DE3534501C2 - - Google Patents

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DE3534501C2
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Germany
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centering
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trolley
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DE19853534501
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DE3534501A1 (de
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Karl-Heinz Dipl.-Ing. Gerst (Fh), 7030 Boeblingen, De
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Dr Ing HCF Porsche AG
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Dr Ing HCF Porsche AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M15/00Testing of engines
    • G01M15/02Details or accessories of testing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Prüfstand für Kraft­ fahrzeugmotoren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist ein Prüfstand für Motoren bekanntgeworden, der einen an eine stationäre Prüfstandseinheit ankoppelbaren Fahrwagen um­ faßt. Dieser wird mittels eines Arbeitszylinders an die Prüfstandseinheit herangefahren. Über Zentriermittel erfolgt bis zum Erreichen der Endstellung eine gegenseitige Ausrichtung, bei der alle Flüssigkeitszuführungs-Verbindungen und Instru­ mentenleitungs-Verbindungen sowie eine Verbindung einer Gelenk­ welle zwischen Motor und Bremse hergestellt werden. Zur Aus­ richtung vom Fahrwagen zur stationären Einheit sind am Fahrwagen und an der Einheit schwimmend gelagerte Trägerplatten vorgesehen, an denen Zentrierzapfen und entsprechend gegenüber­ stehende Zentrierbuchsen gehalten werden. Die Kupplungshälften der Verbindungen sind ebenfalls mit einem Spiel in der jeweiligen Trägerplatte angeordnet. Die schwimmend gelagerten Trägerplatten werden in zusätzlichen Rahmen gehalten, was kostenaufwendig ist und zudem ein schnelles Ausrichten erschwert, zumal die Kupplungshälften für die Verbindungs­ leitungen ebenfalls mit Spiel in den Trägerplatten gehalten sind und somit ein Einfädeln aller zusammensteckbaren Teile erschwert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Prüfstand für Kraftfahrzeugmotoren der eingangs genannten Gattung zu schaffen, dessen Fahrwagen mit aufgesatteltem Motor zur stationären Einheit zum Verbinden von Leitungen und Wellen ein schnelles Ausrichten und Kuppeln gewährleistet.
Die Verwendung von feststehenden Trägerplatten, welche die ortsfesten Zentriermittel tragen, ermöglichen ohne Über­ bestimmung eine Zentrierung des Fahrwagens zur stationären Einheit und eine gleichzeitige Zentrierung der Kupplungs­ elemente an den beiden Trägerplatten zueinander. Außerdem werden durch die ohne Spiel angeordneten Zentrierbolzen und -buchsen eine Position des Fahrwagens zur stationären Einheit erzielt, die bei jedem Ankoppelvorgang gleich ist, so daß auch die Antriebswelle des Motors der Abtriebswelle zur Verbindung gleichachsig gegenübersteht und keine aufwendigen Gelenkwellen bzw. Ausrichtarbeiten mehr erforderlich sind.
Die Kupplungsbuchsen sind vorzugsweise in der Weise vorstehend ausgeführt, daß sie gleichzeitig als Anschlag an der gegen­ überstehenden Trägerplatte dienen und einen bestimmten Zwischenraum begrenzen, der für die Kupplungen zum Verbinden notwendig ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung darge­ stellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines schematisch darge­ stellten Prüfstands, bestehend aus einem Fahrwagen mit aufgesatteltem Motor sowie einer stationären Prüfstandseinheit im gekoppelten Zustand, und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Fahrwagen und die Prüfstandseinheit mit teilweise im Schnitt darge­ stellten Kupplungsmitteln und Zentriermitteln in einem unverbundenen Zustand.
Der Prüfstand 1 umfaßt im wesentlichen eine stationäre Bremseneinheit 2 mit elektrischem Generator, z. B. einer Wirbelstrombremse, und einem verschiebbaren Fahrwagen 3, auf dem ein zu prüfender Motor 4 gehalten ist.
Der Fahrwagen 3 wird manuell angetrieben oder wird mit einem Gabelstapler transportiert. Über einen schwenkbeweglich gehaltenen Arbeitszylinder 21 an der Einheit 2, der endseitig einen Haken 22 aufweist, wird ein Mitnehmer 5 am Fahrwagen 3 hintergriffen. Durch Betätigung des Arbeitszylinders wird der Fahrwagen 3 an die Einheit 2 in eine Endstellung (Fig. 1) gezogen.
Die stationäre Einheit 2 und der Fahrwagen 3 weisen jeweils eine festverbundene Trägerplatte 6 und 7 auf, wobei die Trägerplatte 6 Zentrierzapfen 8 und die weitere Trägerplatte 7 Zentrierbuchsen 9 aufweist. Diese Zentriermittel 8 und 9 sind fest mit der jeweiligen Trägerplatte 6 und 7 verbunden und in einer gemeinsamen horizontalen Ebene angeordnet.
Zum Verbinden von Flüssigkeitsführungsleitungen 10 und 11 bzw. von elektrischen Leitungen sind Kupplungshälften 12 und 14 in der Trägerplatte 7 und gegenüberstehend weitere Kupplungs­ hälften 13 und 15 in der Trägerplatte 6 vorgesehen. Diese Kupplungshälften 13, 15 bestehen aus Buchsen 16, die mit einem Spiel a in der Trägerplatte 6 gehalten sind. Die gegenüberstehenden weiteren Kupplungshälften 12, 14 sind als vorstehende Zapfen oder Hülsen 18 ausgeführt und fest - ohne Spiel - in der Trägerplatte 7 gelagert.
Zum Verbinden des Fahrwagens 3 mit der stationären Einheit 2 wird der Fahrwagen 3 so weit herangefahren, bis der Haken 22 des Arbeitszylinders 21 den Mitnehmer 5 hintergreifen kann. Dieser Arbeitszylinder 21 zieht dann den Fahrwagen 3 an die Einheit 2 heran, wobei während dieses Heranziehvorgangs die Zentrierbolzen 8 in die Buchsen 9 einfahren und ein selbst­ tätiges Ausrichten des Fahrwagens 3 zur Einheit 2 bewirken. Die Endposition ist erreicht, wenn die gleichzeitig als Anschlag ausgebildeten Zentrierbuchsen 9 an der gegenüberliegenden Trägerplatte 6 anschlagen.
Während des Heranfahrens des Fahrwagens 3 erfolgt die Vor­ kupplung sämtlicher Flüssigkeitsleitungen 10, 11 über die Kupplungen 12 bis 15. In der Endposition (Fig. 1) sind die Kupplungen 12 bis 15 automatisch miteinander verbunden. Die Zentrierung des Fahrwagens 3 zur Einheit 2 erfolgt über die Zentriermittel 8 und 9 ohne Spiel, so daß die Antriebswelle 19 des Motors 4 automatisch genau gleichachsig ausgerichtet ist zur Abtriebswelle 20 der Bremseneinheit 2.

Claims (4)

1. Prüfstand für Kraftfahrzeugmotoren, der eine stationäre Bremseneinheit und einen an diese mittels eines Zugelements ankoppelbaren Motorfahrwagen umfaßt, wobei am Fahrwagen sowie an der stationären Einheit in stirnseitigen Trägerplatten Zentrierelemente und Kupplungen für Flüssigkeitsleitungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatten (6 und 7) feststehend angeordnet sind und die eine Trägerplatte (6) Zentrierbolzen (8) trägt, die gegenüberstehend zu Zentrier­ buchsen (9) der weiteren Trägerplatte (7) gehalten werden, und daß mindestens eine der Trägerplatten (6 und 7) schwimmend gelagerte Kupplungselemente (16) aufweist, die korrespondierend mit feststehenden Kupplungselementen (18) der Trägerplatte (6 oder 7) angeordnet sind.
2. Prüfstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen an der stationären Bremseneinheit (2) gehaltenen Trägerplatte (6) die Zentrierbolzen (8) gemeinsam mit den mit einem Spiel (a) schwimmend gelagerten Kupplungselementen (16) gehalten sind.
3. Prüfstand nach den Ansprüchen 1 und 2, durch gekenn­ zeichnet, daß die Zentrierbuchsen (9) einen Anschlag für den Fahrwagen (3) und für die Kupplungen an der Trägerplatte (6) bilden.
4. Prüfstand nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bremseneinheit (2) eine Abtriebswelle (20) aufweist, die mit einer Antriebswelle (19) des Motors (4) auf dem Fahrwagen (3) verbindbar ist und die Abtriebswelle (20) und die Antriebswelle (19) im zentrierten Zustand des Fahrwagens (3) zur stationären Bremseneinheit (2) über die Zentriermittel (Kupplungselemente 16 und 18) an den Trägerplatten (6 und 7) eine gleichachsige Anordnung zueinander aufweisen.
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