DE360458C - Elektrischer Ausschalter u. dgl. mit isolierrollenartig ausgebildetem Sockelkern - Google Patents

Elektrischer Ausschalter u. dgl. mit isolierrollenartig ausgebildetem Sockelkern

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DE360458C
DE360458C DEH81735D DEH0081735D DE360458C DE 360458 C DE360458 C DE 360458C DE H81735 D DEH81735 D DE H81735D DE H0081735 D DEH0081735 D DE H0081735D DE 360458 C DE360458 C DE 360458C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/58Electric connections to or between contacts; Terminals

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH AUSGEGEBEN AM 3. OKTOBER 1922
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 360458 KLASSE 21 c GRUPPE
(HSi735 VIII;2i cV
Adolf Heckt in Hamburg.
Bisher wurden bei elektrischen Ausschaltern u. dgl. für gewöhnlich die Leitungsadern im Sockelinnern frei liegend untergebracht. Ihre Einziehung war hierdurch ziemlich umständlich und außerdem gab ihre unkontrollierbare Lagerung oft Anlaß zu Berührungen und Kurzschlüssen. Ferner ist schon vorgeschlagen, die Leitungsadern um das Sockeläußere zu spannen und durch Löcher im Sockel an die Leitungsklemmen heranzubringen. Hierdurch liegen aber die Adern entgegen den Vorschriften ungeschützt gegen äußere Einflüsse und Angriffe, und außerdem war auch die Einziehung fast ebenso schwierig wie bei der erstgenannten Anordnung. Zur Beseitigung der Übelstände beider Anordnungen sollen bei der vorliegenden Erfindung die Leitungsadern wohl um das Sockeläußere gelagert liegen, und zwar fest und straff in unverrückbarer Lage um den Sockel geschlungen, aber in solcher Lage, daß ein Überschieben der Kappe möglich ist und sie daher gegen äußere Einflüsse geschützt sind. Der Sockel hat zu dem Behufe die ungefähre Form einer Isolierrolle erhalten, und zwar kann in der einfachsten Anordnung der untere Rollenrand b fehlen und nur der obere Rand a (Abb. 1) vorhanden sein, da ein Abrutschen, der Drähte nach unten schon durch die Fläche vermieden wird, auf welche der Sockel montieit ist und eine zum Einlegen der Drähte brauchbare Rille sich bildet. Durch eine oder mehrere Rippen c oder mehrne entsprechende, am Umfang verteilte Erhöhungen kann die für die Aufnahme der Drähte entstandene Rille in zwei oder mehr Teile geteilt werden, so daß zwei oder mehrere Rillen gebildet werden. Da vom Einführungsloch der Leitungsadern an sowohl nach rechts wie nach links die Leitungen um den Sockel gelagert werden können, so ist es möglich, schon bei Anordnung einer Rippe vier Leitungen derart nach den Kontaktstellen zu führen, daß sie vorher ganz und gar für sich in
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einer Rille gelagert sind, so daß jede Berührung und somit Durchscheuern beim Einziehen usw. unmöglich gemacht ist. An cUt Stelle η fü seitliche Einführung der Drähte und ο fü: Einführ ung von hinten sind die Ränder α und die Rippe c und evtl. auch der Rand b unte b.ochen bzw. durchbrochen, und zwar kann dies in solchem Umfang geschehen, daß auch das Be gmannrohr ein kurzes Stück ins Schalte:· xo inne.e geführt wevden kann, damit die einzelnen Leitungen du;ch Überschieben der Kappe vollständig geschützt, entweder durch diese oder das Rohr gelagert sind. Weiter können einzelne, oder mehrere dieser Ränder an den Stellen unterb ochen werden, an welchen die Leitungsdrähte zu den Kontaktklemmen nach oben abzubiegen sind, und zwar können diese Unteib echungen ungefähr Rillentiefe haben oder noch tiefer sein, soweit die Schalterinnenteile es zulassen.
Auch für die Einführungslöcher g der Befestigungsschrauben im Sockelfuß können ähnliche Unterbrechungen der Rippen α und c angeordnet werden, um diese Schrauben bequem von der Seite einführen zu können, und um ihre Länge tunlichst zu verkleinern, indem sie nur durch den Sockelfuß hindurchzureichen brauchen, ι
Die Rippen α oder c können an den Unterbrechungssteilen mit Nasen f, d versehen sein, um ein Abgleiten beim Spannen der Leitungen , besser zu vermeiden.
Die Ränder der Rolle oder evtl. einer derselben können zweckmäßig solche Ausladung haben, daß diese mit dem ganzen Umfange ο de" mit einem Teil desselben die Schalterkappe füllt t (A, Abb. i) oder die Kappe sich außerdem noch auf den untersten Rand aufsetzen kann (k, Abb. 1). Hierdurch wird außer der Fassung der Kappe noch erreicht, daß die Leitungen sich nicht auf die evtl. unisolierte j Fläche auflegen können, auf die der Schalter :. montiert ist.
Die verschiedenen Unterbrechungen sowohl des Rollenrandes α wie der Rippe c machen weder das ganze Einlegen der Leitungsadern in die Rillen schwieriger, noch beeinträchtigen sie ihre gute Isolation gegeneinander, da nur das Isoliermaterial gewechselt ist, indem ohne diese Unterbrechung überall Porzellan hierzu vorhanden war, während jetzt die eben so gut isolierende atmosphärische Luft die Isolation .übernimmt. Deshalb kann der Sockelkörper a.uch als Rotationskörper, der allein den Rand α hat und mit genügender Anzahl lotrechter Rippen c (Abb. 3) versehen ist, hergestellt werden, wodurch sich seine Fabrikation vereinfacht. Durch Ausschneidung mittels passender Schablonenmesser, evtl. unter vorherige Überschiebung von Blcchformen über die Rippen, können dann nicht nm1 Erhöhungen am Körper kern stehengelassen werden (Abb. 3), die der Rippe c und dem untersten Rand b entsprechen und diese vollständig ersetzen, sondern diese können, wie auch der Rand a, auf bequeme Weise hakenförmigen untej schnittenen Querschnitt erhalten, die sich besonders gut zur Spannung und Einlage.· ung der Leitungen eignen.
Um die bequeme und schnelle Einführung der Leitungsadern in die Kontaktklemmen zu erzielen, können letztere mit nach außen offenen Schlitzen e versehen werden, in weiche die Drähte einfach eingeschoben werden können, und die evtl. noch in solcher Schrägung angebracht sind, die der Zuführung der Drähte aus den einzelnen Rillen entspricht. Auch in wagerecht oder lotrechter Richtung können diese Schlitze verlaufen; bei dieser Anordnung würde die Einführung gleich bequem sein, ob die Ader von der rechten oder linken Umfangseite herkommt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrischer Ausschalter u. dgl. mit isolierrollenartig ausgebildetem Sockelkern, in dessen einfach oder mehrfach vorhandenen Rillen die Leitungen verlegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder mehrere der die Rillen bildenden Ränder oder Rippen an ihrem Umfang für die Schaffung einer Rohreinführungsöffnung oder für das Hochbiegen der Leitung zu den Kontaktklemmen oder für die Unterbringung der Befestigungsschrauben im Schalterfuß oder für ähnliche Zwecke eine oder mehrere Unterbrechungen von ungefähr Rillen- oder noch größerer Tiefe besitzen.
2. Eine Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder beide Rollenränder solche Ausladung haben, daß sie mit dem ganzen Umfange oder mit einem Teil desselben die Schalterkappe führen und evtl. der untere Rand auch noch die. Auflagerung der letzteren zuläßt.
3. Eine Ausführungsform des Sockels nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Verlaufe des Umfanges unterbrochenen Ränder oder Rippen hakenförmigen Querschnitt oder hakenförmige Nasen haben, um ein Abgleiten der Leitungen zu verhindern und auch bei den Rohreinführungsstellen ein Aufpressen der Adern auf den Rand des Rohres zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH81735D 1920-07-10 1920-07-10 Elektrischer Ausschalter u. dgl. mit isolierrollenartig ausgebildetem Sockelkern Expired DE360458C (de)

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