DE3607046A1 - Hochspannungs-festkoerperschalteranordnung - Google Patents
Hochspannungs-festkoerperschalteranordnungInfo
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Description
360704S
Patentanvr'äl te
Dorner + Hufnagel Ortnitstraße 20 8000 München 8l
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München, den k. März I986 Anvaltsakteuz.: 2? - Pat. 38O
Raytheon Company, lAl Spring Street, Lexington,
MA O2173, Vereinigte Staaten von Amerika
Hochspannungs-Festkörperschalteranordnung
Die Erfindung betrifft Hochspannungs-Festkörperschalteranordnungen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, die insbesondere als Modulatoren für Röhren mit impulsgesteuerter
Kathode zur Verstärkung von Hochfrequenzsignalen verwendet werden können.
Bekanntlich besteht vielfach die Notwendigkeit, wie beispielsweise
bei Radarsendern, verstärkte Hochfrequenzimpulse zu erzeugen. Bei einer dieser bekannten Lösungen
wird ein impulsmoduliertes Signal einem Modulatorschaltkreis zugeführt, der abhängig von dem Modulationssignal
eine Spannungsversorgungsquelle an die Kathoden-Anodenstrecke einer Querfeldröhre wahlweise an- und abkoppelt.
Eine solche Querfeldröhre kann aus einem Magnetron, einem Klystron oder einer Querfeldverstärkerröhre bestehen. In
der Regel weist der Modulatorschaltkreis eine Hoch-
6 0 7
-ζ -6-
spannungsschalterröhre auf, deren Anode mit der Kathode
der Hochfrequenzröhre in Reihe geschaltet ist, wobei die Anode der Hochfrequenzröhre geerdet ist, während die
Kathode der Schalterröhre mit dem negativen Anschluß einer Hochspannungsversorgungsquelle verbunden ist,
deren positiver Anschluß ebenfalls geerdet ist. Ein dem Eingang der Hochfrequenzröhre zugeführtes Hochfrequenzsignal
wird daher von dieser verstärkt und dem Ausgang zugeführt, wenn die Hochspannungsversorgungsquelle
durch den Modulatorschaltkreis an die Hochfrequenzröhre angekoppelt ist. Umgekehrt bleibt das Eingangshochfrequenzsignal
vom Ausgang der Hochfrequenzröhre abgekoppelt, wenn der Modulatorschaltkreis die Hochspannungsversorgungsquelle
von der Hochfrequenzröhre abgekoppelt hat. Auf diese Weise führen dem Modulatorschaltkreis
zugeführte Steuerimpulse zu verstärkten Hochfrequenzimpulsen am Ausgang der Hochfrequenzröhre.
Diese Hochfrequenzimpulse haben dabei dieselbe Impulsbreite, dasselbe Tastverhältnis und dieselbe Impulsfolgefrequenz
wie die dem Impulsmodulatorschaltkreis zugeführten Steuerimpulse.
Derartige Impulsmodulatoren haben sich zwar für manche Anwendungen als zweckmäßig erwiesen, jedoch ist die Betriebslebensdauer
der in solchen Modulatorschaltkreisen in der Regel verwendeten Schalterröhren im Vergleich zu
der der Hochfrequenzröhren relativ kurz. Auf diese Schalterröhren entfällt daher ein wesentlicher Anteil
des Instandhaltungsaufwandes hinsichtlich Material und Arbeitsstunden für den Sender. Weiterhin entfällt auf die
für solche Schalterröhren benötigte Heizleistung ein wesentlicher Teil der Primärleistung und vermindert den
Gesamtwirkungsgrad des Senders, da unter anderem die Schalterröhren wegen des hohen Anodenwiderstandes große
Spannungsabfälle und eine Vielzahl von Hochspannungs-
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quellen für die Vorspannung benötigen. Außerdem sind
derartige Röhren in einer harten Stoßen und Erschütterungen ausgesetzten Umgebung sehr störanfällig. Insgesamt
haben sich daher für solche Schalterröhren sehr niedrige mittlere störfreie Betriebszeiten zwischen den
Ausfällen (MTBF) ergeben.
Gemäß einer anderen Lösung hat man daher vorgeschlagen, anstelle der Schalterröhre eine Festkörpereinrichtung,
wie zum Beispiel einen Transistor, zu verwenden. Anordnungen mit nur einem einzigen Transistor sind jedoch in
Verbindung mit Hochspannungen praktisch nicht ausführbar, da die gesamte Spannung der Spannungsversorgungsquelle
an dem Tranisstor abfällt, wenn sich dieser im nichtleitenden Zustand befindet. Ein Ausweg bietet in
diesem Falle eine Reihe von in Serie wirksamen Transistoren zwischen der Hochspannungsversorgungsquelle und
dem Verbraucher. Bei einer derartigen Anordnung müssen aber die Treibersignale für jeden einzelnen Transistor
jeweils auf ein unterschiedliches Hochspannungspotential abgestimmt werden. Für die Bereitstellung derartiger
Treibersignale werden normalerweise ein Stufentransformator oder Widerstandsketten benötigt, um jeweils ein
in geeigneter Weise vorgespanntes Steuersignal für jeden einzelnen der in Reihe geschalteten Transistoren bereitzustellen.
Wpgen der durch den Stufentransformator oder die Widerstandsketten bedingten Resonanzen, Zeitverzögerungen
und Leistungsverluste wird jedoch die Geneigtheit zum Einsatz einer solchen Anordnung verringert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine für Hochspannungen geeignete Festkörperschalteranordnung zu schaffen,
die die Bereitstellung der benötigten Treibersignale ohne Verwendung eines Stufentransformators oder
νοη Widerstandsketten und ohne die damit verbundenen
Nachteile ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Danach werden mehrere in Reihe wirksame Schaltermodule verwendet, die gleichfalls jeweils einen Schalttransistor
aufweisen, so daß sich die Spannung der Spannungsversorgungsquelle
auf die einzelnen Schaltermodule aufteilt, wenn die Spannungsversorgungsquelle vom
Verbraucher abgekoppelt ist. Die zur Umsteuerung der Schalttransistoren in jedem Schaltermodul vorgesehene
und vom Steuersignal beeinflußbare Treiberschaltkreisanordnung liefert dabei ein vom Steuersignal galvanisch
unabhängiges Treibersignal, das sich daher auf das jeweilige Bezugspotential des Schaltermoduls selbst
beziehen kann, so daß ein Stufentransformator oder Widerstandsketten umgangen werden.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird
das elektrische Steuersignal in ein Lichtsignal, zum Beispiel durch eine Leuchtdiode, umgewandelt und von
einem optoelektronischen Schaltkreisbaustein der Treiberschaltkreisanordnung
wieder in ein elektrisches Steuersignal umgewandelt.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung weist jedes Schaltermodul eine Energiespeichereinrichtung,
vorzugsweise einen Kondensator, als Stromversorgungseinrichtung auf, die mit der Spannungsversorgungsquelle für
den Verbraucher zum Energiespeichern koppelbar ist, wenn die Spannungsversorgungsquelle vom Verbraucher abgekoppelt
ist, und die die Treiberschaltkreisanordnung speist, wenn die Spannungsversorgungsquelle an den Verbraucher
angekoppelt ist.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung sind in jedem Schaltermodul parallel zum Schalttransistor Einrichtungen
zur Bildung eines Kurzschlußweges vorgesehen, die wirksam werden, wenn die Festkörperschalteranordnung
die Spannungsversorgungsquelle an den Verbraucher angekoppelt hat und wenn in dem Schaltermodul ein Fehler auf
tritt und dieses ausfällt, so daß die normalerweise an dem fehlerbehafteten Schaltermodul abfallende Spannung
auf die übrigen, nicht fehlerbehafteten Schaltermdule
verteilt wird. Wegen der Anzahl der verwendeten Schalter module vergrößert der Ausfall eines Schaltermoduls den
Spannungsabfall an den übrigen Schaltermodulen nur begrenzt um den Spannungsabfall an dem ausgefallenen Schal
termodul. Diese Erhöhung erfolgt außerdem verteilt auf alle übrigen Schaltermodule, so daß die Betriebsfähigkeit
der Schalttransistoren in den übrigen Schaltermodulen gesichert bleibt.
Einzelheiten der Erfindung seien nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
dargestellt, deren einzige Figur ein schematisches Blockschaltbild eines Radarsystems mit einem
Impulsmodulator gemäß der Erfindung zeigt.
Bei dem gewählten Beispiel handelt es sich um ein kohärentes Pulsdopplerradarsystem 10, das aus einer
Radarantenne 12, einer Sende-Empfangsweiche 14, einem Radarempfänger 16, einem Radarsender 18, einem Hochfrequenzoszillator
20, einer Synchronisiereinrichtung 24 und einem Hauptimpulsgeber 28 besteht, wobei alle
gezeigten Einrichtungen in herkömmlicher Weise miteinander in Verbindung stehend angeordnet sind.
Während des Sendezustandes sendet die Synchronisiereinrichtung 24 Signale an den Hauptimpulsgeber 28, und dem
zufolge wird ein vom Oszillator 20 erzeugtes und über
einen üblichen Richtungskoppler 22 an den Sender 18 angekoppeltes Signal von dem Sender verstärkt und impulsmoduliert.
Dieses verstärkte und impulsmodulierte Hochfrequenzsignal wird dann zur Aussendung über die
Sende-Empfangsweiche 14 an die Antenne 12 weitergeleitet.
Während des alternierenden Empfangszustandes werden Teile des ausgesendeten und von einem Gegenstand innerhalb
des Strahlbereiches der Antenne 12 reflektierten Energiestrahles von der Antenne 12 empfangen und
über die Sende-Empfangsweiche 14 zum Radarempfänger weitergeleitet, wo sie mit von den Signalen des Oszillators
20 abgeleiteten Signalen überlagert und in Videosignale umgewandelt werden. Diese Videosignale werden
dann abhängig von Signalen, die dem Empfänger 20 von der Synchronisiereinrichtung 24 über das Leitungssystem
zugeführt worden sind, in Entfernungselemente zerlegt. Während die Antenne 12, die Sende-Empfangsweiche 14, der
Empfänger 16, der Oszillator 20, die Synchronisiereinrichtung 24 und der Hauptimpulsgeber 28 herkömmlichen
Einrichtungen entsprechen, sei angemerkt, daB der Sender
18 aus einer üblichen Hochfrequenzverstärkerröhre mit impulsgesteuerter Kathode, im vorliegenden Falle einem
Querfeldverstärker, besteht, der durch einen Impulsmodulator 32 gemäß der Erfindung gesteuert wird.
Wie in der Zeichnung dargestellt, weist der Querfeldverstärker
30 eine an Erde angekoppelte Anode 34, eine an den Modulator 32 angekoppelte Kathode 36, einen über
den Richtungskoppler 22 an den Oszillator 20 angekoppelten Eingangsanschluß 38 und einen an die Sende-Empfangsweiche
14 angekoppelten Ausgangsanschluß 40 auf. Außerdem sind die Anode 34 und die Kathode 36
in herkömmlicher Weise über einen Impulsausläufe unter-
360
drückenden Widerstand 33 miteinander gekoppelt.
Der Impulsmodulator 32 besteht aus einer Vielzahl von im vorliegenden Falle N identisch aufgebauten
Schaltermodulen 42, bis 42... die in Reihe zwischen
ι N
die Kathode 36 des Querfeldverstärkers 30 und einer Hochspannungsversorgungsquelle 44 geschaltet sind,
und von denen eines der Schaltermodule, nämlich 42^1,
mit seinen Schaltungseinzelheiten gezeigt ist. Bei der Hochspannungsversorgungsquelle 44 handelt es sich
um eine übliche Versorgungsquelle, die eine Spannung von der Größe V liefert, wobei der Minuspol an dem
negativen Anschluß 46 liegt und der Pluspol mit Erde verbunden ist. Der Impulsmodulator 32 weist des weiteren
eine Reihe von N lichtemittierenden Dioden 48^ bis 48N auf, deren Ausgänge jeweils auf einen Eingang
eines zuehörigen Schaltermoduls einwirken. Das Eingangssignal für die lichtemittierenden Dioden 48,
bis 48,, ist ein vom Hauptimpulsgeber 28 über die Leitung 50 geliefertes gemeinsames Signal als Steuersignal.
Wenn während des aktiven Betriebszustandes ein verstärkter Hochfrequenzimpuls ausgesendet werden soll,
dann schaltet der Hauptimpulsgeber 28 die Dioden 48, bis 48.. impulsweise in den lichtemittierenden Zustand.
Die Lichtimpulse aller Dioden 48, bis 48.. werden von
den Schaltermodulen 42, bis 42.. empfangen, so daß diese die negative Anschlußklemme 46 der Spannungsversorgungsquelle
44 mit der Kathode 36 des Querfeldverstärkers 30 verbinden, um so den Verstärker 30 mit
Spannung zu versorgen, damit er das vom Oszillator 20 zugeführte Hochfrequenzsignal verstärken kann. Wenn dagegen
umgekehrt die Schaltermodule 42, bis 42., von den Dioden 48, bis 48 nicht mit Lichtstrahlen gespeist
werden, dann koppeln die Schaltermodule 42, bis 41,.
die Spannungsversorgungsquelle 44 von der Kathode 36 des Verstärkers 30 ab, und das vom Oszillator 20 zugeführte
Hochfrequenzsignal wird nicht an den Ausgang des Verstärkers 30 weitergeleitet. Jedesmal also, wenn
ein Hochfrequenzenergieimpuls ausgesendet werden soll, wird gleichzeitig ein entsprechender Lichtimpuls von
jeder der Dioden 48, bis 48.. erzeugt, auf den die einzelnen Schaltermodule 42, bis 42.. elektrisch rea-
1 N gieren, so daß die Schaltermodule 42, bis 42„ als Antwort
auf den jeweiligen Lichtimpuls gleichzeitig wirksam werden, um die Arbeitsweise des Verstärkers 30 impulsmäßig
zu steuern.
Bezugnehmend auf die Schaltungseinzelheiten eines der Schaltermodule 42, bis 42.., nämlich des Schaltermoduls
42N-I' se* zunächst angemerkt, daß das Schaltermodul
42Ν_^ zwei Anschlußklemmen 52Ν_^ und 54N_, aufweist,
von denen die Anschlußklemme 52., , mit der Anschluß-
N-I klemme 54.. 2 des Schaltermoduls 42^2 - nämlich dem
direkt in Reihe folgenden Schaltermodul - und die Anschlußklemme 54., , des Schaltermoduls 42.., mit der
Anschlußklemme 52.. des Schaltermoduls 42.. - das ist
N N
das andere der direkt in Reihe geschalteten Schaltermodule
- verbunden ist. Weiterhin sei angemerkt, daß die Anschlußklemme 52, des ersten Schaltermoduls 42, der
insgesamt N in Reihe geschalteten Schaltermodule 42,
bis 42.. mit der Kathode 36 des Verstärkers 30 ver-N
bunden ist, während die Anschlußklemme 54.. des letzten
Schaltermoduls 42.. der insgesamt N in Reihe geschalteten
Schaltermodule 42, bis 42.. mit der negativen Anschlußklemme 46 der Spannungsversorgungsquelle 44
verbunden ist. Wenn daher die Schaltermodule 42, bis 42N mit Licht von den Dioden 48, bis 48.. beaufschlagt
werden, dann werden die Anschlußklemmen 52,, 54, bis
52,., 54., der einzelnen Schaltermodule 42, bis 42N
elektrisch zusammen wirksam geschaltet, nämlich durch eine relativ niedrige Impedanz, während in Abwesenheit
der steuernden Lichtstrahlen die Anschlußklemmen 52,, 54χ bis 52N, 54N der Schaltermodule 42^^ bis 42N
elektrisch voneinander entkoppelt werden, oder genauer gesagt, über eine sehr hohe Impedanz miteinander gekoppelt
sind, was in etwa einem offenen Stromkreis gleichkommt.
Bezugnehmend auf das im einzelnen dargestellte Schaltermodul 42N , sei zunächst angemerkt, daß dieser
einen üblichen Faseroptikempfänger oder auch optoelektronischen Empfänger 56 aufweist, wie er beispielsweise
von der Fa. Hewlett Packard, PaIo Alto, California unter der Bezeichnung HFBR 2202 vertrieben
wird. Der optoelektronische Empfänger 56 ist mit seinem Eingang 58 auf die lichtemittierende Diode 48^ ^ ausgerichtet,
so daß er von dieser Licht empfangen kann, und er wird mit einer Spannung - hier 10 Volt - gespeist,
die über die Anschlüsse 60 und 62 wirksam ist, was im einzelnen noch beschrieben wird. Zunächst mag der
Hinweis genügen, daß bei ausreichender Spannung an den Anschlüssen 60 und 62 auf der Leitung 64 ein negativer
Impuls durch den optoelektronischen Empfänger 56 erzeugt wird, wenn der Empfänger 56 mit einem
Lichtimpuls von der Diode 48., , beaufschlagt wird. Das
elektrische Signal auf der Leitung 64 ist dadurch auf das Potentioal am Anschluß 62 bezogen, so daß in Abwesenheit
eines Lichtimpulses das Signal auf der Leitung 64 im Vergleich zum Potential am Anschluß 62 ein sehr
hohes positives Potential aufweist, während bei einwirkenden Lichtimpulsen das Signal auf der Leitung
negativ wird, d.h. sein Potential nähert sich dem Potential am Anschluß 62.
Das Signal auf der Leitung 64 wird parallel zwei identisch
aufgebauten, invertierend arbeitenden Treiberverstärkern, nämlich den Verstärkern 66a und 66b zugeführt.
Die Umkehrverstärker 66a und 66b werden über die Anschlußklemmen 68a und 70a am Umkehrverstärker
66a und über die Anschlußklemmen 68b und 70b am Umkehrverstärker 66b mit Spannung versorgt. Die Umkehrverstärker
wandeln so den vom optoelektronischen Empfän ger 56 in Abhängigkeit von einem Lichtimpuls der Diode
48., , erzeugten negativen Impuls in einen positiven
Impuls um. Die von den Umkehrverstärkern 66a und 66b erzeugten Signale sind daher auf die Spannung an den
Anschlüssen 70a bzw. 70b bezogen, so daß bei einem negativen Impuls auf der Leitung 64 das Potential
der Ausgangssignale vom Bezugspotential in der Nähe des Potentials an den Anschlüssen 70a und 70b auf
ein wesentlich positiveres Potential ansteigt, das in der Nähe des der Anschlüsse 68a und 68b liegt.
Die von den Umkehrverstärkern 66a und 66b erzeugten positiven Impulse werden jeweils der Gate-Elektrode
(G) eines der zwei η-Kanal Metalloxydsilizium Feldeffekttransistoren
vom Anreicherungstyp 72a bzw. 72b über Widerstände 74a bzw. 74b zugeführt. Die Spannung des den Gate-Elektroden G zugeführten Steuersignals
schwankt also um den Betrag Δ V unabhängig von der Spannung an der Anschlußklemme 54., ,. Die
Source-Elektroden S - und die Substratflächen - der Feldeffekttransistoren 72a und 72b sind mit der Anschlußklemme
54., , über Widerstände 76a bzw. 76b verbunden, während die Drain-Elektroden D der Feldeffekttransistoren
72a und 72b mit der Anschlußklemme 52., , verbunden sind.
N-I
Weiterhin sind die Steuer- oder Gate-Elektroden G der Feldeffekttransistoren 72a und 72b mit den Anschluß-
klemmen 52., Ί über Widerstände 78a bzw. 78b und die
N-I
Kondensatoren C„ bzw. Cß verbunden. Weiterhin ist eine
Zenerdiode 80 mit ihrer Anode (A) an die Anschlußklemme 54., , und mit ihrer Kathode C an die Anschlußklem-N-I
me 52., , angeschlossen. Mit der Anschlußklemme 52., ,
ist außerdem die Anode einer Diode 82 verbunden, deren Kathode an den Eingang eines üblichen Gleichspannungswandlers 84 angeschlossen ist. Die an den Ausgangsklemmen
86 und 88 des Gleichspannungswandlers 84 erzeugte Spannung speist parallel den optoelektronischen Empfänger
56 über dessen Anschlüsse 60 und 62, den Umkehrverstärker 66a über die Anschlüsse 68a und 70a sowie
den Umkehrverstärker 66b über die Anschlüsse 68b und 70b. Schließlich ist zur Vervollständigung des Schaltermoduls
42.. , ein Speicherkondensator C_ zwischen
den Anschlußklemmen 86 und 88 des Gleichspannungswandlers 84 vorgesehen.
Wenn während des aktiven Betriebszustandes von jeder Lichtdiode 48, bis 48N ein Lichtimpuls abgegeben
wird, erzeugt der optoelektronische Empfänger 56 einen entsprechenden negativ abfallenden Impuls auf der Leitung
64. Dieser negative Impuls wird durch die Umkehrverstärker 66a und 66b in einen entsprechenden positiv
ansteigenden Impuls umgewandelt. Diese positiven Impulse treiben die Feldeffekttransistoren 72a und 72b in einen
leitenden Zustand, d.h. der Widerstand zwischen der Source- und Drain-Elektrode S und D wird relativ
klein. Die von den Umkehrverstärkern 66a und 66b erzeugten Treiberspannungen beziehen sich selbständig
auf das Potential an der Anschlußklemme 54., , . Außerdem
N-I
wird die Treiberspannung für die Gate-Elektrode G beider Feldeffekttransistoren 72a und 72b (das ist die
Spannung an den Gate-Elektroden im Vergleich zur Anschlußklemme 54.,,) in einer noch zu beschreibenden
Weise im Bereich von IO mV eingestellt, um einen Konstantstrom von im vorliegenden Falle 12 A durch jeden
der Transistoren 72a und 72b zu erzeugen, was insgesamt 24 A für den ordnungsgemäßen Betrieb des Querfeldverstärkers
30 ergibt.
Der Betrieb des Querfeldverstärkers 30 erfordert insgesamt 14 KV und 24 A, um eine Verstärkung des am Eingang
38 zugeführten Hochfrequenzsignals herbeizuführen. Da durch jedes Schaltermodul 24 A fließen, sind in jedem
Schaltermodul zwei parallel geschaltete Feldeffekttransistoren 72a und 72b vorgesehen, von denen
jeder lediglich 12 A liefert. Im vorliegenden Falle liefert die Spannungsversorgungsquelle 44 eine Spannung
von 18 KV. Die Reihenschaltung der Schaltermodule 42, bis 42., verursacht einen gesamten Spannungsabfall
von 4 KV, so daß bei insgesamt N = 80 Schaltermodulen an jedem der Schaltermodule 42^ bis 42., ein
Spannungsabfall von 50 V entsteht. Dabei liegen die Anschlußklemmen 54, bis 54.. der 80 Schaltermodule
ι N
42, bis 42., jeweils an einem unterschiedlichen Potential
Vr./ v, das sich nach der Gleichung
V54(n) = -18000 + 50(N-n) mit N = 80 ergibt, wobei
η die laufende Nummer des jeweiligen Schaltermoduls angibt. Für das Schaltermodul 42., , entsprechend der
Nummer η = N - 1 ergibt sich daher an der AnschluO-klemme 54.,, ein Spannungspotential von
V54(N-1) = "18D0 + 50 (N " (N-1^ = - 17950 v·
Wie bereits vorangehend erwähnt, beziehen sich die vom optoelektronischen Empfänger 56 und von den Umkehrverstärkern
66a und 66b erzeugten Impulse auf das Spannungspotential VcWn ,x, wie auch die Source-Elektroden
S der Feldeffekttransistoren 72a und 72b. Bezogen auf das Schaltermodul 42 , liegt also zwischen den
.. ft.
beiden Anschlußklemmen 52.,, und 54.., eine Spannung
von 50 V, wobei das Spannungspotential an der Anschlußklemme 52., , positiver ist als das an der Anschlußklemme
54., , .
5
5
Sobald die von den Umkehrverstärkern 66a und 66b gelieferten positiven Impulse entfallen, werden die Feldeffekttransistoren
72a und 72b in den nichtleitenden Zustand überführt, so daß ein hoher Widerstand zwischen
der Source- und der Drain-Elektrode der Feldeffekttransistoren gegeben ist und die Spannungsversorgungsquelle
44 von dem Querfeldverstärker 30 elektrisch abgekoppelt wird. Wegen der zwischen der Anodenelektrode 34
und der Kathodenelektrode 36 des Verstärkers 30 bestehenden Kapazität wird der bestehende Spannungsabfall
von 14 KV zunächst aufrecht erhalten, wenn der Verstärker 30 von der Spannungsversorgungsquelle 44
abgetrennt wird. Diese Spannung wird aber in Folge des Widerstandes 33, der im vorliegenden Falle einen Wert
von 20 KQ hat, abgebaut, so daß das anfänglich auf -14 KV liegende Spannungspotential an der Kathode
des Verstärkers 30 gegenüber Erde in kurzer Zeit abgebaut wird. Damit liegt die volle Spannung von 18 KV
der Spannungsversorgungsquelle 44 an der Reihenschaltung der 80 Schaltermodule 42, bis 42.. an.
1 N
Wenn sich daher die einzelnen Schaltermodule 42, bis 42.J im nichtleitenden Zustand befinden, dann kann der
effektive Widerstand der einzelnen Schaltermodule, das ist zum Beispiel der Widerstand zwischen den Anschlußklemmen
52.. , und 54.. , beim Schaltermodul 42.. , ,
N-I N-I N-I
im wesentlichen dem Eingangswiderstand des Gleichspannungswandlers
86 gleichgesetzt werden, der in der Zeichnung durch einen Phantomwiderstand 87 zwischen
35
Ά*'
der Kathode der Diode 82 und der Anschlußklemme 54.. ,
des Schaltermoduls 42.. , gestrichelt dargestellt ist.
Da der Eingangswiderstand 87 des Gleichspannungswandlers 86 annähernd einen Wert von 50 K hat, wenn die
Schaltermodule im nichtleitenden Zustand sind, liegt der Wert des Gesamtwiderstandes zwischen der Kathode
des Verstärkers 30 und der Anschlußklemme 46 der Spannungsversorgungsquelle 44 bei annähernd 4 Mfi , wenn
alle Schaltermodule nichtleitend sind. Der Gesamtwiderstand von 4 M ist damit 200 mal größer als der Widerstandswert
von 20 Kü des Widerstandes 33, so daß die 18 KV der Spannungsversorgungsquelle 44 im wesentlichen
gleichmäßig verteilt an den 80 Schaltermodulen 40, bis 4On abfallen und zwischen den Anschlußklemmen,
z.B. 52.. und 54.. beim Schaltermodul 42.,, eines jeden NN N
Schaltermodules 250 V abfallen, wobei das Potential an der Anschlußklemme 52., positiver ist als das Potential
an der Anschlußklemme 54...
Jedes der Schaltermodule liegt daher wiederum an einem unterschiedlichen Bezugspotential. Die Spannung Vc^zn)
an der Anschlußklemme 54,. , ergibt sich damit nach der Gleichung V54, » = - 18000 + 250 (N-n), so daß
die Spanung an der Anschlußklemme 54 N_, nunmehr
V5^n1) = - 1800 + 250 (N-(N-I)) = - 17750 V beträgt.
Dabei beziehen sich weiterhin alle Schaltkreiselemente 56, 66a, 66b, 72a, 72b, 80 und 84 in dem Schaltkreismodul
auf das Potential an der Anschlußklemme 54., ,. Das
N-I Spannungspotential von 250 V an der Anschlußklemme 52N_
beansprucht daher die Diode 82 in Vorwärtsrichtung, so daß der Eingang des Gleichspannungswandlers 84 mit
dieser Spannung beaufschlagt wird. Dieser wandelt die 250-V-Eingangsspannung in eine 10-V-Ausgangsspannung um,
die wiederum das Spannungspotential an der Anschluß-
klemme 54N , zum Bezugspunkt hat. Diese 10-V-Spannung
ist an die Anschlüsse 60, 68a und 68b angekoppelt, so daß der optoelektronische Empfänger 56 und die beiden
Umkehrverstärker 66a und 66b dadurch gespeist werden. Weiterhin wird der Speicherkondensator C_ gegenüber
der Anschlußklemme 54·,, auf 10 V aufgeladen.
Wenn daher die Feldeffekttransistoren 72a und 72b der Schaltermodule 42, bis 42.. leitend sind und die Spannungsversorgungsquelle
44 an den Verstärker 30 angekoppelt ist, dann sperrt die Diode 82 und die 10-V-Spannung
des Speicherkondensators C5 wird an den Anschlüssen
60, 68a und 68b wirksam, um die aktiven Schaltkreisglieder, nämlich den optoelektronischen Empfänger
56 und die beiden Umkehrverstärker 66a und 66b weiterhin zu speisen.
Die beiden Widerstände 76a und 76b dienen zur Stabilisierung von Übergangsleitwertschwankungen bei den
Transistoren 72a und 72b und ermöglichen dadurch die richtige Stromverteilung auf die beiden Transistoren.
Die Widerstände 78a und 78b dienen in Verbindung mit den in Serie geschalteten Widerständen 74a bzw. 74b
zur Rückkopplung, die erforderlich ist, um den einzelnen Schaltermodulen eine niedrige dynamische Impedanz
zu geben, die für eine gleichmäßige Verteilung der Spannung auf die einzelnen Schaltermodule notwendig ist.
Nachfolgend seien die Auswirkungen eines Fehlers in einem der Schaltermodule 42,-42.. und damit des Ausfal-
1 N
les eines solchen Schaltermoduls erläutert. Ein solcher
Ausfall kann beispielsweise bedingt sein durch eine der Lichtdioden 48, bis 48.,, die die Schaltermodule ansteuern,
durch einen optoelektronischen Empfänger 56 in einem dieser Schaltermodule oder durch einen Gleichspannungswandler
84. Wenn dann der Verstärker 30 ein-
- Υ6 -
geschaltet wird, d.h. an die Spannungsversorgungsquelle
angekoppelt wird, dann wird die Zenerspannung der Zenerdiode 80 in dem ausgefallenen Schaltermodul überschritten
und die dann in Gegenrichtung leitende Zenerdiode leitet den erforderlichen Strom von der Spannungsversorgungsquelle
zum Verstärker 30, so daß ein Ausfall des gesamten Impulsmodulators 32 verhindert wird. Die im
normalen Betriebszustand an dem fehlerbehafteten Schaltermodul abfallende Spannung von 250 V wird auf die
übrigen Module, also die restlichen 79 Schaltermodule verteilt, so daß an diesen eine Spannung von 250 +
(250/79) V abfällt. Der zusätzliche Anteil von 250/79 V stellt lediglich einen Bruchteil der normalerweise vorliegenden
Spannung von 250 V dar, für die die Transistoren in den einzelnen Schaltermodulen ausgelegt sind.
Die Zenerdiode 80 dient weiterhin dazu, den Spannungsanfall an den einzelnen Schaltermodulen auf beispielsweise
300 V zu begrenzen, falls im Verstärker 30 Lichtbögen auftreten, die wegen der unvermeidbaren Serieninduktivitäten
der die Schaltermodule 42, bis 42., miteinander und mit dem Verstärker 30 verbindenden
Leiter zu Spannungswellen durch den Impulsmodulator 32 führen können.
Wie bereits erwähnt, ist es zweckmäßig, die Spannung an
den Gate-Elektroden der Feldeffekttransistoren 72a und 72b zu regeln. Dies wird durch die Kondensatoren C
bzw. C. erreicht. Wie bereits erwähnt, liegt zwischen
den Anschlußklemmen 52, und 54, bis 52.. und 54.. der
l l N N
einzelnen Schaltermodule jeweils eine Spannung von 250 V, wenn die Schaltermodule sich im nichtleitenden Zustand
befinden. Beispielsweise liegt daher zwischen den Anschlußklemmen 52., , und 54., , des Schaltermoduls 54., ,
dann ebenfalls eine Spannung von 250 V. Die Kondensa-
toren C und C. dienen während dieses nichtleitenden
Betriebszustandes als Blockkondensatoren und verhindern dadurch einen Leistungsverlust in den Widerständen
74a bzw. 74b. Andererseits laden sich die Kondensatoren C und C. in dem nichtleitenden Betriebszua
b
stand auf.
Weiterhin speist während des leitenden Betriebszustandes, wie bereits erwähnt, der Speicherkondensator
C_ den optoelektronischen Empfänger 56 und die beiden
Umkehrverstärker 66a und 66b. Sobald daher Ladung von dem Speicherkondensator C5 abgezogen wird, würde
daher bei fehlenden Kondensatoren C und C. die Spannung an den Gate-Elektroden G der Feldeffekttransistoren
72a und 72b zum Absinken neigen. Die Kondensatoren C und C. verringern dagegen diesen Spannungsabfall
durch Entladung über die Drain-Source-Elektroden der Feldeffekttransistoren 72a bzw. 76b, die
Widerstände 76a bzw. 76b, den Speicherkondensator C5
die Anschlüsse 68a bzw. 68b der Umkehrverstärker 66a bzw. 66b und die Widerstände 74a bzw. 74b. Während der
Entladung der Kondensatoren C und C. verursacht der Entladestrom durch die Widerstände 74a bzw. 74b einen
Spannungsabfall an diesen Widerständen, wobei die Spannung an den Ausgängen der Umkehrverstärker 66a bzw. 66b
positiver ist als an den Gate-Elektroden der Feldeffekttransistoren 72a bzw. 72b. Da mit zunehmender Entladung
der Kondensatoren C und C. der Entladestrom abnimmt,
werden die Spannungen an den Gate-Elektroden G zunehmend positiver.
Der positive Anstieg der Spannung an den Gate-Elektroden G der Feldeffekttransistoren 72a und 72b infolge
der Entladung der Kondensatoren C und C. kann nun das durch Entladen des Speicherkondensators C_ be-
36070A6
dingte Absinken der Spannung an den Gate-Elektroden G
ausgleichen, so daß die resultierende Spannung an diesen Gate-Elektroden während des leitenden Betriebszustandes
der Schaltermodule im wesentlichen konstant bleibt, wenn die Dimensionierung der betroffenen Widerstände und
Kondensastoren folgende Gleichung erfüllt:
(Cs/2) . R74a = R78a . Ca = R78b . Cb
Darin bedeuten C- die Kapazität des Speicherkondensators
Cc, R7. den Widerstandswert des Widerstandes
74a, R7Ah den Widerstandswert des Widerstandes 74b,
C die Kapazität des Kondensators C und C. die Kapazität
des Kondensators C.
Claims (15)
1. Hochspannungs-Festkörperschalteranordnung (32) zum
wahlweisen An- und Abkoppeln einer Spannungsversorgungsquelle (44) an einen bzw. von einem Verbraucher (30)
abhängig von einem Steuersignal,
gekennzeichnet durch mehrere in Serie zwischen der Spannungsversorgungsquelle (44) und dem
Verbraucher (30) wirksame Schaltermodule (42^ bis
42..), wobei jedes der Schaltermodule (z.B. 42N_1) einen
Schalttransistor (72) und eine vom Steuersignal (auf Leitung 50) beeinflußbare Treiberschaltkreisanordnung
(56, 66) zur Erzeugung eines unabhängigen Treibersignals für die Umsteuerung des Schalttransistors (72)
vom leitenden in den nichtleitenden Zustand und umgekehrt aufweist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß jedes der Schaltermodule
(z.B. 42N ,) eine Stromversorgungseinrichtung aufweist,
die mit der Treiberschaltkreisanordnung (56, 66) zur Speisung derselben gekoppelt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromversorgungseinrichtung das Bezugspotential für die Spannung des Treibersignals
unabhängig vom Schaltzustand der die Spannungsversorgungsquelle (44) für den Verbraucher (30)
an- und abkoppelnden Festkörperschalteranordnung (32) liefert.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, d a du r c h gekennzeichnet , daß jedes der Schaltermodule
(z.B. 42 ,) einen Spannungswandler (84) aufweist, der mit der Spannungsversorgungsquelle (44)
36.0704g
und der Stromversorgungseinrichtung gekoppelt ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stromversorgungseinrichtung aus einer Energiespeichereinrichtung besteht, die mit der Spannungsversorgungsquelle
(4A) für den Verbraucher (30) zum Eneregiespeichern koppelbar ist, wenn die Spannungsversorgungsquel-Ie
(44) vom Verbraucher (30) abgekoppelt ist, und die die Treiberschaltkreisanordnung (56, 66) speist, wenn
die Spannungsversorgungsquelle (44) an den Verbraucher (30) angekoppelt ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch g e kennzeichnet, daß die Stromversorgungseinrichtung
aus einem Kondensator (C5) besteht.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Einrichtungen (48)
zur Umwandlung des elektrischen Steuersignals in ein Energiestrahlungssignal und durch Einrichtungen (56)
in jedem Schaltermodul (z.B. 42.,,) zur Umwandlung des
Energiestrahlungssignales in ein elektrisches Steuersignal innerhalb der Treiberschaltkreisanordnung (56, 66).
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet
, daß das Energiestrahlungssignal ein Lichtsignal ist und daß die Einrichtungen zur
Umwandlung optoelektronische Schaltkreisbausteine (48,
56) sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in
jedem Schaltermodul (z.B. 42., ,) parallel zum Schalttransistor
(72) Einrichtungen zur Bildung eines Kurz-
36070AS • 3·
schlußweges vorgesehen sind, die wirksam werden, wenn
die Festkörperschaltanordnung (32) die Spannungsversorgungsquelle (44) an den Verbraucher (30) angekoppelt
hat und wenn in dem Schaltermodul ein Fehler auftritt, so daß die normalerweise an dem fehlerbehafteten Schaltermodul
(z.B. 42 ,) abfallende Spannung auf die übrigen,
nicht fehlerbehafteten Schaltermodule verteilt wird.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schalttransistor (72) aus einer Steuerelektrode (G)
und zwei Ausgangselektroden (S und D) besteht, daß das Treibersignal der Treiberschaltkreisanordnung (56,
66) der Steuerelektrode (G) des Schalttransistors (72) zugeführt wird und daß die Ausgangselektroden (S und D)
des Transistors (72) jeweils mit einem der beiden Anschlüsse (-54.,, bzw. 52.,,) des Schaltermoduls (z.B.
42.,,) gekoppelt sind, über die die Serienschaltung zwischen der Spannungsversorgungsquelle (44) und dem
Verbrauchger (30) wirksam wird.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Transistor (72) ein
Feldeffekttransistor mit der Gate-Elektrode (G) als Steuerelektrode und der Source- (S) und der Drain-Elektrode
(D) als Ausgangselektroden ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß das Treibersignal der
Treiberschaltkreisanordnung (56, 66) der Gate-Elektrode (G) über einen ersten Widerstand (74) zugeführt
wird.
13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gate-Elektrode
. _. Patentanwälte
Dorner + Hufnagel — Ortnitstraße 20 8000 München 81
München, den 10. April 1986 /J
- - Amtl.Aktenz.: P 36 07 046.7
Anmelder:'"Raytheon.. Company
Anwaltsaktenz.: 27 - Pat. 380
(G) und die Drain-Elektrode (D) über eine Reihenschaltung aus einem Widerstand (z.B. 78a) und einem Kondensator
(z.B. Ca) miteinander gekoppelt sind.
14. Anordnung nach Anspruch 12 in Verbindung mit Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt aus der
Kapazität des Energiespeicherkondensators (Cg) und dem Widerstandwert
des ersten Widerstandes (74) im wesentlichen dem Produkt aus der Kapazität des Serienkondensators
(z.B. Ca) und dem Widerstandswert des Serienwiderstandes
(z.B. 78a) proportional ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 14 in Verbindung mit Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß parallel
zur Source- und Drainelektrode (S und D) sowie zur Treiberschaltkreisanordnung (56, 66) eine Zenerdiode (80) vorgesehen
ist.
- 22
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