DE3545706C2 - - Google Patents

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DE3545706C2
DE3545706C2 DE19853545706 DE3545706A DE3545706C2 DE 3545706 C2 DE3545706 C2 DE 3545706C2 DE 19853545706 DE19853545706 DE 19853545706 DE 3545706 A DE3545706 A DE 3545706A DE 3545706 C2 DE3545706 C2 DE 3545706C2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/10Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles by rotary feeders
    • B65B1/12Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles by rotary feeders of screw type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit deren Hilfe feuchte faserförmige oder granulatartige Materialien, insbe­ sondere Schweineborsten, kontinuierlich entwässert, mittels Heißluft sterilisiert und getrocknet und chargenweise in einem Packsack abgepackt werden können.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung mit einer Einfülleinrichtung, einer Entwässerungseinrichtung, einer Heißlufteinrichtung und einer Abpackeinrichtung mit Packrohr für das getrocknete Material mit Packsäcken oder dergleichen mit Preßeinrichtung, sowie diese Einrichtungen verbindende Fördereinrichtungen, ins­ besondere Förderschnecken, ist aus der AT-PS 2 48 223 bekannt. Die bekannte Vorrichtung dient zum Herstellen von gepreßten Ballen aus getrockneten und zerkleinerten Papierfasern. Hierbei werden die teilgetrockneten Papierbahnen vor der endgültigen Trocknung zerkleinert und dann mittels einer Förderschnecke in einem Preßzylinder eingeführt, wobei die Verpressung mittels eines Preßstempels durchgeführt wird, wobei die Preßachse des Preßstempels und die Förderachse der Förderschnecke nahezu senkrecht zueinander verlaufen. Durch das DE-GM 19 12 854 ist eine Vorrichtung bekannt, mit der Naßschnitzel, wie Rüben­ schnitzel, entwässert und dabei gleichzeitig mit Heißdampf sterilisiert und dann die noch feuchten Schnitzel unter Vakuum luftdicht zum Lagern abgepackt werden. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Schneckenpresse, an deren konischem Auslaufende ein Hüllschlauchfaltstapel für das Abpacken vorge­ sehen ist. Beim Durchlaufen durch die Schneckenpresse werden die Schnitzel gepreßt und das Wasser wird aus den Schnitzeln ausgepreßt, mittels durch die hohle Schneckenwelle eingelei­ teten Heißdampfes wird sterilisiert.
Diese bekannten Vorrichtungen sind nicht für die Verarbeitung von Schweineborsten, die ein Abfallprodukt der Schlachthofbe­ triebe sind, direkt nach ihrem Anfall geeignet. Die beim Schlachthofbetrieb anfallenden Schweineborsten können aus hygienischen Gründen nicht über längere Zeit gelagert werden, da sie im nassen Zustand der Verrottung unterliegen und auch eine erhebliche Geruchsbelästigung darstellen. Aus diesem Grund wird ein Großteil der im Schlachthofbetrieb anfallenden Schwei­ neborsten als Abfallprodukt direkt der Vernichtung zugeführt. Das ist insofern nachteilig, als Schweineborsten einen wert­ vollen Rohstoff darstellen, der beispielsweise zu Dünger, Pinseln, Polsterungen verarbeitet werden kann.
Diese Verarbeitung findet beispielsweise in sogenannten Zu­ richtereien statt, die die nassen Schweineborsten aus den Schlachthofbetrieben in einem Trockner trocknen und dann weiter­ verarbeiten. Das in den Schlachthofbetrieben anfallende Abfall­ produkt Schweineborsten ist jedoch maximal drei Tage lagerbar, wobei zusätzliche Maßnahmen, wie Lagerung unter Wasser, Behand­ lung mit Desinfektionsmitteln noch erforderlich sind. Werden die Schweineborsten innerhalb dieser Zeit nicht verarbeitet, so werden sie, da der Zersetzungsprozeß einsetzt, als Abfall vernichtet.
Bei der bisherigen Handhabung des im Schlachthofbetrieb direkt anfallenden Abfallproduktes Schweineborsten ist nachteilig, daß, wegen der schnellstmöglichen Beseitigung des Abfallpro­ duktes, ein Großteil derselben vernichtet wird. Diese Vernich­ tung kostet Geld sowohl durch den Transport als auch die Ver­ brennung. Der Anteil, der mittels zusätzlicher Maßnahmen zeit­ lich begrenzt gelagert werden kann, stellt zusätzlich eine Geruchsbelästigung durch beginnende Verrottung für Umwelt und Betrieb dar; eine Vorratshaltung bzw. Lagerhaltung für größere Produktionsmengen ist bisher nicht möglich.
Der Erfindung liegt, ausgehend von den bekannten Vorrichtungen, die Aufgabe zugrunde, diese so auszugestalten, daß unregel­ mäßig anfallende feuchte, faserförmige Produkte, wie Schweine­ borsten, in einem kontinuierlichen automatischen Ablauf zu einem transportablen lagerfähigen Zwischenprodukt mit geringem Aufwand verarbeitet werden können. Es soll eine kompakte Vor­ richtung geschaffen werden, die direkt vor Ort, d. h. im Schlacht­ hof aufgestellt und betrieben werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch Ausbilden einer gattungsgemäßen Vorrichtung in der Weise, daß als Entwässerungs­ einrichtung eine um ihre vertikale Achse drehbar gelagerte Zentrifuge vorgesehen ist, die oberhalb des Einzugsbereiches der die Verbindung zwischen der Zentrifuge und einem Trommel­ trockner herstellenden Fördereinrichtung angeordnet ist, deren Ausgabeende in eine Seite der mittels eines Regelantriebes an­ treibbaren, drehbaren, siebartigen, an beiden Seiten offenen Trommel, an deren Außenumfang die Heißluftgebläseeinrichtung angeordnet ist, hineinragt und unterhalb der Ausgangsseite der Trommel eine geteilte Förderschnecke mit einem abgeteilten, nach Art eines Stempels eine Hubbewegung in Längserstreckung der Förderschnecke ausführbaren Schneckenkopf angeordnet ist und der Schneckenkopf der Förderschnecke in das offene Pack­ rohr einführbar ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht die in unregel­ mäßigen Mengen anfallenden Schweineborsten bei Temperaturen von etwa 100 bis 160°C wechselweise im Gegenstrom- und Gleich­ stromverfahren durch Heißluft und Kontaktwärme zu sterilisieren und zu trocknen und bei kontinuierlicher Weiterbeförderung über eine Pufferzone chargenweise in einen Packsack zu ver­ pressen. Dabei wird bevorzugt das Entwässern in einer Weise vorgenommen, z. B. durch Schleudern, daß das in den nassen Schweineborsten enthaltene Wasser zu mindestens 30 Gew.-% des Gewichtes der nassen Schweineborsten ausgeschleudert wird.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die Schweinebor­ sten direkt an dem Entstehungsort, d. h. dem Schlachthof, zu einem geruchsfreien transportfähigen und lagerfähigen Produkt verarbeitet werden. Durch die Entwässerung mittels der Zentrifuge wird die Wasserbildung bei der nachfolgenden Trock­ nung erheblich verringert. Die Trocknung bei Temperaturen über 100°C erfolgt schnell und es werden Geruchsemissionen weitgehend unterbunden. Die heiße Luft tötet zudem eventuell vorhandene Krankheits- und Seuchenerreger ab.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann direkt beim Erzeuger des Abfallproduktes, d. h. im Schlachthof aufgestellt werden, so daß die im Schlachthofbetrieb anfallenden Schweineborsten direkt der Vorrichtung zur kontinuierlichen Weiterverarbeitung zugeführt werden können. Hierbei kann die Vorrichtung direkt an die vorhandene Produktionseinrichtungen des Schlachthofes angegliedert werden. Die Vorrichtung arbeitet rationell be­ züglich der erforderlichen thermischen Energie und Brennstoffe. Das mit der Vorrichtung hergestellte Zwischenprodukt ist ein lagerfähiger Rohstoff Schweineborsten, der nunmehr über weite Strecken zu entsprechenden Weiterverarbeitungsbetrieben, wie Polstereien, Hersteller von Düngemitteln und sofort in den gewünschten Mengen transportiert werden kann. Mit der Erfindung ist eine 100%ige Verwertung der im Schlachthofbetrieb an­ fallenden Schweineborsten möglich.
Die wirtschaftliche Rückgewinnung des Abfallproduktes zum Rohstoff erfolgt durch die drei wesentlichen Schritte, nämlich das Entwässern mittels der Zentrifuge, das Trocknen in der als Durchlauftrockner ausgebildeten Trocknertrommel, und das nach­ folgende Verpacken, wobei die getrockneten faserförmigen Teile zu einer Verpackungseinheit komprimiert und verpackt werden.
In weiterer Ausbildung der Vorrichtung ist vorgesehen, daß oberhalb der Zentrifuge eine mittels eines Antriebes steuer­ bare Fördereinrichtung mit einer der Öffnung der Zentrifuge zugeordneten Ausgabeöffnung vorgesehen ist, so daß die Zentrifu­ ge automatisch chargenweise befüllbar ist.
Nach Füllung der Zentrifuge kann entweder automatisch ein Kontakt ausgelöst werden, der den Antrieb der Ein­ gabefördereinrichtung abstellt und damit die weitere Be­ füllung verhindert, oder es erfolgt eine manuelle Ab­ stellung. Die Vorrichtung ist desweiteren so ausgebildet, daß die Zentrifuge um eine horizontale Achse um 360° schwenkbar ist. Nach der Befüllung der Zentrifuge und Abstellung der Fördereinrichtung erfolgt die automatische Drehung der Zentrifuge um 180°, sodaß die Zentrifuge durch ihre Öffnung automatisch nach unten mittels Schwer­ kraft entleert werden kann. Die Entleerung erfolgt wieder­ um auf eine Fördereinrichtung, die das Material zur nächsten Station, der Trocknungsstation bringt. Die Zen­ trifuge wird nach der Entleerung wieder in ihre Be­ füllungsstation zurückgebracht, wonach die Eingabe­ fördereinrichtung wiederum in Betrieb genommen wird und eine erneute Befüllung der Zentrifuge erfolgt. Die Zen­ trifuge arbeitet nach dem Filtrationsprinzip und hat beispielsweise eine gelochte Trommel, die innen ggf. mit einem Filtergewebe belegt sein kann, sodaß die Flüssig­ keit durch den Filter gedrückt wird und die Schweine­ borsten als Filterkuchen darauf sitzen bleiben, um dann entleert zu werden.
Um das einwandfreie und schnelle Entleeren der Zentrifuge von den entwässerten Schweineborsten zu fördern, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen, daß in der topfartig ausgebildeten Zentrifuge eine Ab­ löseeinrichtung für das Material angeordnet ist. Bei einer bevorzugten Ausführung besteht die Ablöseeinrichtung aus einer mit insbesondere drei Gabelarmen ausgestatteten lose in der Zentrifuge umlaufend gelagerten Gabel. Die Ablöseeinrichtung läuft lose auf Kugellagern um, der Antrieb erfolgt über das Material, d. h. die Schweine­ borsten, die den Kraftschluß zwischen der Zentrifuge, d. h. der Zentrifugenwand und den Gabelarmen bilden. Bei Beendigung des Entwässerungsvorganges wird die Zentri­ fuge abgebremst und zum Stillstand gebracht. Durch die Massenträgheit der lose umlaufenden Gabel findet eine Relativbewegung zwischen der Zentrifuge und der Gabel statt, die die Ablösung von Restbeständen und Lockerung des entwässerten Materials in der Zentrifuge zur Folge hat. Mit der verbesserten Ablösung von Restmengen des entwässerten Materials von der Zentrifugenwand wird mit der Ablöseeinrichtung zugleich auch eine Klumpenbildung beim Austragen des Materials aus der Zentrifuge ver­ hindert.
Die Fördereinrichtung zwischen der Zentrifuge und der Trockentrommel ist ebenfalls als eine kontinuierlich arbeitende Fördereinrichtung, insbesondere als Förder­ schnecke ausgebildet. Gegebenenfalls kann noch eine Auflockerung des aus der Zentrifuge entleerten Materials im Ein­ gangsbereich der Fördereinrichtung erfolgen. Die Trocken­ einrichtung arbeitet als kontinuierlicher Durchlauf­ trockner und ist bevorzugt als Lochblechtrommel mit einer Siebbandummantelung ausgebildet. Eine besonders bevor­ zugte Ausbildung schlägt eine aus zwei Trommelflanschen und einem Lochblechmantel zusammensteckbare Trommel vor. In besonders vorteilhafter Weise kann der Lochblech­ mantel außenseitig mit einem Siebbandgewebe umwickelt sein, das beispielsweise mittels Spannbändern befestigt wird und damit ohne Demontage der Trommel austauschbar ist. Das gleiche gilt auch für die Lochblechtrommel, die durch die steckbare Konstruktion ebenfalls austauschbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vor­ richtung ist die Trommel im Bereich der Eingangsseite mit dem Antrieb verbunden und in der Längsachse schwenk­ bar gelagert. Zur Erleichterung des Transports wird die horizontal angeordnete Trommel in Transportrichtung leicht abwärts geneigt angeordnet. Hierbei kann der Nei­ gungswinkel eingestellt werden, bevorzugt liegt er zwischen 2 und 10°. Mit Hilfe der einstellbaren Dreh­ zahl der Trommel und der einstellbaren Neigung kann dann die Durchlaufleistung, d. h. die Materialmenge in der Zeiteinheit reguliert werden.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist es auch möglich, um eine gute Förderung und Trocknung zu er­ reichen, die Trommel am Innenumfang beispielsweise mit schraubenlinienförmig verlaufenden eingebauten Trans­ port- und Leitblechen zu versehen. Auch bei dieser Aus­ führung ist zur Verbesserung der Transportleistung vor­ gesehen, die Trommel leicht aus der horizontalen abwärts geneigt anzuordnen, sodaß in Transportrichtung ein Ge­ fälle vorhanden ist. Der eingesetzte Trommeltrockner ist an beiden Enden offen.
Außenseitig der Trommel ist die Heißluftgebläseein­ richtung angeordnet, wodurch das die Trommel durchlaufende Material kontinuierlich mit Heißluft beströmt und ge­ trocknet wird. Eine bevorzugte Ausbildung der Heißluft­ gebläseeinrichtung besteht aus einem oberen, mittels eines Ventilators mit Überdruck beaufschlagbaren Düsen­ kasten und einem unteren, den Rücksaugkanal enthaltenden, mittels Unterdruck beaufschlagbaren Düsenkasten, wobei der obere gegen den unteren Düsenkasten mittels flexibler Dichtungen abgedichtet ist. Die Heißluft kann nun über den oberen Düsenkasten in die Trockentrommel einströmen und wird auf der Unterseite der Trommel über den Rück­ saugkanal wieder abgeführt. Das beim Drehen der Trommel vom oberen Scheitelpunkt sich ablösende Material wird dann im Gleichstromverfahren mit der strömenden Heiß­ luft getrocknet, während das mit der Trommelwandung nach oben getragene Material im Gegenstromverfahren ge­ trocknet wird. Das zu trocknende Material wird also beim Durchlaufen der Trockentrommel einerseits ständig durch die Umluft getrocknet und zwar sehr rasch und intensiv und gleichzeitig noch durch Kontaktwärme während des Anhaftens auf der Lochblechtrommel.
Um einen guten Trocknungseffekt beim Durchlaufen des Materials durch die Trommel zu erreichen, und gleich­ zeitig eine ausreichende Förderung des Materials, darf die Tangentialkraft nicht zu groß werden, damit die Förderung des Materials nicht verhindert wird. Es ist deshalb in weiterer Ausbildung der Vorrichtung vorge­ sehen, daß die Drehzahl der Trommel mittels eines Regel­ getriebantriebes steuerbar ist, sodaß die Durchlauf­ leistung, d. h. die Menge des durch die Trommel ge­ förderten Materials in Abhängigkeit von der Drehzahl der Trommel regelbar ist.
Das getrocknete Material fällt am Ende aus der offenen Trommel heraus und durch Schwerkraft in die nachfolgende Einrichtung, das ist eine Verpackungseinrichtung mit Fördereinrichtung. Auch diese Verpackungsmaschine weist vorzugsweise eine kontinuierlich arbeitende Förderein­ richtung in Gestalt einer Förderschnecke auf, wobei in weiterer Ausgestaltung der Vorrichtung diese Förder­ schnecke geteilt ausgebildet ist und der abgeteilte Schneckenkopf mittels eines z. B. innerhalb des anderen Schneckenteiles angeordneten Kolbens in Längserstreckung der Schnecke zur Ausführung einer Hubbewegung bewegbar ist.
Über diesen Schneckenkopfbereich ist das Packrohr, ein beispielsweise an beiden Enden offenes zylindrisches Rohr gesteckt, das durch die Förderschnecke befüllt wird, bei Erreichen eines vorbestimmten Füllgrades wird die Förde­ rung abgestellt, d. h. die Förderschnecke bleibt stehen, und der Schneckenkopf führt die Hubbewegung aus, wodurch das in das Packrohr gefüllte Material zusammengepreßt wird. Die Hubbewegung des Schneckenkopfes kann in zwei Schritten gestaltet sein, sodaß im ersten Schritt die Zusammenpressung des Materials erfolgt und im zweiten Schritt das Ausstoßen des Materials aus dem offenen Ende des Packrohres. Wenn das Packrohr außenseitig einen über­ gestülpten Packsack aufweist, so erfolgt beim zweiten Hubschritt gleichzeitig das Einfüllen des verpreßten Materials in den Packsack, daß Abziehen desselben von dem Packrohr und die Weitergabe zum Versand. Das Pack­ rohr kann desweiteren außenseitig mit zusätzlichen Preß­ platten umgeben sein, so wie am Ende ebenfalls mit einer Preßplatte abgedeckt, die zusammen mit der Hubbewegung des Schneckenkopfes das allseitige Verpressen des im Inneren angesammelten Materials ermöglichen. Es ist auch möglich, erst nur in einer Richtung das Material zu ver­ pressen, d. h. in Förderrichtung, d. h. Hubrichtung des Schneckenkopfes zwischen Schneckenkopf und dem Ende des Packrohrs abschließenden Preßplatte und nach der Aus­ stoßung des gefüllten Packsackes aus dem Packrohr in der dazu senkrechten Richtung mittels aufeinanderzufahr­ barer Preßplatten.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Lage, auto­ matisch kontinuierlich ein unregelmäßig und teilweise diskontinuierlich anfallendes feuchtes faseriges Gut zu entwässern, trocknen und zu verpacken. Hierzu sind bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kontinuierlich arbeiten­ de Einrichtungen mit diskontinuierlich arbeitenden Ein­ richtungen zu einer Gesamtanlage verbunden, wobei die kontinuierlich arbeitende Eingabefördereinrichtung, Zwischen-Fördereinrichtung und Verpackungsförderein­ richtung jeweils im Einzugsbereich eine Pufferzone in einer solchen Größe aufweisen, die mindestens einer Charge des diskontinuierlichen chargenweisen Betriebes der Zentrifuge bzw. des Packrohres der Verpackungsmaschine entsprechen. Die Anlage kann vollautomatisch dadurch ar­ beiten, daß die Antriebe der Fördereinrichtungen in Ab­ hängigkeit der jeweils nachgeschalteten diskontinuierlich chargenweise arbeitenden Einrichtung gesteuert werden und die Trocknungs- und Förderleistung der Trommel dem Abfall an entwässertem Material angepaßt wird.
Die Erfindung schließt eine Lücke für kontinuierlich automatisch arbeitende Entwässerungs-Trocknungs-Verpack­ ungsanlagen von unregelmäßig anfallenden Materialien, die direkt bei ihrem Anfall und am Anfallort verarbeitet werden müssen. Eine bevorzugte Anwendung ist das Verar­ beiten von Schweineborsten, die als Abfallprodukt im Schlachthofbetrieb anfallen. Die Dimensionierung einer solchen Anlage hängt von der Menge des zu bearbeitenden Produktes und seiner Qualität ab. Bei einer Verarbeitung von Schweineborsten sollte die Zentrifuge ein Fassungs­ vermögen von etwa 20 bis 200 Liter, vorzugsweise im Be­ reich von 40 bis 80 Liter aufweisen. Entsprechend kann ein Durchlauftrommeltrockner mit einem Durchmesser von etwa 1 Meter bei einer Länge von 2 Meter gewählt werden, wobei die Trocknungskapazität beispielsweise durch Ver­ längerung des Trommeltrockners mittels einer weiteren Trommel erreicht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand der schema­ tischen Darstellung der Fig. 1 erläutert.
Die Vorrichtung zum Entwässern, Trocknen und Ver­ packen von beispielsweise als Abfallprodukt an­ fallenden nassen Schweineborsten enthält eingangs die kontinuierlich arbeitende Fördereinrichtung 4 beispielsweise eine Förderschnecke, die mittels des Antriebes 42 angetrieben wird. Die Schweineborsten werden in Pfeilrichtung A in den Einfülltrichter 41, der zugleich eine Pufferzone bildet, eingegeben und dann mittels der Förderschnecke dosiert über die Ausgabeöffnung 43 in Pfeilrichtung B in den Füllraum 11 der Zentrifuge 1 eingegeben. Die Zentrifuge 1 ist auf dem Ständer 5 in den Lagern 51 um eine horizontale Schwenkachse 12 drehbar gelagert. Die Anordnung von Zentrifuge 1 zur Eingabefördereinrichtung 4 ist vor­ zugsweise in der Weise, daß die Fördereinrichtung 4 oberhalb der Zentrifuge 1 angeordnet ist, sodaß bei vertikaler Stellung der Zentrifuge 1 mit nach oben gerichteter Öffnung 13 das Material aus der Ausgabe­ öffnung 43 der Fördereinrichtung 4 direkt in die Zentri­ fuge fallen kann. Bei Erreichen eines vorbestimmten Füllgrades des Füllraums 11 der Zentrifuge 1 kann, beispielsweise durch Gewichtskontrolle, ein Kontakt ausgelöst werden, der den Antrieb 42 der Förderschnecke stillsetzt und damit die Befüllung beendet. Nunmehr kann die Schleuderbewegung der Zentrifuge in Gang ge­ setzt werden und nach Beendigung des Schleudervorganges, beispielsweise nach einer vorgegebenen Zeit, die Schwenkbewegung der Zentrifuge um 180° betätigt werden.
Nun kann das geschleuderte und entwässerte Material, das sind die Schweineborsten, aus der Öffnung 13 in Pfeilrichtung D in die nachfolgende Fördereinrichtung 6 entleert werden. Die Fördereinrichtung 6 weist eben­ falls einen Einzugstrichter 61 in einer solchen Größe auf, daß er gleichzeitig eine Pufferzone bildet. Gegebenenfalls kann das geschleuderte Material noch aufgelockert werden, bevor es von der Förderschnecke 6, konti­ nuierlich angetrieben wird, in den Trommeltrockner 2 gefördert wird. Der Trommeltrockner 2, beispielsweise als Lochblechtrommel mit Siebbandummantelung 23 aus­ gebildet, wird mittels des Regelgetriebeantriebes 21 angetrieben. Der Trockner 2 ist außenseitig mit der Heißgebläseeinrichtung 7 umgeben, sodaß er kontinuier­ lich mit Heißluft beblasen und durchströmt wird. Am Innenumfang des Trockners 2 sind die schraubenlinien­ förmig verlaufenden Leitbleche 22 angeordnet, die der Verteilung und dem Transport des Materials durch die Trommel dienen. Die Trommel 2 ist an ihren beiden Enden, d. h. der Eingangsseite 24 und der Ausgangs­ seite 25 offen ausgebildet, sodaß das Ausgabeende 62 der Förderschnecke 6 direkt in die Trommel 2 hinein­ ragt und das Material in Pfeilrichtung E in die Trommel gelangt und am offenen Trommelende in Pfeilrichtung F aus der Trommel herausfällt auf die nachgeordnete Verpackungseinrichtung. Zur Förderung der Transport­ leistung durch die Trommel ist es zweckmäßig, diese aus der Horizontalen abwärts geneigt in Transport­ richtung anzuordnen. Das getrocknete Material, das sind die Schweineborsten, fallen am Ende der Trommel 2 heraus und in entsprechend angeordneten Auffang­ trichter 31 der Fördereinrichtung der Verpackungs­ maschine, vorzugsweise einer kontinuierlich arbeitenden Schnecke 32. Die Schnecke 32 ist geteilt ausgebildet, wobei der Schneckenkopf 32 a nach Art eines Stempels mittels eines Kolbens eine Hubbewegung in Längser­ streckung der Schnecke ausführen kann, beispielsweise mittels des Kolbens 37, der im Inneren der Schnecke 32 untergebracht sein kann. Vor und um den Schnecken­ kopf 32 a ist das Packrohr 33 angeordnet, mit offenen Enden, über das der Packsack 8 gestülpt wird. Zumindest am Ende des Packrohres 33 ist die Preßplatte 35 ange­ ordnet, sodaß nach Befüllung des Packrohres 33 durch die Förderschnecke 32, bei Erreichen eines vorgegebenen markierten Füllgrades, die Förderschnecke 32 abgestellt wird und die Hubbewegung des Schneckenkopfes 32 a aus­ gelöst wird, wobei das in dem Packrohr 33 eingefüllte Material zwischen dem Schneckenkopf und der Preßplatte 35 verpreßt wird. Zusätzlich können außenseitig des Packrohres weitere Preßplatten 34, 36 angeordnet sein. Nach dem Verpressen des in das Packrohr 33 eingefüllten Materials wird durch eine weitere Hubbewegung das Ab­ stoßen des verpreßten Materials aus dem Packrohr 33 bei gleichzeitigem Einziehen in den abgezogenen Packsack 8 durchgeführt und der gefüllte Packsack kann beispiels­ weise in Pfeilrichtung G abgeführt werden. Nach Über­ ziehen eines neuen Packsackes über das Packrohr 33 können die Preßplatten wieder zurückgefahren werden und die erneute Befüllung vorgenommen werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsge­ mäßen Anlage sind in den Fig. 2 bis 5 dargestellt. Hierbei zeigt
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch die Zentrifuge mit Ablöseeinrichtung,
Fig. 3 eine schematische Aufsicht auf die Ab­ löseeinrichtung nach Fig. 2,
Fig. 4 einen schematischen vertikalen Querschnitt durch die Trocknertrommel und
Fig. 5 einen schematischen Teillängsschnitt durch die Trocknertrommel.
Zur Verbesserung des Austrags des entwässerten Materials aus der Zentrifuge 1 kann diese, wie in der Fig. 2 ge­ zeigt, mit einer Ablöseeinrichtung 9 versehen sein. Die Ablöseeinrichtung 9 weist beispielsweise drei Gabelarme 91 ab, die mit dem zentralen Gabelteller 92 verbunden sind und damit topfartig in der Zentrifuge eingesetzt sind und auf dem Kugellager 94 gelagert sind, sodaß die Gabel, d. h. diese Ablöseeinrichtung 9 lose umlaufen kann. Angetrieben wird die Gabel 9 durch das in der Zentrifuge zu entwässernde Material, das den Kraftfluß zwischen der Zentrifugenwand und den Gabelarmen 91 bildet. Bei Beendigung des Entwässerungsvorganges wird die Zen­ trifuge abgebremst und innerhalb weniger Sekunden zum Stillstand gebracht. Durch die Massenträgheit der lose umlaufenden Gabel findet eine Relativbewegung zwischen Zentrifuge und der Gabel statt, die die Ablösung von Restbeständen und Lockerung des Materials in der Zentri­ fuge zur Folge hat. Die Zentrifuge 1 wird über den An­ trieb 14 angetrieben.
In der Fig. 4 ist das Trockungssystem des Durchlauf­ trockners schematisch dargestellt. Die Trommel 2 ist von der Heißluftgebläseeinrichtung 7 umgeben, die aus einem oberen Düsenkasten 71 und einem unteren Düsenkasten 74 besteht. Der obere Düsenkasten 71 enthält den Heißluft­ kanal für die Heißluft, die von dem in dem unteren Düsenkasten untergebrachten Ventilator 72 in Pfeilrichtung L strömt und einen Überdruck in dem oberen Düsenkasten 71 aufbaut. Der obere Düsenkasten 71 ist im Innenbereich, d. h. auf seiner der Trommel 2 zugewandten Seite gegen­ über dem unteren Düsenkasten 74 mittels flexibler Dich­ tungen, beispielsweise Dichtlippen 75 aus Teflongewebe abgedichtet. Diese können beispielsweise mittels eines Winkels an den Düsenkästen befestigt sein.
Die Absaugung der Heißluft erfolgt über den Absaugkanal 76, der im unteren Düsenkasten unterhalb der Trommel 2 angeordnet ist. Damit weist die Heißluftgebläseeinrich­ tung einen oberen Düsenkasten als Überdruckraum und den unteren Düsenkasten mit Unterdruckraum auf. Das zu trock­ nende Material P läuft nun mit der Trommel in Trommel­ umlaufrichtung Pfeil E um und wird an einem oberen im Scheitelbereich der Trommel sich befindenden Ablösepunkt H sich von der Trommelwand lösen und aufgrund der Schwerkraft wieder nach unten fallen. Während dieser Fallbewegung findet eine Trocknung durch die durch­ strömende Heißluft im Gleichstromverfahren statt. Das im unteren Scheitelbereich K der Trommel wieder auf diese auffallende Material wird dann mit der Trommel wieder nach oben mitgenommen und in dieser Phase der Bewegung findet eine Trocknung im Gegenstromverfahren und gleich­ zeitig durch die Kontaktierung mit der Trommelwand statt. Das Material wird also durch den ständigen Wechsel zwischen Kontakt- und Umlufttrocknung intensiv und rasch getrocknet, wobei das Umluftsystem durch die rotierende Trommel mit Wärmeaustausch sowohl im Gleichstrom- als auch im Gegenstromverfahren stattfindet. Gleichzeitig wird das Material während des Trocknungsvorganges immer wieder gelockert und die Klumpenbildung verhindert.
Mit Hilfe der Trommeldrehzahl und der einstellbaren Neigung, d. h. des Gefälles der Trommel in Transport­ richtung kann der Ablösepunkt H des Materials von der Trommel und die Durchlaufleistung variiert werden.
In der Fig. 5 ist eine bevorzugte Ausbildung der Trommel 2 im Teilschnitt dargestellt. Die Trommel 2 besteht dabei aus zwei Trommelringen 201, 202, die auf ihrer Innenseite mit einer Einsenkung 203 versehen sind, in die das Lochblech 204, das die Lochblechtrommel bildet, eingefaßt ist. Diese Lochblechtrommel ist in einfacher Weise austauschbar. Über den freibleibenden Umfang der Lochblechtrommel 204 ist außenseitig das Siebband­ gewebe 23 gewickelt und beispielsweise mittels der Spannbänder 206 befestigt. Das Siebbandgewebe ist ohne Demontage der Trommel austauschbar. Desweiteren sind außenseitig über den Umfang verteilt mehrere Distanz­ rohre 207 in auf den Trommelringen 201, 202 befestigten Trommelflanschen 209, 208 mittels nicht näher darge­ stellter Spannbolzen eingespannt. Auf der Eingangsseite 24 weist die Trommel den Zahnkranz 205 für den Antrieb 21 auf.
Die vorangehenden Darstellungen der erfindungsgemäßen Anlage sind Beispiele in prinzipieller Ausführung.

Claims (17)

1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Entwässern, Sterilisieren mittels Heißluft und chargenweisen Abpacken in einem Pack­ sack von faserförmigen oder granulatartigen Materialien, insbesondere Schweineborsten, mit einer Einfülleinrichtung, einer Entwässerungseinrichtung, einer Heißlufteinrichtung und einer Abpackeinrichtung mit Packrohr für das getrock­ nete Material mit Packsäcken oder dergl. mit Preßeinrich­ tung, sowie diese Einrichtungen verbindende Fördereinrich­ tungen, insbesondere Förderschnecken, dadurch gekennzeichnet, daß als Entwässerungseinrich­ tung eine um ihre vertikale Achse drehbar gelagerte Zentri­ fuge (1) vorgesehen ist, die oberhalb des Einzugsbereiches (61) der die Verbindung zwischen der Zentrifuge (1) und einem Trommeltrockner (2) herstellenden Fördereinrichtung (6) angeordnet ist, deren Ausgabeende (62) in eine Seite (24) der mittels eines Regelantriebes (21) antreibbaren, drehbaren, siebartigen, an beiden Seiten offenen Trommel (2), an deren Außenumfang die Heißluftgebläseeinrichtung (7) angeordnet ist, hineinragt und unterhalb der Ausgangsseite (25) der Trommel (2) eine geteilte Förderschnecke (32, 32 a) mit einem abgeteilten, nach Art eines Stempels eine Hubbe­ wegung in Längserstreckung der Förderschnecke (32, 32 a) ausführbaren Schneckenkopf (32 a) angeordnet ist und der Schneckenkopf (32 a) der Förderschnecke (32) in das offene Packrohr (33) einführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß oberhalb der Zentrifuge (1) eine mittels eines Antriebs (42) steuerbare Fördereinrichtung (4) mit einer der Öffnung (13) der Zentrifuge ( 1) zugeordnete Ausgabeöffnung (43) vor­ gesehen ist, sodaß die Zentrifuge automatisch chargen­ weise befüllbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrifuge (1) um eine horizontale Achse um 360°C schwenkbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der topfartig ausgebildeten Zentrifuge (1) eine Ablöseeinrichtung (9) für das Material angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Ablöseeinrichtung aus einer mit insbesondere drei Gabelarmen ausgestatte­ ter lose in der Zentrifuge umlaufend gelagerten Gabel besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (6) zur Zentrifuge ( 1) und Trommel (2) als kontinuierlich arbeitende Schnecke ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel zusammensteckbar aus einem Mantel aus Loch­ blech (204) und zwei Trommelflanschen (208, 209) ausge­ bildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochblechmantel (204) mit einem demontierbaren, bei­ spielsweise mittels Spannbändern (7) befestigten Siebbandgewebe (23) umwickelt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontal angeordnete Trommel in Transportrichtung leicht abwärts geneigt angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Trommel ( 2) im Bereich der Eingangsseite (24) mit dem Antrieb (21) verbunden und in der Längsachse schwenkbar gelagert ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (2) im Bereich der Ausgangsseite (25) höhenverstellbar ge­ lagert ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel am Innenumfang schraubenlinienförmig ver­ laufende eingebaute Transport- und Leitbleche auf­ weist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißluftgebläseeinrichtung (7) aus einem oberen, mittels eines Ventilators (72) mit Überdruck beauf­ schlagbaren Düsenkasten (71) und einem unteren, den Rücksaugkanal (76) enthaltenden, mittels Unterdruck beaufschlagbaren Düsenkasten (74) besteht, wobei der obere gegen den unteren Düsenkasten mittels flexibler Dichtungen (75) abgedichtet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeteilte Schneckenkopf (32 a) der Förderschnecke mittels eines innerhalb des anderen Schneckenteiles (32) angeordneten Kolbens (37) in Längserstreckung der Schnecke in das Packrohr (33) bewegbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß über das Packrohr ( 33) außenseitig ein Sack (8) aufschiebbar ist und das Ende des Packrohrs (33) mittels einer bewegbaren Platte (35) abdeckbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des durch die Trommel (2) geförderten Materials in Abhängigkeit von der Drehzahl und/oder der Neigung der Trommel regelbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß für einen automatischen Betrieb die kontinuierlich ar­ beitenden Fördereinrichtungen (4, 6, 2 und 32, 32 a) jeweils im Einzugsbereich eine Pufferzone (41, 61, 31 ) in der Größe aufweisen, die mindestens einer Charge des dis­ kontinuierlichen chargenweisen Betriebes der Zentri­ fuge (1) bzw. des Packrohres (33) der Verpackungs­ maschine (3) entsprechen.
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