DE3611151C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft ein integriertes Erzeugnis zur Aufnahme einer Anzeige.
Eine metallische Anzeigeplatte, die mit irgendeiner ge­ wünschten Anzeige von Buchstaben, Figuren, Mustern, oder dgl. durch Drucken, Prägen, oder dgl. versehen ist, ist bisher für Kennzeichenschilder von Kfz, für Werbeschilder, oder dgl. verwendet worden. Diese Art Platte hat aber ge­ wöhnlich eine vergleichsweise geringe Dicke, so daß die Gefahr besteht, daß sie verbogen wird, oder einen Menschen durch Stoß oder dgl. verletzt.
Unter dem Gesichtspunkt einer erhöhten ornamentalen Wir­ kung ist zu erwägen, solch ein integriertes Erzeugnis zur Anzeige, welches durch Einsetzpressung oder dgl. ge­ bildet ist, zu schaffen, bei welchem zwei gepreßte Deck­ platten aus transparentem harten Kunstharz wie beispiels­ weise Silikonharz, Acrylharz, oder dgl. einteilig an beiden Flächen der metallischen Anzeigeplatte befestigt werden.
Dieses integrierte Erzeugnis hat aber folgenden Nachteil: Wenn es in einer natürlichen Umgebung einer Temperatur­ veränderung (-40°Celsius bis +80°Celsius) unterworfen wird, wird aufgrund der Tatsache, daß eine beachtliche Differenz in dem thermischen Ausdehnungskoeffizient zwischen der inneren Metallplatte und der damit einteilig verbundenen harten gegossenen Kunstharzplatte besteht und daß die gegossene Kunstharzplatte hart ist, als Ergebnis wiederholter Expansion und Kontraktion der beiden ein Abschälen zwischen den beiden und ein Sprung in der Kunstharzplatte verursacht wird.
Die thermischen Ausdehnungskoeffizienten verschiedener Materialien können anhand nachfolgender Aufstellung verglichen werden:
Eisen
0,11 × 10-4
Stahl 0,17 × 10-4
Aluminium 0,23 × 10-4
Polycarbonatharz 0,6 - 0,7 × 10-4
Acrylharz 0,7 - 0,8 × 10-4
ABS-Harz 0,8 × 10-4
In der US-PS 43 07 527 wird ein Behälter beschrieben, in den ein die Anzeige tragendes Blatt eingesetzt wird. Dieses Blatt wird mit Kunstharz auf den Boden des Behälters geklebt und anschließend wird der Behälter vollständig mit Kunstharz ausgegossen. Der Behälter ist nicht vollständig geschlossen, so daß das Kunstharz im gebrauchsfertigen Zustand nicht die Konsistenz eines Gels aufweisen darf.
In der US-PS 33 12 197 wird eine Metallplatte mit einer Anzeige, die zwischen einer Schicht undurchsichtigen Plastikmaterials und einer zweiten Schicht undurchsichtigen Plastikmaterials eingegossen wird, offenbart. Ein Behälter wird nur während des Gießvorgangs benötigt und das Plastikmaterial muß im gebrauchsfertigen Zustand fest sein.
Die DE-PS 8 65 254 beschreibt einen festen, im gebrauchsfertigen Zustand luftdicht verschlossenen Behälter, der aus zwei glasklaren Hälften besteht und in den ein Schild mit einer Anzeige eingebracht ist. Der Zwischenraum wird nicht mit einem Kunstharz ausgegossen.
Der DE-OS 25 12 469 ist aus den Figuren ein geschlossener Behälter zu entnehmen, der sich aus einem Rückenteil und einem teilweise durchsichtigen Vorderteil zusammensetzt. Im gebrauchsfertigen Zustand ist dieser Behälter zumindest teilweise mit einer Flüssigkeit gefüllt. Die Anzeige befindet sich jedoch nicht in dem Behälter, sondern wird durch die Ausgestaltung des Vorderteils erreicht.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines integrierten Erzeugnisses zur Aufnahme einer Anzeige, welches die genannten Nachteile nicht aufweist und stabil und dauerhaft ist.
Diese Aufgabe wird durch die Lehre gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den beiden rückbezogenen Ansprüchen entnehmbar.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 eine Schnittansicht des Ausführungsbeispiels;
Fig. 3 eine Schnittansicht eines abgewandelten Ausführungsbeispiels;
Fig. 4 bis 6 ein Ausführungsbeispiel des Herstellverfahrens, und zwar
Fig. 4 eine Schnittansicht eines Erzeugnisses in dem Zu­ stand, in dem eine Anzeigeplatte eingesetzt und befestigt wird;
Fig. 5 eine vergrößerte Schnittansicht eines Teils von Fig. 4;
Fig. 6 eine Schnittansicht des fertigen Erzeugnisses; und
Fig. 7 bis 9 abgewandelte Ausführungsbeispiele des Herstellver­ fahrens.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, umfaßt ein harter im gebrauchsfertigen Zustand luftdicht geschlossener Behälter (1) ein Unterteil (1a) und ein Oberteil (1b), welche durch Preßformen aus transparentem harten Kunstharz wie beispielsweise Acryl- Harz, Polycarbonatharz oder dgl. gebildet sind; die An­ schlagabschnitte beider Teile 1a, 1b sind bei 1c luftdicht miteinander verbunden durch ein erwünschtes Dichtungs­ mittel wie beispielsweise die Anwendung eines Haftmittels oder eines thermischen Schmelzprozesses. Eine metallische, aus Aluminium bestehende Anzeigeplatte (2), die mit einer gewünschten Anzeige (2a) von Buchstaben, Figuren oder dgl. mittels Druck, Malen, Färben, Ätzen, Prägen, oder dgl. versehen ist, ist in dem im gebrauchsfertigen Zustand luftdicht geschlossenen Behälter 1 enthalten und darin festgehalten durch eine umschließende Schicht (3) aus einem transparenten viskosen Haftmittel, welches in dem Gesamtraum zwischen der Anzeigeplatte 2 und den Be­ hälter 1 zwischengeschaltet ist. Auf diese Weise wird ein integriertes Erzeugnis zur Anzeige gebildet.
Das Unterteil (1a) kann undurchsichtig sein. Die um­ schließende Haftmittelschicht (3) umfaßt eine untere Deck­ schicht (3a), die zwischen die untere Fläche der Anzeige­ platte (2) und die innere Bodenfläche des unteren Behälters 1a zwischengeschaltet ist, ferner eine seitliche Deck­ schicht 3b, die zwischen die seitliche Umfangsfläche der Anzeigeplatte 2 und die Umfangsseitenfläche des unteren Behälters 1a zwischengeschaltet ist, sowie eine obere Deck­ schicht 3c, die zwischen die obere Fläche der Anzeige­ platte 2 und die untere Fläche des oberen Deckelgliedes 1b zwischengeschaltet ist. Falls der untere Behälter 1a aus undurchsichtigem Material besteht, wird ein durch­ sichtiges Haftmittel nur für die obere Deckschicht 3c ver­ wendet, und die anderen Schichten 3a, 3b können aus einem undurchsichtigen viskosen Haftmittel gebildet sein. Dieses integrierte Anzeigeerzeugnis ist so geartet, daß die An­ zeige 2a der Anzeigeplatte 2 von der Vorderseite betrach­ tet werden kann durch das transparente Deckelglied 1b und die transparente obere Haftmittel-Deckschicht 3c, und sich daher zur Verwendung als ornamentales Anzeigeschild eignet; selbst wenn das Schild während seiner Verwendung einer starken Temperaturveränderung unterworfen wird und die Anzeigeplatte 2 nicht wiederholt expandiert und kontrahiert, kann aufgrund der Tatsache, daß ein weiches Material des viskosen Haftmittels 3 zwischen die Anzeigeplatte 2 und den umschließenden Behälter 1 zwischengeschaltet ist, verhin­ dert werden, daß dieser springt, und gleichzeitig kann durch die viskose Elastizität des Haftmittels die Anzeige­ platte 2 an einem Abschälen aus ihrer vorbestimmten Stel­ lung gehindert und dennoch in ihrem stabilen festgehaltenen Zustand gehalten werden.
Außerdem ist der Raum zwischen der Anzeigeplatte 2 und dem Behälter 1 mit dem umgebenden viskosen Haftmittel 3 gefüllt, so daß kein Luftzwischenraum in dem Raum verbleibt, und folglich können die Bedenken völlig beseitigt werden, daß ein Abblättern des abgedichteten Abschnitts 1c durch Wärmeausdehnung von Luft verursacht werden könnte; also wird ein stabiles und dauerhaftes integriertes Erzeugnis zur Anzeige geschaffen.
Was das genannte Haftmittel betrifft, kann jedes erwün­ schte von vielen Arten bekannter Haftmittel verwendet wer­ den, und es ist besonders vorteilhaft, ein solches zu ver­ wenden, welches sich anfänglich in einem flüssigen Zu­ stand befindet und danach in einen viskosen Gelzustand überführt wird, während es auf Zimmertemperatur gehalten oder auf eine erwünschte Temperatur erhitzt wird. Beispiels­ weise eignet sich ein bei Zimmertemperatur abbindendes Silicon-Haftmittel aus zwei Komponenten von Flüssigkei­ ten A und B, genannt "Shin-Etsu Silicon KE 1052 A & B", hergestellt von Shin-Etsu Chemical Co. Ltd., oder das Silicon-Haftmittel CX 52-267 A/B einer Kombination eines flüssigen transparenten Silicon-Harzes CX 52-267 A und eines flüssigen Kreuzvernetzungsmittels CX 52-267 B, her­ gestellt von Toray Silicon Co. Ltd.. Zum Verwendungszeit­ punkt jedes Mittels werden die Flüssigkeit A und die Flüssigkeit B in gleichen Mengen miteinander gemischt, und die resultierende Mischung wird in den unteren Behäl­ ter 1a gefüllt und danach mit dem Deckelglied 1b bedeckt, so daß das Mittel abgebunden werden kann, indem man es bei Zimmertemperatur stehen läßt oder auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzt, um eine umschließende Haftmittelschicht 3 in einem Gelzustand zu bilden. Also kann in diesem Fall der Raum zwischen der Anzeigeplatte 2 und dem unteren Be­ hälter 1a mit dem Mittel in flüssigem Zustand gefüllt werden, so daß das Füllen des Raumes mit dem Haftmittel ohne jeglichen Spalt und das Umschließen der Metallplatte effizient durchgeführt werden können, und man kann ein Produkt guter Qualität erhalten. Außerdem ist keine Re­ flexion durch eine Luftschicht vorhanden, welche zwischen dem Deckelglied und der Anzeigeplatte entstehen würde, wenn der Raum nicht mit Haftmittel gefüllt wäre, so daß das Aussehen des Produkts hinsichtlich seiner Durchsichtig­ keit oder Klarheit und dementsprechend die Sichtbarkeit der Anzeige 2a verbessert werden können.
Beispielsweise hat das vorgenannte Zweikomponenten-Haft­ mittel KE 105 AB das Aussehen farbloser und guter Trans­ parenz, und wenn das Mischungsverhältnis der Flüssigkeiten A und B 1:1 ist, einen Eindringwert von 90 (1/10 mm) gemessen bei 25°C nach 24 Stunden nach Beginn des Abbindens gemäß JIS K 2220.
Es kann eine nicht dargestellte Abwandlung erwogen werden, bei welcher das transparente Deckelglied 1b bei seiner Vorderfläche zu einer gekrümmten Fläche wie eine Konvex­ linse oder eine Konkavlinse geformt wird, um eine Linsen­ wirkung zu zeigen.
Fig. 3 zeigt ein Erzeugnis, welches durch Einsatzguß (insertion) mittels einer Spritzgußmaschine hergestellt ist; bei dieser Ausführungsform ist das transparente Deckelglied 1b als Kastenform ausgebildet, welche die Um­ fangsseitenflächen der unteren Behälterwandung 1a eintei­ lig bedeckt und schützt und bei 1c mit dieser durch thermische Verschmelzung hermetisch verbunden ist.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel für das Herstell­ verfahren dieses Erzeugnisses erläutert:
Ein Haftmittel wird in flüssiger Form in den unteren Be­ hälter 1a eingefüllt, so daß es die untere Deckschicht 3a gewünschter Dicke auf der inneren Bodenfläche des Behäl­ ters bildet, und die Anzeigeplatte 2 wird auf die obere Fläche der unteren Deckschicht 3a gelegt; dann wird der Raum, der die äußeren Umfangsseitenflächen und die obere Fläche der Anzeigeplatte 2 umgibt, mit einem Haftmittel in flüssiger Form derart beschickt, daß der Raum bis zum oberen Ende der Umfangskante des unteren Behälters 1a völlig damit gefüllt ist, und danach wird das durchsich­ tige Deckelglied 1b an die obere Fläche des Haftmittels angefügt und sein Umfangskantenabschnitt luftdicht mit der oberen Umfangskante des unteren Behälters 1a verbunden.
Zur weiteren Beschleunigung des Herstellverfahrens kann das Erzeugnis statt nach dem beschriebenen Verfahren her­ gestellt werden unter Verwendung einer druckempfindlichen, mit Haftmittel doppelt überzogenen Folie, wie nachfolgend anhand der Fig. 4 bis 6 beschrieben.
Der untere Behälter 1a, der aus undurchsichtigem harten Kunstharz besteht, wird vorbereitet, wie in Fig. 4 ge­ zeigt, und irgendeine gewünschte marktübliche druckempfind­ liche, mit Haftmittel doppelt überzogene Folie 4 wird mit einer Haftmittelschicht 3a (d.h., einer unteren Deck­ schicht 3a in den Fig. 2 und 3), die sich auf der unteren Fläche der Grundfolie 4a der Folie 4 befindet, an der inneren Bodenfläche des Behälters 1a angeheftet, und eine vorbestimmte metallische Anzeigeplatte 2 wird an der Fläche einer Haftmittelüberzugsschicht 3a (d.h., einer unteren Deckschicht 3a in den Fig. 2 und 3), die an der oberen Fläche der Grundfolie 4 angebracht ist, derart befestigt, daß ein kleiner Spalt 5 zwischen der Anzeigeplatte und der Umgebungsseitenfläche des Behälters bestehen bleibt.
Danach wird das beschriebene transparente abbindende oder gelatinierende Haftmittel aus den zwei Flüssigkomponenten so eingefügt, daß der Spalt 5 damit gefüllt wird und außerdem der Raum auf der oberen Fläche der Anzeigeplatte 2 damit so gefüllt wird, daß eine angemessene Dicke des Haftmittels gebildet wird; dann wird das transparente Deckelglied 1b so angefügt, daß es an der oberen Fläche des eingefüllten Haftmittels haftet, und die Anschlagab­ schnitte des Deckelgliedes 1b und der oberen Umfangskante der unteren Behälterwandung 1a werden bei 1c luftdicht miteinander verbunden, indem bei dem Verbindungsabschnitt 1c ein Haftmittel, Hochfrequenzerhitzung, Ultraschall, Vibrationserhitzung oder ein beliebiges Dichtungsmittel angewandt werden. Während dieses Vorgangs wird mit Ablauf der Zeit das Haftmittel abgebunden und verwandelt sich in etwa 24 Stunden in ein viskoses Haftgel, wodurch rasch und einfach ein Erzeugnis produziert werden kann, welches mit der umschließenden viskosen Haftmittelschicht gefüllt ist, die die untere Deckschicht, die seitliche Deckschicht 3b und die obere Deckschicht 3c umfaßt, welche an sämtlichen inneren Flächen des umschließenden Behälters 1 und der Umfangsfläche der Anzeigeplatte 2 festsitzen. (Fig. 6).
Wenn das Deckelglied 1b bei seinem unteren Abschnitt mit einem Kontaktansatz 1b′ versehen ist, welcher zum Kontak­ tieren der Haftmittelschicht 3 vorragt, kann der enge Kontakt zwischen den beiden verbessert werden.
Die beschriebene Anzeigeplatte 2 ist nicht auf Aluminium beschränkt und kann ersetzt werden durch eine beliebige Metallplatte beispielsweise aus Kupfer, Messing, rostfreiem Stahl, Eisen, oder dgl.. Ferner kann eine Abwandlung er­ wogen werden, bei welcher ein erwünschtes Füllglied, bei­ spielsweise aus Kunstharz oder von anderer Art, zwischen die obere Fläche der umschließenden Haftmittelschicht 3 und das Deckelglied 1b zwischengelegt ist.
Wenn die Anzeigeplatte auf ihren beiden Flächen Anzeigen aufweist, sollten natürlich das Haftmittel auf der Rück­ seite der Metallplatte und der untere Behälter aus trans­ parentem Material ausgebildet sein.
Um zuverlässig ein Produkt zu erhalten, bei dem nicht die geringste Luftmenge in dem harten umschließenden Behälter 1 verbleibt und das Haftmittel in gutem engen Kontakt ohne jeglichen Zwischenraum eingefüllt ist, wird das Produkt vorzugsweise nach dem folgenden Verfahren hergestellt:
Die Fig. 7 und 8 zeigen ein Ausführungsbeispiel dafür. Der untere Behälter 1a ist mit kleinen Öffnungen 6, 6 versehen, die in seinen gegenüberliegenden Seitenwänden angebracht sind; die druckempfindliche, mit Haftmittel doppelt überzogene Folie 4 wird an der inneren Bodenfläche des Behälters 1a angeheftet, und die Anzeigeplatte 2 wird an der Fläche der oberen Haftmittelschicht 3a der Folie 4 festgemacht. Danach wird das Deckelglied 1b angebracht und seine Umfangskante wird bei 1c luftdicht mit der oberen Umfangskante des unteren Behälters 1a verbunden mittels des Haftmittels oder der thermischen Verschmelzung zwischen diesen, um so den harten umschließenden Behälter 1 zu bilden.
Wie in Fig. 8 gezeigt, wird danach dieser Behälter 1 in aufgestelltem Zustand gehalten, so daß die kleinen Öff­ nungen 6, 6 oben und unten liegen, und das Haftmittel wird durch ein Beschickungsrohr 7 von der unteren kleinen Öff­ nung 6 eingefüllt, die als Beschickungsöffnung dient. Während dieses Vorgangs wird die Luft in dem Behälter 1 entsprechend dem Einfüllen des Haftmittels von unten bei der oberen kleinen Öffnung 6 abgegeben oder ausgestoßen, und dies wird durchgeführt, bis der Innenraum völlig mit dem Haftmittel gefüllt ist. Wenn in diesem Fall das zuvor beschriebene gelatinierende Haftmittel eingefüllt wird, kann es nach dem Einfüllen gelatinieren, so daß selbst nach Entfernen des Beschickungsrohres 7 das Haftmittel im Inneren nie ausfließen kann und ein guter Beschickungs­ zustand in dem Inneren des Behälters 1 erhalten bleibt.
Wenn diese kleinen Öffnungen 6, 6 das Aussehen des visuel­ len Produkts nicht beeinträchtigen, kann man sie lassen wie sie sind, da das enthaltene Haftmittel im Gelzustand nie durch die Öffnungen ausfließen kann und kein Problem hinsichtlich der Funktion besteht; falls erwünscht, können aber die Öffnungen mit einem gewünschten Dichtungs­ mittel wie einem duroplastischen Harz verschlossen werden, obwohl nicht dargestellt.
Auf diese Weise erhält man ein integriertes Erzeugnis, das mit der umschließenden Schicht aus viskosem Haftmittel gefüllt ist, welches sich in gutem engen Kontakt ohne ver­ bleibenden Lufteinschluß befindet.
Fig. 9 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel des Her­ stellungsverfahrens. In diesem Fall sind die kleinen Öffnungen 6, 6 in der Bodenwandung des unteren Behälters 1a des umschließenden Behälters 1a vorgesehen. Der um­ schließende Behälter 1 wird in eine (nicht gezeigte) Vakuumkammer eingesetzt und der Beschickungsschlauch 7 wird an seinem einen Ende mit der unteren kleinen Öffnung 6 des umschließenden Behälters 1 verbunden, welcher sich in der Vakuumkammer befindet, und wird an seinem anderen Ende verbunden mit einem Lieferbehälter 8 zur Zuführung der erwähnten Zwei-Komponenten-Mischung des Haftmittels 3 in flüssigem Zustand, welcher außerhalb der Vakuumkammer gelegen ist. In diesem Zustand wird die Vakuumkammer einer Vakuumbehandlung unterworfen und die in dem Raum des um­ schließenden Behälters 1 vorhandene Luft wird evakuiert, und in dem Vakuumzustand wird das Haftmittel 3 durch den Beschickungsschlauch 7 in den umschließenden Behälter 1 eingefüllt, so daß keine Bedenken bestehen, daß Luft in dem Haftmittel enthalten ist, welches in den Behälter 1 eingefüllt wird, und ein gutes Erzeugnis ohne Luftein­ schluß zugesichert werden kann.
Außerdem hat dieses Erzeugnis ein besseres Aussehen, da die kleinen Öffnungen 6, 6 nicht von vorne zu sehen sind.
Erfindungsgemäß ist also eine metallische Anzeigeplatte über eine umschließende Schicht aus viskosem Haftmittel in einem harten umschließenden Behälter enthalten, welcher wenigstens an seiner Vorderfläche transparent ist, so daß das resultierende integrierte Erzeugnis zur Anzeige von Vorteil ist, insofern vermieden wird, daß sein harter um­ schließender Behälter reißt durch die Wiederholung von Expansion und Kontraktion der Metallplatte, die durch Temperaturveränderungen verursacht werden.
Wenn das Herstellverfahren in der Weise durchgeführt wird, daß die Anzeigeplatte über die durch Beschickung gebildete Haftmittelschicht an der inneren Bodenfläche des unteren Behälters haftet, kann diese untere Deckschicht so ausge­ bildet sein, daß sie eine vergleichsweise große Dicke aufweist und in der Lage ist, einen Stoß sehr gut zu ab­ sorbieren. Wenn das Herstellverfahren in der Weise durch­ geführt wird, daß die Metallplatte über eine druckempfind­ liche, mit Haftmittel doppelt überzogene Folie an der inneren Bodenfläche des unteren Behälters haftet, kann der Klebevorgang der Metallplatte rasch durchgeführt werden. Wenn das Herstellverfahren in der Weise durchge­ führt wird, daß der die Anzeigeplatte enthaltende Behälter im voraus gebildet wird und danach das Haftmittel einge­ füllt wird, kann die innere Luft abgegeben werden durch das Haftmittel, welches eingefüllt wird, und es ist mit Sicherheit ein integriertes Erzeugnis zur Anzeige zu er­ halten, welches mit der Haftmitteldeckschicht in gutem engen Kontakt mit dem umschließenden Behälter gefüllt ist.
Wenn das Einfüllen des Haftmittels in den umschließenden Behälter unter Vakuum durchgeführt wird, ist mit Sicher­ heit ein Erzeugnis zu erhalten, welches völlig mit dem Haftmittel ohne jeglichen Lufteinschluß gefüllt ist.

Claims (3)

1. Integriertes Erzeugnis zur Aufnahme einer Anzeige, bestehend
aus einem harten, im gebrauchsfertigen Zustand luftdicht geschlossenen Behälter (1), der wenigstens an der Vorderseite (1b) durchsichtig ist und sich zusammensetzt aus einem Unterteil (1a) und einem Oberteil (1b), wobei die beiden Teile (1a, 1b) durch eine Dichtung (1c) gegeneinander abgedichtet sind,
aus einer Metallplatte (2) mit einem von dem des Behälters (1) abweichenden Ausdehnungskoeffizienten, die die Anzeige (2a) trägt und die in dem Behälter (1) angeordnet ist, wobei zwischen der Metallplatte (2) und jeder inneren Fläche des umschließenden Behälters (1) ein Zwischenraum gelassen ist und
aus einer umschließenden Schicht (3), die innerhalb des im gebrauchsfertigen Zustand auftretenden Temperaturbereichs ein visco-elastisches Gel bildet, die den Zwischenraum zwischen der Metallplatte (2) und dem luftdicht geschlossenen Behälter (1) vollständig ausfüllt, wobei die umschließende Schicht (3) eine obere, eine untere und seitliche Flächen der Metallplatte (2) umschließt.
2. Erzeugnis nach Anspruch 1, wobei eine untere Schicht (3a) der umschließenden Schicht (3) aus visco-elastischem Gel zwischen der unteren Fläche der Metallplatte (2) und dem Unterteil (1a) des Behälters (1) angeordnet ist und aus einem doppelt belegten haftenden Blatt (4) besteht, das zwischen der unteren Fläche der Metallplatte (2) und der inneren Bodenfläche des umschließenden Behälters (1, 1a) haftet.
3. Erzeugnis nach Anspruch 1 oder 2, wobei das visco-elastische Gel ein Silicon-Harz- Gel ist.
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