DE3530833A1 - Steuerschaltung fuer ein inverter - Google Patents

Steuerschaltung fuer ein inverter

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DE3530833A1
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Katsuhiko Chonan
Tomotaka Ito
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Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung für einen Inverter, insbesondere eine solche, die die Ausgangsspannung des Inverters aufgrund von in einem Speicherelement gespeicherten Wellenmustern steuert.
Eine solche bekannte Steuerschaltung für einen Inverter ist in Figur 1 gezeigt. Diese Schaltung enthält einen Frequenzgeber 1, einen Frequenzvervielfacher 2, einen Oszillator 3, einen Frequenzteiler 4, einen Zähler 5, einen Festwertspeicher (nachfolgend als ROM bezeichnet) 6, einen sechsstelligen Ringzähler 7 und einen Datenselektor 8.
Nachfolgend soll die Arbeitsweise der Steuerschaltung der Figur 1 für einen Inverter beschrieben werden. Der Frequenzgeber 1 gibt ein Ausgangssignal von 8 Bit an den Frequenzvervielfacher 2, dessen Ausgangssignal F» der folgenden Gleichung (1) entspricht:
F =K* F.
Hierbei ist K eine Konstante, die von dem 8-Bit-Eingangssignal des Freqenzvervielfachers 2 abhängt, und F. ist die Ausgangsfrequenz des Oszillators 3. Die Frequenz F des Ausgangssignals des Frequenzvervielfachers 2 wird durch den Frequenzteiler 4 in eine vorbestimmte Ausgangsfrequenz F geteilt und dann dem Zähler 5 zugeführt. Hat das ROM 6 z. B. 12 Bits und damit
eine Speicherkapazität von 4096 Wörtern, so sind in diesem ROM 6 Daten in der Weise gesteuert, daß eine Periode des Wechselspannungs-Steuersignals durch 6 in Zeiträume von einem elektrischen Winkel von 60° eingeteilt wird, wie in Figur 2 gezeigt. Diese Signale werden als erste bis sechste Bits von den acht Bit-Ausgängen des ROMs 6 ausgegeben. Diese 6-Bit-Ausgangssignale des ROMs 6 gelangen an den Datenselektor 8, der abhängig von den Ausgangssignalen des sechsstelligen Ringzählers 7 ausgewählt wird. Der sechsstellige Ringzähler 7 arbeitet mit der achten Bit-Frequenz F des Zählers 5 als Taktimpulse, wobei das Wechselspannungs-Steuersignal eine Periode bildet. Die Wechselspannungs-Steuersignale für die anderen beiden Phasen werden um jeweils 120° verzögert erzeugt, so daß ein Dreiphasen-Wechselspannungssignal in digitaler Form erzeugt wird.
Die Frequenz F„K wird derart gewählt, daß die achte Bit-Frequenz F„ des Zählers 5 einen Frequenzwert aufweist, der entsprechend einem Winkel von 60° des Wechselspannungs-Steuersignals der folgenden Gleichung gehorcht:
F8 = FCK
Dann können die den elektrischen Winkeln von der Wechselspannungs-Steuersignale entsprechenden Daten in 256 Abschnitten abgespeichert werden, und es ergibt sich eine elektrische Winkelauflösung von 0,24° (60° durch256 = 0,24°).
Bei einer solchen Steuerschaltung für einen In-
verter, wie sie vorstehend beschrieben wurde, ist die Spannungsauflösung (8 Bits = 6 Bits + Bits für Takt usw.) der Ausgangsspannung des Inverters derart, daß nur 16 verschiedene Werte der Ausgangsspannung ausgegeben werden können, da bei der Benutzung eines ROMs mit 4096 Wörtern und Eingangssignalen von 12 Bits die Spannungssteuerung nur mit den verbleibenden 4 Bits durchgeführt werden kann. Soll die Frequenz z. B. von 0 bis 60 Hz variiert werden, so kann die Ausgangsspannung nur in Schritten von 4 Hz verändert werden. Diese bekannten Steuerschaltungen haben also den Nachteil, daß die Spannungs/Frequenz-Charakteristik derart ist, daß die Ausgangsspannungen nur verhältnismäßig grob in 4 Hz-Schritten verändert werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile dieser bisher bekannten Steuerschaltungen zu vermeiden. Insbesondere soll eine Steuerschaltung für einen Inverter geschaffen werden, bei der die Wellenformmuster der Phasenspannungen mit höherer Auflösung zur Verfugung gestellt werden, wobei durch bessere Ausnutzung des ROMs die Speicherkapazität auf ein Minimum gehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Steuerschaltung, die gekennzeichnet ist durch in dem Speicher einander ähnliche Wellenformmuster nur einmal abgespeichert werden und beim Auslesen von einer Datenselektoranordnung teils direkt und teils invertiert zu Ausgangssignalen zusammengesetzt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Ein Blockschaltbild einer bekannten Steuerschaltung für einen Inverter;
Fig. 2 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Schaltungsanordnung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine graphische Darstellung, die die Beziehungen zwischen den Ausgangsspannungen und Ausgangsfrequenzen in der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 zeigt;
Fig. 4 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Wellenformmuster der Phasenspannungen bei einer Steuerschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Grundidee der Wellenformmuster nach Fig. 4;
Fig. 6 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Speichervorgänge in dem ROM in einer Ausführungs-
form der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Steuerschaltung für einen Inverter;
Fig. 8+9 graphische Darstellungen zur Erläuterung eines dreiphasigen Wechseispannungs-Steuersignals, das durch Auswahl und Verknüpfung der in dem ROM gespeicherten Wellenf ormmustern erzeugt wird;
Fig. 10 eine Darstellung zur Erläuterung der Speichervorgänge in dem ROM einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zum Auslesen der in einem ROM gespeicherten Wellenf ormmuster und
Fig. 12 eine Darstellung zur Erläuterung der Schaltungsanordnung nach Fig. 11 zum Erzeugen eines dreiphasigen Wechselspannungs-Steuersignals, das für die Phasenspannungen der Fig. 4 durch Auswahl und Verknüpfung des in einem ROM gespeicherten Wellenformmusters erzeugt wird.
In Figur 4 sind Wellenformmuster für die Phasenspannungen in einer Ausführungsform der vorlie-
3 5 ^ Π
\J \s ·-' ■
genden Erfindung dargestellt, und zwar sind nur die Phasen U und V der drei Phasen U, V und W gezeigt. Wird der 60°-Bereich IA in Figur 4 betrachtet, so befindet sich ein Transistor der Phase U im leitenden Zustand. Ein Transistor der Phase V nimmt einen Schaltvorgang entsprechend dem Wellenformmuster vor, das durch die Spannungsdifferenz zwischen den Phasen U und V gegeben ist, und zwar entsprechend der Leitungsspannung U-V, angezeigt durch (a). Wird dann der 60°-Bereich 2A betrachtet, so stellt das Wellenformmuster für die Phase ü genau das umgekehrte Muster gegenüber dem Bereich IA der Phase V dar. Das Wellenformmuster für die Phase V im Bereich 2A ist gegenüber dem Muster für die Phase U um eine Linie symmetrisch, und als Ergebnis wird die Leitungsspannung U-V zur Verfugung gestellt, wie durch (b) angedeutet ist. Diese Beziehungen sind geordnet und in Figur 5 dargestellt worden. In Figur 5 werden die Wellenformen (A) und (B) als den Wellenformmustern der Phasen U und V im Bereich 2A der Figur 4 entsprechend betrachtet. Die Wellenform (A) oder (B) zeigt die Spannungsanderungstendenz im Bereich (a) der Leitungsspannung U-V, und die Differenz zwischen den Wellenformen (A) und (B), nämlich die Wellenform (C), entspricht der Spannungsänderungstencenz im Bereich (b). In den oben erwähnten WeIlenformmustern für die Phasenspannungen müssen in jedem 60°-Bereich nur zwei Phasen durch Schalten gesteuert werden, während ein Transistor für die verbleibende Phase sich entweder im leitenden oder nichtleitenden Zustand befindet. Werden also diese beiden Arten von Wellenformmustern (nachfolgend Grundmuster
ORfQIMAL INSPSCTiD
genannt) als Grundmuster für einen 60°-Bereich genommen, so kann das Wellenformmuster für die verbleibende Phase im gleichen Bereich durch Umkehrung der Grundmuster erhalten werden.
Auch aus Figur 5 geht hervor, daß die beiden Grundmuster in einem 60°-Bereich um eine Linie am 30°-Punkt symmetrisch sind. Werden diese beiden Arten von Grundmustern als solche betrachtet, die für die Phasen U und V verwendet werden, so entspricht das Wellenformmuster für die Phase U im ersten 30°-Bereich dem für die Phase V im zweiten 30°-Bereich, und das Wellenformmuster für die Phase V im ersten 30°-Bereich entspricht dem für die Phase U im zweiten 30°- Bereich. Es ist also erkennbar, daß der ROM 6 das Wellenformmuster nur für 30°-Bereiche speichern muß, wobei die Speicheradresse in dem ROM 6 für einen ersten 30°-Bereich so ausgebildet sein muß, daß sie zur Erzeugung des Wellenformmusters für den zweiten 30°-Bereich in Rückwärtsrichtung angesteuert wird. Hierbei werden die Daten für die Phasen U und V im zweiten 30°- Bereich gegeneinander vertauscht. Auf diese Weise ist es möglich, die Grundmuster für 60°-Bereiche in der beschriebenen Weise zu speichern.
In Figur 6 werden zwei Arten von in dem ROM 6 gespeicherten Wellenformmustern für einen ersten 30°-Bereich gezeigt.
Die zwei Arten von Wellenformmustern sind je in vier Teile von je 7,5° geteilt, und die acht Datenteile sind entsprechend jedem Bit zusammen gespeichert. Auf diese Weise wird eine Auflösung
τ r ο π ο το JOj !J β J J
entsprechend der vorher beschriebenen, bekannten Steuerschaltung (entsprechend 0,24°) bereits durch eine Speicherkapazität von 128 Bytes für Wellenformmuster des 30°-Bereiches erreicht. Aus diesem Grunde können die beiden Arten von WeI-lerformmustern durch 32 Bytes abgespeichert werden und die Eingangsbits für den Frequenzbefehl für das ROM 6 können durch 5 Bits dargestellt werden.
Figur 7 zeigt nun ein Blockschaltbild einer Steuerschaltung zum Erzeugen der Wellenformmuster für die Phasenspannungen, die in Figur 4 gezeigt sind. Die bereits in Figur 1 enthaltenen Teile sind dabei mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die im KOM 6 gespeicherten Wellenformmuster werden abhängig von dem 7-Bit-Spannungsbefehl ausgelesen und die Grundmuster werden daraus abgeleitet. Die Ausgangsdaten werden durch Datenselektoren zusammengesetzt, die in Abhängigkeit von Taktimpulsen synchron mit vorbestimmten elektrischen Winkeln arbeiten und somit WeI]enformmuster für die Phasenspannungen (siehe Figur 4) erzeugen. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet einen Auf- und Abwärtszähler und die Bezugszeichen 10 und 11 sind einem ersten und einem zweiten Datenselektor zugeordnet. Die in Figur 6 gezeigten Wellenformmuster für die 30°- Bereiche sind im KOM 6 gespeichert und die Daten entsprechend aer 5-Bit-Adressen des Aufwärts- und Abwärtszählers 9 werden als erste bis achte Bits des ROKs 6 ausgegeben. Der Aufwärts- und Abwärtszähler 9 arbeitet für das WeI-lenforinmuster des ersten 30°-Bereiches als Aufwärtszähler, und die Adressen wechseln in Rieh-
tung OO (H) —» IF (H). Der Zähler 9 arbeitet für den zweiten 30°-Bereich als Abwärtszähler und die Adressen ändern sich in Richtung IF (H) -*, 00 (H).
Der erste Datenselektor 10 vertauscht das achte Bit mit dem siebten Bit, das sechste Bit mit dem fünften Bit, das vierte Bit mit dem dritten Bit und das zweite Bit mit dem ersten Bit des 8-Bit-Datenausgangssignals des ROMs 6 des ersten 30°- Bereiches, um die Wellenformmuster für den zweiten 30°-Bereich zu erzeugen.
Die in vier Teile von je 7,5° eingeteilten Wellenf ormmuster werden durch den zweiten Datenselektor 11 verarbeitet, und zwar erfolgt eine Auswahl in Übereinstimmung mit Taktimpulsen, die mit vorbestimmten elektrischen Winkeln synchronisiert sind. Es werden ein Grundmuster (1) und ein Grundmuster (2) für den elektrischen Winkel von 60° vom Datenselektor 11 ausgegeben (siehe hierzu Figur 8). Wie aus dieser Figur zu sehen, werden die Daten Xl bis X4 und Yl bis Y4 in Zeitabständen von 7,5° durch den Datenselektor 11 in Übereinstimmung mit den Taktimpulsen (A) mit einer Periode von 15° und den Taktimpulsen (B) mit einer Periode von 30° als Ausgangssignale ausgewählt. Die Wellenformmuster für den ersten 30°-Bereich und den zweiten 30°-Bereich werden als Daten Xl bis X4 und Yl bis Y4 abwechselnd in Zeitabständen von 30° ausgegeben. Hierdurch ergibt sich, daß die Grundmuster (1) und (2) in Zeitabständen von 60° erzeugt werden. Die Taktirapulse (A) und (B) werden durch den Zähler 5 (Figur 7) erzeugt.
Figur 9 zeigt das Beispiel einer Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer dreiphasigen Wechselspannung, in der die Wellenformmuster für die drei Phasenspannungen gemäß Figur 4 durch den dritten Datenselektor 6 aus den Ausgangssignalen des Datenselektors 11 abgeleitet werden. Der Datenselektor 8 besteht aus drei gleich aufgebauten Datenselektoren 8a, 8b und 8c, die je sechs Eingänge Zl bis Z6 haben. Die sechs Eingänge werden in Zeitabständen von 60° durch die Signale C, D und E ausgewählt, die vom Ausgang des sechsstelligen Ringzählers 7 geliefert werden. Die Ausgangssignale Z bilden Perioden von 360°, wie in der Zeichnung gezeigt. Den sechs Eingängen werden Signale für die Grundmuster (1) und (2), ein Leitend-Muster, ein Nichtleitend-Muster und die umgekehrten Signale der Muster (1) und (2) zugeführt. Die Grundmuster (1) und (2) sind selbstverständlich die Ausgangssignale des Datenselektors 11. Zum Erzeugen der Umkehrsignale der Grundmuster (1) und (2) ist in der Schaltungsanordnung ein logisches Invertierelement vorgesehen. Zur Darstellung der Leitend-Muster und Nichtleitend-Kuster werden feste Signale vorgesehen, die eine logische "1" und "0" darstellen. Die sechs Muster werden in Abständen von 60° umgeschaltet, und aus diesem Grunde sind die Schaltungsteile so miteinander verknüpft, daß der Eingang des Datenselektors 8b um 120° gegenüber dem Eingang des Datenselektors 8a verzögert ist, d. h., das dem Eingang Zl des Datenselektors 8a zugeführte Signal wird dem Eingang Z3 des Datenselektors &b zugeführt (die gleiche Regel gilt für die Signale Z2 bis Z6). Die Schaltungseinzelheiten zwischen den Datenselek-
ORfQfNAL (NSPSCTEO
toren 8c und 8b sind auf ähnliche Weise ausgebildet, so daß die Ausgangssignale Z der Datenselektoren ein dreiphasiges Wechselspannungssteuersignal bilden.
Figur 10 dient zur Darstellung der Struktur eines im ROM gespeicherten Grundmusters in einer anderen Ausführungsform der Erfindung. In diesem Fall sind zwei Arten von Grundmustern/ ein Grundmuster (11) für einen Bereich von 0 bis und ein anderes Grundmuster (12) für einen Bereich von 120 bis 180°, dargestellt, die je in vier Teile von 15° eingeteilt sind, wobei diese acht Arten von Daten im ROM entsprechend jeden Bits gespeichert sind. In diesem Fall ist die Auflösung die Gleiche wie in der vorher beschriebenen bekannten Steuerschaltung (Auflösung von 0,24°), und dies wird erreicht durch eine Speicherkapazität von 256 Bytes für Wellenformmuster des 60°-Bereiches. Auf diese Weise können zwei Arten von Grundmustern in 64 Bytes abgespeichert werden, und die Eingangsbits des Frequenzbefehls für das ROM können durch sechs Bits dargestellt werden.
Figur 11 zeigt das Blockschaltbild einer Steuerschaltung für einen Inverter gemäß der vorliegenden Erfindung zum Erzeugen von Wellenformmustern für die Phasenspannungen entsprechend Figur 4 durch Auslesen der Grundmuster aus dem ROM und durch Zusammensetzen der Daten in Datenselektoren, die abhängig von Taktimpulsen synchron mit bestimmten elektrischen Winkeln arbeiten. In dieser Steuerschaltung ist am Ausgang eines ROMs 16 ein Datenselektor 19 vorgesehen, der mit ei-
" lb " 3 5 30
nem Datenselektor 18 direkt und über ein logisches Invertierglied 20 verbunden ist. Der Datenselektor 19 ist direkt mit einem Zähler 15 verbunden, während der Datenselektor 18 an den Zähler 15 über einen sechsstelligen Ringzähler 17 angeschlossen ist. Alle anderen Schaltungseinzelheiten sind die gleichen wie in der Schaltungsanordnung nach Figur 1.
Die Grundmuster (11) und (12) entsprechend Figur 10 sind in dem ROM 16 gespeichert und die von dem Ausgang des Zählers 15 mit sechs Bit bezeichneten Adressen geben die Daten an, die aus den ersten bis achten Bits des ROMs 16 ausgespeichert werden. Aus diesen 8-Bit-Daten wählt der Datenselektor 19 die Grundmuster (11) und (12) aus, die abhängig von laktimpulsen in je vier Teile von 15C eingeteilt werden, und zwar synchron mit vorbestimmten elektrischen Winkeln und Ausgangssignalen der Grundmuster (11) und (12), die die Wellenformmuster für 60° darstellen. Einzelheiten der Ausgangssignale sind in Figur 12 gezeigt.
In der Anordnung nach Figur 12 werden die Ausgangssignale Xl bis X4 und Yl bis YA durch den Datenselektor 19 entsprechend der nachfolgenden Tabelle ausgewählt, und zwar mittels der Taktimpulse A (Periode von 30°) und der Taktimpulse B (Periode von 60°) , und dementsprechend werden in Zeiträumen von 60° Grundmuster (11) und (12) erzeugt. Die vorstehend beschriebenen Taktimpulse A und B werden durch den Zähler 15 (Figur 11) erzeugt.
ORiGfNAL INSRSCTtD
elektrische
Winkel
Taktsignale B Ausaan
rial
gssig-
0° - 15° A 0 X Y
16° - 30° 0 0 Xl Yl
30° - 45° 1 1 X2 Y2
46° - 60° 0 1 X3 Y3
1 X4 Y4
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, ermöglicht die vorliegende Erfindung die Erzeugung einer dreiphasigen Steuerwechselspannung mit der gleichen Winkelauflösung wie bei der bekannten Steuerschaltung, wobei ein ROM mit der gleichen Kapazität mit einem Eingang von z. B. 12 Bit (4096 Wörtern) benutzt wird. Hierbei werden jedoch nur 5 Bits ausgenutzt, während die verbleibenden 7 Bits frei werden, um die Spannungsauflösung bei der Steuerung der Ausgangsspannungen des Inverters zu definieren. Auf diese Weise können 128 verschiedene Ausgangsspannungen dargestellt werden, also eine achtmal feinere Spannungsauflösung als bisher bekannt vorgesehen werden, was zu einem wesentlich besseren Wirkungsgrad bei der Steuerung führt.
Dies bedeutet, daß gemäß der Vorliegenden Erfindung eine Phase des Wechselspannungs-Steuersignals für einen Inverter zum Erzeugen von dreiphasigem Wechselstrom in Zeiträume von 60° eingeteilt wird und die Wellenformmuster der Teile entsprechend 0 bis 60° und 120 bis 180° der Pha-
" 18 " 353Ü833
senwinkel in einer Speichereinheit gespeichert werden. Ein dreiphasiges Wechselspannungssteuersignal mit um 120° verschobenen Phasen wird durch Kombination folgender Einzelkomponenten erhalten: Der aus der Speichereinheit ausgelesenen Wellenformmuster,der invertierten Signale dieser Wellenformmuster, einem Leitend-Muster und einem Nichtleitend-Muster, die durch die Schaltelemente des Inverters geliefert werden. Wird z.B. ein ROM mit einem 12-Bit-Eingang und 4096 Wörtern benutzt, so ist es möglich, die gleiche elektrische Winkelauflösung wie bei bisher bekannten Steuerschaltungen zu erreichen, wobei nur sechs Bits benutzt werden und die Spannungsauflösung der Ausgangsspannung des Inverters mit den verbleibenden sechs Bits arbeitet. Es können somit 64 verschiedene Ausgangsspannungen dargestellt werden, was einer viermal feineren Spannungsauflösung gegenüber den bisher bekannten Steuerschaltungen bedeutet. Die Speicherkapazität des ROMs wird auf einem Minimum gehalten, die Ausnutzung des ROMs verbessert und somit die Auflösung des Wechselspannungs-Steuersignals erheblich erhöht.
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Claims (8)

MITSUBISHI DENKI KABUSHIKI KAISHA, 2-3, Marunouchi 2 chome Chiyoda-ku, Tokyo 100 Japan Steuerschaltung für einen Inverter Patentansprüche
1. Steuerschaltung für einen Inverter, bei der Wechselspannungs-Steuersignalmuster für den Inverter zur Erzeugung einer dreiphasigen Wechselspannung variabler Frequenz in einem Speicher abgespeichert sind und mit jeweils 120° Phasenverschiebung durch einen Datenselektor ausgelesen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Speicher (6, 16) einander ähnliche Wellenformmuster nur einmal abgespeichert werden und beim Auslesen von einer Datenselektoranordnung (10, 11, 8; 18, 19) teils direkt und teils invertiert zu Ausgangssignalen zusammengesetzt werden.
JB/pb
Martinistraße D-28OO Bremen
Telefon 0421-32 8037
Telecopierer 0421-32 68
Telex
244020 fepatd
Datex-P
44421040 311
O Γ ^ Γ» O
A OJvU ij
2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ROM-Speicher (6) zum Speichern von zwei Arten von Wellenformmustern die aus Teilen von einphasigen Wechselspannungssteuersignalen entnommen werden, die in elektrische Winkel von 60° eingeteilt sind;
einen Zähler (5) zum Erzeugen von Taktsignalen zum Auswählen von zwei Arten von Wellenformmustern aus den in dem ROM-Speicher (6, 16) gespeicherten Mustern;
einen ersten (10) und einen zweiten (12) Datenselektor zum Kombinieren der durch die Taktsignale ausgewählten zwei Arten von Wellenformmustern und einen dritten Datenselektor (8) zum Erzeugen eines Wechselspannungssteuersignals zur sinusförmigen Impulsbreitenmodulation.
3. Steuerschaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenformmuster der ersten und zweiten 30°-Bereiche als Anteile in Abständen von 60° einer Phase der Wechselspannungssteuersignale für einen Phasenwinkel von 60° getrennt in dem ROM-Speicher (6) gespeichert sind; daß die Speicheradresse in dem ROM-Speicher (6) für eine erste Bereichshälfte von 30° so ausgewählt ist, daß sie für die zweite Bereichshälfte von 30° in Rückwärtsrichtung aufgesucht wird; und daß solche Daten für die zwei Phasen nach gegenseitigem Austausch ausgegeben werden.
4. Steuerschaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Bereichshälften von 30° der zwei verschiedenen Arten von Wellenformmustern je in vier Teile von je 7,5°
ORIGINAL INSPECTED
' 3 " 3530333
unterteilt sind, so daß acht Arten von Daten in den. ROM-Speicher (6) in Übereinstimmung mit den entsprechenden Bits gespeichert sind.
5. Steuerschaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die in dem ROM-Speicher (6) gespeicherten Wellenformmuster so angeordnet sind, daß sie durch einen 7-Bit-Spannungsbefehl ausgelesen werden, und daß daraus ein 8-Bit-Ausgangssignal an die ersten und zweiten Datenselektoren (10, 11) gegeben wird.
6. Steuerschaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Datenselektor (8) so ausgebildet ist, daß er aus drei gleichen Datenselektoren (8a, 8b, 8c) mit je sechs Eingängen (Z, bis Zg) besteht, die zur Auswahl von Eingangsdaten in Abständen von 60° *-
abhängig von drei Signalen (C, D, E) dienen, die ,< von einem sechsstelligen Ringzähler (7) ausgegeben werden und Perioden von 360° aufweisen, um eine Wechselspannungs-Wellenform auszugeben.
7. Steuerschaltung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die drei Datenselektoren (8a, 8b, 8c) so miteinander verknüpft sind, daß das Eingangssignal äes Datenselektors (8b) der Phase V um einen Phasenwinkel von 120° gegenüber der Phase des Datenselektors (8a) der Phase U verschoben wird und das Eingangssignal des Datenselektors (8c) der Phase W um einen Phasenwinkel von 120° gegenüber der Phase des Datenselektors (8b) der Phase V verschoben wird.
8. Steuerschaltung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine Speichereinheit (16) zum Speichern von Wellenforminusterabschnitten, die durch Aufteilen der Wellenformmuster in Abschnitte von bestimmten elektrischen Winkeln entsprechend den Abschnitten von 0° bis 60° und 120° bis 180° Phasenwinkeln erzeugt werden, die aus den Teilen von jeweils 60° einer Phase des Wechselspannungs-Steuersignals bestehen, in entsprechenden Speicherbits;
einen ersten Datenselektor (19) zum Auswählen von Daten aus den in der Speichereinheit (16) gespeicherten Daten abhängig von Taktimpulsen synchron mit bestimmten elektrischen Phasenwinkeln zum Ausgeben der Wellenformmuster; ein logisches Invertierelement (20) zum Ableiten eines invertierten Signals aus dem Wellenformmuster-Ausgangssignal des ersten Datenselektors (19); und
einen zweiten Datenselektor (18), dem die Wellenformmuster, die invertierten Signale der Wellenformmuster, ein Leitend-Muster und ein Nichtleitend-Muster als Eingangssignale von den den Inverter bildenden Schaltelementen zugeführt werden, um ein dreiphasiges Wechselspannungssteuersignal auszugeben, dessen Phasen jeweils um 120° voneinander abweichen.
DE19853530833 1984-08-30 1985-08-29 Steuerschaltung fuer ein inverter Ceased DE3530833A1 (de)

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