DE357840C - Wasserkraftanlage mit Dampfhilfskraft - Google Patents

Wasserkraftanlage mit Dampfhilfskraft

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DE357840C
DE357840C DESCH55585D DESC055585D DE357840C DE 357840 C DE357840 C DE 357840C DE SCH55585 D DESCH55585 D DE SCH55585D DE SC055585 D DESC055585 D DE SC055585D DE 357840 C DE357840 C DE 357840C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B13/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Wasserkraftanlage mit Dampfhilfskraft. Wenn Wasserkraftmaschinen zwecks Gleicherhaltung oder Steigerung der zu liefernden Energie gemeinsam mit Dampfmaschinen arbeiten sollen, so ergeben sich in Anlage und Betrieb verwickelte Anordnungen. Geben beide Maschinen ihre Arbeit auf ein und dieselbe Welle, z. B. zwecks Weiterleitung auf dieselbe Arbeitsmaschine ab, so sind umständliche Kupplungen nötig, um zu verhindern, daß die eine Maschine von der anderen mitgeschleppt wird. Treibt jede der Maschinen z. B. je einen besonderen elektrischen Generator an, welche auf dasselbe Netz arbeiten, so erfordert die richtige Zuweisung der Energielieferung große Sorgfalt im Betriebe.
  • Diese Mängel der bisher üblichen Anordnung werden gemäß der Erfindung vermieden, indem für die Dampferzeugung und für die Energieerzeugung aus der Wasserkraft Verfahren gewählt werden, welche ermöglichen, daß mittels der Wasserkraft erzeugte Arbeitsmittel sowohl dem Stoff als auch dem Zustand nach Faktoren des Arbeitsdampfes werden.
  • Der Erfindungsgedanke wird in der Weise verwirklicht, daß die Wasserkraft in an sich bekannter Weise in hydraulischen Verdichtern Preßluft erzeugt, welche zur Unterhaltung von durch flüssige, staubförmige oder gasförmige Brennstoffe gespeisten Feuerungen dient, die unmittelbar in dem Dampfentwicklungsraum, also unter einem der Dampfspannung entsprechenden Druck brennen.
  • Die Feuerungen können z. B. als sogenannte Unterwasserfeuerungen unmittelbar in das Speisewasser eintauchende Flammen sein, oder das Speisewasser wird in die Flamme und die Flammengase möglichst fein verteilt eingesprüht, oder es wird bei der sogenannten flammenlosen Oberflächenverbrennung durch Strahlungswärme und durch die heißen Verbrennungsgare verdampft.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens schematisch dargelegt.
  • Bei dem hydraulischen Verdichter v reißt das vom Oberwassergraben o zufließende Wasser beim Durchströmen eines brausenartigen Saugkopfes b Luft mit. Das Wasserluftgemisch sinkt durch ein senkrechtes, in einen Brunnen oder Schacht eingebautes Fallrohr f nach unten, dabei die Luft entsprechend der Zunahme der Wassersäule verdichtend. In einem am Fußende des Fallrohres angeschlossenen Abscheidebehälter a trennt sich die Luft vom Wasser. Letzteres steigt im Brunnen oder auch in einem besonderen Steigrohr wieder aufwärts zum Unterwassertraben u, und die über dem Wasser im Abscheidegefäß sich ansammelnde Preßluft wird durch die Rohrleitung l der Flamme c zugeführt, die in einem Nebenbehälter e eines Vorratskessels h unterhalb des Wasserspiegels w brennt. Diese Flamme wird z. B. durch Öl gespeist, welches ihr aus einem ölbehälter ö, der durch eine Nebenleitung z unter Luftdruck gesetzt ist, zufließt. Der durch die Flamme erzeugte Dampf wird zusammen mit den Verbrennungsgasen dem Dampfmotor m zur Arbeitsleistung zugeführt.
  • Werden die Feuerungen mit Gas gespeist, so wird auch dieses durch einen von dem Treibwasser betriebenen hydraulischen Verdichter auf den erforderlichen Druckgebracht.
  • Statt der bisher üblichen getrennten Umwandlungen der Wasser- und Dampfenergie in getrennten Kraftmaschinen, die mechanisch oder elektrisch gekuppelt sind, findet hier eine thermische Zusammenfassung beider Energien im Dampf statt, der die Umsetzung der Wärme- und der Wasserenergie in einer einzigen Kraftmaschine zuläßt, also eine einfache Anordnung, einfachen und vorteilhaften Betrieb ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH Wasserkraftanlage mit Dampfhilfskraft, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsvermögen des fallenden Wassers und dasjenige des Brennstoffes in gespanntem Dampf als.Energieträger derart zusammengefaßt werden, daß der Brennstoff und mittels des Wassers in einem hydraulischen Kompressor (v) verdichtete Preßluft eine im Dampfentwicklungsraum (e) brennende Feuerung (c) speisen.
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