DE352016C - Ruettelformmaschine - Google Patents

Ruettelformmaschine

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DE352016C
DE352016C DE1915352016D DE352016DD DE352016C DE 352016 C DE352016 C DE 352016C DE 1915352016 D DE1915352016 D DE 1915352016D DE 352016D D DE352016D D DE 352016DD DE 352016 C DE352016 C DE 352016C
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piston
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/10Compacting by jarring devices only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31 b GRUPPE 10
Wilfred Lewis in Philadelphia, V. StA. Rüttelf ormm as chin e.
Zusatz zum Patent 305229.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1915 ab. Längste Dauer: 30. April 1929.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 8. Juli 1914 beansprucht.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung bzw. weitere Ausbildung der Rüttelformmaschine nach dem Patent 305229. Es hat sich herausgestellt, daß der die Abdichtung bewirkende geschlitzte Ring, der gleichzeitig die Auspufföffnungen steuert, manche Unzuträglichkeiten im Gefolge*hat. Vor allem die, daß er unter hohem Druck gleiten muß und daher sehr schnell abgenutzt wird, ebenso wie er den Zylinder, auf dem er gleitet, abnutzt. Außerdem läßt sich ein sparsamer Luftverbrauch mit dieser Einrichtung nicht erzielen, denn es ist unbedingt nötig, zunächst das Einlaßventil vollkommen abzuschließen, bevor der Auspuff beginnt.
Gemäß der vorliegenden Verbesserung ist nun
an Stelle des geschlitzten Ringes des Hauptpatentes ein besonderes Ventil benutzt, durch das eine weite Auspufföffnung unter allen Umständen gesichert wird. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß durch Gegenschlagen gegen das geschlossene Einlaßventil erst der Auspuff geöffnet wird, so daß Frischluft nicht verloren gehen kann. Auch der Ideinste Überdruck der Luftpressung über die von der Maschine getragene Last läßt die Maschine noch richtig arbeiten, während .bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent das Bewegungsmoment benutzt werden mußte, um den Auspuff bewirken zu können.
In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen dieser verbesserten Ventilanordnung dargestellt.
.Abb. ι veranschaulicht die Ventilvorrichtung bei einer im Schnitt dargestellten Rüttelformao maschine.
Abb. 2 ist im größeren Maßstab und im Längsschnitt die Einzeldarstellung dieser Ventilvorrichtung.
Abb. 3 bezieht sich auf eine abgeänderte Ausführung der Ventüvorrichtung nach Abb. 1 und 2.
Abb. 4 zeigt die Anwendung der Ventilvorrichtung der Abb. 2 bei einer anderen Form von Formmaschinen.
Abb. 5 endlich veranschaulicht in ähnlicher· Ansicht wie Abb. 4 eine abgeänderte Ausführungsform der Ventilvorrichtung.
Bei der Formmaschine nach Abb. 1 ist A das Maschinengestell mit dem Zj'linder A1 für den senkrecht beweglichen elastischen Amboß B, dessen Zylinder B1 den Kolbenteil C1 des Modellträgers C aufnimmt. Wie schon bei dem Hauptpatent ruht auch hier das eingeformte Modell nicht unmittelbar auf dem Träger C, sondern auf einem bei D1 an C angelenkten Kipptisch D. Beim Rütteln wird das Druckmittel in B1 unter den Kolben zu- bzw. wieder aus B1 abgeleitet, während für das Kippen des Tisches D zum Umkehren der Form und beim Herausziehen des Modelies das Druckmittel in A1 unter den Amboß B gelangt und daraus wieder abgeleitet wird.
Nach Abb. 1 und 2 ist der Kolben C1 hohl ausgebildet. Der Ventilsitz F teilt den Kolbenhohlraum in eine obere Kammer Ca und eine untere Kammer Ca ab. In die Kammer C2 mündet nahe am oberen Kammerende die biegsame Zuleitung L mit Dreiweghahn L1, durch den eine Verbindung entweder mit der Außenluft oder mit der Druckmittelquelle hergestellt werden kann. Die Verbindung zwischen C2 und C3 wird durch ein Ventil G beherrscht, das als" Tellerventil ausgebildet und mit einer auf dem Teil G1 sitzenden Schraubkappe G10 (Abb. 2) abgedeckt ist. Der Teil G1 hat einen längsgerillten Ventilschaft G2 zur zentrischen Führung der Ventilvorrichtung im DurchlaßkanalF1 des Ventilsitzes F (Abb. 2). Der Ventilteil G1 besitzt eine weitere Bohrung G3 unten und eine" engere mit G3 verbundene Bohrung G4 oben. In G3 befindet sich der Hohlkolben I mit Hohlstange I1, die durch den durch Büchse Ge und Überwurfmutter G7 gebildeten Bodenverschluß des Hohlraumes G3 nach unten hervortritt. Am unteren Ende trägt die Stange J1 das Ventil /, das den Auspuff aus dem Zylinder B1 be-, herrscht. Wie ersichtlich, ist das Ventil / auf das untere Ende von I1 geschraubt und kappenartig auf den Ventilsitz B10 gestülpt, der als vorstehender Teil auf dem Zylinderboden sitzt und durch den Kanal B3 in B die Verbindung mit dem Z3'linderraum A1 unterhalb des Ambosses B herstellt. Eine zwischen G1 und / liegende Feder K sucht diese Teile ständig auseinanderzuspreizen. Das obere Ende von G3 ist durch die Kanäle G5 in dauernder Verbindung mit der Kammer C3.
In dem achsialen Kanal G4 des Teiles G1 und in den anschließenden Bohrungen des Hohlkolbens I und seiner Stange J1 arbeitet ein 8g Steuerventil, bestehend aus beweglichen Kolben H1HA mit Kugel H10. Die Kugel H10 hält für gewöhnlich die Teile H und HA voneinander getrennt und schließt das untere Ende eines achsialen Kanales H1 im Kolben H. Der go Kanal H1 steht durch eine Öffnung G" in der Kappe G10 ständig mit der Kammer C2 in Verbindung. Der achsiale Kanal durch den Kolben I und seine Stange J1 hat drei verschiedene Durchmesser. Am Boden des oberen und weiteren Abschnittes befindet sich ein ringförmiger Ventilsitz I3 und am Boden des Zwischenabschnittes ein Ventilsitz J4 (Abb. 2). Der Teil H dient als Ventil, welches sich unter gewissen Bedingungen auf den . ringförmigen Sitz J3 stützt. Das verbreiterte obere Ende des Teiles HA kommt zu gewisser Zeit mit dem Sitz J4 in Eingriff. Der Schaftteil H5 des Teiles HA ist genutet oder gerillt. Bei dem dargestellten Beispiel, wo der Kolben HA mit Bezug auf den Kolben J durch den Anschlag B11 des Ventilsitzes B10 gehoben gehalten wird, verbinden die Kanäle im Schaft H5 und die Durchlässe Z2 in der Kolbenstange I1 den Auslaßkanal B3 und den Zylinderraum Ax mit dem unter dem Kolben J befindlichen Teil der Kammer G3. Wenn, wie weiter unten beschrieben, die Kolben H, HA sich senken, bis der Kolben H auf dem Sitz I3 und der Kolben HA auf dem Sitz /* liegt, stellen die Kanäle J2 eine Verbindung zwischen dem unteren ,Teil der Kammer G3 und der Kammer C2 her. Gleichzeitig befindet sich .das obere Ende des Teiles HA unterhalb der Kanäle I2 und in solchem Abstand unter dem unteren Ende des Kolbens H, daß die Kugel Hi0 den Durchfluß des Druckmittels durch den Kanal H1 nicht hindert. Eine
Feder O wirkt auf das obere Ende des Kolbens H und sucht ihn ständig nach unten zu drücken.
In Abb. i, 2 und 3 ist das Ventil in der Lage dargestellt, bei der der Modellträger C auf dem Amboß aufruht. Wenn das Ventil L1 für den Einlaß des Druckmittels in die Kammer C2 geöffnet wird (Abb. 1), kann das Druckmittel durch den Kanal F1 unbehindert aus C2 nach C3 strömen und den Kolben C1 im Zylinder B1 nach aufwärts schieben. Am Anfang des Aufwärtshubes des Kolbens C1 wird das Ventil G noch offengehalten, weil der Druck in G3 geringer ist als der Druck in C3. Dieser ig Druckunterschied hält auch den Kolben I zu Anfang der Aufwärtsbewegung des Kolbens C1 unbeweglich. Bei der dargestellten Anordnung wird das Ventil / während des Beginnes der Aufwärtsbewegung des Trägers C sowohl durch sein Eigengewicht als durch die Feder K und durch die Differenz im Druck des Treibmittels auf seinem Sitz gehalten.
Beim Beginn der Aufwärtsbewegung des Kolbens C1 werden die Teile H, HA und H10 des Steuerventils in der dargestellten Lage gehalten, einmal durch ihr Eigengewicht, dann, durch die Feder O und schließlich durch den Druck in der Kammer C2, der auf das obere Ende von H wirkt. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung von C1 stößt schließlich die Muffe G6 gegen die Unterseite des Kolbens J, worauf eine weitere Aufwärtsbewegung des Teiles G1 aufhört, bis das Ventil G auf seinem Sitz zu liegen kommt und mit dem Teil G1 an der weiteren Aufwärtsbewegung des Teiles C1 teilnimmt. Bei dieser weiteren Aufwärtsbewegung wird der Kolben! und das Ventil/ angehoben und gegebenenfalls das untere Ende des Zylinders .B1 für den Auspuff geöffnet. Vorteilhaft wird der Ventilkörper / so gestaltet, daß eine wesentliche Öffnung der Kammer B1 für den Auspuff nicht stattfindet, bis die Kolben H und HA auf ihren Sitzen Is und J4 liegen und die Unterseite des Kolbens I dem Druck der Kammer C2 ausgesetzt wird. Bei der beschriebenen Anordnung ergibt sich durch die anfängliche Druckverminderung in der Kammer C3 zu Beginn der Öffnung des Auspuffkanales ein schnelle und weite Öffnung des Ventils /, und zwar durch die Wirkung des Druckes des Treibmittels gegen die Unterseite des Kolbens /. Die Spannung der Feder K ist während der Aufwärtsbewegung des Kolbens I in der Kammer G3 nicht vorhanden oder doch verhältnismäßig klein.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 des Ventils / ist dafür gesorgt, daß der Zylinderraum B1 zu Beginn der Aufwärtsbewegung von / nicht sofort für den Auspuff frei geöffnet wird. Zu diesem Zweck wirken Ventil / und Ventilsitz B10 als Kolben und Zylinder aufeinander. Das Ventil / ist unterhalb der VentilcJtzfläche J1 mit einem zylindrischen Rand /2 versehen, der dicht auf den ebenfalls zylindrischen Ventilsitzkörper B10 aufgepaßt ist. Die oberen Kanten von B1V sind abgerundet, und der Ventilkörper / ist auf der Unterseite mit einer mittleren Büchse J3 versehen, so daß, wenn die Unterkante des Zylinderteiles /2 schließlich die zylindrische Außenfläche des Ventilsitzkörpers verläßt und der Auspuff beginnt, das entweichende Druckmittel eine Hubwirkung gegen das Ventil / ausübt, d. h. das Ventil / nach aufwärts zu bewegen strebt und es nicht etwa durch Saugen auf seinen Sitz 75 " zu ziehen sucht. Wenn der Auspuff von B1 nach B3 auf diese Weise genügend weit geöffnet ist, beginnt der Träger C wieder zu f allen. Wenn diese Fallbewegung durch den Amboß B zum Aufhören gebracht ist, sind die Ventilteile in ihre Anfangsstellung nach Abb. 2 zurückgelangt. Das Spiel wiederholt sich dann in der angegebenen Weise, bis durch den Absperrkörper L1 die Kammer C2 vom Druckmittel abgesperrt wird. Während des Rütteins und Feststampfens der Formmasse ist das Ventil N1 in dem zum unteren Ende des Zylinders A1 führenden Rohr N so gestellt, daß dieser Zylinder mit der Außenruft in Verbindung steht. Wird mit Hilfe dieses Ventils N1 ein Druck- go mittel in das untere Ende des Zylinders A1 geleitet, um den Amboß zu heben, bleibt das Ventil / mit Hilfe der Feder K auf seinem Sitz. Die Feder K muß also stark genug sein, um der Wirkung des auf die Unterseite des Ventils wirkenden Druckmittels standzuhalten. Gleichzeitig wird der Druck in der Kammer G8 gleich dem Druck in der Kammer A1 sein, doch wird dadurch die Wirkungsweise der Ventilvorrichtung in keiner Weise gestört.
Die Feder O muß so stark sein, daß sie die Ventilteile if, Η10· und HA in der Lage nach Abb. 2 halten kann, wenn zwischen Anheben des Ambosses B ein Druckmittel in den Zylinder A1 eingeführt wird. Sind die Teile des Steuerventils in dieser Lage, so verhindert das Kugelventil Π10 ein Entweichen des hinter den Teilen HA gedrungenen Druckmittels durch den Kanal H1.
Durch die Berührungsfläche zwischen dem unteren Ende des Kolbens H und der Bohrung im Kolben I wird vor dem Entweichen aus der Ventilvorrichtung ebenfalls etwas vom Treibmittel durchtreten. Unter diesen Umständen braucht das obere Ende von HA und das untere Ende von H nicht mit besonderer Genauigkeit in I zu passen, etwa um ein Durchsickern des Treibmittels so gering wie möglich zu machen, weil dies ganz unwichtig ist. Hauptsächlich um ein dichtes Einpassen langer zylindrischer Flächen bei dem Steuerventil zu vermeiden, ist das letztere bei dem dargestellten Beispiel
aus den drei Teilen H, H10 und HA hergestellt. Bei der Lage nach Abb. 2 muß das etwa.durchtretende Druckmittel nach jeder Richtung, um aus der Kammer C3 nach dem Auspuff zu gelangen, nacheinander durch die Berührungsflächen zwischen dem Unterende von H und der umgebenden Wand von I und zwischen dem oberen Ende von HA und der umgebenden Wand von I hindurchtreten, wobei noch der Kanal W- durch das Kugelventil H10 wirksam verschlossen ist. Am Ende der Aufwärtsbewe- - gung des Trägers C und während des größeren Teiles der Abwärtsbewegung des letzteren wird ein Durchsickern des Druckmittels mit Sicherheit dadurch verhütet, daß die Kolbenventile H, HA auf ihren Sitzen Is und Ii aufliegen. Es ist natürlich nicht unbedingt nötig, das Steuerventil zu unterteilen. Bei der Anordnung nach Abb. 3 ist deshalb das Steuerventil h als einstückiger Kolben ausgebildet, der im oberen Teil größeren und im unteren Teil kleineren Durchmesser hat. Der Kolben h ist im oberen Teil mit einem achsialen Kanal h1 versehen, der durch die Kanäle A2 mit der Kammer G3 in Verbindung gelangt, wozu noch die Ka- : näle J2 im Kolben IA beitragen, unter den- selben Bedingungen, unter welchen der Kanalif1 der Ventilanordnung nach Abb. 2 Anschluß an die Kammer Gs findet. Der Kolben A ist auch | im unteren Teil mit einem achsialen Kanal A5 j versehen, der durch seitliche Kanäle A6 an die j Kanäle P und damit an die Kammer G3 anschließt. Bei der Anordnung nach Abb. 3 ist die Feder O der Abb. 2 weggelassen, und der ' Kolben A stößt gegen die Kappe G10, wenn das ' Druckmittel unter den Amboß geleitet wird, ! um diesen zu heben. Der Kolben A ist mit : einer Sitzfläche hz versehen, die mit dem Ventil- ! sitz Is in ähnlicher Weise, wie bei Abb. 2 be- \ schrieben, zusammenwirkt. Der Kanal A1 ist im Gegensatz zu der Anordnung nach Abb. 2, wo unter gewissen Bedingungen das Kugelventil.??1·" bzw. das gegen den Sitz Is sich abstützende untere Ende des Kolbens H die Abdichtung übernimmt, nicht zwangläufig verschlossen. Die Ventilanordnung nach Abb. 3 ist etwas einfacher als die nach Abb. 2, erfordert aber, um ein unbeabsichtigtes Entweichen an Druckluft zu verhindern, ein dichteres Ineinanderpassen der Teile.
Eine Hubwirkung auf das Auspuffventil JA wird mittels des entweichenden Druckmittels bei Abb. 3 nicht ausgeübt, doch ist dieses Ventil mit einer kolbenartigen Verlängerung /30 versehen, die dafür sorgt, daß der Raum B1 erst dann frei für den Auspuff geöffnet wird, wenn das Ventil JA bereits einen gewissen Hub ausgeführt hat.
Bei der Anordnung nach Abb. 2 und 3 wird der Ventilsitzkörper F herausnehmbar durch Stange F2 mit Bügel Fa gehalten. Die Stange F-sitzt an dem Deckel C4 des Zylinders C2. Schraubt man den Deckel C4 ab, so kann man die ganze Ventilvorrichtung, die dann an der Stange F" hängt, herausziehen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 ist eine Ventilvorrichtung benutzt, die im wesentlichen dieselbe ist wie die nach Abb. 2, nur ist die Formmaschine insofern anders gebaut, als der Amboß B, B oben den Kolben S20 trägt, der in dem Zylinder C20 auf der Unterseite des '. Modellträgers C, A arbeitet. Der Teil CA trägt noch die Anschlagfläche C21. Der Ventilsitzkörper FA, der dem Ventilsitzkörper F der '< Abb. 2 entspricht, bildet einen Einlaßkanal F1 und enthält eine Ventilkammer J?10, in der der obere Teil der Ventilvorrichtung, d. h. das Ventil G mit der Kappe G10, die beide mit den entsprechenden Teilen der Abb. 2 identisch sein können, arbeitet. Das obere Ende der Kammer .F10 ist durch eine Platte C22 abgedeckt, die zugleich den Ventilsitzkörper FA am Modellträger CA festhält. Das obere Ende des Kolbens S20 ist, wie dargestellt, mit einer Kammer B21 versehen, die den unteren Teil der Ventilvorrichtung aufnimmt. Der Auslaßkanal Bso führt nach abwärts aus dem unteren Teil der Kammer S21. Die Wirkungsweise dieser Anordnung nach Abb. 4 ergibt sich ohne weiteres. Auf der Zeichnung ist die Ventilvor- go richtung mit ihren Teilen in der Lage dargestellt, die sie einnimmt, unmittelbar nachdem der Kolben J durch Einführen des Treibmitteldruckes in die Kammer G3 gehoben ist, um das Auspuffventil / in die weite Offenlage zu bewegen.
In Abb. 5 ist die Ventilvorrichtung in einer Ausführungsform dargestellt, die sich in manchen Punkten von den vorbeschriebenen unterscheidet und im allgemeinen wegen ihrer größeren Einfachheit, rascheren Betriebsbereitschaft und Zuverlässigkeit den Vorzug verdient. Die Vorrichtung nach Abb. 5 ist in eine Maschine eingebaut, die im allgemeinen der nach Abb. 4 gleicht. Der Ventilsitzkörper FB der Abb. 5, der den Ventilsitzkörper FA der Abb. 4 ersetzt, unterscheidet sich von letzterem hauptsächlich dadurch, daß er langer ist, so daß der größere Teil der Ventilvorrichtung in der Einlaßkammer F10 untergebracht werden kann, no Man spart dadurch unter anderem an unnötigem und unerwünschtem Spielraum. Das Haupteinlaßventil zur Regelung des Kanales F1 hat seine kegelige Sitzfläche ga am unteren Ende eines zylindrischen Körpers GA, der mit einer unteren Kammer G30 von größerem Durchmesser und einer oberen Kammer G40 von kleinerem Durchmesser versehen ist. Die Kammer G40 liegt in einer Büchse G41, die in das offene obere Ende von G30 hineinragt und an GA starr befestigt ist. G30 ist unten geschlossen mit Ausnahme einer Mittelöfmung zum Durch-
laß des Kolbens HB, der unten das Hauptauspuffventil JA trägt. Am oberen Ende von HB sitzt ein Kolben H26, der in die Kammer G40 paßt, und an einem dickeren Mittelteil von HB ist ein Kolben IB für die Kammer G30 geführt, der zwischen dem Absatz HiS und dem benachbarten Ende des Kolbens if06 beweglich ist. Ein Stift -ZP' verhindert eine gegenseitige Verdrehung von IB und HB. Der Kolben HB besitzt im oberen Teil eine achsiale Bohrung ff30, die ständig mit ihrem oberen Ende mit der Einlaßkammer F10 in freier Verbindung steht und unten durch Seitenöffnungen HS1 in den Kanal J30 des Kolbens IB, wenn der letztere an H25 anliegt und in den Kanal/40 mündet, wenn der Kolben IB mit dem Kolben Hi6 in Berührung kommt. Das untere Ende eines Achsialkanales S"40 im unteren Teil von HB ist dauernd nach dem Auslaßkanal B3 offen. Oben mündet der Kanal Hi0 mit Seitenöffnungen ΗΆ in den Kanal J40, wenn IB an H2B anliegt und in J30 beim Anliegen von IB an Hie.
Die Teile sind in Abb. 5 in der Lage dargestellt, die sie einnehmen, wenn der Modellträger gegen den Amboß gesenkt ist. Hierbei liegt das Ventil JA auf seinem Sitz, und das Ein-
, laßventil wird weit geöffnet gehalten, wobei GA durch die Feder K und den Druckunterschied zwischen dem Auspuffdruck im unteren Ende von G40 und dem Druck auf beiden Seiten von F1 gegen den Deckel C30 gedrückt wird. Dieser Druckunterschied hält den Ventilkörper GA zu Beginn der Aufwärtsbewegung des Modellträgers in weiter Offenlage.
Nach einer bestimmten Aufwärtsbewegung des Modellträgers kommt der Kolben IB mit dem unteren Ende von G30 in Berührung und wird dadurch gegenüber HB nach aufwärts bewegt, da die Querschnittsfläche des Kolbens IB Meiner ist als die Querschnittsfläche des Ringraumes in G30, der den unteren Schaftteil von HB umgibt. Sobald die Aufwärtsbewegung des Kolbens IB mit Bezug auf den Kolben HB einen solchen Punkt erreicht hat, daß Luft aus der Kammer G30 zu- entweichen beginnt, während gleichzeitig der Raum über dem Kolben IB durch die Kanäle Iso, HiX und Hi0 nach dem Auspuff öffnet, wird der Ventilkörper GA nach unten und der Plunger HB nach oben bewegt, so daß GA sich auf seinen Sitz legt und das Auslaßventil seinen Sitz verläßt.· Seiner Schwere wegen setzt sich das Ventil G A,, ehe JA sich öffnet. Beim darauffolgenden Niederfallen des Modellträgers gegen den Amboß wird zuerst JA gegen seinen Sitz gedrückt, und dann öffnet beim weiteren Fallen des Modellträgers das Ventil GA unter Spannung der Feder K und dem zunehmenden Luftdruck in C20. Sollten diese Kräfte z. B. beim Bruch oder Fehlen der Feder K nicht ausreichen, so sichert das Anstoßen des Kolbens IB gegen G41 die Öffnung des Einlaßventils. Im Augenblick, wo das Ventil GA anfangen würde, unter der Wirkung der Feder K allein zu öffnen, bewirkt die Relativbewegung zwischen GA und HB das Anheben von IB und die Verbindung von Kanal J30 mit Hso und von /40 mit -ff40, so daß der nach aufwärts gerichtete Druck auf GA bei dem im unteren Ende von G30 herrschenden niedrigen Druck dazu beiträgt, um G A in seine weiteste Offenlage zu bewegen. Das durch IB gebildete Steuerventil hebt einen Kopfteil der Hauptventilvorrichtung, und sobald IB eine Gruppe von Kanälen nach Abschaltung der anderen Gruppe zu verbinden beginnt, verursacht die resultierende Veränderung des Druckes in beiden Enden der Kammer G80J daß der Kolben IB seine Bewegung mit Bezug auf HB vollendet.
Im Deckel C30 kann eine Schmiervorrichtung C31 vorgesehen sein. Die Feder K ist zwar wünschenswert, aber nicht unbedingt notwendig.

Claims (4)

Patent- Ansprache:
1. Rüttelformmaschine nach Patent 305229, Kl. 3r, dadurch gekennzeichnet, daß am Einlaßventil (G) ein besonderes Steuerventil (H, I, HA) angeordnet ist, das gegenüber dem Einlaßventil (G) verschiebbar ist, je nachdem sich der Modellträger (C1) der einen oder anderen Bewegungsgrenze nähert, um dadurch auf einem Zylinderende des Einlaßventils ein Druckmittel einzulassen, während das andere Ende dieses Ventilzylinders nach dem Auspuff geöffnet wird.
2. Rüttelformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (IB) am Schaft (HB) eine begrenzte Bewegung hat und zu der Kolben- und Zylinder-Verbindung zwischen den Abschnitten des Einlaßventiles gehört und auch das Pilotventil bildet.
3. Rüttelformmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (B) einen Auslaßkanal (B3) hat, der durch ein Ventil (/ oder JA) geöffnet oder geschlossen wird.
4. Rüttelformmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (i?) Ein- und Auslaßventile voneinander getrennt hält (Abb. 5).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1915352016D 1914-07-08 1915-02-18 Ruettelformmaschine Expired DE352016C (de)

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