DE362322C - Kuehlanlage fuer Verbrennungsmotoren - Google Patents

Kuehlanlage fuer Verbrennungsmotoren

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DE362322C
DE362322C DEL53310D DEL0053310D DE362322C DE 362322 C DE362322 C DE 362322C DE L53310 D DEL53310 D DE L53310D DE L0053310 D DEL0053310 D DE L0053310D DE 362322 C DE362322 C DE 362322C
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DE
Germany
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cooling
air
water
internal combustion
combustion engines
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Expired
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DEL53310D
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Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P9/00Cooling having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P7/00
    • F01P9/04Cooling having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P7/00 by simultaneous or alternative use of direct air-cooling and liquid cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Kühlanlage für Verbrennungsmotoren. Die Erfindung befaßt sich mit der Kühlung von Verbrennungsfahrzeugmotoren.
  • Sie bezweckt eine Anpassung der Kühlung des Motors an die jeweilige Außentemperatur und Erreichung einer größeren Betriebssicherheit. Während die Luftkühlung unter anderem den Vorteil der Einfachheit der Anordnung und Bedienung gegenüber der Wasserkühlung besitzt, ist doch die Wasserkühlung am weitesten verbreitet, da die Luftkühlung nicht -so ausgiebig wirkt und daher bei hoher Außentemperatur besonders bei stärkeren Motoren zu Betriebsstörungen Anlaß gibt.
  • Die Erfindung versucht nun die Wasserkühlung mit der Luftkühlung in der Weise zu vereinigen, daß diese ohne wesentliche Änderungen der ganzen Anlage wahlweise angewendet werden können.
  • Es sind bereits Ausführungen bekannt, bei denen wahlweise Wasser oder Luft als Kühlmittel verwendet werden soll. Diese Bauarten haben jedoch den Nachteil, daß dieselben Zu- und Abflußleiturigen für Kühlwasser oder für Kühlluft Verwendung finden sollen. Es ist daher beim Übergang von einer Kühlart zur anderen notwendig, die Anschlußleitungen zu lösen. Auch entstehen Schwierigkeiten dadurch, daß die Leitungsquerschnitte für die Kühlluft naturgemäß viel größer sein müssen als für Kühlwasser.
  • Hier verbessert vorliegende Erfindung dadurch, daß in dem die Zylinder umgebenden Kühlmantel besondere verschließbare Öffnungen vorgesehen sind, die bei Kühlung mittels Luft geöffnet werden und als Zu-und Abströmöffnungen für die Kühlluft dienen. Der Kühlmantel dient hierbei als Luftführung.
  • Die Wasserkühlvorrichtung bleibt hierbei vollständig ungeändert. Sind Absperrhähne vorgesehen, so braucht nur das Wasser aus den Kühlmänteln abgelassen zu werden. Es ist also jederzeit möglich in kürzester Zeit von einer Kühlart zur anderen überzugehen und beispielsweise im Winter die Luftkühlung und im Sommer die Wasserkühlung anzuwenden.
  • Zugleich erreicht man den Vorteil, daß bei Störungen der Wasserkühlung, z. B. bei durch Zusammenstoß undicht gewordenem Kühler, die Luftkühlung in Betrieb genommen werden kann, die bei entsprechend verlangsamter Fahrt auch bei hoher Außentemperatur genügen wird, um die Fahrt fortzusetzen.
  • Besonders wichtig erscheint diese Erfindung bei Fahrzeugen, bei denen ein vollkommenes Versagen des Motors von schwerwiegenden Folgen sein kann, tvie Feuerwehrfahrzeugen, Arztwagen und Flugzeugen. Auch für Forschungsexpeditionen in einsamen Gegenden kann die Erfindung von großer Wichtigkeit sein. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Schnitt parallel zur Motorachse, Abb. z einen Schnitt nach A-A der Abb. i. Die mit normalen Kühlrippen versehenen Zylinder sind mit a bezeichnet. Auf diesen sitzt eine gemeinschaftliche Kopfplatte b, welche auf jeder <Längsseite eine Arbeitsleiste c, cl hat. Das Kurbelgehäuse hat ebenfalls auf jeder Längsseite eine Arbeitsleiste e, e1. Zwischen c- und .c einerseits und cl und e1 anderseits befinden sich die Längswände fund f l-. Dadurch entsteht ein Hohlraum, in welchem die Zylinder des Motors stehen. Durch diesen Hohlraum kann zur Kühlung der Zylinder entweder Luft oder Wasser geschickt werden. Soll der Motor mit Wasserkühlung arbeiten, so wird der beschriebene Hohlraum, welcher die Zylinder umgibt, bei g und g1 durch Platten verschlossen und der Kühler h wird mit Wasser gefüllt, nachdem der Hahn h geöffnet ist. Die Pumpe i treibt alsdann das Kühlwasser um.
  • Soll der Motor mit Luftkühlung arbeiten, so wird zunächst das Kühlwasser aus der ganzen Anlage abgelassen. Bei einer Umstellung für längere Zeit, beispielsweise für die Wintermonate, kann sogar der Kühler mit Pumpe und Rohrleitungen fortgenommen werden (Gewichtsersparnis bei Luftfahrzeugen, Schonung des Kühlers bei Kraftwagen). Die Platten bei g und g1 werden entfernt und ein Ventilator 1, welcher durch ein Gehäuse m dem Motor Luft zuführen kann, wird bei n mit seinem Antrieb gekuppelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kühlanlage für Verbrennungsmotoren, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der wahlweise Luft oder Wasser als Kühlmittel verwandt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Zylinder umgebenden Mantel verschließbare Öffnungen vorgesehen sind, welche bei der Kühlung mittels Luft geöffnet werden und als Zu- und Abströmöffnungen ° der- Luft dienen, wobei der Mantel zweckmäßig zur Führung der Luft benutzt wird.
DEL53310D 1921-06-11 1921-06-11 Kuehlanlage fuer Verbrennungsmotoren Expired DE362322C (de)

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