DE359205C - Kupolofen mit getrennten Schaechten fuer das Schmelzgut und den Brennstoff - Google Patents

Kupolofen mit getrennten Schaechten fuer das Schmelzgut und den Brennstoff

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DE359205C
DE359205C DEL46503D DEL0046503D DE359205C DE 359205 C DE359205 C DE 359205C DE L46503 D DEL46503 D DE L46503D DE L0046503 D DEL0046503 D DE L0046503D DE 359205 C DE359205 C DE 359205C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/02Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Kupolofen mit getrennten Schächten für das Schmelzgut und den Brennstoff. Die Erfindung betrifft einen Schmelzofen mit getrennten Schächten für das Schmelzgut und den Brennstoff, der sich dadurch auszeichnet, daß ein unterer gemeinsamer Schacht sich in gewisser Höhe etwa über der Verbrennungszone in zwei parallele Schächte teilt. In bekannter Weise erhält der eine oben verschlossene Schacht den Koks und der andere das Schmelzgut, beispielsweise das Eisen.
  • Mit diesem ,Ofen kann das Schmelzverfahren in erheblich besserer Weise durchgeführt werden als mit den bekannten Kupolöfen mit einem oder mehreren Schächten, da das Schmelzgut zunächst im Schmelzschacht nur durch die in diesen Schacht übertretenden Gase erhitzt und geschmolzen wird und dann in den gemeinschaftlichen Schacht übertritt, durch die glühende Koksschicht läuft und sich dabei überhitzt.
  • Die Vorteile des getrennten Brennstoffschachtes, die u. a. darin bestehen, daß der Koks beim Aufgeben nicht durch die Eisenbrocken zerschlagen wird und daß keine Fehler beim Gattieren gemacht werden, kommen bei diesem Ofen voll zur Geltung. Die Ausnutzung des, Brennstoffes ist besser, der Abbrand des Eisens und etwaiger Beimengungen, wie Silizium oder Mangan, geringer, da das flüssige Eisen weniger der Einwirkung des Gebläsewindes ausgesetzt ist. Man kann z. B. die Verbrennung so regeln, daß in den Schmelzschacht nur ein indifferentes Gasgemisch übertritt. Andererseits aber wird das Eisen ebenso wie beim gewöhnlichen Kupolofen zum Schluß durch die glühende Brennstoffschicht unmittelbar erhitzt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Ofens dargestellt.
  • Der Ofen besteht in seinem oberen Teil aus zwei getrennten parallelen Schächten b für das Eisen a und c für den Koks d. Der Schacht d ist durch einen Deckel e abgeschlossen. Im unteren Teil des Ofens sind beide Schächte vereinigt, da ein von der Sohle des Schachtes b schräg abwärts geführter Kanal f über der Verbrennungszone in den Schacht c mündet.
  • Das durch die Gichtöffnung in in den Schacht b eingebrachte Eisen wird hier zunächst durch die in ihn übertretenden Gase und gegebenenfalls durch deren Verbrennung unter Einführung von Frischluft erhitzt und geschmolzen. Das flüssige Eisen tritt dann in den Schacht über und fließt durch den in dessen unteren Teil enthaltenen glühenden Brennstoff ab. Mit h ist eine Winddüse und mit g eine zum nicht dargestellten Vorherd tührende Öffnung bezeichnet. Bei einem Ofen ohne Vorherd wird der @ gemeinschaftliche Schachtteil entsprechend länger. Um die in den Schmelzgutschacht a übertretenden brennbaren Gase verwerten zu können, sind auch an diesem Schacht Winddüsen i angeordnet. In üblicher Weise sind Beobachtungsdüsen k, L in verschiedenen Höhenlagen angebracht. Der Ofen, der auch für andere Zwecke :brauchbar ist, kann natürlich auch mehr als einen Brennstoffschacht oder mehr als einen Schmelzschacht besitzen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜciiE: i. Kupolofen mit getrennten Schächten für das Schmelzgut und den Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Schächte (b und c) über einem gemeinsamen unteren, die Verbrennungszone enthaltenen Schachtteil voneinander abgezweigt sind.
  2. 2. Kupolofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Sohle des Schmelzgutschachtes (b) aus ein Kanal (f) schräg abwärts in den Brennstoffschacht (c) führt.
  3. 3. Kupolofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Schmelzgutschacht (b) Winddüsen (i) angeordnet sind.
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