DE352255C - Oberschenkel-Kunstbein - Google Patents

Oberschenkel-Kunstbein

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DE352255C
DE352255C DE1921352255D DE352255DD DE352255C DE 352255 C DE352255 C DE 352255C DE 1921352255 D DE1921352255 D DE 1921352255D DE 352255D D DE352255D D DE 352255DD DE 352255 C DE352255 C DE 352255C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof
    • A61F2/64Knee joints

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Description

  • Oberschenkel-Kunstbein. An Oberschenkel-Kunstbeinen wird außer der Bedingung auf eine dauerhafteBeschaffenheit und bauliche Durchbildung hauptsächlich noch :die Anforderung gestellt, daß idie Kniegelenkachse in richtiger Weise zur Schwingungsebene des Oberschenkelstumpfes derart gelagert ist, daß beim Gehen die Schwingungsebenen von Ober- und Unterschenkel möglichst zusammenfallen und dadurch die andernfalls auftretenden,, durch Beschleunigurngsdnüak .e hervorgerufenen seitlichen Drehmomente und Zerrungen am Kunstbein vermieden werden. Wenn auch dieser Forderung durch 'besondere Hilfsvorrichtungen und Lehrbeine bei der Herstellung des Kunstbeines genügt werden: kann, so zeigt sich doch vielfach der Übelstand, daß infolge einer Veränderung des oder durch sonstige Umstände die gegenseitige Lage der Schwingungsebenen Ton Ober- und Unterschenkel sich derart geändert hat, daß dadurch die richtige Gehbewegung nachteilig beeinflußt wird und äußere, das sichere Gehen ausschließende Schwinin tngskräfte auf das Kunstbein .wirksam werden.
  • Die Erfindung bezweckt nun, nach dieser Richtung eine wesentliche Verbesserung herbeizuführen und die Regelung der gegenseitigen Lage der Schwingungsebenen .dadurch @zu erleichtern, daß die das Kniegelenk und den Unterschenkel tragende Kn:iekugellkappe am Oberschenkelschaft drehbar und einstellbar angeordnet ist.
  • Ein .solches Kunstbein ist durch die Abb. i bis 5 der Zeichnung in einer Ausführungsform :dargestellt, und zwar zeugt Abb. i einen lotrechten Längsschnitt -durch das Oberschenkel-Kunstbein, Abb. a die Vorderansicht des Beines, Abb. 3 die einzelnen voneinander gelösten und etwas auseinandergerückten Teile des Kunstbeines, A#bb. 4 die :Ansicht auf die Unterseite des Oberschenkelschaftes und Abb. 5 den Grundriß er Kniekugelkappe.
  • Der in bekannter Weise zweckmäßig aus Holz hergestellte Oberschaft a. ist in der Höhe der Dedkplatte b der Kniekugelkappe c von der letzteren getrennt. An der Deckplatte b ist in an sich bekannter Weise die Kniegelenkachse d :befestigt, welche zur Lagerung des Scharnierlappens e 'des Unterschenkels f dient. Gemäß der Erfindung ist ferner an der Deckplatte b der :Kniekugelikappe c ein an seinen Außenkanten mit abgekröpften Befestigungslappen g versehener T-förmiger Körper h aus Stahlbleeh eingelassen, der in seinen drei Stegen Nuten i aufweist, welche nach einem zur gemeinsamen Achse der in Streckstellung befindlichen Ober- und Unterschenkel verlaufenden Kreisbogen angeordnet sind In der Mitte jeder Nut ist ein nach oben vorsprinaggender Schraubenbolizen k .befestigt. An der Unterseite :des Oberschenkelschaftes ist andererseits :der aus Abb. 4 erkennbare Ring l befestigt, welcher an den den Stegen :des T"förmigen Blechkörpers h entsprechenden Stellen mit segmentförmigen .Aussparungen in versehen ist, durch welche die Bolzen k hindurchgesteckt werden können. Durch Anziehen .der den Bolzen 7z zugeordneten Schraubemuttern st, welche durch fensterartige Durc@hbrechunigen o des Oberschenkelschaftes leicht zugänglich sind, :können der Ober- und Unterschenkelschaft hzw. die mit dem letzteren durch glas Kniegelenk verbundene Kniekugelkappe verbunden werden. Durch Lösen der Schrauben dagegen, und durch Drehung der Kniekugelikappe gegenüber dem Oberschenkelschaft hat man es in der Hand, die Lage der Knieachse gegenüber dem Oberschenkelschaft dem jeweiligen Bedürfnis entsprechend vorwärts oder rückwärts zu drehen .und .dadurch die Schwingungsebene des Unterschenkels jederzeit auf :die Schwinbiungsebene des Oberschenkels einzustellen. .Da ;der Ring l außerdem mit einem vorspringenden Zangenring p versehen ist, der in die Ringnuten: i &s T förmigen Blechkörpers h eingreift, so wird selbst bei :geringer Lösung ,der Muttern n und der Bolzen h diese gegenseitige Drehung von Ober- und Unterschenkelschaft zwar ermöglicht, gleichzeitig aber eine gegenseitige Querverschiebung von Ober- und Unterschenkelschaft durch die in die Nuten i eingreifende Ringzarge p verhindert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcI3E: i . Oberschenkel - Kunstbein, gekenn-,zeichnet ;durch eine ain Oberschenkelschaft (cc) horizontaldrehbare und einstellbare, das @Kniegelenk (d) Lind den Unterschenkel (f) tragende Kniek trgelkappe (c). z. Oberschenkel@Kunstbein nach .Anspruch ',dadurch 'gekennzeichnet, daß die Dedlzplatte (b) der Kniekugelikappe (c) an ihrer 1Oberseite einen T@förmigen Blechikörper (h) mit zur gemeinsamen Achse von Ober- und Unterschenkel (a, f) konzentrischen Rinignuten (i) sowie in diesen befestigten Schraubenbolzen (k) trägt, und daßdiese S,chraubenbolizen (k) -durch Ringschlitze (m) eines an der Unterseite ,des Oberschenkelschaftes (cc) befestigten und mit einer Randzarge (p) in die Nuten (i.) des Blechkörpers (h) .einfassenden Ringes (l) derart hindurchtreten, daß die Befestigungsmuttern (n) dieser Bolzen (k) durch fensterartige Durchbrechungen (o) ,des Oberschenkelschaftes (a) gelöst oder angezogen werden !können.
DE1921352255D 1921-07-02 1921-07-02 Oberschenkel-Kunstbein Expired DE352255C (de)

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