DE36083C - Winkelmefs- und Nivellir-Instrument mit Reflektor-Spiegeln - Google Patents

Winkelmefs- und Nivellir-Instrument mit Reflektor-Spiegeln

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DE36083C
DE36083C DENDAT36083D DE36083DA DE36083C DE 36083 C DE36083 C DE 36083C DE NDAT36083 D DENDAT36083 D DE NDAT36083D DE 36083D A DE36083D A DE 36083DA DE 36083 C DE36083 C DE 36083C
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DE
Germany
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mirror
instrument
winkelmefs
nivellir
mirrors
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36083D
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A. A. coutureau in St. Cloud, Frankreich
Publication of DE36083C publication Critical patent/DE36083C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1885 ab.
Dieses Instrument enthält drei senkrecht stehende Spiegel hi und k, von denen die beiden kleineren Spiegel i und k unmittelbar über und rechtwinklig zu einander gestellt sind und mit dem dritten Spiegel h je einen Winkel von 450 bilden. Die Höhe des dritten Spiegels ist beinahe gleich der Gesammthöhe der beiden kleineren Spiegel.
Das Instrument besteht aus einem Kasten ABCD, Fig. 3 (Verticalschnitt nach der Linie X-Y der Fig. 8). und Fig. 8 (Horizontalschnitt nach der Linie M-N der Fig. 3).. Vier Seiten, der Boden c, zwei Seitenwände a und b und der Deckel d sind unter einander gleich; die Breite dieser vier Seiten ist geringer als ihre Länge; die Seite b ist etwas dicker als die übrigen.
In der Seitenwand α (Fig. 4 von innen, Fig. 5 von aufsen gesehen) befindet sich ein länglicher Spalt ·/, welcher zum Visiren dient; aufserdem sind an den vier Ecken dieser Wand die Zapfen g eingesetzt.
Die zweite Seitenwand b (Fig. 1 ä'ufsere Ansicht, Fig. 3 innere Ansicht) hat auf der Innenseite, durch ihre ganze Länge , eine schwalbenschwanzförmig ausgefräste Nuth, in welche ein Spiegel h eingeschoben und durch am Rand eingelegte Papierstreifen oder dergleichen fest eingeklemmt wird. Ueber und unter dem Spiegel ist je ein kleines Fenster m in der Wand b angebracht, und in der Mittellinie zwischen diesen beiden Fenstern befinden sich in der vom Spiegel bedeckten Wand zwei runde Ausschnitte η η. An diesen Stellen ist der Belag des Spiegels entfernt, so dafs man durch das Glas und die Löcher hindurchsehen kann.
Im Boden c des Kastens ist ein kleiner Ausschnitt q, Fig. 8, in welchen der Zapfen r des Schlüssels eingesteckt wird, der in Fig. 11 in der Ansicht von oben, in der Seiten-, Vorder- und Endansicht gezeichnet ist; der Schlüssel dient auf diese Weise zugleich als Halter oder Stiel für den Kasten.
Die Spiegelhalter e und f sind auf der Innenseite der Kastenwand α befestigt; jeder dieser Spiegelhalter besteht aus zwei unbeweg-. lieh mit einander verbundenen Theilen, einem Rahmen ef zur Aufnahme des Spiegels i k und einer Leiste elf\ welche die Stellzapfen g aufnimmt. Diese beiden Theile sind im Winkel von 450 zu einander befestigt. Fig. 6 und 7 zeigen den unteren Spiegelhalter ee1 in Seiten- und Vorderansicht, Fig. 9 und 10 den oberen Spiegelhalter ff1 in denselben Ansichten.
Der Spiegel i ist in den Rahmen e des unteren Spiegelhalters der Breite nach, der Spiegel k in den des oberen Spiegelhalters f der Länge nach eingesetzt.
In der Mitte der Halterleisten elf\ auf der dem Spiegel entgegengesetzten Seite, ist je eine halbrunde Rippe ρ angeformt, welche sich gegen die Wand α des Kastens anlegt und den Drehpunkt für den Spiegelhalter bildet. Die Leisten elfl der Spiegelhalter sind durch je zwei Schraubenbolzen g und Muttern, Fig. 12, an der Gehäusewand befestigt. Der Schlüssel, Fig. 11, dient zum Lösen und Anziehen der Muttern. Bei. der Benutzung des Instruments werden die Muttern mittelst des Schlüssels so gedreht, dafs jeder der kleinen
Spiegel i und k mit dem grofsen Spiegel h die geeignete Winkelöffnung, d. h. einen Winkel von 450 bildet.
Das Innere des Gehäuses ist schwarz, wie bei anderen optischen Instrumenten, ebenso ist die Aufsenseite der Wand α wegen der Visirung schwarz.
Die Art der Benutzung des Instruments wird durch Fig. 13 beispielsweise angedeutet.
Das Instrument wird mit dem Daumen und Zeigefinger der linken Hand gehalten, der Spalt (Diopter) I vor das rechte Auge.
Um einen Punkt in der Geradrichtung zwischen zwei Mefsstangen zu finden, stellt man sich parallel mit der Geradrichtung und sieht in einer die Geradrichtung rechtwinklig schneidenden Richtung, bis die Mefsstangen im grofsen Spiegel in derselben Linie liegen, die rechte Stange im unteren, die linke Stange im oberen Theile des Spiegels.
Um eine Senkrechte zwischen einem Punkte und einer gegebenen Linie ausstecken zu können, verfährt man ebenso, wie vorbeschrieben, nur mufs man hier noch rechts und links suchen, bis die äufsersten Stangen und diejenigen, wo die Senkrechte enden soll, im Spiegel in derselben verticalen Linie erscheinen.
Die Stange, die den Endpunkt der Senkrechten bildet, wird man durch die Fenster m oder durch die runden Ausschnitte η sehen können.
Die Mefsstangen müssen immer senkrecht aufgestellt werden.
Um den Höhenunterschied zwischen zwei Punkten zu ermitteln (zu nivelliren), nimmt man die Lothschnur und steckt sie durch das eine Fenster m und durch den Spalt I. Die Lothschnur mufs eine bestimmte Länge haben, die der Gröfse des Messenden entspricht; diese Länge wird bis zu dem Kreuzungspunkt der kleinen Spiegel i und k gerechnet. Man sieht dann mit vorgebeugtem Kopf in der Richtung der Lothschnur, so gewendet, dafs man, in einem der gegebenen Punkte stehend, den Abseher in der von beiden Punkten gebildeten Linie hat. Man läfst dann die Nivellirscheibe auf- und abgehen, bis sie sich genau in der freien Richtung der Lothschnur, die man durch eins der Löcher η sehen kann, befindet. Dann braucht man nur die Länge der Lothschnur von der Höhenangabe des zweiten Punktes abzuziehen, um den Höhenunterschied zwischen beiden Punkten zu haben.

Claims (1)

  1. PATENT-A NSPRUCH:
    Ein Winkelmefs- und Nivellir - Instrument, bestehend aus einem geschlossenen Gehäuse ABCD, in dessen einer mit Lichtöffnungen m η versehenen Seite innen ein Spiegel h eingelassen ist, während in der gegenüberliegenden ,Seite ein Visirspalt / angebracht ist und innen zwei rechtwinklig zu einander und über einander stehende Spiegel i k an beweglichen Tragleisten e1 f1 von aufsen stellbar befestigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36083D Winkelmefs- und Nivellir-Instrument mit Reflektor-Spiegeln Expired - Lifetime DE36083C (de)

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