DE358587C - Verfahren zum Beheizen von Gasschachtoefen groesseren Durchmessers - Google Patents

Verfahren zum Beheizen von Gasschachtoefen groesseren Durchmessers

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DE358587C
DE358587C DEA35702D DEA0035702D DE358587C DE 358587 C DE358587 C DE 358587C DE A35702 D DEA35702 D DE A35702D DE A0035702 D DEA0035702 D DE A0035702D DE 358587 C DE358587 C DE 358587C
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gas shaft
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ALLG VERGASUNGS GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/005Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces wherein no smelting of the charge occurs, e.g. calcining or sintering furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Verfahren zum- Beheizen von Gasschachtöfen größeren Durchmessers. Es ist bisher gelungen, Schachtöten kleineren Durchmessers mit Gas gleichmäßig zu beheizen. Bei größeren Durchmessern hat sich, namentlich beim Brennen bituminöser Schiefer, die Schwierigkeit ergeben, daß in der .Mitte ein nicht durchgehrannter Kern stehenbleibt. Der Betrieb war meist derart, daß Gas und Luft am unteren Teil des Schachtes eingeführt wurden und ihre Verbrennungswärme an das Gut abgaben. Vielfach wird nun verlangt, daß die Brennzone in einer bestimmten Höhe liegt, und daß die Verbrennungsluft zur Abkühlung des ausgebrannten Gutes herangezogen wird. Um die vorstehend gekennzeichneten Schwierigkeiten zu vermeiden, ist es zunächst erforderlich, daß das Gas in die Verbrennungsschicht mit einem hohen Druck, wie er bisher nicht üblich war, eingeführt wird, der es gewährleistet, daß auch die Mittelteile des Schachtes vom, Gas getroffen werden. Bei der Anordnung radialstehender Düsen, wie es ebenfalls gebräuchlich war, zeigte sich ferner der übelstand, daß die Gasströmungen in der Mitte des Ofens sich gegenseitig behinderten und keine gute Verbrennung erzielt wurde. Dieser Übelstand wird dadurch behoben, daß die Düsen eine Neigung erhalten, so daß sie einen innerhalb des Schachtes liegenden Kreis tangential berühren, so daß durch die dadurch bedingte in der Mitte des Ofens ebenfalls sich ein Gas-Luft-Gemisch bilden kann, welches die Verbrennung und das Ausbrennen des Gutes gewährleistet. Auf der Zeichnung ist ein Beispiel dargestellt. Dem Schachtofen a wird am unteren Ende durch die Luftleitungen b mittels eines Gebläses die Verbrennungsluft zugeführt. Dieselbe streicht durch das ausgebrannte Gut und mischt sich an der Stelle c mit dem eintretenden Gas. An dem Punkt c sind um den Schacht herum eine Reihe Düsen angeordnet, durch die mittels eines Gebläses das Gas zu-geführt wird.
  • Durch die nicht radiale Stellung der Düsen c wird eine innige Mischung der Verbrennungsluft mit dem Gas hervorgerufen und in der Verbrennungszone, die oberhalb der Düsen liegt, die höchstmöglIlchste Wärmeausnutzung erzielt. Oberhalb der Verbrennungszone ist der Schacht noch höher geführt, um durch die abziehenden Heißgase das neu aufgegebene Gut anzuwärmen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCII: Verfahren zum Beheizen von Gasschachtöfen großen Durchmessers, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas' der Verbrennungszone mit hohem Druck und tangential zu einem innerhalb des Schachtofens gedachten Kreise zugeführt wird.
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