DE35237C - Horizontaler Maisch - Misch- und Kühlapparat für Maische und andere Flüssigkeiten - Google Patents

Horizontaler Maisch - Misch- und Kühlapparat für Maische und andere Flüssigkeiten

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DE35237C
DE35237C DENDAT35237D DE35237DA DE35237C DE 35237 C DE35237 C DE 35237C DE NDAT35237 D DENDAT35237 D DE NDAT35237D DE 35237D A DE35237D A DE 35237DA DE 35237 C DE35237 C DE 35237C
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Germany
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cooling
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DENDAT35237D
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AKTIENGESELLSCHAFT FÜR DEN BAU LANDWIRTSCHAFTLICHER MASCHINEN UND GERÄTHE UND FÜR WAGENFABRIKATION H. F. ECKERT in Berlin
Publication of DE35237C publication Critical patent/DE35237C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/067Mashing apparatus with cooling means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/062Mashing apparatus with a horizontal stirrer shaft

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
H. F. ECKERT in BERLIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1885 ab.
Die bisher gebräuchlichen Maisch- und Kühlapparate in Wannenform besitzen durchgehen dsden Uebelstand, dafs die einzelnen Theile des zum Kühlen dienenden, in der Regel als Hohlkörper ausgebildeten Rührapparates derart schwer zugänglich sind, dafs eine Demontirung derselben zum Zwecke der Reinigung höchst schwierig, wenn nicht gar ganz unmöglich ist.
Diesem Uebelstande wird durch die vorliegende Erfindung abgeholfen, indem die vorzugsweise als U-förmig gebogene Röhren ausgebildeten Theile des Rühr- und Kühlapparates so eingerichtet sind, dafs der letztere jederzeit mit Leichtigkeit ays einander genommen, gereinigt und nachgesehen werden kann.
Zu diesem Zweck kommt eine massive, durchgehend horizontale Welle zur Anwendung, auf welche ringförmige Hohlkörper aufgereiht sind, welche die Communication zwischen den einzelnen Theilen des Rühr- und Kühlapparates vermitteln.
Diese Theile sind mit den genannten ringförmigen Hohlkörpern derart verbunden, dafs sie leicht von denselben getrennt werden können.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen stellt den Apparat im Längenschnitt mit einem ideellen Schnitt durch das Röhrensystem, Fig. 2 den Apparat im Querschnitt dar. Fig. 3 zeigt die Stopfbüchse und Röhrenverbindung im Detail, Fig. 4 eine Längsansicht des Apparates mit theilweisem Schnitt durch den Bottich, Fig. 5 eine Kopfansicht desselben.
In dem Wannenbottich A ist in den Stirnwänden desselben die massive Welle α gelagert, auf welche innerhalb des Bottichs eine Anzahl hohler Ringe b, deren Form Fig. 3 verdeutlicht, aufgereiht sind,
An den Enden der Welle ist auf derselben je ein auf seinem Umfange mit Gewinde versehener, etwas längerer hohler Ring c, Fig. 3, mittelst versenkter Schrauben befestigt. Auf diese beiden Gewinderinge werden je zwei Muttern c1 geschraubt, welche die Ringe b fest an einander drücken. Jeder der Ringe b erhält zwei radiale Durchbohrungen, in welche Gewinde eingeschnitten sind; in dieselben werden eine Anzahl U-förmig gebogener Röhren d, wie Fig. 3 und 4 zeigen, oder andere hohle Körper durch Ueberfallmuttern befestigt und durch Gummiringe dicht mit den Ringen verbunden, und zwar so, dafs von jedem Rohr d die Enden in zwei neben einander liegende Ringe münden, wie dies Fig. 1 in einem ideellen Schnitt veranschaulicht. So bilden also sämmtliche Ringe und Röhren mit der Welle α ein Ganzes, welches durch die auf der Welle befindliche Riemscheibe oder in anderer Weise in Drehung versetzt werden kann.
Dieses Röhrensystem bewirkt durch seine eigenartige Krümmung ein energisches Mischen der in dem Bottich befindlichen Maische oder Flüssigkeit. Um behufs Kühlung derselben einen Zu- und Abflufs des Wassers bewirken zu können, wird auf die Achse α an die über die Stirnwandungen etwas hervorstehenden

Claims (2)

Ringe c je ein durch eine Stopfbüche e geschlossenes Rohr g bezw. h geschoben, wobei die nöthige Dichtung durch an dem Bottich befestigte Stopfbüchsen i bezw. k bewirkt wird. Beide Rohre g und h sind mit - Stutzen / bezw. m versehen, von welchen der erstere den Zuflufs des Kühlwassers, der letztere den Abflufs desselben vermittelt. Der Lauf der Kühlflüssigkeit ist nun folgender: In den Stutzen Z geleitet, umspült dieselbe die massive Welle α bis zum Ende der Höhlung des ersten Ringes b, um vermittelst dieses in das an demselben befestigte erste Rohr d zu fliefsen. Aus diesem strömt das Wasser dann· vermittelst des zweiten Ringes b in das zweite entgegengesetzt stehende Rohr d u. s. w., bis es sämmtliche Röhren d durchlaufen hat und aus dem letzten Rohr d in das Rohr h gelangt, durch dessen Stutzen m schliefslich der Abflufs erfolgt. Die ganze Anordnung des Apparates beschleunigt also nicht allein den Verzuckerungsprocefs der Maische, sondern bereitet dieselbe in kurzer Zeit zur eigentlichen Gährung vor. Mit dieser Wasserkühlung kann eine intensive Luftkühlung verbunden werden. Zu diesem Zweck erhält der Bottich eine solche Gröfse, dafs er nur bis zur Oberkante der Ringe durch die Maische gefüllt ist, so dafs also in diese nur die eine Hälfte der Röhren taucht, die andere dagegen mit den auf ihr haftenden Maischtheilen in innige Berührung mit einem durch einen Exhaustor angesaugten kalten Luftstrom kommt. Diese Anordnung erhöht die Wirkung der Wasserkühlung noch um ein Bedeutendes, so dafs in dem so construirten Apparate der Wasserverbrauch ein viel geringerer ist, als wie in den bisher gebräuchlichen. An dem Wesen der Erfindung würde nichts geändert, wenn zwei oder mehrere Ringe b ein Stück bilden oder die U-förmigen Röhren durch andere gebogene Röhren oder auch anders gestaltete Hohlkörper ersetzt würden. Jedoch dürften die gewählten Röhren am vortheilhaftesten sein, auch werden dieselben zweckmäfsig so gestellt, dafs sie, wie Fig. 2 zeigt, zwei Gruppen bilden und zwischen diesen Gruppen ein Zwischenraum verbleibt, der ein Besteigen des Bottichs und Reinigen desselben erleichtert. Durch Hindurchleiten von Dampf kann mittelst des Apparates auch eine Erwärmungl der Maische oder sonstigen Flüssigkeit erzielt werden. Patent-Ansρrüche:
1. Bei einem Misch- und Kühlapparate in Wannenform die Anordnung einer durchgehenden massiven Welle α, auf welche die zur Leitung der Kühlflüssigkeit nach den hohlen Rührkörpern dienenden Ringe oder Rohrstücke b geschoben sind.
2. In Verbindung mit der Einrichtung nach 1. die aus gebogenen Röhren bestehenden· Rührarme d, welche lösbar mit den Ringen b bezw. der Rührwelle α verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT35237D Horizontaler Maisch - Misch- und Kühlapparat für Maische und andere Flüssigkeiten Expired - Lifetime DE35237C (de)

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DE (1) DE35237C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2458440A (en) * 1946-04-24 1949-01-04 Turl Iron And Car Company Inc Crystallizer
US2594142A (en) * 1947-07-15 1952-04-22 Henry H Feldstein Crystallizing apparatus
US3369977A (en) * 1967-03-22 1968-02-20 Bechard Emile Method and means for desalinization

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2458440A (en) * 1946-04-24 1949-01-04 Turl Iron And Car Company Inc Crystallizer
US2594142A (en) * 1947-07-15 1952-04-22 Henry H Feldstein Crystallizing apparatus
US3369977A (en) * 1967-03-22 1968-02-20 Bechard Emile Method and means for desalinization

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