DE35264C - Verfahren zum Ueberhitzen gespannter Dämpfe - Google Patents

Verfahren zum Ueberhitzen gespannter Dämpfe

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Publication number
DE35264C
DE35264C DENDAT35264D DE35264DA DE35264C DE 35264 C DE35264 C DE 35264C DE NDAT35264 D DENDAT35264 D DE NDAT35264D DE 35264D A DE35264D A DE 35264DA DE 35264 C DE35264 C DE 35264C
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DE
Germany
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steam
overheating
caustic soda
vapors
soda
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35264D
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English (en)
Original Assignee
M. honigmann in Grevenberg bei Aachen
Publication of DE35264C publication Critical patent/DE35264C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G1/00Steam superheating characterised by heating method

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.\%
Bei den vom Erfinder angewendeten Dampfüberhitzern wurde bisher die beim Einleiten von Auspuffdampf in Natronlauge entwickelte Wärme benutzt, welche aber nur wenige Grade überhitzen kann und deshalb nicht sehr leistungsfähig ist. Nach dem vorliegenden Verfahren wird nun gespannter Wasserdampf in die Natron- oder Kalilauge eingeführt, wodurch sowohl das Natron als auch der in Röhren durch die Lauge geleitete Dampf um so viel Grade erhitzt wird, als der Siedepunkt der Natronlauge höher ist als derjenige des Wassers unter gleichem Druck. Hat z. B. der zu erhitzende gespannte Dampf 16o° C. (entsprechend 5 Atmosphären Ueberdruck), und ist der Siedepunkt der Natronlauge 1 500 bei Atmosphärendruck, so wird diese Natronlauge durch Einleiten von gespanntem Dampf auf 160 + 50 = 2io° erhitzt und heizt dann ihrerseits den in Röhren hindurchgeführten gespannten Dampf auf etwa 2100.
Die beiliegende Zeichnung zeigt einen hierzu dienenden Apparat, mit welchem durch den gespannten Dampf allein die Ueberhitzung bewirkt wird. Der gespannte Dampf tritt aus einem Seitenrohr X4, vertheilt durch eine Anzahl kleiner Röhren v, in das Natron und erhitzt dieses auf einen Grad, der dessen Siedepunkt entspricht, also auf etwa 2100. Die Hauptmasse des Dampfes geht, ohne das Natron zu berühren, aber durch die Heizröhren S auf 2io° überhitzt, zu ihrem Verwendungsort.
Durch die Aufnahme von Wasserdampf wird allmälig der Siedepunkt der Natronlauge und damit die Ueberhitzung geringer. Man kann dies durch ein Thermometer beobachten und bei zu grofser Verdünnung die Natronlauge eindampfen. Es geschieht dies in der Weise, dafs durch Schliefsen des Ventils F2 und Oeffnen des Ventils F1 der Dampf um den Apparat herumgeleitet wird. Oeffnet man nun das Ventil F5, so entweicht der überschüssige Dampf aus dem Laugenkessel, in die Atmosphäre und das Natron verdampft so lange durch den in den Heizröhren S stehenden gespannten Dampf, bis der Siedepunkt wieder i6o° ist. Das condensirte Dampfwasser der Heizröhren wird dabei durch Oeffneh eines Hahnes h ausgelassen. Will man continuirlich arbeiten, so wendet man ein System von zwei solchen Ueberhitzern an, die dann abwechselnd überhitzen und verdampfen. Hiermit ist also ein Verfahren gefunden, um gespannten Dampf mittelst der Wärme eines Theiles desselben zu überhitzen, und zwar um so mehr, je höher die Spannung des Dampfes ist. Bei diesem Apparat spielt das Rückschlagventil R eine wichtige Rolle. Es verhindert das Zurücktreten des Natrons, indem bei Depression im Rohr L4 statt der Lauge die Dämpfe über dem Natron angesaugt werden.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    Zum Zwecke des Ueberhitzens von gespanntem Dampf:
    ι. Das Einleiten eines Theiles dieses gespannten Dampfes in Natron- oder Kalilauge derart, dafs die Natronlauge unter dem Drucke des gespannten Dampfes steht und der gröfsere Theil durch von Natronlauge bespülte Heizröhren hindurchgeht.
  2. 2. In Combination mit Ueberhitzern für gespannten Dampf die Anwendung eines Rückschlagventils, welches das Dampfeintrittsrohr mit dem Räume über dem Natron verbindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT35264D Verfahren zum Ueberhitzen gespannter Dämpfe Expired - Lifetime DE35264C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096922B (de) * 1956-12-07 1961-01-12 Parsons C A & Co Ltd Waermekraftanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1096922B (de) * 1956-12-07 1961-01-12 Parsons C A & Co Ltd Waermekraftanlage

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