DE36149C - Maschine zum Falzen von Lampenschirmen aus ringförmig gestaltetem Papier - Google Patents
Maschine zum Falzen von Lampenschirmen aus ringförmig gestaltetem PapierInfo
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- DE36149C DE36149C DENDAT36149D DE36149DA DE36149C DE 36149 C DE36149 C DE 36149C DE NDAT36149 D DENDAT36149 D DE NDAT36149D DE 36149D A DE36149D A DE 36149DA DE 36149 C DE36149 C DE 36149C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31D—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
- B31D5/00—Multiple-step processes for making three-dimensional [3D] articles
- B31D5/04—Multiple-step processes for making three-dimensional [3D] articles including folding or pleating, e.g. Chinese lanterns
Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1886 ab.
Die Maschine besitzt eine festliegende Matrize α und einen Stempel b, welcher, mit einem
Balancier verbunden, auf- und niederbewegt werden kann.
Die Matrize α ist rund und im Mittelpunkt
etwas höher als am Umfang; dieselbe besitzt 32 radiale Nuthen c, Fig. 3, in welche ebenso
viele Lineale d lose verschiebbar eingepafst sind. Zwischen den Linealen liegen noch einmal
32 radiale, spitzwinklige Nuthen e, welche zur Aufnahme der Schärfen der Lineale^ des Stempels
b dienen, wenn letzterer auf die Matrize gesenkt ist.
Der Stempelt ist ebenso wie die Matrizen
mit 32 radialen Nuthen i zur Aufnahme der Lineale f versehen, welche aufserdem noch in
mit Schlitzen versehenen Lappen p, Fig. 2 und 7, hängen, um sich der Schräge der Matrize,
Fig. ι und 2, anzuschmiegen, wenn der Stempel auf dieselbe heruntergelassen ist. Auch
ist der Stempel mit 32 spitzwinkligen Nuthen g versehen, Fig. 5, in welchen die oberen scharfen
Kanten der Lineale d der Matrize Aufnahme finden, Fig. 2.
Ist der Stempel auf die Matrize gesenkt, so liegen die oberen Schärfen der Lineale d der
Matrize in den Nuthen g des Stempels und die Schärfen der Lineale f des Stempels in den
Nuthen e der Matrize (in Fig. 9 vergröfsert gezeichnet).
Alle Lineale d der Matrize sind an ihren der Peripherie zugekehrten Enden mittelst über
Rollen laufender Ketten an einem Gewicht k befestigt und an ihren dem Mittelpunkt zugekehrten
Enden durch Ketten mit einer Hülse /, Fig. ι und 2, verbunden, welche, wenn der
Stempel b niedergelassen ist, durch den Stift m
der Balancierspindel, Fig. 1 und 2, heruntergedrückt wird. Durch diese Anordnung werden
die Lineale d, wenn der Stempel auf der Matrize liegt, nach dem Mittelpunkt der letzteren
gezogen, wohingegen dieselben durch das Gewicht k von demselben entfernt werden,
wenn der Stempel die Matrize verlassen hat.
Die Lineale d haben an ihren äufseren Enden in gleichen Abständen Löcher, in welche Haken
η geschraubt werden, Fig. 2 und 6, die zum Festhalten des zu falzenden Lampenschirmes
0, Fig. 2 (punktirt gezeichnet), dienen.
Je nach der Gröfse des zu falzenden Schirmes werden die Haken in den betreffenden
Löchern der Lineale d befestigt.
Die Maschine functionirt nun folgendermafsen:
Ist der zu falzende Lampenschirm ο auf die Matrize α gelegt, so werden die Haken η je
nach der Gröfse des Schirmes in den betreffenden Löchern der Lineale d befestigt und der
Stempel wird auf die Matrize herabgelassen. Hierbei tritt der Stift m des Balanciere in die
Hülse / ein und zieht die Lineale d nach dem Mittelpunkt, die Lineale der Matrize greifen
in die betreffenden Nuthen g des Stempels und diejenigen des Stempels in die der Matrize
ein, was ein Falzen des Schirmes in der in Fig. 9 dargestellten Weise zur Folge hat, wo
ο den gefalzten Schirm bezeichnet.
Wird jetzt der Stempel gehoben, so werden die Lineale d von dem Gewicht k, mit welchem
dieselben durch Ketten verbunden sind,
an den Umfang der Matrize gezogen, der gefalzte Schirm wird von den Linealen d befreit
und schnellt von denselben herunter.
Claims (2)
1. Eine Matrize a, welche mit 32 radialen
Nuthen c, in welche ebenso viele Lineale d lose verschiebbar, aber unverrückbar eingepafst
sind, und mit 32 radialen, spitzwinkligen Nuthen e versehen ist, in welchen
die Schärfen der Lineale f des Stempels b Aufnahme finden, wenn letzterer auf die
Matrize gesenkt ist.
2. Ein Stempel b, welcher 32 radiale Nuthen besitzt, in welchen die Lineale f liegen,
die zu dem Zweck in mit Schlitz versehenen Lappen ρ beweglich sind, um sich, wenn
der Stempel b auf der Matrize α liegt, der Schräge der letzteren anzuschmiegen, und
welcher aufserdem mit 32 radialen, spitzwinkligen Nuthen i versehen ist, die die
Schärfen der Lineale d bei gesenktem Stempel aufnehmen.
Die auf Lineal d, nach Gröfse des Schirmes verstellbar, durch Schrauben befestigten
Haken n, welche den zu falzenden Lampenschirm durch Uebergreifen über den Umfang
desselben gegen Verschieben sichern. Die Anordnung der Lineale d, welche einerseits
durch Ketten mit der Hülse /, andererseits durch Ketten mit dem Gewicht k verbunden
sind, um den gefalzten Lampenschirm, wenn der Stift m die Hülse Z freigegeben,
durch Zurückziehen der Lineale d mittelst Gewichtes k von ersteren herunterschnellen
zu lassen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36149C true DE36149C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=311977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36149D Expired DE36149C (de) | Maschine zum Falzen von Lampenschirmen aus ringförmig gestaltetem Papier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36149C (de) |
-
0
- DE DENDAT36149D patent/DE36149C/de not_active Expired
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