DE356274C - Brecher fuer wuerfelige, moeglichst abfallfreie Zerkleinerung von Hartgestein - Google Patents

Brecher fuer wuerfelige, moeglichst abfallfreie Zerkleinerung von Hartgestein

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DE356274C
DE356274C DEW54596D DEW0054596D DE356274C DE 356274 C DE356274 C DE 356274C DE W54596 D DEW54596 D DE W54596D DE W0054596 D DEW0054596 D DE W0054596D DE 356274 C DE356274 C DE 356274C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/10Shape or construction of jaws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Arbeitsweise der Backenbrecher für die Zerkleinerung von Hartgestein wesentlich zu verbessern und wirtschaftlicher zu gestalten. Vor allem soll das zerkleinerte Gut würfelig und handgeschlägeartig ausfallen und einen verhältnismäßig sehr geringen Ausfall von nicht verwendbaren Resten (Grus usw.) ergeben; weiter wird eine Verminderung des für den Betrieb von Brechern erforderlichen Kraftbedarfes und eine Erhöhung der Lebensdauer der Brecherbacken angestrebt. Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die aus einem Stück mit der Brechbacke bestehenden Zähne hammerartig gestaltet sind und auf die Zähne der gegenüberstehenden Brechbacke arbeiten. Die einzelnen Hammerzähne sind von freien oder Fallräumen umgeben, die den ungehinderten und raschen Absturz des gebrochenen Gutes verbürgen.
In bezug auf den Stand der Technik sei erwähnt, daß man Brechbacken mit einer Art Einzelzähnen bereits kennt; diese Einzelzähne haben aber keine Hammerform, und die Zähne der zusammenarbeitenden Backen greifen ineinander; die ineinandergreifenden Zähne behindern so gut wie vollständig den freien Absturz; überhaupt bildet diese Brechbackengestaltung im eigentlichen Sinne eine Wiederholung der an sich bekannten Brechbacken
mit fortlaufenden Zahnen oder Zahnleisten und schmalen Zahnlücken, nur mit dem Unterschiede, daß innerhalb der Zahnleisten schmale Einschnitte angebracht sind, so daß der Anschein selbständiger Einzelzähne entsteht.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι einen Grundriß einer Brechbacke ίο gemäß der Erfindung,
Abb. 2 den Schnitt nach 2-2 der Abb. 1, gesehen in der Richtung des Pfeiles χ und
Abb. 3 ein Brechbackenpaar in Seitenansicht in der Arbeitsstellung.
Der in den Abb. 1 und 2 dargestellte Brechbacken besteht aus der Lagerplatte α zur Aufnahme von Grundleisten b, die durch schwalbenschwanzförmige Teile h1 in entsprechenden Nuten a1 der Lagerplatten α sitzen und durch Druckschrauben c an einer willkürlichen Verschiebung gehindert sind. An die Grundleiste b schließt sich in ihrer Längsrichtung eine zweite gleichartige Leiste δ2 an, die in der gleichen Weise wie jene mit der Lagerplatte verbunden ist. Im Ausführungsbeispiel sitzen sechs solcher Leistenpaare, zueinander parallel gerichtet, nebeneinander in der Lagerplatte. Die einzelnen Grundleisten b b- sind mit einzelnen freistehenden Stoßzähnen versehen. Die Stoßzähne des Ausführungsbeispieles steigen schräg und sich verjüngend von ihrer breiten Grundfläche auf und besitzen eine längliche oder schmale Stoßbahn d1 ; die Seite d2 jedes Stoßzahnes fällt in der Arbeitsstellung im Räume nach abwärts, damit etwa dort auftreffende Steinteile keinen Halt finden, sondern leicht nach abwärts stürzen.
Die Anordnung der Stoßzähne ist in dem Ausführungsbeispiel so getroffen, daß von oben nach unten verlaufende Zahnreihen (Hanimerreihen) entstehen. Die Zähne (Hämmer) der einzelnen Reihen besitzen einen dem angestrebten Zweck entsprechenden hinreichend großen Seitenabstand, außerdem sind die Zähne der aufeinanderfolgenden Zahnreihen gegeneinander versetzt, so daß die einzelnen Zähne völlig unabhängig voneinander stehen und von einem verhältnismäßig großen, freien Raum für den ungehinderten Durchgang des die entsprechende Größe aufweisenden Steinmaterials umgeben sind. Dabei wird man die zwischen den einzelnen Längsreihen bestehenden Zwischenräume verhältnismäßig breit ausführen, damit die hier zusammenströmenden Steinwürfel unter möglichst geringer Hemmung abwärts stürzen.
[ Von besonderer Bedeutung ist noch die von I oben nach unten innerhalb einer Zahnreihe ι abnehmende Höhe der Stoßzähne. Damit wird ; der starken Abnutzung der höher gelegenen I Stoßzähne gegenüber den tiefer stehenden Rech- ! nung getragen. Für eine bequeme, rasche Auswechslung der oberen Stoßzähne dient die oben beschriebene Unterteilung der Grundleisten b b2. Die für Schwinge und Gegenplatte in der Zerkleinerungsmaschine Verwendung findenden Brechbacken sind grundsätzlich gleich. In Abb. 3 ist e der feststehende und f der bewegliche Brechbacken; die Zähne der festen Platte sind nicht auf die Zähne der schwingenden Backe gerichtet, sondern immer in die den einzelnen Zahn umgebenden Fallräume.
Die Ausgestaltung des Brechbackens kann unter Berücksichtigung der grundsätzlichen Gesichtspunkte in der verschiedensten Weise erfolgen, die Zähne können mit den Platten aus einem Stück bestehen, sie können aber auch einzeln oder in Gruppen auf beliebige Weise mit der Grundplatte verbunden und in ihrer gegenseitigen Stellung' gruppiert sein. Man könnte die Platten auch zweiseitig mit Zähnen versehen, ähnlich wie es bei den Backen mit längs durchlaufenden Zahnleisten bekannt ist. Über die arbeitsteilige Wirkungsweise der hohen und niederen Zähne ist noch zu bemerken, daß den oberen, größeren Zähnen (Hämmer) die Aufgabe zufällt, die Bruchsteine oder Hochofenschlacken u. dgl. vorzubrechen. Die Fertigarbeit fällt den unteren Stoßzähnen oder Hämmern zu.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Brecher für würfelige, möglichst abfallfreie Zerkleinerung von Hartgestein, deren Brechbacken mit frei stehenden, aus einem Stück mit ihr bestehenden Zähnen besetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hammerartig ausgebildeten Zähne der beiden Backen sich unmittelbar gegenüberstehen, so daß die Zähne der einen Backe auf die Zahne der gegenüberstehenden Brechbacke arbeiten und zwischen ihnen Fallräume für den freien und raschen Absturz des gebrochenen Gutes vorhanden sind.
  2. 2. Ausführungsform der Zähne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an eine von der Grundfläche an schief aufsteigende Fläche sich eine längliche Hammerbahn anschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW54596D 1920-02-19 1920-02-19 Brecher fuer wuerfelige, moeglichst abfallfreie Zerkleinerung von Hartgestein Expired DE356274C (de)

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DE (1) DE356274C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2843331A (en) * 1955-10-21 1958-07-15 Melford L Reeves Jaws for hinged rock crushers
EP1201306A1 (de) * 2000-10-26 2002-05-02 Yasuaki Okyua System zur Streuungsverhinderung von zerkleinertem Giessabfall in Zerkleinerungsapparaten für Giessabfall und Schneidvorrichtung dafür
DE102014106091A1 (de) * 2014-04-30 2015-11-05 Thyssenkrupp Ag Brechbacke für einen Backenbrecher

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US2843331A (en) * 1955-10-21 1958-07-15 Melford L Reeves Jaws for hinged rock crushers
EP1201306A1 (de) * 2000-10-26 2002-05-02 Yasuaki Okyua System zur Streuungsverhinderung von zerkleinertem Giessabfall in Zerkleinerungsapparaten für Giessabfall und Schneidvorrichtung dafür
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