DE357678C - Vorrichtung zum Regeln der Gaszufuhr fuer Schweiss- und Schneidbrenner - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Gaszufuhr fuer Schweiss- und Schneidbrenner

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DE357678C
DE357678C DEK69410D DEK0069410D DE357678C DE 357678 C DE357678 C DE 357678C DE K69410 D DEK69410 D DE K69410D DE K0069410 D DEK0069410 D DE K0069410D DE 357678 C DE357678 C DE 357678C
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Kuentzel & Haustadt
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Kuentzel & Haustadt
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0652Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using several membranes without spring

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Description

(K6g4io
Es sind Vorrichtungen zum Regeln der Gaszufuhr für Schweiß- und Schneidbrenner bekannt, bei denen die Druckminderung durch Membranen von ungleicher Größe erfolgt. Diese beiden Membranen wirken in derselben Richtung auf einen Drosselkegel mittelbar so ein, daß sich die Wirkung beider Membranen summiert.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine
ίο Regelvorrichtung für die Gaszufuhr, bei der ein Drosselkegel mit zwei Membranen von ungleicher Größe unmittelbar verbunden ist, die beide von verschiedenen Seiten her vom Gasdruck belastet werden, so daß die große Membran auf den Drosselkegel einen stärkeren Druck ausübt als die kleine, und daß das Drosselorgan also durch den Differenzdruck gegen den Sitz gedrückt wird.
Bei dieser Anordnung drosselt sich das Ventil von selber, sobald das durchströmende Gas an irgendeiner beliebigen Stelle eine Hemmung erfährt, und paßt sich dem jeweiligen Gasverbrauch selbsttätig an.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der neuen Regelvorrichtung darge- stellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt in geschlossenem Zustande, Abb. 2 einen Längsschnitt in offenem Zustande, und Abb. 3 einen Querschnitt nach A-B der einen Ausführungsform. Abb. 4 stellt einen Längsschnitt der zweiten Ausführungsform dar.
857678
Mittels des Gewindes ι in der Überwurfmutter 2 wird die Vorrichtung an der Gasflasche befestigt. Der Ring 3 gibt hierbei die erforderliche Abdichtung. Das Gas strömt durch die Bohrung 4 und durch den Zwischenraum zwischen dem Kegel 5 und der kegelförmigen Bohrung 6 des Gehäuseteils 7. Der Kegel 5 sitzt an einem Bolzen 8, der in einen Bolzen 9 geschraubt ist und dabei zwisehen beiden eine Membran ι ο festklemmt. Das Gas strömt durch eine Querbohrung 11 des Bolzens 8 und durch eine Längsbohr<ung 121111 Bolzen 9, der verschiebbar in dem Gehäuseteil 13 gelagert ist. Am Ende des Bolzens 9 ist mittels einer Mutter 14 eine Membran 15 befestigt, die in gleicher Weise wie die Membran 10 in der Wandung des Gehäuses durch das Zusammenschrauben der einzelnen Gehäuseteile 7, 13 und 16 gebalten wird. Das Gas gelangt also in den Räutai zwis'chen der Membran 15 und dem· Gehäuseteil 16 und tritt von hier durch eine Bohrung 17 an der Drosselschraube 18 vorbei in die Tülle 19, von der es durch einen aufgesezten Schlaiuch ziutn Brenner geführt wird.
Beim Durchtreten durch den Spalt zwischen dem Kegel 5 und der Bohrung 6 wird der Gasdruck gemindert. Eine zweite Minderung des Gasdruckes kann mittels der Schraube 18 bewirkt werden. Da die Membran 15 etwas größer ist als die Membran 10, so ist der Druck des Gases hinter der Membran 15 bestrebt, den Kegel 5 zu schließen. Der Stoßdruck des Gases beim Vorbeiströmen an dem Kegel 5 hält jedoch den Schlitz zwischen Kegel 5 und Bohrung 6 offen. Die Höhe des an der Gebrauchsstelle gewünschten Gasdruckes wird mittels der Schraube 18 eingestellt. Soll dieser Druck verringert werden, dann wird die Schraube 18 etwas weiter geschlossen, so daß vor dieser Drosselschraube ein Anstauen des Gases stattfindet. Dadurch wird der auf der Membran 15 lastende Druck vergrößert, der dann die Bolzen 8 und 9 mit dem Kegel 5 etwas weiter in die öffnung 6 hineindrückt, wodurch das Gas auch hier stärker gedrosselt wird. Es fließt also eine geringere Gasmenge durch das Ventil, die dem geringeren Druck an der Verbrauchsstelle entspricht. Wenn an der Verbrauchsstelle ein höherer Druck gewünscht wird, dann wird die Drosselschraube 18 etwas weiter geöffnet, wodurch der Druck hinter der Membran 15 sich verringert und demnach diese so bewegt wird, daß der Kegel 5 etwas mehr aus seiner Bohrung sich herausbewegt.
Auf dem Bolzen 9 ist eine mit einer Nase 21 versehene Muffe 20 befestigt, die durch einen Handgriff 22 gedreht werden kann, wobei die Nase 21 auf einer schrägen Fläche 23 an dem Bolzen 9 gleitet. Der Bolzen 9 und der Kegel 5 werden also durch die Nase 21 entgegen dem Gasdruck so bewegt, daß der Bolzen 5 die Bohrung 6 absperrt.
Bei der zweiten Ausführungsform ist die Drosselschraube 24 mit dem Bolzen 9 in einer Achse liegend angeordnet und gleichzeitig als Stellschratibe für diesen Bolzen ausgebildet. Beim Schließen der Drosselschraube 24 legt sich also der Stift 25 gegen den Bolzen 9 und preßt damit den Kegel 5 in die kegelförmige Bohrung 6. Der mit Gewinde 29 versehene Stift 25 kann aber auch durch das Handrädchen 30 für sich in der Drosselschraube 24 bewegt werden, so daß das Öffnen und Schließen des Kegels 5 unabhängig von der Drosselschraube erfolgen kann.
Die Membranen 26 und 27 sind aus Blechplatten hergestellt, die je eine rundum laufende Falte 28 besitzen. Durch diese Bauart der Membranen wird einerseits eine gute Federung erzielt, anderseits aber auch die Gewähr geschaffen, daß der Gasdruck die Membran nicht ausbeulen kann, wie dies bei gewellten Membranen sehr häufig der Fall ist.
Die Wirkungsweise ist bei dieser Ausführungsform die gleiche. Auch hier wird mittels der Drosselschraube 24 ein Einstellen des Druckes zwischen den weitgehendsten Grenzen ermöglicht.
Die Vorrichtung kann zum Regeln des Druckes von Sauerstoff, Kohlensäure und anderen Gasen dienen. Die Drosselung 18 kann auch an dem Arbeitsgerät sein oder ganz fehlen, da die entsprechend größeren oder kleineren Bohrungen im Arbeitsgerät eine Drosselung bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Regeln der Gaszufuhr . für Schweiß- und Schneidbrenner u. dgl. durch auf ein Ventil wirkende Membranen, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselorgan, z. B. Ventil, durch zwei Membranen von ungleicher Aufschlagfläche für den Gasdruck gesteuert wird, derart, daß der Gasdruck einerseits gegen die eine, kleinere Aufschlagfläche und anderseits gegen die andere, größere Aufschlagfläche wirkt, so daß auf das Drosselorgan der Differenzdruck der beiden Membranen einwirkt
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    C-:>Hl;CK.r IN DER
DEK69410D 1919-07-05 1919-07-05 Vorrichtung zum Regeln der Gaszufuhr fuer Schweiss- und Schneidbrenner Expired DE357678C (de)

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DE (1) DE357678C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068642B (de) * 1959-11-12

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DE1068642B (de) * 1959-11-12

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