DE3608047C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B17/00—Chain saws; Equipment therefor
- B27B17/08—Drives or gearings; Devices for swivelling or tilting the chain saw
- B27B17/10—Transmission clutches specially designed for chain saws
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/04—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
- F16D43/14—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
- F16D43/18—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members
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- One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fliehkraftkupp
lung für tragbare, motorangetriebene Maschinen, z. B.
Motorsägen.
Bei schon bekannten Arten von Fliehkraftkupplungen
werden Klauen mit radialem Spiel im Inneren der Kupp
lung verwendet, um gegenüber der Kupplungstrommel frei
beweglich zu sein, was erreicht wird, indem man die
Klauen oder deren Teile in den radialen oder tangentia
len Schlitzen im Inneren der Kupplung verschiebbar oder
schwingbar macht. Solch eine Kupplung hat einen zur
Umdrehung pro Minute im Quadrat steigenden Berührungs
druck zwischen den Klauen und dem Inneren der Kupp
lungstrommel. Da eine hohe Drehzahl, bei der die Kupp
lung eingreift, und ein geringes Rutschen gewünscht
wird, ist das von der Kupplung übertragene Drehmoment
bei hoher Drehzahl unnötig hoch, was bewirkt, daß alle
beweglichen Teile beim plötzlichen Anhalten der Maschi
ne einer hohen Belastung ausgesetzt werden, bei z. B. einer
Motorsäge, die beim sogenannten Rückschlag eine Notbremse
auslöst, und eine plötzlich erhöhte Differenzgeschwindigkeit
zwischen Kupplungstrommel und Kupplungszentrum entsteht. Ein
anderer Nachteil einer solchen Kupplung ist, daß sie nicht
elastisch ist, wobei eine Unebenheit bei der Rotation der An
triebswelle, Änderungen der Drehzahl bei Last (z. B. einer
Kettensäge), die polygone Form der Antriebsräder usw. schlag
artige Drehmomentänderungen entstehen läßt, die auf die Ma
schine übertragen werden. Und es ist auch leicht zu verste
hen, daß in einer solchen Kupplung die momentan hohe Drehmo
mentübertragung im Gegensatz zu der gewünschten Beschränkung
des Drehmoments der Kupplung steht.
Aus der US-PS 25 13 798 ist eine Fliehkraftkupplung bekannt,
bei der das eine Ende eines Flachbandes starr an einem
Flansch des zentralen Verbindungsteils befestigt ist, während
das andere Ende mit einer Zugfeder verbunden ist. Diese Zug
feder ist mit ihrem anderen Ende an einem Stift befestigt,
welcher von einem einstückig mit einer auf der zentralen
Welle drehbar gelagerten Hülse ausgebildeten Arm getragen
wird. Die Spannung der Zugfeder kann über eine Einstell
schraube eingestellt werden. Somit ist es möglich, in Abhän
gigkeit von der Drehgeschwindigkeit den Zeitpunkt, an dem die
Kupplung greift, einzustellen. Im Falle des starken Abbrem
sens des Antriebsmotors wird das Band über die Zugfeder nach
innen gezogen, wodurch das Entkuppeln der Fliehkraftkupplung
unterstützt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
derart ausgestaltete Fliehkraftkupplung so weiter zu bilden,
daß die Andruckkraft des Kupplungsbandes an die Kupplungs
trommel begrenzt ist und ab einer vorbestimmten Drehgeschwin
digkeit nicht mehr steigt.
Die Fliehkraftkupplung mit diesen Eigenschaften soll gemäß
der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 1 näher beschrie
ben, hergestellt werden.
Eine Ausführungsform einer Kupplung gemäß der Erfindung wird
im folgenden näher beschrieben, wobei
Fig. 1 eine Kupplung in Horizontal-Projektion ist,
Fig. 2 eine Variante dieser Kupplung ist,
Fig. 3 eine perspektivische Detaildarstellung dieser Kupplung ist,
Fig. 4 eine Flachfeder dieser Kupplung ist.
Die vollständige Kupplung besteht aus zwei Hauptteilen; einer
Kupplungstrommel 10 und einem Kupplungszentrum 11. Die Trom
mel hat die Form einer Schüssel, in deren Boden ein Loch aus
gebildet ist, durch das eine Welle läuft, die von der Kupp
lung angetrieben wird. Bei Stillstand sind die Trommel und
das Zentrum vollständig
getrennt und können demontiert werden. Im Zentrum
befindet sich eine Bohrung 12, die zum Loch auf dem
Boden der Schüssel axial liegt und für die Befestigung
einer Antriebswelle zur Kupplung vorgesehen ist.
Das Kupplungszentrum umfaßt ein Verbindungsteil 13,
eine Flachfeder 14, die am Verbindungsteil angebracht
und mittig gespannt ist, um ein wenig kleiner zu sein
als die Innenseite der Trommel, und eine Schulter 15,
die ebenfalls am Verbindungsteil befestigt ist. Eine
Druckfeder 17 kann sich zwischen der Schulter und dem
freien Ende 16 der Flachfeder bewegen. Wenn sich der
Teil 19 der Flachfeder infolge des Biegemoments ver
biegt, nähert sich das Ende 16 der Schulter 15, und bei
einer vorherbestimmten Größe des Biegemoments wird ein
Kontakt hergestellt. Bei normaler Dremomentübertragung
vom Zentrum auf die Trommel bewegt sich die Flachfeder
schubartig, was eine positive Servo-Kraft (Pfeil 18)
bedeutet, aber bei Überlastung ändert sie den Antriebs
punkt auf die Schulter, wobei die Feder Zug erhält und
eine negative Servo-Kraft entsteht. Der Zeitpunkt, an
dem die Antriebsart (positiv oder negativ) gewechselt
wird, wird von der Steifheit des Federteiles 19 be
stimmt, was im Falle geringer Steifheit durch die
Druckfeder 17 ergänzt werden kann. Die Steifheit kann
durch die Materialwahl vorherbestimmt werden, wie z. B.
eine Feder aus gesintertem Material gemäß Fig. 4, die
einen niedrigeren Elastizitätsfaktor als Stahl auf
weist.
Die Variation gemäß Fig. 2 ist in bezug auf das Kupp
lungszentrum verschieden von der gemäß Fig. 1, das hier
mit Platten 20, 21 auf jeder Seite der Flachfeder 14
ausgestattet ist. Wie in Fig. 3 dargestellt, ragen
Zapfen 22 der Platten in die Einkerbung 23 der Flachfe
der hinein. Die Zapfen und die Einkerbungen arbeiten
hier nach demselben Prinzip wie die Schulter 15 und das
Ende 16 gemäß Fig. 1. Die Rundfeder 17 gemäß Fig. 2 hat
die Angriffspunkte 24, 25 auf den Platten und im Ende
16. Die Platten auf jeder Seite der Flachfeder sind
Führungen und halten die Feder mittig, relativ zu der
sich im Ruhezustand befindlichen Kupplungstrommel, wie
in Fig. 2 beschrieben.
Claims (7)
1. Fliehkraftkupplung mit einer angetriebenen Kupplungstrommel
(10) und einem antreibenden Kupplungszentrum (11) mit einem
zentralen Verbindungsteil (13) und wenigstens einem als Band
(14) ausgebildeten bogenförmigen Kupplungselement, dessen ei
nes Ende (19) mit dem Verbindungsteil (13) verbunden
ist, wobei das Band (14) mit ansteigender Kraft gegen die
Kupplungstrommel (10) gepreßt wird, wenn die Drehgeschwindig
keit des antreibenden Kupplungszentrums (11) ansteigt, und
mit einer am Kupplungszentrum (11) angeordneten Schulter (15,
22), die mit dem anderen Ende (16, 23) des Bandes (14) zusam
menwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung des einen Endes (19) des Bandes (14) mit
dem Verbindungsteil (13) elastisch ist, und daß die Schulter
(15, 22) einen Anschlag bildet, der dem anderen Ende (16, 23)
des Bandes (14) bei relativ gegenüber der Kupplungstrommel
(10) ruhendem Kupplungszentrum (11) unter Abstand gegenüber
liegend angeordnet ist und mit dem anderen Ende (16, 23) des
Bandes (14) bei einer Relativgeschwindigkeit des Kupplungs
zentrums (11) gegenüber der Kupplungstrommel (10), die ober
halb einer vorbestimmten Geschwindigkeit liest, in Eingriff
kommt.
2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Band, wenn es die elastische Verbin
dung als Antriebspunkt benützt, eine positive Servo-
Kraft gegen die Kupplungstrommel ausübt und wenn es die
Schulter als Antriebspunkt benützt, eine negative
Servo-Kraft ausübt.
3. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Feder (17) zwischen der Schulter und
dem zweiten Ende des Bandes angebracht ist und eine
weitere Einstellmöglichkeit des Antriebspunkts von der
elastischen Verbindung auf die Schulter liefert.
4. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verbindungsteil und das Kupplungsele
ment aus einem Stück bestehen.
5. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Kupplungselement einen niedrigeren
Elastizitätsfaktor als Stahl hat.
6. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schulter (15) an einem Ende einer
diametral sich erstreckenden Platte angebracht und an
dem Verbindungsteil befestigt ist.
7. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platte Führungen zum Kupplungselement
hat, um es in der Kupplungstrommel zu zentrieren.
Applications Claiming Priority (1)
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| SE8501180A SE450034B (sv) | 1985-03-11 | 1985-03-11 | Centrifugalkoppling |
Publications (2)
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