DE3619643C2 - Rohrbiegemaschine - Google Patents

Rohrbiegemaschine

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Description

Die Erfindung betrifft eine Rohrbiegemaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art; d. h. eine Rohrbiegemaschine, bei der das zu biegende Rohr mit einer Spannbacke gegen eine Biegeschablone gedrückt wird und bei der das Biegen des Rohres dadurch erfolgt, daß die Biegeschablone unter gleichzeitiger Verschwenkung der Spannbacke gedreht wird, wodurch das Rohr um die Biegeschablone herumgezogen wird. Eine solche Rohrbiegemaschine ist z. B. bekannt aus DE 32 40 799 A1.
Beim Biegen eines Rohres ist das Ausgangsrohr länger als das gebogene und später gebrauchte Rohr, weil das zu biegende Rohr an seinem vor­ deren Ende durch die Spann- bzw. Klemmbacke an der Biegeschablone und an seinem hinteren Ende durch die Spannhülse des Vorschubwagens eingespannt ist. Daher ergibt sich in den überwiegenden Fällen, daß das gebogene Rohr an seinem vorderen Ende und meistens auch an seinem hinteren Ende abgeschnitten werden muß. Da aber der Betrag der Länge der Einspannung in den meisten Fällen am Rohr nicht sichtbar ist, besteht die Schwierigkeit, herauszufinden, an welchen Stellen das Rohr an den Enden abzuschneiden ist. Um dies festzustellen, wird das Rohr nach dem Biegen in eine Schablone eingelegt, an der die Stellen der an­ zubringenden Schnitte ersichtlich sind. Der Bedienungsmann zeichnet dann gemäß der Schablone an dem Rohr die Stellen an, an denen das Rohr abzuschneiden ist.
Ein gebogenes Rohr wird jedoch nicht lediglich an den beiden Enden oder nur einem Ende abgeschnitten, sondern an einem gebogenen Rohr sind auch Befestigungsflansche oder dergleichen Halterungen anzu­ bringen. Dabei sind diese nicht lediglich an einem Ende oder an bei­ den Enden des Rohres anzubringen, sondern in den überwiegenden Fällen auch über die Länge eines Rohres verteilt anzuordnen, so zum Beispiel in Gestalt von an dem Rohr meistens durch Schweißung angebrachten Halterungen, über die das Rohr an einem Träger, bei einem Auspuff­ rohr eines Kraftfahrzeuges an der Karosserie angeschraubt wird. Bis­ her werden auch diese Stellen, an denen Halterungen oder dergleichen Befestigungselemente anzubringen sind, dadurch ermittelt, daß das fertige Rohr in eine Schablone eingelegt wird und mittels der Schablone von Hand die Markierungen für die Anbringung der Halterungen oder dergleichen an dem gebogenen Rohr angebracht werden. Diese Arbeits­ weise ist aufwendig und ungenau. Zunächst ist die Anfertigung einer Schablone notwendig. Da Rohre im Programm einer Rohrbiegemaschine mit vielfachen Raumformen gebogen werden, sind entsprechend der Vielzahl der Raumformen entsprechende Vielzahlen von Schablonen notwendig. Da dies nicht lediglich hohe Kosten für die Anfertigung der Schablonen bedarf, sondern die angefertigten Schablonen auch einen großen Raum einnehmen und die Lagerung und die jeweilige Herbeischaffung der Schablonen umständlich ist, wird in vielen Fällen auf die eine ausreichende Genauigkeit für die Anbringung von Halterungen oder dergleichen gebende Schablone verzichtet und die Anbringung der Markierungen an dem Rohr durch eine Meßeinrich­ tung vorgenommen, die in dem einfachsten Falle aus einem Zollstock besteht. Die Handhabung einer Meßeinrichtung, die für jede Raumform eines Rohres eingestellt werden muß, oder die Handhabung mit einem Zollstock ist jedoch den in der Produktion, insbesondere Massenpro­ duktionen üblichen Fehlerquellen unterworfen, die u.a. die Ursache darin haben, daß der oft monotone Arbeitsablauf zum Nachlassen der Konzentration und damit zu Fehlbeurteilungen oder Fehlmessungen führt. Da es bei monotonen Arbeitsabläufen in der Regel einer längeren Zeit bedarf, bis der Fehler festgestellt ist, sind, sofern Fehler gemacht worden sind, in der Praxis erhebliche Verluste vorhanden.
Aus DE-OS 27 34 884 ist eine Rohrbiegepresse bekannt, bei der Rohrabschnitte, die auf eine Führungsstange aufgeschoben worden sind, von einer Vorschubeinrichtung auf der Führungsstange über einen sich anschließenden Biegedorn geschoben werden, um dadurch die Biegeform des Biegedorns anzunehmen. Im Bereich der Führungsstange greifen Rollstempel bzw. Prägerollen von außen her an dem Rohr an, um Informationen in das Rohr einzuprägen, wie z. B. das Zeichen des Herstellers, eine Materialbezeichnung bzw. Werkstoff-Nummer od. dgl. Die Prägung wird dabei fortlaufend bzw. in regelmäßigen Abständen an dem an der Prägerolle vorbeilaufenden Rohr angebracht, so daß das Rohr über seine gesamte Länge mit den Informationen gekennzeichnet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrbiegemaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art so auszugestalten, daß das - für die Weiterverarbeitung des Rohres nach dem Biegen - erforderliche Anbringung von Markierungen an dessen Oberfläche vereinfacht und verbessert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Die erfindungsgemäße Rohrbiegemaschine ermöglicht es, an genau bestimmten Stellen des zu biegenden Rohres Markierungen anzubringen, die bei der späteren Rohrbearbeitung als Referenzorte für das Abschneiden, das Anbringen von Löchern oder das Anbringen von Zusatzkomponenten an dem Rohr benötigt werden. Dabei sind die Markierungen in das Biegeprogramm der Rohrbiegemaschine einbezogen. Dies ermöglicht eine sehr genaue Anbringung der Markierungen, weil die Rohrbiegemaschine zugleich als Meßeinrichtung zur Bestimmung des Ortes der aufzubringenden Markierungen benutzt wird. Die in einer modernen Rohrbiegemaschine vorhandenen Elemente zur Ortsbestimmung der vorzunehmenden Biegung sowie die Elemente zur Erfassung und Durchführung notwendiger Korrekturen werden zugleich auch zur Anbringung der Markierung benutzt.
So können jene Maßnahmen, die zum Herstellen von Rohren großer Genauigkeit angewendet werden, ebenfalls zum Herstellen der Markierungen mit großer Genauigkeit angewendet werden. Die nach der Erfindung geschaffene Einheit der Herstellung eines gebogenen Rohres und der Markierung hat große Vorteile, weil mit dem Einlegen des Rohres in die Rohrbiegemaschine - und somit grundsätzlich einer einzigen Einspannung zur Bestimmung einer Ausgangsposition "Null" - das Anbringen der Mar­ kierungen und das Biegen, ausgehend von dieser einheitlichen Posi­ tion "Null", erfolgt. Dadurch ist eine genaue Anbringung der Mar­ kierung in Abstimmung zur jeweiligen Biegung gegeben.
Die an der Rohrbiegemaschine angeordnete Markiereinrichtung oder mehrere an der Rohrbiegemaschine angeordnete Markiereinrichtungen sind an Stellen der Rohrbiegemaschine angebracht, die nahe dem eingelegten und noch ungebogenen Rohr liegen. Durch den Vorschlag, an einer Rohrbiegemaschine ggf. mehrere Markiereinrichtungen vorzusehen, kann eine schnelle und einfache Anpassung an die Art der Rohrbiegemaschine und auch die Anpassung an die Raumform des gebogenen Rohres erreicht werden.
Nach einem zusätzlichen erfindungsgemäßen Vorschlag ist die Markier­ einrichtung parallel zur Verfahrrichtung des Schlittens verschiebbar. Durch die bei Rohrbiegemaschinen übliche Verfahrbarkeit des zu biegenden oder gebogenen Rohres in Längsrichtung des unge­ bogenen Rohres in Verbindung mit dem Vorschlag, auch die Markier­ vorrichtung in Längsrichtung des zu biegenden Rohres bewegen zu können, läßt sich die Anbringung einer Markierung den örtlichen Verhältnissen an der Rohrbiegemaschine und der Raumform des Rohres einfach anpassen.
Besonders vorteilhaft erfolgt das Anordnen der Markiereinrichtung hinter der vorderen Stellung der Spannhülse; zweckmäßigerweise erfolgt das Anordnen der Markiereinrichtung hinter der Gleitschiene.
In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß die Markiereinrichtung quer zur Verfahrrichtung des Schlittens verschiebbar ist. Dieser Vorschlag, die Markiervor­ richtung zur Oberfläche des Rohres zu bewegen, kann kombiniert werden mit der bei einer Rohrbiegemaschine vorhandenen Möglichkeit, das Rohr zum Zwecke seiner Markierung zur Markiereinrichtung zu bewegen, weil bei Rohrbiegemaschinen der Vorschubwagen bzw. Schlitten mit der Spannhülse nicht lediglich in Längsrichtung des Rohres verfahrbar ist, sondern meist auch in einer Richtung quer dazu.
Die Markiereinrichtung kann vorteilhafterweise einen Markierungsfarbe abgebenden Stift aufweisen. Es kann aber auch eine sonstige Kennzeichnung der Markierung vorgenommen werden, beispielsweise durch Anritzen oder durch Anbringungen von Vertie­ fungen in der Oberfläche des Rohres, wie dies durch einen Körner vom Ansetzen eines Bohrers an genau vorbestimmter Stelle bekannt ist.
In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß die Markiereinrichtung mit einem Laserstrahl arbeitet. Mit einem Laserstrahl ist es auf besonders wirkungsvolle Weise möglich - durch die Verfahrbarkeit des Rohres, aber auch gege­ benenfalls zusätzlich durch die Verfahrbarkeit der Markiereinrich­ tung - eine Markierung in Gestalt eines Punktes oder einer Linie oder einer Fläche vorzunehmen. Das Vorsehen einer Markierung mit Hilfe eines Laserstrahls hat den Vorteil, daß die Markier­ einrichtung einen Abstand von ca. 20 cm zur Oberfläche des Rohres aufweisen kann; so kann die Markier­ einrichtung das Biegen des Rohres auf keinen Fall stören.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Rohrbiegemaschine in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine abgewandelte Rohrbiegemaschine in der Ansicht von oben,
Fig. 3 ein gebogenes Rohr mit Markierungen,
Fig. 4 das Rohr nach Fig. 3 mit an den Markierungen angebrachten Verbindungselementen.
Fig. 1 zeigt die Rohrbiegemaschine 10, die ein aus geschweißten Stahlblechen bestehendes Gehäuse 11 hat, das an seinem vorderen Ende einen vorstehenden Vorbau 12 aufweist, der den als Schwenk­ arm ausgebildeten Biegetisch 13 trägt. Nach Fig. 1 ist an der Oberseite des Gehäuses 11 bzw. Vorbaus 12 eine Schiene 14 vorhanden, an der der Schlitten 15 in angegebener Verfahr- bzw. Pfeilrichtung 16 in Vorschubrich­ tung des zu biegenden Rohres 17 hin- und herverschiebbar ist. Der Schlitten 15 trägt das Gehäuse 18, an dem ein Zylinder 19 befestigt ist, in dessen Innerem sich eine Spannhülse 20 befindet. Der Schlitten 15 wird auch als Vorschubwagen bezeich­ net. Der Vorschubwagen 15 ist mit einem Hydraulikzylinder 21 versehen, der die Spannhülse 19 in angegebener Doppelpfeilrichtung 22 hin- und herverschiebt, zu einem Zweck, der später noch ange­ geben wird. Das zu biegende Rohr wird an eine Biegeschablone 23 angelegt, die an dem Drehteller 24 befestigt ist, der zugleich mit dem Biegetisch 13 schwenkbar ist. An dem Biegetisch 13 ist die Spannvorrichtung 25 mit der Spannbacke 26 vorhanden. Die Spannvor­ richtung wird betätigt über eine Kolbenstange 27 eines hydrauli­ schen Zylinders 28, der sich an einem Anschlag am Biegetisch 13 abstützt (Fig. 2). Sofern beim Biegen eines Rohres 17 ein Dorn verwendet wird - dies empfiehlt sich beim Biegen kleiner Krümmungsradien - dann ist die Dornstange 30 gehalten in einer Halterung 31 mit einer Kolbenzylinder-Anordnung, die die Dornstange 30 in angegebener Pfeilrichtung 33 an dem Schlitten 34 quer zur Vorschubrichtung des Rohres verschiebt. Die Verschiebung erfolgt über die Kolbenstange 35 des Zylinders 36 (Fig. 2). Weiterhin ist die Gleitschiene 37 vorhanden, die in den Pfeilrichtungen 38 und 39 verschiebbar ist.
Fig. 2 zeigt gegenüber der Darstellung in Fig. 1 die Abwandlung, daß die Schiene 14 nicht an der Oberseite des Gehäuses bzw. Maschinengestells 11 angeordnet ist, sondern in Gestalt einer zylindrischen Stange 14a seitlich dazu.
Fig. 3 zeigt das gebogene Rohr 17, an dessen in der Zeichnung rech­ ten Ende eine Markierung 40 und an dessen entgegengesetzten Ende eine Mar­ kierung 41 in Gestalt zweier parallel verlaufender Begrenzungen angeord­ net sind. Weiterhin ist eine Markierung 42 in Gestalt einer in der Draufsicht rechteckigen Fläche vorhanden und eine weitere Markierung 43.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, ist die erste Markierung 40 vorhanden, um das Rohr an dieser Markierung abzuschneiden. Die zweite Markierung 41 ist vorhanden, um im Bereich zwischen den beiden Linien bzw. Begrenzungen den Flansch 44 anzubringen. Die flächenförmige Markierung 42 ist vor­ handen, um dort ein Befestigungselement 45 in Gestalt einer Recht­ eckplatte anzuschweißen. Die Markierung 43 ist vorhanden, um dort einen Winkelflansch 46 anzuschweißen.
Um diese vorgenannten oder andere Markierungen an einem Rohr zu er­ reichen, ist an der Oberseite des Gehäuses 11 im Bereich des Rohres 17 eine Markiereinrichtung 47 vorhanden, die nach der Darstellung in Fig. 2 einen Stift 48 hat, der das Rohr 17 mit einer Markierung ver­ sieht. Dabei kann es sich um einen Stift handeln, der das Rohr an seiner Oberseite leicht ankratzt. Es kann auch ein Farbauftrag er­ folgen, wobei die Farbe durch einen hohl ausgebildeten Stift 48 zu­ geführt wird. Besonders vorteilhaft ist eine Einrichtung zur Erzeu­ gung eines Laserstrahls vorhanden. Diese Einrichtung 47 kann dann in größerem Abstand zum Rohr 17 angeordnet sein. Vorteilhaft hat der La­ serstrahl zur Oberfläche des Rohres 17 eine Länge von ca. 20 cm. Diese Länge kann kleiner oder größer bemessen sein. Ein Laserstrahl zur Markierung des Rohres ist besonders vorteilhaft, weil die Ein­ richtung zur Erzeugung des Laserstrahles in einem ausreichenden Ab­ stand zur Oberfläche des Rohres 17 angebracht werden kann.
Die Einrichtung 47 ist an einer Trägerplatte 49 quer zum Rohr 17 ver­ fahrbar. Auch ist die Trägerplatte 49 und somit ebenfalls die Einrich­ tung 47 an einer Schiene 50 in angegebener Doppfelpfeilrichtung 51 ver­ fahrbar. Die Schiene 50 ist zugleich als Zahnstange und Meßstange aus­ gebildet, so daß die Position der Einrichtung 47 in dem Programm zum Rohrbiegen stets erfaßbar ist.
Es können mehrere Markiereinrichtungen 47 angeordnet sein, die an der Schiene 50 bewegbar sind. Auch kann der dargestellten Einrichtung 47 auf der anderen Seite des Rohres 17 gegenüberliegend eine Markierein­ richtung 47a vorhanden sein; so können zwei gegenüberliegende Markiereinrichtungen, die zugleich auch in Längsrichtung des Rohres verschiebbar gelagert sein können, alle Stellen eines Rohres erreichen, bei geringer Eigenbewegung des Rohres über den Vorschubwagen mit der Spannhülse zum Zwecke der Markierung.
Fig. 3 zeigt, daß an dem Rohr eine in dessen Längsrichtung vorhandene Strich-Markierung 52 vorhanden ist, um die Winkelstellung des mit Befestigungsbohrungen versehenen runden Flansches 44 in der Weise anzu­ bringen, daß die am Umfang des Flansches 44 vorhandenen Bohrungen mit den Bohrungen des anderen, nicht dargestellten Flansches fluchten.
In Fig. 3 ist eine Markierung 53 für ein Abzweigrohr 54 dargestellt, das an dem gebogenen und aus der Biegemaschine entfernten Rohr 17 an der durch Markierung angegebenen Stelle durch Anschweißen befestigt ist.

Claims (8)

1. Rohrbiegemaschine mit einem in Längsrichtung des Rohrs verfahrbaren Schlitten, der eine das Rohr klemmende, um dessen Längsrichtung drehbare Spannhülse trägt, mit einer drehbaren Biegeschablone, der eine das Rohr an dieser festlegende Spannbacke zugeordnet ist, mit einer das Rohr abstützenden Gleitschiene und mit einer Programmsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen der Spannhülse (20) und der Biegeschablone (23) mindestens eine Markiereinrichtung (47; 47a) angeordnet ist, die - in Abhängigkeit von der Verfahrensstellung des Schlittens (15) und der Drehstellung der Spannhülse - durch die Programmsteuerung betätigbar ist.
2. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markiereinrichtung (47) parallel zur Verfahrrichtung (16) des Schlittens (15) verschiebbar ist.
3. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anordnen der Markiereinrichtung (47) hinter der vorderen Stellung der Spannhülse (20) erfolgt.
4. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anordnen der Markiereinrichtung (47) hinter der Gleitschiene (37) erfolgt.
5. Rohrbiegemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Markiereinrichtung (47) quer zur Verfahrrichtung (16) des Schlittens (15) verschiebbar ist.
6. Rohrbiegemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Markiereinrichtung (47) einen Markierungsfarbe abgebenden Stift (48) aufweist.
7. Rohrbiegemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Markiereinrichtung (47) mit einem Laserstrahl arbeitet.
8. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Markiereinrichtung (47) einen Abstand von ca. 20 cm zur Oberfläche des Rohres (17) aufweist.
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