DE3611234C1 - Screening machine for the passage of broken rock, scrap, building rubble or recycling material - Google Patents
Screening machine for the passage of broken rock, scrap, building rubble or recycling materialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Siebmaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art (EP
01 55 180 A1) ist eine Siebeinrichtung bekannt, der die
Auslenkungen für die Wurf- beziehungsweise die Förderbe
wegung durch einen Exzenterantrieb aufgezwungen werden.
Die quer zur Förderrichtung verlaufende Schwenkachse des
Siebkastens liegt an seinem Auslaufende. Die Neigung des
Siebkastens im Grundrahmen kann durch Spindeltriebe
verstellt werden. Bei Exzenterantrieb sind die Komponen
ten der Wurf- und der Förderbewegung
von vorne herein festgelegt. Eine Veränderung der Verti
kal- und der Horizontalkomponenten der Förderbewegung
relativ zueinander ist während des Betriebs nicht und
auch nach Stillsetzung der Maschine nur schwer möglich.
Allen bekannten Maschinen ist gemeinsam, daß sie
von vorne herein für bestimmte Betriebsbedingungen aus
gelegt sind, so daß sie nur eine Art von Durchsatzgut
optimal verarbeiten können. Eine Anpassung an Durchsatz
gut unterschiedlicher Art oder Qualität, wie es bei der
Verarbeitung von Schotter, Bruch oder Bauschutt oder
Recyclingmaterial erforderlich wäre, ist damit nicht
möglich. Damit sind Qualität der Sortierarbeit und
Durchsatzleitung selten im Optimum. Anpassungen bei
Wechsel der Eigenschaften des Durchsatzgutes können,
soweit überhaupt Anpassungsmöglichkeiten gegeben sind,
nur schwer, in Einzelheiten nur bei Maschinenstillstand
vorgenommen werden. Auch eine Sicherung der Maschine
gegen Zerstörung, beispielsweise beim Einlauf von
Betonbrocken, die durch nachgeschaltete Einheiten nicht
mehr verarbeitet werden können, ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, die Maschine
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß auch
während des Betriebes eine Anpassung an das jeweils
der Maschine aufgegebene Durchsatzgut dadurch erfolgen
kann, daß horizontale und vertikale Komponenten der
Förderung unabhängig voneinander während des Betriebes
eingestellt werden können und eine Neigungssteuerung
des Arbeitstisches möglich wird, die eine Durchsatzbeein
flussung und sogar einen augenblicklichen Stopp bezie
hungsweise eine Rückförderung des Durchsatzgutes er
laubt. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 ange
gebene Erfindung gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Man erkennt zunächst, daß hier für die Aufzwingung
der Vertikal- und der Horizontalkomponente je eigene,
voneinander also unabhängige Antriebe vorgesehen sind.
Es ist damit möglich, Wurfhöhe und Wurfweite unabhängig
voneinander zu regeln. Auf diese Weise ist eine optimale
Anpassung an das jeweils gerade vorliegende Durchsatz
gut möglich. Diese kann überdies auch im Betrieb vorge
nommen werden, da es sich bei den Antrieben um hydrau
lische oder pneumatische Kolben/Zylinder-Antriebe handelt,
bei denen Hubzahl und Hubweite auf einfachste Weise auch
während des Betriebes verändert werden können. Auch die
Schwenkeinrichtung ist ein solcher hydraulischer oder
pneumatischer Kolben/Zylinder-Antrieb, der auf einfach
ste Weise während des Betriebes den Arbeitstisch
schwenken kann. Da dieser seine Schwenkachse nunmehr
nicht an einem Ende, sondern zumindest nahezu in der
Mitte der Längserstreckung aufweist, kann der Sieb
kasten in die Horizontale geschwenkt werden, so daß
der Förderfuß verlangsamt wird. Der Siebkasten kann
sogar gegen die Förderrichtung gekippt werden, so daß
eine Rückförderung eintritt und beispielsweise ein
von den nachgeschalteten Verarbeitungsstationen nicht
mehr zu verarbeitender Betonblock am Einlauf in diesen
gehindert wird und aus dem Siebkasten entnommen werden
kann. Die sonst häufig eingetretenen Maschinenbeschädi
gungen können so auf einfache Weise durch die Anwendung
des Wippen-Prinzipes vermieden werden, das überdies
immer noch eine relativ günstige niedrige Bauhöhe er
laubt.
Selbstverständlich sind die Bewegungen der Schwenk
einrichtung, der Schubeinrichtung und der Wurfeinrichtung
untereinander in ihrer Auswirkung verknüpft. Es ist des
halb besonders günstig, daß für alle diese Beeinflussungs
möglichkeiten der gleiche Aggregattyp verwendet wird.
Dies macht es möglich, mit einem einheitlichen Steuer
system nach vorgegebenem Programm beziehungsweise den
jeweils vorgegebenen Bedingungen die Steuereinflüsse im
Betrieb zur Wirkung zu bringen. Besonders günstig ist
hierfür die Verwendung der Kolben/Zylinder-Einrichtungen.
Hier handelt es sich um bewährte Maschinenelemente
großer Dauerhaftigkeit, bei denen überdies durch entspre
chende Steuerung der Druckmittelströme die Hublänge, die
Hubzahl, aber auch die Ausfahr- und Einziehgeschwindig
keit bequem während des Betriebes und überdies auch
ferngesteuert verändert werden können.
Eine zweckmäßige Anordnung der Horizontalantriebe
und der Vertikalantriebe ergibt sich aus den Ansprüchen
2 und 3. Die Anordnung nach Anspruch 4 führt dazu, daß die
Schwenkeinrichtung zu einem Teil der bewegten Masse des
Grundrahmens wird, wodurch sie vor Überlastungen ge
schützt wird. Die Anordnung nach Anspruch 5 macht es
dem Betreiber der Anlage einfach möglich, im kontinuier
lichen Betrieb seiner Maschine gleichzeitig die Qualität
des hergestellten Gutes und die Durchsatzleistung zu
optimieren beziehungsweise die Maschine so zu fahren,
daß bei Einhaltung der geforderten Mindestqualität je
weils der dabei mögliche Maximaldurchsatz eingehalten
wird, also die maximale Mengenleistung der Maschine, bei
der die geforderte Qualität noch eingehalten werden kann.
Das ist bei derartigen Maschinen für die Verarbeitung
von Feststoffen, insbesondere von mineralischen Fest
stoffen, von unschätzbarem Vorteil.
Das Steueraggregat kann dabei pneumatisch, hydrau
lisch, elektromagnetisch, beispielsweise aber auch ge
mischt elektromagnetisch-hydraulisch oder elektromagne
tisch-pneumatisch aufgebaut sein.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 schematisch ein Funktionsdiagramm einer
erfindungsgemäßen Siebmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer ein Ausführungs
beispiel der Erfindung darstellenden Sieb
maschine,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Siebmaschine nach
Fig. 2, und
Fig. 4 einen Schnitt bei Linie IV-IV von Fig. 3.
Fig. 1 zeigt eine Siebmaschine 10 aus einem Grund
rahmen 12, einem Siebkasten 14 und einem Fangkasten 16
für das aus dem Siebkasten nach unten fallende Durch
satzgut. Der Grundrahmen 12 ist über Federn 18 am Fun
dament 20 abgestützt und weist hier eine quer zur För
derrichtung in der Mitte der Längserstreckung angeord
nete Schwenkachse 50 auf, die in einer Schwenkachsen
halterung 52 geführt ist. Aus Platzgründen erfolgt dabei
die Darstellung in Fig. 1 so, als ob die Schwenkachse
im Bereich des Fangkastens angeordnet wäre. Tatsächlich
greift sie aber, wie unten anhand der Erläuterung von
Fig. 2 noch verdeutlicht wird, am Grundrahmen 12 an.
Die Federn 18 können (ebenso wie auch alle im
folgenden noch erläuterten Federn) von verschiedenster
Konstruktion sein. So kann es sich hierbei um Schrauben
federn, Tellerfedern, laminierte Federelemente aus Gummi
mit eingelegten Stahlplatten, Schwingmetall oder belie
bige andere Federspeicher handeln.
Der Siebkasten 14 ist über Federn 24, der Fang
kasten 16 über Federn 26 am Grundrahmen 12 abgestützt,
wobei diese Federn ebenso wie die Federn 18 in etwa
vertikal, jedenfalls aber vertikal zur Siebebene des Sieb
kastens 14 liegen. Für die zweckmäßige Federanordnung
sind jedoch auch die Antriebmittel von entscheidender
Bedeutung. Die gezeigte Federanordnung ist deshalb
nicht zwingend. Sie muß vielmehr den Bedürfnissen des
Bewegungssystems unter Einfluß des Antriebs angepaßt
werden.
Überdies ist der Siebkasten 14, der auch in seiner
Siebebene Schwingungen in Förderrichtung (Fig. 1 und
Fig. 2 nach rechts) beziehungsweise in Rückholrichtung
(Fig. 1 und Fig. 2 nach links) durchführt, durch ho
rizontale Federn 28 und 30 am Grundrahmen 12 abge
stützt.
Der Grundrahmen 12 weist zwischen Siebkasten 14
und Fangkasten 16 einen massiven Grundrahmenträger 32
auf, der beispielsweise als U-Träger ausgebildet ist
und, wie in der Figur gezeigt, beidseits längs der
Maschine verläuft. Am Grundrahmenträger 32 stützen
sich oben die Federn 24 und unten die Federn 26 ab.
Überdies ist am Grundrahmenträger 32 ein Vertikal
antrieb 34 abgestützt. Beim Vertikalantrieb 34 handelt
es sich beispielsweise um eine Kolben-Zylinder-Einrich
tung, deren Kolbenstange mit ihrem oberen Ende am Sieb
kasten 14 und mit ihrem unteren Ende am Fangkasten 16
gelenkig und gegebenenfalls über Federelemente befestigt
ist. Auch die Befestigung des Zylinders des Vertikal
antriebs 34 am Grundrahmenträger 32 ist gelenkig. Es
liegt auf der Hand, daß beim gezeigten Ausführungsbei
spiel der Vertikalantrieb 34 den Siebkasten 14 senk
recht zur Siebebene beaufschlagt. Beim Beschleunigen
des Siebkastens 14 nach oben wird gleichzeitig der Fang
kasten 16 mitgezogen, wobei die aus den Federn 26 ge
bildeten Federspeicher aufgeladen werden. Die Steuerung
kann dabei so erfolgen, daß die Wurfbewegung, bei der
der Vertikalantrieb den Siebkasten 14 anhebt, mit
größerer Beschleunigung und rascher erfolgt als die
Gegenbewegung. Selbstverständlich können aber auch
beide Bewegungen gleichförmig verlaufen.
Überdies kann es je nach der Geometrie der schwin
genden Massen zweckmäßig sein, den Vertikalantrieb 34
nicht genau senkrecht zur Siebebene des Siebkastens 14
anzuordnen, sondern etwas geneigt derart, daß der An
lenkpunkt der Kolbenstange am Siebkasten 14 aus der
durch den Anlenkpunkt des Zylinders des Vertikalan
triebs 34 am Grundrahmenträger 32 gelegten Querebene
in Förderrichtung, der Anlenkpunkt der Kolbenstange am
Fangkasten 16 etwas in Rückholrichtung versetzt ist.
Der Neigungswinkel gegenüber der Vertikalen kann 10
bis 30° betragen und wird in der Regel kleiner als 20°
sein. Diese geneigte Anordnung des Vertikalantriebs 34
ist in der Figur nicht gezeigt.
Weiter greift am Siebkasten 14 auch ein Horizontal
antrieb 36 an. Auch dieser kann als Kolben-Zylinder-
Einrichtung ausgebildet sein. Im gezeigten Ausführungs
beispiel ist der Horizontalantrieb 36 zwischen das
Aufgabeende des Siebkastens 14 und den Grundrahmen 12 ein
gesetzt. Selbstverständlich kann der Horizontalantrieb
36 aber auch an jeder anderen Stelle eingesetzt werden,
wo er den Siebkasten 14 in der Siebebene in Förderrich
tung zu beaufschlagen vermag. Es sei überdies darauf
hingewiesen, daß im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei
Vertikalantriebe 34 symmetrisch beidseits der Quermittel
ebene angeordnet sind, während nur ein einziger, in der
Längsmittelebene der Siebmaschine angeordneter Horizontal
antrieb 36 vorgesehen ist. Das Ende der Kolbenstange
des Horizontalantriebs 36 ist gelenkig am Siebkasten 14
gelagert, während der Zylinder des Horizontalantriebs an
einem Querholm 38 des Grundrahmens 12 gelenkig gelagert
ist.
Schließlich ist noch eine Schwenkeinrichtung 40
vorgesehen, bei der es sich ebenfalls um eine Kolben-
Zylinder-Einrichtung handelt. Hier ist die Kolbenstange
gelenkig am Grundrahmenträger 32 befestigt, während
der Zylinder in einem anderendigen Auge 42 gelenkig
mit einer Konsole 44 verbunden ist, die sich über eine
mit der Feder 18 vergleichbaren Feder 46 am Fundament
abstützt.
Fig. 2 läßt überdies erkennen, daß der Grund
rahmen 12 einen weiteren, unter dem Grundrahmenträger 32
und parallel zu diesem liegenden Längsträger 48 auf
weist, den die Schwenkachse 50 durchsetzt. Die Schwenk
achse 50 liegt horizontal in der Quermittelebene der
Siebmaschine und wird auf deren beiden Seiten je von
einer Schwenkachsenhalterung 52 in Form eines Bocks
gehalten, der sich über die Federn 18 am Fundament 20
abstützt.
Die Anordnung der Schwenkachse 50 in der Quer
mittelebene der Siebmaschine erlaubt es, den Siebka
sten sowohl in Förderrichtung in die in Fig. 2 strich
punktiert eingezeichnete Stellung, wie auch in Gegen
richtung zu verschwenken. Diese Abkippmöglichkeit in
Gegenrichtung ist dann besonders wichtig, wenn der Gut
fluß aus Überlastungsgründen oder wegen des Einlaufs
für die nachfolgenden Geräte oder das Gerät selbst zer
störungsgefährlicher Teile kurzfristig unterbrochen wer
den muß. Bei entsprechender Auslegung der Schwenkeinrich
tung 40, die hierfür gegebenenfalls auch im Fundament
versenkt angeordnet werden kann, ist dies durchaus mög
lich.
Der Vertikalantrieb 34, der Horizontalantrieb 36
und die Schwenkeinrichtung 40, die einfach oder mehrfach
vorhanden sein können, sind pneumatisch oder hydraulisch
zu betätigende Kolben-Zylinder-Einrichtungen. Ihre
Steuerung kann ausgehend von einer Druckmittelpumpe über
ein Steueraggregat programmgesteuert und in Abhängigkeit
von abgefühlten und selbsttätig eingegebenen Betriebs
kennungen oder durch vom Bedienungspersonal eingegebene
Steuerbefehle erfolgen. Derartige programm- und pro
zessorunterstützte Einrichtungen können für diese Auf
gabe angepaßt hier eingesetzt werden. Wegen der reinen
Steuerung der Arbeitszyklen durch das Druckmittel sind
hier weitreichende Anpassungen der Bewegungsabläufe an
die Betriebsbedürfnisse möglich, wobei die Werte den
jeweils aktuellen Betriebsbedürfnissen entsprechend ge
ändert werden können. Alle Steuerungen können überdies
während des Betriebs und ohne Stillstand vorgenommen und
insbesondere verändert werden. So kann beispielsweise
der Horizontalantrieb 36 so gesteuert werden, daß sein
Hub gegen Förderrichtung schnell, in Förderrichtung je
doch langsam durchgeführt wird, wodurch die Förder
leistung gesteigert werden kann. Andererseits kann
der Hub in Förderrichtung schnell, der Rückwärtshub je
doch langsam durchgeführt werden, wenn es um eine Stei
gerung der Siebintensität geht. Von besonderer Bedeu
tung ist auch, daß mit den beschreibenden Aggregaten un
abhängig voneinander die Hublänge und die Hubzahl sowie
der Bewegungsablauf innerhalb eines Hubes beeinflußt wer
den kann, und zwar auch hier alle während des Betriebes,
gegebenenfalls mit Unterstützung einer entsprechenden
vorgearbeiteten Programmsteuerung, um die Bedienung für
die Bedienungsperson zu erleichtern.
Es sei darauf hingewiesen, daß über entsprechende
Steueraggregate heute schon hydraulich und pneumatisch
Spielwechselzahlen von vielen hundert Touren beherrscht
werden können, wie sie für Grobsiebung und Feinsiebung
betriebsgünstig sein können.
Es sei auch darauf hingewiesen, daß bei der häufig
verwendeten Mehrdeckerausführung derartiger Siebmaschi
nen wegen der guten Steuerbarkeit des Durchsatzes die
Siebfläche in den verschiedenen Decks den empirischen
Anteilen des Gutes angepaßt werden können, während bis
her die Siebfläche in den verschiedenen Stockwerken immer
gleich groß gewählt wurde. Dies führt zu einer weiteren
Verminderung des Gesamtgewichtes der Maschine, einer
Verbilligung der Herstellung und einer Verminderung der
erforderlichen Antriebskräfte, ohne daß hierfür ein
Leistungs- oder Qualitätsverlust in Kauf genommen
werden müßte.
Claims (5)
1. Siebmaschine für den Durchlauf von Schotter,
Bruch, Bauschutt oder Recyclingmaterial mit einer zum Er
zeugen einer vertikalen Wurfbewegung und einer horizonta
len Förderbewegung maschinell angetriebenen Fördereinrich
tung, die einen das Durchsatzgut tragenden schwingenden
Arbeitstisch in Gestalt eines Siebkastens mit darunter
liegenden Fangkasten in einem beide haltenden Grund
rahmen aufweist, in dem der Siebkasten um eine quer zur
Förderrichtung laufende Schwenkachse durch einen längen
veränderliche Schwenkeinrichtung schwenkbar angelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß am Arbeitstisch als Schubein
richtung für seine Bewegung in der eigenen Ebene zumin
dest ein Horizontalantrieb (36) angreift, daß als Wurf
einrichtung für das Durchsatzgut zumindest ein zusätzli
cher Vertikalantrieb (34) mit einer zur Ebene des Ar
beitstisches vertikalen Komponente an diesem angreift,
daß die quer zur Förderrichtung verlaufende Schwenk
achse (50) zumindest nahezu in der Mitte der Längser
streckung der Fördereinrichtung angeordnet ist, daß an
der Fördereinrichtung eine ohne Stillstand der Maschine
der Neigung des Arbeitstisches verstellende Schwenkein
richtung (40) angreift, daß die Schwenkeinrichtung, die
Schubeinrichtung und die Wurfeinrichtung druckmittelbe
tätigte Zylinder-Kolben-Antriebe sind, und daß die
Schwenkeinrichtung (40) zwischen Fundament (20) und
Grundrahmen (12), die Schubeinrichtung zwischen Grundrah
men (12) und Siebkasten (14) und die Wurfeinrichtung zwi
schen Siebkasten (14) und Fangkasten (16) eingesetzt ist, wo
bei je ein Ende der Kolbenstange mit je einem der Kasten
gelenkig verbunden ist, während der Zylinder am Grund
rahmen (12) schwenkbar gelagert ist.
2. Siebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Horizontalantrieb (36) mit der Ar
beitstischebene einen Winkel von 10 bis 30° einschließt.
3. Siebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Vertikalantrieb (34) mit der Vertikalen
auf die Arbeitstischebene einen Winkel von 10 bis 30°
einschließt.
4. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsenhalterung
(52) und das fundamentseitige Ende der Schwenkeinrichtung
(40) gleicherweise über Federn (18, 46) am Fundament
(20) abgestützt sind.
5. Siebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schwenk-, Schub- und Wurfeinrichtungen
(40, 36, 34) in Abhängigkeit vom angebotenen Durchsatz
gut und den Kennwerten der Anlage und der diesen nachge
schalteten Verarbeitungseinrichtungen im Betrieb durch
ein Steueraggregat betätigbar sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19863611234 DE3611234C1 (en) | 1986-04-04 | 1986-04-04 | Screening machine for the passage of broken rock, scrap, building rubble or recycling material |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3611234C1 true DE3611234C1 (en) | 1987-10-08 |
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ID=6297872
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