DE355448C - Entwaesserungsmaschine fuer Zellstoff, Holzstoff u. dgl. - Google Patents
Entwaesserungsmaschine fuer Zellstoff, Holzstoff u. dgl.Info
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- DE355448C DE355448C DEA33653D DEA0033653D DE355448C DE 355448 C DE355448 C DE 355448C DE A33653 D DEA33653 D DE A33653D DE A0033653 D DEA0033653 D DE A0033653D DE 355448 C DE355448 C DE 355448C
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- pulp
- roller
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
- D21F9/04—Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
(A33653
Die Erfindung betrifft solche Entwässerungsmaschineii
für Zellstoff, Holzstoff u. dgl., die mit einem Siebzylinder arbeiten und unter der Bezeichnung »Rundsiebmaschinen«
S bekannt sind. Bei derartigen Maschinen gelangt der Stoff bekanntlich aus dem Stoffbehälter
auf die Oberfläche des Siebzylinders, wobei das Wasser mit oder ohne Anwendung
von Saugung durch die Sieblöcher abfließt und eine Stoffbahn gebildet wird, die mittels der
sogenannten Gautschwalze von dem Zylinder abgenommen und zur weiteren Behandlung
den Vorpressen sowie der Gautschpresse zugeführt wird. Die mit dem Siebzylinder zusammenarbeitende
Gautschwalze hat bei den bisherigen Maschinen eine glatte Oberfläche.
Die Verwendung einer solchen Walze-mit glatter Oberfläche hat aber zur Folge, daß die
Stoffschicht, welche hier nur einen sehr losen Zusammenhang bat, leicht zerquetscht wird,
weil das sich an der Preßstelle vor der Walze ansammelnde Wasser keine Gelegenheit hat,
ruhig abzufließen, sondern herumspritzt und die Stoffschicht zerstört, so daß eine Pressung
unmöglich gemacht wird. Um eine Pressung
zu ermöglichen, hat man daher vorgeschlagen, die glatte Walze mit Filz zu überziehen. Bei
Verwendung einer solchen Filzbekleidung, die an sich wenig dauerhaft und doch teuer ist,
darf aber die Walze nur mit einem verhältnismäßig geringen Druck gegen den Siebzylinder
anliegen. Infolge dieses Umstandes ist die bei den bisherigen Maschinen erreichte
Entwässerung verhältnismäßig gering und schwankt zwischen etwa 5 Prozent und etwa
12 Prozent, je nachdem Saugung verwendet wird oder nicht. Eine Erhöhung der Leistung
durch Vergrößerung der Saugung zu erzielen, war nicht angängig, da hierbei wegen des
losen Zusammenhanges der Stoffteilchen auf
dem Siebzylinder bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden durften. Alles dies
führte dazu, zur Steigerung der Leistung mehrere Siebzylinder mit ihren Gautschwalzen
hintereinander zu schalten, wobei man, wenn es sich um die Gewinnung von starken
Stoffbahnen handelte, die anfangs einen großen Feuchtigkeitsgehalt haben, bis zu 6
und mehr, ja sogar bis zu 10 Zylinder ging. Eine derartige Anlage ist natürlich sowohl in
der Anschaffung als auch im Betrieb kostspielig und daher schon aus wirtschaftlichen
Gründen unvorteilhaft.
Zweck der Erfindung ist es, hier Abhilfe zu schaffen, was in der Weise erreicht wird, daß
mit dem Siebzylinder eine oder mehrere Walzen zusammenwirken, die in an sich bekannter
Weise mit in der Umfangsrichtung der Walze verlaufenden Vertiefungen, Rillen, Schlitzen
ίο o. dgl. versehen sind. Mittels dieser Kombination
wird eine wesentliche Vergrößerung der Entwässerung auf dem Siebzylinder möglich,
da die in der Querrichtung genutete Walze ohne die Gefahr einer Zerstörung der Stoffschicht die Ausübung eines verhältnismäßig
hohen Druckes zuläßt. Das Wasser tritt hierbei, soweit es nicht in das Innere des
Siebzylinders abläuft, in die Nuten der Walze ein und wird von hier abgeführt, so daß es
keine Gelegenheit hat, den hier an sich noch losen Zusammenhang der Stoffsdhicht durch
Spül- oder Druckwirkung von innen aus der Schicht heraus zu stören. Die Druckwirkung
kann derart gesteigert werden, daß auch bei außergewöhnlich dicker Stoffschicht, wie
sie bisher nur bei 6 bis 10 Siebzylindern zu erhalten war, eine weitgehende Entwässerung
ohne Zerstörung der Stoffbahn eintritt. Durch die Kombination gemäß der Erfindung wird
es möglich, mittels eines Siebzylinders und einer oder mehrerer gegen ihn wirkender genuteter
Walzen dieselbe Leistung zu erreichen, wie es bisher nur mittels 6 bis 10 hintereinander
geschalteter Siebzylinder, 6 bis 8 kleinen Vorpressen und der Gautschpresse möglich war.
In der Umfangsrichtung mit Nuten, Schlitzen u. dgl. versehene Walzen sind an,
sich bekannt, jedoch sind solche Walzen bisher nur in paarweiser Zusammenwirkung als
Preßwerk benutzt worden, wo bekanntlich ganz andere Verhältnisse obwalten, als dies
auf dem Siebzylinder der Fall ist.
Die Erfindung wird lediglich in der angegebenen Kombination erblickt, durch die eine
bisher nicht gekannte Leistung bei der Entwässerung auf dem Siebzylinder erreicht
wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführung der Erfindung in Abb. 1 in einem |
schematischen Längsschnitt und in Abb. 2 in ! einem teilweisen Querschnitt durch die Be- |
rührungsstelle zwischen Siebzylinder -und i einer genuteten Walze.
Bei der dargestellten Ausführung ist 1 der j Siebzylinder, welcher sich in bekannter Weise |
um einen feststehenden Saugkasten 2 dreht. !
Die Oberfläche des Siebzylinders besteht in ebenfalls bekannter Weise aus Sieb- oder Filtriertuch
oder ist sonstwie zum Abfließen des Wassers eingerichtet, und1 der Zylinder
.selbst ist zwischen seiner Oberfläche und dem Saugkasten in Zellen 3 geteilt. Der SiebzyMnder
dreht sich in der durch den Pfeil in Abb. ι angegebenen Richtung, so daß seine
Zellen nacheinander in den Stoffkasten 4 gelangen und sich darin aufwärts bewegen.
Hierbei setzen sich die Stoffasern auf der Oberfläche des Siebzylinders ab, während das
Wasser hindurchsickert und in die Zellen 3 gelangt. Wenn diese um ein Stück aufwärts
in den Stoffkasten bewegt worden sind, wird das Wasser, das sich in den Zellen gesammelt
hat, durch die Öffnung 5 nach der Abflußkammer 6 abgeleitet. Bei der weiteren Drehung
des Zylinders werden die Zellen durch die Öffnung 7 des Saugkastens 2 hindurch der
Saugung ausgesetzt. Die Faser- oder Stoffs'chicht, die sich auf dem Siebzylinder ansammelt,
gelangt während dieser Saugperiode an die Walze 8, die unter Druck gegen den Siebzylinder liegt. Diese Walze ist, wie.Abb. 2
erkennen läßt, in an sich bekannter Weise mit in der Um fangs richtung verlaufenden tiefen
Schlitzen 9, Nuten o. dgl. Vertiefungen versehen. Das Wasser, welches an der Berührungsstelle
zwischen dem Siebzylinder 1 und der Walze 8 aus der Faserschicht ausgepreßt
wird, wird' somit teils durch die Oberfläche oder den Mantel des Siebzylind'ers in die ZeI-len
eingesaugt und teils in die Schlitze 9 der Walze 8 eintreten, in welchen es von der
Walze 8 bei ihrer Drehung mitgenommen wird, um schließlich von der Walze beispielsweise
in die Abflußrinne 10 abzufließen oder in anderer Weise abgeführt zu werden. In
die Schlitze 9 der Oberfläche der Walze greifen Schaberklingen 11 ein, die die Schlitze
von etwaigen darin eingetretenen Stoffpartikeln reinigen. too
Bei der dargestellten Ausführung ist noch eine zweite Walze 12 vorgesehen, welche in
derselben Weise wie die Walze 8 mit dem Siebzvlinder zusammenwirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Entwässerungsmaschine für Zellstoff, Holzstoff u. dgl. mit einem sich drehenden Siebzvlinder und einer oder mehreren mit diesem zusammenwirkenden Druckwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Walzen in an sich bekannter Weise mit in der Umfangsrichtung verlaufenden Vertiefungen ("Rillen, Schlitzen o. dgl.) versehen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE355448X | 1919-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355448C true DE355448C (de) | 1922-06-27 |
Family
ID=20308767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA33653D Expired DE355448C (de) | 1919-03-18 | 1920-06-26 | Entwaesserungsmaschine fuer Zellstoff, Holzstoff u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355448C (de) |
-
1920
- 1920-06-26 DE DEA33653D patent/DE355448C/de not_active Expired
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