DE226337C - - Google Patents

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DE226337C
DE226337C DENDAT226337D DE226337DA DE226337C DE 226337 C DE226337 C DE 226337C DE NDAT226337 D DENDAT226337 D DE NDAT226337D DE 226337D A DE226337D A DE 226337DA DE 226337 C DE226337 C DE 226337C
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Germany
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DENDAT226337D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms
    • B41J7/24Construction of type-levers

Landscapes

  • Common Mechanisms (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 226337 KLASSE 15g·. GRUPPE
'· -in CHICOPEE..(Mass., YSt. A.). Kugellager für Typenhebel von Schreibmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kugellager für Typenhebel von Schreibmaschinen, bei dem die Kugel auf einer in der Typenhebelbohrung vorgesehenen V-förmigen Bahn liegen und auf der einen Seite der Typenhebelbohrung am Kopfe einer durch die letztere hindurchgehenden, in den Lagerkörper eingedrehten Schraube geführt werden, und zwar derart, daß die Führung der Kugeln auf der anderen Seite
ίο der Typenhebelbohrung durch eine auf der Schraube zwischen dem Typenhebel und dem Lagerkörper vorgesehene Mutter herbeigeführt wird, durch deren Anziehen gegen den Lagerkörper sie selbst von der Kugelreibung entlastet und die Schraube gegen Lösen gesichert wird. Es sind bereits ähnliche Anordnungen bekannt, bei denen die Anzahl der Teile des Lagers auf ein sehr geringes Maß und ihre Herstellung auf sehr einfache Formen beschränkt ist, wodurch die Länge des Lagers sehr gering wird. Außer diesen bekannten Eigenschaften besitzt der Erfindungsgegenstand noch den weiteren Vorteil, daß ein Teil des Lagers gleichzeitig zur Einstellung des letzteren und zur selbsttätigen Sperrung seiner nachstellbaren Teile dient. Trotz der geringen Breite des Lagers ist eine sehr genaue Einstellung und Nachstellung desselben möglich, und zwar lediglich durch Drehen der Schraube oder ihrer Mutter.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des Typenhebels und Hängers,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß Fig. ι in übernatürlicher Größe.
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Der Hänger A besteht aus einer dünnen metallischen Platte mit einer kleinen, mit Gewinde versehenen Öffnung io. B ist der Typenhebel, der neben dem Hänger A mit geringem Spielraum angeordnet ist. Der Typenhebel B besitzt eine kreisförmige Öffnung 12, deren Wandung in bekannter Weise V-förmig ausgedreht ist, um eine Laufbahn für die kleinen Kugeln C zu bilden (Fig. 2). Die Schraube D besitzt einen das Gewinde tragenden Schaft 11, einen sehr dünnen, eckigen Kopf 13 und einen kegelstumpfförmigen Ansatz 14 zwischen Schraubenkopf und -schaft. Der Ansatz 14 liegt auf der dem Hänger A am weitesten abgekehrten Seite des Typenhebels B und tritt teilweise in letzteren ein, während das Ende des Schraubenschaftes 11 in die öffnung 10 des Hängers A eingeschraubt ist. Das einzige gegenüber ähnlichen bekannten Anordnungen neue Element besteht aus der Mutter E, welche einen eckigen Kopf 16 und einen kegelstumpfförmigen Ansatz 15 aufweist. Die Mutter E sitzt auf dem Schraubenschaft 11, und ihr konischer Ansatz 15 tritt teilweise in die öffnung 12 des Typenhebels B ein, und zwar in entgegengesetzter Richtung zum Ansatz 14 der Schraube D. Zwischen den beiden konischen Ansätzen 14 und 15 werden die Kugeln C gehalten. Der Kopf 16 der Mutter E liegt in dem sich zwischen dem Hänger A und dem Typenhebel B befindenden engen Zwischenraum und wird gegen Lockerung geschützt, indem der Kopf 16 gegen die Innenseite des Hängers A, d. h. gegen die dem Typenhebel B zugekehrte Seite des Hängers, geschraubt wird. .
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Beim Zusammenstellen der Teile wird die Mutter E mit ihrem Ansatz 15 auf den Schraubenschaft 11 geschraubt und in annähernd richtiger Stellung auf letzterem in bezug auf die Kugeln C eingestellt. Der Mechaniker, in jeder Hand einen dünnen Schraubenschlüssel, dreht vorsichtig die Schrauben D, um die Teile 13 und 14 nebst Typenhebel nahe an die Innenseite des Hängers A zu führen, und stellt gleichzeitig den konischen Ansatz 15 der Mutter E zunächst so ein, daß die Kugeln C fester als zur richtigen Tätigkeit des Kugellagers nötig angedrückt werden. Hierauf wird die Mutter E noch etwas fester gegen die Innenfläche des Hängers A gedreht,, wodurch die Kugeln C in der Laufbahn die nötige Freiheit erhalten, um ein leichtes Laufen des Kugellagers zu ermöglichen, ohne einen toten Gang in letzterem zu gestatten. Gleichzeitig legt sich hierbei der Kopf 16 der Mutter E fest gegen die Innenseite des Hängers A und verhindert hierdurch eine unbeabsichtigte Lockerung, so daß alle Teile des Kugellagers andauernd richtig eingestellt erhalten bleiben.
Durch diese Einrichtung wird eine Verbindung zwischen Typenhebel und Hänger hergestellt, bei welcher das Kugellager, der Typenhebel und der Hänger eine sehr geringe Dicke aufweisen, was in Anbetracht der meistens geringen Weite des Schreibmaschinengestelles an der Stelle, wo die Hänger angeordnet sind, von Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kugellager für Typenhebel von Schreibmaschinen, bei dem die Kugeln auf einer in der Typenhebelbohrung vorgesehenen V-förmigen Bahn liegen und auf der einen Seite der Typenhebelbohrung am Kopfe einer durch die letztere hindurchgehenden, in den Lagerkörper eingedrehten Schraube geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Kugeln auf der anderen Seite der Typenhebelbohrung durch eine auf der Schraube zwischen dem Typenhebel und dem Lagerkörper vorgesehene Mutter herbeigeführt wird, durch deren Anziehen gegen den Lagerkörper sie selbst von der Kugelreibüng entlastet und die Schraube gegen Lösen gesichert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT226337D 1909-10-05 Active DE226337C (de)

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GB190922724T 1909-10-05

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GB190922724A (en) 1910-02-17

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