DE35584C - Anfeuchter für Marken, Oblaten, Briefumschlage u. dergl - Google Patents

Anfeuchter für Marken, Oblaten, Briefumschlage u. dergl

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Publication number
DE35584C
DE35584C DENDAT35584D DE35584DA DE35584C DE 35584 C DE35584 C DE 35584C DE NDAT35584 D DENDAT35584 D DE NDAT35584D DE 35584D A DE35584D A DE 35584DA DE 35584 C DE35584 C DE 35584C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sponge
wafers
container
envelopes
stamps
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35584D
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English (en)
Original Assignee
A. endler in Berlin N., Fehrbellinerstrafse 36
Publication of DE35584C publication Critical patent/DE35584C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M11/00Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive
    • B43M11/04Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive with pads

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 70: Schreib- und Zeichenmaterialien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2g.s November 1885 ab.
Der vorliegende Apparat dient zum Anfeuchten von Marken, Oblaten, Briefumschlägen, Etiquettes u. dergl. und bietet für alle derartigen Benutzungen einestheils eine bequeme Handhabung, anderenteils einen lange ausreichenden Wasservorrath, der aus den geschlossenen Wasserbehältern je nach Bedarf entnommen werden kann.
Der Apparat ist gekennzeichnet durch zwei von einander getrennte Wasserbehälter α und b von beliebiger Form; der eine dieser Behälter, a, steht durch ein am Boden mündendes Röhrchen c mit einem kleineren Behälter d in Verbindung, in welchem ein Schwamm f oder poröses Material durch einen Stift e festgehalten wird. Der Stift e kann auch fehlen.
; Der andere Behälter b steht durch ein ebensolches Röhrchen c mit einer Hülse g in Verbindung, an der ein Gummischlauch h befestigt ist; das freie Ende des letzteren trägt in einer Blechhülse einen kleinen Schwamm i oder dergleichen poröses Material.
Die Behälter α und b werden durch eine an geeigneter Stelle, z. B. in der Rückseite, angebrachte Oeffnung, die durch eine Schraube k hermetisch verschliefsbar ist, gefüllt. So lange diese Schraube fest angezogen ist, kann keine Luft eintreten, und folglich flielst auch das Wasser nicht aus dem Röhrchen c aus. Die Schraube k hat eine nach aufsen mündende Bohrung m; löst man die Schraube ein wenig, so kann Luft durch diese Bohrung in den Behälter eintreten und Wasser aus dem Röhrchen c ausfliefsen. Dieser Lufteinlafs kann aber auch noch auf andere Weise, z. B. durch die auf dem Behälter α angegebene federnde Ventilklappe /, welche sich mit einer elastischen Dichtung auf eine kleine OefFnung auflegt, bewirkt werden.
Der in den Behältern α und b eingeschlossene Wasservorrath ist der Verdunstung nicht ausgesetzt, und es wird an den Schwammbehälter d und Schlauch h nur so viel Wasser abgegeben, als zur Feuchthaltung der Schwämmcheny und i nöthig ist.
Die Marken und Oblaten werden auf den Schwamm f einfach aufgetupft und dadurch auf der Leimseite angefeuchtet; der Gummischlauch h dagegen hat genügende Länge, um mit ihm den flach auf den Tisch etc. hingelegten Briefumschlag, genau dem Leimstreifen folgend, zu bestreichen, so dafs die Leimstelle befeuchtet wird und kein überflüssiges Wasser auf den Umschlag und die darin enthaltenen Schriftstücke gebracht wird.
Wenn das Schwämmchen i vorn im Schlauch h an der Aufsenfläche trocken geworden ist und nicht sofort durch den Schlauch h die genügende Wasserzufuhr erhält, so braucht man nur den Schwamm i auf den reichlich feuchten Schwamm f aufzudrücken, um sofort die nöthige Feuchtigkeit zu erhalten. Durch diese Combination der beiden Schwämme f und i, der eine festliegend zum Auftupfen, der andere beweglich zum Bestreichen der anzufeuchtenden Flächen, ist dieser kleine Apparat aufserordentlich bequem für alle Zwecke der angedeuteten Art. Der Schlauch kann, wenn aufser Gebrauch, in den Haken η eingelegt oder eingehängt werden.

Claims (1)

  1. Die Behälter α und b ruhen auf einem beliebigen Fufsgestell, das u. A. auch als Briefbeschwerer gestaltet, jedoch auch zum Anhängen an eine Wand eingerichtet sein kann.
    P ATEN τ-Anspruch:
    Ein Apparat zum Anfeuchten von Marken, Oblaten, Briefumschlägen etc., bestehend aus zwei von einander unabhängigen Wasserbehältern (a und b), aus denen das 'Wasser nur nach Oeffnung eines luftdicht verschlossenen .Luftloches ausfliefst, und zwar aus dem einen Behälter in einen kleineren Napf (d) mit porösem Material, aus dem anderen Behälter in einen • Schlauch .(h), dessen freies Ende ebenfalls poröses'Material trägt, "WelchVGesammteinrichtung gestattet, nach Bedarf Feuchtigkeit entweder von dem festliegenden Schwamm (f) ■abzunehmen oder sie mittelst des beweglichen Schwammes (i) abzugeben, welch letzterer Schwamm wiederum von dem ersteren Feuchtigkeit entnehmen 'kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35584D Anfeuchter für Marken, Oblaten, Briefumschlage u. dergl Expired - Lifetime DE35584C (de)

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