DE352245C - Foerderanlage mit wechselnden Neigungen fuer Seil- und Kettenantrieb, bei der das Zugglied in einzelne Strecken zerlegt ist - Google Patents

Foerderanlage mit wechselnden Neigungen fuer Seil- und Kettenantrieb, bei der das Zugglied in einzelne Strecken zerlegt ist

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DE352245C
DE352245C DE1918352245D DE352245DD DE352245C DE 352245 C DE352245 C DE 352245C DE 1918352245 D DE1918352245 D DE 1918352245D DE 352245D D DE352245D D DE 352245DD DE 352245 C DE352245 C DE 352245C
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conveyor system
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DE1918352245D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B9/00Tramway or funicular systems with rigid track and cable traction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung" hat zum Gegenstand' eine
Förderanlage mit wechselnden Neigungen für
Seil- oder Kettenantrieb, bei der das Zugglied' in einzelne für sich angetriebene Strekken zerlegt ist, derart, daß es tinter Beibe- ; haltung, derselben Stärke auf den am stärksten geneigten Strecken nur Trümer von , solcher Länge aufweist, daß von diesen ' immer nur ein Wagen gefördert werden kann. ,
ίο Auf diese Weise setzt sibh die Förderanlage
aus einer Anzahl von für sich selbständig
arbeitenden Teilen zusammen, die hinsieht- ·. Hch ihrer Länge lediglich' entsprechend der | zu tragenden Fördermenge bemessen zu sein ' brauchen, also von geringem Gewicht sein : können und infolge ihrer kettenartigen An- : einanderreihung und selbsttätigenZubringung ! der Fördermenge von einem Trum zum an- | deren einen gleichmäßig fortlaufenden Be- i trieb gestatten, der selbst bei langsamster j Geschwindigkeit (1 m pro Stunde) ein Mehrfaches der bisherigen Förderung ermöglicht
und' infolge dbr geringen Föridfergeschwindigkeit unld des kleinen Gewichts Ar Einzel-
strecken die Sicherheit der Anlage in höchstem Gradfe gewährleistet. Bei weniger großer Neigung der Strecken können die Trümer der Anlage unter Beibehaltung derselben Stärkenbemessung ihrer 'wirksamen Teile entsprechend' länger gehalten sein, so daß sie mehrere Wagen aufnehmen können. Bei dieser Förderart ist die Anlage von örtlichen Verhältnissen unabhängig, es braucht also beispielsweise in Anwendung für ein Bergwerk für den Bremsberg und den Schacht keine andere Förderung gewählt zu werden als für die Hauptförderstrecke und Förderung über Tage. Es ist ferner gleichgültig, ob der Schacht ader die Strecke kurz oder lang, ob ihre Neigung groß oder klein ist, denn durch die Zerlegung des Zuggliedes in einzelne je für sich oder gruppenweise angetriebene Trümer kann die Anlage den verschiedensten Neigungen — abfallend, .wagerecht, senkrecht aufwärts, wieder wagerecht, senkrecht abwärts — mit Leichtigkeit angepaßt werden, demzufolge der Betrieb in der gesamten Anlage eine zweckdienliche Vereinheitlichung erfährt. Der Förderkorb kommt in Fortfall, und es wird für die neue
Förderung nur ein Teil des sonst erforderlichen Schachtquerschnittes benötigt, so daß der Schacht im ganzen wesentlich kleiner gehalten sein kann als bisher, ader, was bei bestehenden Anlagen ins Gewicht fallt, es können mehrere Anlagen der neuen Art nebeneinander im Schacht eingebaut werden, was ebenfalls eine Vervielfältigung der Förderung des betreffenden Schachtes iaur Folge hat. ίο Ähnliche für das freie Gelände bestimmte Anlagen, bei denen die Strecke in unter sich angetriebene Teilstrecken zerlegt ist, sind an sich bekannt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Anwendungsform dargestellt, und zwar in Abb. 1 schematisch, während Abb. 2 und 3 in Seitenansicht und Grundriß die Verbindungsstelle zweier Teilstrecken der neuen Förderanlage veranschaulichen. Wie Abb. 1 zeigt, ist gemäß der Erfindung sowohl die mit wechselnder Neigung behaftete Strecke χ wie der senkrechte Teil y der Förderanlage nebst dem sich daran anschließenden Teil ζ der Förderung aus einzelnen Förder- : teilstrecken /, g zusammengesetzt, die einzeln : in sich geschlossene Trümer in Form von Seil, Kette o. dgl. bilden. Diese Trümer werden für sich, z. B. von elektrischen Maschinen (nicht gezeichnet), einzeln oder in Gruppen angetrieben, so daß sie mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen. Zwecks Gewichtsersparnis und Erhöhung der Sicherheit gegen Reißen \ sind die Trümer /, g so zu bemessen, daß jedes ! von ihnen auf der am stärksten geneigten Strecke y jeweils nur einen Förderwagen aufnimmt. Infolgedessen können die Trümer /, g auf den weniger geneigten Strecken χ und z, wo mehr oder weniger nur die rollende Reibung den Hauptwiderstand bildet, bei gleicher Stärkenbemessung länger gehalten sein, so daß sie mehrere der einheitlichen Förderwagen aufnehmen können und ihre Belastung j bei gleichbleibendem Wagenabstand der ■ Stärke des Zuggliedes auf der am stärksten geneigten Strecke y annähernd entspricht. j Innerhalb jeder Förderteilstrecke f, g läuft | der Wagen, wie Abb. 2 und 3 zeigen, auf Schienen α und greift mit einem an ihm befindlichen Mitnehmer in die Kette der einzeln oder in Gruppen angetriebenen Trümer f und g ein, .wobei die Kette über Kettenräder b, b geführt ist. Der Übergang des Wagens von einem Trum f zum anderen Trum g erfolgt durch ein kurzes Zwischentrum c, welches nach außen hervorstehende Mitnehmer trägt ' und über die Ketten d, d läuft, von denen das j Rad d mit dem in der Förderrichtung (s. Pfeil I in Abb. 2) zurückliegenden Trum / auf Antrieb gekuppelt ist.
Kommt der Förderwagen vom Trumf zur Verbindungsstelle mit dem nächsten Trum g, so greift einer der Mitnehmer hinter seine Vorderachse und zieht ihn mit. Zu gleicher Zeit löst sich der Mitnehmer des Wagens von dem Kettentrum/ los und greift, sobald! der Wagen über dem Kettentrum g angelangt ist, in dieses ein, um nunmehr hier iweiteriböför- ! dert zu werden.
; Die Länge und damit die Zahl der Einzelglieder der Anlage ist abhängig von der zu ! leistenden Fördermenge und von der Förderj geschwindigkeit unter Berücksichtigung der Größe der Fördergefäße der Wagen.
Soll z. B. eine höchste Stundenleistung von 1201 erreicht werden bei einem Wageninhalt von V21, so sind in der Stunde 240 Wagen zu fördern. Wird die Fördergeschiwindig'keit auf ι m pro Sekunde festgesetzt, so ergibt sich daraus ein Wagenabstand von
3 600 Sekunden
240
= 15 Sekunden oder 1 X 15 m.
Da an jedem Trum der am stärksten geneigten Strecke nur ein Wagen hängen soll, so bestimmt sich hier die Trumlänge zu 15 m.
Bei einer Stundenleistung von 801, einem Wageninhalt von 400 kg und einer Geschwindigkeit von i,5 m pro Sekunde ergeben sich
in der Stunde == 200 Wagen und eine
I rumlange von
3 600 Sekunden ^
200
= 18 Sekunden
oder 18 X 1,5 = 27 m.
Der Übergang von einem Kettentrum / zum anderen Trum g kann auch ohne Zwischenglied c erfolgen, indem z. B. an dem Förderwagen vorn und hinten je ein Mitnehmer angebracht wird, von denen der vordere sich schon mit dem vorwärts liegenden Kettentrum kuppelt, wenn der hintere Mitnehmer noch mit dem rückwärts gelegenen Trum im Eingriff steht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Förderanlage mit wechselnden Neigungen für Seil- oder Kettenantrieb, bei der das Zugglied in einzelne Strecken zerlegt ist, insbesondere für Schachtförderung, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied unter Beibehaltung derselben Stärke derart in einzelne für sich angetriebene Trümer zerlegt ist, daß diese auf den am stärksten geneigten Strecken von solcher Länge sind, daß von ihnen immer nur ein Wagen gefördert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918352245D 1918-02-05 1918-02-05 Foerderanlage mit wechselnden Neigungen fuer Seil- und Kettenantrieb, bei der das Zugglied in einzelne Strecken zerlegt ist Expired DE352245C (de)

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DE1918352245D Expired DE352245C (de) 1918-02-05 1918-02-05 Foerderanlage mit wechselnden Neigungen fuer Seil- und Kettenantrieb, bei der das Zugglied in einzelne Strecken zerlegt ist

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