DE359481C - Waermeschutzeinrichtung fuer Turbinen von Tauchbooten - Google Patents

Waermeschutzeinrichtung fuer Turbinen von Tauchbooten

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DE359481C
DE359481C DEA30062D DEA0030062D DE359481C DE 359481 C DE359481 C DE 359481C DE A30062 D DEA30062 D DE A30062D DE A0030062 D DEA0030062 D DE A0030062D DE 359481 C DE359481 C DE 359481C
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turbine
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63G—OFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00—Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/08—Propulsion
    • B63G8/10—Propulsion using steam plant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Wärmeschutzeinrichtung für Turbinen von Tauchbooten. Die Erfindung betrifft eine Wärmeschutzeinrichtung für Turbinen von Tauchbooten. Sie besteht darin, daß die Turbine mit zwei ringförmigen Luftisolationsräumen ausgestattet ist; von denen der äußere wasserdicht ausgeführt und zwecks Abführung der Wärme nach außenbord absperrbar mit der j@ühlwasserleitung verbunden ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einen Ausführungsbeispiel veranschaulicht, -worin Abb. r den Grundriß einer Schiffsturbinenanlage, Abb. 2 einen Teil der Turbine und deren Wärmeschutzvorrichtung im größeren Maßstate, teilweise im Schnitt, und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2 darstellen. Es bedeuten a die Dampfturbine, b den Kondensator, c die elektrisch angetriebene Kühlwasserpumpe desselben, d die Trocken-und Naßluftpumpe und e den gleichfalls elektrisch angetriebenen Maschinenraumventilator. Die Hauptdampfleitung ist mit f, g bezeichnet und da, i, h, L sind die Saugleitungen der Luftpumpe. Jede der Saugleitungen der Luftpumpe ist absperrbar. Mit in und n sind Absperrorgane am Saug- bzw. Druckstutzen des Ventilators e bezeichnet, o, p, q, r sind Verbindungen des letzteren mit der Turbine, s ist ein Absperrorgan an der unteren Seite des Kondensators. Die Wärmeschutzeinrichtung der Turbine besteht aus einem Doppelmantel t, ai aus Blech, welcher die Turbine bis auf die Wellenaustritte vollkommen umschließt. Die inneren und äußeren Wände des Mantels sind derart miteinander verbunden, daß sie wasserdichte Hohlräume bilden, gleichzeitig aber eine relative Verschiebung zwischen ihnen entsprechend ihrer verschiedenen Temperatur möglich ist. Der äußere Mantel u ist mit absperrbaren Anschlüssen für die Kühlwasserzu- und -ableitungen v und w versehen. Der Raum zwischen dem Turbinengehäuse und dem inneren Mantel t ist zwecks Wärmeisolation stets von Luft gefüllt. Der durch die Blechmäntel t, ic gebildete wasserdichte Luftisolationsraum ist in mehrere zweckmäßig hintereinander geschaltete Kammern unterteilt, welche während des Betrie',es der Dampfturbine ebenfalls mit Luft gefüllt sind, jedoch beim Tauchen des Bootes und Einstellung des Dampfbetrietes zwecks rascher Abführung der Wärme an die Kühlwasserzu- und -abflußleitung angeschlossen werden können. Infolge der Hintereinanderschaltung der einzelnen Hohlräume der Turbinenwärmeschutzeinrichtung findet eine zwangläufige Bewegung des Kühlwassers durch diese statt, wodurch zufolge der größeren Wasserdurchtrittsgeschwindigkeit die Wämeal-gabe wesentlich gesteigert wird.
  • Die voll ausgezogenen Pfeile geben die Strömungsrichtung von Wasser, Dampf und Luft während des Betriebes der Turbinenanlage an, während die punktierten Teile dieselbe für Luft und Kühlwasser während der Abkühlung nach erfolgter Stillsetzung der Anlage angeten.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird beim Tauchen des Bootes der Dampfbetrieb eingestellt, so werden die Absperrorgane g, h und k geschlossen und p, r, v und w geöffnet. Ferner wird der Luftschieber ii am Druckstutzen des Ventilators c umgestellt, so daß jetzt die Leitungen o, q offen und die Ausströmung in den Maschinenraum geschlossen ist. Hierbei ist die Saugöffnung in des Ventilators von außenbord geschlossen, so daß der Ventilator alsdann die Luft aus dem Maschinenraum ansaugt. Die Kühlwasserpumpe c und der Ventilator e bleiben während der nach der Stillsetzung der Maschinen erfolgenden Kühlung derselben im Betrieb. Die Luft des Maschinenraumes wird durch die geöffneten Leitungen o, p, q, y sowie die Turbine hindurchgedrückt und dem nunmehr lediglich. als Kühler wirkenden Kondensator b zugeführt, welchen sie bei s verläßt. Gleichzeitig mit der Durchspülung der Turbine mit Luft wird durch Einführung von Kühlwasser in den äußeren Luftisolationszwischenraüm der Turbine eine rasche Abführung der Wärme nach außenbord gewährleistet.
  • Durch obiges Verfahren wird somit eine rasche Abkühlung der Turbine und Ableitung der Wärme nach außenbord erzielt, ohne daß die einzelnen Turbinenteile durch Verziehen usw. Schaden erleiden, und ohne daß sich die Temperatur des Maschinenraumes erhöht. Die Turbine bleibt jederzeit betriebsklar und kann beim Auftauchen des Bootes sofort in Betrieb genommen werden. Eine direkte Kühlung der Turbinenteile durch Wasser wäre nicht zulässig, da .diese sich bei plötzlicher und ungleichmäßig erfolgender Temperaturänderung verziehen, was Schaufell:eschädigungen oder vollkommenes Unbrauchbarwerden der Turbine verursachen kann.
  • Die Einleitung von Kühlwasser in die Turbinenverschalung kann natürlich nicht nur während des: Tauchens des Bootes erfolgen, sondern auch jederzeit während der Liberwasserfahrt, z. B. falls es erwünscht sein sollte, .die Wärmeausstrahlung der Turbine bzw. die Temperatur des Maschinenraumes zu verringern.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Wärmeschutzeinrichtung für Turbinen von Tauchbooten, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus zwei ringförmigen Luftisolationsräumen besteht, von denen der äußere wasserdicht ausgeführt und zwecks Abführung der Wärme nach außenbord absperrbar mit der Kühlwasserleitung verbunden ist.
  2. 2. Wärmeschutzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Luftisolationsraum in mehrere hintereinander geschaltete Kammern unterteilt ist.
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