DE360758C - Spielpuppe mit an Rumpf- oder Gliedstuempfe mittels Ringlagers und Gabelgelenks angeschlossenen Gliedern - Google Patents

Spielpuppe mit an Rumpf- oder Gliedstuempfe mittels Ringlagers und Gabelgelenks angeschlossenen Gliedern

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DE360758C
DE360758C DED36809D DED0036809D DE360758C DE 360758 C DE360758 C DE 360758C DE D36809 D DED36809 D DE D36809D DE D0036809 D DED0036809 D DE D0036809D DE 360758 C DE360758 C DE 360758C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/46Connections for limbs

Landscapes

  • Prostheses (AREA)

Description

  • Spielpuppe mit an Rumpf- oder Gliedstümpfe mittels Ringlagers und Gabelgelenks angeschlossenen Gliedern. Die Erfindung bezieht sich auf Spielpuppen mit an Rumpf oder Gliedstümpfe mittels Ringlagers angeschlossenen Gliedern und besteht darin, daß bei Stümpfen, die aus weichem, elastischem Material, z. B. aus einem gestopften Stoffbalg, bestehen, über den nachgiebigen Stumpf ein im Querschnitt U-förmiger Ring gestreift wird, der als Führung für ,len bekannten Tragring des Gabellagers, hier einen eingelegten, in sich geschlossenen Streifen, dient, an den versteifte Lappen des anzuschließenden Gliedes angelenkt sind.
  • # Auf der Zeichnung erläutern: Abb. i und z verschiedene Gebrauchsstellungen einer gemäß der Erfindung durchgebildeten Balgpuppe. Abb. 3 und d. sind die entsprechend bezifferten Längsschnitte der Abb. i in vergrößertem Maßstabe.
  • Abb. 5 und 6 sind die Ansichtsdarstellungen des Rumpfansatzes und des unteren Oberschenkelendes.
  • Abb. 7 und 8 sind die entsprechend bezifferten Querschnitte r'er Abb. i, und Abb.9 ist die Abwickelung des Streifens der Drehverbindung. .
  • An den Rumpfbalg a schließen sich die Stümpfen aua deren Stoffh°zugi finit der nachgiebigen Unterstopfung 2 versehen ist. Daher kann unschwer unter Wegdrängung des Stopfmaterials ein Metall- oder Zelluloidring 3 über den Stumpf b getreift werden (Abb. 3 und 5). Der - am einfachsten aus Blech gepreßte - Ring 3 besitzt U-förmigen Querschnitt, zweckmäßig mit oben und unten sich anschließenden zylindrischen, die Auflagefläche vergrößernden Randstreifen 3a. Die offene U-Stite ist nach außen ,gekehrt. In d:e ringsherum laufende V ertiefung.I des Ringes 3 wird ein Metallbandstreifen 5 eingelegt. Dieser Streifen besitzt am einen Ende zwei aus-"gestanzte, zweckmäßig einander entg--gengerichtete Verbindungslappen 6, 6, am anderen Ende zugehörige Durchstecklöcher 7, 7, dazwischen zwei Nietlöcher 8 und eine größere Anzahl von Annählöchern g.
  • Bei Verwendung der Nietlöcher werden Hohlniete io von der Innenseite her durch den Streifen 5 und durch die mittels eingelegter Pappstreifen i i verstärkten, mit Stoff bezogenen Lappen d der Oberschenkel c gesteckt, :dann von außen her Unterla:gsche:ihen 12 üh:°rgestreift und die beiden einander gegenüberstehenden Niete fertig geschlossen. Dann erst werden die Lappen 6 des Streifens 5 durch die zugehörigen Schlitze 7 gesteckt, umgelegt und angedrückt (Abb. 7 und Abb. i, rechts), wodurch die Drehverbindung am Oberschenkel fertiggestellt ist. Beim Durchziehen der Lappen 6 durch die Schlitze 7 wird der Streifen 5 so stark angespannt, daß er den Ring 3 mit Reihung umgreift und somit das gebildete Drehgelenk in jeder Lage, die ihm erteilt wird, infolge Bremsung verbleibt. Auch die zwischen den Lappen i befindliche Sattelfläche der Oberschenkel c liegt mit bremsender Reibung am Stumpf b an.
  • Um eine entsprechende Drehverbindung auch beim Kniegelenk zu erhalten, ist der Oberschenkel ebenfalls aus weichem. ehstischeni Stoff hergestellt, soweit es seinen nach unten allgestuften Hauptteil 13 betrift, welcher mit einer Kniemanschette 1d. zusammengesetzt ist. Über das abgestufte untere Ende des Oberschenkelhauptteiles ist wie beim Rumpfstumpf der bereits beschriebene Ring 3 gestreift (Abb.6). Die Kniemanschette besteht aus einer mit Stoff bezogenen Papphülse, die unter Verwendung der Löcher 9 mit dem Einlagestreifen 5 zusammengenäht wird. Außerdem werden die ausgestanzten Lappen 6 außer durch die eigenen Löcher 7, 7 des Streifens 5 auch noch durch entsprechende Stanzlöcher der Manschette gesteckt und außen umgelegt und angedrückt (Ahb. i, links, und Ahb.8). lach Herstellung dieser Verbindung kann die :Manschette zusammen mit dem in bekannter Weise mittels einer Querachse h angelenkten Unterschenkel f gegen den Oberschenkel mit bremsender Reibung gedreht werden.
  • Wegen des Vorhandenseins von Zungen 6 und Schlitzen 7 sowie von Annählöchern 9 kann der nämliche Streifen 3 (Abb. 9) an beiden beschriebenen Ringlagern verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRL cHE: i. Spielpuppe mit an Rumpf- oder Gliedstümpfe mittels Ringlagers und Gabelgelenkes angeschlossenen Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Stumpf (b), der aus weichem, elastischem Material, z. B. aus einem gestopften Stoffbalg, besteht, über den nachgiebigen Stumpf ein im Querschnitt U-förmiger Ring (3) übergestreift wird, der als Führung für einen eirr;°lebten, in sich gesahlossenen Streifen (5) dient, an den die versteiften Gelenklappen (d) des Gliedes (c) angelenkt sind. 2. Spielpuppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Stumpf (b) übergestreifte Ring (3) durch eine drehbare Manschette (i4) verdeckt wird, welche durch Annählöcher (9) mit lein in den Ring (3-) eingelegten Strei- fen (5) verbunden ist. 3. Spielpuppe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlege- streifen (5) am einen Ende mit ausge- stanzten Zungen (6, 6), am anderen Ende hingegen mit entsprechenden Durchsteck- schlitzen (7) und dazwischen finit zwei Nietlöchern (8) und einer größeren Anzahl von Annählöchern (9) versehen ist, um so- wohl auf dein Rumpfstumpf (b) als auch auf ei:-e:n Gliedstumpf (c) verwenai@@r ; ii sein.
DED36809D 1919-12-10 1919-12-10 Spielpuppe mit an Rumpf- oder Gliedstuempfe mittels Ringlagers und Gabelgelenks angeschlossenen Gliedern Expired DE360758C (de)

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DE360758C true DE360758C (de) 1922-10-06

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