DE35706C - Teigformmaschine - Google Patents

Teigformmaschine

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Publication number
DE35706C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dough
roller
punches
drum
molding machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35706D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. GRAF STRACHWITZ, K. K. Kämmerer in Wien V., Wienstrafse 77
Publication of DE35706C publication Critical patent/DE35706C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/02Embossing machines
    • A21C11/08Embossing machines with engraved moulds, e.g. rotary machines with die rolls

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es giebt gewisse Gebäcksorten, wie z. B. die Wiener Kaisersemmel, zu deren Herstellung eine grofse Handfertigkeit und verhältniismä'fsig viel Zeit bezw. viel geübtes Handwerkspersonal erforderlich ist.
Letzteren Umstand soll die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine beheben.
Das betreffende Teigstück wird zur Kugel ausgewirkt und bleibt so einige Zeit liegen, bis ihm seine definitive Gestalt durch die Maschine gegeben wird.
Die Maschine besteht aus einer sich um eine horizontale Achse drehenden Trommel A, in welche die Cylinder B eingesetzt sind. In jedem der letzteren befindet sich ein verschiebbarer Stempel C, welcher die negative Form derjenigen trägt, die dem Gebäck mitgetheilt werden soll. Die Stempel erhalten eine auf- und abgehende Bewegung, sobald die Trommel in drehende Bewegung gesetzt wird. Diese Bewegung der Stempel wird dadurch hervorgebracht, dafs hinter denselben eine Schraubenfeder -D liegt, die sie in der Richtung von innen nach aufsen zu bewegen sucht und sie in dieser Richtung auch so weit vorschiebt, als es die Führungsschiene E, an welcher die Stempel mit einer Nase F gleiten, gestattet. Diese kreisförmig gebogene Führungsschiene ist an zwei Stellen unterbrochen, an welchen sie also die Stempel nicht zurückhalten kann, sondern sie allein der Wirkung des Federdruckes überläfst. Dieser soll sich an diesen Stellen dadurch äufsern, dafs das eine Mal ein Ausprägen der Teigkugel stattfindet und das andere Mal das Aus'werfen des geformten Teigstückes durch Stofs zu erfolgen hat.
Damit sich die Stempel in den Cylindern nicht drehen können, ist Feder und Nuth vorhanden. Zu ihrer genauen radialen Bewegung erhalten die Stempel aufser der Führung, die sie in den Cylindern erhalten, noch eine zweite Führung an den cylindrischen Ansätzen G des Mittelkörpers der Trommel, an den Ansätzen, in welchen sich die Schraubenfedern befinden. Die Trommel liegt etwa den vierten Theil ihres Umfanges fest gegen ein Band an, das über die drei Walzen K läuft und im Sinne der Drehung der Trommel sich auch mit derselben in gleicher Geschwindigkeit fortbewegt, was dadurch herbeigeführt ist, dafs die obere Walze, die Einziehwalze, mit der Trommel durch ein Räderpaar in Verbindung steht, wodurch diese Bewegung erzwungen wird.
Allein diese beiden Räder H und J sind auch zugleich diejenigen, welche die Bewegung der Maschine vermitteln, indem auf der Achse der Einziehwalze, welche das kleine Rad J trägt, noch ein Schwungrad mit Handkurbel oder eine Riemscheibe neben diesem Rade befestigt ist.
Gerade so weit, als das Band an der Trommel anliegt, ist für dieselbe ein Kropf L vorhanden, der die steife Unterlage bildet, auf welcher das Ausprägen der Teigkugel stattfindet.
Damit aber bei diesem Ausprägen ein Gleiten der Teigkugel auf dieser Unterlage beseitigt, mithin das Verschmieren der Kugel vermieden wird, ist das mitlaufende Band nothwendig. Die mittlere Walze K ist mit ihren Lagern durch Stellschrauben verschiebbar hergestellt,
um das Band in richtiger Spannung zu erhalten.
M ist ein über zwei Walzen laufendes Transportband, auf welches die Teigkugeln aufgelegt werden, welche in die Maschine gelangen sollen.
Von diesem Bande abgeworfen, fällt jede Kugel in eine der drei Vertiefungen der Einführungswalze N. Diese Walze dreht sich in einem entsprechenden Gehäuse derartig, dafs die Teigkugel immer nur dann von derselben abgeworfen wird, wenn einer der Cylinder B dieselbe auffangen kann. Ihre Bewegung erhält die Trommel N ebenso wie das Transportband M durch die Kettenräder OPQ, über welche eine Kette gelegt ist.
R ist das Gestell, welches alle vorher aufgeführten Theile der Maschine trägt und welches für den sicheren Betrieb der Maschine mittelst Schraubenbolzen auf der festen Unterlage befestigt ist.
Die Stempel C bewegen sich derartig in ihren Cylindern auf und ab, dafs sie an der Stelle, an welcher sie die Teigkugel auffangen, am weitesten zurückgezogen sind, so zwar, dafs .sie, vor dem Kropf vorbeigehend, in seiner ganzen Länge, ohne von der Führungsschiene zurückgehalten zu werden, so weit vorgehen, um mit vollem Federdruck sich in die Teigkugel einzudrücken. Den Kropf L verlassend, werden die Stempel vor der Führungsschffene E so lange zurückgehalten, bis dafs sie an der tiefsten Stelle der Trommel gelangen. Daselbst ist die Führungsschiene derartig versetzt, dafs ein plötzliches Vorschnellen und Aufstofsen der Stempel stattfinden mufs, wenn sie bis an die Umfangsfläche der Trommel heraustreten, wobei sie ihr Aufschlagen hörbar machen. Von hier ab, an der Führungsschiene E im Halbkreise herumgleitend, werden die Stempel sodann wieder an jener Stelle anlangen, an welcher sie am weitesten im Cylinder zurückgezogen sind.
Die mit der Maschine auszuformenden Teigkugeln werden nach und nach in denselben Zeitintervallen, in welchen das Aufschlagen der ausstofsenden Stempel gehört wird, auf das Transportband aufgelegt und werden in diesem ausgeformten Zustande unterhalb der Maschine auf irgend eine beliebige Weise aufgefangen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Teigformmaschine, bei welcher die Teigkugeln, die in bestimmte Form gebracht werden sollen, durch eine Zuführeinrichtung in auf dem Umfange einer rotirenden Walze angebrachte Vertiefungen B geworfen werden, in welchen sich Stempel C befinden, die auf Federn ruhen und, durch diese gegen die Peripherie der Walze gedrückt, während eines Theiles der Umdrehung der Walze die Teigklumpen gegen ein mit gleicher Geschwindigkeit sich bewegendes, durch Unterlage L unterstütztes Band pressen, darauf aus den Vertiefungen auswerfen und schliefslich in ihre Anfangsstellung zurückkehren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35706D Teigformmaschine Expired - Lifetime DE35706C (de)

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