-
Wandbrett, Platte oder Ständer zum Aufhängen oder Aufstellen von Gebrauchsgegenständen,
wie Schlüssel usw. Durch das Patent 349695 sind Wandbretter, Platten oder
Ständer zum Aufhängen oder Aufstellen von Gebrauchsgegenständen, wie Schlüssel u.
dgl., geschützt, bei welchen ein in Osen drehbarer, mit einer Aussparung versehener
Ring angeordnet ist, wobei in bestimmter Stellung und bestimmter Lage des Ringes
eine in einem besonderen Gehäuse vorgesehene, an sich bekannte Sperrvorrichtung,
z. B. eine Kugel, in die Ringaussparung einfallen kann und dadurch die weitere Drehung
des Ringes hindert, während beim Anheben des Brettes, der Platte oder des Ständers
die Kugel bzw. Sperrvorrichtung vermöge ihres Eigengewichtes aus der Aussparung
austritt und den Ring zur Drehung freigibt.
-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung
dieser Bauart. Um das Entnehmen der aufgehängten Gegenstände von dem Wandbrett,
der Platte oder dem Ständer durch unbefugte Personen zu erschweren, werden die Ringsperrvorrichtungen,
die
bei Anheben des Brettes sonst die Sperrung freigeben, mit besonderen Zuhaltungen
ausgerüstet, die z. B. aus einer, zwei oder mehreren drehbaren, hintereinander gelagerten,
auf Losungsbuchstaben, Ziffern oder sonstige Zeichen einstellbaren Scheiben bestehen,
. welche erst bei richtiger Einstellung auf die entsprechende Losung den (im vorliegenden
Falle scheibenförmig ausgebildeten) Sperrkörpern den Austritt aus dem Ringausschnitte
bei Anheben des Brettes freigeben, und zwar dadurch, daß entsprechende Öffnungen
in den Losungsscheiben oder Zuhaltungen in die Bahn der Sperrkörper gelangen. Wenn
jedoch die Zuhaltungen nicht richtig eingestellt sind, dann können die Sperrkörper
auch bei Anheben des Brettes, Ständers o. dgl. nicht aus dem Ausscluiitt des drehbaren
Ringes austreten, so daß dieser gesperrt bleibt und die aufgehängten Gegenstände
nicht entnommen werden können.
-
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform
dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Ringverschlußbrett als Wandschlüsselbrett
in Ansicht, Abb. 2 und 3 im Vertikal- und Horizontalschnitt, Abb. 4 in Ansicht den
Verschlußkloben nach Abnahme des Deckstückes, Abb. 5 den Verschlußkloben im Vertikalschnitt
in derjenigen geneigten Lage, in welcher die Sperrscheibe infolge ihres Eigengewichtes
aus dem Ringausschnitte auszutreten strebt, während die Abb. 6 bis i2 in vergrößerter
Darstellung den Verschlußkloben mit den besonderen Zuhaltungen veranschaulichen,
und zwar in Abb. 6 in Ansicht mit Deckstück, in Abb. 7 nach Abnahme des Deckstückes,
in Abb. 8 und 9 in Ansicht die Grundplatte des rosettenartigen Klobens. Die Abb.
io bis 12 zeigen Schnitte durch den Kloben mit Zuhaltungen, Abb io mit den Zuhaltungsscheiben
in der Sperrstellung, Abb. ix mit den Zuhaltungsscheiben in der Öffnungsstellung
und Abb. i2 in derselben Stellung der Zuhaltungsscheiben, jedoch in geneigter Lage
des Klobens, in welcher die selbsttätige Öffnung erfolgen kann.
-
Es ist a das Wandbrett mit den in Ösen k kreisend geführten
Ringen b und c für die Aufhängung von Gegenständen. Die Ösen k sind dabei in bekannter
Weise auf Stutzen d des Wandbrettes gelagert. Die Ringe b und c besitzen Ausschnitte
h und i, durch welche hindurch die Gegenstände in derjenigen Stellung der Ringe,
in der sie frei gedreht werden können, entnommen werden. In der Verschlußstellung
werden die Ringe b und c dadurch gesperrt, daß zwischen ihren Ausschnitten h bzw.
i pendelnd aufgehängte, nötigenfalls einseitig beschwerte Sperrkörper g, die in
Verschlußkloben e sitzen, eintreten. Es kann für die Ringe b und c eine gemeinsame
Sperrscheibe g oder für jeden Ring eine besondere vorgesehen sein, die bei Neigung
des Brettes durch ihr Eigengewicht aus den Ausschnitten h bzw. i ausschwingt und
diese hierdurch freigibt. Zu diesem Zwecke ist der Kloben e mit entsprechender Aussparung
f zum freien Ausschwingen der Scheibe g versehen. Um nun die Aufhebung der Sperrung
durch einen Unbefugten zu erschweren, ist gemäß den Abb. 6 bis i2 der Verschlußkloben
in besonderer Weise gestaltet.
-
Es sind zwischen dem Deckstück und der Grundplatte des Klobens e (vgl.
z. B. Abb. io) eine oder mehrere drehbare, an sich bekannte Zuhaltungsscheiben
1, m angeordnet, die mit den Sperrscheiben g entsprechenden Ausschnitten
n (Abb. 9 bzw. ix, i2) versehen sind. Nur in ganz bestimmter Lage dieser drehbaren
Zuhaltungsscheiben 1, m können die Sperrscheiben g beim Anheben des Wandbrettes
(Abb. 12) durch ihr Eigengewicht frei ausschwingen und die Ausschnitte der drehbaren
Ringe freigeben, nämlich dann, wenn die Schlitze n der Zuhaltungen in der Bahn der
Sperrscheiben g liegen. Nun weist die Grundplatte des Verschlußklobens in bekannter
Weise Losungsbuchstaben, Ziffern oder Zeichen auf. Die Zuhaltungsscheiben
1, rh müssen dann jeweils auf den eingestellten Losungsbuchstaben gedreht
werden, damit die Schlitze n in die Bahn der Sperrscheiben g gelangen, also die
Sperrung bei Anheben des Wandbrettes aufgehoben werden kann. Die Drehung der Scheiben
1, m von außen kann beispielsweise durch über den Umfang des Deckstückes
des Klobens hervorragende Zungen erfolgen (vgl. Abb. io), die auch verstellbar sein
können.