DE3545841C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C5/00—Disposition of burners with respect to the combustion chamber or to one another; Mounting of burners in combustion apparatus
- F23C5/02—Structural details of mounting
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q13/00—Igniters not otherwise provided for
- F23Q13/02—Igniters not otherwise provided for using gas burners, e.g. gas pokers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenner gemäß
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist, etwa zur Verwendung in industriellen Feuerungs
anlagen, bei welchen mehrere Brenner gleichzeitig zum Einsatz
kommen können, ein Brenner bekannt (DE-OS 27 06 520), bei
welchem die mit einem Rotationszerstäuber für flüssigen
Brennstoff versehene Brennstoffzuführungslanze in einer
Führungseinrichtung geführt ist. Die Führungseinrichtung be
steht dabei aus vier miteinander verbundenen Konsolen. Diese
Konstruktion durch ein Führungsrohr zu ersetzen, ist nahe
liegend. In die Führungseinrichtung wird die Brennstoffzu
führungslanze in der Ruhephase zurückgezogen, wodurch sie
vor den hohen Flammentemperaturen anderer, arbeitender Bren
ner geschützt werden kann. Während der Betriebsphase kann
die Brennstoffzuführungslanze mittels eines Stellmotors,
pneumatisch oder hydraulisch nach vorne aus der Führungsein
richtung herausgeschoben und in Arbeitsposition gebracht wer
den. Die einwandfreie Funktion wird durch Ablagerungen von
Ruß oder Asche beeinträchtigt. Zur Verminderung dieser Beein
trächtigungen ist bei dem bekannten Brenner im Bereich des
brennraumseitigen Endes der Führungseinrichtung eine Ver
schlußkappe vorgesehen, welche über eine Gelenkverbindung
bezüglich der Einrichtung beweglich ist. Nachteilig ist hier
bei, daß auch die Funktion der Gelenkverbindung durch Ab
lagerungen und überhaupt die extremen Betriebsbedingungen
beeinträchtigt wird. Dies kann letztlich dazu führen, daß
sich die Verschlußklappe durch das Vorschieben der Lanze
nicht mehr öffnen läßt bzw. beim Zurückziehen der Lanze
nicht mehr vollständig schließt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Brenner der
eingangs genannten Art so zu gestalten, daß die Funktion
des Verschlusses auch bei extremen Einsatzbedingungen ge
währleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Brenner
gelöst, wie er in Anspruch 1 gekennzeichnet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegen
stand der Unteransprüche.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden
anhand der Zeichnung beschrieben. In dieser
zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Brenners
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Detailansicht des Verschlusses von
der Seite und
Fig. 3 eines der Käfigelemente in der Draufsicht.
Fig. 1 zeigt einen Brenner mit einem zentralen Ölzu
führungsrohr 1, einem parallel dazu angeordneten Führungs
rohr 2 für eine Zündlanze, welches am Ende durch eine in
einem Käfig 3 gehaltene Kugel 4 verschlossen ist. Das Ölzu
führungsrohr 1 und das Führungsrohr 2 für die Zündlanze be
finden sich in einem Kanal 5, in welchem die Verbrennungs
luft zugeführt wird. In einer trichterförmigen Erweiterung
6 am Ende des Verbrennungsluftkanals 5 brennt ausgehend von
dem dort in einem Zerstäuber endenden Ölzuführungsrohr 1
die Brennerflamme.
Für das Zünden des Brenners wird die in Fig. 1 nicht
zu sehende Zündlanze mit ihrer Zündkerze an der Spitze im
Führungsrohr 2 etwa mittels eines Stellmotors, hydraulisch
oder pneumatisch nach vorne geschoben, wobei die Kugel 4
unterhalb ihres Mittelpunkts angestoßen und im Käfig 3
nach oben gedrückt wird. Mit dem Zurückziehen der Zündlanze
nach beendetem Zündvorgang fällt die Kugel 4 unter dem Ein
fluß der Schwerkraft wieder vor die Öffnung des Führungs
rohres 2 und verschließt sie.
Fig. 2 zeigt den Verschluß am Ende des Führungsrohres
2 im einzelnen. Das Ende des Führungsrohres 2 ist so ausge
bildet, daß es einen Sitz für die Verschlußkugel 4 bildet.
Die Kugel 4 ist in ihrem Durchmesser so gewählt, daß ihr
Mittelpunkt oberhalb der Achse der im Führungsrohr vorzu
schiebenden Zündlanze 7 liegt. Auf diese Weise wird mit dem
Vorschieben der Zündlanze 7 die Kugel 4 aus ihrem Sitz
am Führungsrohr 2 durch die Zündlanze nach oben wegge
drückt. Sie ist dabei in einem aus dem Bereich des Führungs
rohres sich nach oben erstreckenden Käfig 3 frei beweglich.
Dieser ist durch zwei nebeneinander angeordnete, unten am
Führungsrohr 2 angeschweißte und oben noch durch Stäbe 8
verbundene geschlossene Rechteckrahmen 9 aus Rundmaterial
(Fig. 3) gebildet, die sich von der Unterseite des Führungs
rohres 2 mit einer gewissen Vorwärtsneigung nach oben er
strecken. Die Anordnung und Abmessungen der Rechteckrahmen
9 sind dabei so gewählt, daß die Kugel 4 den so gebildeten
Käfig einerseits nicht verlassen, andererseits sich in ihm
aber auch ohne große Reibung bewegen kann. Durch die Vor
wärtsneigung des Käfigs 3 erhält die Kugel 4 beim Andrücken
durch die Lanze 7 eine gewisse Bewegungsmöglichkeit in Rich
tung des Druckes, was das Heranführen der Kugel aus ihrem
Sitz erleichtert. Außerdem ist der Käfig oben geringfügig
weiter als unten, derart, daß einerseits die fallende Kugel
gut in ihren Sitz am Führungsrohr 2 geführt, anderer
seits die nach oben gehende Kugel verhältnismäßig unbehin
dert ist.
Der gleiche Verschluß der hier für das Führungsrohr
der Zündlanze beschrieben worden ist, läßt sich auch in
bezug auf eine Ölzerstäuberlanze vorsehen, wenn diese in
ein Schutzrohr zurückziehbar ist.
Die Verwendung einer Kugel als Verschluß hat
den Vorteil, daß diese unabhängig von ihrer Drehlage das
Führungsrohr verschließen kann. Sofern die Käfigführung da
für sorgt, daß ein Verschlußteil immer in der richtigen La
ge auf den entsprechend angepaßten Sitz des Führungsrohres
fällt, sind auch andere geometrische Formen für den Ver
schluß möglich. Beispielsweise könnte dieses eine zy
lindrische Walze oder aber auch eine Platte sein.
Der beschriebene Verschluß hat den Vorteil, daß das
Material für die Kugel (bzw. ein anders geformtes Teil),
den Käfig und auch das Rohr den jeweiligen Betriebsbedingun
gen (Temperaturen) angepaßt werden kann. Dabei funktioniert
der Verschluß auch bei solchen Brennern, deren Neigung in
bezug auf die Horizontale während des Betriebs verändert
wird. Für einen großen Winkelbereich der Neigung des
Führungsrohres nach oben oder unten bleibt die Kugel
in ihrem Sitz. Bei dem bekannten Ver
schluß mit angelenkter hängender Klappe bleibt diese bei
Neigung des Führungsrohres nach unten senkrecht und schließt
das Führungsrohr dann nicht mehr ab.
Durch die Leichtgängigkeit des Verschlusses werden Be
schädigungen an der Lanzenspitze, was insbesondere in bezug
auf die Zündkerze von Wichtigkeit ist, vermieden. Ablagerun
gen auf der Kugel bzw. dem jeweiligen Verschluß wer
den beim Öffnen des Verschlusses durch die Zünd- oder Öllan
ze abgestoßen, so daß sich ein gewisser Selbstreinigungs
effekt ergibt.
Wegen des geringen Durchmessers der Käfigstäbe wird
die Luftströmung im Bereich des Rohrendes nur unwesentlich
beeinträchtigt. Eine Kühlung durch Anschluß von Spülluft an
das Führungsrohr ist möglich, da immer vorhandene Ablage
rungen an der Kugel einen völlig dichten Sitz verhindern
und gleichzeitig die engen Spalte zwischen Sitz und Kugel
für eine hohe Geschwindigkeit der strömenden Kühlluft sor
gen.
Claims (5)
1. Brenner mit einer verschiebbar in einem Führungs
rohr (2) angeordneten Brennstoffzuführungs- oder Zündlanze
(7), wobei das Führungsrohr (2) brennraumseitig einen Verschluß aufweist,
welcher bei in das Führungsrohr (2) zurückgezogener Brenn
stoffzuführungs- oder Zündlanze (7) das Führungsrohr (2) ver
schließt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschluß durch ein in bezug auf das Führungsrohr (2)
loses Teil gebildet ist, welches in einem die Öffnung des
Führungsrohres (2) umgebenden Käfig (3) beweglich ist und
sich beim Zurückziehen der Brennstoffzuführungs- oder Zünd
lanze (7) unter dem Einfluß der Schwerkraft vor die Öffnung
legt und beim Vorschieben der Brennstoffzuführungs- oder
Zündlanze (7) durch diese von der Öffnung weggedrückt wird.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das lose Teil ein rotationssymme
trischer Körper ist.
3. Brenner nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das lose Teil eine Kugel (4) ist.
4. Brenner nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Käfig (3) durch zwei im Abstand
angeordnete Rechteckrahmen (9) gebildet ist, die sich von
der Öffnung nach oben wegerstrecken und deren Abstand und
Breite kleiner als der Kugeldurchmesser ist.
5. Brenner nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Mittelpunkt der vor
der Öffnung liegenden Kugel (4) höher als die die Kugel (4) be
rührende Spitze der Brennstoffzuführungs- oder Zündlanze
(7) liegt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545841 DE3545841A1 (de) | 1985-12-23 | 1985-12-23 | Brenner |
| IN66/DEL/86A IN164180B (de) | 1985-12-23 | 1986-01-22 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545841 DE3545841A1 (de) | 1985-12-23 | 1985-12-23 | Brenner |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3545841A1 DE3545841A1 (de) | 1987-07-02 |
| DE3545841C2 true DE3545841C2 (de) | 1988-01-28 |
Family
ID=6289411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853545841 Granted DE3545841A1 (de) | 1985-12-23 | 1985-12-23 | Brenner |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3545841A1 (de) |
| IN (1) | IN164180B (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE397576C (sv) * | 1976-03-12 | 1982-07-05 | Petrokraft Ing Ab | Anordning vid brennare, serskilt rotationsbrennare |
-
1985
- 1985-12-23 DE DE19853545841 patent/DE3545841A1/de active Granted
-
1986
- 1986-01-22 IN IN66/DEL/86A patent/IN164180B/en unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3545841A1 (de) | 1987-07-02 |
| IN164180B (de) | 1989-01-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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