen 30 mit
einem aus Fig. 3 ersichtlichen sechseckigen Querschnitt. An den Enden des
Torsionsglied D ist jeweils ein Sockelglied 32 lose angeordnet, das in axialer
Richtung gleitend verschiebbar ist.
Da die innere Öffnung des Halterungsglieds 32 entsprechend dem vieleckigen Um
fang der drei Elemente 30 des Torsionsglieds ausgebildet ist, ist das Halterungs
glied relativ zu dem Bereich des Torsionsglieds, an dem es angreift, unverdreh
bar. Der Umfang des Halterungsglieds 32 ist mit äußeren Zähnen 34 versehen.
Das Halterungsglied 32 ist in eine zentrale Bohrung 36 eines Rings 38 eingesetzt.
Die Zähne 34 greifen an einer Innenverzahnung 40 des Rings 38 an. Der Ring
hat äußere Zähne 39. Die Zähne können eine übliche Zahnform aufweisen, da
es in dieser Hinsicht nur wichtig ist, daß die miteinander kämmenden Zähne
eine relative Drehung verhindern. Der Eingriff ist vorzugsweise verhältnismäßig
lose, so daß die Zähne bei einer gegebenenfalls durchgeführten Einjustierung
leicht in die Eingriffslage gelangen.
Das Halterungsglied 32 hat einen inneren Endteil 42 mit einer glatten zylindri
schen Außenfläche, die in einer entsprechend ausgebildeten Bohrung 44 in der
Buchse 46 sitzt, welche eine zentrale Bohrung 48 und einen sich in axialer
Richtung erstreckenden Teil 50 mit sich in Längsrichtung erstreckenden äußeren
Nuten 52 aufweist. Die Hülse C sitzt eng über und dreht sich mit dem Teil 50
der Buchse 46, welche auf dem Endteil 42 drehbar gelagert ist. Vorzugsweise
hat die Hülse C eine mit Rillen versehene Querschnittsform, so daß in axialer
Richtung verlaufende äußere Vorsprünge 54 und innere Vorsprünge 56 vorhanden
sind. Die beiden eine Abgriffrolle 14 tragenden Arme 16 sind mit der Hülse C
verkeilt und weisen den Vorsprüngen der Hülse C entsprechende Nuten auf.
Deshalb können die Arme 16 entlang der Länge der Hülse C in die Lage gleitend
verschoben werden, in der sich die beiden Nocken 10 bei der betreffenden Ein
richtung befinden. Um die Arme 16 in der gewünschten axialen Lage relativ zu
der Hülse C zu halten, sind die Arme 16 zweckmäßigerweise aus einem Metall
blech ausgebildet und weisen Seitenarme 16A auf, welche über eine Wand
16B verbunden sind, die sich nur zum Teil entlang der Länge des betreffenden
Arms erstrecken. Die unter der Wand 16B liegenden Armteile 16C weisen die
Öffnungen auf, die etwas größer als der Querschnitt der Hülse C sind. Die
Seitenarme 16A sind elastisch aufgespreizt. In dieser aufgespreizten Lage greifen
sie die Hülse C und verhindern, daß sich der Arm 16 in seitlicher Richtung be
wegt. Wenn eine Einjustierung der Lage des Arms 16 entlang der Länge der
Hülse C erfolgen soll, ist es lediglich erforderlich, die vorragenden Enden der
Armteile 16C zu ergreifen und sie gegeneinander zu drücken, so daß der Ein
griff dieser Teile an der Hülse C aufgehoben wird und ermöglicht wird, daß
die Armlage einjustiert werden kann. Die Armteile 16C können mit elastischen
Zungen 60 versehen sein, um eine axiale Anordnung und Einjustierung zu er
leichtern. Ferner kann die Drehlage des Arms 16 relativ zu der Hülse C grob
mit Schritten eingestellt werden, die durch die gerillte Ausbildung der Hülse
C ermöglicht werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei
Nuten vorgesehen, so daß drei relative Drehlagen für den Arm 16 möglich
sind. Falls eine größere Anzahl von Nuten vorgesehen wird, ergibt sich eine
entsprechend größere Anzahl von möglichen relativen Drehlagen für die beiden
Arme.
Obwohl sich die Hülse C mit den Armen 16 und der Buchse 46 dreht, müssen
Mittel für eine nicht drehbare Verbindung der Hülse C mit dem Torsionsglied
D an Stellen vorgesehen werden, die einen Abstand von den gehalterten Enden
4, 6 des Torsionsglieds aufweisen, damit das Torsionsglied bei einer relativen
Drehbewegung der Teile A und B verdrillt werden kann.
Zu diesem Zweck ist ein Teil 64 vorgesehen, der auf dem Torsionsglied D gleitend
verschiebbar ist und starr damit drehbar ist, indem er eine innere Öffnung auf
weist, die entsprechend dem Außenumfang des Torsionsglieds D ausgebildet ist,
und welcher Teil auch in axialer Richtung relativ zu der Hülse C verschiebbar
aber damit drehbar ist, indem der äußere Umfang an den genuteten Innenum
fang der Hülse C angreift. Die axiale Lage des Teils 64 relativ zu der Buchse
46 wird durch die Länge eines Bauteils bestimmt, das innerhalb der Hülse
C zwischen dem Teil 64 und der Buchse 46 angeordnet ist.
Das die Funktionen eines Halters ausübende Element, welches den Ring 38 auf
dem Torsionsglied in einer geeigneten Drehlage hält und gewährleistet, daß nach
der Montage auf dem Montageblock 18 eine geeignete Drehlage erzielt wird,
ist ein Ring 107, der auf dem Endteil 42 des Halterungsglieds 32 zwischen dem
Teil 50 der Buchse 46 und den äußeren Zähnen 34 des Halterungsglieds 32 ange
ordnet ist. Der Ring 107 wird deshalb dadurch positioniert, daß er auf den End
teil 42 aufgeschoben wird, bevor dieser Endteil in die Bohrung 44 in der Buchse
46 eingezwängt wird. Die kompakte Ausbildung der so ausgebildeten Teilanordnung
wird durch den Eingriff der axial nach außen weisenden geneigten Oberfläche
109 auf dem Ring 107 und die axial nach innen weisende geneigte Oberfläche
111 auf den Zähnen 34 gewährleistet. Einstückig mit dem Ring 107 sind zwei
sich in axialer Richtung erstreckende Finger 113 und 115 ausgebildet, die in
radialen innenliegenden Vorsprüngen 117 bzw. 119 enden. Die Breite und radiale
Ausdehnung der Finger 113 und 115 sind derart gewählt, daß sie relativ eng
zwischen zwei angrenzenden äußeren Zähnen 39 auf dem Ring 38 aufgenommen
werden. Die Finger 113 und 115 haben eine derartige Länge, und die Vorsprünge
117 und 119 sind derart angeordnet, daß sie über die Absätze 101 einschnappen,
die in dem Ring 38 ausgebildet sind. Wenn der Ring 38 geeignet drehbar relativ
zu dem Halterungsglied 32 angeordnet ist, wird er in axialer Richtung auf das
Halterungsglied gedrückt, wobei die Innenverzahnung 40 des Rings mit der
Außenverzahnung 34 des Halterungsglieds 32 kämmt. Die Finger 113 und 115
liegen dann zwischen betreffenden Paaren von äußeren Zähnen 39, bis die
Vorsprünge 117 und 119 über die Absätze 101 eingeschnappt sind. Sobald dies
erfolgt ist, wird der Ring 38 in einer geeigneten Drehlage gehaltert und ist
daran gehindert, von dem Torsionsglied abzugleiten. Das Torsionsglied mit dem
Ring 107 als Teil davon kann deshalb als Einheit zu dem Benutzungsort versandt
werden, wobei gewährleistet ist, daß der Ring 38 in einer geeigneten Lage
darauf verbleibt. Der geeignet orientierte Ring 107 wirkt dann mit einer ent
sprechend geformten Öffnung in der Struktur zusammen, in der die Einheit
für eine veränderliche Torsionsspannung angeordnet wird, um eine genaue Orientie
rung der Torsionseinrichtung in Drehrichtung zu erzielen, wobei die Kräfte ge
nau bestimmt werden, welche die Torsionseinrichtung in unterschiedlichen Lagen
des Deckels oder eines anderen Teils ausübt, für den ein Ausgleich vorgesehen
werden soll. Das Halterungsglied gemäß der Erfindung gewährleistet, daß bei
einer gegebenen Schwenklage eines Deckels die von der Torsionseinrichtung aus
geübte Kraft auch nach wesentlich längerer Standzeit zuverlässig ausgeübt wird.
Die Ausbildung des Halterungsglieds soll in Verbindung mit den Fig. 3-8
näher erläutert werden. Es ist bei der folgenden Beschreibung zu beachten, daß
die Abmessungsunterschiede der Ausbildung des Halterungsglieds im Vergleich
zu einer mit dem Umfang des Torsionsglieds D kongruenten Ausbildung sehr
klein sind, so daß wegen dieser geringen Größe diese Ausbildung in Fig. 2 nicht
dargestellt werden kann. Es wurde jedoch festgestellt, daß diese kleinen Ab
weichungen von der Kongruenz einen sehr bedeutsamen Effekt hinsichtlich der
Verlängerung der Standzeit der Torsionsglieder verursachen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
das Torsionsglied D aus drei stabförmigen Elementen 30 mit sechseckigem Quer
schnitt, so daß sich ein Bündel aus diesen stabförmigen Elementen ergibt,
dessen Außenumfang 80 einem Querschnitt mit 12 Ecken entspricht. Die
Öffnung 70 des Halterungsglieds ist im allgemeinen ähnlich ausgebildet, so daß
das Bündel aus den Elementen 30 in diese Öffnung 70 eingeschoben werden kann,
wonach sich ein unverdrehbarer Eingriff des Halterungsglieds 32 mit den Ele
menten 30 ergibt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, verläuft die in Fig. 3 darge
stellte Schnittebene durch den Endteil 42 des Halterungsglieds 32. Bei dem dar
gestellten kommerziellen Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand der gegenüber
liegenden Seitenflächen der Elemente 30 3,175 mm. Gemäß der Erfindung sind
jedoch die Wände 72 nicht eben wie die freiliegenden Seitenflächen der Ele
mente 30, und verlaufen auch nicht parallel zu den Seitenflächen der Elemente
30. Wie am besten aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, haben die Wände 72
bei Betrachtung in Richtung der Achse der Öffnung 70 eine zentrale hohe Stelle
74, von der sich die Oberflächen 76 zurückerstrecken, um fortschreitend niedri
gere Stellen zu bilden. Die Bezeichnung "konvex" im oben definierten Sinne
wird für diese Ausbildung benutzt. Das Ausmaß der Konvexität ist nicht groß
und in der bevorzugten Form ist dieses Ausmaß nicht gleichförmig entlang der
Tiefe der Öffnung 70. Das durch den Winkel 78 in Fig. 4 dargestellte Ausmaß
der Konvexität kann bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen 2° an
einer verhältnismäßig tiefen Stelle in der Öffnung 70 und 4,7° an einer Stelle
betragen, die nahe dem Ende der Öffnung 70 liegt, aus dem die Elemente 30
nach links in Fig. 2 aus dem Mundstück der Öffnung 70 vorragen. Dies ist
in Fig. 5 dargestellt, wo die Kurve 75a die Form in verhältnismäßig großer
Tiefe in der Öffnung 70 darstellt. Die Kurve 75b stellt die Form in der Nähe
des Mundstücks der Öffnung 70 dar, und die Kurve 75c stellt die Form in einer
mittleren Tiefe dar. Vorzugsweise ändert sich die Form mit einer ansteigenden
Rate bei Annäherung an das Mundstück der Öffnung. Zweckmäßigerweise haben
die Oberflächen Abflachungen an ihren hohen Stellen 74, welche Abflachungen
eine Breite von etwa 0,25 mm aufweisen können. Die gestrichelte Linie 80 in
Fig. 5 stellt die Stelle gewisser Seitenflächen der Elemente 30 in einer Tiefe
in der Öffnung 70 dar, welche der Lage der Kurve 75a entspricht, wenn die
Elemente um 2° aus der Nennlage im Gegenuhrzeigersinn bei Betrachtung der
Figur verdrillt sind.
Wie aus den Kurven in Fig. 5 ersichtlich ist, steigt die Weite der Öffnung 70
leicht von einer relativ tiefen Stelle in der Öffnung zu einer Stelle in der Nähe
des Mundstücks der Öffnung an, so daß sich die Wände 72 der Öffnung etwas
nach außen zu dem Mundstück der Öffnung 70 erweitern. Diese Zunahme der
Breite kann bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beispielsweise mehrere
Tausendstel mm entlang einer Tiefe der Öffnung von etwa 8 mm betragen und
ist durch die Kurven 75a, 75b und 75c dargestellt.
Wenn die Elemente 30 in der Öffnung keine Torsionsspannung aufweisen, ver
laufen ihre Seitenflächen im wesentlichen parallel zu den ebenen hohen Stellen
74 auf den Wänden 72 und greifen tiefer in die Öffnung mehr oder weniger
an diesen hohen Stellen mit einem gewissen Spiel an, weil das gesamte Bündel
etwas kleiner als die Öffnung sein muß, um ein Einsetzen zu ermöglichen. Zur
Vereinfachung der Darstellung ist in Fig. 3 kein Spiel dargestellt. Wenn jedoch
die Elemente 30 anfänglich verdrillt werden, greifen ihre Seitenflächen tief in
der Öffnung an dem einen oder anderen der Wandteile 76 in dieser Tiefe an,
in Abhängigkeit von der Richtung, in der die Elemente 30 verdrillt werden.
Fig. 5 zeigt diese Beziehung bei einer Verdrillung um 2° im Gegenuhrzeigersinn,
wie bereits erwähnt wurde. In geringerer Tiefe und mit dieser minimalen Ver
drillung weisen die Seitenflächen der Elemente einen Abstand von den Innen
flächen der Wand 72 auf. Wenn die Elemente 30 weiter verdrillt werden, greifen
ihre Seitenflächen fortschreitend an den nach außen geneigten Teilen der Innen
flächen der Wand 72 in höher und höher liegenden Stellen bei Annäherung an
das Mundstück der Öffnung an, wie durch die Linien 75c und 75b in Fig. 5
dargestellt ist. Dabei erfolgt nicht nur eine Verdrillung der Elemente 30, sondern
auch eine leichte seitliche Ausbiegung der Elemente, welche durch die axiale
Divergenz der Wand 72 von der Seitenfläche des Elements 30 aufgenommen
wird. Dies ist schematisch in Fig. 6-8 dargestellt. Fig. 6 zeigt den anfäng
lichen Eingriff zwischen Element und Wand in der Höhe 81 entsprechend großer
Tiefe in der Öffnung 70, wenn die Elemente 30 nur minimal verdrillt sind.
Dieser Eingriff bewegt sich nach oben bis zur Höhe 82 und alle Höhen zwischen
81 und 82, wenn die Elemente teilweise weiter verdrillt werden, wie in Fig.
7 dargestellt ist. Dieser Eingriff bewegt sich weiter bis zur Höhe 84 und
schließt alle tieferen Höhen ein, wenn die Elemente noch weiter verdrillt
werden, wie in Fig. 8 dargestellt ist. Deshalb ergibt sich eine fortschreitend
größere Abstützfläche für die Elemente 30, wenn eine fortschreitende Ver
drillung erfolgt. In den Fig. 6, 7 und 8 ist die Wand 72 als im wesentlichen
geradlinig dargestellt. Dies ist jedoch lediglich auf eine Vereinfachung der Dar
stellung zurückzuführen. Tatsächlich ist die Divergenz vorzugsweise nicht linear,
wie durch die Kurven 75a, 75b und 75c in Fig. 5 dargestellt ist.
Das Halterungsglied weist vorzugsweise eine so große Tiefe auf, daß bei einer
maximalen Verdrillung der Elemente die Höhe 84 im Mundstück der Öffnung
nicht erreicht wird. ln dieser Weise wird die erwähnte Anfälligkeit für eine
Kerbenbildung vermieden.
Ferner trägt das Spiel zwischen den Ecken der Torsionselemente und den Ecken
der Öffnung dazu bei, daß eine verringerte Abnutzung der betreffenden Bestand
teile der Einrichtung verursacht wird.
Ferner wird bei Erhöhung der Verdrillung des Torsionsglieds die Fläche ver
größert, an der das Torsionsglied angreift, so daß sich fortschreitend eine
größere Abstützfläche für das Torsionsglied ergibt, wenn die Torsionsspannung
erhöht wird, wodurch auch eine geringere und gleichförmige Spannungsbelastung
des Torsionsglieds erfolgt.
Bei bisher benutzten Halterungsgliedern ergibt sich eine gewisse Beeinträchtigung
der Genauigkeit bereits nach wenigen Belastungszyklen und eine beträchtliche
Verschlechterung tritt bereits nach 3000 oder 4000 Zyklen auf, während bei
einem Halterungsglied gemäß der Erfindung keine beträchtliche Verschlechterung
nach etwa 100 000 Belastungszyklen auftritt.
Wie bereits erwähnt wurde, ist das Ausmaß der Divergenz zwischen den Wänden
72 und den Seitenflächen der Elemente 30 verhältnismäßig gering. Bei dem dar
gestellten Ausführungsbeispiel kann beispielsweise der Abstand 86 (Fig. 4)
zwischen 0,0625 und 0,0631 Zoll bei einer Tiefe von 0,028 Zoll unterschiedlich
sein.
Es ist ersichtlich, daß die nicht kongruente Ausbildung der Öffnung des
Halterungsglieds sich nicht entlang der gesamten Tiefe der Öffnung erstrecken
muß. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Öffnung 70 eine Ge
samttiefe von 0,310 Zoll und ist nur entlang einer Tiefe von 0,297 Zoll in der
beschriebenen Weise ausgebildet. Obwohl die Erfindung speziell im Hinblick auf
das Halterungsglied 42 beschrieben wurde, ist sie auch auf die Ausbildung der
Halterungsöffnungen in den Gliedern 64 anwendbar. Es ist ferner ersichtlich,
daß die genannten speziellen Dimensionen nur beispielsweise im Hinblick auf
ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel erwähnt wurden, bei Verwendung einer
Gegengewicht-Ausgleichseinrichtung spezieller Größe und Konstruktion, weshalb
derartige Dimensionen bei unterschiedlichen Anwendungszwecken unterschiedlich
gewählt werden können.
Claims (6)
1. Halterung für ein längliches Torsionsglied, insbesondere
für die Torsionsfeder einer Gegengewicht-Ausgleichseinrichtung,
mit einem Halterungsglied mit einer Öffnung,
die entlang ihrer Tiefe durch Wände begrenzt ist, von
denen mindestens einige derart ausgebildet und orientiert
sind, daß sie an Seitenflächen des Torsionsglieds angreifen,
von dem ein Teil aus dem Mundstück der Öffnung
vorragt, wobei das Torsionsglied in der Öffnung des
Halterungsglieds unverdrehbar gehaltert und bei Verdrillung
des vorragenden Teils Drehkraft zwischen den
Wänden der Öffnung und den Seitenflächen des Torsionsglieds
erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seitenflächen des Torsionsglieds (D) und die Wände (72)
der Öffnung (70) bei einem anfänglichen Verdrillungszustand
des Torsionsglieds (D) an einer von dem Mundstück
der Öffnung entfernten ersten Stelle (81) aneinander
angreifen, daß die Seitenflächen des Torsionsglieds und
die Wände der Öffnung voneinander von der ersten Stelle
zu dem Mundstück der Öffnung derart divergieren, daß die
Seitenflächen des Torsionsglieds und die Wände der Öffnung
nicht an Stellen aneinander angreifen, die näher zu dem
Mundstück als die erste Stelle liegen, wenn sich das
Torsionsglied in dem anfänglichen Verdrillungszustand
befindet, und daß ein derartiges Ausmaß der Divergenz
vorgesehen ist, daß bei einer weiteren Verdrillung ein
Teil der Seitenflächen des Torsionsglieds an den entsprechenden
Wänden an zweiten Stellen (82, 84) angreifen,
die näher zu dem Mundstück als die erste Stelle liegen,
wobei der Angriff zwischen der ersten Stelle und den
zweiten Stellen aufrecht erhalten bleibt, um die Angriffsfläche
bei weiterer Verdrillung des Torsionsglieds
fortschreitend zu erhöhen.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenflächen des Torsionsglieds (D) parallel zu dessen
Achse verlaufen, und daß die Wände (72) der Öffnung (70)
so geneigt sind, daß die Breite der Öffnung (70) von einer
tiefen Stelle in der Öffnung (70) zu einer Stelle in der
Nähe des Mundstücks der Öffnung ansteigt.
3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wände (72) der Öffnung (70) bei Betrachtung in
Richtung der Achse der Öffnung (70) nach außen geneigt
sind und eine hohe Stelle (74) und einen nach außen geneigten
Teil (76) aufweisen, und daß die Seitenflächen
des Torsionsglieds (D) bei unverdrilltem Torsionsglied
im allgemeinen an den Wänden der Öffnung an der hohen
Stelle (74) und bei verdrilltem Torsionsglied an den
Wänden an dem nach außen geneigten Teil angreifen.
4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausmaß der nach außen gerichteten Neigung (78) des
Teils (76) in Richtung auf das Mundstücks der Öffnung
ansteigt.
5. Halterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausmaß der nach außen gerichteten Neigung (78) des
Teils (76) von etwa 2° auf etwa 4,7° in Richtung auf
das Mundstück der Öffnung ansteigt.
14. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Torsionsglied eine
Anzahl von länglichen Elementen (30) mit vieleckigem
Querschnitt aufweist, die in einer parallelen aneinander
angreifenden Gruppierung angeordnet sind, wobei einige
der Seitenflächen einiger der Elemente freiliegen, und
daß mindestens einige der freiliegenden Seitenflächen
die Seitenflächen des Torsionsglieds bilden, welches an
den Wänden der Öffnung (70) des Halterungsglieds (32)
angreifen.
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