DE345424C - Brechbacken fuer Steinbrechmaschinen - Google Patents

Brechbacken fuer Steinbrechmaschinen

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DE345424C
DE345424C DE1920345424D DE345424DD DE345424C DE 345424 C DE345424 C DE 345424C DE 1920345424 D DE1920345424 D DE 1920345424D DE 345424D D DE345424D D DE 345424DD DE 345424 C DE345424 C DE 345424C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/10Shape or construction of jaws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die meisten Steinbrecher bestehen aus einer festen und einer im· Verhältnisse zu dieser beweglichen Brechbacke sowie aus zwei festen Seitenbacken. Diese vier Teile S zusammen bilden einen nach' unten zu schmäler werdenden trichterförmigen Schlund, in welchen das zum Zermalmen bestimmte Gut eingeführt wird. Bei solchen Brechern tritt ein Übelstand insofern auf, als das Brechgut
ίο besonders an der festen· Brechbacke im Winkel zwischen dieser und den Seitenbacken festgekeilt wird, wodurch eine Verstopfung im trichterförmigen Bredhraume eintreten kann, die den. Wirkungsgrad der Brecher herabsetzt.
In der Regel muß das festgekeilte Gut mit brechstangenähnlichen Werkzeugen erst wieder losgebrochen werden, um die Brechmaschine in dauerndem Betriebe zu halten. Der Übelstand tritt besonders beim Gebrauche neuer Brechplatten oder neuer Arbeitsflächen in den Brechbacken hervor und hält so lange an, bis die auf der Arbeitsfläche befindlichen, gewöhnlieh dreieckigen Leisten bis zu einem gewissen Grade an den nächst den Seitenbacken gelegenen Teilen der Brechplatte abgenutzt sind. Da aber letztere beim Gebrauche bedeutend rascher im Mittelteile abgearbeitet wird, ist derselbe in der Regel verschlissen, wenn der Verschleiß der äußeren, nächst den Seitenbacken gelegenen Teile so groß geworden ist, daß obengenannter Ubelstand aufhört. Wenn der Mittelteil verbraucht worden ist, wird zum Aufrechterhalten des Verarbeitungsvermögens indessen eine Auswechselung der Brechplatten oder deren Arbeitsfläche nötig, und bei einem solchen Umtausch werden die äußeren Teile der Arbeitsfläche gleichzeitig wieder mit dem Mittelteile erneuert oder geschärft, woraus folgt, daß der oben angeführte Ubelstand so gut wie dauernd besteht.
Vorliegende. Erfindung bezweckt die Abhilfe des genannten Übelstandes dadurch, daß die Arbeitsfläche der Brechplatte vom vornherein eine zweckentsprechende Form erhält, also eine Form, welche schon von Anfang an einer gewissen Abnutzung der Außenteile der
Arbeitsfläche entspricht, ohne 'daß die Arbeitsfläche dagegen· die verringerte Wirkungsfähigkeit erhält, welche eine unumgängliche Folge wirklicher Abnutzung ist. Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform verdeutlicht. Die Abbildung zeigt eine Brechbacke im Querschnitt, angebracht in Arbeitslage zwischen zwei Seitenbacken, welche zusammen mit der ίο dargestellten Backe und einer mit ihr zusammenarbeitenden, auf der Zeichnung nicht gezeigten Backe den obengenannten trichterförmigen Brechraum bilden.
Die Erfindung soll zunächst bei festen Bredibacken Verwendung finden, da diese keine Bewegung in bezug auf die Seitenbacken haben und bei ihnen die Verstopfung deshalb leichter entstehen kann, aber sie kann auch mit Vorteil an beweglichen Brechbacken ao verwendet werden, obgleich die Verstopfung dabei infolge der Bewegung der Backen in bezug auf die Seitenbacken weniger leicht entsteht. Ob die Arbeitsfläche, d. <h. die im Querschnitt gewöhnlich dreieckigen Leisten der Brechbacke, in einem mit dem ganzen Backenbrecher im übrigen zusammenhängen- den Stücke ausgeführt sind, oder ob die Arbeitsfläche auf einer mit der Brechbacke auswechselbar verbundenen Brechplatte vereint ist oder aus mit der Brechbacke oder der Brechplatte verbundenen Stangen o. dgl. gebildet wird, ist für die Erfindung; ohne Bedeutung, da die Erfindung mit demselben Vorteil für alle angegebenen Arten von Backenbrechern verwendbar ist.
Das die Erfindung Kennzeichnende besteht ganz einfach darin, daß die Fläche, die durch die Arbeitskanten der gewöhnlich dreieckigen Erhebungen oder Leisten geht, im Querschnitt eine Wölbung nach der Mitte hin aufweist, also in ihren mittleren Teilen eine größere Höhe hat als an- den Seitenkanten der Brech- I platte.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Arbeitsfläche der Brechplatte 1 aus sieben Stück gegenseitig parallelen und im Querschnitt dreieckiger Erhebungen oder Leisten gebildet, von welchen die mittelsten Erhebungen 2 von der Ebene der Brechplatte aus gleich hoch gerechnet sind. Die auf beiden Seiten neben den Leisten 2 beieigenen Erhebungen 3 haben eine etwas geringere Höhe als die Erhebungen 2, und die am weitesten nach außen zu gelegenen Erhebungen 4 sind wiederum niedriger als die Erhebungen 3. An und für sich ist diese Anordnung hinreichend, um ein gutes Ergebnis zu erlangen; wenn aber außerdem, wie auf der Zeichnung gezeigt ist, alle Erhebungen in an sich bekannter Weise gleich breite Grundfläche haben, so entstehen auf Grund der nach- den Seiten zu der Brechplatte abnehmenden Höhe in den Erhebungen auch größere Spitzenwinkel bei den Außenerhebungen, und von diesen Spitzenwinkeln sind die, welche die nächst den Seitenbacken 5 liegenden Erhebungen besitzen, am größten.
Die Ouerschnittsform, welche die Arbeitsfläche der Brechplatte auf oben angedeutete Weise erhält, bewirkt auch eine angenähert gleichmäßige Abnutzung über die Breite der ganzen Arbeitsfläche, so daß die Brechplatte während längstmöglicher Zeit mit vollem Leistungsvermögen verwendet werden kann.
In dem gezeichneten Beispiele sind die drei mittleren Erhebungen in der Platte gleich hoch, doch braucht dies nicht notwendig der Fall zu sein1, sondern die mittelste Erhebung kann für sich noch höber als ihre Nachbarn sein. Ebenso ist es gleichgültig, wie viele Erhebungen sich auf jeder Brechplatte vorfinden.
Bei Benutzung von unter sieb gleich hohen Leisten oder Erhebungen kann man dasselbe Ergebnis erlangen, wenn die Erhebungen auf einer konvexen Plätte angebracht werden, so daß deren Mittelteil· höher liegt, d. h. der gegenüberliegenden Brechbacke näher ist als die beiden Seitenabschnitte. Hierbei kommen die Spitzen der Erhebungen auf Grund der Form der Platte auf verschiedener Höhe zu liegen, ungeachtet daß die: Erhebungen an und für sich gleich hoch sind.

Claims (2)

  1. pATENT-'ANSPRtfCHE:
    ι. Brechbacken für Steinbrechinaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Arbeitskanten der Leisten oder Erhebungen, welche die Arbeitsflächen bilden, gelegte Fläche auf jeder der beiden Brechbacken von der Mitte nach den Seiten hin abnehmend gewölbt ist, so daß die freie öffnung zwischen den Spitzen der Erhebungen je zweier zusammenarbeitender Brechbacken am geringsten am Mittelteil des Brechers ist und sich nach außen bin auf beiden Seiten vergrößert.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Leisten oder Erhebungen größer am Mittelteil der Arbeitsfläche ist und nach außen hin gegen die Seiten abnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920345424D 1920-11-21 1920-11-21 Brechbacken fuer Steinbrechmaschinen Expired DE345424C (de)

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