DE3604584A1 - Motor - Google Patents
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Description
Motor
604534
Die Erfindung betrifft einen Motor gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem Miniaturmotor besteht häufig die Notwendigkeit, die Bürstenanschlüsse zu erden. In einem solchen Falle
sind die zu erdenden Bürstenanschlüsse bisher mit einem Teil eines elektrisch leitenden Motorgehäuses, das einen
Motorstator darstellt, beispielsweise unter Verwendung von Leitungsdrähten verbunden worden. Dies ist jedoch
ein beschwerlicher und arbeitsaufwendiger Vorgang, der beispielsweise das Schneiden des Leitungsdrahtes auf geeignete
Länge, das Versehen der Drahtstücke mit Kabelschuhen an beiden Enden und das Verbinden der Drahtstücke
mit dem Motorgehäuse und den Anschlüssen durch Anlöten oder mittels anderer Maßnahmen erfordert, was
mit erheblichen Kosten verbunden ist. Außerdem können die Leitungsdrähte je nach Anordnung an dem Motor störend
sein. Um diese Probleme zu lösen, hat der Anmelder in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 57493/1982 einen
Motor vorgeschlagen, bei dem U-förmig geteilte Stifte von der Außenseite so eingesetzt werden, daß ein Arm des
Stiftes an einer Eingriffsfläche zur Verbindung einer Verschlußkappe mit einem Motorgehäuse anliegt, während
der andere Arm des Stiftes in eine Anschlußbohrung in
der Verschlußkappe eingreift, durch die ein Bürstenanschlußstück aus dem Motor geführt wird, womit die Bürste
und das Motorgehäuse elektrisch verbunden sind.
Bei diesem vorbekannten Motor sind die oben beschriebenen Probleme gelöst. Jedoch kann bei diesem Motor,
der Positionierungspaare aus Vorsprüngen und Kerben zum wahlweisen Festlegen der gegenseitigen Winkelposition
eines in dem Motor angeordneten Magneten und der Bürsten an der Verschlußkappe und dem Motorgehäuse
aufweist, nur eines der beiden Bürstenanschlußstücke
(die positive oder die negative Seite) geerdet werden, da die Vorsprünge stören.
Außerdem wird bei diesem Motor die elektrische Verbindung
des Motorgehäuses und- der Bürsten durch Einsetzen der elektrisch leitenden, U-förmig geteilten
Stifte von der Motoraußenseite in die Eingriffsfläche
und die Anschlußbohrung bewerkstelligt. Die Verbindungsfläche der geteilten Stifte kann dabei zufällig in Kontakt
mit anderen elektrisch leitenden Teilen geraten, je nach Anordnung des Motors, wodurch ein unerwünschter
Kurzschluß hervorgerufen werden kann. Außerdem liegen die geteilte Stifte an der Außenseite des Motors, wodurch
sein Erscheinungsbild beeinträchtigt ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Motor der eingangs genannten Art so weiter zu entwickeln,
daß bei der elektrischen Verbindung der Bürsten mit dem Motorgehäuse die oben beschriebenen Nachteile
vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Gemäß der Erfindung sind die Bürsten innerhalb des Motorgehäuses unter Verwendung von elektrisch leitenden,
U-förmig geteilten Stiften mit dem Motorgehäuse
ORIG/NAL INSPECTED
verbunden, wenn das Motorgehäuse in Eingriff mit der
Verschlußkappe steht. Dabei besteht der geteilte Stift aus einem Metallstreifen geeigneter Elastizität und
weist einen langen und einen kurzen Arm auf, wobei der
kurze Arm gegenüber dem langen Arm geringfügig nach außen gebogen ist, um einen besseren Kontakt zwischen
dem Motorgehäuse und den Bürstenanschlußstücken sicherzustellen. An den Außenflächen des langen und des kurzen
Armes des Stiftes ist jeweils ein Vorsprung angeformt, um den Kontakt mit dem Motorgehäuse und den
Bürstenanschlußstücken im zusammengebauten Zustand des Motors zu verbessern. Am inneren Ende des langen Armes
des Stiftes ist ein weiterer Vorsprung zum Befestigen des Stiftes ausgebildet, wodurch verhindert ist, daß
der Stift aus seiner Position gerät. An einem Schulterabschnitt der äußeren Umfangsflache der Verschlußkappe
ist eine Nut zur Aufnahme des kurzen Armes des geteilten Stiftes ausgebildet, wobei diese Umfangsflache in Eingriff
mit dem Motorgehäuse gerät, und eine Kerbe nimmt den Verriegelungsvorsprung des langen Armes des Stiftes
auf, wobei diese Kerbe an der Innenfläche der Verschlußkappe ausgebildet ist, um den geteilten Stift sicher an
der Verschlußkappe zu halten.
Die elektrische Verbindung zwischen den Bürstenanschlüssen und dem Motorgehäuse ist demnach durch im wesentlichen
U-förmig geteilte Stifte auf solche Weise hergestellt, daß ein Arm des Stifts in eine Eingriffsfläche eingreift, mit der die Verschlußkappe in das
Motorgehäuse eingreift, während der andere Arm des Stiftes in eine Anschlußbohrung eingreift, durch die
ein Bürstenanschluß nach außen aus dem Motor herausgeführt ist.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht in auseinandergezogener Darstellung zur Erläuterung der Beziehung
zwischen einem Motorgehäuse, einer Verschlußkappe und einem geteilten Stift gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 die Zusammenstellung des Motors, der Verschlußkappe
und des von der Innenseite des Motors eingesetzten geteilten Stiftes und
Fig. 3 den eingesetzten geteilten Stift in einer teilweise
geschnittenen Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Motors.
Fig. 1 zeigt ein zylindrisches Motorgehäuse 1, das aus einem elektrisch leitenden Material wie beispielsweise
Eisen besteht, Bürsten 2 und 2' mit Bürstenschuhen 3 und 3' sowie Bürstenbasen 4 und 41, Bürstenanschlußstücke
5 und 5', die durch Anschlußbohrungen an dem Motorgehäuse zur äußeren Verbindung aus dem Motor
herausführen, was weiter unten näher beschrieben wird,
Büstenhalterungen 6 und 61, die durch Abbiegen der Bürstenbasen
4 und 41 auf der den Anschlußstücken 5 und 51
gegenüberliegenden Seite gebildet sind, um die Bürsten an der Verschlußkappe zu befestigen, was ebenfalls weiter
unten beschrieben wird, eine Verschlußkappe 7, Anschlußbohrungen 8 und 81 in der Verschlußkappe 7, Bürstenbefestigungsvorsprünge
9 und 91 zum Befestigen der Bürstenhalterungen
6 und 61 der Bürsten 2 und 2' an der
Verschlußkappe 7, eine Eingriffsfläche 10 zum Eingriff
der Verschlußkappe 7 in das Motorgehäuse 1 und eine Wellendurchgangsbohrung 11 zur Aufnahme einer nicht
dargestellten Motorwelle. Außerdem zeigt die Figur 1 eine Nut 12 und einen geteilten Stift 13, der erfindungsgemäß
angeordnet ist und im wesentlichen eine U-Form hat, dessen langer und kurzer Arm Vorsprünge P
haben, um einen guten elektrischen Kontakt zwischen dem Motorgehäuse 1 und den Bürstenanschlußstücken 5 (oder
5') sicherzustellen, wenn der Motor zusammengesetzt ist (siehe Fig. 2). Der geteilte Stift 13 ist aus einem
Materialstreifen mit einer geeigneten Elastizität hergestellt, wobei der kurze Arm gegenüber dem langen Arm
geringfügig nach außen gebogen ist, um einen guten Kontakt zwischen dem Motorgehäuse 1 und dem Bürstenanschlußstück
5 (oder 51) sicherzustellen. Der lange Arm des geteilten
Stifts 13 hat einen weiteren Vorsprung U zum Verriegeln des geteilten Stiftes 13 an seinem inneren
Ende.In der Fig. bezeichnet X einen Positionierungsvorsprung für die Winkelposition der Bürsten, während Y
eine Kerbe bzw. Aussparung bezeichnet, die den Positionierungsvorsprung X aufnimmt.
Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist, sind eine Nut 15 zur Aufnahme des kurzen Armes des geteilten
Stiftes 13 und eine Kerbe bzw. Aussparung 16 zur Aufnahme des Vorsprungs U an dem langen Arm des geteilten
Stiftes 13 an einem Schulterabschnitt 14 an der äusseren Umfangsflache der Verschlußkappe 7 vorgesehen, mit der
die Verschlußkappe 7 in Eingriff mit dem Motorgehäuse 1 gerät.
Bei dem Motor mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau ist das Motorgehäuse 1 mit dem Bürstenanschlußstück
(51) elektrisch verbunden, indem der im wesentlichen
604584
U-förmig geteilte Stift 13 auf folgende Weise verwendet wird. In Fig. 2 ist vor dem Eingreifen der Verschlußkappe
7 in das Motorgehäuse 1 der lange Arm des geteilten Stifts 13 in die Anschlußbohrung 8 von der
Innenseite der Motorverschlußkappe 7 aus eingesetzt und in seiner Lage gehalten, indem der Vorsprung U, der an
dem Ende des langen Armes des geteilten Stiftes 13 angeformt ist, in die Kerbe 16 der Verschlußkappe 7 eingreift.
Dabei ist der Vorsprung P an dem langen Arm des geteilten Stiftes 13 gegen das Burstenanschlußstück 5
angedrückt, um den elektrischen Kontakt zwischen dem geteilten Stift 13 und dem Burstenanschlußstück 5 zu
verbessern.
Anschließend wird die Verschlußkappe 7, an der der geteilte Stift 13 auf die vorstehend beschriebene Weise
befestigt ist, in das Motorgehäuse 1 eingeführt, bis die Endfläche des Motorgehäuses 1 das äußerste Ende des
Schulterabschnitts 14 der Verschlußkappe erreicht.
Danach wird der kurze Arm des geteilten Stifts 13 in
die Nut 15 eingesetzt. In diesem Zustand ist der Vorsprung U an dem kurzen Arm des geteilten Stifts 13
gegen die Innenwand des Motorgehäuses 1 gezwängt, um zusätzlich den elektrischen Kontakt zwischen dem Motorgehäuse
1 und dem geteilten Stift 13 zu verbessern.
Wenn somit die Verschlußkappe 7 in das Motorgehäuse 1 eingeführt ist und vollständig in dieses eingreift,
ist ein elektrisches Kontakt zwischen dem Bürstenanschlußstück 5 und dem Motorgehäuse 1 infolge der Elastizität
des im wesentlichen U-förmig geteilten Stiftes 13 hergestellt, und die Vorsprünge P, die an den Aussenseiten
des langen und des kurzen Arms angeformt sind, sind gegen die Wand der Anschlußbohrung 8 und die Innen-
wand des Motorgehäuses 1 angedrückt.
Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Ansicht, die den Zustand darstellt, in dem die Verschlußkappe 7 vollständig
in Eingriff mit dem Motorgehäuse 1 steht, nachdem der im wesentlichen U-förmig geteilte Stift 13 von
der Innenseite aus in die Verschlußkappe 7 eingesetzt ist. Die Bezugszeichen, die denjenigen der Fig. 1 entsprechen,
stellen gleiche Bauteile dar.
Wie bereits oben beschrieben ist, ermöglicht die vorliegende Erfindung einen elektrischen Kontakt zwischen
dem Motorgehäuse und dem Bürstenanschlußstück, indem der im wesentlichen U-förmig geteilte Stift 13 in die
Anschlußbohrung 8 von der Innenseite der Verschlußkappe 7 aus eingesetzt wird, um einen elektrischen Kontakt
zwischen dem langen Arm des geteilten Stiftes 13 und dem Bürstenanschlußstück 5 zu erzeugen, woraufhin die
Verschlußkappe 7 in das Motorgehäuse 1 eingesetzt wird, wodurch der kurze Arm des geteilten Stiftes gegen die
Innenwand des Motorgehäuses gedrückt wird.
Mit dieser Anordnung können solche Motoren, die geerdet werden sollen, dadurch geerdet werden, daß das
Motorgehäuse 1 sowohl mit der positiven als auch der negativen Seite des Bürstenanschlußstücks 5 unter Verwendung
desgeteilten Stifts 13 verbunden wird.
Bei der vorliegenden Erfindung, die das Einsetzen des im wesentlichen U-förmig geteilten Stiftes 13 von der
Innenseite der Motorverschlußkappe 7 in die Anschlußbohrung 8 in der Verschlußkappe 7 vorsieht, ist die
elektrische Verbindung des Motorgehäuses 1 mit dem Bürstenanschlußstück 5 ungeachtet der gegenseitigen
Positionen der Kerbe in dem Motorgehäuse 1 und des Vorsprungs an der Verschlußkappe 7 ermöglicht, die
beide die Winkelposition der Bürsten festlegen. Außerdem ermöglicht die Erfindung einen derartigen Aufbau,
daß der geteilte Stift 13 nicht an der Außenseite des
Motorgehäuses 1 und der Verschlußkappe 7 angeordnet ist, und es besteht nichtdie Möglichkeit, daß der geteilte
Stift 13 irrtümlicherweise in Berührung mit anderen elektrischen Leitern gerät. Der erfindungsgemäße Motor
hat exakt dasgleiche äußere Erscheinungsbild wie ein Motor, der nicht geerdet ist.
Claims (6)
1. Motor mit einem zylindrischen, elektrisch leitenden Motorgehäuse, an dessen Innenseite ein Magnet angeordnet
und in das ein Rotor eingebaut ist, und mit einer elektrisch nichtleitenden Verschlußkappe, die
Bürsten hält, wobei das Motorgehäuse mit der Verschlußkappe an einer Eingriffsfläche der Verschlußkappe
in Eingriff steht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (7) Anschlußbohrungen (8, 81)
aufweist, durch die Bürstenanschlußstücke (5, 51) von
der Innenseite zu der Außenseite des Motors hindurchgeführt sind, und daß elektrisch leitende, im wesentlichen
U-förmig geteilte Stifte (13) eine elektrische Verbindung zwischen dem Motorgehäuse (1) und den Bürsten
(2, 21) herstellen, wobei ein Arm des Stiftes
(13) von der Innenseite der Verschlußkappe (7) in die Anschlußbohrung (8, 81) eingesetzt und in seiner Lage
befestigt wird und der andere Arm des Stiftes (13) gegen die Innenwand des Motorgehäuses (1) gedrückt wird,
wenn die Eingriffsfläche der Verschlußkappe (7) in das Motorgehäuse (1) eingeführt wird, damit das Motorgehäuse
(1) mit der Verschlußkappe (7) in Eingriff steht.
2. Motor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der geteilte Stift (13) ein im wesentlichen U-förmiger
metalischer Streifen mit einer geeigneten Elastizität ist und einen langen und einen kurzen Arm aufweist,
wobei der kurze Arm gegenüber dem langen Arm geringfügig
nach außen gebogen ist.
3. Motor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorsprung (P) an der Außenfläche des langen
Armes und/oder des kurzen Armes des geteilten Stiftes (13) angeordnet ist.
4. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Vorsprung ^JJ) zum Befestigen des Stiftes (13)
an der Innenfläche des Endabschnitts des langen Armes des Stiftes angeformt ist.
5. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Nut (15) zur Aufnahme des kurzen Armes des Stiftes (13) in einem Teil eines Schulterabschnitts
(14) an der äußeren Umfangsflache der Verschlußkappe
(7) ausgebildet ist, an der die Verschlußkappe in Eingriff mit dem Motorgehäuse (1) gerät.
6. Motor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Kerbe (16) zur Aufnahme des Vorsprungs (U)
an der Verschlußkappe (7) ausgebildet ist.
ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
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