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Gesichtsmaske. Die Erfindung bezieht sich auf Gesichtsmasken, welche
insbesondere von Heizern, Gießerei-, Hütten- und Walzwerkarbeitern zam Schutze des
Kopfes gegen strahlende Hitze benutzt -werden. Die bekannten Schutzmajsken dieser
Art bestehen aus einem im gewissen Abstande vom Gesicht zu befestigenden Schirm
auis Drahtgeflecht o. dgl. Derartige Masken gewähren" wenn es sich um sehr hohe
Temperaturen handelt, keinen genügenden Schutz, zumal wenn der Träger längere-Zeit
im Bereich der hohen Temperaturen arbeiten muß. Es tritt dann bald eine starke Erhitzung
der zwischen der Maske und idem Gesicht des Trägers befindlichen Luft ein, die den
weiteren Aufenthalt in der Nähe der betreffenden Wärmequelle unmög,-lich inacht.
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Die Erfindung schafft hier dadurch in einfacher Weise Abhilfe, daß
für einen lebhaften Unilauf der durch das sich erhitzende Drahtgeflecht erwärinten
Luft und damit für eine wirksame Kühlung der Maske gesorgt wird. Zu diesem Zwecke
ist die Maske mit einem zweiten Schirm aus Drähtgeflecht o. dgl.' versehen,
der in gewissem Abstand von dem deim Gesicht des Trägers zunächst liegenden Schirm
angeordnet ist. Z-wischen den beiden Schirmen entsteht dann ein zatätzlicher Luftumlaufraum,
der einmal an sich eine wirksame Isolierung des inneren Schirmes bedeutet, anderseits
aber vermöge einer Art Kaminwirkung den Umlauf der Luft längs der Schirniflächen
begünstigt.
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Auf der Zeichnung, die bevorzugte AusfÜhrungsformen des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht stellt Abb. i eine Maske in Ansicht von, vorn, Abb. 2, eine Ansicht
von der Seite dar. Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie III-III
der -,3,bb. i.
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Abh,. 4 veranschaulicht eine andere Ausführungsforni in einer ähnlichen
Schnittdarstellung.
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Abb. 5 ist ein Querschnitt nach Linie\7-V der Abb. i.
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1; Abb. 6 stellt die Vorrichtung in Ansicht der Innenseite
dar.
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Abb. 7 ist eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform,
bei der ein Teil weggebrochen gedacht ist.
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Abb. 8 zeigt dieselbe Ausführungsform in Ansicht von der Seite
und Abb. 9 im Querschnitt nach Linie IX-IX der Abb. 7.
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Der Hauptteil der Maske besteht aus einem inneren Abschnitt a und
einem äußeren Abschnitt b, die beide aus durchbrochenem Material, z. B. Drahtgeflecht
o. dgl., bestehen. An die Abschnitte schließen sich nach oben ähnlich ausgebildete
ergänzende Teile c und d an. Diese Schirmteile a, b, c,
d
sind derart gewölbt, daß sie im wagerechten Schnitt im allgemeinen,
der Gesichtsform des Trägers entsprechen. In senkrechter Richtung sind sie dagegen
im allgemeinen gerade 0, halten. Sie werden durch einen jeden Teil rings umgebenden
Versteifungsrand oder -streifen 2 und 3 aus dünnein Blech in ihrer Lage gehalten.
D#iese Streifen sind
zweckmäßig im Querschnitt U-förinig gestaltet
(v#",ii. Abb. 3 und 5) und in Zwischenräumen durch Nieten, Löten oder
auf anflere geeignete Weise miteinander verbunden; gewünschtenfalls kann zur Verstärkung
für jeden. Schirmteil ein zwischenliegendes Querverbindungsglied 4 und
5 benutzt werden, das die Teile in der gewünschten gegenseiti---en
1 -,age hält. Diese Glieder dienen auch für die Zwecke der Befestigung an
dem Haupthalteband 6.
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Der auf diese Weise hergestellte Schirm ist an den hinteren Rändern
sowie in dazwischenliegenden Punkten 7 an das Band 6
angeschlossen"
wobei zweckmäßig zwischen dem Band und dem betreffenden Schirrnteil ein Zwischenraum
vorg gesehen ist. Durch Verbindungsstücke 8 -wird der gewünschte feste Abstand
zwischen dem äußeren und dem inneren Schirm gesichert, derart, daß ein im 0,iierschnitt
halbringförmiger Lufturnlaufraum 9 und ein äußerer ebenso gestalteter Raum
io entsteht, wie die Abb. 5
und 6 deutlich erkennen lassen.
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Dias Band 6 erstreckt sich vollständig ringsum innerhalb des
inneren Schirmes. Die Enden des Bandes sind rückwärts vereinigt und überlappen sich,
wie in Abb. 5 und 6
angedeutet ist. Das eine Ende ist mit einem Längsschlitz
i i versehen, in dem ein Schratibbolzen 12 des anderen Endes verschiebbar ist. Durch
eine Klemmschraube 13 kann das Band in der in Abb.:2 dargestellten Lage festgelegt
werden.
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z5
Rückwärts an die oberen Ränder der vorderen Schirmec und
d schließen sich Scheitelschirrnee und f an, deren hintere Ränder
mit Verhindungsrahmen 14 ausgerüstet sind, die sich an die hinteren Randteile2 und
3
oberhalb des Befestigungsbandes 6 in der in Al),1). :2 und
3 dargestellten Weise anschließen.
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Bei ;dieser A-isführung werden das ganze Gesicht, der Nacken, die
Stirn und die oberen Teile des Kopfes des Trägers geschützt, so daß der letztere
nicht nur sein Gesicht der Hitzequelle zuwenden, sondern auch den, Kopf neigen und
den- Scheitelteil hinter d2in aufwärts und rückwärts sich erstreckenden Oberteil.
der Maske der Hitze aussetzen kann. Gewünschtenfalls können die Scheitelschirinteile
noch -weiter nach hinten verlä,ngert werden, wie es durch die strichpunktierten
Linien bei g angedeutet ist. Außerdem können. die Hauptschirmteile in ähnlicher,
Weise rüclcwärts zum Schutze der Ohren verlängert werden, wie bei h (Abb.:2) an-gedeutet
ist. Das Gesichtsfeld des Benutzers ist durch (las offene Draht"-ewebe nicht erheblich
beeinträclitigt, und die allseitig offenen Räume 9
und io sorgen vermöge des
freien Zutritts küblerer Luft züi der Rück- oder Innenseite der Maske sorwie zu
den Boden- und Seitenräumen zwischen den inneren und äußeren Teilen für einen ausgiebigen
Unila:,.if der erhitzten, Luft.
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In Abb. 4 ist eine abgeänderte Ausführung dargestellt, bei der der
Vorderschirrn oben aufhört und nur der innere Schirm c nach rückwärts verlängert
ist, wodurch ein Scheitelschutz o entsteht. Ein solcher einfacher Scheitelschirrn.
reicht in den Fällen aus, wo der obere Kopfteil; der Hitze nicht so sehr ausgesetzt
ist.
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In den Abb. 7, 8 und 9 ist eine weitere Ausführungsform
veranschaulicht, bei der der innere Schirm a mit Atugenfenstern versehen ist, die
durch Linsen oder Scheiben 16 aus Glas o. dgl. verschlossen sind. Sie sind besonders
dann von Vorteil für den freien Durchblick, wenn das Drahtgeflecht der Schirme eng
ist. Die Glasscheiben 16 werden in entsprechen-de Öffnungen des Schirmes eingesetzt
und an dem Gewebe a. beispielsweise mittels der Fassungen 17 befestigt. Durch diese
Einrichtung wird die volle Scbutzwirkung des äußeren Schirmes b unter Verringerung
der das Gesichtsfeld beeinträchtigeniden Wirkung des Geflechtes auf ein Mindestmaß
gewahrt.