DE4032834C2 - Plattenabspielgerät - Google Patents
PlattenabspielgerätInfo
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- G11B17/04—Feeding or guiding single record carrier to or from transducer unit
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- G11B17/056—Indirect insertion, i.e. with external loading means with sliding loading means
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- Automatic Disk Changers (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Plattenabspielgerät zum Abspielen von Platten
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Gerät ist aus der US 47 97 865 bekannt.
Bei dem bekannten Gerät befindet sich die Plattenabspieleinheit, in
Bewegungsrichtung des Gleittisches gesehen, hinter dem
Einzelplattenaufnahmebereich und dem Magazinaufnahmebereich. Zum
Abspielen einer Platte wird der Hubbewegungstisch in die entsprechende
Plattenhöhe gefahren, sodann wird die Platte zu der Plattenabspieleinheit
auf dem Hubbewegungstisch transferiert und kann abgespielt werden.
Bei der bekannten Anordnung ist eine Geräte-Bautiefe erforderlich, die
mehr als das Doppelte eines Plattendurchmessers ausmacht. Für viele
Anwendungszwecke, beispielsweise bei einem Einbau-CD-Player für ein
Kraftfahrzeug, verbietet sich eine derartige Konstruktion.
Eine weitere Besonderheit des bekannten Geräts besteht darin, daß alle
Platten im Plattenmagazin individuelle Plattenladefächer - analog zu dem
Plattenladefach der Einzelplatte - benötigen.
Aus der US 46 91 309 ist ein Plattenabspielgerät bekannt, welches sich
zum Abspielen von in einem Plattenmagazin enthaltenen Platten eignet.
Das Plattenmagazin wird in einen Magazinaufnahmebereich des Geräts
senkrecht zur Frontplatte des Geräts eingeführt, und innerhalb des
Geräts werden die einzelnen Platten rechtwinklig zu der Magazin-Einführbewegung
zu einer Plattenabspieleinheit transferiert, die sich -
wenn man das Gerät von der Vorderseite her betrachtet - neben dem
Magazinaufnahmebereich befindet. Bei diesem Gerät lassen sich jedoch
keine Einzelplatten abspielen, und außerdem ist der
Bewegungsmechanismus für das Einziehen und Ausfahren des
Plattenmagazins derart beschaffen, daß hinter dem Einziehmechanismus
ein Raum beansprucht wird, der etwa so groß ist wie das Plattenmagazin
selbst. Bei dieser Konstruktion ist also nicht auf eine geringe Bautiefe
des Geräts geachtet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Plattenabspielgerät der
eingangs genannten Art anzugeben, das mit einer vergleichsweise
geringen Bautiefe auskommt, und bei dem wahlweise Platten aus einem
Magazin direkt oder Einzelplatten auf einem Plattenladefach der
Plattenabspieleinheit zugeführt werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden
anhand der zeichnerischen Darstellungen eines Ausführungsbeispiels
noch näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht unter Darstellung eines mit einem
Plattenwechsler ausgestatteten Plattenabspielgeräts mit einer
Plattenladevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Frontansicht des Plattenabspielgeräts gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht unter Darstellung eines
Bewegungsabschnitts für ein Plattenladefach des in Fig. 1
gezeigten Plattenabspielgeräts;
Fig. 4 und 5 Perspektivansichten unter Darstellung des Plattenladefachs
gemäß Fig. 3 in verschiedenen Halterungspositionen;
Fig. 6 eine Seitenansicht des Bewegungsabschnitts der Fig. 3,
gesehen in Richtung des Pfeils VI der Fig. 3, wobei die
obere Flachseite des Ladefachs nach oben weisend
angeordnet ist;
Fig. 7 eine Frontansicht unter Darstellung einer
Plattenabspieleinheit des Plattenabspielgeräts gemäß Fig. 1;
Fig. 8 und 9 fragmentarische Draufsichten unter Darstellung eines Teils
der Plattenabspieleinheit gemäß Fig. 7 in unterschiedlichen
Positionen;
Fig. 10 eine Draufsicht unter Darstellung eines
Befestigungsbereichs für einen Anschlag;
Fig. 11 eine Schnittansicht des Befestigungsbereichs der Fig. 10.
Fig. 12 eine Draufsicht unter Darstellung des Anschlags gemäß Fig. 10
in einem eingeengten Zustand;
Fig. 13 eine Schnittansicht des Anschlags der Fig. 12;
Fig. 14 eine Schnittansicht entlang der Linie XIV-XIV der Fig. 4 unter
Darstellung des Plattenladefachs;
Fig. 15 eine vergrößerte Ansicht des Teils gemäß Fig. 14 unter
Darstellung des Vorgangs zur Entnahme einer Platte;
Fig. 16 eine Perspektivansicht des in Fig. 15 gezeigten
Plattenladefachs; und
Fig. 17 eine Perspektivansicht eines Plattenmagazins zur Verwendung
bei dem Plattenabspielgerät gemäß Fig. 1.
Zuerst wird auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen, in denen der
gesamte Mechanismus eines "Compact Disc Players" mit Plattenwechsler
zur Verwendung daheim bzw. zur stationären Verwendung dargestellt
ist. Das gezeigte Plattenabspielgerät beinhaltet einen Gerätekörper (Gerätechassis) 1, in
dem ein Magazinaufnahmebereich D, ein Einzelplattenaufnahmebereich E
sowie eine Plattenabspieleinheit F ausgebildet sind. Ein Plattenmagazin
C der in Fig. 17 gezeigten Art, in der eine Mehrzahl (bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel 6) von CDs untergebracht ist, wird in
der durch den Pfeil "A" angedeuteten Richtung in den
Magazinaufnahmebereich D eingeführt. Ein Magazintisch 2 ist in einem
unteren Bereich des Magazinaufnahmebereichs D angeordnet, um ein
Plattenmagazin C in seine in dem Magazinaufnahmebereich D
eingenommene Position einzuführen. Ein Paar Andrückrollen 3 (von
denen in Fig. 1 nur eine gezeigt ist) ist an einer Deckenplatte 1a des
Gerätechassis 1 angebracht. Jede der Andrückrollen 3 ist durch eine
Blattfeder 4 derart vorgespannt, daß das in dem
Magazinaufnahmebereich D untergebrachte Plattenmagazin C durch die
Druckkräfte der Blattfeder 4 gegen den Magazintisch 2 gedrückt wird.
Der Einzelplattenaufnahmebereich E ist unterhalb des
Magazinaufnahmebereichs D angeordnet. In dem
Einzelplattenaufnahmebereich E ist ein Gleittisch 5 vorgesehen, der sich aus
dem Gerätechassis 1 ausfahren sowie in dieses einfahren läßt. Ein Paar
Ladefachhalter 6a und 6b sind an dem Gleittisch 5 vorgesehen, und ein
Plattenladefach 7 ist an den Ladefachhaltern 6a und 6b gehaltert. Das
Plattenladefach 7 ist derart ausgebildet, daß es Platten mit
unterschiedlichen Durchmessern aufnehmen kann, wie z. B. eine
normale CD oder eine "Single"-CD. Eine auf dem Plattenladefach 7
plazierte CD oder dergleichen wird durch die Einfahrbewegung des
Gleittisches 5 in den Gerätekörper 1 eingeführt.
Außerdem befinden sich drei Hubbewegungsmechanismen 70a, 70b und
70c in dem Gerätechassis 1, wie dies in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist.
Jeder der Hubbewegungsmechanismen 70a, 70b und 70c ist gebildet aus
einer
Führungsstange 71, einer Hubbewegungsschraube bzw.
Schraubspindel 72 und einem Zahnrad 73, das an
einen unteren Ende der Hubbewegungsschraubspindel 72
befestigt ist. Die Zahnräder 73 der Hubbewegungs
mechanismen 70a bis 70c werden durch einen nicht
gezeigten Antriebsmechanismus, der an der Unterseite
einer Bodenplatte 1b des Gerätechassis 1 vorgesehen
ist, derart angetrieben, daß sie sich synchron mitein
ander drehen.
Die Plattenabspieleinheit F wird durch die Hub
bewegungsmechanismen 70a bis 70c derart antriebs
mäßig bewegt, daß er sich in dem Gerätechassis 1 nach
oben oder nach unten bewegt.
Wie in den Fig. 1 und 4 zu sehen ist, befinden sich
drei Führungsglieder 8a, 8b und 8c in einer Reihe auf
der oberen Oberfläche der Bodenplatte 1b des Geräte
chassis 1. Es ist darauf hinzuweisen, daß das in Fig. 1
zuvorderst gezeigte Führungsglied 8a in der Dar
stellung der Fig. 4 weggelassen ist. Obwohl dies in den
Zeichnungen nicht dargestellt ist, befinden sich
ähnliche Führungsglieder in einer weiteren Reihe an
den Führungsgliedern 8a, 8b und 8c gegenüberliegenden
Stellen, und der Gleittisch 5 wird an seinen einander
entgegengesetzten seitlichen Rändern durch die Führungs
glieder 8a, 8b und 8c sowie die diesen gegenüber
liegenden Führungsglieder geführt, um dadurch eine
Gleitbewegung in den durch die Doppelpfeile "B" und
"C" angedeuteten Richtungen auszuführen. In Fig. 1
ist der Gleittisch 5 in einer Position dargestellt,
in der er in Richtung des Pfeils "B" aus dem Geräte
chassis 1 nach außen ausgefahren ist, während er in den
Fig. 3 und 4 in einer weiteren Position gezeigt ist,
in der er in Richtung des Pfeils "C" ins Innere des
Gerätechassis 1 zurückgezogen bzw. eingefahren ist.
Der Gleittisch 5 besitzt eine Frontseitenplatte 5a,
die sich von einem vorderen Ende desselben nach oben
erstreckt und einen rechtwinklig zu dieser verlaufenden
Ladefachanschlag 5b besitzt, der an dem in bezug auf
Fig. 1 rechten Ende der Frontseitenplatte 5a ausge
bildet ist. Ein Paar rückwärtiger Fortsätze 5c und 5d
sind an einem hinteren Endrand des Gleittisches 5 mit
Erstreckung in Richtung des Pfeils "C" ausgebildet.
Die Ladefachhalter 6a und 6b sind an dem Gleittisch 5
in einander gegenüberliegender Weise derart ange
bracht, daß sie sich unter Beibehaltung des zwischen
ihnen befindlichen Abstands in den durch die Pfeile
"B" und "C" angedeuteten Richtungen relativ zu dem
Gleittisch 5 bewegen können. Genauer
gesagt, erstrecken sich in der in den Fig. 3
und 6 dargestellten Weise ein Paar Vorsprünge 6c von
einer Unterseite des Ladefachhalters 6a nach unten
durch ein Paar in dem Gleittisch 5 ausgebildeter Lang
löcher 5e hindurch sowie weiter nach unten über die
Unterseite des Gleittisches 5 hinaus. In ähnlicher
Weise erstrecken sich zwei weitere Vorsprünge 6d von
einer Unterseite des Ladefachhalters 6b nach unten
durch ein in dem Gleittisch 5 ausgebildetes, weiteres
Paar ähnlicher Langlöcher nach unten über die Unter
seite des Gleittisches 5 hinaus. An der Unterseite
des Gleittisches 5 ist eine Gleitplatte 6e montiert,
und die Vorsprünge 6c und 6d der Ladefachhalter 6a
und 6b sind an der Gleitplatte 6e befestigt. Auf diese
Weise sind die auf der Oberseite des Gleittisches 5
angeordneten Ladefachhalter 6a und 6b in integraler
Weise mit der an der Unterseite des Gleittisches 5
angeordneten Gleitplatte 6e verbunden, und die Lade
fachhalter 6a und 6b sowie die Gleitplatte 6e lassen
sich unter der Führung der Langlöcher 5e sowie der
in dem Gleittisch 5 ausgebildeten, ähnlichen Langlöcher
in den durch die Pfeile "B" und "C" angedeuteten
Richtungen relativ zu dem Gleittisch 5 in gleitender
Weise bewegen. In den Fig. 3, 4 und 5 sind die
Ladefachhalter 6a und 6b in Positionen gezeigt, in
denen sie sich befinden, nachdem sie in Richtung
des Pfeils "C" relativ zu dem Gleittisch 5 bewegt worden
sind.
Wie unter Bezugnahme auf Fig. 3 zu sehen ist, er
streckt sich eine Feder (Torsionsfeder) 9 zwischen dem Gleit
tisch 5 und der Gleitplatte 6e. Die Torsionsfeder 9
besitzt einen an einem Halterungsstift 5f an der Unter
seite des Gleittisches 5 verankerten Arm 9a sowie einen
weiteren Arm, der an einem weiteren Halterungsstift 6f
auf der Oberseite der Gleitplatte 6e verankert ist.
In Fig. 3 sind die Gleitplatte 6e und die Ladefach
halter 6a und 6b in einer Grenzposition gezeigt, in
der sie sich befinden, nachdem sie in integraler
Weise in Richtung des Pfeils "C" relativ zu dem Gleit
tisch 5 bewegt worden sind. In dieser Grenzposition
sind die Gleitplatte 6e und die Ladefachhalter 6a und
6b durch die Torsionsfeder 9 in Richtung des Pfeils
"C" in bezug auf den Gleittisch 5 vorgespannt. Wenn
dagegen die Gleitplatte 6e und die Ladefachhalter 6a
und 6b in Richtung des Pfeils "B" relativ zu dem
Gleittisch 5 in eine andere Position bewegt werden, wie
sie in Fig. 1 gezeigt ist, wird der Kraftausübungs
punkt der Torsionsfeder 9 gekippt, so daß die Gleit
platte 6e und die Ladefachhalter 6a und 6b nun in
entgegengesetzter Richtung, d. h. in Richtung des
Pfeils "B", in bezug auf den Gleittisch 5 gedrückt
sind. Die Torsionsfeder 9 wirkt also als Über-Zentrum-Feder
bzw. Kippfeder.
Eine Zahnstange 6g ist an einer in bezug auf Fig. 3
oberen Seitenfläche der Gleitplatte 6e ausgebildet.
Ein Antriebszahnrad 11 ist auf der Oberseite der Boden
platte 1a des Gerätechassis 1 montiert und befindet
sich in kämmendem Eingriff mit der Zahnstange 6g. Ein
einen großen Durchmesser aufweisendes Zahnrad 11a
ist in integraler Weise an dem Antriebszahnrad 11
ausgebildet und kämmt mit einem
Untersetzungszahnrad 12.
Eine antriebslose Riemenscheibe 12a ist in integraler
Weise an dem Untersetzungszahnrad 12 ausgebildet,
und ein Riemen 14 erstreckt sich zwischen der antriebs
losen Riemenscheibe 12a und einer Antriebsriemen
scheibe 13, die durch einen in Fig. 3 nicht-gezeigten
Motor angetrieben wird. Auf diese Weise wird die Kraft
des Motors über den Riemen 14 und das Untersetzungs
zahnrad 12 auf das Antriebszahnrad 11 übertragen.
Durch Rotation des Antriebszahnrads 11 werden die
Gleitplatte 6e, an der die Zahnstange 6g ausgebildet
ist, sowie die integriert mit der Gleitplatte 6e aus
gebildeten Ladefachhalter 6a und 6b in der durch den
Pfeil "B" oder "C" angedeuteten Richtung bewegt.
Wenn nun der Gleittisch 5 in Richtung des Pfeils "B"
ausgefahren wird, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist,
wird die in der Grenzposition in Richtung des Pfeils
"B" befindliche Gleitplatte 6e durch die Torsions
feder 9 in Richtung des Pfeils "B" gedrückt, und die
Gleitplatte 6e tritt in Berührung mit der Frontseiten
platte 5a des Gleittisches 5 und wird durch diese ge
stoppt. Wenn nun die Gleitplatte 6e und die Lade
fachhalter 6a und 6b aus dieser Position mittels
der Zahnstange 6g durch die Kraft des Motors in
Richtung des Pfeils "C" bewegt werden, wird der
Gleittisch 5 zusammen mit den Ladefachhaltern 6a und
6b in Richtung des Pfeils "C" bewegt, wobei der Lade
fachhalter 6a mit der Frontseitenplatte 5a des Gleit
tisches 5 in Berührung bleibt, wie dies in Fig. 1
gezeigt ist. Nachdem der Gleittisch 5 in das Innere
des Gerätechassis 1 so weit eingefahren ist, daß er
in Richtung des-Pfeils "C" mit einem nicht-gezeigten
Anschlag in Eingriff tritt, werden die Gleitplatte 6e
und die Ladefachhalter 6a und 6b durch die anhaltende
Rotationsbewegung des Antriebszahnrads 11 weiter in
Richtung des Pfeils "C" bewegt. Als Konsequenz hiervon
wird die Gleitplatte 6e in Richtung des Pfeils "C"
relativ zu dem in einem gestoppten Zustand befindlichen
Gleittisch 5 bewegt, so daß der Ladefachhalter 6a von
der Frontseitenplatte 5a des Gleittisches 5 in der
in den Fig. 3 und 4 dargestellten Weise beabstandet
wird und der Kraftausübungspunkt der Torsionsfeder 9
über deren Extrempunkt hinweg umgesetzt wird. Selbst
wenn der Antrieb des Motors dann unterbrochen wird,
werden die Gleitplatte 6e und die Ladefachhalter 6a und
6b somit auf dem Gleittisch 5 in Richtung des Pfeils
"C" in die Grenzposition bewegt, und zwar durch die
Drückkraft der Torsionsfeder 9, die die Gleitplatte 6
in Richtung des Pfeils "C" in bezug auf den Gleittisch
5 mit Drückkraft beaufschlagt.
Nunmehr wird auf die Fig. 3 sowie 10 bis 13 Bezug genom
men. Ein Anschlag 15 ist an dem sich von dem Gleittisch 5
nach rückwärts wegerstreckenden, hinteren Fortsatz 5c
montiert. Ein Paar Halterungsvorsprünge 15a sind in
integraler Weise an den einander gegenüberliegenden
Seiten eines Basisbereichs des Anschlags 15 ausge
bildet und in dem hinteren Fortsatz 5c des Gleittisches
5 derart aufgenommen, daß sich der Anschlag 15 um eine
gemeinsame Achse seiner Halterungsbereiche 15a an dem
Gleittisch 5 verschwenken läßt. Der Anschlag 15 besitzt
einen Endbereich 15b, der sich in abgewinkelter Weise
seitlich nach unten erstreckt, wie dies in Fig. 11
zu sehen ist. Wenn der Gleittisch 5 aus seiner in
Fig. 1 gezeigten Position in Richtung des Pfeils "C"
bewegt wird, bewegt sich der Anschlag 15 in gleitender
Weise aus der in Fig. 11 in gestrichelten Linien dar
gestellten Position in Richtung auf die Bodenplatte 1b
des Gerätechassis 1. Wenn der Gleittisch 5 in Richtung
des Pfeils "C" in seine Grenzposition bewegt ist,
ist der Anschlag 15 in bezug auf Fig. 11 im Uhrzeiger
sinn verschwenkt, so daß der Endbereich 15b desselben
mit einer rückseitigen Fläche der Bodenplatte 1b des
Gerätechassis 1 in Eingriff steht. Die Gleitplatte 6e
besitzt eine sich nach rückwärts erstreckenden An
schlagssteuereinrichtung 6h, die an einem rückwärtigen
Bereich der Gleitplatte ausgebildet ist. Wenn die
Gleitplatte 6e nun weiter in Richtung des Pfeils "C"
relativ zu dem nunmehr in einem gestoppten Zustand be
findlichen Gleittisch 5 bewegt wird, bewegt sich die
Anschlagsteuereinrichtung 6h derselben somit in eine
Position unmittelbar über dem Anschlag 15 an dem Fort
satz 5c des Gleittisches 5, wie dies in den Fig. 12 und
13 zu sehen ist, so daß sie den Anschlag 15 an einer
Schwenkbewegung aus der in Fig. 13 gezeigten Position
nach oben hindert. Bei Erreichen dieser Konfiguration
kann sich der Endbereich 15b des Anschlags 15 somit
nicht aus der Position herausbewegen, in der er an
der rückwärtigen Seitenfläche der Bodenplatte 1b des
Gerätechassis 1 angreift, und somit kann sich der
Gleittisch 5 nicht in Richtung des Pfeils "B" bewegen.
Bei einem Plattenaustragvorgang werden die Gleitplatte
6e und die Ladefachhalter 6a und 6b mittels des An
triebszahnrads 11 durch die Zahnstange 6g in Richtung
des Pfeils "B" antriebsmäßig bewegt. Da in diesem
Fall der Gleittisch 5 jedoch an einer Bewegung in
Richtung des Pfeils "B" durch den Anschlag 15 gehindert
ist, werden zuerst nur die Gleitplatte 6e und die
Ladefachhalter 6a und 6b in Richtung des Pfeils "B"
bewegt. Wenn dann der Ladefachhalter 6a mit der Front
seitenplatte 5a des Gleittisches 5 in Eingriff ge
langt oder unmittelbar vor Erreichen dieses Eingriffs
wird die an der Gleitplatte 6e ausgebildete An
schlagsteuereinrichtung 6h von dem Anschlag 15 wegbewegt,
so daß dem Anschlag 15 eine Rückkehr in seine normale
Position ermöglicht ist. Der Anschlag 15 wird dann
durch nicht-gezeigte, geeignete Mittel aus seiner
normalen Position, wie sie in Fig. 11 in gestrichelten
Linien dargestellt ist, nach oben geschwenkt, um den
- Endbereich 15b desselben von der rückwärtigen Seiten
fläche der Bodenplatte 1b des Gerätechassis 1 zu
lösen. Als Ergebnis hiervon bewegt sich der Gleit
tisch 5 danach durch sowie zusammen mit der durch das
Antriebszahnrad 11 angetriebenen Gleitplatte 6e in
Richtung des Pfeils "B", wonach sich der Endbereich 15b
des Anschlags 15 dann in gleitender Weise in derselben
Richtung auf der oberen Oberfläche der Bodenplatte 1b
des Gerätechassis 1 bewegt.
Wie unter Bezugnahme auf Fig. 6 zu sehen ist, sind
Halterungsaussparungen 6i und 6j an einander gegen
überliegenden Seiten der Ladefachhalter 6a bzw. 6b
ausgebildet. Das Plattenladefach 7 ist durch die
Halterungsaussparungen 6i und 6j der Ladefachhalter 6a
und 6b in der in Fig. 4 durch den doppelseitigen
Pfeil "D"-"E" angedeuteten Richtung gleitend verschieb
bar gelagert, d. h. in rechtwinkliger Richtung zu
der Ausfahr- und Einfahrbewegungsrichtung des Gleit
tisches 5.
Ein Paar abgeschrägter Flächen 7a sind an den ein
ander entgegensetzten Endbereichen an dem in bezug auf
Fig. 3 unteren Ende des Plattenladefaches 7 ausge
bildet. Außerdem sind ein Paar Hebel 17 zur Ausführung
einer Schwenkbewegung auf der Gleitplatte 6e gelagert,
und eine Drückrolle 16 ist zur Ausführung einer
Rotation um eine Achse derselben an jedem der Hebel 17
angebracht, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Jeder der
Hebel 17 ist normalerweise durch eine nicht-gezeigte
Feder derart vorgespannt, daß sich die daran vorge
sehen Drückrolle 16 in federnd nachgiebiger Weise
gegen eine entsprechende abgeschrägte Fläche 7a des
Plattenladefachs 7 drücken läßt. Wenn das Platten
ladefach 7 nur geringfügig aus den Ladefachhaltern
6a und 6b herausgezogen wird, so wird es durch das
Angreifen der an den Hebeln 17 vorgesehenen Drück
rollen 16 an den abgeschrägten Flächen 7a des Platten
ladefachs 7 wieder in Richtung des Pfeils "D" zurück
gedrückt. Wenn dagegen das Plattenladefach 7 über eine
eine vorbestimmte Distanz übersteigende Distanz heraus
gezogen wird, werden die Drückrollen 16 an den Hebeln
17 von den abgeschrägten Flächen 7a des Plattenlade
fachs 7 wegbewegt und treten nun mit den sich an
schließenden, einander entgegengesetzten Seitenflächen
des Plattenladefachs 7 in Eingriff, auf denen die Drück
rollen 16 nun eine Abrollbewegung ausführen.
Das Plattenladefach 7 besitzt einen Ausschnitt 7b,
der sich von einem in Richtung des Pfeils "E" gelegenen
Ende zu einem zentralen Bereich des Plattenladefachs 7
erstreckt. Der Ausschnitt 7b ist vorhanden, damit sich
dann, wenn eine von dem Plattenladefach 7 abgenommene
Platte in der nachfolgend erläuterten Weise festge
klemmt und rotationsmäßig bewegt wird, ein im folgenden
ebenfalls noch zu beschreibender optischer Abnehmer
in Radialrichtung der Platte sowie in der Auf
zeichnungsfläche der Platte gegenüberliegender Weise
bewegen kann, damit sich ein Signallesevorgang auf der
Platte ausführen läßt. Außerdem besitzt das Platten
ladefach 7 einen Aussparungsbereich, der durch eine
Stufe 7c mit großem Durchmesser auf einer Oberseite der
selben definiert ist, sowie einen weiteren Aussparungs
bereich, der durch eine weitere Stufe 7d mit kleinem
Durchmesser definiert ist, die sich innerhalb des
erstgenannten Aussparungsbereichs befindet. Auf diese
Weise läßt sich eine CD in dem durch die Stufe 7c mit
dem großen Durchmesser definierten Aussparungsbereich
des Plattenladefachs 7 in Position bringen, während sich
eine andere Platte mit einem davon verschiedenen,
kleineren Durchmesser, wie z. B. eine Single-CD, in
dem durch die Stufe 7d mit dem kleinen Durchmesser
definierten Aussparungsbereich in Position bringen
läßt.
Wie unter Bezugnahme auf die Fig. 14 bis 16 zu sehen
ist, besitzt die einen kleinen Durchmesser auf
weisende Stufe 7d des Plattenladefachs 7 wenigstens
in der Nähe eines Bereichs A derselben (Fig. 16) eine
abgeschrägte Fläche, die dem Ausschnitt 7b entgegen
gesetzt angeordnet bzw. von diesem abgelegen ist
(Fig. 3 und 4). Wenn nun eine Platte CD₁ mit
kleinerem Durchmesser entnommen werden soll, wie
z. B. eine Single-CD, die in dem durch die Stufe 7d mit
dem kleinen Durchmesser definierten Aussparungsbereich
des Plattenladefachs 7 plaziert ist, führt man einen
Finger in der in Fig. 15 gezeigten Weise in den Aus
schnitt 7b ein und drückt mit diesem gegen den Außen
umfang der Platte CD₁ in Richtung auf den Bereich A
der Stufe 7d. Der gegenüberliegende Endbereich bzw.
Umfangflächenbereich der Platte CD₁ wird dabei die ab
geschrägte Fläche der Stufe 7d entlang in eine derartige
Position geführt, wie sie in Fig. 15 im Umriß darge
stellt ist, in der sich die Platte CD₁ sodann in ein
facher Weise mit zwei Fingern einer Hand abheben
läßt.
Wie unter Bezugnahme auf Fig. 4 zu sehen ist, besitzt
das Plattenladefach 7 außerdem ein Paar Erhebungen 7e,
die in bezug auf Fig. 4 an hinteren Endbereichen des
selben ausgebildet sind. Jede der Erhebungen 7e besitzt
eine abgeschrägte Fläche 7f an ihrem vorderen Ende.
Wie unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 7 zu sehen ist,
befindet sich ein Hubbewegungstisch 20 in der Platten
abspieleinheit F. Ein Plattenausziehbereich 21 er
streckt sich in linearer Weise auf der in bezug auf die
Zeichnungen linken Seite des Hubbewegungstisches 20.
Der Hubbewegungstisch 20 besitzt ein Führungsloch
22 und daran angrenzend ein mit Innengewinde versehenes
Loch 23, wobei diese Löcher jeweils in Bereichen des
selben ausgebildet sind, die den Hubbewegungsmechanismen
70b bis 70c entsprechen. Die Führungsstangen 71 der
Hubbewegungsmechanismen 70a bis 70c sind in die
Führungslöcher 22 des Hubbewegungstisches 20 eingepaßt,
während die Hubbewegungsschraubspindeln 72 in die mit
Innengewinde versehenen Löcher 23 geschraubt sind.
Wenn die drei Zahnräder 73 in synchronisierter Weise
durch die an der Unterseite der Bodenplatte 1b des
Gerätechassis 1 vorgesehenen Antriebsmechanismen ange
trieben werden, um die Hubbewegungsschraubspindeln 72
der Hubbewegungsmechanismen 70a bis 70c in
synchronisierter Weise rotationsmäßig zu bewegen, wird
der in Fig. 7 gezeigte Hubbewegungstisch 20 in dem
Gerätechassis 1 antriebsmäßig nach oben oder nach
unten bewegt. Durch diese nach oben oder nach unten
gehende Bewegung des Hubbewegungstisches 20 läßt sich
dieser auf dem selben Niveau positionieren, wie eine
der in dem vorstehend beschriebenen Plattenmagazin
C untergebrachten Platten, oder aber der
Hubbewegungstisch 20 läßt sich in einer anderen
Position positionieren, in der sich eine auf dem
Plattenladefach 7 plazierte Platte aus dem Platten
ladefach 7 entnehmen läßt.
Wie unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 7 zu sehen ist,
befindet sich ein zwischengeordneter Tisch bzw.
Zwischentisch 25 in einem vorbestimmten Abstand unter
halb des Hubbewegungstisches 20 in der Plattenabspieleinheit
F. Ein Klemmchassis 26 ist unten dem
Zwischentisch 25 angeordnet. Das Klemmchassis 26 ist
mit dem Zwischentisch 25 derart in Eingriff gehalten,
daß ein in bezug auf die Fig. 2 und 7 rechtes Ende des
selben als Schwenkpunkt 27 für eine Schwenkbewegung des
Klemmchassis 26 wirkt. Auf diese Weise läßt sich das
Klemmchassis 26 in bezug auf den Zwischentisch 25 um
den Schwenkpunkt 27 nach oben oder nach unten kippen.
Eine Plattenwiedergabeein
heit 30 ist an einem unteren Bereich des Klemm
chassis 26 angebracht. Ein Abnehmerchassis 31 der
Plattenwiedergabeeinheit 30 ist über einen Dämpfungs
glied-Halterungsmechanismus 32 an dem Klemmchassis 26
angebracht. Ein Plattenteller 33 und ein Spindelmotor
34 zum Drehen des Plattentellers 33,
ein optischer Abnehmer 35 mit einer nicht-gezeigten
Objektivlinse sowie ein Abtastmotor 37 zum Bewegen des
optischen Abnehmers 35 entlang der Aufnahmefläche einer
Platte sind an dem Abnehmerchassis 31 getragen. Außerdem
ist ein Klemmelement 36 an dem Hubbewegungstisch 20
in dem Plattenteller 33 gegenüberliegender Weise ange
bracht.
Wie in Fig. 7 zu sehen ist, ist eine Konsole 41 an dem
in bezug auf Fig. 1 linken Ende des Zwischentisches
25 der Plattenabspieleinheit F ausgebildet, und
zwar durch Biegen eines Teils des Zwischentisches 25
seitlich nach oben, und an der Konsole 41 ist eine
untere Walze 42 gehaltert, die als Komponente eines
Plattenausziehmechnanismus dient. Ein
44 ist an dem Zwischentisch 25 durch eine Achse 45
gehaltert, und eine obere Walze 43 ist an dem Walzenbeabstandungsglied
44 gehaltert. Das Walzenbeabstandungsglied 44 ist durch
eine Feder 46 normalerweise in bezug auf Fig. 7 im
Gegenuhrzeigersinn vorgespannt, so daß sich die obere
Walze 43 in federnd nachgiebiger Weise gegen die
untere Walze 42 drücken läßt. Die obere Walze 43 ist
verbindungsmäßig derart angeordnet, daß sie durch einen
nicht-gezeigten und an dem Hubbewegungstisch 20 ge
tragenen Motorantriebsmechanismus im Gegenuhrzeiger
sinn oder im Uhrzeigersinn rotationsmäßig bewegbar ist.
Wenn die obere Walze 43 durch den Motorantriebs
mechanismus in bezug auf Fig. 7 im Gegenuhrzeigersinn
gedreht wird, wird das eine Platte tragende Platten
ladefach 7 oder aber eine aus dem Plattenmagazin C
entnommene Platte zwischen der oberen und der unteren
Walze 42 und 43 gehalten und in Richtung auf den Platten
teller 33 eingeführt. Wenn die obere Walze 43 dagegen
im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird das Plattenlade
fach 7 bzw. eine Platte durch die Walze 43 von dem
Plattenteller 33 wegbewegt. Das Walzenbeabstandungsglied 44,
an der die obere Walze 43 gehaltert ist, besitzt einen
daran ausgebildeten Arm 44a, der sich nach unten in
Richtung auf die Bodenplatte 1b des Gerätechassis 1
erstreckt. Wenn das Plattenladefach 7 in dem Einzel
plattenaufnahmebereich E ausgezogen werden soll,
wird der Hubbewegungstisch 20 in seine unterste
Position bzw. seine untere Grenzposition nach unten
bewegt, in der die Walzen 42 und 43 seitlich von dem
Plattenladefach 7 positioniert sind. In einer Endstufe
der nach unten gehenden Bewegung des Hubbewegungstisches
20 gelangt das freie Ende des Arms 44a des Walzenbeabstandungsglieds
44 in der in Fig. 8 gezeigten Weise in Eingriff mit
der Oberseite der Bodenplatte 1b des Gerätechassis 1
und wird dadurch gestoppt, so daß das Walzenbeabstandungsglied 44
in bezug auf Fig. 8 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird,
um die obere Walze 43 von der unteren Walze 42
zu beabstanden. Die auf diese Weise voneinander beab
standeten beiden Walzen 42 und 43 besitzen eine der
artige Distanz voneinander, daß es den Walzen 42
und 43 trotz der Dicke des Plattenladefachs 7 ermöglicht
ist, das Plattenladefach 7 dazwischen zu halten und
dieses in Richtung auf die Plattenabspieleinheit
F zu befördern.
Ein Betätigungshebel 51 befindet sich in bezug auf
Fig. 7 rechts von dem Walzenbeabstandungsglied 44 an dem Zwischen
tisch 25. Nach dem Übertragen des Plattenladefachs 7
oder einer Platte zu dem Plattenteller 33 wird der
Betätigungshebel 51 antriebsmäßig bewegt, so daß er
aus der in Fig. 7 gezeigten Position durch einen nicht
dargestellten Antriebsmechanismus im Gegenuhrzeiger
sinn verschwenkt wird. Bei einer derartigen im Gegen
uhrzeigersinn erfolgenden Schwenkbewegung des Be
tätigungshebels 51 wird das Klemmchassis 26 durch
den Betätigungshebel 51 im Uhrzeigersinn verschwenkt,
um dadurch den Plattenteller 33 anzuheben, bis die
Platte zwischen dem Plattenteller 33 und dem Klemm
glied 36 gehalten ist. Wen Plattenladefach 7
in die Plattenabspieleinheit F eingeführt wird, wird
eine auf dem Plattenladefach 7 befindliche Platte
durch den Plattenteller 33 von diesem abgehoben und
zwischen dem Plattenteller 33 und dem Klemmglied 36
eingeklemmt. Beim Verschwenken des Betätigungshebels
51 im Gegenuhrzeigersinn wird außerdem das Walzenbeabstandungsglied
44 in bezug auf Fig. 7 durch den Betätigungs
hebel 51 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die obere
Walze 43 von der unteren Walze 42 weg nach oben
verlagert wird, wenn die Platte zwischen dem Platten
teller 33 und dem Klemmglied 36 festgeklemmt ist.
Ein Austragelement 52 befindet sich in bezug auf
Fig. 7 an einem linken Ende des Hubbewegungstisches 20.
Wenn eine auf dem Plattenladefach 7 plazierte Platte
abgespielt werden soll, wird das Austragelement 52
durch eine nach unten gehende Bewegung des Hubbe
wegungstisches 20 in eine Position bewegt, in der es
der in bezug auf Fig. 4 rückwärtigen Seite des Platten
ladefachs 7 gegenüberliegt, und danach wird das Aus
tragelement 52 in bezug auf Fig. 4 nach rechts bewegt,
um das Plattenladefach 7 in der durch den Pfeil "E"
angedeuteten Richtung herauszudrücken. Wenn
alternativ hierzu eine innerhalb des Plattenmagazins
C befindliche Platte abgespielt werden soll, wird das
Austragelement 52 durch eine nach oben gehende Be
wegung des Hubbewegungstisches 20 hinter dem Plattenmagazin C
in eine Position bewegt, in dem Magazin der Rückseite einer
gewünschten Platte der in dem Magazin befindlichen
Platten gegenüberliegt. Danach wird das Austragelement 52
derart bewegt, daß es gegen eines der Ausstoßglieder 62
des in Fig. 16 gezeigten Plattenmagazins C drückt, um
dadurch die gewünschte Platte aus dem Plattenmagazin
C zu drücken.
Im folgenden wird nun die Betriebsweise des in der vor
stehend erläuterten Weise ausgebildeten Plattenabspiel
geräts beschrieben.
Das Plattenabspielgerät gemäß dem vorliegenden Aus
führungsbeispiel ist derart ausgebildet, daß es sowohl
ein Plattenmagazin C als auch eine Single-Platte auf
nehmen kann.
Zuerst wird nun der Betrieb des Plattenabspielgeräts
bei Verwendung einer Einzelplatte erläutert.
Wenn ein nicht gezeigter Betätigungsknopf von Hand be
tätigt wird, wird der nicht gezeigte Motor erregt, um
die in Fig. 3 gezeigte Antriebsriemenscheibe 13 in
Rotation zu versetzen. Als Ergebnis hiervon wird das
Antriebszahnrad 11 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch
die Zahnstange 6g in bezug auf Fig. 3 nach links be
wegt wird, um dadurch den Gleittisch 5 zusammen mit
der Gleitplatte 6e in Richtung des Pfeils "B" in
die in Fig. 1 gezeigte Position zu bewegen, in der der
Gleittisch 5 aus dem Gerätechassis 1 des Plattenab
spielgeräts nach außen ausgefahren ist. Während dieser
Bewegung wird der Ladefachhalter 6a in eine Position
bewegt, in der er an der Frontseitenplatte 5a des
Gleittisches 5 anliegt, und der Ladefachanschlag 5b des
Gleittisches 5 liegt in Richtung des Pfeils "E" einem
Endbereich des zwischen den Ladefachhaltern 6a und
6b des Gleittisches 5 gehaltenen Ladefachs 7 gegenüber.
Wenn sich der Gleittisch 5 in seiner in Richtung des
Pfeiles "B" ausgefahrenen Position befindet, ist das
Ladefach 7 somit durch den Ladefachanschlag 5b an
einer Bewegung in Richtung des Pfeils "E" gehindert.
Eine CD wird in den durch die Stufe 7c mit dem großen
Durchmesser des Ladefachs 7 definierten Aussparungs
bereich plaziert. Wenn alternativ hierzu eine Platte
mit kleinerem Durchmesser, wie z. B. eine Single-CD
abgespielt werden soll, wird diese in denjenigen Aus
sparungsbereich gesetzt, der durch die den kleineren
Durchmesser aufweisende Stufe 7d des Ladefachs 7
definiert ist. Wenn dann ein nicht gezeigter Lade
knopf niedergedrückt wird, wird der Motor erregt, um
die in Fig. 3 gezeigte Antriebsriemenscheibe 3
rotationsmäßig anzutreiben, um dadurch das Antriebs
zahnrad 11 im Uhrzeigersinn zu drehen, um die Zahnstange
6g in Richtung des Pfeils C zu bewegen. Als
Konsequenz hiervon werden die Gleitplatte 6e und der
Gleittisch 5 in integraler Weise in Richtung des Pfeils
"C" bewegt, während der Ladefachhalter 6a durch die
Drückkraft der Torsionsfeder 9 in seiner mit der Front
seitenplatte 5a des Gleittisches 5 in Berührung
stehenden Position verbleibt, wie dies in Fig. 1 ge
zeigt ist. Der Gleittisch 5 tritt mit dem nicht-ge
zeigten Anschlag in Eingriff, wenn er in seiner
Position in dem Gerätechassis 1 untergebracht ist.
Da das Antriebszahnrad 11 seine Rotationsbewegung dann
immer noch fortsetzt, werden die Gleitplatte 6e und
die Ladefachhalter 6a und 6b in kontinuierlicher Weise
in Richtung des Pfeils "C" bewegt, wobei der Lade
fachhalter 6a von der Frontseitenplatte 5a des Gleit
tisches 5 weg beabstandet wird, wie dies in Fig. 3
zu sehen ist. Bei diesem Vorgang wird das auf den
Ladefachhaltern 6a und 6b gehalterte Ladefach 7 von
dem Ladefachanschlag 5b des Gleittisches 5 weg ver
lagert, so daß sich das Ladefach 7 dann in dem Geräte
chassis 1 in Richtung des Pfeils "E" bewegen läßt.
Während der genannten Bewegung in Richtung des Pfeils
"C" gleitet der Anschlag 15 zuerst durch die Bewegung
des Gleittisches 5 in Richtung des Pfeils "C" auf der
Bodenplatte 1b des Gerätechassis 1 entlang, und
zwar in dem Zustand, wie er in Fig. 11 in gestrichelten
Linien dargestellt ist. Wenn der Gleittisch 5 dann
in Richtung des Pfeils "C" seine Endposition bzw.
Grenzposition erreicht, tritt der Endbereich 15b des
Anschlags 15 mit der rückwärtigen Seitenfläche der
Bodenplatte 1b in Eingriff, wobei dieser Zustand in
Fig. 11 in durchgezogenen Linien dargestellt ist.
Durch weitere Bewegung der Gleitplatte 6e in Richtung
des Pfeils "C", wird die Anschlagsteuereinrichtung 6h der
Gleitplatte 6e in der in den Fig. 12 und 13 gezeigten
Weise mit dem Anschlag 15 in Eingriff gebracht, so
daß eine nach oben gehende Schwenkbewegung des An
schlags 15 danach durch die Anschlagsteuereinrichtung 6h
verhindert wird und der Gleittisch 5 dadurch ver
riegelt ist.
Für einen Abspielvorgang werden die Hubbewegungs
schraubspindeln 72 der Hubbewegungsmechanismen 70a bis
70c rotationsmäßig bewegt, um die in Fig. 7 gezeigten
Plattenabspieleinheit F in dem Gerätekörper 1
zusammen mit dem Hubbewegungstisch 20 nach unten zu
bewegen. Als Ergebnis hiervon gelangen die Walzen 42
und 43 des Plattenausziehmechanismus in eine
Position, in der sie dem Plattenfach 7 in der in Fig.
8 gezeigten Weise seitlich gegenüberliegend ange
ordnet sind. Da das untere Ende des Arms 44a des Walzenbeabstandungsglieds
44 dabei mit der Bodenplatte 1b des
Gerätechassis in Eingriff tritt und durch diese ge
stoppt wird, um das Walzenbeabstandungsglied 44 in bezug auf
Fig. 7 im Uhrzeigersinn zu verschwenken, wird die
obere Walze 43 von der unteren Walze 42 etwas nach
oben beabstandet. Danach wird das Austragelement 52
durch den in dem Hubbewegungstisch 20 vorhandenen,
nicht gezeigten Antriebsmechanismus in bezug auf
Fig. 7 nach rechts bewegt. Da das Austragelement 52
durch die Absenkbewegung des Hubbewegungstisches 20
hinter dem Plattenladefach 7 positioniert ist (Fig. 4),
wird das Plattenladefach 7 durch das Austragelement
52 mit Druckkraft beaufschlagt, um sich in Richtung
des in Fig. 3 gezeigten Pfeils "E" zu bewegen, wobei
die Platte DS auf dem Ladefach getragen wird. Danach
wird das die Platte DS tragende Plattenladefach 7
zwischen der unteren Walze 42 und der oberen Walze
43 gehalten, und da die obere Walze 43 derart ange
trieben wird, daß sie sich in bezug auf Fig. 8 im
Gegenuhrzeigersinn dreht, wird das unter der Halte
kraft der Feder 46 zwischen den Walzen 42 und 43
festgeklemmte Plattenladefach 7 durch die obere
Walze 43 in Richtung des Pfeils "E" bewegt, wobei die
Platte DS auf dem Plattenladefach 7 getragen wird.
Nachdem das Plattenladefach 7 dann vollständig in die
Plattenabspieleinheit F eingeführt ist, wird der
Betätigungshebel 51 in bezug auf Fig. 7 im Uhrzeiger
sinn verschwenkt, um das Klemmchassis 26 nach oben zu
bewegen, während gleichzeitig als Walzenbeabstandungsglied
durch Druckbeaufschlagung durch den Betätigungshebel
52 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, um die obere
Walze 43 von dem Plattenladefach 7 weg nach oben zu
bewegen. Danach wird nur die auf dem Plattenlade
fach 7 befindliche Platte DS durch den zusammen mit
dem Klemmchassis 26 nach oben bewegten Plattenteller 33
abgehoben und zwischen dem Plattenteller 33 und dem
Klemmglied 36 eingeklemmt. Die Platte DS wird dann
durch den Plattenteller 33 gedreht, und die Wieder
gabe erfolgt durch den optischen Abnehmer 35. Während
dieses Abspielvorgangs wird der optische Abnehmer
35 den Ausschnitt 7b des Plattenladefachs 7 in Längs
richtung entlangbewegt, um auf der Platte DS befind
liche Signale über den Ausschnitt 7b auszulesen.
Wenn das Plattenladefach 7 durch die Walzen 42 und 43
in Richtung des Pfeils "E" befördert wird, kann selbst
dann, wenn das Plattenladefach 7 vollständig in die
Plattenabspieleinheit F eingeführt ist, die obere
Walze 43 möglicherweise ihre Rotationsbewegung im
Gegenuhrzeigersinn fortsetzen, während das Platten
ladefach 7 in der in Fig. 9 gezeigten Weise zwischen
den Walzen 42 und 43 gehalten bleibt.
Obwohl das Walzenbeabstandungsglied 44 durch den Betätigungs
hebel 51 in bezug auf Fig. 7 im Uhrzeigersinn ver
schwenkt wird, nachdem das Plattenladefach 7 voll
ständig in die Plattenabspieleinheit F eingeführt
ist, wobei das Walzenbeabstandungsglied 44 und die obere Walze
43 durch einen gemeinsamen Motor als Antriebsquelle
antriebsmäßig miteinander verbunden sind, kann selbst
bei Vollendung der Bewegung des Plattenladefachs 7
die obere Walze 43 dennoch ihre Rotationsbewegung
fortsetzen, bis sie von dem Plattenladefach 7 weg beab
standet ist. Wenn die obere Walze 43 mit dem Platten
ladefach 7 in Eingriff bleibt, nachdem dieses voll
ständig in die Plattenabspieleinheit F eingeführt
ist, und immer noch eine Tendenz zur Fortsetzung ihrer
Rotationsbewegung hat, kann die obere Walze 43 möglicher
weise in das Plattenladefach 7 greifen und dadurch den
Motor stoppen. Da bei dem vorliegenden Ausführungs
beispiel jedoch die rückwärtigen Erhebungen 7e des
Plattenladefachs 7 mit schrägverlaufenden Flächen 7f
ausgebildet sind, wie dies vorstehend bereits erläutert
wurde, erfolgt im Falle einer Fortsetzung der
Rotationsbewegung der oberen Walze 43 im Gegenuhrzeigersinn
in bezug auf Fig. 9 nach Beendigung der
Zuführbewegung des Plattenladefachs 7 eine Bewegung der
oberen Walze 43 auf die abgeschrägten Flächen 7b hinauf.
Als Ergebnis hiervon wird das Plattenladefach 7 nicht
mehr durch die Haltekraft der oberen Walze 43 und der
unteren Walze 42 beaufschlagt, und die obere Walze 43
läuft bei Erreichen der Position auf den abgeschrägten
Flächen 7f der Erhebungen 7e des Plattenladefachs 7
leer. Da die durch die Walzen 42 und 43 ausgeübte
Haltekraft aufgehoben ist und sich die obere Walze 43
auf diese Weise nur leer drehen kann, ist ein unbe
absichtigtes Stoppen des Motors durch Eingreifen bzw.
Verheddern der oberen Walze 43 eliminiert. Dies heißt
mit anderen Worten, daß bei Ausbildung der abgeschrägten
Fläche 7f keine Notwendigkeit für eine zusätzliche
Ausbildung eines Kupplungsmechanismus besteht.
Wenn der Abspielvorgang der Platte dann beendet ist
und die Platte entnommen werden soll, wird der Be
tätigungshebel 51 zuerst in bezug auf Fig. 7 im Uhr
zeigersinn verschwenkt, um das Klemmchassis 26 in
Richtung nach unten zurückzubewegen, um den Klemmzustand
der Platte DS aufzuheben und dadurch eine Rück
kehr der Platte DS auf die Position auf dem Platten
ladefach 7 zu ermöglichen. Dabei wird das Walzenbeabstandungsglied
44 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, um das
Plattenladefach 7 zwischen der oberen Walze 43 und
der unteren Walze 42 zu halten, und da die obere
Walze 43 anschließend im Uhrzeigersinn gedreht wird,
wird das Plattenladefach 7 in Richtung auf die Lade
fachhalter 6a und 6b zurückbewegt. Nach Beabstandung
des Plattenladefachs 7 von den Walzen 42 und 43 wirkt
die Rückführkraft der Walzen 42 und 43 nicht länger
auf das Plattenladefach 7, sondern zu diesem Zeit
punkt werden die Andrückrollen 16 in federnd nach
giebiger Weise mit den abgeschrägten Flächen 7a des
Plattenladefachs 7 in Eingriff gebracht, wie dies
in Fig. 3 gezeigt ist. Als Ergebnis hiervon wird das
Plattenladefach 7 mit Sicherheit durch die federnd
nachgiebigen Angriffskräfte der Andrückrollen 16 in
die Ladefachhalter 6a und 6b zurückgeführt.
Danach wird das in Fig. 3 gezeigte Antriebszahnrad 11
in gegenläufiger Richtung angetrieben, um die Zahn
stange 6g in Richtung des Pfeils B zurückzubewegen.
Als Ergebnis hiervon wird der Gleittisch 5 in der in
Fig. 1 gezeigten Weise aus dem Gerätechassis 1 heraus
ausgefahren. Während dieser Bewegung wird die an der
Gleitplatte 6e ausgebildete Anschlagsteuereinrichtung 6h
zuerst von dem Anschlag 15 gelöst, so daß der Anschlag
15 nach oben verschwenkt wird, und als Ergebnis hiervon
wird der Gleittisch 5 aus seinem in den Fig. 12 und 13
gezeigten, durch den Anschlag 15 verriegelten Zustand
befreit. Danach wird der Ladefachhalter 6a mit der
Frontseitenplatte 5a des Gleittisches in Eingriff
gebracht. Anschließend daran wird der Gleittisch 5 durch
die Gleitplatte 6e sowie zusammen mit dieser bewegt,
bis er in der in Fig. 1 gezeigten Weise aus dem Geräte
chassis 1 heraus ausgefahren ist.
Wenn nun eine Platte DS, wie z. B. eine CD, in dem durch
die Stufe 7c des Plattenladefachs 7 definierten Aus
sparungsbereich aufgenommen ist, greift man mit einem
Finger an einem durch den Ausschnitt 7b des Platten
ladefachs 7 freiliegenden Kantenbereich der Platte DS
an, während man mit einem anderen Finger, wie z. B.
dem Daumen, an einem anderen Kantenbereich der Platte
DS angreift, der an einem in Fig. 16 gezeigten Aus
sparungsbereich 7k frei liegt, der an einem von dem
Ausschnitt 7b abgelegenen Bereich des Plattenlade
fachs 7 über die Stufe 7c hinweg ausgebildet ist, und
die Platte DS wird dadurch an einander entgegenge
setzten Seiten derselben durch die beiden Finger ge
halten und läßt sich somit von dem Plattenladefach 7
entfernen.
Wenn alternativ hierzu eine Platte CD₁ mit kleinem
Durchmesser, wie z. B. eine Single-CD, in dem durch die
Stufe 7d des Plattenladefachs 7 definierten Aus
sparungsbereich aufgenommen ist, führt man zuerst einen
Finger in den Ausschnitt 7b des Plattenladefachs 7 ein
und greift mit diesem an einem in dem Ausschnitt 7b
freiliegenden Randbereich der Platte CD₁ an. Wenn man
diesen Randbereich der Platte CD₁ dann mit dem Finger
in Richtung des in Fig. 15 gezeigten Pfeils drückt,
gleitet der gegenüberliegende Endbereich der Platte CD₁
auf die in dem vorstehend genannten Bereich A ausge
bildete, abgeschrägte Fläche der Stufe 7d hinauf,
so daß sich dieser Endbereich auf die Stufe 7d hinauf
bewegt. Man greift also mit verschiedenen Fingern an
einem auf der Stufe 7d liegenden Randbereich der
Platte CD₁ und einem aus dem Ausschnitt 7b des Platten
ladefachs 7 freiliegenden Randbereich der Platte CD₁
an und hält die Platte CD₁ damit zwischen den Fingern.
Auf diese Weise läßt sich die Platte CD₁ in einfacher
Weise mit einer Hand aufnehmen und dadurch unter
Verwendung nur einer Hand aus dem Plattenladefach 7
entfernen.
Wenn eine in dem Plattenmagazin C befindliche Platte
abgespielt werden soll, wird der Hubbewegungstisch 20
nach oben in eine Position in unmittelbarer Nähe des
Plattenmagazins C bewegt. Bei einer derartigen Bewegung
des Hubbewegungstisches 20 nach oben, wird der Arm 44a
des Walzenbeabstandungsglieds 44 von der Bodenplatte 1b des
Gerätechassis 1 weg beabstandet, wie dies in Fig. 7
gezeigt ist, so daß die obere Walze 43 durch die
Kraft der Feder 46 in enge Berührung mit der unteren
Walze 42 gebracht wird. Wenn der Hubbewegungstisch 20
eine Position erreicht, in der er einer gewünschten
Platte der in dem Plattenmagazin C befindlichen Platte
gegenüberliegt, wird der Hubbewegungstisch 20 gestoppt,
und danach wird das Austragelement 52 bewegt, um
gegen das Auswurfglied 61 der gewünschten Platte des
in Fig. 17 gezeigten Plattenmagazins C zu drücken, um
die gewünschte Platte aus dem Plattenmagazin C heraus
zubewegen. Die auf diese Weise herausbewegte Platte wird
dann zwischen die obere Walze 43 und die untere Walze
42 eingeführt sowie zwischen diesen gehalten, und
bei Rotationsbewegung der obere Walze 43 wird die
Platte in die Plattenabspieleinheit F weiterbefördert,
in der die Platte anschließend abgespielt wird.
Es ist darauf hinzuweisen, daß das Plattenladefach 7
gemäß dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
zwar mit zwei darin ausgebildeten Aussparungsbereichen
versehen ist, die unterschiedliche Durchmesser auf
weisen, so daß zwei verschiedene Arten von Platten
darin aufgenommen werden können; die vorliegende Er
findung kann jedoch auch bei einem Plattenabspiel
gerät verwendet werden, das ein Plattenladefach mit nur
einem einzigen darin ausgebildeten Aussparungsbereich
aufweist und zur Aufnahme nur einer Plattenart ausge
legt ist.
Claims (11)
1. Plattenabspielgerät zum Abspielen von Platten, die wahlweise in
einem mehrere Platten aufnehmenden Plattenmagazin (C) enthalten
sind, oder die einzeln geladen werden, mit
- - einem Gerätekörper (1), mit einem Einzelplattenaufnahmebereich (E), aus dem in einer ersten Richtung bezüglich des Gerätekörpers ein Gleittisch (5) ausgefahren und in den der Gleittisch (5) eingefahren wird, und einem Magazinaufnahmebereich (D) zur Unterbringung eines Plattenmagazins (C), wobei der Einzelplattenaufnahmebereich (E) und der Magazinaufnahmebereich (D) übereinander in dem Gerätekörper (1) angebracht sind;
- - einer Pattenabspieleinheit (F) zum Abspielen einer Platte,
- - einem Plattenausziehmechanismus zum Bewegen einer Platte aus dem Einzelplattenaufnahmebereich (E) oder aus dem Magazinaufnahmebereich (D), und
- - einem Hubbewegungstisch (20), an dem der Plattenauszieh mechanismus und die Plattenabspieleinheit (F) gelagert sind, und der nach oben und nach unten den Einzelplattenaufnahmebereich (E) und den Magazinaufnahmebereich (D) entlang bewegbar ist, so daß sich der Plattenausziehmechanismus und die Plattenabspieleinheit (F) in der Höhe einer abzuspielenden Platte positionieren lassen,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß eine Einzelplatte der Plattenabspieleinheit (F) mittels eines Plattenladefachs (7) zugeführt wird, eine Platte aus dem Plattenmagazin (C) hingegen der Plattenabspieleinheit direkt zugeführt wird,
- - daß das Plattenladefach (7) zur Ausführung einer Bewegung in einer rechtwinklig zu der ersten Bewegungsrichtung verlaufen den zweiten Richtung auf dem Gleittisch (5) gehaltert ist, und auf seiner Oberseite mit einem Plattenaufnahmebereich (7c, 7d) zur Aufnahme einer Platte (DS) ausgebildet ist;
- - daß der Plattenausziehmechanismus einen Mechanismus zum wahlweisen Herausziehen des Plattenladefachs (7) aus dem Einzelplattenaufnahmebereich (E) oder zum Herausziehen einer Platte aus dem Magazinaufnahmebereich (D) aufweist, und
- - daß der Plattenausziehmechanismus ein Paar Walzen (42, 43) aufweist, von denen mindestens eine Walze (43) antreibbar ist, und deren Abstand nach Maßgabe der Höhe einer Platte aus dem Magazin (C) bzw. der Höhe des Plattenladefachs (7) veränderbar ist.
2. Plattenabspielgerät nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen Ladefachhalter (6a, 6b), der auf dem Gleittisch (5) zur Ausführung einer relativ zu dem Gleittisch (5) erfolgenden Bewegung in der ersten Richtung des Gleittisches (5) angebracht ist, wobei
das Plattenladefach (7) an dem Ladefachhalter (6a, 6b) zur Ausführung einer Bewegung in der zweiten Richtung gehaltert ist;
einen Antriebsmechanismus zum weitergehenden Zurückziehen des Ladefachhalters (6a, 6b) relativ zu dem Gleittisch (5) nach dem Einfahren des Gleittisches (5) in den Gerätekörper (1); und durch einen an dem Gleittisch (5) vorgesehenen Ladefachanschlag (5b) zum Begrenzen der Bewegung des Plattenladefachs (7) relativ zu dem Gleittisch (5), wobei der Ladefachanschlag (5b) derart positioniert ist, daß bei weitergehendem Zurückziehen des Ladefachhalters (6a, 6b) relativ zu dem Gleittisch (5) der Ladefachanschlag (5b) von dem Plattenladefach (7) gelöst wird.
einen Ladefachhalter (6a, 6b), der auf dem Gleittisch (5) zur Ausführung einer relativ zu dem Gleittisch (5) erfolgenden Bewegung in der ersten Richtung des Gleittisches (5) angebracht ist, wobei
das Plattenladefach (7) an dem Ladefachhalter (6a, 6b) zur Ausführung einer Bewegung in der zweiten Richtung gehaltert ist;
einen Antriebsmechanismus zum weitergehenden Zurückziehen des Ladefachhalters (6a, 6b) relativ zu dem Gleittisch (5) nach dem Einfahren des Gleittisches (5) in den Gerätekörper (1); und durch einen an dem Gleittisch (5) vorgesehenen Ladefachanschlag (5b) zum Begrenzen der Bewegung des Plattenladefachs (7) relativ zu dem Gleittisch (5), wobei der Ladefachanschlag (5b) derart positioniert ist, daß bei weitergehendem Zurückziehen des Ladefachhalters (6a, 6b) relativ zu dem Gleittisch (5) der Ladefachanschlag (5b) von dem Plattenladefach (7) gelöst wird.
3. Plattenabspielgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Gleitplatte (6e) vorgesehen ist, wobei sich der
Ladefachhalter (6a, 6b) auf der oberen Seite des Gleittisches (5)
befindet und sich die Gleitplatte (6e) an der unteren Seite des
Gleittisches (5) befindet zur Ausführung einer gemeinsamen
Bewegung zusammen mit dem Ladefachhalter (6a, 6b) so, daß
der Gleittisch (5) zwischen dem Ladefachhalter (6a, 6b) und der
Gleitplatte (6e) gehalten ist.
4. Plattenabspielgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich eine Feder (9) derart zwischen der Gleitplatte (6e) und
dem Gleittisch (5) erstreckt, daß das Plattenladefach (7) durch
die Feder (9) mit dem Ladefachanschlag (5b) in Eingriff
gebracht ist, wenn der Gleittisch (5) aus dem Gerätekörper (1)
heraus ausgefahren ist.
5. Plattenabspielgerät nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen Ladefachhalter (6a, 6b), der auf dem Gleittisch (5) zur Ausführung einer relativ zu dem Gleittisch (5) erfolgenden Bewegung in der ersten Richtung angebracht ist, wobei das Plattenladefach (7) an dem Ladefachhalter (6a, 6b) zur Ausführung einer Bewegung in der zweiten Richtung gehaltert ist;
einen Antriebsmechanismus zum weitergehenden Zurückziehen des Ladefachhalters (6a, 6b) relativ zu dem Gleittisch (5) nach dem Einfahren des Gleittisches (5) in den Gerätekörper (1); einen an dem Gleittisch (5) derart vorgesehenen Anschlag (15), daß bei in den Gerätekörper (1) eingefahrenem Gleittisch (5) der Anschlag (15) an dem Gerätekörper (1) angreift, jedoch bei aus dem Gerätekörper (1) ausgefahrenem Gleittisch (5) von dem Gerätekörper (1) gelöst ist; und durch
eine an dem Ladefachhalter (6a, 6b) vorgesehene Anschlagsteuereinrichtung (6h) zum Verhindern eines Lösens des Anschlags (15) von dem Gerätekörper (1) bei von dem Gleittisch (5) weiter in Einfahrrichtung zurückgezogenem Ladefachhalter (6a, 6b).
einen Ladefachhalter (6a, 6b), der auf dem Gleittisch (5) zur Ausführung einer relativ zu dem Gleittisch (5) erfolgenden Bewegung in der ersten Richtung angebracht ist, wobei das Plattenladefach (7) an dem Ladefachhalter (6a, 6b) zur Ausführung einer Bewegung in der zweiten Richtung gehaltert ist;
einen Antriebsmechanismus zum weitergehenden Zurückziehen des Ladefachhalters (6a, 6b) relativ zu dem Gleittisch (5) nach dem Einfahren des Gleittisches (5) in den Gerätekörper (1); einen an dem Gleittisch (5) derart vorgesehenen Anschlag (15), daß bei in den Gerätekörper (1) eingefahrenem Gleittisch (5) der Anschlag (15) an dem Gerätekörper (1) angreift, jedoch bei aus dem Gerätekörper (1) ausgefahrenem Gleittisch (5) von dem Gerätekörper (1) gelöst ist; und durch
eine an dem Ladefachhalter (6a, 6b) vorgesehene Anschlagsteuereinrichtung (6h) zum Verhindern eines Lösens des Anschlags (15) von dem Gerätekörper (1) bei von dem Gleittisch (5) weiter in Einfahrrichtung zurückgezogenem Ladefachhalter (6a, 6b).
6. Plattenabspielgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagsteuereinrichtung (6h) an einer Gleitplatte (6e)
vorgesehen ist, die relativ zu dem Gleittisch (5) und dem
Ladefachhalter (6a, 6b) gleitend verschiebbar angebracht ist.
7. Plattenabspielgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Plattenausziehmechanismus zum Verändern des
Abstands der Walzen ein Walzenbeabstandungsglied (44)
aufweist, welches, wenn die Walzen (42, 43) dem
Plattenladefach (7) gegenüberliegen, die Walzen voneinander
abrückt, und, wenn die Walzen (42, 43) dem Plattenmagazin
(C) gegenüberliegen, die Walzen (42, 43) zusammenrückt.
8. Plattenabspielgerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die beiden Walzen (42,43) an dem Hubbewegungstisch
(20) befinden und das Walzenbeabstandungsglied (44) die
obere Walze (43) anhebt, wenn das
Walzenbeabstandungsglied (44) an der Bodenplatte (1b) des
Gerätekörpers (1) angreift.
9. Plattenabspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Plattenaufnahmebereich (7c, 7d) eine Mehrzahl von
Aussparungsbereichen (7c, 7d) aufweist, die konzentrisch in
diesem ausgebildet sind und zur Aufnahme einer Platte
ausgelegt sind, deren Durchmesser dem Durchmesser eines der
Aussparungsbereiche (7c; 7d) entspricht.
10. Plattenabspielgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Aussparungsbereich (7d) eine Umfangsfläche aufweist,
die an einer einem Ausschnitt (7b) des Plattenladefachs (7)
gegenüberliegenden Stelle abgeschrägt ist.
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