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GERÄT ZUM ABSPIELEN VON PLATTEN
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Abspielen
von Platten zum Wiedergeben von Daten auf einer Compact-Disk- (CD-) Platte, Videoplatte
oder dergleichen, und insbesondere auf ein Gerät zum Abspielen von Platten, das
dazu ausgelegt ist, mit einer Platte unter Verwendung eines Plattenladefachs beladen
zu werden, das betriebsmßig dafür vorgesehen ist, sich in den Körper des Geräts
hinein sowie aus diesem heraus zu bewegen. Spezieller gesehen bezieht sich die Erfindung
auf ein Gerät zum Abspielen von Platten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht zur Erläuterung des Plattenladevorgangs
für einen Compact-Disk- (CD-) Plattenspieler des Standes der Technik.
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In der Frontseite eines Plattenspielerkörpers 1 ist eine Einführöffnung
1a vorgesehen. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet ein Plattenladefach, das derart angeordnet
ist, daß es sich durch die Einführöffnung 1a hindurch in den Körper 1 hinein sowie
aus diesem heraus bewegen kann. Das Ladefach 2 ist an seinen beiden Randbereichen
durch Zwischenschienen 3 in gleitend verschiebbarer Weise getragen, und die Zwischenschienen
3 sind wiederum durch in dem Körper 1 vorgesehene Schienen (nicht gezeigt) in gleitend
verschiebbarer Weise getragen. Die obere Fläche des Ladefachs 2 dient als Plattentragebereich
2a.
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Innerhalb des Körpers 1 ist eine Wiedergabeeinheit 4 vorgesehen.
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Auf der Wiedergabeeinheit 4 sind eine mittels eines Motors antreibbare
Plattenhaltevorrichtung 4a sowie eine Datenwiedergabevorrichtung montiert, die von
einer optischen Einrichtung Gebrauch macht. Die Wiedergabeeinheit 4 ist an einer
beweglichen Halterung 5 montiert. Die bewegliche Halterung 5 ist auf einer Achse
5a betriebsmäßig derart montiert, daß sie sich um diese drehen kann. Die bewegliche
Halterung 5 ist mittels einer Feder 6 normalerweise nach unten vorgespannt und dazu
ausgelegt, durch die Rotationsbewegung eines Steuerflächenglieds 7 nach oben angehoben
zu werden. Ein Plattenandrückelement 8 ist an
einer derartigen Stelle
angeordnet, daß es der Plattenhaltevorrichtung 4a an der beweglichen Halterung 5
zugewendet gegenüberliegt, wenn sich die bewegliche Halterung 5 in ihrer angehobenen
Stellung befindet.
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Beim Laden bzw. Einlegen einer Platte D wird das Ladefach 2 herausgezogen,
und die Platte D wird auf der Plattentragefläche 2a plaziert. Durch Niederdrücken
eines Ladeknopfes wird das Ladefach 2 durch die Kraft eines Motors oder dergleichen
in den Körper 1 hineingezogen. Wenn die bewegliche Platte 5 dann mittels des Steuerflächenglieds
7 nach oben angehoben ist, hält die Plattenhaltevorrichtung 4a die Platte D nach
oben. Die Platte D wird dadurch von dem Ladefach 2 abgehoben, und ihr mittlerer
Bereich wird zwischen der Plattenhaltevorrichtung 4a und dem Plattenandrückelement
8 eingeklemmt.
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Während des Wiedergabevorgangs wird die Platte D von der Plattenhaltevorrichtung
4a rotationsmäßig angetrieben, und eine in der Wiedergabeeinheit 4 vorgesehene Datenwiedergabeeinrichtung
liest die Daten.
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Bei dem Plattenspieler bzw. Gerät zum Abspielen von Platten gemäß
dem Stand der Technik gibt es jedoch einige Nachteile.
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Da die Wiedergabeeinheit 4 an der beweglichen Halterung 5 montiert
und dazu ausgelegt war, mittels der beweglichen Halterung 5 angehoben und abgesenkt
zu werden, war das Gewicht des nach oben und nach unten zu bewegenden Bereichs groß,
und somit war es notwendig, eine große Kraft für die Bewegung nach oben und nach
unten vorzusehen. Da außerdem der nach oben und nach unten zu bewegende Bereich
ein großes Volumen besaß, war für die Bewegung nach oben und nach unten mehr Platz
erforderlich, und bei der Anordnung der Teile wurde Platz vergeudet.
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In Anbetracht der Probleme beim Stand der Technik besteht eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung in der Schaffung eines Geräts zum Abspielen von Platten,
bei dem die nach oben und nach unten zu bewegende Konstruktion kleiner ausgebildet
ist
und bei dem der Raum in effektiverer Weise ausgenutzt wird.
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Lösungen dieser Aufgabe ergeben sich aus dem Kennzeichnungsteil des
Anspruchs 1.
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Bei der vorliegenden Erfindung ergibt sich eine bessere Raumausnutzung
dadurch, daß die Wiedergabeeinheit im Inneren des Körpers des Geräts (abgesehen
von der weiter unten beschriebenen nachgiebiqen Anbringung) fest angebracht ist
und dab das Plattenandrückelement an der beweglichen Halterung montiert ist.
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Ein Gerät zum Abspielen von Platten, mit einer Wiedergabeeinheit,
die im Inneren des Körpers des Geräts vorgesehen ist und eine Plattenhaltevorrichtung
zum Halten und rotationsmäßigen Antreiben einer Platte sowie eine Datenwiedergabevorrichtung
zum Wiedergeben der auf der Platte aufgezeichneten Daten aufweist, mit einem der
Plattenhaltevorrichtung gegenüberliegend angeordneten Plattenandrückelement zum
Festklemmen der Platte zwischen der Plattenhaltevorrichtung und dem Plattenandrückelement,
und mit einem Plattenladefach, dessen obere Fläche als Plattentragefläche dient
und das zwischeneiner Position, in der die Platte zwischen der Plattenhaltevorrichtung
und dem Plattenandrückelement festgeklemmt ist, und einer Position, in der sich
das Plattenfach außerhalb des Körpers befindet, wo die Platte eingebracht oder herausgenommen
wird, bewegbar ist, zeichnet sich gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch aus,
daß die Wiedergabeeinheit in dem Inneren des Körpers über nachgiebige Elemente oder
dergleichen fest angebracht ist, und daß das Plattenandrückelement in einer Richtung,
in der oder die Platte es an der Wiedergabeeinheit#n Anlage kommt, wobei die Platte
zwischen Plattenandrückelement und Wiedergabeeinheit angeordnet ist, sowie in einer
Richtung, in der es von der Wiedergabeeinheit getrennt ist, bewegbar ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Plattenandrückelement beweglich
angeordnet und ist die Wiedergabeeinheit im Inneren des Körpers ohne angetriebene
Bewegungsmöglichkeit auf die Platte zu und von der Platte fort angebracht, und somit
ist der
anzuhebende und abzusenkende bewegliche Teil leichter gemacht.
Da es sich bei dem beweglichen Teil außerdem nur um das Plattenandrückelement handelt,
läßt sich der für die Bewegung erforderliche Raum kleiner ausbilden.
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In der vorliegenden Beschreibung ist das Gerät zum Abspielen von Platten
auch als "Plattenspieler" bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß
dieser Begriff im Sinne eines Geräts zum Abspielen von Platten, wie CD-Platten,
Videoplatten und dergleichen, zu verstehen ist.
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Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden
anhand der zeichnerischen Darstellungen mehrerer Ausführungsbeispiele noch näher
erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht zur Erläuterung des Innenaufbaus eines
Plattenspielers gemäß der Erfindung; Fig. 2 eine Seitenansicht, die ebenfalls den
Innenaufbau zeigt; Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht, die eine bewegliche Halterung
sowie deren Antriebsmechanismus zeigt; Fig. 4 eine Seitenansicht, die den Innenaufbau
eines Plattenspielers gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt; und Fig. 5 eine Seitenansicht, die den Innenaufbau eines Plattenspielers
des Standes der Technik zeigt.
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Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nun unter Bezugnahme
auf die Fig. 1 bis 4 beschrieben.
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Fig. 1 ist eine Draufsicht, die die Innenaufbau eines CD-Plattenspielers
als bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt, Fig. 2 ist
eine Seitenansicht, die ebenfalls den Innenaufbau zeigt, Fig. 3 ist eine vergrößerte
Seitenansicht, die einen Anhebe- und Absenkmechanismus für eine bewegliche Halterung
zeigt, und Fig. 4 ist eine Seitenansicht, die den Innenaufbau eines weiteren bevorzugten
Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigt.
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In den Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 11 einen Plattenspielerkörper.
Der Plattenspielerkörper 11 ist in seiner Frontseite mit einer Einführöffnung 11a
versehen. Das Bezugszeichen 12 bezeichnet ein Ladefach, das betriebsmäßig dafür
vorgesehen ist, sich durch die Einführöffnung 11a hindurch in den Körper hinein
sowie aus diesem heraus zu bewegen. Das Ladefach 12 ist an seinen beiden Randbereichen
durch Zwischenschienen 13 in gleitend verschiebbarer Weise getragen, und die Zwischenschienen
13 sind wiederum durch in dem Körper 11 vorgesehene Schienen 1 1b in qleitend verschiebbarer
Weise getragen.
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Die obere Fläche des Ladefachs 12 dient als Plattentragebereich 12a.
Der Plattentragebereich 12a besitzt in Anpassung an eine Platte D eine vertiefte
Form. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist der Plattentragebereich 12a in seinem mittleren
Bereich mit einem Ausschnitt 12b und an seinen beiden Seiten mit kleineren Ausschnitten
12c versehen. Der Ausschnitt 12b ist vorgesehen, damit ein Plattenandrückelement,
das im folgenden noch beschrieben wird, von unten her eingeführt werden kann, und
die Ausschnitte 12c sind vorgesehen, um das Herausnehmen der Platte D aus dem Ladefach
12 zu erleichtern.
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Innerhalb des Körpers 11 ist ein Ladefach-Antriebsmechanismus 31 vorgesehen.
Der Ladefach-Antriebsmechanismus 31 besteht aus einem Motor 31a und aus einem Untersetzungsgetriebe
31b.
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Durch den von dem Ladefach-Antriebsmechanismus 31 kommenden Antrieb
läßt sich das Ladefach 12 automatisch in den Körper 11 hinein sowie aus diesem heraus
bewegen.
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Außerdem ist innerhalb des Körpers 11 eine Wiedergabeeinheit 14 vorgesehen.
Die Wiedergabeeinheit 14 besitzt eine daran angebrachte motorisch angetriebene Plattenhaltevorrichtung
14a sowie ein Datenwiedergabevorrichtung, die von einer optischen Einrichtung Gebrauch
macht. Die Wiedergabeeinheit 14 ist an dem Deckenbereich im Inneren des Körpers
11 derart angebracht, daß ihre Plattenhaltevorrichtung 14a nach unten weist.
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Innerhalb des Körpers 11 sind vier Halteglieder 16 zwischen der Wiedergabeeinheit
14 und dem Deckenbereich angeordnet, wobei die Halteglieder an dem Deckenbereich
angebracht sind.
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Die Halteglieder 16 sind aus nachgiebigen Elementen bzw.
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Materialien gebildet, wie z.B. aus einer Schraubenfeder, Gummi, oder
dergleichen, oder aus einer Kombination aus einer Schraubenfeder und Gummi oder
einem ähnlichen Material. Durch die Halteglieder 16 wird erreicht, daß eine Vibration
oder dergleichen des Körpers 11 nicht direkt auf die Wiedergabeeinheit 14 übertragen
wird.
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An dem Bodenbereich im Inneren des Körpers 11 ist ein Träger bzw.
Ständer 17 aus Metall vorgesehen, und eine bewegliche Halterung 15 ist betriebsmäßig
auf einer in dem Träger 17 vorgesehenen Achse 18 derart gehaltert, daß sie um die
Achse 18 schwenkbar ist. Auf der beweglichen Halterung 15 ist ein Plattenandrückelement
19 angeordnet.
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Die Anordnung ist derart ausgelegt, daß das Plattenandrückelement
19 auf die Plattenhaltevorrichtung 14a naßt, wenn die bewegliche Halterung 15 nach
oben geschwenkt ist, wodurch die Platte D in ihrem zentralen Bereich zwischen dem
Plattenandrückelement 19 und der Plattenhaltevorrichtung 14a festgeklemmt ist. Die
bewegliche Halterung 15 wird mittels eines Antriebsr#i#chanismus angehoben und abgesenkt.
Bei dem in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Antriebsmechanismus
zum Anheben und Absenken aus einem Schneckenrad 24 und einer Zahnstangenverzahnungs-Platte
26 gebildet. Wie in Fig. 3 im Detail gezeigt ist, ist das Schneckenrad 24 mit einem
stirnverzahnten Zahnrad 23 einstückig ausgebildet und auf einer Achse 25 betriebsmäßig
derart gehaltert, daß sich das Schneckenrad 24 um die Achse 25 drehen kann. Das
stirnverzahnte Zahnrad 23 erhält einen Antrieb von einem nicht gezeigten Motor.
Das Schneckenrad 24 ist derart ausgebildet, daß sein variierender Außendurchmesser
eine Kurve beschreibt. Dies heißt mit anderen Worten, daß die in axialer Richtung
der Achse 25 verlaufende Linie entlang der Zahnspitzen des Schneckenrads 24 einen
Kreisbogen beschreibt. Der Kreisbogen folgt der Schwenklinie der beweglichen Halterung
15, und der Radius R des Kreisbogens ist gerade der Abstand zwischen der die bewegliche
Halterung 15 tragenden Achse 18 und den Spitzen des Schneckenrads 14.
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Die Zahnstangenverzahnungs-Platte 26 ist an dem freien Ende der beweglichen
Halterung 15 befestigt, und die in der Zahnstangenverzahnungs-Platte 26 ausgebildete
Zahnstangenverzahnung kämmt mit dem Schneckenrad 24.
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Die Achse 18 verläuft waagerecht und rechtwinklig zur Bewegungsrichtung
des Ladefachs 12.
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Im folgenden wird nun der Plattenladevorgang beschrieben.
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Beim Laden der Platte D in den Körper 11 wird das Ladefach 12 aus
dem Körper 11 herausgezogen. Die Platte D wird auf dem Plattentragebereich 12a auf
der Oberfläche des Ladefachs 12 plaziert. Wenn dann ein Ladeknopf niedergedrückt
wird, wird der Motor 31a des Ladefach-Antriebsmechanismus 31 gestartet, und dieser
treibt das Ladefach 12 über das Untersetzungsgetriebe 31b derart an, daß das Ladefach
12 in den Körper 11 hineingezogen wird. Wenn der zentrale Bereich der Platte D in
die Position geschoben ist, in der er sich gerade oberhalb des Plattenandrückelements
19 befindet, wird ein nicht gezeigter Motor gestartet, um das stirnverzahnte Zahnrad
23 zusammen mit dem Schneckenrad 24 zu drehen. Dann steigt die mit dem Schneckenrad
24 kämmende Zahnstangenverzahnungs-Platte 26 an dem Schneckenrad 24 nach oben, wodurch
die bewegliche Halterung 15 nach oben geschwenkt wird, und durch diese Schwenkbewegung
wird es dem Plattenandrückelement 19 ermöglicht, in den in dem Ladefach 12 vorgesehenen
Ausschnitt 12b einzutreten, wodurch die Platte D von dem Plattentragebereich 12a
abgehoben wird. Der zentrale Bereich der Platte D wird dann zwischen der Plattenhaltevorrichtung
14a und dem Plattenandrückelement 19 eingeklemmt.
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Beim Beginn des Wiedergabevorgangs, wird die Platte D durch die Plattenhaltevorrichtung
14a zur Ausführung einer Rotationsbewegung veranlaßt, und Musik-Daten oder dergleichen
werden von der optischen Datenwiedergabevorrichtung in der Wiedergabeeinheit 14
gelesen.
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Bei Verwendung des Plattenspielers in einem Auto, kann es möglich
sein, daß der Körper 11 Vibrationen oder Impulsen ausgesetzt ist, doch eine direkte
Ubertragung einer solchen Vibration oder dergleichen auf die Wiedergabeeinheit 14
läßt sich mittels der aus nachgiebigen Materialien gebildeten Halteglieder 16 abfangen.
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Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
wie es in Fig. 4 gezeigt ist, ist das Plattenandrückelement 19 derart angeordnet,
daß es eine geradlinige Bewegung nach oben und unten ausführt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist das Plattenandrückelement 19 auf senkrecht verlaufenden Führungsstange 35 betriebsmäßig
derart gehaltert, daß es sich an diesen entlangbewegen kann. Bei dem Antriebsmechanismus
zum Anheben und Absenken des Plattenandrückelements 19 kann es sich um irgendeinen
geeigneten Mechanismus, wie z.B. einen Steuerflächenmechanismus, einen aus einer
Kombination eines Schneckenrads und einer Zahnstange gebildeten Mechanismus, einen
von einem Hebel Gebrauch machenden Verbindungsgestängemechanismus oder dergleichen
handeln.
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Bei Verwendung der beweglichen Halterung 15 des Schwenk-Typs, ist
es außerdem möglich, daß es sich bei dem Antriebsmechanismus um ein anderes System
handeln kann als das aus dem Schneckenrad 24 und der Zahnstangenverzahnungs-Platte
26 gebildete System, d.h. bei diesem Antriebsmechanismus kann es sich um einen Steuerflächenmechanismus,
wie er in Fig. 5 gezeigt ist, oder um einen von einem Hebel Gebrauch machenden Verbindungsgestängemechanismus
handeln.
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Obwohl die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele der
Erfindung bei einem CD-Plattenspieler Anwendung gefunden haben, ist die Anwendung
der Erfindung nicht darauf beschränkt, sondern die Erfindung kann auch bei vielen
anderen Geräten zum Abspielen von Platten angewendet werden, wie z.B. bei Geräten
zum Abspielen von Videoplatten oder anderen optischen Plattenabspielgeräten sowie
bei Geräten zum Abspielen von Platten, die von anderen Systemen Gebrauch machen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung lassen sich folgende Vorteile erzielen:
quasi-unbeweglich (1) Da die Wiedergabeeinheit im Inneren des Körperhd ontiert ist
und
das Plattenandrückelement derart angeordnet ist, daß es sich in solchen Richtungen
antreiben läßt, in denen es gegen die Plattenhaltevorrichtung der Wiedergabeeinheit
bewegt ist oder von der Plattenhaltevorrichtung getrennt bzw.
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beabstandet ist, besitzt der sich bewegende Teil eine einfachere Konstruktion
und ein geringeres Gewicht im Vergleich zu der herkömmlichen Anordnung, bei der
die Wiedergabeeinheit eine Bewegung ausführen mußte. Auf diese Weise läßt sich die
Antriebskraft reduzieren, und die Stärke des tragenden Bereichs der beweglichen
Halterung läßt sich verringern.
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(2) Da der sich bewegende Teil weniger Platz einnimt, läßt sich der
Raum zum Aufnehmen des beweglichen Teils im Inneren des Körpers kleiner ausbilden,
und somit kann das gesamte Gerät eine geringere Größe aufweisen.
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(3) Da die Wiedergabeeinheit über nachgiebige Elemente gehaltert ist,
wird eine Vibration des Körpers nicht auf die Wiedergabeeinheit übertragen, und
die Wirkung von Vibrationen auf die Wiedergabevorrichtung läßt sich reduzieren.
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- L e e r s e i t e -