DE35698C - Sitz-Schlafvorrichtung - Google Patents

Sitz-Schlafvorrichtung

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DE35698C
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Germany
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sit
sleep device
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seat
carrying
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DENDAT35698D
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P. KNÜPPELHOLZ in Magdeburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/90Details or parts not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und ReisegerÄthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1885 ab.
Das Bedürfnifs, beim Sitzen ausruhen und auch bequem schlafen zu können, hat sich schon bei sehr vielen Gelegenheiten, hauptsächlich bei Ausführung langer Reisen in Eisenbahnwagen herausgestellt.
Um demselben zu entsprechen, hat der Erfinder die durch die Figuren der beiliegenden Zeichnung dargestellte Vorrichtung construirt.
Dieselbe besteht aus dem Aufhängehaken a, dem elastischen Zwischenstück b, dem mit letzterem durch Ketten oder Bänder verbundenen Triangel, welcher aus den leichten Stäben cc' und c" hergestellt ist und die aus Stoff halbkreisförmig ausgearbeitete Kopfruhe d trägt. An diesem Theil hängt das eine Tragband e; das andere Tragband/ hängt an einem Ring/' und bildet von der Stelle χ an, wo das Band h befestigt ist, bis zu seinem am Tragband e befestigten Ende die Gurte g.
Bei Anwendung dieser Vorrichtung in einem Zimmer wird dieselbe unmittelbar über dem Sitz in passender Höhe aufgehängt. Im Eisenbahnwagen dagegen schiebt man den Haken a über das oberhalb des Sitzes befindliche Gepäckbrett bezw. Eisen und stellt bezw. schnallt die Kopfruhe d, sowie die Tragbänder e und / auf die geeignete Höhe ein. Zu diesem Zweck ist die zwischen dem Haken α und Stück b eingeschaltete Kette, sowie die Tragbänder durch die Schnallen i und j verstellbar.
Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen die Lage des Oberkörpers bei Benutzung der Vorrichtung. Der Kopf ruht dabei in einer ungezwungenen geneigten Lage in dem Theil d, die beiden eingebogenen Arme werden durch die Tragbänder e und /, sowie der Rücken durch die Gurte g, welche h und / mit einander verbindet, unterstützt. Auf diese Weise wird der Unterkörper vom Oberkörper fast vollständig entlastet. Da die Vorrichtung elastisch aufgehängt ist, so werden die Erschütterungen und das Rütteln des Wagens auf den Oberkörper auch nicht mehr in störender Weise übertragen.
Um dem Kopf eine links- und rechtsseitige Neigung in dem Ruhetheil zu gestatten, braucht man nur das Tragband e von i nach j und das Band h nach i zu bringen. Zu diesem Behufe ist das Ende der Gurte g scharnierartig bei y mit dem Tragband e verbunden.
Der vordere Stab c des Triangels ist zweitheilig, so dafs nach Trennung dieser beiden zusammenstofsenden Theile die ganze Vorrichtung zusammengelegt und zu einem kleinen Packet aufgerollt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sitz - Schlafvorrichtung, bestehend im wesentlichen aus einer elastisch aufgehängten Kopfruhe d in Verbindung mit zwei den- beiden Armen als Stütze dienenden Tragbändern e und / und einer Rückengurte g.
DENDAT35698D Sitz-Schlafvorrichtung Expired - Lifetime DE35698C (de)

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